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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 21. März 2017
Musik: 3 bis 5 Sterne
Sound: 2 bis 4 Sterne
On ira:
ein super Titel mit sehr viel Energy und gleichzeitig mit viel Gefühl gesungen. Etwas mehr Pop/Rock als Chanson/Jazz vielleicht - also etwas anders als gewohnt, aber das macht ja nichts. Nimmt mich voll ein... wenn - ja wenn da nicht das große Manko wäre, dass hier was beim Abmischen schief gegangen sein muss. Es klingt wie digitales Übersteuern oder so. Das liegt nicht, wie ich erst dachte an MP3 oder so, denn ich habe mir ganz in Ruhe die CD auf einem Spitzen Player mit einem Spitzenkopförer angehört - direkt am CD Player angeschlossen, also kürzere Signalwege gehen nicht - und der Effekt ist leider nur auf die Aufnahme zurück zu führen. Schade, denn das trübt (für mich jedenfalls) den Hörspaß nachdrücklich.

Comme ci, comme ca:
gute Laune, Zaz' musikalischer Charme wie vom Debut Album her gewohnt. Top. Klangqualität besser als bei On ira. Natürlicher, mehr Raum, Stimme sehr "nah", * deutlich weniger Übersteuern, gefällt prima!

Gamine:
sehr poppig, ebenfalls ein prima gute Laune Lied und nett arrangiert. Soundqualität ok, sehr kräftiger Bass, sonst ausgewogen, wenig Übersteuern.

T'attends quoi:
Hier wieder etwas Zaz'iger wie "früher" mit einer Prise Pop. Wunderschön arrangiert. Klangniveau wie seit Titel 2 gewohnt ok. Es geht besser und sauberer, aber im Vergleich zu On ira ok.

La lessive:
ein toller Titel, einfach Zaz plus Gitarre aber... och Mensch schade, der Klang! Eine Enttäuschung. Die Gitarre nervt mit Dröhnen, klingt wie Zaz selbst eingesperrt in einem schlecht gedämpften Raum. Dazu kommt hier leider wieder ein kaum schön zu redendes Übersteuern. Wieder schade für diesen sonst so wunderbaren Titel.

J'ai tant escsmoté:
etwas skurile Zirkusmusik, irgendwie unheimlich bis traurig. Das hat was. Leider aber Klangqualität wie bei la sessive.

Déterre
Oh, was ist jetzt? Das Intro fesselt mich. Ein toller Sound! Das verspricht ungewohnt viel Lust auf lauthören zu machen...
schön rockig und sauber aufgenommen. Ein wenig stört dieses sich ständig wiederholende vas-y vas-y ... da ich kaum ein Wort französisch spreche schreibe ich mir das an - nicht Zaz :-) Zum Ende hin wird es etwas lauter und leider auch wieder unsauberer (Klangqualität)...

Toujours:
wunderschöne Zaz Musik wie wir das lieben. Die Musik, Zaz' Gesang, die Band - alles sehr große Klasse. Aber Tonqualität wirklich schlecht. Es ist tonal alles prima, aber immer dieses unsaubere Übersteuern, besonders ab Sekunde 43, komischer Weise geht es bis dahin besser..., das macht echt wenig Freude. Wie viel besser würde mir dieses Album bisher wohl gefallen, wenn ich als HiFi Fan auch klanglich glücklich damit sein könnte. Schade, schade.

Si je perds:
Gleich die ersten Klänge fesseln mich vollständig, mir geht das Herz auf. Diese traurig hallende Gitarre...und dann Zaz... ach wie wunderschön! Und dann setzt da ein Instrument ein dass so lieblich melancholisch klingt... was ist das eigentlich? Egal, es ist einfach schön. Ein bezaubernd schönes Stück Musik. Klang: wie gehabt, leider auch hier wieder... menno!! Mir drängen sich genervt Fragen wie "ist das so schwer?" auf.

