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Kundenrezensionen

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am 21. März 2014
Nach einigen Wochen mit der Eos 700D möchte ich meine Erfahrungen und Empfehlungen teilen.
Ich fotografiere sonst mit einer Canon Eos 5D Mark III und mit einer 6D, aber ich habe auch Erfahrung mit der 70D und der 700D machen können.

### Bildqualität ###
Die 700D hat denselben Sensor wie schon die 650D und die 600D.
Genau genommen ist es genau dieselbe Kamera wie die 650D, mit nur zwei Unterschieden: Das Modus-Wahl-Rad kann nun um 360 Grad gedreht werden, und das Kit-Objektiv ist nun das (sehr gute) 18-55mm STM.
Insofern gibt es hier nichts Überraschendes zu berichten. Die Bildqualität ist für den APS-C-Bereich gut.

Bereits hier möchte ich kurz auf einen Unterschied zur 70D und zur 6D eingehen.
Die 70D verfügt über einen neuen Sensor mit etwas mehr Megapixeln. In meinen nicht-wissenschaftlichen Tests konnte ich bis auf die höhere Bildgröße keinen gravierenden Unterschied feststellen. Das Rauschverhalten sieht bei der 70D ein ganz kleines bisschen besser aus als bei der 700D.

Die 6D hat demgegenüber einen Vollformatsensor. Dies bedeutet zum einen ein deutlich besseres Rauschverhalten. Man kann mit der 6D bei ISO 6400 Fotos machen, die vom Rauschen her ungefähr ISO 1600 auf der Eos 700D entsprechen.
Für Aufnahmen in schlechtem Licht ist ein Vollformatsensor immer die bessere (und teurere) Wahl.
Im Tageslicht spielt es keine so große Rolle.

### AUTOFOKUS ###
Die 700D verfügt (wie schon die 650D) über 9 Sensoren, die alle als Kreuzsensoren ausgestaltet sind. Dies bedeutet in der Praxis, dass sie im Zweifel schneller fokussieren, da sowohl vertikale als auch horizontale Kontraste registriert werden. Alle Canon-Eos-Modelle unterhalb der 700D haben nur einen Kreuzsensor, während es sich bei den übrigens Sensoren um "einfache" handelt.
Für den Preis finde ich das Autofokus-System für die allermeisten Anwendungen mehr als ausreichend. Es ist sehr schön, dass auch die äußeren Sensoren Kreuzsensoren sind.

Kurz zum Vergleich: Die 70D hat sogar 19 Kreuzsensoren, die 6D hat zwar insgesamt auch 11 Sensoren, von denen aber nur einer ein Kreuzsensor ist (der aber dafür ein "Super-Cross-Type-Sensor" ist, der auch bei fast völliger Dunkelheit noch funktioniert).

### TOUCHSCREEN ###
Der ausklapp- und drehbare Touchscreen ist eine wahre Wonne. Ich wünschte, meine 5D Mark III hätte diesen Screen.
Die Bedienung ist intuitiv und ergonomisch dank des Touchscreens, und das Live-View-Shooting ist ebenfalls einfacher.

### LIVE-VIEW ###
Hier trennt sich nun die Spreu vom Weizen.
Die 700D nutzt ebenso wie alle anderen digitalen Spiegelreflexkameras außer der 70D im Live-View ein Autofokus-System, das nicht das schnellste ist. Gerade wer von digitalen Kompaktkameras umsteigt, wundert sich hier oft über den verzögerten Fokus.
Dennoch ist es bei der 700D durch den Touchscreen noch akzeptabel, per LiveView zu fotografieren.

Viel besser geht das aber mit der 70D, die über den DualPixel-Autofokus verfügt. Der ist wesentlich schneller.
Und noch besser geht das mit spiegellosen Systemkameras.

### VIDEO ###
Man kann Full-HD-Videos mit der 700D drehen. Sehr viel besser gelingt das jedoch mit der 70D.
Denn die 70D kann im LiveView (den man beim Videodreh benutzen muss) schnell und mit den beiden neuen STM Kit-Objektiven geräuschlos fokussieren. Bei der 700D ist man in der Videofunktion auf den manuellen Fokus angewiesen, sofern sich das Objekt aus der Schärfeebene herausbewegt. Als Videokamera würde ich lieber nicht zur 700D greifen (und bis auf die 70D auch nicht zu anderen Spiegelreflexkameras, wenn man nicht lauter Profi-Accessoires anzuschließen gedenkt wie zB. ein Rig, ein externes Mikro, einen Fokusshifter, einen Glider usw.). Auf einem Stativ mit konstanter Fokusebene macht die 700D aber eine gute Figur und liefert gute Videos.

### ERGONOMIE ###
Während die Bedienelemente der 70D den größeren Modellen 6D und 5D Mark III ähneln, verfügt die 700D über das Bedienkonzept der "günstigeren" Eos-Welt. Dies bedeutet zum einen, dass auf der Rückseite kein zweites Rad zum Verstellen der Blende oder der Verschlusszeit (je nachdem, woran man gewöhnt ist und wie man es konfiguriert) existiert. Zum Ändern der Blende muss man eine Taste drücken und dann das obere (einzige) Rad drehen. Das geht aber (fast) genauso gut.

Ansonsten liegt die Kamera sehr gut in der Hand.

