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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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Diese Band(e) aus Bayern ist wohl einer der außergewöhnlichsten Musik-Acts, die es zur Zeit in Deutschland gibt. Fünf Musiker aus völlig unterschiedlichen Szenen haben sich vor gut fünf Jahren nach dem Vorbild afroamerikanischer Brassbands zusammen getan, um mit Trompete, Posaune, Tuba, Bass und Schlagzeug einen originellen, musikalischen Orkan zu starten mit der Prämisse: "Wir haben absichtlich alle Harmonieinstrumente weggelassen. Jazz muss laut und lustig sein!"
Und was LaBrassBanda da abfeiert, geht ab wie Schmitz Katze und ist dabei noch erstaunlich abwechslungsreich. Prägnante Bläser massiv unterstützt von einer starken Rhythmusgruppe lassen sich aber mal so gar nicht stilistisch in eine einzige Schublade stecken: Balkan-Beats, Jazz-Funk, Reggae, Ska, Indie, Folk bis hin zu einer Impression von Natur-Techno und Elektro-Pop, die durch die manchmal äußerst deepen und fetten Bass(ent)ladungen entsteht. Und dann ist da auch noch der Gesang, in feistestem bayerisch, der erstaunlicher Weise nicht regional volkstümlich rüberkommt, sondern eher international weltoffen, gerade weil man die Worte nicht immer alle versteht – ein erstaunliches Phänomen.
Klar kann solche Musik, die fast immer voll nach vorne geht, auch schon mal etwas nerven. Aber LaBrassBanda machen eben Abgehmusik, die in erster Linie zum Tanzen anregen und Spaß bereiten soll – und das gelingt ihnen par excellence. Und Live sind die Jungs sowieso schon einmal ein (Natur-)Ereignis.
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am 28. Juni 2013
Gab es auf den ersten beiden Alben von LaBrassBanda einzelne, ironische Techno-Anspielungen, so ist "Europa" deutlich elektronischer geworden. Da kommt der Rhythmustrack immer wieder vom Drumcomputer, und der E-Bass wummert unüberhörbar im Hintergrund vieler Stücke, wo früher wahrscheinlich eine Tuba erklungen wäre, der Song "Frankreich" ist mit minimierten Bläsersätzen gänzlich vom French House inspiriert und huldigt "Around the World" von Daft Punk. Überhaupt ist das musikalische Erscheinungsbild stark geprägt von electronic Beats und zeitweiliger Basslastigkeit, aber auch von Stefan Dettls Gesang.

Computergenerierte Sounds sind aber bei weitem nicht so zünftig wie akustisch erzeugte Technobeats. Denn es machte einen Großteil des Charmes von LaBrassBanda aus, dass der Klang der Band aus Blechblasinstrumenten statt aus elektrischen Soundsystemen dröhnte. Synthesizer-Spielereien und 4-to-the-Floor-Bassdrums sind eben längst nicht so cool wie die frühere Barfuß-und-Lederhosen-Attitüde, die es freilich auf den Live-Konzerten immer noch in mitreißender Form gibt. Aber irgendwie fehlt mir auf "Europa" ein wenig die bajuwarische Leichtigkeit, obwohl es noch immer den vertrauten Sound gibt, der sich aus traditioneller Blasmusik, Gypsy-Klängen, Raggamuffin und Pop zusammensetzt.

