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am 23. Juli 2017
Ein engelsgleicher Chor singt einen unheiligen Text, bevor die Instrumente mit voller Wucht einsetzen-so beginnt ein Album, das vom Musikstil her eher in die Kategorie Pop-Rock mit Metal-Einflüssen passen würde. Die zum Teil recht verführerischen Melodien transportieren jedoch eine pechschwarze Botschaft, man höre nur "Ghuleh/Zombie Queen", "Year Zero", oder "Idolatrine", von meinem absoluten Favoriten "Monstrance Clock" ganz zu schweigen. Das geniale Artwork tut sein Übriges, und so entsteht ein dekadentes Kunstwerk, das man nicht alle Tage zu hören/sehen bekommt.
Fazit: fünf Punkte und eine absolute Kaufempfehlung!
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am 11. September 2015
Eigentlich wollte "Infestissumam" am Anfang gar nicht so recht zünden bei mir. Eigentlich ging es mir zuerst wie den vielen anderen Metalfans, die durch den Hype gerade innerhalb der metallischen Musikszene zwangsläufig auf die Band aufmerksam werden mussten und dann von den doch etwas softeren Klängen erst einmal abgeschreckt wurden. Schon bei dem, was ich von "Opus Eponymous" gehört hatte, fand ich trotz der noch härteren Riffs keinen Zugang, weil die Songs ein wenig zu lasch und zu sanft auf mich wirkten. Aber als "Cirice" vom neuen Album vorab im Netz kursierte und der Song mir schon nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf ging, wollte ich der Band doch noch eine Chance geben.
Also wurde "Infestissumam" bestellt, da "Meliora" noch nicht draussen war.

Beim ersten Hördurchgang gefiel mir das Album wie gesagt nicht gleich auf Anhieb, nur ein paar Songs blieben hängen. Das änderte sich aber mit jedem neuen Durchlauf der Scheibe ziemlich schnell.
Das titelgebende, weitgehend instrumentale Introstück gibt den Ton mit einem satanischen Kirchenchor und einem simplen Rockriff vor, das dann mit dem Einsatz einer träumerischen Gitarrenmelodie erst seine Wirkung richtig entfaltet. Mit "Per Aspera Ad Inferi" folgt dann der erste eigentliche Song, der mit seinen Snare-Marsch-Gewittern eine militärisch anmutende Stimmung erzeugt, und gemäß dem Konzept die Ankunft des Antichristen musikalisch zu verkünden scheint. Rifftechnisch sind hier Metalklänge vorherrschend, wenn auch mit nicht allzu aggressiv verzerrtem Gitarrensound, allerdings zeigen Ghost schon im nächsten Song, daß die härtere Gangart auf diesem Album eher die Ausnahme bildet und mehr Abwechslung angesagt ist: "Secular Haze" wirkt mit seinem Walzer(?)rhytmus wie ein morbider Puppenreigen aus einem alten Gruselfilm und lässt dabei Gitarren und Keyboards gleichberechtigt nebeneinander stehen, ohne eines von beidem in den Vordergrund zu stellen. "Jigolo Har Megiddo" stampft sehr rockig, aber nicht zu hart aus den Boxen und setzt statt eines Hymnenrefrains einmal mehr auf eingängige Gitarrenmelodien und driftet in einem Interludium kurz in leicht "progressiver" angehauchte Gefilde ab, bevor man das typische A-B-A-B Schema wieder aufnimmt. Mit "Guleh/Zombie Queen" drosselt man dann schließlich das (ohnehin nicht allzuhohe) Tempo und wartet scheinbar mit der Albums-Ballade auf - abgesehen von der genialen Gitarrenmelodie ist der Anfang des Songs schon fast zu schnulzig, allerdings steigert sich der Song dann zu einem düsteren Rocker mit hypnotisch-hymnischem Refrain, der sich sofort in den Gehörgängen festsetzt und zum Mitsingen animiert. Und dabei bereitet der Song erst auf eines der beiden eigentlichen Meisterwerke auf dem Album vor:
"Year Zero" ist eine wahre Hymne auf den gefallenen Engel und macht diesem Zweck auch alle Ehre. Schaurige Chöre leiten den Song ein und vermischen sich schließlich mit Gitarre, Bass und Schlagzeug zu einem höllisch geilen Groove, zu dem Papa Emeritus II. dann die Strophen intoniert. Und mit dem epischen Chorus erfährt das Stück einmal mehr eine Steigerung, und als man schon glaubt, es ginge nicht mehr besser, da setzt das wenngleich simple, doch geniale Gitarrensolo noch einmal einen drauf.
Klar, daß "Body and Blood" im Anschluß nur verlieren kann, für mich der schwächste Song des Albums, ein eher ruhigerer Rocksong, der zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht besonders herausragt. Mit "Idolatrine" nimmt das Album dann aber wieder an Fahrt auf, und es ist schön, zuzuhören, wie Papa Emeritus II. zu feinstem Rock'N'Roll mit unschuldigster Stimme bitterböse Texte vortragen kann. Sollte das Konzept der Band doch nicht nur Show sein, so könnte sich unter der Maske doch der Teufel persönlich verbergen, der die Hörerschaft zuckersüß zu einem dämonischen Pakt verführt.
Kurz vor dem Abschluss der Scheibe überfällt man den Hörer dann doch noch einmal mit ein bisschen Heavy Metal, ohne dabei jedoch jemals ganz den 70er-Jahre-Hardrock-Charme zu verlassen. "Depth Of Satan's Eyes" ist düster, treibend und mit Sicherheit neben "Per Aspera..." einer der "härteren" Songs auf dem Album, der trotz seiner gelegentlich schrägen Töne Ohrwurmqualität entfaltet.
Und zum Ende überrascht man de Hörer mit der zweiten Meisterhymne "Monstrance Clock". Ruhig und bedrohlich beginnt der Song, bevor er sich zu einem wahren Epos entfaltet, das dem Hörer das Gefühl gibt, nicht zu Hause vor der Stereoanlage, sondern im Publikum auf einem Konzert zu stehen und mit tausenden von Menschen aus voller Kehle mitzusingen - inmitten von dicken Schwaden von Weihrauch. Die Kirchenchöre schaffen auch hier noch einmal eine einzigartige Atmosphäre und wenn der letzte Ton verklungen ist, hallt der Aufruf noch immer in den Ohren nach: "Come together for lucifer's son"...
Konsequenterweise lässt man mit einer mehrminütigen Pause nach dem eigentlichen Ruasschmeißer auf der Deluxe Edition dafür auch noch Raum, bevor man noch zwei Bonustracks draufsetzt: Das gespenstische, ruhigere "La Mantra Mori" erinnert ein wenig an Blue Oyster Cults "Don't Fear The Reaper" und versetzt den Zuhörer auch ähnlich in Trance, und das Abba-Cover "I'm A Marionette" ist derart gekonnt in den Ghost-Stil übergesetzt, daß ich als Nicht-Abba-Fan gar nicht gemerkt hätte, daß es sich hier nicht um einen Song der Band handelt, hätte ich es nicht im Netz gelesen.

