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Da ist sie wieder, die gute alte Rundenstrategie. Man könnte meinen, dass in diesem Jahr viele Entwickler dieses Untergenre der Strategiespiele neu entdeckt haben.
Auch "Eador: Master of the broken Worlds" ist ein waschechtes Rundenstrategiespiel, welches jedoch ein grafisch aufpoliertes Remake des hierzulande quasi unbekannten "Eador: Genesis" eines russischen Entwicklers von 2009 darstellt.

Die Story ist fantasytypisch schnell umrissen: in einem aus vielen Inseln, sog. "Shards", bestehenden Universum ringen Sie als allmächtiger Master um die Vorherrschaft und versuchen dabei ihren Kontrahenten, ebenfalls Master, diese Inseln durch Eroberungszüge zu entreissen. Dabei stellt jede Insel quasi eine Map dar, die von winzig bis riesig reichen kann und demnach unterschiedlich viel Spielzeit zur Eroberung beansprucht.
In der Hauptkampagne wählt man dabei jeweils das nächste Ziel (die nächste Map) und unterhält rudimentäre diplomatische Beziehungen zu anderen Master. Nach Eroberung der Shards erhält man jeweils kleine Boni, z.B. die Freischaltung bestimmter Gebäude, Einheiten oder Fähigkeiten. Dies kann man vor Auswahl der nächsten Schlachtkarte einsehen und so planen, was man als nächsten Boni erhalten möchte.

Startet man auf der Karte, wählt man zuerst sein alter Ego in Form von einem Helden, der 4 unterschiedlichen Klassen angehören kann: der Kämpfer, der im Nahkampf in höheren Leveln gehörig austeilt und einsteckt und schon im Alleingang ganze gegnerische Truppenverbände besiegen kann (einfach), der Waldläufer, der im Fernkampf sehr stark ist (einfach), der Kommandeur, dessen Stärke in der Führung großer Truppenverbände und entsprechender Bon für diese liegt (schwierig) sowie dem klassischen Magier, der körperlich schwach ist aber im späteren Spielverlauf die stärksten Zauber wirken kann (mittel).
Nur mit Hilfe dieser Helden können Truppenverbände über die Karte bewegt werden, d.h. wenn man mehr Armeen haben möchte, muss man mehr Helden anheuern.
Helden und Einheiten sammeln im Laufe der Kämpfe Erfahrung und erhalten bei jedem Levelaufstieg bestimmte Eigenschaften, zwischen denen man wählen darf. Mit lvl10 kann man seinen Helden dann spezialisieren, so dass Hybrid Klassen ala Kampfmagier o.ä. möglich sind.
Zu erwähnen ist jedoch, dass die Helden nach erfolgreichem Erobern eines Shards in der Kampagne nicht weiter zur Verfügung stehen: jede neue Karte beginnt man wieder mit einem neuen lvl1 Helden - sehr schade!

Die Spielmap ist in Sektoren unterteilt, wobei jeder Sektor eine Stadt, Dorf oder Monstersiedlung darstellt, d.h. erst erobert werden muss, bevor man sich weiterbewegen kann. Die Karte gewinnt man, indem man die Hauptstadt der gegnerischen Master erobert - andere Siegbedingungen gibt es nicht!
Zu Spielanfang besitzt man nur die Hauptstadt, in der ausschließlich Einheiten ausgehoben oder Gebäudeerweiterungen gebaut werden können. Benötigte Resourcen in Form von Gold und Kristallen sammelt man durch Bau bestimmter Gebäude und Erobern von Sektoren.
In jedem Sektor kann der Held zudem auf die Suche nach geheimen Orten gehen, die dann auf das Besiegen bestimmter Monsterhorte hinauslaufen aber auch manchmal einen Shop beherbergen, in denen man spezielle Monster anwerben oder Items kaufen kann. Je stärker die Monsterhorte sind, desto größer die Belohnungen anschlißend - motivierend! Der Held selber kann RPG typisch mit Gegenständen ausgestattet werden, die ihn widerstandsfähiger bzw. stärker machen.

Der Ablauf jeder Spielrunde läuft also wie folgt ab: einmalige Möglichkeit des Baus eines Gebäudes in der Hauptstadt und/oder der eroberten Provinzen, das Bewegen der Heldentruppenverbände und evtl. anschließendem taktischen Rundenkampf, den man aber nach Wunsch auch "auswürfeln" lassen kann, was ich nicht empfehle, da das Ergebnis oft schlechter ist als es selbst auszuspielen. Dabei ist zu erwähnen, dass gefallene (gelevelte) Einheiten dauerhaft verloren sind. Sehr schade, wenn diese schon hoch im Level sind. Einzig die Helden können nach einigen Runden gegen eine (hohe) Gebühr wiederbelebt werden.

