Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle BundesligaLive AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 24. Januar 2014
Einfach ein geniales Game für erfahrene und Neueinsteiger.
Lange mitreißende Story, tolle Charaktere.
Zum zweiten durchspielen gut, da man zwischen zwei Charaktere entscheiden kann, zudem zwei teilweise veränderte Storys.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2015
Als großer Fan von Tales - Spielen war dieses Spiel ein Muss. Schon 2 x durchgespielt, mit Milla und Jyde. Alles geschafft, auch den
Magier und auf 99 hochgelevelt. Dumm, 1 JUWEL fehlt mir, das ich absolut nicht finde, trotz Spieletipps. Schade.
Tolles Spiel.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2014
Naja, so hab ich zumindest gedacht, aber als ich das Spiel dann gespielt habe, war immer irgendwie so ein Meh-Gedanke im Hintergrund. Die Kämpfe haben keinen Spaß gemacht, die Story will mich einfach nicht fesseln und ich komm damit nicht wirklich klar, dass der Hauptprotagonist mit seinen Fäusten kämpft. Ich meine klar, es ist mal was neues, als immer nur Schwerter, aber warum dann Fäuste? Warum dann nicht einen Kampfstab oder so, dass er er ein Magier wäre, er Studiert immerhin ja Heilunst, also kann er auch ein Magier sein.
Weningstens ist der Hauptprotagonist im 2. Teil wieder richtig Badass mit zwei Rückhandklingen, das nenn ich eine Waffe, so muss das!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2016
EIne schöne Spielstory, schöne Videos und super Kampfsystem. Auch das aufwerten der Charaktere macht Spaß. Freue mich nun auf Teil 2.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2013
In Japan sorgte das Spiel schon für rasante Absatzzahlen und auch so mancher Hardcore-Gamer hat das Release-Datum in Deutschland nicht abwarten können, und sich schon damals diesen Teil in Japanisch gekauft. Dort ist nämlich sogar schon im letzten Jahr der zweite Teil erschienen, der uns erst 2014 beglücken wird. Wir haben gewartet und können euch nun verraten, wie die deutsche Umsetzung uns gefällt.

***STORY – Möge das Gute siegen***
Es gibt Tage, da sollte man definitiv lieber im Bett bleiben. Das denkt sich Jyde Mathis sicherlich auch. Als der begabte Medizin-Student eine mysteriöse Frau, Milla Maxwell, entdeckt, die in den Forschungstrakt eindringt, verfolgt er sie. Dabei stößt er auf ein dunkles Geheimnis, Gräueltaten und eine unfassbare Bedrohung, die es aufzuhalten gilt. Nachdem Milla ihn jedoch retten muss, begleitet er sie lieber. Dabei werden sie von einer Mitarbeiterin aufgehalten, die eine Maschine einschaltet, die sämtliches Mana aufsaugt. Milla, die von den vier Geistern der Welt umgeben ist, wird völlig leer gesaugt und ihre Freunde, die Geister, verschwinden. Nun völlig auf sich allein gestellt, kann sie nicht mal ein Schwer führen, und ist auf Jydes Hilfe angewiesen. Er bietet sich an, ahnt jedoch nicht, dass er dadurch steckbrieflich gesucht wird, und mit ihr fliehen muss. Unerwartet bekommen sie von einem Söldner Hilfe, und machen sich zusammen auf den Weg die Welt zu retten. Sie machen sich auf den Weg zu Millas Schrein / Heimat und werden natürlich verfolgt. Sie können ihren Verfolgern entkommen und versuchen in Millas Heimat mit den vier Weltensteinen, die Geister zu rufen. Doch sie scheinen verschwunden zu sein. Nun müssen sie nicht nur die Welt vor der schrecklichen Maschine retten, sondern auch noch die vier Geister finden. Millas Aufgabe hat Priorität, aber nebenbei versucht Jyde zu sich selbst zu finden.

***ROLLENWAHL – Oder alleine Spielen ist doch langweilig***
Anfangs hat der Spieler die Wahl, ob er in die Rolle von Jyde oder Milla schlüpfen möchte. Im Verlauf des Spiels könnt ihr euch jedoch jeder Zeit umentscheiden oder einen der vielen anderen Charakter auswählen, die euch auf eurer Reise früher oder später begleiten. Die Geschichte selbst wird aber aus der Sicht erzählt, und es lohnt sich definitiv einen zweiten Durchgang mit der anderen Perspektive zu starten, um ein wirklich rundes Bild zu bekommen. Wie auch schon beim Vorgänger könnt ihr die übrigen Rollen nicht nur automatisch von der künstlichen Intelligenz übernehmen lassen, sondern auch eure Freunde um Hilfe bitten. Auf diese Weise kann eure Partie von bis zu vier realen Spielern gespielt werden. Dazu müsst ihr einfach im Menü den gewünschten Charakter auf Halbautomatisch oder Manuell setzen. Eure Freunde können euch so beim Kampf unterstützen, allerdings kann nur der Hauptspieler in der Welt herumlaufen. Es ist jedoch nett, denn dadurch kann man sich nicht aufregen, weil die künstliche Intelligenz nicht das macht, was man möchte. Auf diese Weise kann man auf jeden Fall direkt Absprache mit den Freunden halten.