Das Geräusch des Verschlusses ist recht hochfrequent und nicht gerade angenehm. Das kann die 70D etwas besser und die 6D viel besser. Zwischendurch hatte ich mal eine Nikon D7100 in den Händen, und deren Klang war ein Ohrenschmaus (allerdings hatte ich dort nach 500 Bildern dicke Flecken auf dem Sensor).

Die 700D verfügt nicht über einen Silent-Shutter-Modus, wie ihn die 70D und auch die 6D haben.

### AKKU ###
Während die 6D und die 70D dieselben "dicken" Akkus verwenden wie auch meine 5D Mark III, begnügt sich die 700D mit den etwas schmaleren Akkus. Diese halten nicht ganz so lange durch, aber ich konnte immer über 500 Fotos machen (durch den Sucher), ehe ich den Akku wechseln musste.

### BLITZ ###
Die 700D verfügt im Gegensatz zur 6D über einen eingebauten Blitz.
Diesen sollte man allerdings möglichst nur nutzen, um draußen Schatten in Gesichtern aufzuhellen. Für vernünftige Blitzfotografie ist (wie bei allen anderen Kameras auch) ein Blitz im Blitzschuh (oder direkt ein Blitz abseits der Kamera) nötig, den man in verschiedene Richtungen drehen und dadurch ein direktes Anblitzen des Gegenübers vermeiden kann. Dazu würde ich Einsteigern den Canon 430EX empfehlen (oder günstige Alternativen von Drittherstellern).

### OBJEKTIVEMPFEHLUNGEN ###
Wer sich für die 700D entscheidet, sollte sich unbedingt ein lichtstarkes Objektiv zulegen.
Sehr zu empfehlen ist schon das 50mm f/1.8 II von Canon oder das 35mm f/1.8. Aber auch das 40mm f/2.8 STM ist ein sehr gutes, scharfes und schnell fokussierendes Objektiv, wenn auch eine Blende lichtschwächer.

### FAZIT ###
Mit der 700D bekommt man eine für den Preis sehr gute Kamera.
Für schlechtes Licht kann man sich mit einer lichtstarken Festbrennweite behelfen. Wer das nötige Kleingeld hat und viel in dunkeln Innenräumen fotografieren möchte, sollte sich auch einmal die 6D ansehen.
Für Tier- und Sportaufnahmen ist die 70D aufgrund des besseren AF-Systems die beste Wahl (neben der 7D natürlich, die ich in dieser Rezension ausgeblendet habe).
Wer WLAN braucht, wird bei der 70D und der 6D fündig, aber nicht bei der 700D.

Fragen beantworte ich gerne über die Kommentarfunktion.
Übrigens: Für die 70D habe ich eine eigenständige Rezension verfasst, die man durch einen Klick auf meinen Namen finden kann.

[...]
4242 Kommentare| 1.284 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich habe die Eos 700D jetzt einige Wochen getestet und bin rundum zufrieden und ziemlich begeistert.
Es handelt sich hier um meine erste "DSLR" davor habe ich mit einer Bridgekamera ("Nikon L 820") Meine ersten Erfahrungen gemacht.

Spiegelreflexkameras sind natürlich eine ganz eigene / andere Welt wie die kleinen Kompaktkameras.
Klar, diese machen auch ziemlich gute Bilder, jedoch entfallen bei diesen alleine sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten da man viele Dinge überhaupt nicht einstellen kann.)

Optik / Haptik:
Ziemlich Groß und schwer vor allem wenn man Kompaktkameras gewohnt ist, auch im Vergleich mit den kleineren EOS Modellen 100D / 1200D ect
ist die 700D etwas größer und schwerer was ich aber als positiv empfinde. Man hat einen super sicheren Griff und kommt toll an alle Bedienelemente,
besonders dann wenn man wie ich ziemlich große Hände hat. Die Kamera sieht trotz Kunststoff sehr wertig aus und man hat beinahe Angst etwas kaputt
zu machen wenn man sie in die Hand nimmt. (oder Freunde sie in die Hand nehmen)

Display:
Das Display ist Dreh und schwenkbar was ein riesen Vorteil bei manchen Aufnahmen bzw Perspektiven ist.
Die Scharniere machen auf mich einen stabilen und sehr haltbaren Eindruck.
Es handelt sich um ein TFT Display mit etwas über 1 Mio. Pixeln. welches absolut Gestochen scharf ist, wirklich Klasse!
Zudem hat es Touch, welcher auch Hervorragend funktioniert, ungefähr so seidig weich wie man es von aktuellen Smartphones gewohnt ist.

Bedienung:
Klasse! Selbst für mich als Einsteiger in die Spiegelreflex Welt erklären sich fast alle Tasten und Funktionen wie von Selbst.
Was man nicht weiß kann man problemlos im Internet nachsehen. Die Knöpfe funktionieren so wie sie sollen.
Alle Tasten empfinde ich als durchdacht angeordnet. 2 Drehregler sind auch vorhanden welche die gute Bedienbarkeit perfekt abrunden.
(Man kann also wirklich alles auch nur mit den Tasten steuern falls man kein Touchscreen mag)

Blitz:
Super hell, für diese Klasse von Kameras fast schon zu hell :) Leitzahl 13!! Falls doch mehr gewünscht,
ist natürlich ein Blitzschuh vorhanden wo man den großen externen Blitz dann einfach aufstecken kann.