Das Spiel hält 5 Schwierigkeitsgrade bereit, wobei schon der niedrigste für Anfänger extrem fordernd bzw. schwierig ist. Selbst erfahrene Strategen werden mit dem mittleren Schwierigkeitsgrad schon Probleme haben und sich erst mühevoll ins Spiel einarbeiten müssen um zu sehen, wie die Spielmechanik funktioniert.
Denn unter der relativ simplen Spiel- und Bedienoberfläche verbirgen sich viele Finessen: verschiedene, sektorabhängige Resourcen, die Boni bringen und bestimmte Truppentypen erlauben, das komplexe Gebäudesystem mit mehr als 100 versch. Gebäuden, die teilweise in Abhängigkeit voneinander stehen, das Moralsystem der Einheiten, deren Mischung nicht immer "gesund" ist, das "unrest" System der Städte, die vielen Zufallsereignisse mit eigenem Entscheidungszwang zwischen den Runden, und und und.

Für Freunde von anspruchsvoller Rundenstrategie ist der Titel in jedem Fall kaufenswert, zumal er relativ günstig ist. Einziger Wermutstropfen ist die doch sehr repetive Anfangsphase jeder neuen Karte, was verhältnismäßig eintönig abläuft.
Anfänger sollten eher zu HOMM oder Kings Bounty greifen, die sich ähnlich spielen, aber insgesamt einfacher sind, da der Schwierigkeitsgrad des Spiels doch sehr happig ist!

Pro:
- hoher taktischer Anspruch
- große Auswahl an Einheiten und Gebäuden
- Quests mit Belohnungen
- Helden- und Einheitenlevelsystem
- viel Abwechslung durch Zufallsereignisse
- sehr lange Spielzeit in der dynamischen Kampagne
- gefällige Grafik
- niedriger Preis

Contra:
- sehr hoher Schwierigkeitsgrad besonders für Anfänger oder Gelegenheitsspieler
- teils unübersichtliche Menüführung
- repetiver Anfang in jeder Mission
- Soundeffekte relativ mau
66 Kommentare| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2013
Drei Dinge vorweg:

Erstens: Ihr solltet einen großen Bogen um dieses Spiel machen, wenn ihr einen stressigen Job, wenig Urlaub oder eine(n) schnell nörgelnde(n) Partner(in) habt. Wir reden hier von einem Zeitfresser erster Güte, bei dem eine realistische Spielzeit von mehr als 200 Stunden(!) keineswegs übertrieben ist.

Zweitens: Anfänger werden selbst auf dem niedrigsten der sieben(!)Schwierigkeitsgrade schwer zu beißen haben, zumal das Handbuch oder das eigentlich nette Tutorial nicht einmal ansatzweise die Komplexität des Spiels umschreiben können. Klar im Vorteil ist, wer schon Titel wie Fantasy Wars, Elven Legacy, oder natürlich den (fast identischen) Vorgänger gespielt hat.

Drittens: Da eine komplette Review den Rahmen und Sinn dieser Rezension bei weitem sprengen würde, liste ich kurz die wichtigsten Features auf, betone die positiven und negativen Aspekte, und gebe Einsteigern eine kurze Einstiegshilfe.

Ihr beginnt nach dem Tutorial auf einer Art Weltkarte im Kosmos, auf der ihr als "astraler Meister" Macht über eine "Scherbe" - eine Art schwebender Kontinent - besitzt, und nach und nach andere Scherben erobern müsst. Dabei stehen euch anfangs nur lokale Herrscher im Weg, später stoßen andere astrale Meister hinzu, die mit euch um die Herrschaft Eadors wetteifern. Diese Herrscher besitzen unterschiedliche moralische Ausrichtungen und Weltbilder, sind unterschiedlich aggressiv und können sogar Bündnisse mit euch eingehen. Dazu bedient ihr euch eines (recht rudimentären) Dialog- und Diplomatiesystems, das seinen Zweck durchaus erfüllt. Weiterhin beinhaltet die Weltkarte ein unkompliziertes "Energie"-System, mit dem ihr euch Belohnungen für kommende Eroberungen freischaltet, sowie einen Dienergremlin, mit dem ihr im Dialog offene Fragen abklären, und storyrelevante Details offenbaren könnt. Andere Herrscher greifen eure Scherbe an, wollt ihr euch ihrer dauerhaft entledigen, müsst ihr sie auf ihrer Heimatscherbe besiegen, und sie dadurch ins Chaos stürzen. Diese Missionen sind natürlich besonders herausfordernd.

