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am 20. Oktober 2016
Dieses Album rockt und ist rotzdem mittelalterlich. Es ist erdig, gerade heraus. Die Texte sind großartig, das Album ist einfach geil, quasi ein Evergreen in der SM-Diskographie. In der Folge erschienen mal mehr, mal weniger gute Alben, was der Qualität der Band aber keinen Abbruch tut.
Des Königs Henker verkörpert für mich aber DEN Saltatio-Mortis-Sound schlechhin.
Kaufen - Hören - Geil finden. ;o)
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am 11. Juni 2007
Ich habe wie viele andere auch Saltatio Mortis das erste Mal auf einem Mittelaltermarkt gesehen und gehört und fand sie toll. Das ist auch der Grund für den 2. Stern. Der Grund für den 3. Stern war das einzige Lied auf dieser CD das meiner Meinung nach überhaupt noch was mit mittelalterlicher Musik zu tun hat. Der Rest ist vorsichtig ausgedrückt langweilig und ähnelt sich so stark, dass ich dachte mein Player hätte Schluckauf. Und was bitte soll das Punkartige Gitarrengeschrubbe? Schade.
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am 12. August 2005
„Des Königs Henker" ist im Titelsong des neuen Albums von Saltatio Mortis seiner Aufgabe müde, was man jedoch von den Spielleuten selbst auf keinen Fall behaupten kann. Der neueste Streich der Vollblutmusiker strotzt nur so von Spiel- und Sangesfreude, und beim Anhören der CD kann man es kaum erwarten, die Live-Interpretation der Stücke zu erleben.
Wieder weg von dem von mir persönlich ungeliebten Synths und der Elektronik in „Erwachen" gestaltet sich das Album durchweg rockig und überaus tanzbar, es dominieren neben den obligatorischen mittelalterlichen Instrumentarien eingängige Gitarrenriffs und die Stimme Aleas, welche sich unglaublich entwickelt hat.
Kraftvoll trägt er die Texte vor, welche bis auf „Ecce Gratum" (aus der Carmina Burana) und das vertonte Herrmann-Hesse-Gedicht „Verführer" auch diesmal alle aus der Feder der Spielleute stammen.
Meiner Ansicht nach besonders hervorzuheben sind „Tritt ein", eine textlich und musikalisch äußerst gelungene Umsetzung des alten Märchens vom „Blaubart" sowie der Titelsong und das kämpferische Stück „Keines Herren Knecht", wobei allerdings auf dem gesamten Album nicht ein wirklich schwacher Song zu finden ist.
Ein Bonbon für alle Fans und Freunde der sympathischen und publikumsnahen Band ist die akustische Version von „Equinox", zu finden als Bonustrack auf der Limited Edition.
Alles in Allem kann man nur sagen, dass Saltatio Mortis mit diesem Werk deutlich zeigen, dass sie problemlos mit „Größen wie „Subway to Sally" und „In Extremo" mithalten können und einen Vergleich nicht zu scheuen brauchen.
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am 20. August 2006
Vorweg, ich kann dieses ganze Getue von wegen "Ich bin Fan also geb ich 5 Sterne" oder "Ich mag den Sound nicht, also geb ich 0 Sterne" nicht ab, das ist im Grunde nichts andres als geflame und oftmals vermiss ich in solchen Rezensionen jegliche Bemühung um Objektivität.

Zur Entwicklung der Band:

Auf dieser CD zeigen sich Saltatio Mortis mit einem Stilwandel. Bislang war es so dass auf jede "klassisch mittelalterliche" CD eine "moderne Mittelausik" CD auf denen dann Folkrock und Elektronik kombiniert wurden. Dieses Mal jedoch wird auf die Elektronik verzichtet und stattdessen wird zu teilweise brachialen Gitarren gegriffen. Wer Saltatio Mortis live gesehen hat weiss dass jedoch selbst die "elektronischen songs" live oft ohne eben jene Elektronik vorgetragen wurden - von daher kennt man das Ganze dann doch irgendwoher schon, jedoch nicht in dieser Reinheit und Direktheit.

