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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 2. Juli 2014
Ich kann mich meinen Vorredner nicht anschließen. "Die Gewandschneiderin" ist in keiner Weise mit historischen Werken wie "Der Medicus" und "Die Säulen der Erde" zu vergleichen. Die beiden genannten Bücher sind gut recherchiert und platzen geradezu vor Infomationsgehalt vom Leben im Mittelalter, dem Leid und den Freuden der Leute.

Bei "Die Gewandschneiderin" war ich ehrlich gesagt froh, als ich das Buch durch hatte. Zwischendurch musste ich schmunzeln, wie naiv und auf träumerische, ja beinahe auf schulmädchenhafte Art und Weise die Hauptdarstellerin durch die Lande zieht. Die Formulierungen der Autorin sind entsprechend, beispielsweise wenn die Gedanken der Hauptperson reflektiert werden.

Das Ende ****ACHTUNG SPOILER**** welch Überraschung: Erst hasst Sie alle Männer, beinah traumtisch (verständlicherweise), am Ende findet Aschenputtel Ihren Kaiser, kann es kaum erwarten im beizuwohnen und alle Leben glücklich bis an Ihr Lebensende.

Jedem sollte klar sein, dass dieses Buch in kaum einer Passage das wirkliche Leben im Mittelalter beschreibt (oder Hintergrundinfos zu den Gegebenheiten liefert) dafür vielmehr in massentauglicher Rosamunde-Pilcher-Art die Liebesgeschichte eines Mädchen im Mittelalter beschreibt. Seichte Kost und für den der es mag, sicher amüsant. Wer an epochaler Mittelalter-Literatur interessiert ist, wird hier entäuscht sein.

Wenn ich diesen Roman mit anderen Werken vergleiche, kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne geben.
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am 22. März 2015
Das Buch ist sehr gut recherchiert. Und ich muss sagen, endlich mal ein Roman, der sich nicht ausschließlich mit Kräutern beschäftigt!
Der Roman ist vielschichtig und führt die Heldin an viele verschiedene Orte, in missliche Situationen und zuletzt an den Hof des Kaisers, wo sie als Näherin das Brautkleid der zukünftigen Kaiserin nähen soll. Sie gewinnt die Freundschaft der Köchin, taucht ein in die exotische wie exentrische Lebensweise des Kaisers, der auf sie aufmerksam wird.
Der Roman liest sich glaubhaft. Die Autorin zeichnet viele unterschiedliche Charaktäre, die mal auffällig, mal freundlich aber auch düster bis diabolisch sind. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, da eigentlich nie Langeweile aufkommt und das Leben, die Ängste und der Ehrgeiz einer Näherin aus vielen Sichtweisen beleuchtet wird.
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am 26. August 2011
'Die Gewandschneiderin' ist ein sehr spannender historischer Roman, den ich sowohl jedem Mittelalter-Fan, als auch allgemein als gute Unterhaltung empfehlen kann. Ich habe ihn innerhalb von 2 Tagen (und einer Nacht) durchgelesen, denn es gab keine Stellen, wo die Spannung nachlässt.

Zur Handlung:
Es ist eine klassische 'Aufstiegsgeschichte' eines jungen Mädchens, die nach einigen tragischen Ereignissen (Vater wird unschuldig verurteilt, sie verliert Hab und Gut etc.) ihre Berufung als Gewandscheiderin findet. Ihr Weg führt sie dann bis zum Hofe Friedrich II., mit dem dann Ihr Schicksal verwoben wird...

Bei vielen Romanen braucht man einige Zeit, um in die Handlung hineinzukommen. Hier ist das anders: Zu Beginn passieren so viele Dinge, das man kaum zum Atem holen kommt, und wenn die Geschichte dann etwas ruhiger wird, ist man schon voll drin. Fasziniert war ich von den historischen Kenntnissen der Autorin: Alles ist bis ins letzte Detail stimmig: Wer wissen will, wie das Leben im 13. Jahrhundert war, kann hier nebenbei viel lernen. Immer wenn ich dachte 'hier übertreibt die Autorin aber etwas' (vor allem, was das Leben Friedrich II. angeht), habe ich bei Google recherchiert und festgestellt, das diese Geschichten wirklich auf historischen Fakten beruhen. Auch die Beschreibung einiger deutscher Städte im Mittelalter ist toll - endlich mal eine vernünftige deutsche Autorin, und kein aus dem englischen übersetzter Roman.

Wer den 'Medicus' oder 'Säulen der Erde' mochte, wird auch diesen Roman lieben. Er hat alles, was ein gutes historisches Buch braucht: Eine Liebesgeschichte, den Aufstieg eines unterschätzten Mädchens, hohe Spannung durch Verfolgung und Intrigen, und ein stimmiges Ende.

Absolute Lese- und Kaufempfehlung!!!
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am 4. Oktober 2011
Erzählt wird die Geschichte von Anna, die als junges Mädchen miterleben muss, wie ihr Vater bei einem Gottesurteil ertrinkt, dann bei sehr armen Verwandten unterkommt, aber unbeirrt ihren Weg geht und schließlich als Gewandschneiderin bis an den Hof von Friedrich II gelangt.