***SPEICHERN / SCHWIERIGKEITSGRAD – Einfach wie nie***
Abgesehen davon hat das Spiel mit dem letzten Teil nicht mehr viel gemeinsam. Es fängt schon damit an, dass die Geschichte alles andere als rund beginnt. Es fehlt in unseren Augen eine Vorgeschichte. Man wird mitten in die Geschichte geworfen und darf sich erst einmal zu recht finden. Was für eine Waffe ist es, wer ist Milla genau und worum geht es denn nun. „Tales of Graces F“ war da schon etwas linearer und mit den heranwachsenden Kindern einfach eine schöne Einleitung, die uns hier einfach fehlte.

Bei der Wahl der Schwierigkeit hat es sich auf den ersten Blick nicht geändert. Ihr habt die Wahl zwischen vier Schwierigkeitsgraden, die von leicht bis schwer reichen. Die Schwierigkeitsgrade haben Einfluss auf Bonusse, die ihr findet, aber auch die Lebenspunkte, die eure Gegner haben. Damit ihr nicht hängen bleibt, gibt es die Möglichkeit während des Spiels notfalls zu wechseln. So weit so gut, allerdings haben die Schwierigkeitsgrade nicht wie vorher Einfluss auf die Erfahrungspunkte. Früher haben höhere Schwierigkeitsgrade auch deutlich mehr Erfahrung gefragt, während es bei diesem Spiel gleich ist. Solltet ihr trotzdem den schweren Grad wählen, braucht ihr keine Angst zu haben, dass ihr immer allzu viel wiederholen müsst, denn ihr habt die Möglichkeit selbst übers Menü schnell zu speichern. Es lohnt sich jedoch auch die Kristalle zu benutzen, die im Spiel überall vorhanden sind, denn nur dort werdet ihr beim Speichern auch automatisch geheilt.

***KÄMPFE – Draufhauen erlaubt***
Die Kämpfe sind durchweg eigentlich sehr leicht, werden aber mit der Zeit natürlich schwieriger. Trotzdem ist es schwer zu sterben, denn überall findet man Apfelgummies, die 30% der KP wiederherstellen, aber auch tolle Speisen. Letztere müssen jedoch nicht mehr gekocht werden, sondern sind schon fertiggekocht. Eine Veränderung, die uns gefällt, denn wir fanden das Kochen zwar lustig, aber auch manchmal recht nervig. Hinzukommt die Tatsache, dass sich die Spieler mit der Zeit entwickeln und so manche heilen oder Verbesserungen nutzen können, die die KP unter bestimmten Voraussetzungen selbst wieder auffüllen. So sind die Kämpfe zumindest am Anfang ein Kinderspiel und binnen Sekunden erledigt. Wer nicht so erfahren ist, kann natürlich den Gegnern auch ausweichen, sie rücklings angreifen oder vor ihnen fliehen. Die Gegner sind nämlich auf den Karten als roter Punkt gut und weithin sichtbar, sodass ihr nicht überrascht werden könnt. Kommt ein Kampf zu Stande, dann öffnet sich ein separates Kampffeld, wie man es von vielen Rollenspielen kennt. Allerdings sind die Kämpfe nicht rundenbasiert, sondern in Echtzeit. Lediglich, wenn das Menü aufgerufen wird pausiert das Kampfgeschehen und ihr habt genügend Zeit euch über Schwächen zu informieren, eure Taktik zu ändern, Waffen und Rüstungen zu wechseln oder euch zu heilen. Bei den kleineren Standard-Kämpfen unterwegs ist dies meist nicht nötig, aber bei Bosskämpfen ist es eine schöne Möglichkeit. Bei den Kämpfen gibt es eine wichtige Neuerung, die gar nicht so verkehrt ist. Der Spieler kann sich via Steuerkreuz mit einem anderen Spieler verbünden. So kämpft ihr nicht nur zusammen, sondern könnt auch die Talente und spezielle Angriffe teilen. Im Kampf kann die Verbindung jeder Zeit gelöst oder durch eine andere Verbindung geändert werden. Die Vorteile einer solchen Verbindung liegen auf der Hand. Kämpft ihr zum Beispiel mit Rowen, dann seid ihr gegen jeden Zauber geschützt. Ich persönlich spiele mit Jyde und kämpfe regelmäßig mit Leia, die sich im Kampf als ausgezeichnete Diebin entpuppt. Der Nachteil ist jedoch, dass durch die Verbindung zum Beispiel der Partner, der eigentlich heilen soll, mitkämpft und das Heilen in diesem Fall mir, also Jyde, überlässt. Alles in allem machen die Kämpfe jedoch großen Spaß und die Gegner sind sehr ausgefallen, wiederholen sich zwar in den Arealen mit der Zeit sehr gerne, aber sie sind süß. Mich persönlich erinnern sie auch mit ihrem Schlachtruf gerne an Pokèmons.

***STEUERUNG – Im Schlaf zu erlernen***
Die Steuerung ist ein Witz, denn sie hat sich zum Vorgänger nicht geändert. Dem Spieler wird alles genauestens erklärt. Angriffstechniken, Tastenkombinationen und vieles mehr. Im Grunde wird mit x gekämpft und mit Kreis können magische Angriffe / Heilen oder ähnliches ausgeführt werden. Fünf solcher Angriffe können angelegt werden und mittels des L-Sticks und der richtigen Richtung ausgelöst werden. Alles andere wird genau erklärt und binnen weniger Minuten ist alles im Gehirn abgespeichert und wird automatisch abgerufen. Ich persönlich mag die Wahl der Tastenbelegung auf jeden Fall sehr.