Greift ihr eine Scherbe an, wechselt das Spiel in den Eroberungsmodus, auf dem ihr 95% eurer Zeit verbringen werdet. Die Scherben sind in Hexfelder unterteilt, auf denen sich Siedlungen mit unterschiedlichen Bewohnern, Monstern, Dungeons, Minen, Wäldern, Sümpfen, etc. befinden. Einziges Ziel einer jeden Eroberung ist es, die Festung des lokalen Herrschers oder astralen Meisters zu schleifen, und ihn damit von dieser Scherbe zu verbannen. Bis es dahin kommt, müssen Siedlungen erobert, bzw. per Diplomatie oder Bestechung umgestimmt werden, Dungeons erkundet, Monster besiegt, Zauber gelernt, die heimatliche Festung ausgebaut, Händler angesiedelt und eine Schlagkräftige Wirtschaft aufgebaut werden. Eine Schlüsselrolle dabei spielen die Helden, von denen ihr bis zu vier (in den meisten Fällen werdet ihr aufgrund der massiv ansteigenden Kosten mit maximal 2-3 Helden spielen) rekrutieren könnt: Krieger, Befehlshaber, Späher und Zauberer. Diese können Ländereien erkunden, Dungeons plündern, Ausrüstung tragen, Zauber erlernen, Schätze heben - kurzum, sie sind der entscheidende Faktor für eure Eroberungspläne. Ihr bewegt sie rundenweise über die Karte, pro Runde gibt es eine einzige Aktion, die ihr ausführen dürft. Je nach Ausbau eures Imperiums, der gewählten Heldenklasse, sowie ihres Erfahrungslevels können Helden sich über mehrere Felder hinwegbewegen. Marschiert ihr in eine neutrale oder gegnerische Provinz ein, gibt es die Möglichkeit, per Diplomatie oder Bestechung kampflos in den Besitz der Ländereien zu kommen, gerade in den ersten 20 Zügen werde ihr dazu aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel bzw. die nötigen Fähigkeiten verfügen.

Daher werdet ihr euch regelmässig im Kampfbildschirm wiederfinden, der ebenfalls ganz klassisch in Hexfelder unterteilt ist. Geländeeigenschaften nehmen großen Einfluss auf die unterschiedlichsten Werte der kämpfenden Kreaturen, Wälder erhöhen den Widerstand gegen Fernkämpfer, Hügel geben unterschiedliche Boni, Sümpfe Mali. Dazu kommt, das manche Einheiten besonders gut auf bestimmtem Terrain kämpfen. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist es unmöglich, alle Facetten des komplex-komplizierten Systems hier zu umreissen, allerdings braucht man sicherlich mehrere Stunden, bis man die wichtigsten Details verinnerlicht hat, unter anderem spielen Moral, Ausdauer, Munition, sowie ein Haufen(!) anderer Werte und Widerstände eine tragende Rolle.

Eine besonders positive Sache sind zahlreiche abwechslungsreiche und spannende Ereignisse (Hungersnöte, Feste, Angriffe von Untoten, Plagen, Schatzfunde, Streitereien zwischen Untertanen, Entdeckung von Ressourcen, etc.) bei denen ihrer eurem Herscherwillen freien Lauf lassen, aber auch mit den Konsequenzen leben müsst. Diese sind oft klar ersichtlich, ignoriere ich beispielsweise eine Hungersnot in einer Siedlung, steigt dort die Unzufriedenheit massiv an. Aber auch mehrere Runden später kann es passieren, das ich die Zeche für eine vorher begangene Missetat bezahlen muss, die mir kurzfristig Gold und Juwelen beschert hat. Zusätzlich haben solche Entscheidungen Einfluss auf das Karmasystem im Spiel. Zwar wiederholen sich mit fortschreitender Spieldauer viele Ereignisse, aber da nicht jede Dialogauswahl immer auch zum gleichen Ergebnis führt (!), handelt es sich hierbei um eines der brillantesten Features des Spiels!

