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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
43
4,4 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
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Sheriff Will Kane (Gary Cooper) hat die schöne Quäkerin Amy (Grace Kelly) geheiratet und gibt auf ihren Wunsch sein Sheriffamt auf. Der Nachfolger soll erst am nächsten Tag kommen. Vor der Abreise erfährt Kane, dass der einst von ihm verhaftete Mörder Miller in Freiheit und auf dem Weg in die Stadt ist, um Rache zu üben. Kane ist müde und hat Angst - und doch wird er sich dem Mörder stellen, auch um nicht sein ganzes Leben in Angst verbringen zu müssen ...

So beginnt einer der berühmtesten Western, der auch nach 60 Jahren nichts von seiner Kraft verloren hat. HIGH NOON erzählt die Geschichte nahezu in Echtzeit, ohne auf die genreüblichen Gewaltszenen zurückgreifen zu müssen. Fred Zinnemann (1907-1997) realisierte den Film in kargen und daher besonders wirkungsvollen Schwarz-weiss-Bildern mit einem denkbar geringen Produktionsbudget (750.000 US-Dollar). Als Produzent fungierte der einige Jahre später auch als Regisseur bedeutende Stanley Kramer (1913-2001). Westernstar Gary Cooper (1901-1961) erhielt den Oscar für die beste Hauptrolle. Neben ihm glänzt Grace Kelly (1929-1982) in ihrer ersten Hauptrolle. In einer wortlosen Banditenrolle ist der spätere Westernstar Lee van Cleef (1925-1989) zu sehen.

Ich sah den Film nach 30 Jahren erstmals wieder und war begeistert - von der Wirkung, die der Film immer noch hat und von der hervorragenden HD-Umsetzung. Die von STUDIOCANAL exklusiv für den deutschen Markt erstellte Blu-ray präsentiert den Film im Originalformat 4:3 in gestochenem schwarz-weiss. Als Bonusmaterial sind "Making of High Noon" vom amerikanischen Filmkritiker Leonard Maltin (1992, 22 min, darin Interviews mit Stanley Kramer, Lloyd Bridges, Fred Zinnemann sowie Archivaufnahmen mit Gary Cooper) und die Dokumentation "Inside High Noon" (2006, 50 min, Hintergründe der Produktion und Bedeutung damals wie heute) sowie die Kinotrailer (US und deutsch) enthalten. Beide Dokumentationen sind untertitelt und erstmals in Deutschland zu sehen. Besonders hervorzuheben ist das beiliegende 16-seitige Booklet mit einem lesenswerten Text von Max Honert. Auch ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Absolute Kaufempfehlung für jede ernsthafte Filmsammlung!
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12 Uhr mittags - High Noon [Blu-ray]

Er ist zweifelsohne einer der wohl mit bekanntesten und längst selbst zu Filmgeschichte und unvergänglichen Kult gewordenen Western, die je fürs Kino entstanden sind, der nun hier von dem Label der Filmjuwelen in einer Neuauflage sowohl auf DVD als auch Blu ray zur Veröffentlichung kommt. Dass sich mit Dwight D. Eisenhower, Bill Clinton und George W. Bush gleich drei der ehemaligen Präsidenten Amerikas als Fans dieses Westernklassikers outeten, wovon Bill Clinton den Film allein in seiner Amtszeit siebzehnmal gesehen hat, ist nur einer von vielen Beweisen für die Einzigartigkeit und Genialität dieses Klassikers und einem der wohl mit größten amerikanischen Filmerfolge, seit die Bilder laufen lernten.

Bis heute hat der Film, zu dem in loser Anlehnung an eine 1947 im Colliefls Magazin abgedruckten Geschichte von John W. Cunningham das Drehbuch von u. a. Carl Foreman geschrieben wurde, nichts von seiner Faszination verloren. Natürlich waren es neben der Geschichte auch die Regiearbeit von Fred Zinnemann sowie die Aufnahmen von Kameramann Floyd Crosby und dem für die Filmmusik verantwortlichen Dimitri Tiomkin, die mit zum legendären Erfolg des Films beitrugen. Und dann ist da natürlich noch die Besetzung, die neben einigen damals recht bekannten Darstellern auch junge Talente vor der Kamera zeigt.