Si:
Oh Ha!!!! Was ist denn das jetzt? Keine 20 Sekunden und ich bekomme feuchte Augen und Gänsehaut. Himmel!!! Wie schön ist das denn??? Si ist so derart voller Gefühl, so süß und zart, dass es mich überwältigt. Irgendwo habe ich da was von Kitsch in dem Zusammenhang gelesen. Dazu Wiki: "Kitsch steht zumeist abwertend gemeinsprachlich für einen aus Sicht des Betrachters minderwertigen, sehnsuchtartigen Gefühlsausdruck" Also das tut richtig weh, muss ich sagen. Und trifft es aus meiner Sicht wahrlich so gar nicht. Ich möchte ausdrücklich dazu aufrufen, Gefühle und gerade die melancholischen, sehnsüchtigen nicht um der vermeintlichen Qualität der Kunst (was soll das denn bitte schön bedeuten?) wegen zu verstecken bitte sehr! Wo kämen wir denn da hin? Bitte Zaz: weiter so!!! Dafür liebe ich dich ja gerade! In keinem Song auf diesem Album bohrt sich ihre Stimme und die dahinter liegende sehnsüchtige Energie tiefer in die Seele als in Si. Als Zaz nach etwa 2 Minuten aufdreht ist der Ton spätestens wieder überfordert. Dank Gänsehaut - Trance geht das hier etwas eher unter, aber es ist deutlich zu hören. Dennoch: Mein Lieblingstitel ist wohl gefunden!!! Danke Zaz für dieses Lied!!!

Oublie loulou:
Ich bin noch ganz fertig von "Si", als ich brutal wie von dem Wecker der mich morgens aus den Träumen reisst wieder zurück ins Wohnzimmer katapultiert werde... boah ey. Das werde ich in der Reihenfolge freiwillig nicht wieder so hören künftig ;-)
Davon abgesehen macht oublie loulou echt viel Spaß und richtig gute Laune. So viel Worte in so kurzer Zeit so sympathisch dargeboten. Und übrigens: Klanglich gibts es hier mal kaum was zu kritisieren - für mich.

Cette journée
hier nun wieder etwas rockiger als bei oublie loulou. Ein klasse midtempo Song, der rhythmisch mitnimmt und eine eingängige Melodie hat. Und auch hier wieder das oft beklagte Übersteuern.

Nous debout
Ein Ohrwurm vom ersten Takt an. Eine Nummer zum mittanzen und gute Laune kriegen. Wer sie sich nicht vom kratzigen unsauber ausgefranzten Tönen sowohl in der schönen Stimme der Sängerin wie auch bei den Instrumenten verderben lässt - was mich betrifft... ich muss schon echt aufmerksam weghören oder abgelenkt sein um es nicht störend zu empfinden, und das sollte so nicht sein. Nochmals schade... sch..! (Übrigens auch bei diesem Titel erst nach einer gewissen "Einspielzeit", so ab 35-45 Sekunden, davor ist es ok... seltsam das)

La lune
Hammer! Erste Sahne. Ist wohl Tango denke ich - bin da nicht so der Experte. Weiß immer nur, ob mir was gefällt oder nicht ;-)
Und das hier finde ich mega klasse. Und wenn ich jetzt mal versuche, dieses digitale Übersteuern oder was immer es sei auszublenden, dann bleibt hier davon abgesehen eine super Abmischung und eine feine räumliche Darstellung, die so richtig Freude und Lust auf laut bereitet. Aber leider kann ich es nicht immer ganz ausblenden...

Was kann ich als Fazit ziehen? Musik mindestens 4 Sterne im Schnitt. Einige Titel bekommen eine 1 mit Sternchen, andere eine gute drei, die anderen liegen stabil auf 2...
Der Sound macht leider recht wenig Freude und das obwohl die tonale Abstimmung (meistens) durchaus homogen und angenehm ausfällt.
Das Album verliert nur aufgrund des zerfranzten Übersteuerungsgenerve deutlich an Glanz und das ist richtig schade.

Bei der Doppel CD Ausgabe "Collector Edition" trifft alles was gesagt wurde 1:1 auf die CD 1 ebenfalls zu - ist wohl identisch, keine remaster oder so etwas... was in diesem Fall wünschenswert gewesen wäre und diese Collector Edition zum Megatipp gemacht hätte!

Zur Collectors Edition - CD2:

Ensemble:
ganz tolle Nummer. Flott, eingängig, schön arrangiert und begleitet. Tonal fein abgestimmt, Raum schön plastisch - nicht dass ich falsch verstanden werde. Die Arbeit der Abmischung ist so schlecht wirklich nicht. Aber nachdem ich etwa 37 Sekunden lang dachte "hey, es geht doch!" war es dann leider auch schon wieder vorbei. Der selbe Effekt als hätte jemand am Rande des Klangbildes die Pfeile angesetzt und kräftig drüber geschrubbt! Ey das ist sooo schade, Mensch!