Zusammenfassend würde ich sagen:

Positiv:

- gigantischer Umfang
- knackiger Schwierigkeitsgrad
- komplexes Heldensystem inklusive Erfahrung, Levelaufstieg, Spezialisierungsauswahl..
- komplexes Magiesystem mit mehreren Schulen, Zaubern auf der Weltkarte
- regelmässige Ereignisse, in denen wir uns für sehr unterschiedliche Herangehensweisen mit gravierenden Konsequenzen entscheiden können. Brillant!
- Eine Unmenge von Gebäuden
- große Anzahl unterschiedlicher Einheiten
- Einheiten sammeln Erfahrung und können Perks erwerben
- komplexes Wirtschaftssystem mit nur zwei Ressourcen (Gold und Juwelen + Energie auf der Kosmoskarte), dafür mit Einflüssen: Instandhaltungskosten, Korruption, Aufstände in den Provinzen
- Erwerb von neuen Gebäuden, Einheiten und Gegenständen durch Eroberung von Scherben
- Massig Gegenstände für jeden Heldentyp, spezielle Items, legendäre Schätze, Gegenstände nutzen ab und müssen repariert werden
- extrem hohe Langzeitmotivation

Negativ

- benötigt extrem viel Zeit
- schwieriger Einstieg, für absolute Anfänger nur bedingt geeignet.
- steile Lernkurve
- repetitiver Beginn einer jeden Scherbeneroberung
- teilweise unlogische Reaktion von Dialog-/Bündnispartnern
- Tier-1-Einheiten im späteren Spielverlauf wertlos und entbehrlich, trotz hoher Erfahrungslevel
- Leider nicht ganz bug- und absturzfrei, aber insgesamt gut spielbar
- Unausgewogene Heldenklassen (Krieger extrem stark, Befehlshaber und Zauberer im Vergleich sehr schwierig zu spielen)
- Schwierigkeitsgrad wird zu oft zu stark von gefundenen Gegenständen beeinflusst, Krieger werden so schnell zu unbesiegbaren Ein-Mann-Armeen.
- Man wird ein wenig von Spiel, Entwicklern und Handbuch "allein gelassen", was Informationen zum fortgeschrittenen Spielverlauf betrifft.

Alles in allem ist Eador sicherlich kein perfektes Spiel, aber besitzt eine unglaubliche Sogwirkung und Langzeitmotivation. Wer bereits ein wenig Erfahrung mit Spielen dieser Art hat, wird mehr Spaß haben, als blutige Anfänger, die in den ersten Stunden viel Lehrgeld zahlen werden. Nimmt man dann noch den Preis, ist es schwer, mehr Spielspaß für den Euro zu bekommen. Klare Kaufempfehlung.

Hier noch ein paar Tipps für Anfänger für die ersten Scherben (wobei ich mich auch nicht als Experte betrachte, wer Bemerkungen dazu hat, ist sehr willkommen, dies spiegelt nur die Erfahrung meiner bisher rund 70 Spielstunden wider)

- Unbedingt zu Beginn die Kriegerklasse als Held wählen, als Zweitheld empfiehlt sich ein Späher
- Heiler sind unerlässlich, da sonst der Heilprozess zwischen Kämpfen zu lange dauert
- Rüstungsmeister ist der mit Abstand wichtigste Skill, in Kombination mit guter Rüstung wird der Krieger schnell zur Ein-Mann-Armee
- Eure Anfangsarmee sollte bestehen aus: 2 Schwertkämpfer, 1 Heiler + Krieger mit ausgerüsteter Schuppenrüstung
- Barbaren sind später eine sehr gute Tier-1-Einheit mit großer Mobilität und Durchschlagskraft
- Meidet zu Beginn Siedlungen mit Zentauren (zu stark) und Dungeons mit Zauberern (kein Magiewiderstand) da sie jede Beginnerarmee ohne Probleme schlagen
- Plaziert nicht in jeder Siedlung kostspielige Wachen, sondern nur an Engstellen und strategischen Siedlungen in Feindesnähe
- Helden niemals stillstehen lassen, Erkunden von Provinzen bringt Erfahrung und ihr entdeckt Dungeons, Points of Interest oder Schätze
- Versucht, negative Ereignisse mit Juwelen zu lösen, da ihr in den ersten Spielstunden immer Gold-, aber wenig Juwelenknappheit haben werdet

Viel Spaß mit dem Spiel!
22 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2013
Mittlerweile gibt es Eador komplett auf Deutsch, was für mich nochmal einen guten Atmosphäre Schwung mitgebarcht hat.
Nach anfänglicher Verwirrung entfaltet das Spiel nach einigen Stunden seinen vollen Reiz.

