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am 1. August 2013
Ich war auf der Suche nach einem Fotorucksack für eine Flugreise, welcher nicht nur mein Fotoequipment aufnehmen kann, sondern auch noch ein bisschen extra Platz für Proviant, Regenkleidung etc. bietet.
Ich bin dann über eine Empfehlung aus einem Forum auf diese eher unbekannte Marke gestoßen.

Am Anfang war ich etwas skeptisch, denn der Markenname "XTREM+" klingt eher weniger seriös, mehr nach überteuerter Billigware. Doch weit gefehlt!
Die Verarbeitung des ActiveCube ist tadellos, ich kann keine Probleme feststellen. Die Reißverschlüsse laufen gut, die Nähte sehen gut aus, es gibt keine offenen Fäden und auch das Material fühlt sich gut an.
Die Rückenpolsterung und die gepolsterten Schulterriemen wirken ebenfalls solide, sowie die verwendeten Schnappverschlüsse.

Der Rucksack teilt sich grob in zwei Bereiche auf: Den unteren für das Photoequipment, der obere zur "freien Verwendung". Getrennt sind beide Bereiche durch einen Zwischenboden welcher mit Klett befestigt ist. Wenn man will kann man diesen entfernen und im unteren Bereich sämtliche Trennwände herausnehmen und man erhält so einen sehr großen Rucksack, ideal wenn man im Urlaub mal shoppen gehen will und sein Fotoequipment im Hotel lassen möchte. Ein zweiter Rucksack wird somit überflüssig.

Aktuell habe ich nur im unteren Bereich verstaut:
Canon EOS 650D mit Tamron 17-50
Canon 55-250
Canon 50 1.8
Sigma 30 1.4
Lensbaby Spark
Yongnuo 468 II Blitz
Blasebalg, diverse Filter, Lenspen, 8 AA Akkus für den Blitz

Ladegerät und Akku finden oben Platz, im Notebookfach werde ich mein Tablet transportieren. Dabei dürfte noch genug Platz für Proviant sein, Wasserflaschen lassen sich außen in den seitlichen Netzen transportieren. Im oberen fach sind noch vier kleine Taschen eingearbeitet, die die idealee Größe für Speicherkarten oder Akkus haben.
Für Regenjacken oder Decken gibt es oben noch zwei verstellbare Schlaufen. Ziemlich gute Idee eigentlich. Für meinen Geschmack hätten die Schlaufen aber ruhig noch etwas länger sein können, damit man evtl. auch eine etwas dickere Isomatte dranbekommt. Wenn man eine dünne Matte nimmt und die eng rollt, dürfte es aber auch gehen.

Zugriff auf das unten gelagerte Photoequipment bekommt man entweder über die beiden seitlichen Öffnungen (ideal für schnellen Zugriff auf die Kamera ohne den Rucksack absetzen zu müssen) oder über die große Öffnung in der Front.
Zusätzlich bietet der Rucksack noch zwei kleinere Fächer auf der vorderen Tasche und ein kleines Fach oben, in welchem ich die mitgelieferte (!!!) Regenhülle verstaut haben. Kleiner TIpp für die Regenhülle: Kleines Luftdichtes Zipbag besorgen, Regenhülle reinstopfen, Luft rausdrücken und verschließen. Schon verbraucht die Regenhülle kaum mehr Platz als ein Päckchen Zigaretten.

Stative lassen sich sowohl mittig als auch auf einer Seite anbringen. Im Extremfall lassen sich so sogar zwei Stative transportieren.

Im Rückenbereich bietet der Rucksack noch ein praktisches Notebookfach, welches aktuelle 15 Zoll Notebooks ohne Probleme aufnehmen können sollte.

Die Optik ist geschmackssache, ich persönlich finde es gerade auf Reisen immer gut, wenn man nicht auf den ersten Blick sieht, dass es sich um einen Fotorucksack handelt der gerne mal mehrere Tausend Euro an Equipment beherbergt. Ich denke die gängigen Loewepro Modelle sind für Langfinger weitaus interessanter als der Active Cube, welcher doch eher nach normalem Wanderraucksack aussieht.

