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Kundenrezensionen

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am 19. Juli 2013
So kennt man High Noon aus dem Fernsehen: verrauschtes, unscharfes Bild, dumpfer Ton. Das war für mich auch der Grund die DVD nicht zu kaufen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Qualität über TV Niveau sei.
Völlig anders ist das bei der vorliegenden Scheibe. Das Bild ist einfach nur grandios, scharf, detaillreich, ausgezeichneter Schwarzwert, es wird nichts verschluckt, die Hautporen sind bei Nahaufnahmen zu erkennen, der Schweiß perlt glänzend von Gary Coopers Gesicht. Das Bild ist vergleichbar gut, wenn nicht sogar besser, wie bei Casablanca und Sein oder Nichtsein (Ernst Lubitsch, auch eine Arthaus Blu-ra).
Der (deutsche) Ton ist solide und so gut wie rauschfrei, die Dialoge klar und sauber, lediglich die Musikuntermalung kling etwas dumpf.
Über den Film muss nichts mehr gesagt werden, er ist unbestritten einer der besten Western überhaupt.
Für Fans des Films ist der Kauf Pflicht.
11 Kommentar| 71 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Sheriff Will Kane (Gary Cooper) hat die schöne Quäkerin Amy (Grace Kelly) geheiratet und gibt auf ihren Wunsch sein Sheriffamt auf. Der Nachfolger soll erst am nächsten Tag kommen. Vor der Abreise erfährt Kane, dass der einst von ihm verhaftete Mörder Miller in Freiheit und auf dem Weg in die Stadt ist, um Rache zu üben. Kane ist müde und hat Angst - und doch wird er sich dem Mörder stellen, auch um nicht sein ganzes Leben in Angst verbringen zu müssen ...

So beginnt einer der berühmtesten Western, der auch nach 60 Jahren nichts von seiner Kraft verloren hat. HIGH NOON erzählt die Geschichte nahezu in Echtzeit, ohne auf die genreüblichen Gewaltszenen zurückgreifen zu müssen. Fred Zinnemann (1907-1997) realisierte den Film in kargen und daher besonders wirkungsvollen Schwarz-weiss-Bildern mit einem denkbar geringen Produktionsbudget (750.000 US-Dollar). Als Produzent fungierte der einige Jahre später auch als Regisseur bedeutende Stanley Kramer (1913-2001). Westernstar Gary Cooper (1901-1961) erhielt den Oscar für die beste Hauptrolle. Neben ihm glänzt Grace Kelly (1929-1982) in ihrer ersten Hauptrolle. In einer wortlosen Banditenrolle ist der spätere Westernstar Lee van Cleef (1925-1989) zu sehen.

Ich sah den Film nach 30 Jahren erstmals wieder und war begeistert - von der Wirkung, die der Film immer noch hat und von der hervorragenden HD-Umsetzung. Die von STUDIOCANAL exklusiv für den deutschen Markt erstellte Blu-ray präsentiert den Film im Originalformat 4:3 in gestochenem schwarz-weiss. Als Bonusmaterial sind "Making of High Noon" vom amerikanischen Filmkritiker Leonard Maltin (1992, 22 min, darin Interviews mit Stanley Kramer, Lloyd Bridges, Fred Zinnemann sowie Archivaufnahmen mit Gary Cooper) und die Dokumentation "Inside High Noon" (2006, 50 min, Hintergründe der Produktion und Bedeutung damals wie heute) sowie die Kinotrailer (US und deutsch) enthalten. Beide Dokumentationen sind untertitelt und erstmals in Deutschland zu sehen. Besonders hervorzuheben ist das beiliegende 16-seitige Booklet mit einem lesenswerten Text von Max Honert. Auch ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Absolute Kaufempfehlung für jede ernsthafte Filmsammlung!
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2013
Vor etlichen Jahren besaß ich die Arthaus-DVD von "12 Uhr Mittags" und dachte mir,
in "besserer" Bildqualität wirst du den Film nie sehen. Wie man sich irren kann...

Die Blu-Ray von "12 Uhr Mittags" bietet ein hevorragendes Bild in Schwarz-Weiss,
mit tollen Kontrasten, einer hohen Detailzeichnung (egal ob auf hellen oder dunklen Flächen).
Ich konnte kaum Rauschen oder Artefaktbildung erkennen. Der Unterschied zur DVD ist mächtig gewaltig.
Allen Zweiflern zum trotz, ist diese Vö. der Beweis, dass sich auch uralte Filme auf Blu-Ray lohnen.

Der Ton liegt in Deutsch/Englisch 2.0 DTS HD-Master Audio vor.
Er ist gut verständlich, in Deutsch etwas dumpf.