Es ist wirklich komplex und fordernd, und macht Laune.
Wer Heroes of Might & Magic, die Elven Legacy Reihe oder Kings Bounty mochte wird sich hier zu-Hause fühlen.
Die Kämpfe sind schön fordernd und unglaublich abwechsllungsreich, sei es durch die grosse Anzahl an Armeeen oder allein durch den Untergrund, der massgeblich zum Sieg (oder Niederlage) beiträgt...
Einzig die Übersicht in der Haupstadt mit all den Baumenüs ist am Anfang etwas schwer zu verstehen, aber wenn man es mal überblickt hat, geht auch das schnell von der Hand.

Wenn man dann den Preis noch mit dazu nimmt, hat man für nter 20€ ein echtes Langzeit Juwel.

Zusammenfassung : Klasse Rundenstrategie mit sehr fordernden Kämpfen.
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am 3. August 2013
Hallo zusammen!

Ich hatte mir diesen Titel aufgrund der zahlreichen positiven Rezensionen bestellt, kann diese aber ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
Der Frustfaktor in diesem "Spiel" ist schon ab der mittleren Schwierigkeitsstufe so extrem, dass er den Spielspaß schnell nimmt. Ein anderer Rezensent hat es bereits erwähnt, dass der Schwierigkeitsgrad des Spiels extrem hoch ist. Das liegt schlicht und ergreifen daran, dass man zu Beginn so gut wie gar keine Möglichkeiten hat, vernünftig agieren oder etwas aufbauen zu können. Obendrein ist man bei der Wahl des Startcharakters ebenfalls sehr eingeschränkt, weil eigentlich nur Kämpfer und Fernkämpfer sinnvoll sind.
Ich bin ein erfahrener Strategiespieler, der Civ, Heroes und etliches andere bis zum Erbrechen auf zig' verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt hat. Aber dieses Spiel hier ist lediglich auf den ersten beiden Stufen spielbar. Ab "kompetent" (die dritte) ist es nur noch frustrierend. Außerdem ist das Spiel von den strategischen Möglichkeiten her sehr eingeschränkt und bietet keinerlei Tiefe.
Meine Kritikpunkte im Einzelnen:

1. Man hat zwar eine gewisse Startsumme, mit der man einige Häuser aufbauen kann, allerdings ist die Reihenfolge recht zwingend, weil man quasi reine Wirtschaftsgebäude bauen muss (die aber letzten Endes auch nicht viel bringen). Dennoch MUSS man sie bauen, weil man sonst vernünftige Truppen nicht unterhalten kann. Sie sind zu teuer. Das ist ja durchaus sinnvoll von der Logik her, hat aber zur Folge, dass man nach einigen Runden zwar einige Wirtschaftsgebäude hat, umgekehrt aber kein Gold mehr für Truppen. Umgekehrt: Wer sich teure Truppengebäude kauft und ein oder zwei besser ausgerüstete Soldaten anheuert, ist schnell pleite.

2. Eine strategische Tiefe kann ich nicht erkennen und frage mich, wo bei diesem Spiel die Tiefe sein soll. Man kämpft auf so genannten "Scherben"(Welten), die meist jedoch recht klein sind. Wer hier epische Karten à la Civilizations erwartet, sei eines besseren belehrt. Die Welten sind mir persönlich zu klein und zu gleich. Es ist quasi immer dasselbe Prinzip, und die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Man kann in seiner Hauptstadt unterschiedliche Häuser aufbauen, das war's im Endeffekt schon. Dass ich in den Provinzen einen Konrspeicher bauen darf und eine Miliz anheuern kann, haut mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker. "Forschung" in dem Sinne gibt es auch nicht. Truppenausrüstung ebenfalls nicht. Die Truppen steigen zwar im Level, und man kann bei jedem Anstieg eine von zwei zufälligen Verbesserungen wählen (und nicht alle sind sinnvoll, so dass das manchmal ganz schön ärgerlich ist, wenn die falschen zwei kommen), aber das war's dann auch. Lediglich den Charakter kann man ausrüsten.