***QUESTS – 38 Stunden Spielspaß***
Auf diese Weise erkundet der Spieler die freie Welt, die aus verschiedenen Arealen besteht. Die Areale sind alle miteinander verbunden und verfügen über verschiedene Höhen, die auf der Weltkarte ersichtlich sind. Alle besuchten Orte sind gekennzeichnet, und auch auf den Umgebungskarten wird alles festgehalten. Schatztruhen, Säcke, versteckte Schätze und ähnliches. Die Haupthandlung bringt euch an so manchen schönen und dunklen Ort. Viele zahlreiche Stunden Spielspaß warten so auf euch. Wir persönlich haben 38 Stunden gespielt. Sicherlich weniger als beim Vorgänger, aber das liegt weniger an der Haupthandlung, die fesselnd und im gewohnten Umfang ist, sondern eher an den Nebenquests. Diesmal fallen diese ungewohnt schmal aus. Sicherlich gibt es überall Sammelaufgaben oder Suchquests, die ab und an mal von einem „Tötet bitte die Monster an Stelle X“ unterbrochen wird. Aber es sind eben nur kleinere Spielereien. Zwar gibt es auch noch bestimmte Gegner und Waffen, die man suchen kann und was wir auch jedem ans Herz legen, denn die Gegner sind nicht nur schwer, sondern machen großen Spaß, aber der Umfang ist eben im Grunde gefühlt halbiert worden.

***VERBESSERN – Eine Verbesserung zum Vorgänger****
Wie in jedem Rollenspiel darf auch hier das Thema Verbesserungen nicht fehlen. In diesem Fall gibt es auch hier Erneuerungen, die uns persönlich sehr gut gefallen haben. Den Anfang mach das Level-System der Geschäfte. Während man sonst in jedem Laden andere Dinge fand, müsst ihr nun die Geschäfte mit Materialien und Geld versorgen. Alles was ihr an tollen Dingen findet, könnt ihr einem Laden eurer Wahl, wie zum Beispiel Waffen, Rüstung oder Lebensmittel schenken. Je mehr ihr ihm schenkt, desto höher wird sein Level. Mit jedem Level bekommt ihr schöne Rabatte, aber auch neue Gegenstände freigeschaltet. Kauft ihr dann im Anschluss etwas und rüstet euch aus, dann erhält der Laden zusätzliche Punkte. Besonders die Waffen kann ich euch nur ans Herz legen. Sie sorgen für gewaltige Sprünge und lassen manche Gegner sehr leicht erscheinen. Vergesst bei all dem Leveln jedoch nicht, dass die Waffen auch gekauft werden müssen, und ihr dafür Geld braucht. Die Während heißt auch in diesem Spiel Gald und ist nicht nur durch den Verkauf von Waren, sondern auch in Schatztruhen zu finden oder durch erledigte Aufträge zu verdienen. Unser Tipp, Gegenstände verschenken, Geld aber sparen, denn die neuen Sachen sind nie billig.
Die zweite Erneuerung ist das Aufstiegssystem der Spielfiguren. Während das letzte System uns eher verwirrt hat, ist es hier sehr übersichtlich und erinnert ebenfalls stark an Final Fantasy. Es sieht optisch wie ein Spinnennetz aus und die Ankerpunkte könnt ihr mittels Verbesserungspunkte, die ihr bei jedem Aufstieg erhaltet, freischalten. Durch freigeschaltete Punkte, verbindet sich das Netz und vergrößert sich mit der Zeit. Anfangs könnt ihr noch alles freischalten, aber mit jedem Wachstumschub werden mehr Punkte benötigt und am Ende solltet ihr euch entscheiden, wie eure Figuren verbessert werden sollen. Jede geschlossene Feld im Spinnennetz bringt nämlich tolle Attribut-Verbesserungen mit sich. Es ist also schon sinnvoll, dass ihr plant und überlegt.

Die dritte Erneuerung ist die Tatsache, dass nun auch die Figuren angepasst werden können. Im Verlauf des Spiels findet ihr tolle Dinge, die eure Figuren anziehen können. Kleidung, Kuscheltiere, Haarsträhnen, buschige Augenbrauen, Elfenohren und vieles mehr. Alles was ihr individuell anpasst, seht ihr später auch in den Sequenzen und im Spiel. Es ist manchmal sehr lustig und sieht total dämlich aus, aber die Idee ist einfach toll.