Akku:
Ich empfinde die Laufzeit des Akkus als befriedigend. Ca. 600 Bilder können ohne Probleme gemacht werden bei voller Ladung.
Hier bei Amazon gibts für 14,80€ einen sehr guten 2.Akku. Bestellt diesen gleich mit dann seid ihr gerüstet.

http://www.amazon.de/gp/product/B004W2HD8O/ref=oh_emp_details_o01__i00?ie=UTF8&psc=1

Bildqualität:
Absolut überzeugend! Ich habe hier gut 20 Bilder hochgeladen wo Ihr euch mal ein paar Aufnahmen ansehen könnt.
nahezu Profi Qualität für einen Dreistelligen Preis ist schon fantastisch. 18 Mio Pixel reichen selbst für Din A2 große ausdrucke.
Durch die wirklich sehr schnelle Auslösezeit entstehen kaum unscharfe Bilder.

Kit-Objektiv 18-55mm CANON:
Das beiliegende Kit Objektiv von Canon ist sehr gut. Es hat einen Stabilisator welcher auch mal wackelige Hände verzeiht.
Außerdem ist der Autofokus nahezu Geräuschlos und stellt sehr schnell scharf.
Selbst ziemlich gute Makroaufnahmen gelingen mit diesem ohne Stativ! (siehe Kundenbilder)

Fazit:

Eine außerordentlich gute Kamera für einen angemessen Preis mit sehr vielen Stärken und kaum schwächen.
Anfängern (wie mir) gelingt ein sehr guter Einstieg in die "richtige" Fotografie Welt welche mir jetzt noch
viel mehr Freude bereitet. Kann also wirklich jedem diese Kamera uneingeschränkt empfehlen.
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1313 Kommentare| 294 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 13. April 2016
Mein Profil: bin ambitionierter Hobbyfotograf, meine erste digitale SLR war die Canon EOS 300D, inzwischen bin ich bei der 6D gelandet. Da meine Familie auch alle gerne Bilder macht, befindet sich im Familienkreis u.a. eine 550D (die ich eine längere Zeit hatte) sowie die hier angebotene 700D, die ich aber auch einige Zeit selbst getestet habe und immer wieder -auch als Zweitkamera bei bestimmten Shootings- benutze.

Bei den vielen Rezensionen, die hier bereits verfasst wurden, ist es gar nicht so einfach, sich nicht zu wiederholen. Daher versuche ich heute eine andere Herangehensweise, indem ich sie mit dem ungefähren Vorgängermodell 550D und meiner 6D vergleiche und meine subjektiven Eindrücke -weniger aber harte Testfakten- einfließen lassen. Einverstanden?

Eines vorneweg: das Gehäuse ist klein, für mich fast zu klein. Auch bei den verschiedenen Tasten an der Gehäuserückseite muss ich immer an den zierlichen kleinen japanischen Canon-Ingenieur mit Frauenhänden denken, dem diese kleine Größe nichts ausmacht. Meine Handschuhgröße ist 10-11, die Finger auch größer - da fühle ich mich an meiner 6D deutlich wohler. Eins sage ich dennoch: man gewöhnt sich dran. Wer also zuvor noch keine andere DSLR hatte oder gar von der vierstelligen Canon kommt, für den fällt der Umstieg leicht. Die Haptik ist mittelmässig, also meine alte 400D kam mir besser verarbeitet vor, das Plastik der 700D wirkt billig. Auch hier gilt: kann man mit leben, die Bilder sind das Wichtige!

Wer Canon kann bzw. kennt, findet sich sofort zurecht, ergänzt durch den überragenden Touch, der schnell reagiert und weitere Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Wer nur durch den Sucher fotografiert, verpasst einiges. Gerade bei Videoaufnahmen macht er Sinn, und der Trend bei den aktuellen Gehäusen geht ja immer mehr dazu, auch die Videofunktion zu optimieren, was auch die 700D ordentlich macht. Sie sollten aber ein leises Obektiv haben, sonst nehmen Sie dessen Geräusche mit auf. Das beigefügte Kit-Objektiv mit STM-Technik ist übrigens so ein leises.
Wer also den Touch nicht braucht, der könnte auch bei der 550D bleiben.
Ergänzung: das Gehäuse war schon in Reparatur - irgendwie wurde einmal der Touch zu weit rausgebogen und rastete nicht mehr ein. Ging aber sogar auf Kulanz. Hier also etwas aufpassen.

Die Geschwindigkeit bei der Bedienung und beim Fotografieren direkt ist richtig flott, auch bei Mehrfachaufnahmen! Da ist die kleine richtig groß, schneller als meine 6D zum Beispiel. So macht Fotografieren dann richtig Spaß.
Voraussetzung ist jedoch wie bei vielen APS-C-Kameras, dass man sich im normalen ISO-Bereich bis zu ISO 1600 befindet. Darüber beginnt schnell die "Grieselzone", was aber auch an vielen anderen solcher Kameras diverser Hersteller der Fall ist. Hier bin ich einfach vollformatverwöhnt. Das heißt: die 700D macht bei normalem bis guten Licht tolle und scharfe Bilder, bei weniger Licht muss Blitz/Stativ herhalten. Es gibt ja einen internen Blitz, den man jederzeit aktivieren kann.