Je rentre:
große Klasse. Also musikalisch wird dieses Album immer besser, je weiter ich höre. Die Anhäufung wirklich großartig produzierter und arrangierter Titel ist weit überdurchschnittlich. Und bei je rentre fällt Gott sei Dank auch das "Übersteuern" nicht so sehr auf. Es ist nicht weg aber weit geringer diesmal. Die Band leistet großes wie meistens - hier rundet die Trompete das Ganze zu einem richtig edlen Stück feinster Musik bei dem ich richtig Lust auf ein Glas Rotwein bekomme. Sehr cool und esay!

La part d'ombre
was soll ich sagen. Die Geschichte geht unverändert weiter. Ganz ganz tolles Stück Musik. Richtig klasse. Midtempo Rock/Pop mit Zaz-typischen Gewürzen verfeinert. Nicht so Chanson und Gypsy mäßig wie oft betont, aber deswegen nicht schlechter! Und Klangabmischung sehr sehr gut, außer .... man weiß es ja schon. Ja es kratzt wieder. Zieht sich wohl konsequent bis zum Ende so durch...

Le retour du soleil
Flottes gute Laune Lied. Nicht schlecht. Klanglich wie gehabt.

Laissez-moi
Dick und Doof und der Charlston der 1920er lassen grüßen - die Musik erinnert sehr an die alten Klamotten von Stan und Laurel. Macht Laune. Sound übersteuert auch hier deutlich.

En reve
Und wieder mal ein bischen was anderes. Was mischt sich denn hier unter? Eine Prise Rihanna? Sia? Na gut. Finde ich jetzt auch nicht so richtig einnehmend. Etwas zu radiotypisch. Würde ich das Lied im Radio gehört haben wäre ich niemals auf Zaz gekommen. Gerade mal bei der ersten Strophe noch etwas. Das ist jetzt nicht richtig schlecht, aber eben etwas beliebiger, Chanson Anleihen fehlen hier mal total.

Appat de velours
noch ein wenig gelangweilt vom Vorgängerlied, hat es dieser Titel naturgemäß zu Beginn schwerer, da er mich erstmal wieder zurück gewinnen muss. Aber nach gut einer Minute bin ich wieder dabei. Ich bewege die Füße und den Kopf wieder mit und die Laune hellt sich auf. Und die liebgewonnene Zaz-Hand-Trompete ist auch wieder da. Zaz-Chanson mit 30er Anleihen - sehr nett. Mir gefällts. Übrigens habe ich endlich mal nix am Sound zu mäkeln.

La vie en rose
Da kommt nun ein großer Klassiker daher. Und will mich wohl schon mal auf "Paris" einstimmen? Das gelingt ihm. Sehr frisch, beschwingt aber nicht ohne Respekt begegnet Zaz diesem großartigen Stück Musikgeschichte. Klang auch sauber! Geht doch!

Belle
EIn gaaanz verträumtes Lied zum einschlummern. Süß wie Honig und bezaubernd wie nur was. Kenne ich das Lied nicht irgendwoher? Hm. Wenn man nicht offen für so viel Süße ist mag man es als kitschig bezeichnen. Ich tue das ausdrücklich nicht! Ich liebe es!