***GRAFIK – Überholt, aber nicht verkehrt***
Kommen wir nun zur Grafik. Sie ist ein kleines Aushängeschild und eigentlich sind wir eher Fan von aktueller Grafik. In diesem Fall hat sich jedoch nicht viel getan. Auf ihre Art und Weise kann man das Gesamtergebnis als liebevoll gestaltet bezeichnen. Uns hat es Spaß gemacht die Welten zu erkunden, aber... Im Grunde handelt es sich um überholte Grafik. Sie erinnert an die Anfänge der PS3 und an hochskalierte PS2-Zeiten. Wer genauer hinschaut wird öfters mal einen klobigen Gegenstand vorfinden, die Hintergründe wirken streckenweise sehr platt und Details vermisst man in der Umgebung doch schon. Ja, lebendig ist etwas anderes, aber es passt zum Anime-Stil. Im Grunde fällt es bei diesem Spiel weniger auf, als bei anderen Games aus anderen Genres, wie zum Beispiel Fuse. Kurz gesagt, es ist nicht perfekt und geht besser, aber es ist bei diesem Spiel passend und in Ordnung. Schaut man sich jedoch die Sequenzen an, dann weiß man wieder, was man an dem Spiel liebt. Sie sind grafisch einwandfrei, ruckeln nicht, sind voller Details und wirklich schön anzusehen.

***SOUND – Wo ist der Originalton?***
Der Sound selbst ist eigentlich sehr gut. Der Soundtrack ist mit zauberhaften und doch fremden Melodien am Start. Selbst der japanische Text wirkt stimmig und gefällt uns sehr gut. Die Soundeffekte können sich ebenfalls sehen lassen. Es klingt alles authentisch und das ist leider nicht immer selbstverständlich. Die Sprachausgabe wird jedoch einige, vor allen Dingen die Fans, stören, denn der japanische Originalton fehlt. Normalerweise nicht weiter tragisch, da ich die Originalstimmen oft komisch finde, und lieber der US-Synchro und den Untertiteln folge. Aber in diesem Fall sind die Stimmen nicht so ideal ausgefallen. Insbesondere Milla hat eine so derbe, unpassende Stimme. Sie sieht weiblich, niedlich aus und die Stimme passt eher zu einem Mannsweib. Ansonsten gibt es hier jedoch nichts zu kritisieren.

***FAZIT – Lohnt es sich nun***
Als Fan dieser Reihe kann es bei uns natürlich punkten. Tales of Xillia kommt zwar erst spät in Fahrt, kann aber auch so überzeugen. Es bietet viele Erneuerungen und altbewährte Rollenspielunterhaltung, die jedoch inzwischen stellenweise leicht an Final Fantasy erinnert. Dank vieler Echtzeitkämpfe wird es nie langweilig, auch wenn die Nebenquests deutlich gekürzt wurden. Alles in allem sorgt das Spiel für stundenlangen Spielspaß und das nicht nur allein, sondern auch mit Freunden, sodass man die Grafik, die sich leider nicht weiterentwickelt hat und der fehlende Originalton auch als Fan verkraften kann. Kombiniert mit den teilweise witzigen Unterhaltungen ist es auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger. Uns bleibt zu sagen: Wir freuen uns auch auf den Nachfolger und können nicht erwarten ihn 2014 endlich spielen zu dürfen.

'''o0o Für euch zusammengefasst o0o'''
PRO
bis zu vier Spieler möglich
KI beim Gegner sehr logisch, dank vieler individueller Einstellungen
viele coole Waffen
neues Verbesserungssystem bei Figuren, Waffen und Co
Individuelle Verschönerungen bei den Figuren möglich
faire Echtzeitkämpfe
süße Monster
Abenteuer aus zwei Perspektiven spielbar
Jederzeit anpassbarer Schwierigkeitsgrad

NEUTRAL
viele Gegner wiederholen sich in den einzelnen Regionen
Kein japanischer Originalton.
Grafik nicht wirklich verbessert. Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt

CONTRA
Lediglich englische Sprachausgabe, und manche Stimmen unpassend
Lascher und teilweise wirrer Einstieg, der sich nachher erst als gut entpuppt

GAMEPLAY: 10 von 10
STEUERUNG: 10 von 10
GRAFIK: 7 von 10
SOUND: 9 von 10
MULTIPLAYER: 10 von 10