Zur CD:

Variation 7/10:

Der Grund weshalb ich nach reiflicher Überlegung der CD keine 5 Sterne geben kann (sie geht ganz knapp dra vorbei) ist dass es fast ausschliesslich fetzige laute Songs auf ihr gibt - damit büßt sie an Abwechslung ab, auch wenn die einzelnen Songs durchaus unterschiedlich und abwechslungsreich klingen.

Produktion 10/10:

Die Produktion der CD ist erstklassig, vorbei die Zeiten als sich Saltatio Mortis teilweise etwas "unterproduziert" anhörten, sprich die Instrumente nicht wirklich gut "rüberkamen", order manche Instrumentlines zu laut oder leise gemischt waren - das ist hier nirgendwo mehr der Fall.

Instrumentbeherrschung 9/10:

Das was dargeboten wird ist von hoher Qualität, das ein oder andre Solo, die eine oder andre Bridge mehr oder noch ein Quentchen mehr Variation hätten aber nicht geschadet. Trotzdem auch hier definitiv annähernd an der Spitze.

Gesang 9/10:

Alea übertrifft sich diesmal selbst und vermutlich ist es fast sadistisch dafür keine Maximalwertung zu geben, aber wieder mal ist es das kleine Quentchen mehr and Abwechslung was fehlt um es auf das Limit zu bringen. Das ändert jedoch nichts daran dass der Gesang sehr eingängig ist und Alea sich hörbar Mühe zu geben scheint / gibt statt wie andre Interpreten (In Extremo's letzte Scheibe ist so ein Beispiel, leider) einfach den Text in der immer gleichen Art runterzudüdeln.

Lyrics 7/10:

Auch wenn ich persönlich die Texte von Saltatio Mortis liebe und klasse finde da sie mich auch ganz persönlich ansprechen - wenn ich mir das so nüchtern wie möglich ansehe, kann ich da keine Maximalwertung geben weil es an ein paar (wenigen) Stellen so wirkt als ob der Text dazu dient die Melodie zu transportieren anstatt andersherum - wer sich daran jedoch nicht stört (so wie ich) darf hier getrost wahlweise 1-3 Punkte hinzufügen.

Gesamtwertung:

42/50

Fazit:

Die CD rockt gewaltig von Anfang an und bis auf wenige Ausnahmen (Tote Augen) bleibt das auch durchgängig so. Das ist einerseits für diejenigen die genau das suchen ein Segen, ein zweiter ruhiger Song oder derlei zwischendrin hätte aber der abwechslung nicht geschadet. Jedoch sollte man nach der Rezension nicht denken, es sei generell "alles ein brei" - denn das ist es nicht. Die Songs sind durchaus unterschiedlich, man hätte aber eben noch einen kleinen Tick mehr dafür tun können.

Persönlicher Kommentar:

Live sind die Songs dieser CD pures Dynamit und Vorwürfe bezüglich "Arroganz" oder derlei wie sie von manchen Rezensenten gemacht wurden - vielleicht sollten diejenigen bevor sie soetwas schreiben mal ein Wort mit den betreffenden Musikern wechseln? Das ist als ob ich nun eine Rezension schreibe über den Hip Hop Act XY, davon habe ich einfach keine Ahnung - also lass ich es sein. Ich bin wirklich um Objektivität bemüht (deshalb auch die Abgrenzung hier vom Rest der Rezension) und ich habe mich nun mehrfach mit diversen bands nach Gigs / auf Parties unterhalten und Saltatio Mortis sind darunter die Band die amit am wenigsten arrogant war - die Band macht so ziemlich jeden Blödsinn mit, selbst um 4 Uhr nachts noch und versucht aktiv Leute daran zu hindern langweilige Aftershowparties zu verlassen *schmunzelt*.

