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am 12. Juni 2013
Interessant ist es, wenn der Autor konkret wird, z.B. beschreibt, um wieviel sich die Geldmenge vor den EZB Rettungsmaßnahmen vergrößerte und um wieviel weniger danach. Das war mir genauso unbekannt, wie seine Feststellung, dass diese Geldmenge für die Inflation unerheblich ist. Inflation führt der Autor auf Angebot und Nachfrage- Ungleichgewichte zurück, was dann zu der berühmten Lohn-Preis -Spirale führt. Das fand ich einleuchtend, ebenso wie den Schluss, wohin das für die Deutschen führt und die Südlander führen sollte. Wobei wir dann nach meinem Verstehen doch wieder bei erner deutschen Inflation landen.
Gar nicht verstehen kann ich den Schluss des Autors, dass die Hyperinflation in den 20ger Jahren für die meisten Deutschen
gar nicht so schlimm gewesen sein soll - wenn ich da an meine Pleite gegangenen Ur- und Großeltern denke, kann ich das
nicht akzeptieren (im Buch Position 939 bei meinem Kindle). Manche Überlegungen , die damit zusammenhängend geäußert
werden, finde ich aber interessant.
Insgesamt hat mir das Buch die Angst der Deutschen besser erklärt, als mir vorher bewußt war. Ob es tatsächlich ein
nationales Problem ist, kann ich nicht beurteilen.
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am 17. Juli 2013
In den USA gibt es eine offenbar florierende Buchreihe nach dem Strickmuster 'Fly Fishing for Dummies', 'American History for Dummies', usw.
Dieses kleine Buch bietet etwas Ähnliches: Inflation für Doofe.
Vielleicht hat der Schreiber sogar recht, und die Angst vor der Inflation ist gefährlicher als die Inflation, von der bisher nicht viel zu sehen ist.
Auf dem Weg zu dieser Botschaft behandelt er seine Leser wie Kindergartenkinder. Oder halt wie Doofe.
Meine Bereitschaft, den gebotenen Fakten zu vertrauen, ist leicht erschüttert durch einen Fehler in der Darstellung der Großen Depression. Wir erfahren, daß eine Gruppe liberaler Wirtschaftsexperten dem Präsidenten Roosevelt im Jahre 1927 den sogenannten Chicago Plan zur Umgestaltung des Bankwesens unterbreitet habe. Aus dem Zusammenhang geht hervor, daß dies nicht einfach ein Druckfehler ist, sondern ernst gemeint. Roosevelt wurde aber erst 33 Präsident. Der 27er hieß Coolidge und war ein Konservativer.
Ist das wichtig? Ja, weil dieses Buch starke Meinungen vertritt. Dazu braucht man auch starke Fakten.
Zweifelhaft scheint mir auch die Behauptung daß die deutsche Hyperinflation der 20er Jahre den Reichen mehr geschadet hat als den Rentnern und den Arbeitern.
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am 18. August 2013
Ich habe das Buch nach Lektüre von Hans-Werner Sinn‘s Buch „Die Target Falle“ zum Verständnis linker Wirtschaftspolitik gekauft.

Zu Beginn wir die Theorie des Geldes angedeutet. Es wird u.a. der Unterschied zwischen Zentralbankgeld und Bargeld einerseits (Forderungen gegenüber der Zentralbank) und Bankeinlagen (Forderungen gegenüber einer konkreten Bank) erläutert. Es wird darauf verwiesen, dass die Zentralbankgeldmenge (M0) sich innerhalb weniger Jahre mehr als verdoppelt hat, während gleichzeitig aber die Bankeinlagen (M1,M2) aufgrund der schlechten Wirtschaftslage nur unwesentlich gestiegen sind. Der Unterschied wird durch das fehlende Vertrauen der Banken untereinander erklärt und dadurch dass die deutschen Banken höhere Zinsen für ihre Investments in Spanien forderten (S.69f). Der Autor räumt dann auch ein, dass damit das private Geld durch EZB Geld ersetzt wurde.

