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Kundenrezensionen

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am 19. Mai 2013
Es handelt sich um ein Re-Release des 1986 zum erstem Mal erschienenen Studio-Albums. Ergänzt um zwei zusätzliche Titel, "Aggressive Perfector" und einem Re-Mix von "Criminally Insane". Damals hatten es Slayer viel schwerer, Unterstützung bei der Veröffentlichung eines solchen Albums zu bekommen. Sie wurden als Sympathisanten des politischen Rechtsextremismus und für Satanisten gehalten. Aus diesen Grund hatte die Band mit etlichen Kontroversen zu kämpfen. Heute sieht das Ganze anders aus. Slayer sind als absolute Konstante des traditionellen Thrash-Metal angesehen und gehören neben Metallica, Anthrax und Megadeth zu dem BIG FOUR dieses Genre. Zurecht. Es mussten jedoch zwanzig Jahre emsiger Music-Geschichte vergehen, bis es so weit war... Mittlerweile hat sich Tom Araya sogar als bekennender Christ ge-outet.
Dies ist ein Meilenstein der Thrash-Metal-Geschichte!
Enthalten sind die absoluten Highlights "Angel of Death", "Altar of Sacrifice", "Postmortem", "Raining Blood".
Meines Erachtens ist dies eines der besten Werke, die Slayer in ihrer langen Bandgeschichte geschaffen hat. Gleichzusetzen mit "Master of Puppets" von Metallica. Unglaubliche Geschwindigkeit, gepaart mit Präzision. Die Fähigkeit extreme Gefühle mit Musik perfekt und abwechslungsreich auszudrücken. Die Stimme von Tom Araya setzt dem Ganzen eine stählerne Krone auf. Die Texte sind gut. Sie gehen zwar in dem schwindelig machenden, musikalischen Feuerwerk etwas unter, sind es jedoch wert, einer tieferen Betrachtung unterzogen zu werden.
Tom's Bass-Gitarre ist so gut wie fast nicht zu hören. Live sieht es komplett anders aus. Da stellt man plötzlich fest, er spielt tatsächlich mit. Und wie!
Einer der beiden Ausnahme-Gitarristen, Jeff Hannemann, ist leider vor wenigen Tagen vollkommen überraschend gestorben. Ein weiterer Grund, sich dieses Werk zuzulegen. Ruhe in Frieden Jeff! Du wirst unvergessen bleiben.
Es sind ganz klar fünf sehr gute Sterne. Alles andere wäre nicht richtig. Hier wären Kompromisse überhaupt nicht angebracht!
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am 27. Dezember 2016
Da gibt es nichts zu ergänzen zu den vorherigen Kommentaren. Ein, vielleicht das Brett im Heavy Metall. Wer es nicht kennt ist ein armer Tropf.
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Nachdem ich ja bereits die beiden Vorgänger "Show no mercy" und "Hell awaits" in den höchsten Tönen gelobt habe, gehen mir für "Reign in blood" langsam die Superlativen aus. Was 1986 kaum einer für möglich gehalten hätte ist tatsächlich eingetroffen, "Slayer" konnten bei "Reign in blood" tatsächlich noch eine Schippe drauflegen - eine gehörige Schippe! Dieses Album war nicht nur härter und schneller, nein, es war auch böser und gemeiner als alle Alben die ich bis dahin gehört hatte. EINFACH GEIL!
Das lag vor allem an den beiden Songwritern "Jeff Hanneman" der sich zu damliger Zeit sehr stark mit dem Holocaust beschäftigte und "Kerry King" der wohl neben dem Songwriting gerne Horrorfilme a la "Nightmare on Elm Street" ansah. Bei diesem Hintergrund verwundert es auch nicht wie es zu Songs wie "Angel of death", "Piece by Piece" oder "Reign in blood" kam. Selten habe ich ein Album gehört das so wütend und hasserfüllt war wie "Reign in blood", selten habe ich ein Album gehört das sich mit jedem seiner fiesen Gitarrenriffs förmlich in die Gehörgänge geschnitten hat. Zur damaligen Zeit war "Reign in blood" das Nonplusultra in Sachen Hochgeschwindigkeit und ich habe erlebt, dass selbst "Kuttenpriester" die sich sonst dieser Musikrichtung nicht zugehörig fühlten, einhellig mit "Hardcore-Thrashern" auf der Tanzfläche die Matten kreisen ließen! Bei den ersten Takten von "Angel of death" oder "Postmortem/Raining blood" (wurden meistens hintereinander gespielt) füllte sich damals die Tanzfläche und man sah nur noch "Headbanger" die ihre "Luftgitarren" ausgepackt haben und wie ekstatisch im halsbrecherischen Rhythmus ihre Mähnen schüttelten.
Könnt ihr euch das vorstellen? Hunderte Langhaariger die alle Luftgitarre spielen und ihre Matten im Rhythmus schütteln? Da bekomme ich heute noch Gänsehaut, DAS waren wirklich "Geile Zeiten"!
Diesem Album konnten sich wirklich nur die Wenigsten entziehen, für mich eine "Sternstunde" in der Musikgeschichte! Für den Einen oder Anderen mag sich das jetzt etwas zu überschwänglich anhören, vielleicht kann man das aber nur nachvollziehen wenn man damals dabei war und diese Zeiten erlebt hat.
Logischerweise gab es auch danach noch tolle Alben und sehr gute Bands, allerdings würde es diese ohne "Slayer" nicht geben, davon bin ich felsenfest überzeugt!
Zu den Songs brauche ich wohl nichts zu sagen, wer sie nicht kennt hat einfach was verpasst!
Anspieltipps? ALLES!

