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am 20. März 2016
...diese Worte, welche von der Rolle der Maria Magdalena gesungen werden, sind aus theologischer Sicht in diesem Musical Programm! Dabei muss man eines verstehen: niemand will durch das Drehbuch einen anderen Blick auf die Geschichte des Leben Jesu geben, als es 1500 Jahre Exegese (=Bibelerforschung durch die Theologen) heute präsentieren. -Nein, denn hier geht es um etwas ganz anderes, es geht um verfilmtes Theater! Und das in diesem Musical verfilmte Theater ist eines der besten, die ich in meinem Leben je erfahren habe! Mit großer Liebe wird zunächst die Person Jesu in Szene gesetzt, im Zusammenhang der gesamten Storyline wird nicht die Realität, sondern die Liebe zur Sache Jesu dargestellt, aus einer Zeit, wo die Hippies die Befreiung des Menschen von alten bürgerlichen Zwängen versprachen, und wo aber nach dem Konzept dieses Films nicht die Sache von Jesus Plan vergessen werden sollte! "Ich weiss nicht, wie ich ihn lieben kann!" [I don't know how to love him...], ist nicht dies der zugleich fromme aber auch verzweifelte Alltag eines jeden gläubigen Christen, der hier in Worte gefasst wurde? Wer nur etwas vom Christentum glaubt oder glauben will, gute Rockmusik oder das Theater liebt, dessen Herz wird dieses Musical zutiefst erfreuen! Seht es euch dann gerne an und schwärmt mit mir mit: "...then I'll write the Gospel..." Es lebe das Theater, es lebe die Musik, es Lebe Kyrios Jesus Christus!
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am 1. April 2018
Auch wenn manch handwerkliche Mankos (Ton-Mischung, manche harten Schnitte) heutzutage auffallen, so ändert dies trotzdem nichts am Gesamturteil dieser genialen filmischen Umsetzung des Musicals von Andrew Lloyd Webber & Tim Rice.
In der einprägsamen Landschaft Israels werden mit einer idealen Besetzung die letzten Tage Jesu in Szene gesetzt. Besonders bei den "60ern" beschwört das allgegenwärtige "Hippie"-Feeling starke nostalgische Gefühle herauf.
Die Musik ist ohnedies schon "klassisch", kaum zu glauben, dass Andrew Lloyd Webber erst anfang 20 war, als er dieses Werk komponierte. Auch die Auslegung der Geschichte durch Tim Rice, die die menschliche Seite Jesu in den Vordergrund rückt - damals gingen allerdings die Wellen in der katholischen Welt ziemlich hoch - ist heutzutage aktueller denn je. Auch die politischen Strategien und Intrigen, um andersdenkende mundtot zu machen, sind heute nicht anders als vor 2000 Jahren ... das damalige Vietnam-Krieg-Desaster der USA ist auch an diversen Szenen zu erkennen.
Ein "muss" für jeden kultur-interessierten Menschen, nicht nur für bekennende Christen!
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am 13. Mai 2011
Der Film ist Teil meiner Jugend. Wie saßen wir begeistert und bewegt im Kino! Noch immer finde ich: der Film ist Kult. Mit genialer Einfachheit und großer Natürlichkeit wird die spannende Story zwischen Jesus und Judas und Maria Magdalena in die Wüste Negev versetzt und in antike Ruinen, als großes, scheinbar improvisiertes Hippie-Happening.

Schon genial, wie am Anfang der Bus von weit her die staubende Straße heranfährt und fröhliche Menschen ausspuckt - und am Ende steigen dieselben Menschen ernst und fast feierlich wieder ein, teils mit einem wehmütigen Blick zurück. Der Bus fährt ab. Staub. Sonnenuntergang. Im Gegenlicht das leere Kreuz. Es bleibt - scheinbar* - einsam zurück.

Und zwischen Ankunft und Abfahrt des Busses erzählt Norman Jewison die große Story.

Musik, Tanz, Bewegung, Menschen, Landschaft, Kostüme, Show verschmelzen zur Einheit. Man spürt, wie alle mit Lust und Liebe bei der Sache sind. Die Szenen sind großartig fotografiert, die Bilder prägen sich ein. Der große Douglas Slocombe, Brite wie Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Text, Drehbuch), brilliert als Kameramann. Die Musik hat etwas zeitlos Beeindruckendes. Und irgendwie strahlt der Film auch etwas sehr Ernsthaftes aus. Ist es ein touch von Heiligkeit? Wie dem auch sei, ich genieße Jesus Christ Superstar auch heute noch begeistert und bewegt. Bis zum letzten Ton und dem Licht der untergehenden Sonne - "John Nineteen: Forty-One"*.

Ach ja, alles ist Jahrgang 1973 und lange vor aller Digitalisierung aufgenommen. Sowohl in Bild wie in Ton. Und es wird sehr viel gezoomt. Und Jesus ist auch - zeittypisch - zu soft. Aber das alles macht mir überhaupt gar nichts aus - vielleicht aus nostalgischen Gründen, vielleicht, weil ich es wunderbar authentisch empfinde. Eben 1973. Und diese Zeit hatte ja ihr Flair.
.