3. Das Charakter-Balancing ist nicht ausgewogen. Wer am Anfang einen Magier spielt (wie ich das gerne tue!), kommt vielleicht mit kleineren Goblinbanden klar. Aber spätestens dann, wenn der Gegner angreift, hat man meist verloren: Ein feindlicher Krieger hat doppelt so viele Trefferpunkte und haut alles zu Brei, ein Fernkämpfer macht mit seinem Bogen weitaus größeren Schaden als der Magier. Es gibt zwar einige wenige nützliche Zauber auch im ersten Grad (als für Magierneulinge), aber die müssen auch erstmal freigeschaltet werden durch entsprechende (teure) Gebäude. Wie gesagt: auf den leichteren Schwierigkeitsstufen machbar, ab "kompetent" quasi nicht mehr möglich.

4. Truppen heilen zu langsam. Stellt euch vor, ihr habt mit Mühe und Not endlich ein gegnerisches Dorf eingenommen (oder auch ein freies, das ihr unter eure Knute bringen wollt, um das magere Einkommen zu erhöhen), und eure Truppen haben gerade so überlebt. Der nächste Kampf - egal welcher - wird euch dann den Rest geben: Gegnerische Fernkämpfer werden eure angeschlagenen Truppen in Nullkommanix ausradieren. Gerde am Anfang des Spiels ist das mega-frustrierend. Ihr könnt euch kaum Truppen leisten, und wenn einmal eine Truppe tot ist, habt ihr kein Geld für eine neue.

5. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich daneben, dass man bei jeder neuen Scherbe quasi komplett von vorne anfangen muss. Der lieb gewonnene Held ist weg, man muss einen neuen nehmenund wieder hochzüchten. Und abgesehen von der Charakterklasse hat man keine weitere Auswahl. Wenn man z. B. - so wie ich - gerne Magier spielt, bekommt man beim Klick auf die Charakterauswahl einen vorgefertigen Magier samt Portrait serviert (und manche davon sind echt zum Fürchten!). Ich möchte mich aber mit den von mir gespielten Charakteren identizifieren können, ich möchte das Portrait aussuchen, ich freue mich, wenn ich von Scherbe zu Scherbe ein Stück der zuvor eroberten Welt mitnehmen kann, aber nichts dergleichen.

6. In der Anfangsphase sollte man erstmal genug damit zu tun haben, sein Land zu erkunden und Räuberbanden zu verjagen. Allerdings sind die gegnerischen Banden nicht selten doppelt so groß wie die eigenen Truppen. Darüber hinaus (siehe oben), sind die eigenen Truppen nach jedem ernsten Gefecht quasi kaum noch einsetzbar, weil zu verwundet. Man ist anfangs damit beschäftigt, sein Land zu erkunden und stellt fest, dass das ganze Land von Monsterhorden überrant ist, die sich überall eingenistet haben und die man aufgrund der eigenen Schwäche oft nicht mal ansatzweise erledigen kann.

Fazit: Alles in allem ist es einfach zu gleichartig, man hat zuwenig Möglichkeiten, etwas zu machen. Man baut seine Hauptstadt aus, rekrutiert Truppen und zieht in einzelen Provinzen, die man nicht groß ausbauen kann. Und das von Welt zu Welt, immer wieder von Anfang an. Ich finde das ein wenig eintönig. Das Spiel hat einfach keine Tiefe, es ist zu eingeschränkt. Keine Forschung, keine solide Truppenentwicklung, immer wieder von vorne anfangen, keine rechte Dimplomatie, eintönige Welten ...
Das Spielprinzip wird durch die Scherben quasi nur künstlich in die Länge gezogen. Eador ist kein Vergleich mit M&M oder anspruchsvollen Strategietiteln (wie z. B. Europa Universalis).
Letzen Endes wirkt Eador simpel (aber frustrierend schwer!) und schlicht vom Aufbau her. Keine Tiefe, kein andauernder Spielspaß, keine spannenden Partien.

Positiv: Die Musik ist unaufdringlich, und die Grafik in Ordnung (wobei die Figuren auf dem Hex-Schlachtfeld mitunter etwas bleiern wirken und sich zu langsam bewegen)

Ich hoffe, dass meine leider kritische Rezension anderen bei der Einschätzung hilft, ob sie sich dieses Spiel ansehen wollen oder nicht.
Ich kann die positiven Rezensionen wie gesagt nicht nachvollziehen, akzeptiere sie aber selbstverständlich. Daher hoffe ich, dass auch meine Meinung zu diesem Spiel akzeptiert wird. :-)