Mein Fazit: Mit "Reign in blood" haben "Slayer" den "Thrash Metal" revolutioniert und sich ein Denkmal für die Ewigkeit geschaffen. Ebenso wie die beiden Vorgänger darf dieses Album in keiner Sammlung fehlen - für mich eine Sternstunde des "Thrash Metal"!
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am 25. Dezember 2002
Wer Thrash Metal mag, hat dieses Album natürlich in seinem Plattenschrank. Unglaublich, was hier abgezogen wird! Jeff Hannemans und Kerry Kings Gitarrenstil ist einfach unverkennbar - nicht "schön", aber sowohl in den schnellen Irrsinns-Riffs und den wahnwitzigen Gitarrensoli voller Power und kaum zu kopieren -, Dave Lombardo beweist einmal mehr, dass er einer der besten Schlagzeuger überhaupt ist und Tom Araya kreischt sich die Seele aus dem Leib. Die unglaubliche Aggressivität in der Musik, die spektakulären Tempowechsel und das Tempo an sich in jedem Song setzten damals Maßstäbe und blasen einem auch heute noch die Birne weg. Wenn ich zum Beispiel so richtig sauer auf irgend etwas oder irgend jemanden bin, kommt mir "Reign In Blood" zum Aggressionsabbau gerade recht, denn es gibt kaum eine Stelle zum Verschnaufen. Obwohl die CD nur ungefähr eine halbe Stunde dauert, ist sie ihr Geld auf jeden Fall wert. Die absoluten Hammer-Songs sind natürlich "Angel Of Death" und "Raining Blood", wenngleich allerdings jeder Song eine unglaubliche Intensität hat.
Um "Angel Of Death" gab es übrigens derartige Diskussionen, dass Slayer das Album schließlich bei einem anderen Label herausbringen mussten. Sicherlich klingt der Text zunächst einmal ganz schön heftig, aber es wäre falsch, die Band deswegen in die Nazi-Ecke zu stellen. Man weiß, dass Slayer gerne anecken und provozieren, was sie in diesem Fall damit tun, indem sie nicht ganz eindeutig Stellung beziehen, ohne dass sie jedoch irgendwelche dieser entsetzlichen Verbrechen "verherrlichen" würden. Im Gegenteil: Eigentlich muss jeder normal denkende Mensch wenn er von denen durch den Text beschriebenen Greueltaten liest oder hört, erst recht umso deutlicher erkennen, wie schrecklich das gewesen sein muss.
Auf jeden Fall ist das ganze Album ein einziger Kracher und so aggressiv wie kaum etwas davor und danach.
Für diesen Klassiker, dessen Musik wie gesagt Maßstäbe in Sachen Härte setzte, kann es nur die Höchst-Punktzahl geben!
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am 20. September 2010
Bis heute streitet die Metal-Szene welches Album besser und wegweisender in Sachen Trash-Metal war: Ride the lightning von Metallica oder dieses Album von Slayer. Ich finde beide Alben super und nicht miteinander vergleichbar; wobei Slayer sicher die härtere Band sind. Mittlerweile hat "Reign in Blood" schon einge Jährchen auf dem Metal-Buckel und ist so etwas wie ein Klassiker und immer noch eines der besten Metal-Alben schlechthin.