Einige Songs auf dem neuen Album sind bereits bekannt: So der Eurovision-Song-Contest-Beitrag "Nackert", aber auch der schwermütige Instrumentaltrack "Russland" und das stimmungsvolle "Hymne" (welches musikalisch und textlich stark an das Abschlusslied "Sunliachtn" vom Debütalbum erinnert), die beide fester Bestandteil des Live-Programmes sind. Das fetzige "Z'spat dro" dürfte problemlos ein neues Konzerthighlight werden. Insgesamt überwiegt auf diesem Album ein atemloses Tempo wie ein musikalisches Interrail-Ticket. Es hält sich nicht an Erwartungen, folgt keinem vorgegebenen Muster. Die Lieder interpretieren neben Länder wie "Holland", das mit schnellen bayerischen Rap-Einlagen überracht, "Schweden" oder "Griechenland" auch Gemütszustände mit "Opa" und "Jacqueline". Trotz aller Kritikpunkte wieder eine gelungene CD.
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am 11. Juli 2013
Durch eine Kritik in der Tageszeitung bin ich auf das Album aufmerksam geworden. Nach mehrmaligem "reinhören" bei Amazon habe ich das Album gekauft und es nicht bereut, es läuft rauf und runter. Mir gefällt die Vielseitigkeit und auch die Gegensätze von Nummern wie "Nackert" und "Russland". Das Album ist gut produziert, die Qualität und das Können der Musiker kommen gut zur Geltung. Klare Kauf- und Hörempfehlung!
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TOP 500 REZENSENTam 14. Juni 2013
Hand auf’s Herz: Lauthals gezetert? Heimlich gehadert? Nase gerümpft? Stirn gerunzelt? Wenigstens einmal die rechte Augenbraue leicht gehoben? LaBrassBanda machen ihr erstes Konzeptalbum, nicht eben gekleckert heißt es gleich „Europa“ und was den Hörer hier erwartet ist nicht weniger als die konsequente Hinwendung vom Tanz zum Dance. Soll heißen, das Schlagwerk klingt nicht mehr nur nach straff gespanntem Kuhfell, sondern öfters wie eine programmierte Rhythmusmaschine, es wummert, poppt und funkt schon ganz gewaltig. „Tecno“, jawohl, viel prägnanter kann man den Schwenk kaum benennen, „Holland“ klingt wie der Stich in ein Wespennest, „Schweden“ nähert sich mit stampfenden Beats dem, was man landläufig auch als Trance oder Rave bezeichnen könnte.

Wer es sich einfach machen wollte, würde den neuen Sound ungefragt dem Wechsel vom heimatlich verorteten Trikont-Label zur großen Sony zuschreiben, was natürlich kompletter Nonsens ist. Nicht erst seit ihrem Auftritt beim Chiemsee Reggae Summer 2009, wo sie mit „I like da Battyman“ gegen die offene Homophobie mancher Szenegrößen ansangen, weiß man, dass die Jungs aus dem Chiemgau die Herausforderung, die Irritation lieben – und zwar aus Überzeugung. Während mancher Fan sie lieber auf dem Gäuboden oder wenigstens im Kleinclub angepflockt hätte, buchten LaBrassBanda schon die Hallen und Festivals, sie trauten sich nicht nur nach Sibabwe und ins russische Nowosibirsk, sondern sogar auf den Vorentscheid zum ESC für Malmö (was für manchen der Daheimgebliebenen vielleicht sogar der größere Kulturschock war).

Man darf also annehmen, dass Stefan Dettl und Kollegen über genügend Selbstbewußtsein verfügen, auch diese Platte zu ihrer höchsteigenen zu machen – sie wollten „Habediehre“ genau so, als sie 2007 starteten, die Änderungen für „Übersee“ waren noch vorsichtig gewählt und „Europa“ öffnet nun eben wieder ein paar Türen mehr und erspart dem Quintett den Tritt in die Konsensfalle. Und ganz nebenbei bleibt einem ja das wunderbare, elektrifizierende Brass-Spektakel erhalten – ganz egal, welcher Beat oder Text einen Song wie „Nackert“, „Vogerl“ oder das fabelhaft quirlige „Z’Spat Dro“ schmückt – übergeordnetes und bestimmendes Element ist und bleibt der anspruchsvolle, feine Blechbrass. Auch mit Platte Nummer drei sind LaBrassBanda also eine Bigband, die virtuos zu musizieren versteht.