An Bonusmaterial gibt es:
1. Making of 22'
2. Doku 50'
3. Das berühmte Titellied 2.37'
4. Deutscher Kinotrailer
5. US-Trailer
6. Titelvorschau

Die beiden Dokus und der Film sind Deutsch untertitelt.
Dazu gibt es Wendecover und ein 18-seitiges Booklet in Deutsch.
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am 24. September 2014
Die Handlung dürfte den meisten bekannt sein, weshalb sie hier nur stichwortartig und zu Referenzzwecken verschiedener anderer Aspekte des Films wiedergegeben werden soll. Jedenfalls darf "verraten" werden, dass High Noon alles andere als ein konventioneller Western ist, er bietet keine heldenhafte Vision der Geschichte Amerikas und seines Erbes, hier wird auch nicht der Pionier und die Natur besungen. Drehbuchautor Carl Foreman, Cinematographer Floyd Crosby und Regisseur Fred Zinnemann benutzten das Westernthema in einer bisher unbekannten Strenge und Kargheit allegorisch, um eine jederzeit brüchige Gesellschaft darzustellen. Auch die scheinbare Einheit von Echtzeit und Filmzeit (tatsächlich sind rund 100 Minuten Echtzeit auf 85 Minuten Filmzeit komprimiert), sowie die dokumentarisch wirkende Photographie (Floyd Crosby hatte durchgesetzt, auf jegliche Filter zu verzichten) und das psychologisierende Spiel der Darsteller machen High Noon zu einem über das Genre hinausweisenden Werk - und zeitlos.

Drei Männer reiten in eine unbedeutende Kleinstadt irgendwo um 1880 im Westen, die Einwohner beobachten sie misstrauisch und gehen ihnen aus dem Weg. Sie kennen die drei, vor allem kennen sie den Mann, der nicht mit ihnen reitet, Frank Miller (Ian MacDonald) der etwas später mit dem Zug eintreffen soll. Sie sind die Desperados von denen Marshal Will Kane (Gary Cooper) die Stadt einst gesäubert hatte. Die Reiter passieren das Fenster des Justice of the Peace wo gerade eine Trauung stattfindet. Der soeben zurückgetretene Kane heiratet die junge Amy Fowler. Als sich die beiden das Ja-Wort geben zeigt die Wanduhr 10:33, es ist die erste Uhr in einem Film in dem die Zeit die wichtigste dramaturgische Rolle spielt. Schnitt zum Bahnhof wo der Station Master um 10:35 ein alarmierendes Telegramm erhält. Kanes Erzfeind soll hier um zwölf Uhr mittags eintreffen. Kane hatte ihn einst verhaftet worauf Miller zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt, aber nun aus unerfindlichen Gründen nach nur fünf Jahren begnadigt wurde und zurückkehrt um Rache zu nehmen.

Bürgermeister, Richter und Freunde drängen Kane, die Stadt trotzdem wie vorgesehen zu verlassen, schliesslich würde der neue Marshal tags darauf eintreffen, weshalb die Stadt sicher sei. Nachdem Will Kane und Amy mit ihrem Buggy bereits einige Meilen hinter sich gebracht haben, kommen Kane Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung, die er nun als Flucht empfindet und realisiert, dass er sich Miller sowieso irgendwann stellen muss wenn er nicht ewig flüchten will. Als Kane den Buggy wendet kann die kurze Ehe als gescheitert gelten, zumal ihn Amy nach der Rückkehr sofort vor das Ultimatum stellt, entweder sie oder die Stadt. An diesem Sommersonntag wird Kane in 85 Minuten entscheidende Lebenserfahrungen machen. Bereits um 10:53 kauft sich Amy ein Ticket um mit dem selben Zug die Stadt zu verlassen mit dem Frank Miller eintreffen soll und zwei Minuten später stellt ihm sein Deputy Harvey Pell (Lloyd Bridges) ein weiteres Ultimatum, entweder er wird der neue Marshal oder schmeisst hin - Kane lehnt ab und Bridges schmeisst Stern und Waffe auf Kanes Schreibtisch.

Regisseur Fred Zinnemann beschrieb selbst [1] wie er den Film basierend auf drei Elementen visualisierte: 1. Die bedrohliche Atmosphäre, die den ganzen Film bestimmt, symbolisiert durch die ewig statischen Eisenbahnschienen. 2. Gary Cooper in konstanter Bewegung nach Hilfe suchend, schwarz kontrastierend gegen einen weissen Himmel. 3. Der Mangel an Zeit, die als Gegner empfunden werden muss, weshalb in fast jeder Szene mit geradezu obsessiver Präzision eine Uhr gezeigt wird. Somit gewinnt jede einzelne Minute an Bedeutung und erhöht die Spannung, hier ist kein Platz für Füllmaterial, weder szenisch noch in Dialogen.