GESAMTFAZIT:
Nach einem Jahr immer wieder im Einsatz hat sich die Kamera bewährt, im Alltag, unterwegs und im Urlaub. Die überwiegende Zahl der Bilder ist gut, die Funktionen vor allem dank des Touchscreens erweitert im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Wie bei den meisten APS-C-Kameras ist der ISO-Bereich nach oben eingeschränkt. Dennoch kann dieses Gehäuse sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene bedenkenlos empfohlen werden, wenn sie neben dem klassischen "durch den Sucher fotografieren" auch die Video-und Touchfunktionen nutzen möchten. Klare 5 Sterne daher.

Hinweis: das gekaufte Kamera-Set war kein Werbegeschenk oder sonstiges. Die Aussagen stellen meine persönliche und subjektive Meinung dar. Bei Kritik oder Rückfragen können Sie sich gerne über die Kommentarfunktion an mich wenden, anstatt lediglich nicht-hilfreich zu klicken, vielen Dank!
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am 1. Juni 2013
Nach sechs Jahren Nutzung einer EOS 400d wollte ich eigentlich einen "Aufstieg" zur (aktuell noch nicht erschienenen) EOS 70d wagen. Nach reiflicher Überlegung ist es aber doch die 700d geworden. Weshalb?

Ich habe meine Kamera gerne dabei. Die 700d ist kleiner und deutlich leichter als die zweistelligen Canons. 200g machen bei einer Bergtour schon einiges aus.
Die 700d bietet alles, was mir wichtig ist: grosses Schwenkdisplay, 9 Kreuzsensoren für den Autofokus, höhere Serienbild- und Benutzungsgeschwindigkeit als die 400d, grössere Belichtungsmessgenauigkeit und eine Spot-Messung.
Wenn die 70d voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2013 erscheint, wird sie vermutlich doppelt so teuer wie die 700d sein.
Einen abgedichteten Body und hochwertigere Gehäuse benötige ich nicht, weil ich mit meinen Sachen schonend umgehe und sowieso keine abgedichteten Objektive besitze.

Das Gehäuse der 700d macht einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Alle Tasten sind leichtgängig und haben einen fühlbaren Druckpunkt. Allerdings wirken sie teilweise etwas "klapprig". Auch beim Drehen des Haupt-Wahlrads merkt man, dass es sich um einen "Plastik"-Body handelt. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es hört sich etwas "klapprig" an. Die Funktionen von Wählrad und Tasten sind allerdings einwandfrei.

Die Kamera ist schnell - viel schneller als meine alte EOS 400d. Erste Tests mit original Canon Festbrennweite 50mm und Zoom 17-85mm ergeben schöne Bilder mit sehr guter Schärfe. Da gibt es für mich nichts zu meckern. Im Menü gibt es bereits für einige Canon-Objektive Korrekturdaten für Vignettierung und Farbfehler - sehr schön!

Schön finde ich auch, dass das Menü der Kamera die Verwendung einer Wi-Fi-Karte und des GPS-Moduls bereits vorsieht. In einer Art "Favoriten"-Menü kann man bis zu sechs Einträge mit Funktionen definieren, die man besonders häufig benötigt. Merkwürdigerweise finde ich dafür aber nicht alle Optionen, die mir wichtig wären. Hierzu gehört z.B. die Wahl der AF-Steuerung.

Auch die Bildübertragung per USB auf meinen Notebook funktioniert um Klassen schneller als bei der 400d - eine wirkliche Wohltat. Möglicherweise ist die von mir genutzte extrem schnelle SanDisk Extreme Pro - Karte aber nicht ganz unschuldig an der hohen Performance.

Gegenüber dem Digic II - Prozessor der 400d ist der Digic V - Prozessor der 700d ein Geschwindigkeitswunder. Das Display hat eine so hohe Auflösung, dass man an Ort und Stelle problemlos die Schärfe eines geschossenen Bildes beurteilen kann. Die Moderne Touch-Screen-Steuerung finde ich super und sie funktioniert schnell und einwandfrei. Man kann sie bei Bedarf aber auch abschalten.

Mein erstes Fazit: die Kamera ist ihr Geld wert und auch als fortgeschrittener Hobbyfotograf, der in seinem Leben schon viele Spiegelreflexkameras besessen hat, wird die 700d mir viel Freude bereiten - dessen bin ich mir sicher :-)
2323 Kommentare| 372 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2013
Kurz Bewertung: Super Kamera und gutes P/L und:
+Gutes Handling
+Super Bilder
+Qualitativ hochwertiges und großes Touchdisplay
+Viele Einstellmöglichkeiten und guter Automatikmodus
+Super Auslösezeit (außer im Live View Modus, das ist etwas träge und geht nicht für Schnappschüsse)
+18 Megapixel und Full HD Videos
+HDMI
+Preis
-Auslösezeit mit aktiven Live View zu träge (einzig kleiner Kritikpunkt)

Fazit: Kaufempfehlung

Ausführliche Bewertung:
Ich benutzte die Kamera jetzt seit 2 Monaten und würde mich als Hobbyfotograf bezeichnen. Also verzeiht mir wenn ich nicht die letzte kleine Raffinesse beschreiben kann :)

Aber nun zur Kamera: Die aktuelle 700D löst indirekt die 650D ab, welche komplett aus dem Sortiment genommen wurde. Beide Geräte sind identisch, wobei jetzt mit der 700D die neue Standardobjektive 18-55mm STM und das 18-135mm STM eingeführt wurden. Laut Werbeaussage soll durch das neue Objektiv die Kamera schneller scharf gestellt werden.

