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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
6
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am 20. Mai 2013
"Beiläufig schön", so wurde dieser Film schon einmal bezeichnet, ich weiß nicht mehr, wo. Und das trifft perfekt zu, denn die Sex-Szenen sind manchmal wirklich einfach schön, scheinbar unbeabsichtigt in ihrer ungekünstelten Alltäglichkeit. Ansonsten ist hier nichts so recht alltäglich. Alles ist fließend, alles ist im Übergang, alles bleibt skizzenhaft, wofür auch die sehr kurze Dauer des Films spricht: etwas mehr als 1 Stunde! Was will man auch anderes erwarten? Wir erleben eine schnelllebige, urbane, vorwiegend junge Gay-Szene in San Francisco. Das ist Übergang per se.
Übergang ist auch das Thema der ca. 48 Stunden, in denen wir den Protagonisten begleiten. Jesse wird die Stadt verlassen, er geht einer ungewissen Zukunft entgegen. Von San Francisco nach Ohio, raus aus der Szene und ins Haus seines Vaters. Man möchte ihm davon am liebsten vehement abraten, aber es ist nun einmal beschlossen: Jesse hat in Frisco keine Zukunft, er würde in Schulden versinken, er braucht eine Auszeit. In diesen 48 Stunden des Abschieds und Übergangs erleben wir ihn seltsam neben sich stehend, ein wandelndes Fragezeichen. Dass er schließlich gar seine eigene Abschiedsparty schwänzt (man verzeihe dieses naheliegende Wortspiel), ist zwar überraschend, passt aber absolut in diese Stimmung.
Bis er dann schließlich im Auto eines Freundes sitzt, der ihn zum Flughafen fährt, sind wir hautnah dabei. Wir sehen seinen Ex-Freund (fragen uns vielleicht: Und DEN hat der gehen lassen??), begleiten seine Freunde, worunter einige sehr liebenswürdige Exemplare sind, und seinen väterlichen Nachbarn, den manch einer wohl ebenfalls liebend gern zum Nachbarn hätte. Die Spannung steigt, es wird gefeiert und ja: es gibt hemmungslosen Sex. So ist das nun mal. Aber mal ehrlich: Wo hat man solch explizite Szenen im normalen Kino schon gesehen? Ich kann mich nicht erinnern. Hier wird nichts ausgespart, und dennoch ist dies kein Pornofilm, sondern eher ein Soziogramm. Beiläufig schön, wenn man sich auf den Rahmen einlässt.

Von mir eine Kaufempfehlung mit kleinen Abstrichen (viel zu kurz!), aber der Film ist auf jeden Fall was fürs Schatzkästlein.
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Jesse gelingt es nicht mehr mit seinem künstlerischen Schaffen seine Miete zu finanzieren. Aus pragmatischen Erwägungen steht es an, dass er wieder zu seiner Familie nach Ohio zurück zieht. Jeder spricht im gut zu, dass dies ja durchaus eine Chance für ihn bedeuten könnte. Doch eigentlich kommt es für Jesse einer Bankrotterklärung gleich. Er möchte sich nochmals mit seinem Ex Ben treffen, den er seit der Trennung nicht mehr gesehen hat, aber offensichtlich noch sehr gerne mag. Nicht nur von ihm wird ihm das Lebewohl schwerfallen. Sein Mitbewohner organisiert eine Abschiedsparty für ihn, auf der er aber nicht erscheint.....

Die Geschichte hört sich soweit harmlos an, dient aber als Aufhänger für knallharte pornografische Darstellungen. Wobei, ist es wirklich Pornografie? Eigentlich wird schonungslos Sex zwischen Männern gezeigt, die keine durchgestylten Körper aufweisen und zum Teil auch recht unbeholfen agieren. Für mich persönlich lösten die meisten der entsprechenden Szenen aber eher Betroffenheit als erotische oder gar aufgeilende Empfindungen aus. Ob das so gewollt sei? Mir ist es jedoch ein Maß zu viel Sex und zu wenig Handlung.

Die Darsteller treten mit ihren richtigen Vornamen im Film auf. Der Hauptdarsteller Jesse (Metzger) wirkt sehr unbeholfen und verletzlich. Tragisch wird es, wenn er von den letzten 10 verlorenen Jahren berichtet. So richtig Mitleid mag aber nicht für ihn entstehen. Dafür wissen wir zu wenig von seiner Vorgeschichte.

Diese Independant-Produktion spielt in San Francisco. Seit "shortbus" nicht mehr dermaßen freizügige Szenen im kommerziellen Kino gesehen. Ein wenig erinnerte mich der vorliegende Film auch an dieses Werk, obgleich er nicht annähernd dessen Perfektion erreicht.

Fazit: Mit wie vielen Sternen sollte ich diesen Film nun bewerten. Schlecht fand ich ihn ja auch nicht. So bleibe ich mal in der Mitte.... Jeder muss sich ja sowieso sein eigenes Urteil bilden.
Nun ja, es handelt sich definitiv um keinen Liebesfilm, wie der Titel suggerieren könnte.
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am 18. Mai 2013
Ich stimme der ausgezeichneten vorangehenden Rezension 100%ig zu.

Es wird in dem "Film", ich setze das Wort bewusst in Anführungszeichen, sicherlich eine persönliche Befindlichkeit des Protagonisten vermittelt, doch alles was an Problematik behandelt wird, geschieht nur in Anrissen und es fällt schwer sich ernsthaft in die Materie zu vertiefen, oder eine tiefgreifendere Auseinandersetzung zu suchen, dazu schwimmt alles zu sehr an der Oberfläche.