Dass sie, ganz wie die arrivierten Musiker, die sich solches erst in hohem Alter und über jeden Zweifel erhaben trauen, wieder mehrere Instrumentalstücke (hier mit „Sarajewo“, „Frankreich“, „Russland“ und „Griechenland“ gleich mal drei von vier am Stück) anbieten, erscheint somit nur vordergründig gewagt, kommen sie doch so ihrem Ziel, Eindrücke der zahlreichen Unternehmungen – nennen wir es mal profan: Reisebeschreibungen – auf möglichst einfache und zugleich eindringliche Art zu vermitteln, viel näher. Und wer sich dann beim „Western“ (und seinem roten, heißen Chilipfefferfunk) beim Mitwippen ertappt oder wem das Herz in „Russland“, angegriffen durch die schwermütig-slawische Melodramatik, überzulaufen droht, der wird zugeben müssen, dass die Jungs mal wieder den richtigen Riecher hatten.

Bleibt noch zu erwähnen, dass auch Daftpunk, wie Stefan Dettl kürzlich vermeldete, nicht spurlos an LaBrassBanda vorübergegangen sind – „Frankreich“ böllert in der Tat recht unerbittlich. Dass irgendwo unter den Fünfen auch ein heimlicher Lionel-Richie-Fan sitzen muss, kann man bei „Opa“ ahnen, so entspannt und seelenfroh, wie hier ein eigentlich recht besinnliches Thema vertont wurde, nötigt das schon einigen Respekt ab. Ob’s dann am Ende allen recht ist, was „Europa“ so an Abwechslung zu bieten hat – wen schert’s? Dem Zweifler bleibt die „Hymne“, meint das bayrische Schlusspanorama und Dettls fast andächtige Worte: „Manchmal musst des einfach machen, weil wenn’s des ned machen dadst, dann dad auch nix passiern. Und mir hams probiert und es hat hinghaut. Ned allweil, aber die mehra Zeit. Und denn passt des.“ Hinzufügen muss man dem nichts mehr. mapambulo:blog
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Hört man die drei Langspieler von LaBrassBanda nacheinander an, dann erlebt man jedesmal einen herzhaften Sprung in der musikalischen Qualität. (Und auch in der Qualität der Musikproduktion.) Und diesmal ist der Fortschritt echt atemraubend. Das bayrisch Kracherte ist schwer gegen komplexe Rhythmen und vertrackte Bläsersätze zurückgetreten. "Nackert", "Z'spat dro" und "Jacqueline" nehmen die Tradition auf - und das werden auch Live-Hits werden.
Aber richtig gut ist, dass Stefan Dettl seine Pop-Ader in seinem Soloprojekt austobt. Das lässt ihn mit LaBrassBanda musikalisch mehr wagen. Und auch mit seiner Stimme: die wendet er inzwischen als Mischung aus Rhythmus-Element und Instrument an. Nie hätte man gedacht, dass das Bayerische (noch dazu aus dem Chiemgau) so schnell, behend und rythmisch treibend sein kann. Ausgerechnet das gemütlich vor sich hin brummelnde Bayrisch. Dettl machts vor.
Das musikalisch Faszinierende an Europa ist die Emazipation von Bass und Schlagzeug. Waren sie bisher notwendiges Backing stehen jetzt beide echt im Vordergund. Das macht die Songs noch tanzbarer: Holland, Tecno, Frankreich.
Überraschend auch der Mut zu langsameren, leiseren Kompositionen bis hin zu elegischem "Russland" und "Hymne". Beide wunderschön. Vielleicht live eher schwierig, aber die Platte machen sie viel besser durchhörbar. Das ist gut, die beiden Platten zuvor waren vor lauter Hektik schwer wohnzimmertauglich. Wer will schon immer gleich abrocken zuhause. Dafür sind ja die Konzerte und Partys da.
Vielleicht ist das letzte Album "Übersee" besser für LaBrassBanda-Newcomer. Für Fans und Musik-Gourmets ist Europa wirklich ein Riesenerlebnis. So was gibt's nur einmal: Qualität und Zunder! ("Manchmoi muast as einfach macha! - Net oiwai, oba die mehra Zeit. Und dann passt des"!)
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am 14. Juni 2013
nach vier durchläufen kann ich noch nicht zu allem etwas sagen, aber definitiv ist mir das Album schon jetzt fünf Sterne wert.
nachdem ich nackert gehört hatte, muss ich gestehen, hatte ich etwas angst, das ganze könnte etwas zu poppig werden. ist zwar ein nettes lied, aber ich zumindest habe mich schnell daran abgehört.