#Gehäuse. Das Gehäuse ist jetzt wie oft üblich recht "klobig". Finde ich persönlich gut, da ich auch was in der Hand haben möchte. Die Griffigkeit ist wie bereits super und die Handhabung mit dem Touchdisplay geht sehr gut von der Hand. Nur ein Beispiel für die gute Handhabung ist der Auslöseknopf, dieser liegt so perfekt, dass der Zeigefinger direkt drauf geht ohne irgendwelche Verschränkungen. Insgesamt ist das Gehäuse allerdings aus Kunstoff und nicht aus Metall. Persönlich finde ich das nicht schlimm andere würde hier evtl. ein Metallgehäuse bevorzugen.

#Display. Noch ein paar Worte zum Touchdisplay: Das kapazitive Touchdisplay reagiert sehr gut auf alle Eingaben (kein hoher Druck notwendig). Auch ist die Menüführung angenehm, man braucht nicht auf die Reaktion einer Eingabe warten. Das Display selber hat ein ausgeklügeltes Scharnier und lässt sich bequem in alle möglichen Einstellungen drehen. Und was ich auch sehr schön finde ist die Auflösung (nicht verpixelt) und Größe (3"). Hier gibt es den zweiten Pluspunkt

#Akku und Speicherkarte werden wie gewohnt von unten Eingeschoben und bei einem Stativ meist blockiert. Hier sollten Panaoramafotografen vielleicht aufpassen, falls die Kamera sehr lange auf ein Stativ fest bleiben sollen (aber das scheint bei vielen Kameras der Fall zu sein).

#Ausstattung möchte ich jetzt nicht viel schreiben, dass steht alles in der Produktbeschreibung. Super ist die HDMI Schnittstelle um zu Hause die Bilder am TV anzuschauen und der Familie zu zeigen (HDMI ist aber auch nichts mehr besonders).

#Bildeffekte: Die Canon hat viele Bildeffekte, die auch direkt auf dem Bild angezeigt werden (und nicht erst nach der Aufnahme). Aber von Bildeffekten bin ich auch kein Freund, daher kann ich hier nicht viel zu sagen außer - ja hat sie :)

#Bild: Hier ein sehr großes Pluspunkt. Die Fotos werden erstklassig und die Auslösezeit ist sehr gering (bei Live View gefühlt 1-2 sek und ohne gefühlt 0 sec). Bin jetzt auch kein Spezialist der vielen Einstellmöglichkeiten und habe mich deshalb über die gute Qualität des Automatikprogramms gefreut. Dieses stell die Kamera immer super ein(sowie die Belichtung als auch die Schärfe wird super reguliert). Mit allen gemachten Bildern bin ich sehr zufrieden, egal ob Portrait, Landschaft oder bewegtes Bild . Ansonsten gilt hier auch wieder, es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, wie Hintergrund unscharf/scharf, Farbwiedergabe etc.

Videofunktion: Funktioniert gut und Videos werden in Full HD aufgenommen. Videos sind flüssig und scharf.

+Gutes Handling
+Super Bilder
+Qualitativ hochwertiges und großes Touchdisplay
+Viele Einstellmöglichkeiten und guter Automatikmodus
+Super Auslösezeit (außer im Live View Modus, das ist etwas träge und geht nicht für Schnappschüsse)
+18 Megapixel und Full HD Videos
+HDMI
+Preis
-Auslösezeit mit aktiven Live View zu träge (einzig kleiner Kritikpunkt)

Fazit:
Sehr gute SLR Kamera für Hobbyfotografen. Bilder werden ausgezeichnet und eine sehr schnelle Auslösezeit (ohne Live View). Zusätzlich gibt es wie üblich viele Einstellmöglichkeiten, wobei ich meist den Automatikmodus nutze.
Aktuell gibst die Kamera mit Objektiv für 655€ -> Sehr gutes Preis Leistungsverhältnis.

Insgesamt klare Kaufempfehlung!

#Disclaimer: Ich habe die Bewertung mit besten wissen und gewissen erstellt und würde mich über einen „gefällt mir“ klick freuen. Sollte etwas unklar sein oder jemand eine Frage haben einfach ein Kommentar schreiben. Sollte jemand die Rezension als nicht Hilfreich einstufen bitte nicht klicken sondern mir auch ein Feedback geben. Nur so kann habe ich und die Gemeinschaft die Möglichkeit was zu Lernen 
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am 3. Februar 2015
Hallo zusammen,

nun auch eine kurze Rezension von mir...

War bisher äusserst zufriedener/ stolzer Nutzer einer 300D von Canon. Nachdem aber nun ein etwas grösserer HD- Fernseher (60") Einzug in unsere Wohnung gehalten hat, und wir (meine Frau und ich) bisher keine HD- Videokamera besaßen (und ich mir mit meiner guten alten Digital-8 Videokamera von Sony langsam etwas seltsam vorkam - irgendwie war ich immer der einzige auf irgendwelchen Veranstaltungen mit so einem Dinosaurier), war ich der Meinung, es könnte auch eine neue Spiegelreflex mit HD- Videofunktion sein.

Ebenfalls zur Entscheidung hat beigetragen, dass mich bei der 300D gewurmt hat, dass bei Serienbildaufnahmen nach 4 Bildern schluss war, und man erstmal das Gerödel abwarten musste, bis wieder genug abgespeichert war, bis man wieder das nächste Bild aufnehmen konnte.

