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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 20. April 2013
IF THE RIVER WAS WHISKEY ist das vielleicht überraschendste Album, das die Spin Doctors je veröffentlicht haben. Eigentlich wollten sie im Sommer 2012 in New York nur ein paar Demos aufnehmen. Was dabei herauskam, ist dieses Album: ein aufs Wesentliche reduzierter Sound, live im Studio eingespielte Tracks, keine Overdubs, keine Korrektur kleiner Unsauberkeiten oder Fehlerchen. Das Songmaterial? Blues-Tracks aus den Anfangstagen der Band, gemischt mit ein paar neuen Stücken und drei Neuaufnahmen bereits veröffentlichter Stücke.

Die Kritiker in UK und den USA überbieten sich gerade mit Superlativen, noch nie wurde ein Spin Doctors-Album so einhellig von Fans und Presse gelobt. Aber die wohlwollenden Kommentare sind berechtigt. Jeder, der die Band schon einmal live gesehen hat, wird beim Hören von WHISKEY bestätigen: jawoll, DAS sind die Doctors. Klarer, dreckiger, funkier Rock'n'Roll, mit Wurzeln im Blues. Eben deutlich mehr als eine One-, Two- oder Three-Hit-Band aus den Neunzigern.

Sie machen seit 25 Jahren zusammen Musik, doch nie klangen sie besser und authentischer als auf diesem Album. "... you're the sweetest portion of my life."
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Mai 2013
Format: Audio CD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zugegebenermaßen kenne ich auch nur das Debütalbum der Spin Doctors richtig. Als MTV noch in der Lage war, Einfluss auf den Erfolg von Bands zu nehmen, habe ich vor gut 20 Jahren auch diese CD erworben und mochte diese Art von Gitarren-Rock mit dem Funkeinschlag, der dem Sound der Spin Doctors zu allgemeiner Popularität und einigen Charthits verholfen hatte.

Nun sind sie nach einigen eher erfolglosen Alben und überstandener Stimmbanderkrankung von Sänger Chris Barron wieder da. Das aktuelle Album ist nun purer Blues und Bluesrock. Ich habe mir dem Anlass entsprechend das Debütalbum zum Vergleich nach langer Zeit noch mal angehört und festgestellt, dass sie eigentlich schon damals sehr stark am Bluesrock orientiert waren, nur das eben die angesprochenen Funkeinflüsse ihrem Sound eine andere Ausrichtung gegeben haben.

Mit If The River Was Whiskey legen die Spin Doctors nun ein traditionelles Bluesrockalbum vor. Nicht mehr der Funkbass gibt der Musik die Dominanz, sondern die kratzige E-Gitarre und die Drums liefern den scheppernd-schleppenden Rhytmus. Das klingt alles wohl bekannt, so wie viele Musiker das vor den Spin Doctors auch schon gespielt haben.

Mir fallen jetzt viele Vergleiche ein, woran mich das so erinnert. Es klingt hier mal nach Muddy Waters wie auf seinen späten, von Johnny Winter produzierten Platten, dann kommen mir auch die frühen Ten Years After in den Sinn oder bei den leichter-beschwingteren Songs höre ich den Stil der Bluesphase von Gary Moore heraus. Ein bisschen Clapton im Stile von From The Cradle ist vielleicht auch noch vorhanden.

Für Bluesfans sicher ein Grund sich diese Scheibe mal anzuhören. Gut und mit der nötigen Lässigkeit gespielt ist das. Soundmässig gibt es an dem Album auch nichts Wesentliches zu bemängeln. Die Gitarre ist schön vorne, satter Bass und Drums begleiten Chris Barrons Stimme, die schön mittig im Raum steht. Das klingt nicht nur sehr naturbelassen, das ist auch so eingespielt. Live, in wenigen Tagen im Studio aufgenommen und ohne weitere Overdubs jetzt auf CD gepresst. Das hat was grundehrliches, ist auf die Dauer aber auch etwas eintönig.

