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am 17. März 2013
In seinem neuen Buch entführt Markus Heitz seine Fans wieder in ein Universum voller profitgieriger Konzerne, blutrünstiger Aliens und einer Kirche die fast mit ähnlichen Problemen wie die Heutige kämpft. Dabei lesen sich die Kapitel, wie gewohnt, wie im Flug wobei stets die ein oder andere Überraschung auf den Neugierigen wartet.

Was aber auffällt sind aber zwei ganz bedeutente Punkte:

1.) Wie auch schon in anderen Fortsetzungen kann Heitz nicht an den fesselnden Vorgänger anknüpfen. So kämpfte die Menschheit in "Collector" noch voller Entschlossenheit und bis zum Letzten gegen die heimtückischen Aliens- die einem, als in den letzten Kapiteln ihre wahren Absichten offenbart wurden, eine Gänsehaut über den Rücken jagten. Es ging um Intrigen, Verrat, Liebe und vieles mehr, wobei die Protagonisten, im klassischen Heitz-Stil niemals reine Paragons, stets im Zentrum der Ereignisse standen.

In der Fortsetzung dümpelt dieser Kampf eigentlich nur noch vor sich hin- entweder werden Menschen der Zucht wegen gezüchtet oder eben um sie zu fressen- während der Rest tatenlos zuschaut und sich hinter "wir sind doch sowieso unterlegen" Aussagen versteckt.
Anstelle eines Grande Finale im Ringen um das Schicksal der Menschheit hüpft man in Randgebieten umher und hört immer mehr über die niederträchtigen Konzerne der Menschen und deren Angestellte. Und wenn diese nicht gerade vorgeführt werden oder sterben, dann liest man über eine "Church" , die mit ihren Fehltritten und ihrer Doppelmoral verdächtig an eine heute bereits existierende Organisation dieser Art erinnert.
Bei all diesem Zickzack können die Protagonisten sich natürlich auch nicht wirklich entwickeln, oder den Leser wirklich neugierig auf sich machen.......am Ende hat man mehr Fragen zum Buch, zum Universum und seinen Bewohnern als Antworten. So werden die Menschen zwar am Ende von irgendwem irgendwie gerettet, aber es bräuchte wohl mindestens noch ein Buch um zumindest einige Fragezeichen zu entfernen. Was durch die Tatsache, dass Heitz diese Reihe für ersteinmal beendet erklärt hat aber nicht leichter wird.

2.) Wenn ich eins an Heitz liebe, dann seine geschlossenen logischen Geschichten, die bisher nicht einfach mal so ein paar Monate in zwei Sätzen zusammenfassen.
Genau das ist gegen Ende von "Operation Vade Retro", die in ihrer eigentlichen Funktion tätsächlich auch erst quasi im Epilog stattfindet, geschehen. Wo in "Collector" eine epische Raumschlacht ausgefochten wird, steht im Finale kurz gesagt: "Und die Menschheit wurde in 3-6 Monaten von ihren Feinden befreit- Ende" Von wem und warum verrate ich selbstverständlich nicht, auch wenn sich die Antwort in zwei Zeilen verfassen liese.
Heitz strafft und überspringt hier Zeiträume wie selten zuvor....für mich, als jemanden der selbst großer Fan, ist ein bemerkenswerter Stilbruch.

Zusammengefasst:
Das Buch liest sich durchaus spannend- der Klappentext der den großen Kampf der Erde ankündigt ist aber mit absoluter Vorsicht zu genießen.
Was bleibt ist die Hoffnung, dass doch noch eine Trilogie entsteht
22 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. März 2017
Collector 1 hat mich überrascht, ich fand es echt super.
Die Erwartungen an Collector 2 waren also hoch und die Vorfreude groß...
... was für eine Enttäuschung!!!