So ist in dem Film neben Gary Cooper, der für seine Rolle und die Darstellung des einsamen und verlassenen Marshals Will Kane, einen der vier für den Film vergebenen Oscars erhielt, die am Anfang ihrer Filmkarriere stehende Grace Kelly zu sehen. Weitere Namen von in dem Film zu erlebenden Darstellern sind die von Lloyd Bridges, Otto Kruger, Howard Chamberlin, Katy Jurado, Lon Chaney jr. und Thomas Mitchell.

Der in damals gerade einmal achtundzwanzig Tagen abgedrehte Film erzählt die Geschichte von Marshals Will Kane, der gerade geheiratet hat, als er erfährt, dass Frank Miller, ein gnadenloser Bandit, den er fünf Jahre zuvor ins Gefängnis gebracht hat, begnadigt wurde. Dessen Ankunft am örtlichen Bahnhof wird nun von drei Revolverhelden mit dem Zug um "Zwölf Uhr Mittags" erwartet. Als Kane ihn vor fünf Jahren stellte, schwor Miller ihm Rache und er kehrt zurück, um dieses Versprechen nun wahr werden zu lassen.

Sheriff Will Kane, der die Stadt auf Drängen des feigen Bürgermeisters zunächst kurz verlassen hatte, kehrt zurück, um sich Miller und dessen Handlangern zu stellen. Allein auf sich gestellt kommt es zum finalen und alles entscheidenden "High Noon" zwischen ihm und den Gaunern.

Die Blu ray lagert in einem HD Keep Case mit Wendecover, welches auf Wunsch den FSK-Hinweis von der Front schnell verschwinden lässt.

Die Bildqualität des Films der von mir hier rezensierten Blu ray kann als sehr gut beurteilt werden. Es ist ein echtes Erlebnis und eine wahre Freude, das Bild des von der Blu ray über in etwa 84 Minuten laufenden Schwarz-Weiß-Films zu erleben. Es überzeugt mit einer fein gesetzten Schärfe und einem knackigen Kontrast, welche das Bild ungemein frisch und agil wirken lassen. Gemeinsam mit dem durchweg gut nuancierten Schwarz-Weiß des als 4:3 (1,33:1) Vollbild von der Blu ray zur Ansicht kommenden Films lässt einem beinahe schon vergessen, dass dieser Western bereits im Sommer 1952 seine US-Kinopremiere erlebte.

Das Blu ray-Menü zeigt sich übersichtlich und funktional. Neben der Möglichkeit, über "Film Starten" die Wiedergabe zu beginnen, können noch "Kapitel" aufgerufen werden sowie über die "Einstellungen" die zur Wiedergabe angebotenen audiovisuellen Optionen gewählt werden.

Ein echter Traum sind die unter dem Menüpunkt "Bonus" angebotenen Extras zum Film. Neben der ca. 50 Minuten laufenden und im Jahr 2006 entstandenen Dokumentation "Inside High Noon" ist auch noch ein um die 22 Minuten dauerndes "Making of High Nonn", jeweils mit deren englischem O-Ton und deutsch untertitelt, von der Blu ray zu erleben. Ein deutschsprachiger Trailer zum Film und zu weiteren Veröffentlichungen sind weitere von der Blu ray angebotene Extras.

Tonbewertung:

Wie schon beim Bild kann der Ton, natürlich unter der Berücksichtigung seines Produktionsalters, als insgesamt gut beurteilt werden. Neben der deutschen Synchronfassung, für die damals im Jahr 1953 die "Berliner Synchron" verantwortlich zeichnete, findet sich auf der Blu ray auch noch der englische Filmton zur Wiedergabe. Beide Fassungen liegen hier als DTS-HD Master 2.0 abgemischt vor und sind ohne größere Mängel und Auffälligkeiten zu erleben. Sehr schön ist, dass die Möglichkeit besteht, sowohl bei der Wiedergabe mit deutschem als auch dem englischen O-Ton, deutsche Untertitel auf Wunsch mit aufgezeigt zu bekommen. Die sich im Ohr festsetzende, einzigartige Musik von Dimitri Tiomkin zum Film gibt es im Übrigen natürlich auch auf CD verlegt zu haben.