Was ich dann allerdings wirklich merkwürdig finde, ist die Aufmachung der CD-Hülle. Gewiss, das mag eine Nebensache sein, aber muss man sie denn mutwillig dazu degradieren ? Die Idee mit dem Coverfoto auf Front- und Rückseite mit dem abgewandelten Etikett einer Whiskyflasche ist sicher auch nicht neu, aber kann doch stilvoll und durchaus passend sein.

Die CD steckt also in dieser Hülle aus Pappe, die hochglanzbedruckt ist, und sogar aufklappbar. Aber damit ist es auch schon getan. Spärliche Informationen vorne und hinten und im Innern ein paar verwackelte Fotos, die mit dem Handy geschossen wurden. Das wars. Ein Booklet gibt es z.B. gar nicht, obwohl dafür auch Platz gewesen wäre.
Da ist dann wirklich die Frage, ob man den Mehrpreis der CD zahlen möchte, oder sich stattdessen nicht doch der Downloadversion bedient. Beim CD Cover dieses Albums hat man jedenfalls definitiv nichts verpasst.

*** 1/2
1010 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wen haben wir denn da? Spin Doctors? Da war doch was zu Beginn der Neunziger, "Pocket Full Of Kryptonite", ein gutes Album, ein Hit und dann nichts mehr gehört. Und jetzt dieses Album. Das mehr als überrascht, denn was die Band hier bietet, ist reinrassiger Blues der fast ein bißchen an die glorreichen Allman Brothers erinnert.
Aaaron Comess drums und Mark White bass, legen einen feinen Rhyuthmusteppich für den klasse Gitarristen Eric Schenkman und Sänger Chris Barrons.
Sie interpretieren den Blues auf ihrer eigenen authentischen Art und Weise und die ist mehr als interessant. Da gibt es viele tolle Songs wie "So Bad" klingt sehr stark nach "Midnight Blues" von Gary Moore! Auch der Eröffnungssong "Some Other Man Instead" ist sehr gelungen, "Sweetest Portion" klingt sehr nach den alten Lynyrd Skynyrd, "Traction Blues" ist ein Jimi Hendrix beeinfusster Burner und "Scotch And Water Blues" ein wunderschöner dahinschleichender Nightblues, bei dem Gitarrist Schenkman die Akzente setzt. Bei "The Drop" hört man die guten alten Free heraus.
So ergibt sich insgesamt ein tolles Album, das nicht als Plagiat daherkommt, sondern einfach nur tolle Songs von einer sehr guten Band ganz locker und mit viel Feeling dargeboten wird. Und damit habe ich zumindest bei Spin Doctors nicht mehr gerechnet!
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Format: Audio CD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wie so viele andere kannte ich die Spin Doctors auch bisher nur als die Band die mit Two Princess 1993 einen Hit hatten, von denen man danach aber eigentlich nichts mehr gehört hat. Ich hatte mir damals auch das Album Pocket Full of Kryptonite und habe die Scheibe auch recht oft gehört. Aber mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und die Spin Doctors waren für mich nicht mehr auf dem "Schirm". Als ich dann If the river was whiskey das erste Mal gehört habe dachte ich zuerst: "Das sind doch nicht die Spin Doctors". Statt des Funk-Rock von 1993 kam Bluesrock aus den Boxen. Und der ist gar nicht mal schlecht. Zugegeben fehlen der Platte echte Highlights, aber es ist eine durchaus solide und hörenswerte Bluesrockscheibe. Für alle die also Bluesrock mögen ist dies sicher keine schlechte Wahl. Hört auf jeden Fall mal rein. Ich war positiv überrascht.
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am 10. Juli 2013
mir eine bekannte gruppe, aber bisher gefiel mir die musik nicht so aber die scheibe (if the river was ----)ist bei mir gut angekommen TOLL!
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am 15. Juni 2013
Ehrlich gesagt kannte ich bis auf den Namen Spin Doctors eigentlich recht wenig von dieser New Yorker Combo. Sie ist mir in diesen Tagen nur durch Werbung eines Blueslabel aus Thüringen unter gekommen. Somit konnte ich auch nicht den Welthit „Tow Princes“ aus dem Hut ziehen. Man möge mir dieses verzeihen! Ein kurzes Anhören brachte zumindes den Schon - Mal - Gehört Effekt bei mir.Was mir als richtig Interessant erschien, war die Albumbeschreibung seitens der Verkaufsportale. So sollen die Spin Doctors schnurstracks auf dem Weg zu ihren Anfängen zurückgekehrt sein, der rein gar nichts mit dem zu tun haben sollte, was ich mir über zahlreiche Videoportale vorab anschauen konnte.

