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  • Capote
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
59
4,1 von 5 Sternen
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am 19. November 2006
Intelligentes Kino muss nicht langweilig sein - dieser Film ist es aber leider. Wenn ein Film offensichtlich auf Effekte verzichtet, und dagegen auf Dialoge und psychologische Spannungen setzt, sind intelligente (!) Dialoge und stringent entwickelte (!) Charaktere notwendig, sonst bleibt das Ergebnis einfach zu dünn. Dieser Film ist letztendlich nur bezüglich seines Themas (bzw. der Hauptperson) "intellektuell", aber eben nicht in seiner Durchführung bis zum fertigen Produkt.

Ich kann mich auch den Lobeshymmnen an den Hauptdarsteller nicht ganz anschliessen. Sicherlich, er spielt hervorragend, nur: man sieht halt sehr oft, dass er spielt; viele Details der Darstellung entwickeln sich nicht natürlich, sondern wirken aufgesetzt. Er lebt die Rolle nicht, mehr imitiert er sie. Offenbar war es diese "sportliche Höchstleistung", die viele Kritiker begeisterte. Aber der "Laienzuschauer" möchte nicht einem Schauspieler bei der Arbeit zusehen, er will Menschen sehen.

In Summe: gut gemacht, aber eigentlich ein "leerer" Film, von dem wenig zurückbleibt. Schade, die Idee hätte mehr hergeben können.
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am 5. November 2016
Ich habe zuerst das Buch gelesen und mir dann den Film angesehen. Meistens ist man nach dem Buch vom Film etwas enttäuscht - hier ist das Gegenteil der Fall (zumindest für mich). Die Figur eines Truman Capote so rüberzubringen ist eine Meisterleistung. Der Film kann was - ich bin auch noch nach Jahren von Philip Seymour Hoffman und seiner Darstellung des Truman Capote und des Inhalts, welcher dieser Film vermittelt begeistert. Es gibt Filme die prägen und die man ein Leben lang nicht vergisst. Dieser gehört eindeutig dazu.
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am 25. Juni 2014
Abgesehen von der excellenten Finesse des Kameramanns und der Regie, abgesehen von den schauspielerischen Leistungen der weiteren Hauptrollen (Harper Lee und die beiden Straftäter) : Philip Seymour Hoffman ist mehr als ein 5-Sterne-Darsteller, er ist von einem anderen Stern gewesen - auch wenn ich jetzt immer durch die "war er hier auch gerade stoned ?"-Brille schauen muss.
Was für ein begnadeter Schauspieler !
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am 27. Februar 2013
Ich habe den Film gesehen und war den restlichen Tag in einer eigenartigen, düsteren Stimmung. Sowas schaffen, meiner Meinung nach, nur gute Filme.