Da ich auch bereits Erfahrungen mit diversen anderen Digitalkameras (einige kompakte und auch eine Bridge) gemacht hatte, stand für mich fest, dass es wieder eine Spiegelreflex sein muss, weil ich eins gar nicht mag: Auslöseverzögerungen.
Es gibt nichts schlimmeres, als das perfekte Motiv vor sich zu haben, abzudrücken, und zu beobachten, wie sich das Motiv davon macht - und die Kamera schlichtweg ins leere fotografiert - oder vielleicht noch die hintere Hälfte vom Pferd drauf bekommt.

Bei der 300D - und nun auch bei der 700D gibt es sowas nicht. Da macht es dann klick wenn ich draufdrücke - und nicht erst eine Sekunde später.

Nun zum kurzen Vergleich mit der A58 von Sony.
Die Sony war nun eigentlich mein Favorit, weil günstiger (bei Otto 499 inkl. zwei Objektiven) und laut Rezensionen, die ich gelesen hatte auch wesentlich besser beim Live-View Autofokus. Bildqualität sollte auch besser sein - das konnte ich jedoch nicht testen - auf ein paar Pixel mehr oder weniger kommt es mir auch nicht an.

Vor der berühmten Katze im Sack bin ich dann doch lieber zum nahegelegenen Saturn gefahren und habe in die Hand genommen: Sony A58, Canon 1200D, Canon 700D.
Der freundliche Verkäufer hat mir eine SD-Karte ausgepackt und in die jeweilige Kamera gesteckt, die ich gern testen wollte, und der Mann hatte wahrlich Geduld mit mir (doch nochmal die - nein nochmal die ...).

Ich kann bestätigen, dass für jemanden, der vorrangig mit dem rückwärtigen Display fotografieren möchte, die Sony wesentlich besser geeignet ist, die stellt da wesentlich schneller scharf - da ist die Canon wirklich ne Krücke dagegen.

Wenn man dann aber bei beiden Kameras auf Sucher umschaltet wendet sich das Blatt extrem - beim reinen Fotografieren durch den Sucher schlägt die 700D die Sony, für meinen Geschmack um Längen. Ich denke, da ist das STM- Objektiv der Canon nicht ganz unschuldig.
Bei guten Lichtverhäldnissen stellt die Canon im Sucherbetrieb extrem schnell scharf, und man kann sofort abdrücken.
Nun gab es da bei der Sony auch eine Stärke, die mir dann doch "auf den Sack" ging: Ich fotografiere grundsätzlich im Serienbild- Modus, mache aber meist nur ein Bild, könnte ja aber schnell noch ein zweites oder gleich mehrere machen - manchmal muss es eben schnell gehen, das will ich mir offen halten.

Die Sony ist im Serienbild- Modus so schnell (max. 8 Bilder/Sek.), dass ich es nicht geschafft habe, den Auslöser schnell genug loszulassen, bevor ein zweites Bild kam. Habs mehrmals probiert und dann aufgegeben. Das hat mich einfach gestört.
Im Einzelbild- Modus war sie mir aber zu langsam.
Was mich noch gestört hat, war das bunte Display. Ich weiss zwar nicht, ob man das abstellen kann - aber da wurden nach erfolgtem Foto so viele Informationen auf dem Display angezeigt (bunte Histogramme oder wie die Dinger heissen + alle möglichen Belichtungsinformationen), dass man das Foto gar nicht richtig warnehmen konnte. Dazu kam, dass mir das Bild auf dem Display sehr unnatürlich vorkam - sehr grelle Farben. Auch das Bild im Sucher war mir zu künstlich - ist eben auch nur ein Display und nicht das original.

Deshalb habe ich mir dann die beiden Canons genauer angesehen - 1200D und 700D.
Ein paar Schnappschüsse gemacht mit der 1200D und unmittelbar danach mit der 700D. Ich musste dann nicht lange überlegen, die 700D geht doch einfach etwas flotter zur Sache, wenn man schnell hintereinander weg einzelne Bilder machen möchte. Das war mir den Aufpreis wert. Die 70D gefiel mir auch, war dann aber doch etwas über meinem Budget.

Zum Videomodus:
Da war ich zunächst sehr unsicher, weil die Rezensionen da etwas auseinander gehen. Einige schreiben, dass die Canon nicht nachführt, wenn das Objekt die Schärfeebene verlässt.

Das stimmt definitiv nicht. Die Canon führt nach, sie hat sogar einen "Nachfolgemodus", der z.B. ein einmal fixiertes Gesicht verfolgt. Dieser Modus war im Laden voreingestellt, und der hat mich überhaupt nicht überzeugt. Dachte schon: Das wird hier wohl tatsächlich nix mit den Videos. Hatte im Laden auf etwas fokussiert, gefilmt und dann herumgeschwenkt, und erwartet, dass die Kamera auf die neue Situation scharf stellt - aber das tat sie nicht. Jetzt weiß ich auch warum: Im Nachfolgemodus (war dort voreingestellt) wird das Objekt, auf das man fokussiert hat, verfolgt. Sprich- schwenkt man die Kamera nach rechts, bleibt der Fokus auf dem Objekt, das sich noch links im Bild befindet, und ich dachte: Warum stellt denn das verfluchte Teil nicht scharf? Hab dann im Menü rumgeblättert und weitere Autofokus- Modi gefunden - zum Glück, sonst besäße ich heute eine Sony. Im Modus "FlexiZone-Multi" macht die Kamera das, was ich von ihr erwarte, sie stellt sich rasch auf neue Situationen ein, verfolgt aber auch ein Stück weit fokussierte Objekte, die sich bewegen.