Genau das bringt es auf den Punkt, wenn auch in sehr untertriebener Form. Die Spin Doctors hauen mit dem Album „If the River was Whiskey“ richtig einen raus. Dieses kann ich mit Sicherheit auch schreiben, weil ich nicht zum eingefahrenen Fanlager der Doctors zu zählen bin. So kann ich mich frei von jeder voreingenommen Strömung diesem Album nähern. Nach dem ersten Durchhören frage ich mich, warum sie dieses nicht schon viel früher gemacht haben! Waren da vielleicht andere Mächte im Spiel? Es wäre nicht die erste Band, die sich nach einem Mega Erfolg jahrelang von gewissen Zwängen befreien muss, um wieder auf den soliden Pfad ihres eigenen Ich zurück zu finden.

Das Album verbreitet eine grandiose Atmosphäre, auch wenn mit „Ben’s Looking Out the Window Blues“ ein Song enthalten ist, der bei mir nur ein gewisses „…so lala!“ ernten kann. Trotzdem finde ich das Album gelungen! Es wird sehr oft durch seine rhythmische Schwermut gekennzeichnet. So räumen „Some Other Man Instead“, „Sweetest Portion“ und „So Bad“ bei mir die höchstmögliche Punktzahl ab. Sie entwickeln sich in meinen Boxen, als ob ein alter und behäbiger Tanzbär übers Parkett zum Tresen einer verrauchten Bar hatscht und sich einen Drink (ohne den kleinsten Hauch einer emotionalen Regung) gönnt. Das ist großartiger Blues, den ich als Nobody in diesem Genre, jedem genau so abkaufen würde.

Mit „Scotch and Water Blues“ findet man sogar noch ein wenig eine Steigerung zu den angesprochenen Top Songs. Dass „Scotch and Water Blues“ sich in diese Riege einordnen kann, ist natürlich die logische Konsequenz! Das besondere ist die bewegende E - Gitarrenführung, die diesem Song ein wundervolles Gesicht geben kann. Hier ist ein Meister seines Fachs am Werk gewesen! Da brauche ich die alten Kamellen der letzten Jahre ganz bestimmt nicht. Wobei ich gestehen muss, dass auch alle andern Songs des Album von genau diesem Attribut leben, auch wenn zahlreiche Songs ein wenig mehr funkiger und rockiger daherkommen.

Das Album entwickelt sich in seiner Gesamtheit! Hier zeigt es eine ungewöhnliche Stärke, die durch seine Einfachheit in seiner musikalischen Umsetzung brilliert. Rezeptfrei kann man sich mit diesem Album ein klein wenig Wellness für die Ohren holen, sofern man sich dem Genre Blues nicht ganz verschließen mag. Wenn es wirklich am Badezusatz im Fluss gelegen haben sollte, dann ist zu hoffen, dass nicht wieder Jahre vergehen, bis die Doctors einmal den Drang empfinden, sich so ins kühle Nass zu stürzen….
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Format: Audio CD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn ich an die Spin Doctors denke, dann denke ich an Hits wie "Two Princes", "Jimmy Olsen's Blues" oder "Little Miss Can't Be Wrong", dann denke ich an Rockmusik mit Einflüssen aus Funk, Jazz, Grunge, 70ies-Rock und Folk. Mit großer Sicherheit denke ich nicht an Rhythm & Blues oder Pub Rock, doch das ist es was uns das Quartett um Frontmann und Sänger Chris Barron hier serviert. Getreu dem Albumtitel "If the river was whiskey" gibt es hier zehn hochprozentige "Getränke".