Erst kennenlernen / informieren - dann schreiben.
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am 21. Juli 2009
Ich habe mir das Album Dank vieler Hörproben und guter Rezensionen vor kurzem bei Amazon bestellt und bin hellauf begeistert. Saltatio Mortis waren mir bis dato völlig unbekannt, was sich mittlerweile geändert hat.Hier passt alles zusammen: Musik, Texte, Stimme, ... Saltatio Mortis kommen unheimlich engagiert und emotional herüber, was mir bei Subway to Sally zum Beispiel völlig fehlt.
Ich kann nicht nachvollziehen, dass einige Leute "Des Königs Henker" als 08/15 Album darstellen, das man an jeder Ecke finden kann. Alben wie dieses sind meiner Meinung nach viel zu selten am Markt, im Vergleich dazu erscheint ja fast alle 10 min. irgendein GangsterRapper Scheiß.
Hier noch ein Paar Infos zur CD: 12 Tracks, knapp 50 min. Laufzeit, gute Klangqualität, alle Songtexte im Booklet.

Fazit: Wer auf Mittelalterrock steht, braucht diese CD. Saltatio Mortis sind die neue Nummer 1, was "Des Königs Henker" eindrucksvoll unter Beweis stellt. KAUFEN!!!
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am 26. Mai 2009
Bei des Königs Henker stellt die Band Saltatio Mortis mit ihrem Gesang und Instrumentierung, auf höchstem Niveu, ein absolutes Meisterwerk und damit das aller beste Saltatio Mortis Album auf die Beine. Dieses Album zeigt einfach wie viel Spaß die einzelnen Bandmitglieder an ihrem musizieren haben. Und nicht nur diese haben Spaß daran sondern auch die Zuhörer. Man merkt einfach das diese CD zu den anderen Alben eine deutliche Steigerung hinter sich hergezogen hat. Natürlich will ich nicht sagen das die alten oder anderen Alben schlecht sind, doch dieses hier ist einfach besser. Bei den Songs werden einfach auf die gewöhnlichen Saltatio Mortis Elektro Elemente verzichtet und auf sehr gute Riffhaltige Gitarren zurückgegriffen.
Wobei das Mittelalter noch ein kleines Stück mehr gerockt wird.

Meine persönlichen Favoriten der CD: Vergiss mein nicht, TRITT EIN!!!, Keines Herren Knecht und Ecce Gratum
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am 21. Februar 2014
Ich finde die CD ist ok. Ich habe schon besseres in dem Genre(z.B. Corvus Corax) gehört. Sie ist nicht schlecht aber es ist wirklich nicht die stärkste SM-Scheibe!!
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am 9. Februar 2013
anders kann man die Musik von Saltatio Mortis nicht nehmen. Ich liebe mittelalterliche Musik mit dem modernen Touch. Ihre Texte sind von tiefgründig bis mitreißend, mit erhobenen Zeigefinger oder auch selbstkritisch genauso wie Hymnengeeignet(Keines Herren Knecht). Also(nach einem anderen Supersong) "Tritt ein und sei bereit" Absolut zu empfehlen!!
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am 12. Oktober 2010
Saltatio Mortis habe ich um ehrlich zu sein per Zufall gehört und die Spielleute haben mir gleich auf Anhieb gefallen. Die Kombination aus akustischen Instrumenten (Schalmei, Drehleier, Laute etc.) und krachender E-Gitarre liegen mir im Blut. Deshalb dachte ich mir, die Scheibe mußt du unbedingt haben.
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am 8. Juli 2016
auch wenn aktuell jetzt gerade die Zirkus Zeitgeist ganz groß ist, kann ich diese CD nur empfehlen.
Wer den Stil der Gruppe mag, wird auch die rockigen Töne mögen.
Tolle Titel drauf, wie immer von Sa Mo auch mit sinnigen Texten zum Nachdenken!
TOP
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