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am 30. Oktober 1999
Die Scheibe die Geschichte schrieb. Kaum zu glauben, daß „Reign In Blood" schon 14 (!) Jahre alt ist. Noch immer laufen mir bei dem legendären Intro zu „Raining Blood" Tränen aus Glück, Begeisterung und Ekstase die Wangen herunter.
Wer diese Juwel der „Thrash-Bewegung" nicht sein Eigen nennt, sollte jetzt sofort auf den „Bestell-Buton" clicken! Slayer kreierte mit „Reign In Blood" den MEILENSTEIN, der eine ganze Generation von Metal-Kapellen entscheidend prägte.
Raining Blood - From A Lacerated Sky! Bleeding Its Horror - Creating My Structure! Now I Shall REIGN IN BLOOD!!!
Danke Kerry, Danke Jeff, Danke Tom, Danke Dave!
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am 7. Mai 2012
Slayer`s legendärer 28-Minuten-Schocker von 1986 ist nicht nur Pflichtprogramm für jeden Schwer-Metaller, sondern stellte auch eines der ersten Werke des Genres dar, das auch popkulturelle Beachtung erntete. Dies lag einzig und allein an Slayer`s Zusammenarbeit mit dem damaligen Hip Hop-Produzenten Rick Rubin. Rubin, der bis vor dieser Produktion ausschließlich mit Rap- und Hip Hop-Künstlern wie LL Cool J, Run DMC oder Jazzy Jay zusammenarbeitete, bot der jungen Band aus Kalifornien einen Plattenvertrag bei seinem eigenem Label "Def Jam" an und nahm mit ihnen ihr drittes Album auf. "Reign In Blood" ist nicht wie die meisten Trash-Metal-Alben dieser Zeit aufgebaut und verzichtet auf ausgedehnte Instrumental-Passagen und einem dramaturgischen Aufbau. Das Album zeichnet sich viel eher durch seine blitzschnellen Songs und deren erbarmungslosen Härte aus und ist dem Hardcorepunk oft sehr nahe. Die Gitarristen Kerry King und Jeff Hannemann spielen sich bis an die Schmerzgrenze zum Krach und liefern sich ein Duell nach dem Nächsten. Die permanenten Wechsel zwischen unruhig umher-schwirrenden, oft sehr schnellen- aber auch langsameren, Rhythmus-Gitarren und chaotisch-quietschenden Soli sind druckvoll und dynamisch. Die Texte drehen sich oft um Mord und Gewalt und sind nicht selten kontrovers. So wurde Jeff Hannemann`s "Angel Of Death" noch viele Jahre später Koketterie mit NS-Symolik vorgeworfen. Auf späteren Alben, ebenfalls unter der Regie Rick Rubins, konnte die Band sich musikalisch positiv weiterentwickeln und ihren Erfolg vergrößern. "Reign In Blood" wird aber wohl immer ihr fiesestes und bissigstes Werk bleiben.
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am 31. Oktober 2008
Reign in blood ist das Album, das untrennbar mit Slayer und dem Thrash Metal an sich verbunden ist. Für die rauhe Seite dieses Genres ist es ein Referenzwerk wie Exodus' Bonded by blood und Metallicas Ride the Lightning. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese drei Alben den Thron teilen. Die anderen sind zwar gigantisch, aber das hier ist die Nummer eins.