Mit "Some Other Man Instead" überzeugen die Spin Doctors mit einem lockeren Groove, sehr cool und relaxt und doch treibend. Sänger Chris Barron, der Ende des letzten Jahrtausends wegen einer Stimmbanderkrankung das Handtuch werfen musste, ist bestens drauf und Gittarist Eric Schenkman liefert im Opener einige knackige Riffs ab. Der Titeltrack "If The River Was Whiskey" klingt so dermaßen dreckig, der könnte auch von Dr.Feelgood sein. Mit "Sweetest Portion" folgt eine wundervolle Ballade bevor es mit "Traction Blues" einen weiteren treibenden R&B Song gibt der mich persönlich an die großartigen Paladins ("Good Lovin'") erinnert. "Scotch, Water and Blues" ist ein echter Tearjerker, so unglaublich leidenschaftlich vorgetragen, dass man mit dem Sänger mit leidet. Natürlich darf auf einer Bluesscheibe wie dieser auch kein Song über einen Zug fehlen ("About a train"). "Ben's looking out the window blues" ist im Stile von Chuck Berry (man hat seinen Duckwalk gleich vor Augen wenn man beim Hören selbige schließt). Die Slow Blues Nummer "So Bad" geht über den Umweg Gehörgang direkt ins Herz des Hörers. Mit "what my love" schließt das Albu, wieder im Stile der Paladins (also mir gefällts).

Beim Hören der CD hat man das Gefühl mitten drin zu sitzen und die vier Jungs doktorn mal so ein wenig herum - es entsteht eine leichtfüssige Jamsession-Atmosphere die sich auf den Hörer überträgt.

Wer von euch lieber die rockigen Spin Doctors der späten 0er/frühen 90er Jahre hört, der sollte die Finger von diesem Album lassen. Allen anderen sei dieser Silberling wärmstens empfohlen.
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Völlig zu Unrecht werden die Spin Doctors häufig als Eintagsfliegen bezeichnet. Denn es gibt ein Leben nach Little Miss Can`t Be Wrong und Two Princess, ihren Hits von 1991. Auch ihre späteren Veröffentlichungen können sich durchaus hören lassen. Die aus New York stammende Jam-Band orientierten Blues Rocker mit Funk-Anleihen waren und sind live eine Bank und wurden viel zu früh schon mit ihrem zweiten Studio-Album TURN IT UPSIDE DOWN von 1994 abgeschrieben. Aber sie haben bis heute durchgehalten. Mit IF THE RIVER WAS WHISKEY kommt jetzt nach 8 Jahren Pause ihr erst 6. Studio-Album heraus. Und es ist eine große positive Überraschung geworden. Die Songs wurden live im Studio ohne Overdubs aufgenommen. Es wurde also nachträglich nichts geschönt oder glatt geschliffen. Und das kommt der Musik sehr entgegen. IF THE RIVER WAS WHISKEY ist im Kern ein Blues-Album geworden. Ausflüge in improvisierte Jam-Band-Gefilde oder in tanzbare Funk-Bereiche bleiben ergänzende Stilmittel und dominieren nicht den Sound.