Insgesamt unterhält der Roman einen sehr gut, es gelingt der Autorin, das Mittelaltergefühl einzufangen und die Leser mit auf eine spannende Reise zu nehmen. Man merkt, dass die Autorin viel Mühe auf ihre Recherchen verwendet und ihr ganzes Herzblut in die Geschichte gesteckt hat.

Der Klappentext ist ein wenig irreführend - denn die Geschichte vermittelt viel mehr Historie, als es Titel und Text verraten. Allein der Einzug Kaiser Friedrichs mit seinem Gefolge ist sehr farbenprächtig dargestellt.

Dennoch gab es für meinen Geschmack einen Kritikpunkt, weshalb ich keine volle Sternzahl vergeben habe.

ACHTUNG SPOILER

Ich fand die Vergewaltigung auf der Reise unnötig für die eigentliche Handlung. Reisen war früher gefährlich, aber nicht nur wegen der Menschen, sondern vor allem auch wegen wilder Tiere in dünn besiedelten Gebieten, vom Wildschwein bishin zum Wolf oder Bären. Aber erstaunlicherweise werden Romanheldinnen niemals Opfer von wilden Tieren, Unwettern, Blitz und Hagel, sondern immer nur von Vergewaltigungen ...
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am 25. Oktober 2014
Den Roman hatte ich in Nullkommanichts durch, konnte ihn kaum aus der Hand legen. Sehr anschaulich wird Annas Lebensweg dargestellt, interessante Details aus dem Leben im Mittelalter werden vermittelt. Ein toller historischer Roman, recht gut recherchiert. Manche Details, auf die das Buch eigentlich baut, lassen allerdings Tiefgang vermissen, z.B. - SPOILERALARM - wie ein einfaches Mädel, was nie wirklich eine Schneiderlehre durchlebt hat, mit Schneidetischen Künsten glänzt und einem Gewandschneidermeister ohne große Mühen das Wasser reichen kann und ihn sogleich 1:1 vertreten/ersetzen kann, was andere Gesellen in jahrelanger Arbeit mühsam lernen (zumal ihre Mutter, von der sie diese Schneiderkünste hat, schon vor längerer Zeit verstorben ist). Wenn man darüber hinwegsieht, ist der Roman aber trotzdem anschaulich, spannend und unterhaltsam. Auch die schillernde historische Figur des Kaiser Friedrich II ist gut beschrieben und sein illustrer Hof sowie seine Leidenschaften wie die Falknerei werden sehr plastisch geschildert. Auf jeden Fall kurzweilig und lesenswert, ich kann das Buch empfehlen.
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am 20. Oktober 2014
Ich liebe Romane, in denen sich die Hauptfigur vom kleinen Mädchen bis hin zur jungen Frau entwickelt und wir sie dabei begleiten können! Anna nimmt den Leser mit auf eine interessante, fast immer glaubwürdige Reise. Als kleines Mädchen muss sie erleben, wie an ihrem Vater ein Gottesurteil vollzogen wird, dann kommt sie zu sehr armen Verwandten (diese Episode ist für mich besonders anrührend und emotional), später begleitet sie einen Gewandschneider bis an den Hof Kaiser Friedrichs II. Diese letzte Episode ermöglicht dem Leser einen abwechsungsreichen und spannenden Einblick in die Lebensführung dieses bekannten Kaisers des Mittelalters. Doris Niespor hat gut recherchiert und dies glaubwürdig in ihren Roman einfließen lassen - mit kleinen Übertreibungen (z.B. die Nachstellung von Anna`s Hochzeitsnacht mit dem Gewandschneider, die wenig glaubhaft war). Deshalb nur 4 Sterne von 5. Gefiel mir aber trotzdem alles in allem gut und wäre bestimmt ein aufwendiger, spannender und unterhaltsamer Film!
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am 15. Januar 2015
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Das Leben von Anna wird spannend und lebhaft wiedergegeben. Der Schluss ist zugegebenermaßen etwas träumerisch und beinahe kitschig, trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen!
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am 21. November 2014
Das ist ein Erstlingswerk und liest sich gut. Manche Passagen sehr gut, dann wieder etwas ungelenk, aber nie wirklich schlecht nach meiner Ansicht. Sauber in Diktion und Stil, stellenweise spannend und was das Thema Maßschneiderei angeht auch ganz gut recherchiert. Zum Inhalt gibt es den Klappentext und die Vorrezensenten. Ich sag einfach:
Mir hat’s gefallen, auch wenn manches am Schluss hätte anders gestaltet werden können. Empfehlung!
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am 31. Oktober 2015
Dieses gut recherchierte Historiendrama, kann man einmal angefangen zu lesen nicht mehr aus der Hand legen. Gott sei Dank dass dieser düsteren Zeit soviel positive und lebendige Lebensenergie der Hauptprotagonistin gegenüber steht, und sie sich dadurch behaupten kann. Diese Buch hat mich tief berührt.
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am 17. August 2014
Ein leicht zu lesender Roman, der einen in das Mittelalter zurück versetzt. Leider wurde Anna die Hauptdarstellerin teilweise sehr naiv dargestellt. Diese Passagen konnten mich nicht begeistern. Insgesamt war es aber eine spannende Geschichte, welche ich gerne am Abend (teilweise bis in die Nacht) gelesen habe.
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