Die Melodien und Rhythmen sind abgedreht und so enorm schnell, dass man als Hörer vorher schon ein wenig Thrash und Speed Metal gehört haben sollte, um hier folgen zu können. Die Gitarrensoli sind in dieser Hinsicht noch extremer.
Die ganze Platte ist wie aus einem Guss, einzelne Songs als Anspieltipps hervorzuheben ist nicht möglich. Am besten gefallen mir Angel of Death, Criminally Insane, Postmortem und Raining Blood, aber im Grunde ist der Qualitätsunterschied zu den anderen Liedern nur ein Hauch.

Wie vorhin erwähnt ist Reign in blood DAS Thrash-Album. Meiner Ansicht nach wird es das auch für immer bleiben; wenn in hundert Jahren nach dem brutalsten Stück Musik gefragt wird, wird es immer noch Reign in blood sein. Weil es kalt ist. Schneidend scharf, chirurgisch präzise, eiskalt.

Seit der ersten Hälfte der 80er-Jahre gibt es Thrash, es folgten Death Metal (zu dem ich auch Black Metal rechne), Grindcore, was auch immer. Metaller haben die Musik von einem Höhepunkt zum nächsten gepeitscht, sie wurde immer wilder, ungezügelter. Virtuos um sich schlagende Tiere, perfekt in Musik umgesetzte Aggression und Kraft haben zu Klassikern ohne Ende geführt. Nach wie vor muss sich aber alles messen lassen an einer Platte, die inzwischen schon durch den Legendenstatus, den sie hat, aber auch durch ihre schier unglaubliche Qualität, unerreichbar geworden ist.

Die Faszination jeder dieser kraftstrotzenden Formen der Musik ist die tongewordene Power, die in Musik kanalisierte rohe Gewalt. Und was mich an dieser Platte so fasziniert, ist - ich bemühe jetzt mal einen sehr plastischen Vergleich, und ich bitte, das nicht als gewaltverherrlichend misszuverstehen - folgendes:
Die vielen anderen Extrem-Metal-Scheiben die ich kenne, bieten beeindruckende Beispiele musikalischer Brutalität. Wie eine Handvoll freigesprengter Irrer, die wahllos um sich schlagend alles in Grund und Boden stampfen. Und DAS ist der Unterschied. Slayer agieren nicht wie Irre (oder nur manchmal, z.b. am Ende der Platte), vielmehr schwingen sie Chirurgenskalpelle durch das Gehör ihrer Fans, kontrolliert, rasend schnell, eiskalt. Zu jedem Zeitpunkt haben sie die Aggression im Griff, nie entgleitet sie ihnen. Jedes. Riff. Sitzt.

Das ist für mich die Faszination dieses Albums. Die kalte, kalkulierte Brutalität. Und das ist der Grund, warum ich glaube, dass die Platte ihren Status als DAS Extremmetal-Album hat und behalten wird. Für immer.

Unerreicht.