Was die Größe angeht, so dürfte der ActiveCube der Größe L gerade noch ins Handgepäck passen, die Größe XL könnte schon Probleme machen. Zwar wäre bei den meisten Airlines noch etwas Luft nach oben und in die Breite, allerdings wird es bei der Größe L mit der Tiefe schon etwas eng. XL dürfte damit mehr Probleme haben. Durch die stabile Polsterung für das Fotoequipment lässt sich der Rucksack auch kaum zusammendrücken.
Für Flugreisen empfehle ich also Größe L.

Alles in allem ein sehr guter Photorucksack, nicht gerade billig für eine eher unbekannte Marke, aber bis jetzt bin ich noch der Meinung, dass sich die Investition gelohnt hat. Mal schauen wie sich der Rucksack demnächst auf einer mehrwöchigen Asien-Rundreise schlägt.
22 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2014
Es folgt ziemlich viel Text. Wer zur tldr-Fraktion gehört und eine Kurzfassung möchte: ja, dieser Rucksack gefällt mir wirklich gut und ich werde ihn behalten. :-)

So, nun zur vollständigen Rezension...

Nach nunmehr 5 Jahren im harten Einsatz (ich nutze meinen Fotorucksack fast täglich) habe ich einen würdigen Nachfolger für meinen Lowepro Fastpack 250 gesucht und offenbar auch gefunden. Hauptkriterien waren für mich:

- bordgepäcktaugliche Außenmaße und geringes Eigengewicht
- Separates Notebookfach
- Stativbefestigung
- Daypackfach muss groß genug sein, um minimale Wechselklamotten für eine Nacht aufzunehmen (Hemd, Unterwäsche, Socken, Waschzeug)
- "ziviler Look", d.h. er soll ohne Stativ nicht sofort als Kamerarucksack erkennbar sein
- einigermaßen wetterfest
- Muss meine D800 mit angesetzem 70-200 schlucken

Diese Kriterien hatte der XTREM+ auf dem Papier gut erfüllt und war optisch mein bevorzugter Kandidat. Wenn man den Lowepro Fastpack 250 und den Xtrem Plus Active Cube L nebeneinanderstellt, fällt es mir echt schwer, bei den Maßen und der Formgebung an zufällige Übereinstimmungen zu glauben... ;-)

Allerdings bietet der XTREM+ einige pfiffige Details und vieeel mehr Möglichkeiten, weiteren KimsKrams außen am Rucksack zu befestigen.

Pros:
- Erfüllt meine o.g. Kriterien
- Kamerabereich läßt sich für meine Bedürfnisse gut aufteilen. Alles sitz dann schön stramm. Auf dem Foto sieht man, was der so alles an Ausrüstung im Foto-Fach schlucken kann.
- Viele Möglichkeiten, Dinge außen zu befestigen
- Angenehme, gut verstellbare Schulterriemen mit Brust und Beckengurt. Der Brustgurt läßt sich auch gut in der Höhe anpassen.
- Es ließe sich bei Bedarf ein gepolsterter Hüftgurt einziehen (der aber leider extra gekauft werden muss)
- Man kann das Stativ an der Seite anschnallen (es trägt sich dicht am Körper einfach besser als mittig hintendrauf)
- Die Reißverschlüsse sind einigermaßen gut abgedeckt, bzw. sehen relativ dicht aus. Da kann man hoffentlich im Regen sogar auf das Regencover verzichten. Versuch macht kluch...
- Im Gegensatz zu den Bildern aus dem Werbe-Video hängt der Rucksack nicht zwangsweise so unergonomisch über dem Allerwertesten. Vielmehr kann ich ihn richtig bequem auf dem Rücken tragen (179 cm, 77 kg). Alle Gurte haben Reserven und sollten daher auch für deutlich kräftigere Leibesumfänge passen.
- Er fällt nicht um, wenn man ihn hinstellt (das war echt eine angenehme Überraschung).

Cons:
- Im Daypackfach hätte ich gerne größere und vor allem verschließbare Fächer gehabt. Die 5 CF-Kartenfächer brauche ich hingegen nicht.
- Diverse Spanngurte baumeln im ungenutzten Zustand lose rum. Optisch schöner wäre es gewesen, wenn man die verstauen könnte.
- Mit Notebook und Kamera wird er (wie die meisten Kamerarucksäcke) offiziell etwas zu dick (und oft auch zu schwer) für das Handgepäck. Ich hatte aber beim Einchecken noch nie wirklich Ärger deswegen.
- Eine D800 mit Batteriegriff paßt nicht wirklich gut durch die Seitenöffnung, aber den BG habe ich eh so gut wie nie dabei. Für D4 Besitzer könnte das aber ein ko-Kriterium sein.
- Das Raincover paßt (wie bei fast allen Rucksäcken) nur ohne Stativ