Obwohl ich es generell ärgerlich finde, wenn ich im Laden von meinem kürzlich getätigten Neuerwerb schon wieder eine Version mit extra Bonustiteln vorfinde.... halte ich mich an dieser Stelle etwas zurück mit der Kritik. Ich habe Zaz zu sehr in mein Herz geschlossen und muss auch sagen, dass das Bonusmaterial alles andere als zweitklassig ist. Es ist wahrlich kein überflüssiges Füllmaterial, nein, wer sich die Collector Edition schon mal kauft, der wird wenigsten tatsächlich mit 9 wunderbaren zusätzlichen Songs und einer wie ich persönlich finde sehr schönen DVD belohnt, wenn die wohl auch an erster Stelle echte Fans ansprechen dürfte. Also mich :-)
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Voilá. Das ist es also. Das zweite Album der Französin Zaz. „Recto Verso“ schickt sich an, die Welt zu erobern. Und tritt dabei ein schweres Erbe an, denn das Debüt hat die Messlatte ordentlich hoch gelegt. Sie hat sich ja nun auch drei Jahre Zeit genommen. Und es hat sich gelohnt, auch wenn „Recto Verso“ nicht ganz an den Vorgänger herankommt.
Dabei knüpft Zaz mit „ON ira“ problemlos an ihren Hit „Je veux“ an. „On Ira“ ist gute Laune pur und sie versprüht wieder ihren typisch französischen Charme. Dabei ist der Text doch etwas anspruchsvoller, als es die Melodie ahnen lässt. Doch es geht nicht die ganze Zeit mit diesem GuteLaunePop weiter. Zaz ist mehr als nur kleine lustige Liedchen, die sie mit ihren Charme und ihrer Energie aufpeppt. Was für Musik macht sie eigentlich? Da klingt Jazz an, natürlich der traditionelle Chanson, leichter Pop, manchmal etwas rockiger. Eine ziemlich weit gefächerte Palette. Und am besten klingt Zaz, wenn sie sich austoben kann. Sie kann wunderschöne Balladen singen, was sie auf ihrem Debüt gerade mit „Eblouie par la nuit“ bewiesen hat. Doch wenn sie sich austoben kann, wirkt ihre Stimme am intensivsten. Mit den ruhigen Stücken hat sie oft zu kämpfen, und oft ist es wohl dann die Sprache, die so einiges wettmacht. Überhaupt ist es für mich ihre Sprache, die diese Musik noch schöner macht. Würde ihre Musik anders klingen, wenn sie nicht in ihrer Muttersprache singen würde? Ich denke, ja, da würde so einiges verloren gehen. In der von der englischen Sprache dominierten Musikwelt ist Zaz eine angenehme Ausnahme und ein guter Grund mehr, sich mit der Sprache zu beschäftigen.
Mit „Gamine“ ist wohl schon die nächste Single ausgemacht. Ein locker fröhliches Liedchen, das sofort ins Ohr geht und bei dem die Gefahr besteht, dass es eben als ein fröhliches Liedchen wahrgenommen wird. Obwohl es sehr schön ist und mitreißt. Und dann kommen auch schon die ruhigen Sachen, die mehr in die Richtung traditioneller Chanson gehen. „La lessive“ wird ganz ruhig, interpretiert mit einer Gitarre. „J’ai tant escamote“ klingt hingegen mehr wie ein Zirkusliedchen. Und Zaz bleibt im ruhigen Fahrwasser. Nicht wie bei ihrem Debüt, wo immer mal wieder schnellere Nummern vorkamen. Die kommen erst wieder zum Ende des Albums, wie zum Beispiel „Oublie Loulou“. Da ist der Name schon Programm. Zaz wird ruhiger, wenngleich es dadurch nicht langweiliger wird. Sie hat sich nicht kopiert, sondern auch Neues probiert, ohne das Rad neu zu erfinden. Ganz so stark wie das Debüt klingt „Recto verso“ nicht. Es ist vielfältig, aber ruhiger. Zaz versprüht ihren Charme, der Überraschungseffekt des ersten Albums ist weg, aber um ihre musikalische Zukunft mache ich mir keine Sorgen. Obwohl ich jetzt schon gespannt bin auf das, was da noch kommen mag. Manchmal denkt man, ihrem eh schon bunten Kaleidoskop kann man nichts mehr hinzufügen. Doch gerade da wäre ich mir bei Zaz nicht so sicher. Den gerade bei den drei Bonustiteln auf ihrer CD (unbedingt diese CD kaufen!) holt sie noch einmal aus, da wird gerockt, es wird schwungvoller und klingt nicht immer typisch französisch.
Die fünf Punkte von mir sind ihr sicher, weniger könnte ich gar nicht verteilen. Diese Lebenslust, die sie versprüht und das mit einer Musik, die ständig nach Urlaub klingt. Davon bekommt man nicht genug.
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am 16. September 2014
Früher war ihre Musik anders. Fetziger, lebendiger und mitreisender. Damit will nicht sagen, dass das Album schlecht ist, aber es ist eben etwas ruhiger als erwartet.
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am 24. Juli 2017
Zaz macht einfach gute Musik, frisch, jung und französisch. Der Stil geht von Pop über Jazz bis Chanson. Es muss nicht immer englisch sein.
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am 11. Juni 2017
Das ist mittlerweile mein aktueller Dauerbrenner. Ich freue mich schon auf das nächste Album. 100% Zaz!
Passt bei jeder Stimmung.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Juni 2013
Mir gefällt Recto Verso noch besser als ihr Debutalbum. Das liegt zum Teil am Songmaterial, das für eine angenehme Abwechslung zwischen Gute-Laune-Songs und eher nachdenklichen bis traurigen Stücken sorgt.
Zwischendurch fragte ich mich immer wieder, was dieses Album eigentlich so gut macht. Ganz einfach: Sie ist so gut. Die Präzision bei hohem Tempo und die brillante Intonation sind bemerkenswert. Manche Songs wie Toujours oder Oublie Loulou hätte sie sicherlich nicht unbedingt in dem gewählten hohen Tempo absingen müssen. Doch sie kann's sich leisten. Der Charme der Songs rührt von der unglaublichen Leichtigkeit, mit der sie so etwas vorträgt. Ach ja: "Si" ist wunderschön, sowohl der Song als auch ihre Interpretation.