Beste Grüße!
77 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juli 2013
Mal vorab, ich spiele sonst eigentlich Aufbaustrategiespiele und PC-Rollenspiele (jeweils Echtzeit) und stand dem "rundenbasierten" bislang skeptisch gegenüber. Dieses Spiel hat mich eines Besseren belehrt. :-) Es vereinigt wirklich schöne Elemente von beiden Genres. Als Aufbaustrategiespieler hätte ich mir hier mehr Einflussmöglichkeiten von Spielerseite beim Gebäudebau gewünscht, aber gut. Das ist für mich kein Kritikpunkt mehr, nachdem ich das Spiel nun schon etwas gespielt habe. Und dass ich aufgrund meiner Systemvoraussetzungen nicht mit besten Auflösungen spielen kann, finde ich persönlich jetzt auch nicht tragisch und es ist ja nun auch kein Manko des Spiels. Das hängt bei mir an der Grafikkarte. Ich spiele es auf Laptop, das ansonsten die empfohlenen Voraussetzungen in jedem Punkt toppt. Aber es ist eben ein "Arbeits-Laptop". Sollte man halt wissen. Ich für meinen Teil finde die Grafik selbst in niedrigerer Qualitätsstufe ansprechend, bin aber auch kein Grafikfanatiker.
Zum Spiel an sich wurde schon viel gesagt und ich kann mich den anderen Rezensenten hier anschließen. Es stimmt, dass das Spiel selbst im "Anfänger-Modus" einiges anverlangt und dass man sich in die Gebäudetypen erst hineinfuchsen muss. Zu den einzelnen Gebäudetypen gibt es im Handbuch leider keine Erläuterungen, man muss sie sich im Spiel selbst ansehen. Mit Rechtsklick der Maus gibt es zu praktisch allem Infofenster.
Ja, die Fenster. Zeitgemäß? Na ja, mich stört es nicht. Ich brauche hier keine animierten Videos, in denen die Gesprächspartner etwas erzählen. Das Spiel ist auch so sehr komplex und abwechslungsreich. Es bietet viele Entscheidungsmöglichkeiten, viele Entwicklungsmöglichkeiten für die Helden und Truppen und bietet Spannung. Speziell im Einzelspiel sollte man aufpassen, dass die eigenen Stadtbewohner nicht rebellieren. So hätte ich noch fast zu Beginn beinahe meine Hochburg verloren. Musste dann mit meiner Truppe im rundenbasierten Kampf gegen Gegner der eigenen Hochburg kämpfen... Also immer schön die Stimmung der Hochburg und der Provinzen im Auge behalten. ;-) Möglichkeiten der Beeinflussung dieser gibt es.
Doch, ich bin sehr zufrieden. Auch der Preis ist erfreulich.
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am 24. September 2013
Auf jeden Fall ein Top Titel.

Meine Meinung zu den Helden:

Habe mittlerweile ein paar Karten auf "leicht" angespielt, und die Helden ausprobiert, zumindest in den Anfangskarten scheinen Krieger & Späher am meisten zu reißen, der Kommander hat seine Schwierigkeiten vor allem zu Beginn, da die Einheiten noch recht schwach sind, und er selbst nichts verträgt oder austeilt :) Den Magier würde ich eher für später empfehlen, da ihm anfangs einfach die nötigen Zauber fehlen, um an die Stärke der anderen anzuknüpfen, wobei er einfache Monster bei richtiger Zauberzusammenstellung sehr leicht platt macht.

Noch ein Tipp, für Neulinge, spielt auf jeden Fall die erste Map soweit möglich komplett durch, einfach damit man ein wenig Feeling für die verschiedenen Einheiten, Rassen & Gegner bekommt. Man kann sich in dem Lvl etwas austoben, da der Gegner nicht angreift. Ab der nächsten Karte gehts gleich richtig los, da heißt es dann "was einen nicht umbringt macht ihn härter". Vor allem in den ersten Karten wird man des öfteren laden müssen, aber keine Sorge die letzten 5 Runden werden immer automatisch gespeichert! Wer sich etwas in das Spiel einarbeitet wird richtig viel Spaß an dem Titel haben.

Ich werde wohl bald eine neue Kampagne starten mit angehobenem Schwierigkeitsgrad.