Unerreichbar.
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am 9. Juni 2012
Es ist wie es ist, würdest du ganz freiwillig eine Umfrage unter den Trash Metal Fans machen, welche die ultimative Band und dazu gehörige Veröffentlichung ist, würden garantiert von 1000 Fans 900 antworten,...SLAYER - REIGN in BLOOD! Das ist so und wird wohl auch so bleiben. Was nützt mir ein CD die 60 Minuten läuft aber wo die hälfte fragwürdig in ihrer Musikalität ist? Diese 30 Minuten hatte ich früher auf Vinyl und sie ging sowas von ab als ich 16 Erdenjahre zählte,...Jawohl!! Da viel mir das wenden der Schallplatte doch leicht ;-)) Slayer haben zur richtigen Zeit am richtigen Ort das perfekte Album gemacht, weil sie wussten das es Millionen Leute gibt, die darauf abgehn. Das weil ich schon lange nicht mehr an Zufälle glaube. Slayer gehören zu den Bands, die mit ihren Taten mächtig Geröll ins rollen gebracht haben. Sehen wir ja heute, wieviele Musiker in den letzten 25 Jahren hinterher kamen. Verdiente 5 Sterne.
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am 2. Juli 2006
Anfang der 80er Jahre, als man die NWOBHM für das härteste hielt, was man mit Instrumenten auf eine Platte brennen kann, bildete sich in der Bay-Area in Californien eine neue, wegweisende Musikrichtung, der Thrash Metal. Neben der wohl bekanntesten Band dieses Genres, Metallica, erhob sich vor allem auch Slayer und trat die Thrash-Bewegung zusammen mit Metallica los. Ihr Debut, "Show no Mercy" sollte zu einem Klassiker werden und auch der düstere Nachfolger "Hell Awaits" stand dem Erstling in nichts nach. Als man dachte, es geht überhaupt nicht mehr besser, warfen Metallica 1986 "Master of Puppets" auf den Markt und im selben Jahr erschien auch "Reign in Blood" von Slayer. Beide Platten schlugen im Unterground ein wie eine Bombe, vor allem letztere stieg zum Maß aller Dinge in Thrash-Kreisen auf und das vollkommen zurecht.

Die Songs auf diesem absoluten Ausnahmewerk, wie es nie wieder eines geben wird, sind ausnahmslos Metal-Klassiker, die brachial und absolut rücksichtslos auf das Gehör des Hörers eindrechen.

Der Opener "Angel of Death", wegen seinem Text oft geschollten, ist es dennoch der mit geilste Song von Slayer überhaupt. Der unglaublich aggressive Aufbau bei diesem Song, die Virtuosität, mit denen Kerry King und Jeff Hannemann bei diesem Stück zu Werke gehen, der Hass in Tom Arayas Stimme und die donnernden Double-Bass Attacken von Dave Lombardo lassen nur zu einem Ergebnis kommen:

Bei diesem Stück handelt es sich einfach um einen der besten Metal-Songs ever und meiner Meinung nach ist es DER Slayer-Song überhaupt.

Ein weiteres Highlight ist "Altar of Sacrifice", mit dem traditionell -auch auf Konzerten danach folgenden- "Jesus Saves". Beides sind unglaublich harte und schnelle Nummern, bei denen vor allem Araya unglaublich schnelle Lyrics an den Tag legt. Besonders zweiterer gilt als einer der absolut härtesten Songs überhaupt.

"Postmortem" ist fast schon gemessen an den anderen Songs des Albums ein ruhiger Song, aber dennoch knüppelt und scheppert es an allen Ecken und Enden. Mit dem Ende dieses Songs beginnt der bekannteste Slayer-Song überhaupt, nämlich "Raining Blood", die wohl schnellste Nummer dieses Albums. Neben "Angel of Death" der beste Song des Albums und auch ansonsten in der Slayer-History ist dieser Song ganz oben anzutreffen. Ein eher kurzes Lied, das aber über seine gesamte Länge zu überzeugen weiß und einem einfach das Genick zucken lässt, dass man jede Sekunde des Songs vor einem Genickbruch steht.

Die Songs dazwischen sind allesamt auf einem unglaublich hohen Niveau, stehen aber hinter diesen Perlen etwas zurück.

Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Album seinen Ruf mehr als verdient. Wer nur ansatzweise etwas mit Metal und Thrash-Metal anfangen kann, muss dieses Album in seinem Regal stehen haben. Ein klarer Pfichtkauf!
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