Einen Kritikpunkt gibt es dennoch: Die Aufnahme oder das Mastering scheinen mir nicht optimal zu sein. Ich besitze zwar nur das MP3-Album und höre es größtenteils über Smartphone und Kopfhörer, aber auch dabei fällt es mir bereits auf. Selbst auf "Si" ist ihre Stimme verzerrt.
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am 26. November 2013
Die Stücke unterscheiden sich wenig, was die CD irgendwie eintönig macht. Richtig Spaß macht diese CD nur, wenn man französisch spricht
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. November 2013
In der heutigen Zeit ist es mit Album Veröffentlichungen aus Fan-Sicht ja so manches Mal eine spezielle Sache. Da erscheint ein neues Album eines Künstlers und man kauft es sich, um unmittelbar nach dem Erscheinen in den Genuss der neuen Songs zu kommen. Doch dann gibt es einige Zeit später plötzlich weitere Editionen dieses Albums und man muss, um alles komplett zu haben, dann auch diese kaufen, obwohl das Bonusmaterial, was eine Deluxe Edition eines Album dann von der normalen Edition unterscheidet, oftmals nicht derart lohnenswert ist.
Sony Music als Label des französischen Megastars Zaz hat diese Politik mit dem "Recto Verso" Album von Zaz allerdings auf die Spitze getrieben. Denn nach der normalen Veröffentlichung von "Recto Verso" und der "Recto Verso (Deluxe Edition)" ist nun binnen eines halben Jahres mit der "Recto Verso (Collector Edition)" die mittlerweile dritte Ausgabe des zweiten Zaz Albums auf den Markt gekommen.
Isabelle Geoffrey alias Zaz verkörpert eine interessante Mixtur aus französischem Pop, Chanson und Jazz und ist durch ihre natürliche Art zudem binnen kürzester Zeit zum Liebling der Massen geworden. Hier in Deutschland erlangte sich mit dem Titel "On Ira" den Durchbruch und ist nun ebenfalls - wie in ihrem Heimatland - der Liebling der Massen.
Die "Recto Verso (Collector Edition)" enthält zum Vergleich mit den anderen Editionen neun Bonustracks auf einer zweiten CD. Sechs von diesen Titeln sind komplett unveröffentlicht und somit der musikalische Appetizer für die Fans, sich auch diese Ausgabe des Albums zulegen zu müssen. Die anderen drei gab es bereits auf der "Recto Verso (Deluxe Edition)" zu hören.
Auf der ebenfalls neben dem normalen Album diesem Package beiliegende DVD liefert dann eine knapp halbstündige Dokumentation, wie Zaz zusammen mit Freunden und Musikern einen Bergsteigertrip auf den Mont Blanc unternimmt und dann oben auf dem Gipfel im Schnee einen kurzen Akustik Gig einspielt. Alles in allem eine nette Dokumentation, bei der mehr das Abenteuer und damit Einblicke in die private Seite der Französin denn die Musik im Vordergrund stehen.
Somit bleibt die Erkenntnis, dass das Album an sich wirklich sehr gut ist, einzig der fade Beigeschmack immer wieder neuen Editionen verdirbt das positive Gesamtbild des Werkes dann doch nachhaltig. Die DVD als weitere Zugabe ist nett, mehr aber auch nicht. Dieses Filmmaterial ist sicherlich nicht dazu angetan, es sich des Öfteren anzusehen. Hier hätte man dann alles in allem noch ein paar Monate abwarten und ein komplett neues Album veröffentlichen sollen.
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am 16. Mai 2013
...so frisch wie das Debüt, aber immer noch voller Charme und eine schöne Ausnahme inmitten von Europop-, -Dance, R'n'B und all jenem, was sich sonst noch in den Charts tummelt.
ZAZ' Stimme passt perfekt zu den Titeln, wenn auch nicht alle Tracks gleiche Qualität haben.
'On ira' ist etwas gewöhnlich, trifft nicht ganz, etwas banaler Refrain.
'Comme ci...' swingt ganz nett, erinnert ans 1. Album, fröhlicher Titel.
'Gamine' gehört zu den schwächeren Tracks, das Arrangement ist gar schwammig und banal
'T'attends quoi' macht das wieder gut, einfach gestrickt, aber das ist wohl Zaz' Stärke.
'La lessive' ist auch eine der guten Chansons, auch einfach arrangiert, aber schön interpretiert.
'J'ai tant escamoté' ist einer meiner Favoriten, Drehorgelmusik untermalt dieses schon fast Piafeske Stück.
'Déterre' packt nicht richtig zu, es fehlt einfach etwas und das bleibt das ganze Stück so. Ein Minuspunkt.
'Toujours': Zigeunerswing, animiert zum Schnippen, passt perfekt zu ZAZ.
'Si je perds' Melancholischer Titel, der aber ganz gut reinkommt. Gegen Ende wird er sogar richtig spannend.
'Si' Intensiver Song, spannender Text, einer der besten des Albums.
'Oublie Loulou' Lüpfiges Lied, der Refrain ist aber etwas nervig und somit gibts Abzug.
'Cette journée' Eher jazziges Lied, plätschert etwas dahin, aber nicht übel.
'Nous debout' fällt wieder etwas ab, bleibt nicht hängen, etwas einfache Melodie und etwas nervige Hintergrundlaute.
'La lune': Fast schon ein Blues, schöne Gitarre - ein anderer Favorit dieses Albums.
Fazit: Nicht so stark und eigenständig wie der Erstling, aber immer noch sehr unterhaltsam und daher ein gutes, wenn auch kein herausragendes Album. Einfach mal reinhören und selber urteilen.
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Das erste Album mit dem Titel "ZAZ" von ZAZ war in Frankreich ein Riesenerfolg und auch in Deutschland wurde es zum Verkaufsschlager. So ist auch dieses Album erneut eine Reminiszenz an den klassischen französischen Chanson à la Piaf oder Frehel. Hinter dem Kunstnamen ZAZ verbirgt sich die derzeit junge Sängerin Isabelle Geoffrey, die über eine wirklich begnadete Stimme verfügt und das enorme Talent besitzt, die Tradition des Genres so zu pflegen, dass alles irgendwie ein wenig anders und neu wirkt, ohne die Wurzeln des Chansons zu verleugnen. Entdeckt wurde sie eigentlich auf der Straße, während Sie mit ein paar Musikern auf dem Montmartre für die Touristen sang und spielte.