nackert ist aber eher der untypische song des albums, der rest wirkt aber bis jetzt höchst interessant auf mich.
zu erwähnen seien da vorallem auch großartige instrumentals, wie z.b. das daft-punk inspirierte "Frankreich" oder auch das melancholische "Griechenland".
natürlich gibt es auch haufenweise fetzige und treibende Melodien (nackert, z spad, Holland), aber insgesamt bleibt der eindruck zurück, dass la brass banda was den Gaudi-Faktor betrifft teilweise einen gang zurückgeschaltet hat und es auch mal ruhigere Passagen gibt, was dem Album sehr gut zu Gesicht steht. zudem präsentiert sich "Europa" elektrolastier als bisher, das sollte aber keineswegs als "monton" oder "negativ" aufgefasst werden (tecno, schweden), da ist sehr viel Abwechslung und Spielerei drinnen. der Gesang ist etwas mehr in den Hintergrund als auf den beiden Vorgängeralben, aber auch das stört keineswegs, da die musik naturgemäß sehr stark auf die Instrumente fokussiert ist.

Ach ja und: Alleine wegen dem Artwork und der Verpackung ist es 15 euro wert, sich den physischen Tonträger ins regal zu stellen. vielleicht nicht das praktischste, aber extrem hochwertig verarbeitet und aufwendig, wunderschön ...
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am 6. Juli 2013
Mensch, liebe LaBrassBanda Gang, geht zurück zu eurem ersten Label.
Wie seid Ihr nur auf die TitelBezeichnungen gekommen? Holland zB:Text passt nicht zum Titel, eben so wenig die Musikart. Und das ist, finde ich, der rote faden durch das Meiste an Stücken in diesem Album. Dazu, zu laute EBass und Schlagzeug Attacken die euren Brasssound in Grund und Boden hämmern!
Zum Glück gibt es auch harmonische Schmeicheleien für den Zuhörer auf der CD!
Mit diesem Kommerz mäßigen Sony Mainstream Sound seid Ihr etwas übers Ziel hinausgeschossen.
Meine Meinung!
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am 16. Juli 2013
as dritte schaibal fo de buam aus'm chiemgau, no satta und voia. Wer si dao stad hoiten ko hat woi was an de Ohrn. Fast so guat wia live.
Und auch wer kein Bayrisch kann wird die dritte Scheibe der Bandas lieben. Das fährt in den Körper und infiziert, schreit nach mehr. Noch vollerer Sound, tolle Melodien und "i gspür an Bass"!!!!!
Nur live ist noch besser...
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am 2. Juli 2013
Bisher war LaBrassBanda immer die perfekte Musik für gute Laune und zum Feiern.
Das neue Album ist wesentlich ruhiger und langsamer als die beiden Vorgänger.
Es taugt für mich maximal, um es ruhig nebenbei zu hören.
Für mich sind 3 Highlights dabei und zwar Holland, Nackert und am besten ist Z'spat Dro.
Die anderen Songs sind hauptsächlich langsam und zum Entspannen gut.
Wenn ich nebenbei ein Buch lese oder auf dem Balkon in Ruhe sitze, dann kommen auch die anderen Lieder gut an.
Live müsste ich keines von denen hören, da diese einfach nicht genug pep haben um die Menge mitzureißen.(abgesehen von den 3 genannten natürlich)
Deshalb für mich diesmal nur 3 Sterne.

Konzerte werden trotzdem weiterhin besucht ;-)
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2013
Das neue Album "Europa" ist nochmals eine Steigerung zu den drei vorhergegangenen Alben. Obwohl etwas mehr mit Elektronik experimentiert wurde (z. B. Frankreich), ist es unverkennbar La Brass Banda. Ungewohnt ruhige Stücke wie z. B. Hymne sind ein idealer Kontrast zum etablierten Sound (Nackert, Opa). Dieses Album ist ein standesgemäßer Vertreter unseres Chiemgaus.
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