Die Sony hat das zwar noch etwas schneller und besser gemacht, aber für mich war das Gefühl beim Fotografieren mit der Canon doch um einiges besser, und das überwog dann. Kann mit der etwas schlechteren Performance beim Videodreh gut leben.

Sehr wichtig beim Videos drehen: Die Objektive!
Bereits bei unserer Bridge- Kamera (Fuji Finipix S5800) hatte mich schon immer gestört, dass man den Autofokusmotor im Film leicht hören konnte. Und das ist bei der Spiegelreflex genauso:
Habe aus meiner Zeit mit der analogen Canon 1000 noch ein Sigma 75-300, und von meiner 300D ein Tamron 28-200 Objektiv.
Beide sind im Autofokus ziemlich laut, was ja auch beim Fotografieren nicht weiter stört (ausser vielleicht bei Wildtier- Fotografie), aber auf dem Video nervt das ziemlich, wenn es nicht sogar das Video unbrauchbar macht, weil es alles andere übertönt.
Das KIT- Objektiv 18-55, das bei der 300D dabei war, war da schon etwas leiser - stört aber trotzdem noch.
Beim aktuellen 18-55 STM- Objektiv hört man wirklich nichts.

Passt da auf. Wenn bei eurer Kamera ein Objektiv dabei ist, bei dem man den Autofokus hören kann, hat man euch bes*******, und es ist kein STM- Objektiv.

Dazu kommt, dass das STM- Objektiv im Vergleich zu meinen anderen Objektiven auch wesentlich schneller fokussiert (gefolgt vom alten 18-55, dann das ganz alte Sigma und am langsamsten ist das Tamron).

Was ich erst ganz toll fand war die hohe Lichtempfindlichkeit bis Iso 25600. Im Automatikmodus (Kamera wählt Lichtempfindlichkeit selbst) geht die 700D bis Iso 6400. Auch das fand ich schon ziemlich stark (das ist schon um welten besser als bei meiner 300D mit 1600 bzw. 800 im Auto- Modus). Jetzt nach zwei Wochen habe ich die Iso- Empfindlichkeit im Auto- Modus auf 3200 begrenzt (kann man einstellen), weil man bei den hohen Iso- Werten auch als Laie bei genauerem Hinsehen bereits auf dem Display das deutliche Bildrauschen sehen kann, wenn man in der Bildanzeige nur ein wenig heranzoomt- gerade bei dunklen Bildbereichen, z.B. braunes Ledersofa. Für mich ist das nicht weiter schlimm, da ich in erster Linie draußen in der Natur und unsere Pferde fotografieren möchte, und von den paar Familienfotos selten größere Abzüge mache. Aber für jemanden, der viel in geschlossenen Räumen machen will, ohne gleich ein Blitzlicht zu benutzen, ist das sicherlich störend.

Ansonsten:
Liegt nicht ganz so gut in der Hand wie meine alte 300D weil kleiner, aber das ist Geschmackssache.
Mir fehlt die Schärfentiefen - Automatik, die meine alte EOS 1000 (analog) hatte und auch die EOS 300D. Da bin ich bei der 700D noch ein wenig unsicher in der Bedienung beim manuellen Festlegen der Blende mit Hilfe der Abblend- Taste. Aber man kann sich da irgendwie auch benutzerdefinierte Modi selbst zusammenbasteln - vielleicht geht das dann ja doch - soweit bin ich aber noch nicht.

Blitz:
Mein altes Danubia Aufsatz- Blitzgerät, das ich noch aus der analog- Zeit besitze, funktionierte noch einwandfrei mit der 300D. Jetzt mit der 700D ist das vorbei. Da ist das normale TTL nicht mehr kompatibel. Kann man aber ganz gut manuell einstellen.

Fazit: Bin begeistert - bis auf zwei Punkte:
1. Autofokus im Video- Modus könnte etwas flotter sein, geht aber mit dem STM- Objektiv einigermaßen.
2. Bildrauschen. Habe da wenig Vergleichsmöglichkeit, erscheint mir aber ab ISO 6400 relativ hoch, und die automatische Korrektur durch die Software der Kamera (kann man in mehreren Schritten einstellen) scheint mir relativ wirkungslos.

Trotzdem gebe ich fünf Sterne, weil "gefällt mir" wäre untertrieben.
Gefällt mir sehr!

Danke für das geduldige Lesen.
Gruß,
Hartmut
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am 21. September 2013
Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht, um eine Entscheidung zu fällen, welches meine nächste EOS-Kamera von Canon wird. Ich fotografiere nun bereits seit vier Jahren mit meiner 1000D und war auch immer recht zufrieden. Statt in einen teuren Kamera-Body zu investieren, habe ich lieber nach und nach lichtstarke Objektive gekauft. Aufgrund von Sensorflecken, die sich trotz diverser Reinigungsgänge nicht mehr komplett entfernen ließen, und der neuen technischen Möglichkeiten (z.B. HDR, ISO-Empfindlichkeit) habe ich mich nach einer Nachfolge-Kamera intensiv umgesehen.