92%
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2017
Ich bin eingefleischter Tales of Fan. Seit ich Tales of Symphonia in Kindesalter gespielt hatte konnte ich nicht von der Reihe lasssen Die Multiplayerfunktionen, das Kampfsystem, Tales of war und ist immer absolut einzigartig. Ich habe dann wirklich sämtliche Konsonlen abgegrast um an jeden Tales of Teil zu kommen. Bis Xillia kam. Ich war bereit an Tag 1 die Day-One-Edition zu kaufen und began mit gemischten Gefühlen. Die Hauptcharaktere waren charakterlich dünn definiert, es werden in den Dialogen andauernd Wiederholungen eingestreut damit die Charaktere überhaupt etwas zu sagen haben. "We need to keep going" "The Mission must be done" werden rauf und runter gesabelt und es wird wirklich kaum Tiefe eingebaut. Man schafft es nicht die Beweggründe der Charaktere zu verstehen oder ihre Gefühle, weil die Entwickler einfach zu faul waren mehr als das Pflichtprogramm zu absolvieren.
Das Kampfsystem ist einerseits wiederholt gelungen und zeigt wie viel möglich ist, jedoch werden ab höherem Schwierigkeitsgrad die Gegner nicht besser oder gerissener oder würden eine bessere Taktik erfordern. Nein. Sie bekommen "tilt"-Ausrufezeichen ab denen eine weiter Verwicklung in Kombos nicht mehr möglich ist und sie frei agieren können.
Als ich dies gesehen habe, ist mir der Kragen geplatzt. Tales of war eine fantastische Reihe, nur leider musste ich feststellen, dass die Qualität mit diesem und allen Folgeteilen ins bodenlose sinkt. Es werden überall stupide Auswege aus Gameplay-Problemen angewendet, die mich als Fan einfach Beleidigen. Sei es der "Tilt" der Gegner, die nicht-existenz von Läden oder sogar die fehlende Existenz von Locations! Es gibt keine Orte die man in einer Stadt aufsuchen möchte. Die Städte sind aus einem Baukasten von vielleicht 100 Elementen und sehen armselig aus. Ja selbst die etwa 30 Existierenden NPC Figuren die unendlich oft kopiert werden sind eine Beleidigung an den Kunden. Man spürt geradezu wie schnell dieser Titel fertig werden musste. Und das widert mich an. Unfassbar ist auch, dass hier und in jeglichen Bewertungsportalen über Tales of Graces oder frühere Teile negative Vergleiche gemacht werden. Xillia ist ein riesiger Witz. Die Geschichte ist kurz. Absolut emotions- und gefühlslos runter erzählt und es gibt nicht einmal die Möglichkeit mit Sidequests in der Welt Bezug zu finden. Ich habe ab der Mitte des Spiels aufgehört mich mit Gegnern die einfach 4fach so widerstandsfähig sind, herumzuschlagen und den Schwierigskeitsgrad wieder runtergestellt um es einfach kürzer und schmerzloser zu machen. Dann war es auch nicht mehr notwendig in den 4 Shops Items zu verschenken um Upgrades für Waffen zu erwerben. Somit hat sich das Spiel praktisch auf das Hindurchrasen durch die Story reduziert.

Nach etwa 30h, mitsamt Suche nach etwaigen Nebenquest habe ich es weggelegt und war traurig, dass die Ära wohl zuende ist. Tales of wurde von Namco in eine Milchkuh verwandelt. Das ehemals so freie und wilde Bison, dass 4 Jahre reifen musste um dann als edles Steak auf den Teller zu kommen, wird von einer Gentechnik-Milchkuh, die Jährlich wirft, ersetzt.

Jeder der diesen Titel ODER den Nachfolger den ich leider auch angetestet habe für Neupreis kauft, tut mir ehrlich gesagt Leid.
Bitte, Bitte, Bitte. Kauft diesen Titel nur gebraucht oder am besten gar nicht. Jeder jämmerliche $ der Namco somit ins Netz geht, bestätigt so weitermachen zu können. Xillia ist überhastet entstanden. Xillia 2 ist aus reiner Gier entstanden. Und mit Zestiria und Berseria sehe ich leider, dass der Entwickler aufgehört hat Qualität zu versuchen. Mit Quantität scheint es ja sogar leichter zu klappen.

Zusammengefasst:

Tales of Xillia 1 ist ein Armutszeugnis und ist gemessen an der Motivation der Entwickler etwa 10% des Releasepreises wert.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2013
Tales of Xillia ist ein wundervolles Spiel mit einer sehr spannende Geschichte.
Die Grafik wurde mit sehr viel liebe zum Detail gemacht und auch der Sound passt immer sehr gut dazu. Die Auswahl zwischen zwei Hauptcharakter war auch ein sehr gute Idee aber leider viel es mir sehr schwer mich zu entscheiden. ;) Ich finde den beiliegenden Soundtrack sehr schön aber leider ist das Openning nicht dabei was natürlich am besten klingt :D. Das Artbook finde ich persönlich etwas schwach man hätte mehr daraus machen können.

Ich bereue den Kauf von Tales of Xillia nicht weil das Spiel einfach nur der Hammer ist. :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2015
Ich liebe dieses Spiel, wirklich. Tolle Story, ausgewogenes Echtzeit Kampfsystem dass sich auch variabel einstellen lässt wie zb Automatischer oder Halbautomatischer Kampf. Die Story erzählt eine tolle und vorallem spannende Geschichte, ich habe mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Charaktere haben alle ihre eigene Geschichte zu erzählen die im Laufe des Spiels offenbaren, mit Überraschungen, Enttäuschungen, Trauer. usw. Kann ich jedem Rollenspielfan empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2014
Dies ist meine erste Rezension, ich bitte also daher, ein wenig Nachsicht mit mir zu haben, wenn ich ein wenig durcheinander schreibe.

In dieser meiner Rezension möchte ich dieses Spiel in den Punkten Story, Gameplay, Grafik und Sound bewerten. Ich bitte um Verständnis, dass ich hier nicht unbedingt Wert darauf lege alles zu erwähnen, was dieses Spiel zu bieten hat, sondern darauf eingehe, wie ich spezielle Features dieses Spiels empfunden habe.