Tatsächlich ist das Album softer ausgefallen, als sein Vorgänger. Richtige Metalriffs findet man eigentlich nur in "Per Aspera Ad Inferi" und in dem rockenden "Depth Of Satan's Eyes", in den anderen Songs gibt es gelegentlich einen etwas heftigeren Ausbruch. Dabei sind die Gitarren aber auch nicht stark verzerrt, so daß selbst diese Riffs nicht allzu hart klingen. Den Großteil des Albums über ist Hardrock der 70er Jahre mit teilweise poppig anmutenden Elementen, hymnischen Refrains, tollen Chorälen und vielen Keyboardmelodien vorherrschend. Dabei schaffen Ghost aber eine tolle Atmosphäre, die zwar düster, aber dennoch nicht schwermütig und drückend ist. Sie entführen den Hörer in eine Traumwelt mit ihrer ganz eigenen schaurig-schönen Melancholie und lassen ihn nicht mehr los. Und der Kontrast zwischen der Musik mit ihren eher zuckersüß verführenden, berauschenden Klängen und der satanischen Thematik macht die Scheibe und auch die Band im Allgemeinen noch einmal interessanter.
Mittlerweile besitze ich alle drei Ghost-Alben. Anfangs hatte mich gerade der softere, leicht poppig wirkende Sound mit den sanften, monotonen Gesängen von Papa Emeritus in all seinen Inkarnationen abgeschreckt. Umso lustiger ist es, daß mir von den drei Werken, die ich jetzt alle hervorragend finde, ausgerechnet "Infestissumam" am Besten gefällt, obwohl es den geringsten Anteil an Heavy Metal enthält. Dafür besticht es mit seiner Stimmung, seinen Melodien und mit einer Menge 70er-Jahre-Charme und klingt dabei dennoch zeitlos.
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am 21. August 2017
bin gerade zum riesen fan mutiert ;)
sah im tv year zero und monstrance clock, ohne zweifel die 2 besten lieder hier, gleich nach guleh- welchen man sich im internet in der acoustic version anhören sollte, ich hoffe ghost bringt irgendwann eine acoustic cd raus! sehr schnes artwork. kaufempfehlung
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am 19. Mai 2016
Ghost kommen mit Infestissumam leider nicht an ihr Debutalbum heran. Grund sind ein weit poppigerer Sound zu lasten von Bass & Gitarrenarbeit. Dennoch sind die Jungs von Ghost begnadete Songschreiber und haben auf Infestissumam einige sehr eingängige Songs geschrieben.

