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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
To Reap Heavens Apart
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,86 €+ 3,00 € Versandkosten

am 14. Mai 2018
Ich habe die Band erst vor nicht allzulanger Zeit durch ihr aktuelles Album Doom Decimation kennengelernt und nun alle 4 Alben von der Band zusammen. Dieses Album kam letzte Tage erst, da ich es aus der Schweiz bekam. ich habe diese Scheibe nun öfters gehört und es gefiel mir schon beim ersten anhören. Ich bin nicht der große Doom Fan, in dem Bereich gefallen mir nur Black Sabbath, Count Raven und nun diese klasse Procession. Das Album ist wie alles von der Band spitzenklasse, was immer auffällt der schöne tiefe Sound, das hört sich super an. Ich mag die Songs sehr und ich kann hier natürlich 5 Sterne geben, für ein super Album, für eine super Band ! ! ! ! !
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am 8. Juni 2013
Eigentlich paßt dieses Album nicht so richtig zum sonnigen Wetter, doch läßt es einen von den ersten Klängen nicht mehr los. Nach dem majestätischen Intro folgt das tonnenschwere "Conjurer", das die Stimmung für die nächsten Tracks setzt. "Death and Judgment" beginnt mit einem mächtigen Doom-Riff, der langsam ausklingt, und durch einen verhaltenen Bass ersetzt wird. Darüber lagert sich eine gequälte Stimme, die Gänsehaut erzeugt-besser haben das auch Primordial bisher nicht hingekriegt. Der Song baut sich nach und nach wieder auf und schafft eine Atmosphäre der Vergänglichkeit und des Leidens. Der Titelsong setzt zwar etwas "flotter" ein, vermittelt aber dieselbe Atmosphäre-Vorsicht, Suchtgefahr!
"The Death Minstrel" beginnt verhaltener, das Zusammenspiel von Akustikgitarre und Schlagzeug erinnert leicht an Neofolk, veredelt wird das Ganze noch durch das getragene Rezitativ von Primordial-Mastermind Nemtheanga. Hier trifft sich nun, was zusammengehört. Primordial und Procession sind zwei Seiten derselben Medaille, und dennoch so verschieden. Der letzte Song "Far from Light" fokussiert nochmal alle Stärken der Band und steigert sich gegen Ende in eine beklemmende Intensität, die vor allem von den unheilvollen Vocals erzeugt wird. Ein kurzes Akustik-Outro beschließt ein Album, das getrost als das Doom-Highlight des Jahres bezeichnet werden kann.
Frohnaturen und Liebhaber seichter Klänge sollten von diesem Album lieber die Finger lassen, für Metal-und Doom-Fans heißt es zugreifen. Fünf pechschwarze Sterne sind als Benotung fast noch zuwenig, auch wenn die Lyrics im Booklet (Hauptthema: Tod und Verfall) wieder mal winzig ausgefallen und daher kaum lesbar sind.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Mai 2013
Alle Vermutungen, dass das stückweise Ableben von CANDLEMASS (zumindest auf Konserve!) eine riesige Lücke in die Doom-Metal-Szene reißen würde, schienen unbegründet zu sein. Denn mit dem schwermütigen "To reap heavens apart" spielt sich endgültig eine Band ins Rampenlicht, die von vielen Metalheads schon seit längerer Zeit als die legitimen Nachfolger von Leif Edling & Konsorten gehandelt wird. Bereits der Album-Vorgänger "Destroyers of the faith" war ein volles Pfund. Doch auf dem nun vorliegenden 6-Tracker tritt diese chilenisch/skandinavische Kollaboration den Beweis an, dass dem guten alten Epic-Doom auch weiterhin rosige Zeiten bevorstehen - der Band PROCESSION sei gedankt!
Das Quartett um Bandleader Felipe Plaza strebt über kurz oder lang die "world doomination" (!) an, was sich angesichts der zelebrierten 45 Minuten durchaus als erreichbares Ziel herausstellt. Hier muss sicher nicht um den heissen Brei herumgeredet werden: Melancholische Ungetüme wie "Conjurer" , "Far from light", "Damnatio memorae" (exzellenter Opener!) , "To reap heavens apart" oder das bereits bekannte "Death and judgement" bieten puren, authentischen Zeitlupen-Stoff in Reinkultur, der nicht nur Fans von SOLITUDE AETERNUS , COUNT RAVEN und CANDLEMASS zum Kniefall zwingen wird, sondern darüber hinaus (teilweise!) auch das Tor zum Pagan-Metal weit aufstößt. Speziell die Gitarrenarbeit und der kraftvolle, extrem charismatische Gesang lassen den Hörer von Zeit zu Zeit in dem Glauben, dass die irischen Pagan/Black-Hopefuls von PRIMORDIAL irgendwie ihre Finger im Spiel hätten. Ein Eindruck, der sich jedoch nur beim ruhigen "The death ministrel" - zu dem Alan Nemtheanga den Sprechgesang eingeflüstert hat - bewahrheitet. Einfache Rechnung: Wenn man die garstigen Black-Metal-Wurzeln der PRIMORDIAL-Meisterwerke "To the nameless dead" oder "The gathering wilderness" subtrahiert, und durch klassischen Epic-Metal ersetzt, dann hat man den Sound von PROCESSION mehr als vortrefflich beschrieben. Todtraurig, bleischwer und emotional auf der einen Seite - rebellisch und kämpferisch auf der anderen Seite. Klingt doof, ist aber so!
Allgemein wird der Zeitlupen-Metal ja von Zweiflern gern etwas kritisch beäugt, weil die schleppenden, oftmals lethargischen Songaufbauten nicht den allergrößten Raum für Überraschungen lassen. Auf "To reap heavens apart" wird dieses Manko gekonnt umgangen, indem PROCESSION beim Tempo auch immer wieder mächtig auf die Tube drücken. Den Vorwurf der Langeweile kontert das Quartett durch eine wandlungsfähige Instrumentierung, bei der u.a. das sehr facettenreiche Bass-Spiel mit Freude aufhorchen lässt. Alles weitere ist nichts als bloße Magie, und überstahlt praktisch jeden ach so tollen Genre-Neuling, der sich heutzutage in der Doom-Schublade beheimatet sieht. Weltklasse!
Dank der Werke von 40 WATT SUN ("The inside room") , BELL WITCH ("Longing") , SEAMOUNT ("Sacrifice") , BLACK OATH ("The third aeon") oder PALLBEARER ("Sorrow & extinction") waren die letzten Jahre wirklich zeitlupig gut...allein schon deswegen, weil eben nicht immer nur "die üblichen Verdächtigen" (u.a. MY DYING BRIDE) für die großen Akzente gesorgt haben. Mit PROCESSION reiht sich ein weiterer potentieller Doom-Favorit munter mit ein, dem zukünftig alles zuzutrauen ist. All diejenigen, die sich auch nur halbwegs für Heavy-Metal begeistern können - selbst wenn das Interesse noch so klein ist! - sollten "To reap heavens apart" definitiv gehört haben. Es lohnt sich wirklich!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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