Die Story an sich ist mE nicht unbedingt erwähnenswert, einen Kurzabriss der Story findest sich außerdem in der Produktbeschreibung auf Amazon, weshalb ich von einer Rekapitulierung dieser absehe. Worauf ich jedoch zu sprechen kommen muss ist die Tatsache, dass das Spiel erstaunlich lange braucht um wirklich in Fahrt zu kommen. Es hat mich ungefähr 20-25 Stunden gekostet bis die Story wirklich aufregend wurde, was auch eines der Hauptprobleme dieses Spiels ist. Die Tales of Reihe ist schon dadurch bekannt, dass die Story zwar meist auf Klischees basiert, aber trotzalledem fesselnd ist. Da die Story jedoch so lange braucht um wirklich ins Rollen zu kommen drückte dies für mich gewaltig auf den Spielspaß. Wenn man diese 20-25 Stundenmarke überschritten hat erinnert die Story frappierend an Symphonia, was nichts schlechtes sein soll, aber damit bestätigt sich einfach meine Angabe, dass die Story auf Vergangenem aufbaut. Zum Ende sei so viel gesagt, dass es mir persönlich ein wenig übereilt vorkam. Ich kann dies nicht wirklich in vollem Umfange erklären ohne zu spoilern, aber es fühlt sich ungefähr so an als ob man die Story von Symphonia genommen hätte und 30-40 % davon entfernt hätte. Das Finale an sich fand ich ebenfalls wenig spektakulär, Vesperia wusste, wie man sowas richtig inszeniert.

Die Charaktere betrachte ich in einem Spiel als essentiell an. Sie sind die Träger der Story und geben ihr einen persönlichen Touch. Wenn man sich mit den Charakteren identifizieren kann, wenn sie einem ans Herz wachsen, dann hat man automatisch einen ganz anderen Bezug zu der Story und das, was mit den Charakteren selber passiert. Zu der Truppe in Vesperia hatte ich ebenjenen Bezug, zu der Truppe aus Xilia, nun ja, weniger. Die Charaktere waren mir nicht "egal", aber eine wirkliche Verbundenheit zu ihnen habe ich nie verspürt. Das mag natürlich bei jedem unterschiedlich ausfallen, mir persönlich gefielen sie jedoch weniger im Vergleich zu anderen Tales of Spielen. Der Hauptaspekt der Story, Freundschaft, wird mE nach zu übertreiben dargestellt. Ich empfand es als doch ein wenig lächerlich, dass die Freundschaft zwischen den Charakteren fortwährend bestätig werden musste, indem immer wieder Sachen gesagt werden nach dem Format "Yohe, wir sind Superkumpels". Glücklicherweise wird es aber der Hälfte des Spiels weniger.

Das Spiel bietet die Option unterschiedliche Hauptcharaktere zu wählen. Ich habe mich für den männlichen Protagonisten Jyde entschieden. Da ich bisher nicht Milla als Protagonisten gewählt habe, kann ich selbstredend keine Wertung über diesen Teil des Spieles fällen, kann jedoch so viel sagen: Es gibt min. 3-4 Instanzen, wo diese beiden Charaktere getrennt werden und somit erleben sie unterschiedliche Dinge bis sie wieder vereint sind. Soweit ich das jedoch einschätzen kann hat das ganze keinen allzu großen Einfluß auf die Story, man bekommt wahrscheinlich einige andere Details mit dem jeweils anderen Protaginsten zu hören, die wichtigsten Teile kriegt man jedoch unabhängig davon mit. Ich werde definitiv das Spiel mit Milla mal durchspielen, um zu erfahren, was ich hier verpasst habe, zum direkten neumaligen Durchspielen motiviert es mich jedoch nicht.

Kommen wir nun zum anderen wichtigen Punkt, dem Gameplay und davon das wichtigste: Das Kämpfen. Spieler, welche mit Symphonia und Vesperia vertraut sind werden sich sofort heimisch fühlen. Vier Charaktere zugleich kämpfen in einem runden abgegrenzten 3D-Areal mit einigen Monstern indem sie sich auf einer geraden Linie ihrem angewählten Feind nähren und in entweder mit normalen oder Artes-Angriffen zusetzen. Vor allem an Kleinigkeiten wurde stellenweise gefeilt. Soweit mir bekannt wurde in Xilia eingeführt, dass man nun endlich zu jederzeit ein kämpfendes Mitglied der Truppe durch ein Reservemitglied austauschen kann. Das kann vor allem dann helfen, wenn Mitglieder versteinert wurden und man einen Heiler braucht. Neu ist zumindest das Partnersystem. Man kann sich zu jederzeit mit einem der anderen drei kämpfenden Mitglieder verbinden. Dies hat mehrere Auswirkungen. So werden z.B. sowohl positive als auch negative Statusveränderungen geteilt. Wichtiger sind hingegen zwei andere Dinge. Verbindet man sich mit einer anderen Figur gewährt sie im Kampf spezielle Vorteile. Alvin kann die Abwehr des Gegners durchbrechen, während Leia in der lage ist Items von Gegnern zu stehlen. Zusätzlich füllt sich eine Leiste auf, wenn man im verbundenen Modus auf Gegner eindrischt. Diese Leiste hat 5 Balken. Füllt sich einer komplett auf kann man ein spezielles Arte wirken, welches zu der verbundenen Figur korrespondiert und man führt ein verbundenes Arte mit dieser Figur aus und der nächste Balken füllt sich auf. Wenn alle fünf Balken aufgefüllt sind und dann ein spezielles Arte wirkt kann man bis zum Endverbrauch der Leiste verbunde Artes zu einer Serie verknüpfen, was Kämpfe gegen Bosse erheblich erleichtert.
Es sei jedoch gesagt, dass taktische Finesse in den seltensten Fällen gefordert ist. Man drückt hin und wieder auf X, dann ein bisschen O und der Gegner kapituliert. Zu erwähnen sei vor allem, dass gegen Ende des Spiels man nie in die Position gerät ernsthaft zu viel TP (uUnkte zum Gebrauch von Artes oder "Magie") verbrauchen wird. Viele verschiedene Fertigkeiten, die man später erlernt, und zahlreiche neue Heilungs- und Auffrischungsitems machen das Spiel vielleicht ein bisschen einfacher als es sein muss. Vor allem mit Jyde wird das Niedermetzeln ganzer Gegnerhorden zum Kinderspiel.