Daraus folgere ich, dass es nicht das Anliegen des Filmemachers war einen problemorientierten oder unterhaltsamen Film zu kreieren, sondern eine Rahmenhandlung für einen Erotikfilm zu finden. Das ist auch der Grund für meine hohe Bewertung, denn als "Spielfilm" mit Unterhaltungswert fiele er glatt durch. Für einen Erotikfilm aber hat man sich ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt und sich nicht einmal ansatzweise an den verklemmten Szenarien orientiert, die ansonsten Standard sind bei der Produktion von Filmen dieses Genres.

Au jeden Fall, so finde ich, ist es kein Film, der dem Mainstream entspricht und der zunehmenden Prüderie Vorschub leistet.
Ich gebe zu dies ist ein eigenwilliger Blickwinkel, aus dem heraus ich auf den Film schaue, aber so kann man wenigstens aus einer mittelmäßigen filmischen Leistung das Allerbeste noch herausschälen.
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am 16. März 2016
"I want your love" wurde in mehreren Filmen/Serien-Rezensionen erwähnt und empfohlen. Besonders begeistert war ich zuletzt von der fantastischen US-Serie "Looking", die nun leider bereits nach 2 Staffeln mit einem abschließenden Film zu Ende geht. Außerdem in meinem Besitz: Der deutsche Beitrag "Freier Fall" (hat einige sehr gute Momente und mich dennoch nicht vollends überzeugt), die Serie "Queer as folk" (beste Dramaserie aller Zeiten) und der Indie-Streifen "Pit stop" (naja... ganz ok).

Für einen stolzen Preis griff ich also zu diesem hier rezensierten Exemplar und habe ihn nun gestern angeschaut. "I want your love" beginnt richtig, richtig gut! Der No-Budget-Film (80.000$) hat einen super schönen Look, eine tolle Kamera und ist immer ganz ganz nah am Geschehen. Vieles erinnert an schöne Arte-Produktionen. Die Schauspieler sind super ausgewählt, alles wirkt sehr authentisch und natürlich. Statt den herangezüchteten Sixpack-Typen gibt es gewöhnliche Männer um die 30, die einem so auf der Straße begegnen.

Die Story ist ebenso lebensnah und wird anfangs gut erzählt: Der erfolglose Künstler Jesse kommt in seinem Leben in San Francisco nicht mehr wirklich weiter und beschließt vorerst zurück zu seinem Dad nach Ohio zu ziehen. Obwohl er seine geliebten Freunde hinter sich lassen muss, mit seinem Dad nicht den besten Kontakt hat und er mit Hang zur Depression eigentlich gar nicht wirklich weg will, sieht er es als einzigen Ausweg aus seiner zu frühen Midlife-Crisis. Zum Abschied soll noch mal richtig gefeiert werden...

So weit, so gut. Bis hierher alles super! Doch dann geht es los. Dass der Film ab 18 ist, warnte mich schon vor, dass es explizit werden könnte - was ich auch gut finde. Ich mag es, wenn Filme konsequent sind und Sex auch so zeigen, wie er ist: Nackt! Was ich allerdings nicht mehr mag, ist wenn ein Film sich als etwas ausgibt, was er nicht ist - und genau das tut "I want your love". Der Bogen wird bei der sehr sehr sehr überschaubaren Länge von 67 Minuten (ja, inklusive Abspann) mit 25 Minuten Sexszenen definitiv überspannt. Die Darstellung der Szenen ist hervorragend - gefühlvoll, wild, neugierig, spielerisch, echt! Aber der Sex steht bei dem gesamten Film so deutlich im Vordergrund, dass die Story zwar angefangen, aber nicht weiter erzählt wird. Die klar im Mittelpunkt stehende Gefühlswelt von Jesse wird irgendwann immer nebensächlicher. So driftet das anfangs als Drama-getarnte Filmchen immer mehr in die Erotik-Ecke, eingebettet in ein wenig Story. Das ist völlig verschenktes Potenzial, da gerade handwerklich hier vieles richtig gemacht wird und der Film sich zunächst einfach gut anfühlt. Schön wäre ein Drama mit glaubwürdigen erotischen Szenen - und nicht umgekehrt. Ein Paradebeispiel dafür, wie es richtig gemacht wird, ist der unglaublich gute französische "Blau ist eine warme Farbe". Absolutes Highlight!

Stellt euch also einen gefühlvollen Porno mit ernsthaftem Dialog vor und ihr habt "I want your love" - braucht man das? Ich nicht. Schade!
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am 23. April 2016
Der Film ist eine Schilderung schwulen Lebens, das in einer anderen Großstadt ebenso ablaufen könnte. Die geschilderte Story ist absolut glaubhaft und wird auch von den Mitwirkenden so dargestellt. Die Sexscenen sind unverkrampft und nicht "pornoplump". Eine zweite DVD mit "I want your Love" habe ich einem Bekannten in Österreich geschickt. Der gab auch fünf Sterne!
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am 16. Oktober 2013
Dieser Film brachte ein besonderes Gefühl... Der brachte solche Umstände, die man manchmal überlegen muss.
Der Film ging von dem Mainstream... ein guter alternativer FIlm :)
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