* "John Nineteen: Forty-One": So heißt der Titel des symphonischen Schlusses. Dahinter verbirgt sich die Bibelstelle Johannes 19,41: "Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war." Deutet die Musik ganz behutsam und geheimnisvoll Auferstehung an? Denn es zieht schattenhaft ein Hirte, weit vor seiner Herde, Richtung Horizont ins Licht. Und das ist schließlich ein traditionelles Symbol für die Auferstehung, der "gute Hirte" Jesus lässt sein Leben für die Schafe und sie folgen seiner Stimme vom Tod zum Leben. Wohl kein Zufall. Und ein sehr versöhnlicher Schluss.
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am 8. Mai 2013
... und trotzdem ist diese Verfilmung einmalig und gut gelungen.

Ich wollte diese Umsetzung der wohl größten Rockoper aller Zeiten (meine persönliche Meinung!) seit über 30 Jahren sehen und bin erst in 2013 dazu gekommen.
Als Schüler hatten wir Mitte der 70ger Jahre diese Oper im Musikunterricht bei einem sehr aufgeschlossenen Musiklehrer durchgenommen (natürlich Audio via Schallplatte!) und sie sprach mich schon damals an.
Oft habe ich sie mir später angehört... doch nur fiel die DVD in meinen Blickwinkel und Einkaufswagen.

Die Musik ist zeitlos - die Verfilmung aus den 70gern. Und sie hat auch den Charme der 70ger konserviert - was nicht unbedingt schlecht ist - aber man muß sich dessen bewußt sein. Die Hippie Generation kommt hier visuell voll zum tragen.

Auch ist weder vom Bild noch vom Sound her ein HD Vergnügen zu erwarten.

Und dennoch kommt für mich eine zeitlose Kreuzigungsgeschichte zum Vorschein, die immer und zu jederzeit aktuell ist. Ein verstörter und fragender Christus, der zwischen Menschsein und der allgemeinen Erwartungshaltung hin und her gerissen ist.
Medien- und religionskritische Bezüge (Gottesbild) wurden sehr gut eingearbeitet.

Mich persönlich spricht mit über 45 Jahren diese Verfilmung noch immer sehr an - dieses ist halt eine sehr subjektive Bewertung!
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am 26. März 2016
Jesus Christ Superstar ist eine meine Lieblingsfilme und gehört für mich irgendwie zu Ostern dazu. Am Besten natürlich am Karfreitag. Die Version in der Amazon Videothek in HD macht besonders Spaß zu sehen - die Bilder sind wesentlich schärfer als die, die ich seit Jahren auf VHS angeschaut habe. Nur eine Sache stört: die deutsche Untertitel lassen sich nicht ausblenden.
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am 7. Februar 2014
Wegen der Rezensionen hatte ich mir die neue Version gekauft und war enttäuscht. Ja, die musikalische Qualität ist klasse, da hat sich einfach was getan in den letzten Jahren, aber es fehlte mir der Flair, das Ambiente, die verschiedenen Drehorte.
Allein schon der Anfang ist doch toll, als die Crew mit dem Bus in der Wüste ankommt. Und die Szene mit Herodes am Swimmingpool ...
Ach, ich habe es als Jugendliche geliebt und bin auch jetzt wieder ganz begeistert. Mich stört auch nicht, dass man den Flair der Entstehungszeit sieht, das macht für mich den Reiz aus.
So, werf sie gleich mal rein ...
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am 17. Februar 2013
Auch heute noch ist diese Verfilmung der Rock-Oper überaus sehenswert. Die gelungene Mischung aus Spiel (statt vorgegaukelter Realität wie in anderen Jesusfilmen), starken Texten und einer emotional sehr ausdrucksstarken Musik, eingebettet in die biblische Landschaft verleiht die Film eine zeitlose Gültigkeit. Bilder und Musik können so nachwirken und anregen eigene Sichtweisen zu entwickeln. Der Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen!
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am 3. April 2016
Tolle Interpretation der Jesusgeschichte! Wahrscheinlich sehr realistisch... Immer noch sehr aktuell, obwohl das Musical schon 40 Jahre alt ist.
Auch die Musik ist nach wie vor großartig!
Wer allerdings nicht auf musikalisch inszenierte szenische Schauspiele steht, für den ist der Film nichts!
Ich finde ihn einen Klassiker und äußerst empfehlenswert!
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am 20. August 2014
Ein Film aus aus der "guten alten (Hippie-)Zeit, wie man ihn heute wohl nicht mehr drehen könnte. Auch für Jugendliche gut geeignet, die mit der Jesus-Geschichte nicht so viel anfangen können.
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am 17. Juni 2014
Nachdem ich vor langer Zeit den Film auf NED 2 aufgenommen hatte ( mit holländischen Untertiteln ) und inzwischen auf dem Band nur noch Rauschen zu sehen war also der Kauf der DVD . Besonders schön das Interview mit Tim Rice und der Audiokommentar von Ted Neeley und dem Regisseur . Auch wenn die Untertitel manchmal etwas frei übersetzt sind hat der Film nichts von seiner Faszination verloren .

Peter
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