Gesamteindruck:

An dem hier durch das Label der Filmjuwelen sowohl auf DVD als auch auf Blu ray als Neuveröffentlichung an den Start gebrachten Klassiker des Westerngenres gibt es eigentlich nichts auszusetzen und es macht einfach nur jede Menge Spaß diesen einzigartigen Film mal wieder oder eben auch zum allerersten Mal in derart gelungener Präsentation und Umsetzung erleben zu dürfen. Hier gebe ich gerne eine Empfehlung.
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am 5. Juli 2016
Nun, die Kritikpunkte zu Beginn entfallen diesmal. Einziger Wermutstropfen: Die deutsche Synchro war damals nicht die mitreißendste. Aber passt trotzdem und es giibt ja noch die Originalspur.
Was dieser Film alles richtig macht ist allerdings enorm. Und dabei muss ihm nicht mal einen Bonus für sein Alter (1952) geben, das braucht er gar nicht.
Da so viele andere hier schon die guten Seiten schön beschrieben haben, summiere ich einfach mal meine Highlights in kürzerer Form.
Zum einen die Qualität der BluRay, das ist einfach Wahnsinn, das hat sich richtig gelohnt. Man sieht kleinste Details gestochen scharf. Und genau damit sieht man auch, was für eine brillante Kamera-Arbeit bei dem Film geleistet wurde. Das Spiel von Hell/Dunkel und Schattenwurf ist echte Kunst.
Zum Inhalt: Der ist recht einfach, aber es geht ja eben darum, wie die Personen damit umgehen. Auffallend ist zuerst einmal, dass der Sheriff eine Quäkerin heiratet, damit nicht in der Kirche. Er ist im Prinzip auch kein Sheriff mehr, es gibt nur eine Verzögerung mit seinem Nachfolger. Drei Banditen sind schon in der Stadt und warten darauf, dass ihr Boss eben mit dem Mittags-Zug ankommt.
Auch hier ist auffällig, dass viele Bewohner gar nichts gegen die Ganoven haben.
Wie gesagt, wurde hier auch schon alles geschrieben und viel besser als von mir. Also die echten Highlights jetzt ...
- Der durchgehende, variierte "Soundtrack" aus dem Song "Do not forsake me oh my darling".
- Der Film läuft (fast) in Echtzeit.
- In vielen Einstellungen, passend dazu, eine Uhr im Hintergrund.
- Die Krönung: Die Schnittsequenz kurz vor 12 Uhr. Das haben 50-60 Jahre jüngere Filme schon viel schlechter gemacht.

Dieser Film ist modernes Kino und setzt seine MIttel dazu perfekt ein. Und in Farbe wäre er nicht mal halb so gut.
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am 19. Juli 2013
So kennt man High Noon aus dem Fernsehen: verrauschtes, unscharfes Bild, dumpfer Ton. Das war für mich auch der Grund die DVD nicht zu kaufen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Qualität über TV Niveau sei.
Völlig anders ist das bei der vorliegenden Scheibe. Das Bild ist einfach nur grandios, scharf, detaillreich, ausgezeichneter Schwarzwert, es wird nichts verschluckt, die Hautporen sind bei Nahaufnahmen zu erkennen, der Schweiß perlt glänzend von Gary Coopers Gesicht. Das Bild ist vergleichbar gut, wenn nicht sogar besser, wie bei Casablanca und Sein oder Nichtsein (Ernst Lubitsch, auch eine Arthaus Blu-ra).
Der (deutsche) Ton ist solide und so gut wie rauschfrei, die Dialoge klar und sauber, lediglich die Musikuntermalung kling etwas dumpf.
Über den Film muss nichts mehr gesagt werden, er ist unbestritten einer der besten Western überhaupt.
Für Fans des Films ist der Kauf Pflicht.
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am 18. März 2016
Ich hätte mir gewünscht, mit der Blu Ray-Fassung von "High Noon" für den deutschsprachigen Markt eine Heimkinoversion in Händen zu halten, die keine Wünsche offenlässt. Der ganz große Wurf ist dem Label Arthaus zwar nicht gelungen, aber trotzdem bereue ich den Kauf nicht.

Dass nicht das gesamte Bonusmaterial den Weg auf die neue Blu Ray Disc gefunden hat, das zuvor peu à peu auf verschiedenen DVD-Fassungen erschienen ist, ist für bekennende Cineasten enttäuschend, das sehr gute Bild und der gute Ton reißen aber manches raus. Heimkinofans, die in erster Linie auf der Suche nach einer Veröffentlichung sind, die den Westernklassiker mit sozialkritischem Unterton in einer bild- wie tontechnisch qualitativ guten Fassung bietet, machen mit dem Kauf der Blu Ray Disc von Arthaus ganz sicher keinen Fehler.
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am 26. Juli 2013
Vor etlichen Jahren besaß ich die Arthaus-DVD von "12 Uhr Mittags" und dachte mir,
in "besserer" Bildqualität wirst du den Film nie sehen. Wie man sich irren kann...