Zinnemann hatte sich bereits in den 1930er Jahren einen Namen gemacht für low-budget Filme mit ambitioniertem Anspruch. Sein erstes A-picture The Seventh Cross (1944) der mit Spencer Tracy in Hitler-Deutschland spielt, bezeichnete er als Vorahnung für High Noon (1952): "In a country gone berserk a man is running for his life, unable to trust anyone..." [2] Offensichtlich ist High Noon kein Western der den Pionier und das weite Land besingt, er wird vielmehr bestimmt durch die wechselnden Bedingungen denen Hollywood in den frühen 1950er Jahren sowohl kulturell als auch politisch unterworfen war, was sich auch in der Handlung zeigt. Zinnemann drehte 1953 mit From Here to Eternity ein kritisches Drama über das Leben in der US Army, mit dem er Frank Sinatra endgültig zu Starruhm verhalf und insgesamt 8 Oscars einfuhr, was Zinnemann in die Top Liga amerikanischer Regisseure katapultierte.

Den eigentlichen Anstoss zur Produktion dieses Films gab ein Repräsentant der UN, der Stanley Kramer mehrfach mit der Bitte kontaktierte, einen Film über die Gründungsgeschichte der 1945 in San Francisco gegründeten Organisation zu drehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte keiner der später Beteiligten eine inhaltliche Vorstellung, Drehbuchautor Carl Foreman war jedoch am Thema interessiert und schrieb bereits 1948 eine dreiseitige Synopsis ohne Titel in der er das politisch neutrale Vehikel eines Western als strategischen Vorwand für politische und gesellschaftliche Kritik benutzte. Dieser Grobentwurf enthielt bereits das komplette Skelett der späteren Handlung [3]. Mitte 1949 berichtete die New York Times über die fortschreitenden Pläne Kramers einen Western zu produzieren "which would tell the story of a town which died because it lacked sufficient fibre of citizenship to stand behind a man on moral grounds." [4] Damit wurde auch der Titel High Noon erstmals bekanntgegeben.

High Noon entstand in einer politisch brisanten Zeit in der Präsident Harry Truman Stärke demonstrieren wollte. Der Krieg zwischen Nord- und Südkorea führte 1950 zur Intervention der USA und endete erst 1953 mit einem Waffenstillstand. Der republikanische Senator Joseph McCarthy heizte seit 1950 im House Committee on Un-American Activities (HUAC) auf der hysterischen Suche nach angeblichen Kommunisten im öffentlichen Leben der USA die innenpolitische Stimmung auf. Auch für High Noon bleibt gerade dies nicht ohne Folgen: Drehbuchautor Carl Foreman wird im April 1951 als "unfriendly witness" vorgeladen und verweigert die Aussage. Das bringt ihn auf die berüchtigte Blacklist und führt zu Spaltungen im Team. Produzent Stanley Kramer bricht die Beziehungen ohne persönliche Begründung ab und - etwas später - auch Gary Cooper. Lediglich Fred Zinnemann bleibt bis zum Ende an Foremans Seite. Nun folgt eine öffentliche Hetzkampagne der High Noon-Gegner angeführt von John Wayne. Als Präsident der rechtskonservativen Motion Picture Alliance for the Preservation of American Ideals bekämpft er Foreman und hört nicht einmal auf, nachdem er selbst mit mit Howard Hawks als Regisseur hingebungsvoll in der Hauptrolle von Rio Bravo (1958) einen Gegenschlag gelandet hatte, der als Anti-High Noon-Film in die Westerngeschichte eingehen sollte. Sogar noch in den siebziger Jahren rühmte er sich in einem Playboy Interview seiner Mithilfe, Foreman nach England gejagt zu haben.

