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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
85
4,6 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 23. Juli 2013
Gute Unterhaltung, die sich nicht im Nachtprogramm verstecken muss. Warum die Programmverantwortlichen sich nicht trauen diese kleine, feine Serie im Ersten laufen zu lassen ist mir ein Rätsel. Intelligenter Humor, witzige Dialoge und Situationen die so noch nicht im Fernsehen gesehen. Abgedreht und einfach genial.
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am 20. Oktober 2016
Es ist wie es sein soll…..

Tja was soll man dazu sagen….

Eine wunderbare Folge, wie auch alle davor…

Witzig, Charmant und einfach nur Mega Super witzig

Ein absolutes Muss für jeden Fan
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am 28. März 2017
Wer den Tatortreiniger noch nicht kennt muss ihn unbedingt kennenlernen. Jede einzelne Serie der Staffel ist sehenswert und witzig. Gerade die Zwischenmenschlichen Beziehnungen um die es geht sind super herausgearbeitet!
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am 12. Oktober 2015
Bjarne Mädel ist mit das Beste, was die deutsche Fernsehunterhaltung zur Zeit zu bieten hat. Auch wenn man die Folgen schon gesehen hat, man kann sie immer wieder genießen. Selten so gelacht! Intelligent gemacht, urkomische Dialoge. Ich fühle mich bestens unterhalten!
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am 20. Januar 2017
Ich habe die Serie auf Blu Ray bestellt und genau das ist angekommen. Super Serie mit dem schönsten norddeutschen Humor. Dank Bjarne Mädel
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am 1. Februar 2015
Das Beste was der deutsche Markt im Moment an anspruchsvollen Klamauk bietet! Bestimmt nicht für Jedermann, leben die Geschichten doch vom Dialog. Für Menschen die einen leisen Humor wahrnehmen und verstehen. Ich habe alle Staffeln gesehen und hoffe auf mehr.
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am 14. Februar 2014
Tolles Drehbuch, exzellente Schauspielleistung und gute bildliche HD-Qualität. Absolute Kaufempfehlung!
Für alle Mord-mit-Aussicht-Fans ein tolle Ergänzung von Bjarne Mädel - Filmen.
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am 30. Mai 2015
Wir reden hier von der Blu-ray mit den Episoden 1 und 2, sowie einer Bonus - DVD. Warum es eine DVD ist kann ich nicht sagen, am Preis sollte es nicht liegen, denn die insgesamt 9 Folgen lässt sich der NDR sehr gut bezahlen. Leider hat dieses Set bei manchem Käufer für Irritationen gesorgt, vermuteten sie doch ein gesamt DVD-Paket.Aber wer lesen kann..

Die Serie an sich ist über alle Zweifel erhaben und eine Sternstunde norddeutschen Humors. Es ist ein schwarz humoriges Kammerspiel mit dem immer gleichen Ablauf. Schotty kommt zum Tatort und stolpert von einer schrägen Geschichte in die Nächste. Schauspieler Bjarne Mädel und Regiesseur Arne Feldhusen sind ein Glücksgriff und haben schon in Stromberg und Mord mit Aussicht hervorragende Comedy und Unterhaltung abgeliefert. Die vielen Filmpreise kommen also nicht von ungefähr.

Fazit: Eine klare Empfehlung.
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am 28. Dezember 2013
Der Tatortreiniger ist ein echter Geheimtipp, insbesondere für diejenigen, die normalerweise nicht den NDR schauen. Ich finde es bemerkenswert erstaunlich, wie der Regisseur und die Darsteller es schaffen, jede Folge in nur einem Raum 25 Minuten voller Witz mit nordischem Dialekt auszufüllen. Diese Serie ist auf jeden Fall ein muss für diejenigen, die makaberen Humor mögen.
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am 17. Mai 2013
Wann hat es das zuletzt gegeben? Eine hochgradig unterhaltsame Serie mit intelligenten Dialogen, subtilem Humor, tollen Darstellern und prima Regiearbeit. Aus Deutschland, wohlgemerkt. Bjarne Mädel ist „Der Tatortreiniger“. Mehrfach (zu Recht) ausgezeichnet: darunter Grimme-Preis (gleich zwei Mal), Comedy-Preis, CIVIS, Jupiter. Doch was macht so ein Tatortreiniger? Putzen. Nur putzt Heiko „Schotty“ Schotte nicht wie gewöhnliche Putzkräfte. Er beseitigt das, was nach einem Mord übrig bleibt. Blut beispielsweise. Hin und wieder auch kleinere Körperteile. „Mein Job fängt da an, wo sich andere Leute vor Entsetzen übergeben“, beschreibt Schotty seine Arbeit. Er verfügt aber eine Sonderausbildung und arbeitet für die Firma Lausen GmbH. In der ersten Folge prahlt er damit, er sei von der SpuBe, der Spurenbeseitigung. Und eigentlich hat er damit auch Recht. Doch der Job eines Tatortreinigers allein wäre zu wenig für eine gelungene deutsche Serie. Deswegen sind skurrile Personen sowie Situationen unabdingbar.