Die Blu-Ray von "12 Uhr Mittags" bietet ein hevorragendes Bild in Schwarz-Weiss,
mit tollen Kontrasten, einer hohen Detailzeichnung (egal ob auf hellen oder dunklen Flächen).
Ich konnte kaum Rauschen oder Artefaktbildung erkennen. Der Unterschied zur DVD ist mächtig gewaltig.
Allen Zweiflern zum trotz, ist diese Vö. der Beweis, dass sich auch uralte Filme auf Blu-Ray lohnen.

Der Ton liegt in Deutsch/Englisch 2.0 DTS HD-Master Audio vor.
Er ist gut verständlich, in Deutsch etwas dumpf.

An Bonusmaterial gibt es:
1. Making of 22'
2. Doku 50'
3. Das berühmte Titellied 2.37'
4. Deutscher Kinotrailer
5. US-Trailer
6. Titelvorschau

Die beiden Dokus und der Film sind Deutsch untertitelt.
Dazu gibt es Wendecover und ein 18-seitiges Booklet in Deutsch.
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am 24. September 2014
Die Handlung dürfte den meisten bekannt sein, weshalb sie hier nur stichwortartig und zu Referenzzwecken verschiedener anderer Aspekte des Films wiedergegeben werden soll. Jedenfalls darf "verraten" werden, dass High Noon alles andere als ein konventioneller Western ist, er bietet keine heldenhafte Vision der Geschichte Amerikas und seines Erbes, hier wird auch nicht der Pionier und die Natur besungen. Drehbuchautor Carl Foreman, Cinematographer Floyd Crosby und Regisseur Fred Zinnemann benutzten das Westernthema in einer bisher unbekannten Strenge und Kargheit allegorisch, um eine jederzeit brüchige Gesellschaft darzustellen. Auch die scheinbare Einheit von Echtzeit und Filmzeit (tatsächlich sind rund 100 Minuten Echtzeit auf 85 Minuten Filmzeit komprimiert), sowie die dokumentarisch wirkende Photographie (Floyd Crosby hatte durchgesetzt, auf jegliche Filter zu verzichten) und das psychologisierende Spiel der Darsteller machen High Noon zu einem über das Genre hinausweisenden Werk - und zeitlos.

Drei Männer reiten in eine unbedeutende Kleinstadt irgendwo um 1880 im Westen, die Einwohner beobachten sie misstrauisch und gehen ihnen aus dem Weg. Sie kennen die drei, vor allem kennen sie den Mann, der nicht mit ihnen reitet, Frank Miller (Ian MacDonald) der etwas später mit dem Zug eintreffen soll. Sie sind die Desperados von denen Marshal Will Kane (Gary Cooper) die Stadt einst gesäubert hatte. Die Reiter passieren das Fenster des Justice of the Peace wo gerade eine Trauung stattfindet. Der soeben zurückgetretene Kane heiratet die junge Amy Fowler. Als sich die beiden das Ja-Wort geben zeigt die Wanduhr 10:33, es ist die erste Uhr in einem Film in dem die Zeit die wichtigste dramaturgische Rolle spielt. Schnitt zum Bahnhof wo der Station Master um 10:35 ein alarmierendes Telegramm erhält. Kanes Erzfeind soll hier um zwölf Uhr mittags eintreffen. Kane hatte ihn einst verhaftet worauf Miller zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt, aber nun aus unerfindlichen Gründen nach nur fünf Jahren begnadigt wurde und zurückkehrt um Rache zu nehmen.

Bürgermeister, Richter und Freunde drängen Kane, die Stadt trotzdem wie vorgesehen zu verlassen, schliesslich würde der neue Marshal tags darauf eintreffen, weshalb die Stadt sicher sei. Nachdem Will Kane und Amy mit ihrem Buggy bereits einige Meilen hinter sich gebracht haben, kommen Kane Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung, die er nun als Flucht empfindet und realisiert, dass er sich Miller sowieso irgendwann stellen muss wenn er nicht ewig flüchten will. Als Kane den Buggy wendet kann die kurze Ehe als gescheitert gelten, zumal ihn Amy nach der Rückkehr sofort vor das Ultimatum stellt, entweder sie oder die Stadt. An diesem Sommersonntag wird Kane in 85 Minuten entscheidende Lebenserfahrungen machen. Bereits um 10:53 kauft sich Amy ein Ticket um mit dem selben Zug die Stadt zu verlassen mit dem Frank Miller eintreffen soll und zwei Minuten später stellt ihm sein Deputy Harvey Pell (Lloyd Bridges) ein weiteres Ultimatum, entweder er wird der neue Marshal oder schmeisst hin - Kane lehnt ab und Bridges schmeisst Stern und Waffe auf Kanes Schreibtisch.