Kurzum: ich bin echt zufrieden und werden ihn (hoffentlich lange) behalten

Aber vielleicht liest hier ja auch der Hersteller mit. Meine Wunschliste für eine Generation III sähe wie folgt aus (ich hätte Fototaschen-Designer werden sollen):

- die Reißverschlüsse der Seitenöffnungen sollten so verbaut werden, dass der Zipper im geschlossenem Zustand an der Körperseite liegt und nicht wie hier im direkt durch Dritte erreichbaren Bereich (diese Anordnung würde im Gedränge den Zugriff auf den Zipper durch Unbefugte zumindest erschweren)
- Die Zipper der großen Foto-Öffnung könnten z.B. in der unteren End-Position links mit einer Lasche oder Schnapper geschützt werden. Wenn man etwas mehr Schutz haben möchte, könnte man die so bei Bedarf links sichern. Wenn man schnell zugreifen möchte, könnte man die auf die rechte Seite ziehen, wo es dann keine zusätzliche Sicherung gäbe. Damit sollten alle Geschmäcker (Sicherheit vs schnelle Bedienung) bedient werden können.
- Die Schnellöffner am Schulterriemen haben beim Fastpack unten eine "Nase", so dass man die leichter greifen und zum Öffnen abwinkeln kann. Das fehlt mir hier. Ich glaube, das werde ich noch umbauen...
- nicht genutzte Spanngurte baumeln unschön in der Gegend rum. Hier wären kleine Öffnungen, in denen die Gurte und Schnapper verschwinden können (und nur bei Bedarf bervorgeholt werden) sicherlich etwas aufwändiger in der Produktion aber optisch deutlich ansprechender.
- gleiches gilt für den Stativfußsack an der Seite: ein 3 cm breites Textilgummiband direkt darüber oder ein Schlitz zum Wegstauen und schon müßte der nicht mehr so rumhängen.
- Ich persönlich finde farbiges Innenfutter in der Foto-Tasche schöner. Gelb oder ein leuchtendes Blau wären meine Favoriten.
- Der Werbeaufdruck XTREM+ wirkt alles andere als edel und muss in dieser Form echt nicht sein. Understatement geht jedenfalls anders. Ich überlege ernsthaft, ihn mit einem schwarzen Edding zu übermalen. Andererseits sieht der Schriftzug so billig aus, dass er schon fast als gewollter Diebstahlschutz durchgehen kann. Wer vermutet da schon mehrere Tausend Euro an Ausrüstung im Rucksack. ;-)
- Der Beckengurt sollte nicht angenäht sein. Bei Bedarf ziehe ich lieber einen richtig gepolsterten durch. Ok, immerhin kann man den vorhandenen im Rückenteil verstecken...
- Wenn die beiden Schnapper für die Fixierungsgurte der Seitenöffnung etwas mittiger angebracht wären, könnte man den Rucksack damit prima auf einem Trolley-Griff fixieren. So wie es jetzt ist, geht das nur bedingt.