Viel Spaße beim Spielen :)
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am 25. Juli 2014
Eador: Masters of the Broken World bietet Strategiespaß alter Schule: Wie in Heroes of Might and Magic stellt man seine Armee aus begrenzt vielen Einheiten zusammen und erobert eine Karte. Anfangs ist man schier erschlagen von der Komplexität des Spiels, aber wenn man den Dreh raus hat, macht es sehr viel Spaß. ABER: Mittlerweile friert das Spiel im Startmenü ein und stürzt ab. Ich kann kein Spiel mehr laden. Eine Internet-Recherche hat ergeben, dass das gleiche Problem viele haben, aber leider hatte niemand dazu eine Lösung. Hilfe seitens des Entwicklers (Workaround, Patch...) konnte ich auch nicht finden. Habe einige Monate gewartet und es immer wieder probiert, kein Erfolg. Liegt meines Erachtens irgendwie daran, dass das Spiel den Arbeitsspeicher vollaufen lässt und nicht mehr leert. Daher nur 2 Sterne.
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am 26. Dezember 2013
Am Anfang sehr interessantes, rundenbasiertes Spiel, ähnlich wie Heroes of MM.

Leider wiederholt sich vieles: Auf jeder neuen Scherbe, die man erobern will, muss man praktisch von vorne anfangen mit Anfängerhelden, Anfängertruppen, usw.

Ärgerlich sind die auftretenden Bugs: Spiel hängt sich (besonders beim Laden früherer Spielstände) immer häufiger auf. Mittlerweile hängt es sich bei mir jedes Mal auf, wenn ich mit einem mächtigen Gegnerhelden eine Schlacht austrage. Damit kann ich das Spiel nicht mehr weiterspielen.

Mir ist auch unklar, wieso das Spiel bei Win7 (anscheinend) immer mit Administratorrechten gestartet werden muss. Patche werden wohl nicht eingespielt, daher auch die vielen Abstürze.

Resumee: Spielspass anfangs gut, flacht aber nach einer Weile deutlich ab. Wegen des häufigen Aufhängens insgesamt nur 2 Sterne von mir.
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am 5. November 2014
Zu beginn kommt das Spiel noch ganz gut daher und macht auch Laune für zwischendurch.
Doch dann fängt es an abzustürzen, das spielinterne Upadtesystem versagt und ab einer bestimmten Spielzeit geht dann wirklich garnichts mehr.
Finger davon lassen! Ist keine 10Euro wert!
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am 30. Juli 2014
Ich möchte mich mit meiner Rezension kurz halten und zähle fix Pros und Kontras aus meiner Sicht auf, ich beziehe mich damit auf das Spielerlebnis und icht auf Grafik oder Bugs:

Pro
+ Helen und Einheiten lsammeln erfahrung und leveln sich auf
+ viele Dungeons
+ viele Möglichkeiten die eigene Burg auszubauen
+ zu Anfang guter Spielspaß - der leider später rapide abnimmt

Kontra
- Schwierigkeitsgrad: besonders am Anfang sehr schwer udn daher oft frustrierend.
- Wiederholungen: das Spiel wiederholt sich eigentlich ständig nur, denn auf jeder Karte muss man erneut anfangen einen Helden zu rekrutieren und diesen zu leveln, die Burg muss wieder neu ausgebaut werden etc. der Aufbau in der Anfangsphase ist schlichtweg einfach immer der gleiche und das langweilt.
- Helden: wie erwähnt muss auf jeder Scherbe ein neuer Held her, das meiner Meinung nach größtes Manko. Man kann einen hochgelevelten Helden leider nciht auf die nächste Scherbe mitnehmen
- Zufallsereignisse: sind oft unfair und leiten in der Anfangsphase schon oft das Verlieren ein.
- Startposition auf der Karte: oft unfair gewählt, da die angreinzenden Provinzen zu stark beacht wind.
- Spielgeschwindigkeit: Jede Provinz verfügt über sehr viele Dungeons, es ist aber leider überhaupt nicht möglich jeden Dungeon zu spielen, da der Computergegner sehr schnell wächst und recht früh vor der eigenen Tür stehen kann.
- Computergegner: sobald man auf den Computergegner trifft hat es sich eigentlich schon erledigt die Karte weiter zu erkunden, daman nur noch damit zu tun hat den Gegner zu bekämpfen.
- Wachen: es ist möglich Wachen für Provinzen zu rekrutieren, leider hat man gegen einige Wachsen absolut garkeine Chance und steckt somit im Spiel fest.

Fazit:
Der Anfang hat mir wirklich Spaß gemacht, allerdings wiegen die Vorteile leider nicht gegen die Nachteile auf und das Spiel wurde für mich recht schnell frustrierend und langweilig.
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