Soweit etablierte Theorie. Nun wird es aber spekulativ:

Seine These, dass Inflation nicht weiter schlimm ist basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen:
Laut einer Studie über die Inflation in der Weimarer Republik waren von der Inflation weniger die Arbeiter betroffen sondern vielmehr das Bildungsbürgertum und die Wohlhabenden. Denn in dem Wirtschaftsmodell des Autor kann es Inflation nur geben wenn es einen Nachfrageüberhang gibt, welcher höhere Löhne voraussetzt.
Er glaubt auch nicht daran, dass die überschuldeten Staaten ihr Heil in einer Inflationsspirale sehen, denn „die Staaten müssen ja ständig auslaufende Schuldscheine durch neue ersetzen“. Damit ist dann auch die vom Autor durchaus bewunderte finanzielle Repression (d.h. Staaten zahlen weniger Schuldzinsen als der Markt eigentlich einfordert) unmöglich. Genau hier läuft es aber dem Leser von „Die Target Falle“ kalt den Rücken herunter. Die Kernthese dieses Buches lautet nämlich, dass es „den Ländern des Süden gelingt, ihre zu alten Marktbedingungen verzinsten Schulden bei den Gläubigern der Kernländer loszuwerden... Im gleichen Schritt wird das Sparvermögen der Kernländer von marktfähigen Vermögenstiteln in bloße Target-Forderungen umgetauscht, die niemals fällig gestellt werden können“ (Sinn S.339) Also haben wir doch schon die finanzielle Repression. Leider hat der Autor aber offensichtlich Sinn nicht gelesen und geht auf diese Argumente nicht ein. Dafür zieht er es vor sich argumentativ mit dem Soziologe Dobrindt (Generalsekretär der CSU) auseinander zu setzen.
Obwohl fast alle unangenehmen Argumente der Gegenseite zur Eurokrise ignoriert wurden, kann es sich der Autor aber nicht verkneifen, trotzdem noch einen Lösungsvorschlag zur Eurokrise zu liefern. Vergemeinschaftung der übermäßigen Schulden und Tilgung durch eine Vermögensabgabe, „denn schließlich profitieren von den staatlichen Rettungsaktionen in besonderen Maße die Vermögenden. Sie halten direkt oder (indirekt) viele der Staatsanleihen“. Leider hat Sinn aber nachgewiesen, dass wir Deutschen indirekt über die Zentralbank diese Titel halten.

Aber Hans-Werner Sinns Argumente ignoriert der Autor leider konsequent und deshalb ist der Erkenntnisgewinn bescheiden.
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Die Angst vor Inflation ist besonders bei den Deutschen besonders groß. Und haben sie nicht recht? Überschwemmen nicht die Zentralbanken die Märkte mit billigem Geld, wie ja auch die letzte Zinssenkung der Notenbank zeigte? Andererseits wird die Inflation schon seit mehreren Jahren vorausgesagt und trotzdem bleibt die Inflationsrate relativ stabil. Der Autor möchte durch das Buch zeigen, dass die Angst vor Inflation teilweise bewusst gschürt wird, um daran verdienen zu können. Vor allem die Banken haben das Geschäft mit der Inflation entdeckt. Indem sie ihre Kunden annimieren, in Immobilien zu investieren, die oft an Wert verlieren, in Gold, dessen Preis verfällt, in Land, dass niemand benötigt.

Im Kapitel "Immobilienfieber" warnt er z.B. vor dem übereilten Kauf eines Hauses oder einer Wohnung. Und das aus mehreren Gründen. Er warnt z.B. vor dem sogenanten "Klumpenrisiko" - weil das Kapital in einem Objekt gebunden ist, ist es nicht mehr möglich, Risiken breit zu streuen und somit das Vermögen gegen alle Eventualitäten zu schützen. Stattdessen wird alles auf eine Karte gesetzt. Auch weist der Autor auf die Überalterung und Schrumpfung der Bevölkerung hin - dies wird die Nachfrage langfristig senken. Und er weist darauf hin, dass fast alle großen Krisen der vergangenen Jahre durch Preisverschiebungen auf dem Immobilienmarkt ausgelöst wurden, sei es in den USA, in Spanien, Irland oder Japan.

Abgesehen von der Inflation räumt der Autor noch mit manch anderem Mythos in Bezug auf den Euro auf - etwa dass Deutschland als Exportnation besonders profitieren würde. Er zeigt es am Beispiel Griechenland. Deutschland lieferte jahrelang Autos und Maschinen und bekam dafür griechische Staatsanleihen. Das ging so lange gut, wie diese Forderungen auch bedient wurden. Doch wenn die Verschuldung aus dem Ruder läuft, ist das Vermögen weg. Bei Griechenland ist geanu das passiert durch den Schuldenschnitt 2011. Zugespitzt formuliert der Autor, dass Deutschland seine Waren im Prinzip verschenkt hat.