Für das Publikum machten vor allem die Darsteller High Noon attraktiv. Die Persönlichkeit mit der grössten Hollywood Erfahrung, von der auch High Noon profitierte, war natürlich Gary Cooper. Er war der höchstbezahlte Star in Amerika und ein geradezu globales filmisches Ikon von "understated masculinity", er galt als gradlinig, moralisch, lakonisch. Cooper war der Westerner, der Kavallerist, aber auch der solide ordinary joe. High Noon war sein 11. Nachkriegsfilm und aus mehreren Gründen war er eine Idealbesetzung für den vereinsamten Will Kane, ein eigentlich müde gewordener Held, der noch einmal über sich hinauswachsen muss. Stanley Kramers wichtigste Entdeckung war zweifellos die 21jährige Grace Kelly als Amy Kane, die direkt vom Broadway kam, keinerlei Filmerfahrung besass und anfangs noch etwas ungelenk wirkt aber durch Zinnemanns Führung plötzlich auf der Weltbühne stand und triumphierte. Katy Jurado als Kanes frühere Geliebte hatte bereits in über 40 Filmen mitgewirkt und war ein "top star south of the border". Sie kam aus einer wohlhabenden Familie und benötigte auch keinen Presse-Agenten, da sie ihre eigenen Kolumnen schrieb. Dann Thomas Mitchell als Bürgermeister, Lloyd Bridges als Hilfssheriff. Diese Schauspieler stehen vollkommen im Dienst der Handlung, sie haben kein Eigenleben, sie haben auch keinen Ausweg in eine komische Situation denn der Film ist ernst bis in die Knochen - und dies ist ausnahmsweise als Kompliment gemeint.

Der Film hat drei Handlungsstränge, zuerst die Beziehung zwischen Will Kane und Frank Miller die in einer Neuinszenierung der Vergangenheit die Gegenwart in ein explosives Gemisch verwandeln. Daraus entsteht gleich der zweite, in dem die Ehe von Will Kane und Amy unterbrochen wird, da deren Glaubensprinzipien sich nicht mit Wills Engagement für Gewalt in Einklang bringen lassen. Der dritte Handlungsstrang betrifft Kanes Beziehungen mit einer Reihe von Bürgern und deren Verhandlungen untereinander. Und da kommt auf geniale Weise Katy Jurado als Helen Ramirez ins Spiel, psychologisch und strukturell verbindet sie die drei männlichen Hauptrollen. Denn sowohl mit Kane als auch Miller und nun auch mit dem verhinderten und eifersüchtigen Deputy Harvey, dem labilsten Glied dieser Kette, hatte und hat sie romantische Affairen. In der Tat dominiert sie auf unterschiedliche Weise jeden der drei.

Aber Helen Ramirez, die Besitzerin des Hotels und Saloons, bezieht keine Stellung in diesem Konflikt, sie denkt pragmatisch, verkauft ihre Anteile und packt ihre Koffer und um 11:06 hat sie mit dem schwächlich eifersüchtigen Harvey Schluss gemacht. Kane erhält eine einhellige Abfuhr von den Gästen des vollbesetzten Ramirez Saloon und seine weitere Suche nach Deputies bleibt ebenfalls erfolglos. Sein ehemaliger Deputy Sam Fuller lässt sich aus Angst von seiner Frau verleugnen. In der ebenfalls vollbesetzten Kirche zeigt man ihm zwar mit vielen Worten Verständnis, aber dies ist hohl und vor allem von kommerziellen Interessen geprägt. Letztendlich kommt die Gemeinde zum Ergebnis, dass es für alle das Beste sei, wenn Kane die Stadt sofort verlässt. Kanes Vorgänger und langjähriger Freund Mart Howe (Lon Chaney Jr.) verweist auf seine Arthritis und betont, er wäre deshalb eher hinderlich. Mit jeder Verhandlung und Ablehnung verrinnt wertvolle Zeit und Kane wird zunehmend verzweifelter und bitter enttäuscht über seine Freunde, die sich in ihren Häusern verbarrikadieren. Es wird ruhig in Hadleyville.

Auch wenn die erste Stunde des Films nicht von herkömmlicher Action bestimmt wird, ist jede Minute bedeutungsvoll und konzentriert, dass man einfach mit Kane mitlebt. Jede Minute hat ihre Symbolik und eigene Spannung und fordert vom Zuschauer äusserste Konzentration, man spürt am eigenen Leib, wie Kane die Zeit davonläuft, seine Enttäuschung wächst, er wirkt zwar nicht mutlos, aber man sieht und fühlt wie er langsam an der Situation zu verzweifeln droht, sodass er vor der Abfassung seines Testaments fast zusammenbricht. Es ist 11:55 und die Schnitte werden rasanter, vom Uhrenpendel in Kanes Büro zu den ewig statischen und bedrohlichen Bahnschienen, zu den Desperados die zum letzten Mal ihre Waffen inspizieren, zur leeren Mainstreet, Grossaufnahme der Fullers, Grossaufnahme von Mart Howe. Um 11:58 Grossaufnahmen von Helen Ramirez und Amy Kane, zurück in Will Kanes Büro und den Sessel in dem einst Frank Miller Rache schwor - in diesem Moment pfeift der ankommende Zug.