Regisseur Fred Zinnemann beschrieb selbst [1] wie er den Film basierend auf drei Elementen visualisierte: 1. Die bedrohliche Atmosphäre, die den ganzen Film bestimmt, symbolisiert durch die ewig statischen Eisenbahnschienen. 2. Gary Cooper in konstanter Bewegung nach Hilfe suchend, schwarz kontrastierend gegen einen weissen Himmel. 3. Der Mangel an Zeit, die als Gegner empfunden werden muss, weshalb in fast jeder Szene mit geradezu obsessiver Präzision eine Uhr gezeigt wird. Somit gewinnt jede einzelne Minute an Bedeutung und erhöht die Spannung, hier ist kein Platz für Füllmaterial, weder szenisch noch in Dialogen.

Zinnemann hatte sich bereits in den 1930er Jahren einen Namen gemacht für low-budget Filme mit ambitioniertem Anspruch. Sein erstes A-picture The Seventh Cross (1944) der mit Spencer Tracy in Hitler-Deutschland spielt, bezeichnete er als Vorahnung für High Noon (1952): "In a country gone berserk a man is running for his life, unable to trust anyone..." [2] Offensichtlich ist High Noon kein Western der den Pionier und das weite Land besingt, er wird vielmehr bestimmt durch die wechselnden Bedingungen denen Hollywood in den frühen 1950er Jahren sowohl kulturell als auch politisch unterworfen war, was sich auch in der Handlung zeigt. Zinnemann drehte 1953 mit From Here to Eternity ein kritisches Drama über das Leben in der US Army, mit dem er Frank Sinatra endgültig zu Starruhm verhalf und insgesamt 8 Oscars einfuhr, was Zinnemann in die Top Liga amerikanischer Regisseure katapultierte.

Den eigentlichen Anstoss zur Produktion dieses Films gab ein Repräsentant der UN, der Stanley Kramer mehrfach mit der Bitte kontaktierte, einen Film über die Gründungsgeschichte der 1945 in San Francisco gegründeten Organisation zu drehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte keiner der später Beteiligten eine inhaltliche Vorstellung, Drehbuchautor Carl Foreman war jedoch am Thema interessiert und schrieb bereits 1948 eine dreiseitige Synopsis ohne Titel in der er das politisch neutrale Vehikel eines Western als strategischen Vorwand für politische und gesellschaftliche Kritik benutzte. Dieser Grobentwurf enthielt bereits das komplette Skelett der späteren Handlung [3]. Mitte 1949 berichtete die New York Times über die fortschreitenden Pläne Kramers einen Western zu produzieren "which would tell the story of a town which died because it lacked sufficient fibre of citizenship to stand behind a man on moral grounds." [4] Damit wurde auch der Titel High Noon erstmals bekanntgegeben.

High Noon entstand in einer politisch brisanten Zeit in der Präsident Harry Truman Stärke demonstrieren wollte. Der Krieg zwischen Nord- und Südkorea führte 1950 zur Intervention der USA und endete erst 1953 mit einem Waffenstillstand. Der republikanische Senator Joseph McCarthy heizte seit 1950 im House Committee on Un-American Activities (HUAC) auf der hysterischen Suche nach angeblichen Kommunisten im öffentlichen Leben der USA die innenpolitische Stimmung auf. Auch für High Noon bleibt gerade dies nicht ohne Folgen: Drehbuchautor Carl Foreman wird im April 1951 als "unfriendly witness" vorgeladen und verweigert die Aussage. Das bringt ihn auf die berüchtigte Blacklist und führt zu Spaltungen im Team. Produzent Stanley Kramer bricht die Beziehungen ohne persönliche Begründung ab und - etwas später - auch Gary Cooper. Lediglich Fred Zinnemann bleibt bis zum Ende an Foremans Seite. Nun folgt eine öffentliche Hetzkampagne der High Noon-Gegner angeführt von John Wayne. Als Präsident der rechtskonservativen Motion Picture Alliance for the Preservation of American Ideals bekämpft er Foreman und hört nicht einmal auf, nachdem er selbst mit mit Howard Hawks als Regisseur hingebungsvoll in der Hauptrolle von Rio Bravo (1958) einen Gegenschlag gelandet hatte, der als Anti-High Noon-Film in die Westerngeschichte eingehen sollte. Sogar noch in den siebziger Jahren rühmte er sich in einem Playboy Interview seiner Mithilfe, Foreman nach England gejagt zu haben.