Nun möchte ich auf das Bereisen der Welt zu sprechen kommen. Spieler, die wie ich Symphonia und Vesperia geliebt haben, werden sich über das Fehlen einer zu bereisenden Oberweltkarte ärgern. Stattdessen kann man relativ schnell im Spiel von einem Ort zum anderen über eine Karte teleportieren. Für mich ist das Bereisen der Welt auf einer Oberweltkarte immer einer der wichtigsten und schönsten Aspekte eines Rollenspiels. Die Welt wirkt dadurch einfach organischer und glaubwürdiger. Stattdessen sind die einzelnen Dungeons und Städte über Areale verbunden, welche sich jedoch meist nur optisch voneinander unterscheiden. Man kann Schatztruhen und Beutesäcke finden und jedes Areal ist mit zahlreichen Gegnern zum Niedermetzeln und Leveln verseucht. Das Leveldesign an sich hat mich nicht wirklich beeindruckt. Es war noch nie wirklich die Stärke dieser Serie, jedoch haben die Vorgänger dies eindeutig besser gemacht. Das Fehlen der Oberweltkarte hat mich vor allem am Anfang des Spiels gestört, nach einer Weile gefiel es mir jedoch, dass mir ermöglicht wird unnötiges Backtracking zu vermeiden.

Kommen wir aber nun zum Thema Fertigkeiten. Diese erlernt man hier durch Liliumpunkteverteilung. Bei jedem neuen Level werden Punkte verteilt, welche man in eine spinnennetzartige Struktur verwenden kann. Man fängt von der Innenseite aus an und schreitet dann voran. Man verteilt die verdienten Punkte dann auf spezielle Kontenpunkte, welche sofort Vorteile verleihen wie höhere Stärke oder Psyche oder sie geben einem mehr KP, TP oder auch Punkte zum Ausrüsten von Fertigkeiten. Hat man ein komplettes Feld mit diesen sogenannten WP gefüllt wird einem entweder ein neues Arte oder eine neue ausrüstbare Fertigkeit gwährt. Die Liliumorb vergrößert sich, wenn man spezielle Hauptfertigkeiten oder Artes freischaltet. Theoretisch muss man aber so oder so alle Punkte auffüllen, ich schlage also daher vor nach einem klaren Muster einfach alles zu erlernen. Die zu erlenenden Fertigkeiten verleihen einem im Kampf Vorteile wie elementaren Widerstand oder charakterspezifische Fähigkeiten wie mehr Luftsprünge für Milla u.ä. Nettes System und definitiv besser als bei Vesperia, aber hier wird doch mehr taktische Tiefe versprochen als letzten Endes vorhanden ist.

Erwähnt werden sollte außerdem, dass das Shopsystem gründlich verändert wurde. Statt in jeder Stadt nun also neue Waffen oder Rüstungen zu finden, die es sonst wo nicht gibt, liegt es nun am Spieler selbst den Fortschritt voranzutreiben. Die von Monstern oder Truhen beherbergten Beutegegenstände können den verschiedenen Läden geschenkt werden, damit sie ein höheres Level erreichen. Dadurch schaltet man besseres Equipment frei und verschafft sich Zugang zu neuen Hilfsitems. Ältere Items werden bei höheren Leveln ebenfalls rabattiert angeboten, es empfhielt sich also mit dem Kauf zu warten, da vor allem am Anfang das Geld doch sehr knapp ist. Dieses System kann man lieben oder hassen, bei mir ist beides der Fall, bei mir ist beides der Fall. Gut ist natürlich, dass es nun am Spieler selber liegt, was für Items er bekommt, man muss also nicht warten, bis man eine neue Stadt erreicht. Jedoch gibt es schon nach ungefähr 10 Stunden Spielzeit einen Ort, wo man sehr einfach an sehr gute Beutegegenstände kommt. Da ich der Typ bin, der solche Gelegenheiten gerne beim Schopf packt, war ich sehr schnell mit gutem Equipment ausgestatten und alle späteren Drops waren meiner derzeitigen AUsrüstung immer um 2-3 Level unterlegen, selbst auf schwer konnte ich viele Bosse unter einer Minute knacken, auch beim Schwierigkeitsgrad schwer. Zwar kein Gamebreaker, doch erleichtert diese Passage das Spiel allemal.