In diesem Moment fällt aber auch plötzlich auf, dass der andere Hauptdarsteller Frank Miller, während einer vollen Stunde nicht einmal aufgetreten ist. Sein Charakter wurde lediglich durch Gespräche und andere verbale Hinweise gezeichnet, es gibt weder irgendeine Einleitung noch Rückblenden, was ihn zu einer irgendwie abstrakten Bedrohung macht. Wollte Drehbuchator Foreman durch den physisch abwesenden Frank Miller die unheimliche Bedrohung des HUAC und die Kapitulation Hollywoods kommentieren oder demonstrieren? Immerhin war er Zeuge, wie weit über hundert bedeutende Schauspieler, Regisseure, Drehbuchautoren und andere boykottiert und teilweise ruiniert wurden. Denn HUAC wollte genau wie Frank Miller radikal aufräumen.

Dann Schnitt auf Will Kane, der allein und verlassen in der Mitte der Main Street steht. Nun folgt die berühmteste Einstellung des Films indem die Kamera von einem Kran langsam nach oben geführt wird, wodurch Kane kleiner und kleiner und machtloser wirkt.

Pünktlich um 12 Uhr mittags trifft Frank Miller ein, zunächst sieht man ihn nur von hinten um die Neugier zu erhöhen bevor er sich umdreht und sein pockennarbiges Gesicht zeigt. Gleichzeitig steigen Amy Kane und Helen Ramirez in den Zug. Nun marschieren die Desperados auf die menschenleere Stadt um Kane zu suchen. Kane überlistet zwei der Bande und erschiesst sie. Dann wird er von einer Kugel getroffen und geht zu Boden. Bevor ihn der dritte Gangster erledigen kann, taucht überraschend Amy auf die bereits beim ersten Schuss aus dem Zug in die Stadt geeilt ist und erschiesst den dritten Gangster von hinten. Aber sie wird von Miller als Geisel genommen, kann sich aber losreissen und gibt damit Kane freies Schussfeld, sodass dieser seinen Widersacher endlich zur Strecke bringen kann. Und nun tauchen plötzlich aus allen Richtungen die Bürger auf um erleichtert den Tatort zu begaffen und Kane zu gratulieren. Aber der Marshal blickt sie nur kalt an und wirft ihnen den Stern vor die Füsse. Anschliessend besteigt er mit Amy wieder den Buggy aus der Anfangsszene und verlässt endgültig die Stadt.

Abschliessend noch eine Anmerkung zu dem berühmten Urteil John Waynes, der den Film als un-amerikanisch abtat. Dies hatte nicht nur mit der Rettung von Kane durch eine Frau zu tun, Howard Hawks störte vor allem der Gedanke, dass Gary Coopers Marshal geradezu kopflos durch die Stadt rennt, um die Bürgerschaft um Hilfe zu bitten, dies empfand er als politisch unkorrekt und moralisch geradezu verwerflich. Um den Kontrast zu High Noon zu betonen, stellte Hawks dem einsamen Gary Cooper die camaraderie von John Wayne, Dean Martin und Walter Brennan gegenüber, die zudem auch mit einer gesunden Portion Humor ausgestattet ist. Hinzu kam, dass der Duke die Schluss-Szene mit dem Stern missverstand. Er dachte nämlich, dass Kane den Stern nicht nur in den Staub warf, sondern diesen auch noch mit dem Stiefelabsatz hineinstampfte. Hierzu muss man verstehen, dass die Amerikaner gewissen nationalen Symbolen wie der Flagge und eben auch Dienstabzeichen (ein Marshal war ein Bundesbeamter) mehr Respekt entgegenbringen als wir Europäer. 1971 nutzte Don Siegel die Symbolik, indem er Dirty Harry Callahan (Clint Eastwood) am Ende seine Dienstmarke verächtlich ins Wasser werfen lässt.

High Noon wurde 1953 für sieben Oscars nominiert. Ausgezeichnet wurden Gary Cooper als bester Darsteller, Dimitri Tiomkin und Ned Washington für den Song "Do Not Forsake Me, oh My Darlin'", Tiomkin für die Musik, Elmo Williams und Harry Gerstad für den Schnitt. Bester Film wurde The Greatest Show On Earth von Cecil B. DeMille. Im Gegensatz zu High Noon ist er inzwischen fast vergessen. Aber Western hatten selten die Chance, einen Oscar als bester Film zu gewinnen.