Fazit: Das Buch ist nicht immer einfach zu lesen. Der Autor handiert mit vielen volkswirtschaftlichen Begriffen, wie etwa Geldmenge M1, M2, M3. Aber man ahnt, dass die Materie wirklich sehr kompliziert ist - und dafür kann ja der Autor nichts. Insgesamt ist es aber ein lesenswertes Buch.
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am 14. Dezember 2013
Das Buch setzt sich überaus kurzweilig mit dem Phänomen der Inflation auseinander und versucht durch Rückgriffe auf die Geschichte der Deutschen das besondere Verhältnis zwischen ihnen und der Inflation zu erklären.
Im Zentrum des Buches steht die Aussage, dass Inflation kein Grund zur Panik ist, solange gewisse Bedingungen erfüllt sind. Diese Art der Differenzierung ist überaus lehrreich und interessant, dennoch wirkt sie an manchen Stellen etwas zu subjektiv.
Auf jeden Fall ein durchaus hilfreiches Buch, erfrischend und lebhaft geschrieben.
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am 17. Juli 2015
"Die Inflationslüge" ist ein wunderbares Buch, das in einfacher Sprache erklärt wie unser Geldsystem funktioniert. Das Buch bietet ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. An alle die sich nicht durch dicke Theoriewälzer quälen wollen, ist diese Buch ein absolutes Muss !!
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am 7. Mai 2013
Seit vielem Jahren überzeugt der Wirtschaftsjournalist der ZEIT Mark Schieritz deren Leser mit profunden und kritischen Artikeln und Kommentaren insbesondere zur internationalen Finanzkrise und zu den Debatten um den Euro und die Rettungsmaßnahmen für die von der Staatspleite bedrohten Mitglieder der EU.

Dabei wurde immer wieder gewarnt vor einer drohenden Inflation, etwas, was die südeuropäischen Länder seit Jahrzehnten kennen und an das sie sich gewöhnt haben. In Deutschland aber treibt die Angst vor der Inflation seltsame und, wie Mark Schieritz in dem vorliegenden Buch überzeugend zeigt, auch sehr gefährliche Blüten. Sie lähmt nicht nur die deutsche Politik, die glaubt auf diese Ängste ihrer Bürger Rücksicht nehmen zu müssen, sondern sie treibt viele Bürger in riskante Geschäfte. So haben Menschen, die sich selbst nie zu den Reichen zählen würde, ihre fünf- bis sechsstelligen Festgeldanlagen aufgelöst, und dafür Gold gekauft oder in einem absolut überhitzten Immobilienmarkt mitgemischt und eine Wohnung oder ein Haus gekauft. Natürlich dort, wo sie sich eine zukünftige Wertsteigerung erhofften. Manche haben dafür sogar billige Kredite aufgenommen Doch man muss kein Prophet sein, um die nächste Immobilienblase in den deutschen Ballungsgebieten vorauszusagen. Und dann ist das ehemalige Festgeld auf einem Schlag viel weniger wert als eine befürchtete Inflation daraus gemacht hätte. Der Preis von Gold ist schon um ein Viertel gefallen.

Mark Schieritz zeigt in seinem lesenswerten kleinen Buch, wie die Geldwirtschaft funktioniert und „wie uns die Angst ums Geld ruiniert“. Für ihn ist zusammenfassend klar:
„Die Angst vor der Inflation behindert nicht nur den Kampf gegen die aktuelle Krise- sie macht es auch schwerer künftige Krisen zu verhindern. Die größte Gefahr für die wirtschaftliche Stabilität geht heutzutage nicht mehr von steigenden Güterpreisen aus, sondern von spekulativen Übertreibungen an den Finanzmärkten. Die Inflation ist besiegt und auf absehbare Zeit wird sie nicht zurückkommen.“ Dazu ist aber nötig “eine stärkere Kontrolle der Banken und der Willen der staatlichen Instanzen, die Geldströme in der Wirtschaft viel stärker zu lenken als bisher üblich.“

Eine sehr gute Hintergrundinformation für alle, die sich (manchmal) von der Angst um ihr Geld anstecken lassen.
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am 28. Oktober 2015
Es ist ein gutes kleines Buch, dass dem Normalbürger das Phänomen Inflation erklärt und ihn davor schützt sich bei dem Thema von Medien, Politik und Finanzbranche in die Irre führen zu lassen.
Schieritz holt hier nach, was die Schule an uns versäumt hat.
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am 30. Dezember 2013
Leider sehr oberflächlich und nicht wirklich mit dem echten Einkaufswagen übereinstimmend. Jeder der seine Einkäufe auswertet, ist besser beraten dem Ergebnis der Zahlen zu trauen, als dem Buch.
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am 8. April 2016
Der Autor hat einfach das Schuldgeldsystem nicht verstanden.
Er schreibt auf Seite 8: "Obwohl alle über Inflation reden, ist sie nirgends zu erkennen.
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