PS: die Artikelbeschreibung bei Amazon ("Kamerarucksack mit Zugriff über das Rückenteil") ist falsch. Das sollte dringend mal geändert werden...
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am 17. April 2016
Ich habe mir den Rucksack bestellt weil er eine gute Aufteilung hat mit ausreichend Platz für eine ordentliche Fotoausrüstung und ein paar andere persönliche Gegenstände.Der Tragekomfort ist auch gut mit breiten gepolsterten Tragegurten.
Ich habe dem Rucksack ende Dezember 2015 bestellt und dann meine erste grosse Tour im März nach NY unternommen.
Also mit Gepäck durch Flughafen U-Bahn Rucksack aufnehmen,absetzen das übliche eben.
Kaum angekommen stellte ich fest das am Rucksack zwei Nähte unten an der Einfassung des Trageriemens aufgerissen sind.Ich habe in D dann Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen.Ich mußte den Rucksack dann mit Beschreibung des Fehlers und auf eigene Rechnung zurückschicken.
Leider hat der Paketdienst es wohl nicht geschafft das Paket zuzustellen.Ich habe dieses dann in einen nahem Paketshop umleiten lassen und nach Telefonat mit dem Hersteller hat er es dann abgeholt.Also das hat gut geklappt was ich positiv bemerken möchte.Dann zwei Tage später habe ich den Rucksack ohne Kommentar zurückbekommen.Er wurde wohl repariert also nachgenäht.Na ja das für einen Rucksack der gerade 3 Monate alt ist und noch wie neu aussieht.Mal schauen ob er jetzt länger hält.
Also Kundeservice sieht doch etwas anders aus!
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am 1. Juli 2016
Dieser Fotorucksack bietet sehr viele Möglichkeiten und hat hohen Tragekomfort mit ausreichend langen Tragegurten (auch für etwas "stärkere" Rucksackträger, bei denen die Gurte anderen Fotorucksäcke leider meist zu kurz sind, um sie angenehm tragen zu können). Transportiert wird Nikon D 300 mit Zoom-Objektiv, weiteren Objektiven und Zubehörteilen. V.a. das Daypack-Oberteil kann einiges aufnehmen (bei anderen oft etwas klein). Stative lassen sich außen gut befestigen und es sind auch Außentaschen (z.B. für Wasserflaschen) vorhanden. Der Regenschutz ist gut. Einziges kleines Manko: im Fotoabteil können u.U. kleinere Teile durcheinander fallen, wenn häufig die Lage des Rucksacks wechselt. Ist aber bei anderen ähnlich. Ggf. kann man auch kleinere Teile gesondert "einsäckeln" und dann einpacken. Für City-Trips und normale Wanderungen bestens geeignet.
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am 25. Juli 2015
Ich bin mit diesem Rucksack inzwischen über einem Jahr unterwegs. Er ist unauffällig, leicht, praktisch, robust, schön. Ich kriege da alles rein, was ich z.b. für 1-wochige Stadtreise brauche (auch die Klamotten, Proviant,Pflegezeug e.t.c), außer meiner Vollformat Camera mit Objektiven, Filtern, Blitzen e.t.c. Wer mit dem Rucksack tagelang unterwegs sein möchte, kauft den gepolsterten Hüftgurt dazu!
Ich schreibe die Rezension, da ich seit eine Woche nach einem idealen Rucksack für meine Spiegellose kameras gesucht habe. Ich habe unzälige Stunden in Fotogeschäften verbracht, dutzende Modelle ausprobiert: zu schwer, zu sperrig, keine Tasche für eine Flasche Wasser, kein Daypack oder einfach häßlich....Und im Endeffekt habe ich wieder den Active Cube, diesmal in M, bestellt.
Vielen Dank den Entwicklern für das Tolle Stück!
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am 1. Februar 2017
Ich habe den Rucksack nun seit 2013, aber eigentlich nur bei Urlaubsreisen (jeweils 2-3 Wochen) dabei, bisher vier an der Zahl.

Erst das Positive: Ich bekomme all mein Equiment hinein, die Stativhalterung seitlich ist äußerst praktisch, die beigegebene Regenhaut und Laptopfach sind super und das Außengewebe extrem reißfest, ebenso der Tragekomfort.

Jetzt zum Eingemachten:
- Nähte lösen sich überall, sogar an den Trägern (siehe Bild, mittlerweile selber nachgenäht)
- Das Innengewebe ist, im Gegensatz zum Außengewebe, extremst anfällig
- Reißverschlüsse bleiben im Innengewebe hängen und reißen dieses auf

Wenn die Außenhülle nicht so reiß- und abriebfest wäre, wäre der Rucksack leider schon in die Tonne gewandert. So hält er noch seine Form, wie am ersten Tag, abgesehen vom beinahe abgerissenen Träger (Naht war Schuld). Innen ist er eben nicht mehr schön, da überall das dünne Gewebe reißt. Die verbauten Schaumstoffplatten, sowie die Außenhaut, halten das Ding aber noch am Leben.

Schlussendlich, ja, es sind vier Jahre/Urlaube vergangen, aber bei 100 Euro könnten zumindest die Nähte halten. Aufreißende Reißverschlüsse mögen ja noch auf eigene Grobmotorik zuschiebbar sein, aber die Nähte nicht. Geschunden habe ich ihn jedenfalls nicht, denn mehr als Handgepack/Auto/leichte Wanderungen hat er noch nichts schlimmes mitmachen müssen.
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am 28. Juni 2014
Für eine bevorstehende Schottlandreise wurde dieser Rucksack für die Fotoausrüstung angeschafft. Eines vorweg, ich bereue die Anschaffung nicht.
Nach langer Recherche im Internet habe ich mich für diesen Fotorucksack entschieden.