1. Fred Zinnemann: An Autobiography. London 1992
2. Phillip Drummond: High Noon. BFI 1997
3. Foremans Agent fielen einige Übereinstimmungen mit der 1947 erschienen Kurzgeschichte The Tin Star von John Cunningham auf, worauf Foreman die Rechte kaufte und Cunninghams Name im Vorspann angegeben wurde.
4. New York Times, 8 May 1949

PS: Obwohl ich mit der DVD durchaus zufrieden bin, dachte ich trotzdem, dass manche Konturen nicht ganz so scharf sind wie sie sein sollten. Auch die von Floyd Crosby bewussten Überbelichtungen reduzieren manchmal Detailreichtum. Deshalb bestellte ich diese Blue Ray und muss feststellen, dass die Bildqualität geradezu enorm besser ist. Die Kameraführung und -technik von Floyd Crosby, der bewusst auf alle Filter verzichtete, um eine fast dokumentarische Atmosphäre zu schaffen kommen praktisch wie auf der Kinoleinwand prägnant zur Geltung. Auf die interessanten Extras wurde hier bereits hingewiesen.
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am 5. Juli 2016
Nun, die Kritikpunkte zu Beginn entfallen diesmal. Einziger Wermutstropfen: Die deutsche Synchro war damals nicht die mitreißendste. Aber passt trotzdem und es giibt ja noch die Originalspur.
Was dieser Film alles richtig macht ist allerdings enorm. Und dabei muss ihm nicht mal einen Bonus für sein Alter (1952) geben, das braucht er gar nicht.
Da so viele andere hier schon die guten Seiten schön beschrieben haben, summiere ich einfach mal meine Highlights in kürzerer Form.
Zum einen die Qualität der BluRay, das ist einfach Wahnsinn, das hat sich richtig gelohnt. Man sieht kleinste Details gestochen scharf. Und genau damit sieht man auch, was für eine brillante Kamera-Arbeit bei dem Film geleistet wurde. Das Spiel von Hell/Dunkel und Schattenwurf ist echte Kunst.
Zum Inhalt: Der ist recht einfach, aber es geht ja eben darum, wie die Personen damit umgehen. Auffallend ist zuerst einmal, dass der Sheriff eine Quäkerin heiratet, damit nicht in der Kirche. Er ist im Prinzip auch kein Sheriff mehr, es gibt nur eine Verzögerung mit seinem Nachfolger. Drei Banditen sind schon in der Stadt und warten darauf, dass ihr Boss eben mit dem Mittags-Zug ankommt.
Auch hier ist auffällig, dass viele Bewohner gar nichts gegen die Ganoven haben.
Wie gesagt, wurde hier auch schon alles geschrieben und viel besser als von mir. Also die echten Highlights jetzt ...
- Der durchgehende, variierte "Soundtrack" aus dem Song "Do not forsake me oh my darling".
- Der Film läuft (fast) in Echtzeit.
- In vielen Einstellungen, passend dazu, eine Uhr im Hintergrund.
- Die Krönung: Die Schnittsequenz kurz vor 12 Uhr. Das haben 50-60 Jahre jüngere Filme schon viel schlechter gemacht.

Dieser Film ist modernes Kino und setzt seine MIttel dazu perfekt ein. Und in Farbe wäre er nicht mal halb so gut.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. November 2014
Produkt: BLU-RAY (1 Stück). Vertrieb: STUDIOCANAL. ASIN: B00BRGMNZQ
Deutscher Titel: Zwölf Uhr Mittags. Originaltitel: High Noon
Produktionsland: USA. Premiere: 1952.
Mit:
Der Gute: Gary Cooper (Marshal)
Die Frauen: Grace Kelly (Braut), Katy Jurado (Helen Ramirez, Ex-Freundin), Eve McVeagh (Bekannte), Virginia Christine (Kirchenbesucherin)
Die Bürger: Lloyd Bridges (Deputy Marshal), Thomas Mitchell (Bürgermeister), Jack Elam (Zelleninsaße), Otto Kruger (Richter), Lon Chaney Jr. (Sheriff in Ruhestand). Harry (Henry) Morgan (vermeintlicher Freund), Morgan Farley (Pastor), James Millican (vermeintlicher Helfer), Howland Chamberlain (Rezeptionist), Tom London (Vertrauter von Helen Ramirez), Ralph Reed (14-jähriger Junge, der dem Marshal helfen will), William Newell (Triker, der dem Marshal helfen will), Lee Aker (kleiner Bub) u. A.
Die Bösewichte: Lee Van Cleef (Jack Colby), Sheb Wooley (Ben Miller), Robert J. Wilke (Jim Pierce), Ian MacDonald (Frank Miller)
Regie: Fred Zinnemann. Drehbuch: Carl Foreman. Musik: Dimitri Tiomkin
Genre: Westernfilm
Auszeichnungen:
Oscar für beste männliche Hauptrolle (Gary Cooper)
Oscar für besten Schnitt (Elmo Williams und Harry W. Gerstad)
Oscar für beste Musik (Dimitri Tiomkin)
Oscar für besten Titelsong (Musik: Dimitri Tiomkin; Text: Ned Washington)
Nominierungen: für beste Regie, besten Film und bestes Drehbuch
Bild: ausgezeichnet / 4:3 / SW. Sprache: Englisch. Synchronisation: Deutsch. Untertitel: Deutsch.
Filmlänge: 84 Minuten und 43 Sekunden (Originallänge im NTSC-Laufverfahren)
Specials:
a.) 22 Minuten Produktionsdoku mit Szenen, Interviews, Hintergrundinformationen in englischer Sprache mit deutschen UT
b.) 50 Minuten Produktionsdoku mit Szenen, Interviews, Hintergrundinformationen in englischer Sprache mit deutschen UT
c.) Trailer