Die erste Staffel umfasst vier, die zweite Staffel drei Folgen, die nur lose aufeinander aufbauen. Jede der Folgen hat eine Laufzeit von ungefähr 30 Minuten. Auf der Blu-ray sind zwei weitere Folgen der zweiten Staffel enthalten, die ich in dieser Rezension jedoch nicht bewerte. Ich beziehe mich hier lediglich auf die im TV ausgestrahlten Episoden.

Vorsicht, der folgende große Abschnitt enthält Spoiler! Wer „Der Tatortreiniger noch nicht gesehen hat, liest besser erst ab dem nächsten Absatz weiter. In „Ganz normale Jobs“ trifft Schotty am Tatort auf eine Prostituierte, die eigentlich zu dem Verstorbenen wollte. Was folgt, sind irrwitzige Dialoge und ebensolche Szenen. Besonders bemerkenswert ist der Auftritt des Ermittlerduos König und Bukow aus Polizeiruf 110. In „Spuren“ hat es Schotty indes mit einem Schriftsteller zu tun, der unter eine Schreibblockade leidet. Besonders Schottys Arbeit scheint ihn zu stören. Jedwedes Geräusch lässt den Schreiberling wahnsinnig werden. Für Literatur-Fans besonders interessant: die Definition und der unsachgemäße Gebrauch von Floskeln spielt in dieser Folge eine bemerkenswerte Rolle. In „Geschmackssache“ wird es übersinnlich und Schotty trifft auf den Geist eines ermordeten Psychologen, kurz darauf auch auf eine ehemalige, recht füllige Patientin. Hier kokettieren die Macher gekonnt mit dem Thema „Übergewicht in der öffentlichen Wahrnehmung“. Höchst interessant und spannend umgesetzt! In der letzten Folge der ersten Staffel trifft Schotty auf eine schrullige Millionärin, die versucht einen Mord zu vertuschen. Kernstück ist hier sicherlich die moralische Zwickmühle, in die unser fleißiger Putzmann gedrängt wird. Die zweite Staffel beginnt mit einer waschechten Gefahr für Schotty, trifft er doch auf den Mörder einer Frau. Was anfangs harmlos beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einer spannenden und humorvollen Beziehung zwischen Täter und Opfer. Die zweite Folge spielt mit dem Medium Fernsehen in gekonnter Art und Weise (bspw. Deutschland sucht den Superpatrioten) und mahnt zu Recht an, wie oberflächlich und dümmlich doch das private Free-TV geworden ist. Das Highlight haben sich die Macher für die dritte Folge aufbewahrt. Hier bewegen sie sich auf besonders dünnem Eis, trifft Schotty doch auf waschechte Neo-Nazis. Besonders interessant sind hier die zwei Welten. Da wäre der „gefährliche Gelehrte“, der versucht mit Verharmlosung und Ausreden, den Nationalsozialismus als „in den Kinderschuhen stecken geblieben“ versucht zu entschuldigen und gleichzeitig proklamiert, der Nationalsozialismus sei in der aktuellen politischen Lage die beste Alternative. Und dann wäre da der „dumme Untergebene“ – Hannes „Kannst Bombe zu mir sagen!“ Dahlberg ist nicht sehr helle und folgt der Ideologie wie ein Schoßhund seinem Herrchen. Interessant: er sitzt im Vorstand des „Heimatvereins“. Die Wortwitze, subtilen Anspielungen („Links cool, rechts schwul“, „behindertes Gummibärchen“) und schauspielerischen Darstellungen haben in dieser Folge ihren Höhepunkt.

Ab hier wieder spoilerfrei: Der Tatortreiniger ist nichts weniger als ein grandioses Kammerspiel mit ebensolchen Darstellern. Besonders Holger Stockhaus als Ulf Sanderberg in „Schottys Kampf“ und Bernd Moss als Bernhard Benning in „Spuren“ sind mir im Gedächtnis geblieben. Eine hervorragende Darstellung. Natürlich nicht zu vergessen: Bjarne Mädel, der mit dem Tatortreiniger bewiesen hat, dass ihm die Rolle des Ernie in Stromberg nicht nachhängen wird. Vielmehr ist es so, dass Schotty während sämtlicher Episoden nicht ein einziges Mal an Ernie erinnert. Prima.

Die kurze Serie hat sich sämtliche der fünf Sterne redlich verdient – zumindest die mir bekannten sieben Folgen. Ich vertraue darauf, dass die beiden zusätzlichen Episoden ebenso grandios ausfallen. Sollte dem nicht so sein, gibt’s ein Update dieser Rezension.

Sehr schade ist es indes, dass der NDR es trotz des überragenden Presseechos und der zahlreichen Auszeichnungen nicht zu schaffen scheint oder nicht willig ist dem Tatortreiniger einen vernünftigen Sendeplatz, geschweige denn mehr Budget zur Verfügung zu stellen. Ein Armutszeugnis! Das nur so am Rande.
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