Der Blues wird hier in verschiedene Richtungen ausgelotet. Some Other Man Instead hat eine gute Portion Funk abbekommen. Auffallend - wie bei vielen Songs - ist die stechende Lead-Gitarre, die der Komposition ordentlich Schärfe verleiht. Der Titeltrack If The River Was Whiskey ist ein flotter Boogie infizierter Blues, der die Besonderheit der SPIN DOCTORS verdeutlicht. Die Songs sind zwar grob einem Stil - nämlich Blues - zuzuordnen, haben aber alle spezielle Eigenarten und Einflüsse und entziehen sich dadurch eindeutigen Schubladen. Was natürlich zur Frische beiträgt. Sweetest Portion, das mit ausgedehnten Gitarrenexkursionen ausgestattete Scotch And Water Blues und So Bad sind im Vergleich eher typische 12-Takter mit verschleppter Geschwindigkeit. About A Train, Ben's Looking Out The Window Blues und What My Love? gehören grob zugeordnet in die Boogie-Ecke. Blues-Rock dominiert bei Traction Blues und bei dem mit versetzter Rhythmik aufgebautem The Drop.

If The River Was Whiskey ist eine erfrischende, unverkrampfte Blues-Rock-Scheibe geworden, die auch deshalb Spaß macht, weil die Band nicht puristisch musiziert. Ihre Spezialitäten wie Jam-Rock oder Funk-Einflüsse lassen sie ohne Scheuklappen einfließen und heben damit ihre Ausdruckskraft.

Leider ist die Ausstattung der CD recht karg ausgefallen. Sie wird im Digi-Pack präsentiert, lässt aber leider ein Booklet mit Texten und anderen Hintergrundinformationen vermissen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Mai 2013
Format: Audio CD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wer die Spin Doctors nur auf ihren bekannten Hit "Two Princes" reduziert, wird mit diesem Album nichts anfangen können. Dies ist ein Blues-Album, mit dem funkigem Pop ihres bekanntesten Hits hat es nicht allzu viel zu tun. "If The River Was Whiskey" ist für die Spin Doctors eine Rückbesinnung auf ihre Wurzeln, nicht auf ihre kommerziellen Erfolge.

Blues von den Spin Doctors, wie soll man das jetzt genau beschreiben? Vielleicht: Es klingt nach Tom Waits, bloß nicht so brachial. Oder: Es klingt nach Cinderella, bloß nicht so hart. Das trifft es natürlich alles nicht genau, es ist nur eine ungefähre Annäherung. Und es ist wohl doch eine berechtigte Frage, ob ein derartiger Stil überhaupt zu dieser Band passt.

Richtige Blues-Fans könnten ein bisschen enttäuscht sein, da die Spin Doctors keine lupenreine Blues-Band sind. Da fehlt es beim Sänger am Feeling und beim Rest der Musiker an Aggressivität im Rhythmus. Dennoch ist "If There Was Whiskey" ein hörenswertes Album. Der Musikfan muss sich jedoch im klaren sein: Die Lieder hier sind Blues-Songs, also eher untypisch für die Spin Doctors.

Mit "If The River Was Whiskey" ist eine recht interessante CD produziert worden. Aber ich gebe weder eine Garantie für Spin-Doctors-Fans noch eine Garantie für Blues-Freunde. Dies ist kein kommerzielles Album, das dafür gemacht ist, jedem zu gefallen. Was man auch als Vorteil sehen kann ...
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Herrlich raue und ruppige Bluesrockrhythmen bieten die Spin Doctors auf ihrem neusten Album "If the river was Whiskey".
Der wunderschöne Titelsong macht auch zugleich klar wohin die Reise diesmal geht, nämlich 'Back to the Roots'.
Das live im Studio eingespielte Album dürfte alle Bluespuristen begeistern und macht deutlich, wo die musikalischen Wurzeln der vier New Yorker liegen.
Fernab von ihrem 1991er Megaseller "Pocket full of Kryptonit", mit der Hitsingle "Two Princes", bluesen und grooven sich die Herren hier durch eigenes Material der letzten fünfundzwanzig Jahre, das es eine wahre Freude ist.
Die Arrangements der Stücke und die Stimme von Sänger Chris Barron erinnern mich stark an die letzten beiden Veröffentlichungen der Steve Miller Band und auch deswegen gefällt's mir wohl gut!
Leider mal wieder ein CD im billigen Pappschuber und auch noch ohne Booklet mit Lyrics. Das ist immer öfter zu beobachten und ist sehr schade!
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