Es kursiert ein Gerücht, dass Gary Cooper einen einzigen Oscar gewann und zwar für diesen Film. Er bekam den zweiten Oscar für die Rolle von Sergeant York.
Das ist für mich nach The Searchers und Red River der drittbeste Western aller Zeiten.
Die besten Qualitäten dieses Films sind:
a.) seine Einfachheit
b.) ein menschlicher und gleichzeitig mutiger Held
c.) die ängstlichen, feigen oder egoistischen Mitbürger, die den Helden in entscheidendem Moment im Stich lassen
d.) die Musik
e.) die Spannung

Gary Cooper als Sheriff ist ein menschlich normaler Held, der seine Mitbürger um Hilfe gegen blutdürstige Bösewichte bittet. Schon diese Tatsache offenbart den Film als eine realitätsnahe Studie über soziale Mechanismen von Entscheidungen. Feigheit ist die Triebfeder der meisten Absagen der vermeintlichen Freunde, aufgrund derer Cooper in eine lebensbedrohliche Situation katapultiert wird innerhalb von Sekunden. Die Uhr tickt. Er stellt sich dem mordlüsternen Killerkommando nicht, weil er gute Chancen hat, sondern, weil er seinen Treueeid hält. Die Bürger in ihrem vermeintlich gesicherten gesellschaftlichen Gefüge prostituieren sich dadurch, dass sie die Anarchie zulassen, indem sie sich als aktive Bewahrer der Kollektivordnung verweigern. Sie verstehen nicht, dass ihr persönlicher Verzicht auf die Ausübung der regulierenden Gewalt, den Status der eigenen Sicherheit untergräbt. Der Einzige, der die Gefahr durchschaut, ist Cooper - und aus dem Grund weicht er nicht der bösen Gewalt.
Gary Cooper verkörpert den besorgten, aber nicht zurückweichenden Helden ganz tiefsinnig und glaubwürdig, so dass er des Oscars vollkommen würdig ist.
Es ist die zutiefst bewegende Psychologie der Handlung, in welcher ein Einzelner, der bis dahin ein anerkanntes Mitglied der Gemeinde war, plötzlich völlig alleine und verlassen da steht. Ein solcher Held wirkt berührend im Auge des Zuschauers, dem man sich spontan solidarisch zuwendet. Das ist auch einer der Gründe für die große Beliebtheit des Films und seinen Erfolg.
Kurz zur Reaktion auf den Film mit filmischen Beispielen wie Rio Bravo. Es ist klar, warum es der Eine oder Andere nicht vermag, High Noon zu ertragen. Weil die Situation von Cooper unerträglich ist. Es ist genauso unerträglich, der Hilflosigkeit und seinem wahrscheinlichen Scheitern entgegenzusehen. Das ist aber gleichzeitig seine Güte. High Noon ist ja viel komplexer und realer, als sämtliche Geschichten über die furchtlosen Helden, die ach ja so locker ihren Revolver aus dem Halfter ziehen. Darum ist Zwölf Uhr Mittags besser. Der Einzelne muß mal diesen Druck des drohenden und sich nähernden Todes ertragen, sich ihm stellen. Das als Zuschauer zu verfolgen, erfordert Demut, Courage und Verständnis, sowie die Selbsterkenntnis, wie brüchig, unsicher und ungewiß das Leben an sich ist. Die Lebenskunst besteht darin, dass man infolge und trotz existenzieller Angst, nicht davonrennt, sondern Courage beweist. Das ist echtes Heldentum, und das hat Hawks nicht kapiert, als er Rio Bravo schuf.
High Noon ist zurecht einer der besten Filme der Filmgeschichte (nicht nur der Westernfilme).
Verwunderlich an dem Western ist die Tatsache, dass es sich um keinen Actionfilm handelt mit viel Schießerei, sondern um einen auf Spannung konzipierten Film, dessen Faszinität in der sich nähernden Bedrohung besteht. Auch wenn der Film nicht mit Action trumpft, so empfindet man in der ungewissen Erwartung der bevorstehenden Eskalation niemals Langeweile. Man ist in die absurde Situation des von allen Mitmenschen verlassenen Helden so hineingenommen, dass man sich beinahe als diese Person selber wähnt und als gebannter Mitbeteiligter dem unvorhersehbaren Ausgang entgegenfiebert. Diese Kunst der aufrechterhaltenen Spannung mittels des Fokus auf die tickende Wanduhr, Blickes auf die Bahngleise, der dramatischen Musik und der immer verzweifelter werdenden Suche des Helden nach Helfern ist zum Zerreissen gespannt und verströmt eine stille Emotion, welche gnadenlos den Nerv des Zuschauers trifft. So muss jeder, der den Film anschaut, ob er's will oder nicht, still einbekennen, dass es sich dabei um einen großen Film handelt.