Dabei kamen für mich die 700D und die 70D in Frage, die aus meiner Sicht folgende Vor- und Nachteile besitzen:

1. EOS 700D
a. Vorteile
- hohe Lichtempfindlichkeit
- neuster DIGIC5-Prozessor
- 9 AF-Kreizfeldsensoren
- Dreh- und Schwenkdisplay
- Nachtaufnahmen, HDR
- 18 Megapixel Chip
- gute Videounterstützung
- hohe Bildreihenaufnahme von 5 Bilder/s
- Leichtes Gehäuse
- günstiger Preis
- gute Verarbeitung
- gleiche Handhabung wie bei 1000D
b. Nachteile
- Gesichtsfeld von 95%
- AF im Videomodus immer noch nicht optimal

2. EOS 70D
a. Vorteile
- hohe Lichtempfindlichkeit
- neuster DIGIC5-Prozessor
- 19 AF-Kreizfeldsensoren
- Dreh- und Schwenkdisplay
- Nachtaufnahmen, HDR
- 20 Megapixel Chip
- sehr gute Videounterstützung
- hohe Bildreihenaufnahme von 7 Bilder/s
- WLAN-Unterstützung
- Gesichtsfeld 98%
- sehr gute Verarbeitung
b. Nachteile
- Schweres Gehäuse
- Hoher Preis
- Andere Handhabung wie bei der 1000D

Mein Fazit: Die Canon 70D ist zwar eine Traumkamera ohne Schwächen. Aber die 700D liegt sehr nahe an der 70D dran und kostet nur die Hälfte. Die geringfügig besseren Leistungsmerkmale (mehr Kreuzsensoren, 20 Megapixel, höhere Serienaufnahmen, besserer AF bei Video, WLAN, größeres Gesichtsfeld, bessere Verarbeitung), können aus meiner Sicht vernachlässigt werden. Wichtiger bleiben für mich die gleiche Handhabung wie bei der 1000D und das geringere Gewicht (200 g) bzw. der kleinere Body.

Ich habe jetzt die ersten Bilder machen können mit der 700D und bin schlichtweg begeistert. Die verbesserte Lichtstärke-Leistung und die Verarbeitungsqualität sind top. Auch der Touchscreen kann bei Schärfewahl eines Objekts sinnvoll genutzt werden. Im Übrigen habe ich nicht einen "Dead Pixel", wie bei einer anderen Rezension festgestellt wurde. Nur den automatischen Autofokus hört man bei Videoaufnahmen mit meinen Objektiven. Hier sollte man wohl ein STM-Objektiv besser einsetzen. Ansonsten kann ich die Kamera ohne "wenn und aber" empfehlen.
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am 14. Mai 2015
Ich hatte schon lange mit der 700D geliebäugelt und seit gut 2 Wochen habe ich sie endlich. Und ich bin absolut begeistert von der Bildqualität und den vielen Möglichkeiten, die sich einem bieten. Durch diverse Aufnahme-Modi (Makro, Porträt, Landschaft, Nachtaufnahmen etc.) und Filter, mit denen man direkt an der Kamera seine Bilder ersten Bearbeitungen unterziehen kann, kann man beim Fotografieren sehr kreativ sein. Mir hat das Herumexperimentieren richtig Lust auf mehr gemacht - mehr Motive, mehr verschiedene Objektive. Und für Canon gibt es ja sehr viele passende Objektive zur Ergänzung.
Bisher haben mich vor allem die Makro- und Nachtaufnahmen beeindruckt. Mit meinen bisherigen Kompaktkameras diverser Marken absolut nicht zu vergleichen.
Die Haptik ist auch sehr angenehm - natürlich ist so eine DSLR schwerer als eine Kompaktkamera, aber das ist ja zu erwarten. Und ich empfinde das durchaus als angenehm.
Ich habe mich für die 700D entschieden, weil ich gelesen habe, sie sei ein super Einsteigermodell für die kreative Fotografie bzw. DSLR-Fotografie. Bisher kann ich das nur bestätigen!
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am 12. Januar 2016
Als Hobby-Photograph habe ich mich in der digitalen Photographie immer wieder geärgert, dass bei Kameras die Auslösezeit viel zu lang ist. Bei dieser Kamera bin ich angenehm überrascht, sogar Schnappschüsse gelingen gut, ebenso mehrere Aufnahmen hintereinander. Die Bedienelemente sind gut angeordnet und auch ohne die Bedienungsanleitung kann man schnell zu guten Ergebnissen kommen. Ich kann die Kamera nur empfehlen.
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am 28. August 2014
Ich habe mir den Kauf wirklich lange überlegt, da ich ehrlich gesagt kein Budget für eine 800€ Kamera habe. Der Kaufreiz war aufgrund der technischen Daten, die für eine reine Hobbyfotografin mehr als ausreichend sind immens. Als Amazon den Preis auf nur noch knapp 600€ gesenkt hat, habe ich zugeschlagen.
Und ich bin absolut begeistert!
Die einfache Handhabung, das ordentliche Handbuch und natürlich vor allem die Qualität der Bilder hauen mich wirklich um. Auch nach 4 Wochen in denen ich mich viel mit den Funktionen der Kamera auseinandergesetzt habe, entdecke ich noch Neues und merke wie meine Art zu Fotografieren sich ändert und verbessert.
Die Canon EOS 700D hat in mir eine Riesenlust aufs Fotografieren geweckt, weil alles so einfach erscheint.

Ich bereue die Investition kein bisschen und wenn ich gewusst hätte wie viel Spaß die Kamera macht, hätte ich auch den Vollpreis dafür zusammengekratzt! Klare Kaufempfehlung.
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