Obwohl der Film sehr dunkel ausgestattet ist, ist alles stimmig. Vorallem die schauspielerische Leistung von P.S.Hoffman ist beeindruckend. "Kaltblütig" wird direkt bestellt!
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am 16. Februar 2013
Die Leistung von Philip Seymour als Truman Capote ist absolut brillant.Ein Mordfall in 1959 inspirierte Capote zu dem legendären Roman "Kaltblütig" ("In Cold Blood") . "Capote" ist ein faszinierendes Porträt über einen der schillerndsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Sehr sehenswert!!
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am 8. Oktober 2006
Um mit dem Positiven anzufangen: Phillip Seymour Hoffman's Performance als Truman Capote setzt neue Maßstäbe für die Schauspielkunst. Die Falsettstimme, das Lispeln, jede feminine Handbewegung ist bis ins kleinste Detail einstudiert worden, und zeigt, dass Schauspieler sein mehr ist, als nur Text auswendig zu lernen.
Leider besteht aber ein Film normalerweise eben nicht nur aus seinem Hauptdarsteller: „Capote“ hingegen schon. Hoffman stiehlt jede Szene, die nicht niet- und nagelfest ist, kein Darsteller kann neben ihm Bestand haben, ohne durch seine Ausdruckskraft und Gestik überschattet zu werden. Und scheinbar will es das Drehbuch auch nicht anders, denn außer dem Titelcharakter ist keine andere Rolle besonders großzügig mit Charaktereigenschaften versehen worden und auch an die Rahmenhandlung fällt eher spärlich aus.
Gerne hätte ich beispielsweise mehr über Capotes Verhältnis zu seiner Jugendfreundin Harper Lee erfahren, aber auch sie dient in diesem Film nur als Staffage und Anlaufstelle für die einzelnen Gemütsregungen des eitlen Schrifstellers. Auch die beiden verurteilten Mörder, um die es ja letztendlich geht, kommen nur sporadisch zu Wort.
Selbst über Capotes innere Motive und Gedanken erfährt der Zuschauer nichts. Er, der sich offensichtlich das Vertrauen der Mörder erschleichen muss, um glaubhaft über sie schreiben zu können, aber ebenso gut weiss, dass nur mit dem vollstreckten Todesurteil das Buch zu einem würdigen Ende kommt, befindet sich in einem heftigen Gewissenskonflikt. Aber dieser Konflikt wird nur mit einigen wenigen Zeilen abgehandelt, die Capote, meist in betrunkenen Zustand, von sich gibt. Stattdessen vertrödelt der Film wertvolle Zeit in langweiligen Gerichtsszenen und Telefonaten zwischen Capote und seinem Herausgeber. Was Truman Capote wirklich durch den Kopf ging, und wie er mit dieser Schuld umging, blendet der Film vollständig aus.
So lässt sich der Eindruck nicht verschweigen, dass hier scheinbar nur ein Drehbuch um einen Schauspieler herumgeschrieben wurde. Phillip Seymour Hoffman mag von äußerlich Truman Capote bis ins kleinste Detail imitiert haben- trotzdem ist der Schriftsteller auch nach Ende des Films dem Zuschauer kein bisschen nähergekommen.
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am 30. April 2009
Nach einem brutalen Mord in Kansas wird Auto Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) im November 1959 vom "New Yorker Magazine" beauftragt einen Artikel zu schreiben, aus dem schließlich mit dem Roman "In Cold Blood" (dt. Titel "Kaltblütig") ein Meilenstein der Literatur wurde. Truman Capote wollte dazu die Hintergründe des Mordes erforschen und reist Vorort, wo sich bei seinen Recherchen mit dem Killer Perry Smith (Clifton Collins jr.) anfreundet.

Truman Capote ist zweifelsohne einer der begabtesten und schrillsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und sein Roman "Kaltblütig" ist wirklich ein sehr lesenswertes Buch. So zeigt der Film wunderbar seine emotionale Entstehungsgeschichte, mit all seinen Auswirkungen auf den Schriftsteller Capote.

So ist "Capote" durchaus ein Film mit Anspruch, der dem Zuschauer keine leicht-verdauliche Kost serviert. Leider haben die Macher dies, meiner Meinungen nach, nahezu einschläfernd umgesetzt. Ich bin ein großer Freund von Biografie-Verfilmungen, aber bei "Capote" war die tiefgründige Schwere des Films selbst für mich zu viel. Philip Seymour Hoffman spielt zweifelsohne brilliant, aber spätestens nach einer Stunde kann man seine, eher ungewöhnliche Stimmlage, nur noch schwerlich ertragen.

"Capote" ist sicherlich einer der ungewöhnlichsten Filme der letzten Jahre, aber auch einer derjenigen wo bei mir der Funke einfach nicht überspringen mag - 2 Sterne.
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am 8. Mai 2014
Schauspielerisch eine Riesen Leistung. Es ist schade um diesen großartigen Darsteller. Er vertieft sich in die Rolle des Ich - bezogenen, kindlichen Schriftstellers wirklich einmalig. Sehenswert.
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am 2. April 2016
Harper Lees Freund seit Kindertagen
Capote verkörpert in dieser Verfilmung eine geniale Mischung aus dekadentem Narzismus und bewundernwerter Fähigkeit zur Empathie.
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am 15. Januar 2015
Zieht sich ein wenig in seiner düsteren Atmosphäre. Aber verliert nicht an Spannung. Capote ist auch als Person im realen Leben ein interessanter Kautz gewesen.
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