Nun genug vom Gameplay, reden wir einmal über die Grafik. Ich bin zwar kein Experte in dieser Hinsicht, möhte aber sagen, dass sie mir doch sehr gut gefällt. Die Außenareale wirken zwar teilweise ein wenig mager, die Städte fand ich hingegen sehr hübsch. Merkwürdig ist hierbei nur, dass Personen und andere Gegenstände ein wenig spät aufploppen, hin und wieder ist es mir passiert, dass ich 2 Sekunden lang gegen eine unsichtbare Wand gelaufen bin bis endlich der Pferdewaggon im Bild erschien. Die Effekte in den Kämpfen gehen in Ordnung, bei zu viel Action kann es aber schon mal zu kleinen Slow-downs führen, aber dies war bei den meisten anderen Tales of Spielen ebenfalls so. Was für mich jedoch ein Augenöffner war sind die Aniamtionen, dabei rede ich hauptsächlich von denen außerhalb der Kämpfe. Diese warein in den Vorgängern einfach nur stocksteif und wenig ansehnlich. Während ich das noch teilweise bei der GC-Version von Symphonia nachvollziehen konnte fand ich es doch sehr schwach, dass sich bei Vesperia auf der der XBox 360 und PS 3 in dieser Richtung wenig bis gar nichts getan hat. Dies ist mit Xilia nun vorbei, die in-game Zwischensequenzen sind nun allesamt animiert und richtig schön anzusehen. Für Tales of Standard ein klarer Pluspunkt.

Nun jedoch zu einem für mich kritischeren Teil des Spiels als der Grafik, der Sound. Für mich kann ein guter Sound so einiges wett machen. Selbst wenn die Story nicht so phänomenal oder atemberaubend inszeniert ist, wenn der Sound das Geschehen einigermaßen angemessen untermalt kann alles epischere Ausmaße annehmen. Dies ist leider jedoch nicht der Fall mit Xilia. Zwar fand ich, dass das Geschehen ordentlich untermalt worden ist, doch nicht mehr. Keiner der Kompositionen blieb mir wirklich ich Kopf hängen, es war einfach nichts "besonderes" dabei. Natürlich ist Musik Geschmackssache, keine Frage, mir persönlich war sie jedoch ein wenig zu fad. Die Soundeffekte gehen in Ordnung. Nun zu einem anderen Aspekts des Sounds: Der Synchronisation. Um eines vorweg zu klären, ich bevorzuge es Animes in der originalen japanischen Version zu hören, es hört sich für mich einfach "natürlicher" an, obwohl ich über keine Kenntnisse der japanischen Phonetik verfüge. Mit etwas Eingewöhnungszeit konnte ich mich an die englische Version von Vesperia gewöhnen und mochte am Ende sogar die Sprecher, dasselbe ist der Fall mit Xilia. Nun ja, fast, muss man sagen. Kenner des Spiels werden es schon wissen, ich rede von Millas Stimme. Die Synchronsprecherin hat, wie ich finde, eine miese Leistung abgerufen. Vor allem in den ersten 20 Stunden konnte ich ihr Lispeln einfach nicht überhören. Auch ihre "Emotionslosigkeit", die ihrer Charakterin geschuldet ist, empfand ich einfach nur als "energielos" und eben nicht als emotionslos. Wenn man ihre Stimme mit der von Sophie aus Graces f,welches ich vor Kurzem angespielt habe, vergleicht erkennt man doch deutlich den Unterschied. Später fiel es mir nicht mehr so auf bzw. es ist vielleicht wirklich besser geworden, doch übersehen kann man das mMn nicht. Ich kann verstehen warum viele lieber das Gezeigte hören anstatt lesen wollen, doch die Option die Sprache zu wechseln wäre nett gewesen. Spiele wie Valkyria Chronicles beweisen, dass man beide Soundoptionen in einem vereinen kann.

positive Punkte des Spiels:

+ schnelles und doch stimulierendes Kampfsystem mit interessanten Nuancen
+ Grafik ist ansehnlich
+ endlich gut animierte in-game Zwischensequenzen

neutrale Punkte des Spiels:

. das neue Shopsystem
. das neue Fertigkeitssystem
. Fehlen der Oberwelt und stattdessen Möglichkeit zum Schnellen Hin- und Herresien

negative Punkte des Spiels:

- Story kommt nur sehr schleppend in Gang
- enttäuschendes Ende
- Freundschaftsaspekt der Story wird zu sehr unter die Nase gerieben
- enttäuschende Soundkulisse und Fehlen der Möglichkeit die Originalsprache auzuwählen
- Spielzeit geringer als bei Vorgängern

Fazit: Ist das Spiel nun eine Katastrophe? Ganz und gar nicht! Fans der Tales of Reihe werden auch mit diesem Ableger ihren Spaß haben, Neueinsteigern würde ich dennoch empfehlen vielleicht erstmal mal mit Symphonia oder Vesperia zu starten. Das Spiel ist ein Tales of mit der Einschränkung, dass die meisten Aspekte, welche die Vorgänger so toll gemacht haben, hier schwächer sind. Ich bin in meiner Rezension jetzt nicht auf jedes Detail eingagangen (Stichwort Nebenquests), doch sind diese meine angesprochenen Punkte mMn die wichtigsten.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2014
Wer auf die Tales-Reihe steht - muss sich einfach das Spiel kaufen. Langweilig wird es nicht, da man das Spiel mit zwei unterschiedlichen Figuren durchspielen muss und sich somit der Handlungsverlauf geringfügig ändern kann, sodass man die ganze Geschichte erst richtig versteht, wenn man das Spiel komplett durch hat.
Sehr empfehlenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 2 beantworteten Fragen anzeigen

Haben sich auch diese Artikel angesehen

29,94 €
34,99 €
29,95 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)