Band 2 ist leider nicht mein Fall, sorry...
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am 30. April 2016
Das Buch war wie beschrieben als Gebrauchtbuch in gutem Zustand. Das Buch ist allen Liebhabern von Space Operas zu empfehlen.
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am 1. Mai 2013
Da ich ein Fan von Markus Heitz Geschichten bin habe ich mir das Buch gleich bestellt. Obwohl ich im Moment wieder weniger Zeit mit lesen verbringe hatte ich dieses Buch doch in sehr kurzer Zeit durch. Zu fesseln ist es geschrieben als das ich es hätte lange zur Seite legen können...
Ich kann es nur weiterempfehlen
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am 6. Mai 2013
Sehr flüssiger Schreibstil, spannend, habe immer so lange gelesen, wie es eben ging - freue mich schon auf die nächsten Bücher.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. November 2013
Kurzweilig zu lesen und schwer wieder aus der Hand zu legen. Schafft es den geneigten Leser in seinen Bann zu ziehen. Zwar immer mit den selben stilistischen Mitteln. Die jedoch trotzdem nicht langweilig werden !!!
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am 7. Mai 2013
Erzählstil spannend und gut, leider ist das Ende etwas überhastet und kurz geraten! Nichts desto trotz finde ich den Roman trotzdem gut geraten!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 23. März 2013
Nachdem mir der erste Roman von Markus Heitz über die "Collies" gut gefallen hat, war meine Vorfreude auf die Fortsetzung groß. Das nicht zuletzt auch daher, weil in den Justifier-Romanen der anderen Autoren (ich habe bis auf den neuesten alle gelesen) nur sehr wenig bis gar nichts über die Bedrohung durch die Collectors geschrieben wird.

Üblicherweise folgt in meinen Rezensionen an dieser Stelle eine Zusammenfassung der wesentlichen Story. Angesichts der komplexen Verknüpfung diverser Personen, Handlungen und Örtlichkeiten fällt mir das aber ausgesprochen schwer. So geht es u.a. um die Bestrebungen der Collectors, über einen menschlichen Unterhändler Frieden mit den Menschen zu schließen. Weiterhin tauchen zwei neue Alienrassen auf. Dann geht es um einen Priester der Church of Stars, der eine entführte Priesterin finden soll. Es bliebe noch die Freibeuterin mit ihrem Spezialraumschiff, die von freien Betas übernommende Raumstation, die durch die Experimente der Collies entstandenen Mutanten, die auf der Erde flüchtigen Collies ....

In dieser Übersicht liegt der für mich wesentliche Kritikpunkt an dem Roman: man kann es mit der Komplexität auch übertreiben. So habe ich lange Zeit einen roten Faden gesucht, der mir wegen der ständigen Sprünge zwischen den Handlungssträngen immer wieder aus den Händen glitt. So frage ich mich zum Beispiel, welchen Zweck der Autor mit dem Auftauchen der Mutanten verfolgte, wenn dieser Zweig dann einfach ins Leere läuft und Protagonisten sang- und klanglos verschwinden. Und auch die "Radiovoices" als eine der neuen Alienrassen sind angesichts der halbherzigen Einbindung in die Story wenig überzeugend.

Völlig unbefriedigend ist für mich das Ende des Romans, denn hier drückt man nach meinem Dafürhalten auf "schnellen Vorlauf" und beendet die Story mittels eines Zeitsprungs innerhalb weniger Seiten. Der Abgang der zweiten Alienrasse, der sagenumwobenen "Ancients", hinterlässt bei mir mehr Fragezeichen als Antworten. War es das jetzt oder geht es mit den Collectors noch irgendwie weiter?

Der Kritik anderer Rezensenten im Hinblick auf eine fehlende Einleitung schließe ich mich an, denn für einen problemlosen Einstieg in die Handlung ist seit dem ersten Roman zuviel Zeit verstrichen.

Fazit: Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Die Handlung hat aufgrund ihrer Komplexität fast schon etwas Konfuses an sich und liefert auch keine (mich) befriedigende Weiterentwicklung der Geschehnisse rund um die Collectors und die anderen, teilweise ja neu eingeführten Alienrassen. Im Vergleich zum ersten Roman hinkt Vade Retro deutlich hinterher.
19 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Mai 2013
Wer Collector I von Markus Heitz gelesen hat, wird diesen Band verschlingen. In bewährter Art baut Markus Heitz die einzelnen Charaktere auf und natürlich sind die Wandlungen einfach nur super. Einziger Nachteil bei Markus Heitz Bücher ist, dass sie leider irgendwann zu Ende sind. Die Fortsetzung kann ich kaum erwarten.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. März 2013
War Teil 1 eine relativ flüssig zu lesende und fesselnde Space-Opera mit z.T. schon echt netten Ideen und einem ausgearbeiteten Universum, so erscheint Band 2 doch eher als Stückwerk, das eher holprig zu lesen daherkommt und den großen Spannungsbogen vermissen lässt. Gegen Ende scheint Heitz unter Ablieferungsdruck gestanden zu haben, denn der entscheidende Höhepunkt fällt gegenüber dem breit ausgedehnten Vorgeplänkel doch arg gestaucht aus.
Fazit: nett, aber bei weitem nicht so gut wie der erste Teil.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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