Warum?

Für mich waren im wesentlichen die im folgenden aufgeführten Punkte wichtig.

1) Der Rucksack sollte neben Platz für die Fotoausrüstung auch die Möglichkeit bieten für den Tag eine Getränkeflasche und vielleicht estwas für den Snack zwischendurch mitzuführen. Diese Anforderung wird erfüllt, der Rucksack hat ein Fach welches über die gesamte Breite des Rucksacks geht und etwa das obere Drittel beansprucht, in diesem Fach, welches getrennt von der Fotoausrüstung ist, kann man eine kleine Getränkeflasche und auch den Proviant unterbringen. Zudem gibt es aussen, seitlich am Rucksack jeweils eine Netztasche in der man zusätzlich eine 0,5l Getränkeflasche unterbringen kann.

2) Der Rucksack sollte ein Laptopfach haben, auch diese Anforderung wird erfüllt, bis 15" kein Problem.

3) Der Rucksack sollte die Möglichkeit bieten ein Stativ zu befestigen, auch diese Anforderung wird erfüllt, es sind sogar zwei Befestigungsmöglichkeiten vorhanden, eine seitlich, für ein leichtes Reisestativ und eine auf der Rückseite (also der Seite wo auch der Zugang für das Hauptfach für die Fotoausrüstung ist), diese Befestigung ist auch für etwas schwerere Stative geeignet.

4) Für meine Ausrüstung sollte genügend Platz sein und die Ausrüstung sollte so verstaut werden können das möglichst alles dort bleibt wo es auch untergbracht wurde. Meine Ausrüstung besteht aus folgenden Komponenten: Nikon D7100, Nikkor 16-85mm, Tamron 70-300mm, Fernauslöser, Verlaufsfilter, Graufilter, ND-Filter, Nahlinsen, Reinigungsutensilien wie Blasebalg und Pinsel, Speicherkarten, Akkus, Akkuladegerät, Manfrotto 055ProB mit Kugelkopf. Fazit hierzu, alles findet seinen Platz, es wäre sogar möglich zwei weitere Objektive mittlerer Größe unterzubringen und noch einiges an Kleinkram.
Die Anforderung ist also auch voll und ganz erfüllt.

Nun zu Tragekomfort: Der ist nach meinem Empfinden gut bis sehr gut, wenn auf längeren Fussmärschen alle Gurtungen richtig eingestellt sind trägt sich der Rucksack angenehm, die Polsterung der Schultergurte ist sogar sehr gut, auch das Rückenpolster ist gut. Also in Bezug auf den Tragekomfort gibt es aus meiner Sicht auch nix zu meckern.

Klasse ist auch die Ausstattung insgesamt, es ist sogar eine Regenschutzhülle dabei die bei anderen Herstellern dazu erworben werden muss.

Warum also nur vier Sterne und nicht fünf??

1) Die Verarbeitungsqualität als solches ist gut, aber keine fünf Sterne wert. Die Nähte könnten insbesondere in den stark beanspruchten Bereichen wie den Stativbefestigungen besser ausgeführt sein. Auch das verwendete Material an diesen Stellen könnte etwas stärker ausgeführt sein um eine längere Nutzungsdauer zu gewährleisten.

2) Der Rucksack ermöglicht es potenziellen Dieben auf die Ausrüstung zuzugreifen weil das Hauptfach über einen nicht zu sichernden Reisverschluss zu öffnen ist. Das machen andere Hersteller besser, bzw. gibt es auch von diesem Hersteller Modelle die das besser lösen. Wer also eher Städtetouren plant sollte sich diesbezüglich gedanken machen.

Gesamtfazit:

Der Rucksack ist gut, vielleicht ist er sogar der Beste in dieser Preisklasse, aber leider ist er ganz sicher keine Anschaffung fürs Leben. Bei starker Beanspruchung und Nutzung, wie das bei mir der Fall ist, gebe ich dem Rucksack maximal 3 Jahre, ich muß allerdings hinzufügen das ich mehrmals in der Woche mit meiner Ausrüstung losziehe.