Mladen Kosar
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am 18. März 2016
Ich hätte mir gewünscht, mit der Blu Ray-Fassung von "High Noon" für den deutschsprachigen Markt eine Heimkinoversion in Händen zu halten, die keine Wünsche offenlässt. Der ganz große Wurf ist dem Label Arthaus zwar nicht gelungen, aber trotzdem bereue ich den Kauf nicht.

Dass nicht das gesamte Bonusmaterial den Weg auf die neue Blu Ray Disc gefunden hat, das zuvor peu à peu auf verschiedenen DVD-Fassungen erschienen ist, ist für bekennende Cineasten enttäuschend, das sehr gute Bild und der gute Ton reißen aber manches raus. Heimkinofans, die in erster Linie auf der Suche nach einer Veröffentlichung sind, die den Westernklassiker mit sozialkritischem Unterton in einer bild- wie tontechnisch qualitativ guten Fassung bietet, machen mit dem Kauf der Blu Ray Disc von Arthaus ganz sicher keinen Fehler.
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am 5. August 2015
Gewiss, der beste Western usw. usw. - Lob über Lob in endlosen Rezensionen - einverstanden aber ist noch niemandem der Tonfehler aufgefallen? Die Kinder müssen die Kirche verlassen und tun dies zunächst murrend, um anschließend total stumm und still die Treppe hinunterzurennen!? In der ursprünglichen deutschen Fassung geschieht dies mit lautem Jubelgeschrei. Jetzt ist lediglich Musik zu hören und zwar identisch mit der englischen Tonspur. Dort befindet sich ebenfalls kein Geschrei. Die Vermutung liegt nahe, dass dies, wie so oft, eine Besonderheit bzw. Zugabe der deutschen Synchronisation war. Natürlich nur, wenn es bereits damals im Original nicht vorhanden war und heute nicht generell "missing" ist.
Weiterhin wurde, wie schon bei der DVD, die Gelegenheit nicht genutzt auch den deutschen Titelsong mit Bruce Low zu präsentieren. Sehr schade aber Versäumnisse und Unterlassungen dieser Art muss der Filmfan immer wieder hinnehmen.
Ein Stern Abzug für den ansonsten grandiosen Film.
Nachtrag: Inzwischen konnte ich eine englische Version des Films auf youtube anschauen. Dort ist der Kinderjubel nach dem Verlassen der Kirche zu hören. Also handelt es sich bei den Veröffentlichungen auf DVD und Blu ray eindeutig um einen Fehler.
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am 1. Februar 2014
Ich habe ehrlich zugegeben lange gezögert, mir den Film, den ich sicherlich seit den 70ern ein halbes Dutzend mal im Fernsehen gesehen habe, auf Blu-ray zuzulegen. Konnte das einen großen Unterschied machen? Das ist längst nicht immer der Fall, aber hier mit Sicherheit! Es war, als ob ich den Film zum ersten Mal sehe. So viele feine Details, man kann jeden Strohhalm in der Scheune zählen und jede Schweißperle auf der Stirn, und der Film gewinnt mit der Schärfe eine neue Intensität. Zwei Dokumentationen (50+20 Minuten) im Bonusmaterial lassen Leute erzählen, die zu dem Film wirklich etwas zu sagen haben, auch das lohnte sich anzuschauen. Höchste Empfehlung!
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am 1. Juli 2016
Gary Cooper und Grace Kelly in einem Western der Extraklasse. Unvergessen die Titelmelodie "High Noon"; großartige Schauspieler - u. a. auch Lee van Cleef - und ein s/w-Szenario, das bis zum Schluss Spannung verspricht. Immer wieder sehenswert!
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