Anspieltipps:

Year Zero
Per Aspera ad Inferi
Monstrance Clock
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am 1. Januar 2018
Anspieltipps:
Ghuleh, ersten 3 Minuten sehr ruhig, dann explodiert der Song förmlich und geht steil
Jigolo Har Mgiddo. Ohrwurmqualität
Monstrance Clock : Hail Satanas! Was soll man mehr sagen.

Eine gute Mischung zwischen Gitarren und Keyboard. Dazu eine klasse Sänger.

Live knallen die Songs besonders gut, habe Ghost in 2017 in Wiesbaden im Schlachthof live gesehen. Bombastisch.
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am 8. Mai 2016
EInfach gut gemachte Musik im Kleid der ...hmmm...70er...ohne Altbacken zu wirken. Ich liebe diese Art Musik. Kein abgedrehtes Hippiezeug sondern gute Heavy-Mucke mit zurückgenommenen Gain.
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am 26. Mai 2017
Ich liebe diese Scheibe! Mein absolutes Lieblingsalbum von Ghost. Da mein erstes Exemplar dem übermäßigen hören (und einem schlechten CD Player) zum Opfer gefallen ist, musste eine Neue her.
Ein Hörgenuss.
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am 27. Januar 2018
Habe die Gruppe erst vor kurzem gefunden und war sofort fasziniert vor allem die Stimme von dem Sänger ist hammer
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am 10. Dezember 2014
Was soll man dazu sagen.

Schwermutiger 70s Rock. Aber blackmäßig angehaucht. Passt wie die Faust aufs Auge.

Danke Ghost!

Sehr gute Arbeit!
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am 7. Mai 2013
Das 2. Album der Doomer "Ghost" läßt noch deutlicher den starken Einfluß der Hardrockdinosaurier "Blue Öyster Cult" erahnen.

Dies kommt auf dem neuen Album vor allem durch folgende stilistische Elemente zustande, die auch für B.Ö.C. typisch waren: sehr experimentelle Passagen, das häufige Spiel mit musikalischen Kontroversen: sehr laut- sehr ruhig, schnell- langsam, die Einflechtung von Stilmitteln genreuntypischer Elemente (z.B. Beatmusik, Jazz, Psychedlische Elemente, klassische Chorgesänge, Ska) und natürlich der glatte und häufig mehrstimmige Gesang, der an diverse Bands aus den 60-er Jahren des jetzten Jahrhunderts erinnert.

Trotzdem: auch die 2. Scheibe von Ghost (B.C.) ist nicht nur etwas für "Altrocker"- und "Ghost B.C." sind auch nicht lediglich "Ghost B.Ö.C." (wie böse Zungen behaupten könnten) denn die Band versteht es mithilfe ihre doomigen Elemente (vor allem die böse klingenden und manchmal disharmonischen Harmonien, die Gitarrenarbeit, der Sound und das vorherrschende Tempo) und wohl auch einfach schlichtweg genialer Ideen etwas sehr Eigenes damit zu kreieren.

Die Band geht ihren Stil und ihren Weg weiter- und verstärkt noch leicht das, was schon beim ersten Album das "Besondere" an ihr war: mehr Melodie, mehr Experimentelles, mehr Stilgemisch treffen auf ein Musikfundament des Doommetal.
"Infestissumam" ist ein "starkes Teil" geworden - kein Song kommt belanglos daher, starke Harmonien/ Melodien, die sich beim Hörer "einbrennen", Abwechslungsreichtum, genial vertrackte Rhythmen und musikalisch erstklassiges Handwerk (egal ob Gitarre, Gesang, Keybords/ Orgel, Bass oder Schlagzeug)in einem sehr warmen und weichen, aber trotzdem differenzierten Soundgewand.
Ein Besonderes Kompliment muß dem Komponisten der Band Ghost gegeben werden: Songs wie Secular Haze, Year Zero, Depth of Satan's eyes oder Monstrance Clock sind meines Erachtens unsterbliche Meisterwerke, dergleichen Geniales müssen viele andere Genrekollegen erst einmal komponieren lernen, um sich messen zu können!

Metalmaniacs, die Härte um jeden Preis möchten, dürften mit Ghost und vor allem mit dem hier vorliegenden Album nicht viel anfangen können. Wer Experimentierfreude zulassen kann und gern interessante Harmonien mag, wird hier aber "voll bedient". Ein "Metalalbum" legen Ghost auf jeden Fall hin- allein schon aufgrund des Härtegrades der Gitarren und der herrlich überzogen bösen Texte.

Eine unbedingte Empfehlung an alle Metalmaniacs- und auch tolerante Rockfans, die sich von einem "höllischen Spaß" nicht abschrecken lassen!!!

5 Sterne gebe ich gerne- mit der vollsten Überzeugung, dass "Infestissumam" von Ghost eines der spannensten und besten Hardrock-/ Metalalben seit Bestehen des Genres ist!
Top- Weiter so, Ghost! Wir freuen uns schon auf die kommende Tour und Euer drittes Album...
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