Für das Album "ZAZ" wurden einst drei Titel von Raphaël Haroche geschrieben, der in Frankreich zu den bekannten Größen des Chanson - Genres zählt. An diesem Album wirkte Haroche nicht mit, dafür aber M. Morisett und Jean Jacques Goldman, sozusagen der französische Udo Jürgens. Der bekannteste Titel der Scheibe dürfte hierzulande "On Ira" sein, da Madame Geoffrey mit diesem Titel schon durch die ein oder andere deutsche Fernsehsendung tingelte.

Die Mehrzahl der Titel versprüht immer noch ein wenig die Atmosphäre des "Jazz Manouche," den man zu Deutsch auch als Zigeunerjazz bezeichnen würde. Sie entdecken aber auch Elemente von Blues und südamerikanischen Bossa Nova. "Si Je perds" erweckt Erinnerungen an die Kompositionen für Gitarre von Isaac Albéniz.

Die Musik entspannt anhand ihrer ruhigen und zurückhaltenden Arrangements und Instrumentalisierung mit Gitarre, Klavier, Trompete, Bass, Streichern und Schlagzeug, wobei das Album insgesamt poppiger und am Mainstream orientierter wirkt wie ihr Debüt-Album. Insgesamt ist es aber erneut ein schönes Album zum sommerlichen Entspannen auf der Terrasse.
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