Trotz der oben aufgeführten Defizite ist der Rucksack auf Grund des Gesamtpaketes für mich eine klare Kaufempfehlung und wenn Sie den Rucksack nicht so intensiv nutzen, wie das bei mir der Fall ist, werden Sie auch länger Freude daran haben.

Sollten Sie weitere Fragen haben die in dieser Rezension nicht beantwortet wurden, fragen Sie einfach nach, ich werde Ihre Fragen im Rahmen meiner Möglichkeiten beantworten.

Bis bald in einer anderen Rezension.
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am 16. Oktober 2013
Ich bin sehr glücklich mit dem Rucksack, da er wirklich viel bietet. Die Schnallen und Reißverschlüsse sind wertig und das innere sehr geräumig (und das schon bei Größe L! XL sprengt dann mit Sicherheit einige Erwartungen und Handgepäcklimits). Auch die Anbringungsmöglichkeiten für das Stativ finde ich überzeugend. All das wurde hier auch schon in guten Rezensionen erwähnt.

Was mich etwas zurückwirft sind:
- die Umschnallfunktion in eine Slingbag machtmeines Erachtens nur mäßig Sinn; zumindest bei mir ist das Teil dann nicht mehr besonders komfortabel zu tragen und ausbalanciert. Aber das war auch kein Kaufgrund.
- das Rückenpolster, wohl auch durch die Verstaufunktion bei besagter Slingbagumstellung so konzipiert, ist einfach nur durchgängig und nicht etwa in irgendeiner Form auf Luftzikulation ausgelegt. Das macht sich nach stundenlangem Wandern dann entsprechend bemerkbar.
- das Regencover, dessen Existenz schon einmal positiv hervorzuheben ist, ist möglicherweise nicht so wertig. Von Anfang an löste sich bei mir die Laminierung an ein paar Stellen. Passen tut es natürlich auch nur, wenn kein Stativ montiert ist. Eher eine gerade noch so zu brauchende Notfalllösung oder eben als Sonnencover oder Diebstahlschutz nützlich.

Alles in allem ist der Active Cube L aber ein gut gemachter Rucksack von einer (noch) nicht so etablierten Marke. Der Preis stimmt hier und ich würde ihn wieder kaufen.
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am 10. September 2015
Schon nach wenigen Bergtouren mit ca. 10kg Gepäck im Rucksack (DSLR, 3 Objektive, Wasserflasche, Proviant) ist an meinem Rucksack der rechte Schultergurt an der oberen Nahtstelle zur Hälfte abgerissen und nicht mehr belastbar. Nicht nur die Naht ist aufgegangen, sondern auch das Gewebe, an dem der Gurt angenäht war, ist aufgerissen. Somit ist der Schaden also wohl nicht mehr reparabel.
Ich hatte schon viele Rucksäcke unter wesentlich härteren Bedingungen im Einsatz, aber noch nie einen so schweren Schaden nach eher moderater Belastung. Absolut keine Kaufempfehlung für diesen Fotorucksack!
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am 28. Juli 2013
Ich suchte nach einem Fotorucksack für meine Bergtouren. Ich bin begeistert. Der Rucksack hat eine stattliche Größe. Ich bekomme locker meine D5000 mit 200mm Zoom, 50mm Zoom, Blitzgerät, Akku und Kabelzubehör rein. Man hat 5 Schlaufen auf der Außenseite für Jacken, Stativ, Seil oder sonstiges. Auch die obere Tasche bietet ausreichend Platz für Essen, Trinken oder ein paar Kleidungsstücke. Was ich am besten finde, ist das man die Trennwand zwischen oben und unten rausnehmen kann und hat somit einen riesen Stauraum für Nicht-Fototouren. Man kann den Rucksack schön rumwirbeln und kommt super an die Kamera ran. Auch die Polsterung ist sehr komfortabal und schön weich am Rücken. Auch dass man die Tragegurte so verstellen kann wie man will, sei es als parallelen Doppelriemen oder Querriemen über die Brust für kleine Fototouren..sehr praktisch. Auch das schmale Rückenfach bietet bei mir Platz für ein Buch, ein kleines Beil und ein großes Jagdmesser..auch ein Laptop hat hier locker Platz. Also auf jeden Fall ist das Teil sehr robust,wertig verabeitet und wirklich durchdacht.
Hat sich gelohnt der Kauf. Die XL Variante muss ja ein Monsterteil sein..der hier ist schon groß.
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