Für das Publikum machten vor allem die Darsteller High Noon attraktiv. Die Persönlichkeit mit der grössten Hollywood Erfahrung, von der auch High Noon profitierte, war natürlich Gary Cooper. Er war der höchstbezahlte Star in Amerika und ein geradezu globales filmisches Ikon von "understated masculinity", er galt als gradlinig, moralisch, lakonisch. Cooper war der Westerner, der Kavallerist, aber auch der solide ordinary joe. High Noon war sein 11. Nachkriegsfilm und aus mehreren Gründen war er eine Idealbesetzung für den vereinsamten Will Kane, ein eigentlich müde gewordener Held, der noch einmal über sich hinauswachsen muss. Stanley Kramers wichtigste Entdeckung war zweifellos die 21jährige Grace Kelly als Amy Kane, die direkt vom Broadway kam, keinerlei Filmerfahrung besass und anfangs noch etwas ungelenk wirkt aber durch Zinnemanns Führung plötzlich auf der Weltbühne stand und triumphierte. Katy Jurado als Kanes frühere Geliebte hatte bereits in über 40 Filmen mitgewirkt und war ein "top star south of the border". Sie kam aus einer wohlhabenden Familie und benötigte auch keinen Presse-Agenten, da sie ihre eigenen Kolumnen schrieb. Dann Thomas Mitchell als Bürgermeister, Lloyd Bridges als Hilfssheriff. Diese Schauspieler stehen vollkommen im Dienst der Handlung, sie haben kein Eigenleben, sie haben auch keinen Ausweg in eine komische Situation denn der Film ist ernst bis in die Knochen - und dies ist ausnahmsweise als Kompliment gemeint.

Der Film hat drei Handlungsstränge, zuerst die Beziehung zwischen Will Kane und Frank Miller die in einer Neuinszenierung der Vergangenheit die Gegenwart in ein explosives Gemisch verwandeln. Daraus entsteht gleich der zweite, in dem die Ehe von Will Kane und Amy unterbrochen wird, da deren Glaubensprinzipien sich nicht mit Wills Engagement für Gewalt in Einklang bringen lassen. Der dritte Handlungsstrang betrifft Kanes Beziehungen mit einer Reihe von Bürgern und deren Verhandlungen untereinander. Und da kommt auf geniale Weise Katy Jurado als Helen Ramirez ins Spiel, psychologisch und strukturell verbindet sie die drei männlichen Hauptrollen. Denn sowohl mit Kane als auch Miller und nun auch mit dem verhinderten und eifersüchtigen Deputy Harvey, dem labilsten Glied dieser Kette, hatte und hat sie romantische Affairen. In der Tat dominiert sie auf unterschiedliche Weise jeden der drei.

Aber Helen Ramirez, die Besitzerin des Hotels und Saloons, bezieht keine Stellung in diesem Konflikt, sie denkt pragmatisch, verkauft ihre Anteile und packt ihre Koffer und um 11:06 hat sie mit dem schwächlich eifersüchtigen Harvey Schluss gemacht. Kane erhält eine einhellige Abfuhr von den Gästen des vollbesetzten Ramirez Saloon und seine weitere Suche nach Deputies bleibt ebenfalls erfolglos. Sein ehemaliger Deputy Sam Fuller lässt sich aus Angst von seiner Frau verleugnen. In der ebenfalls vollbesetzten Kirche zeigt man ihm zwar mit vielen Worten Verständnis, aber dies ist hohl und vor allem von kommerziellen Interessen geprägt. Letztendlich kommt die Gemeinde zum Ergebnis, dass es für alle das Beste sei, wenn Kane die Stadt sofort verlässt. Kanes Vorgänger und langjähriger Freund Mart Howe (Lon Chaney Jr.) verweist auf seine Arthritis und betont, er wäre deshalb eher hinderlich. Mit jeder Verhandlung und Ablehnung verrinnt wertvolle Zeit und Kane wird zunehmend verzweifelter und bitter enttäuscht über seine Freunde, die sich in ihren Häusern verbarrikadieren. Es wird ruhig in Hadleyville.

Auch wenn die erste Stunde des Films nicht von herkömmlicher Action bestimmt wird, ist jede Minute bedeutungsvoll und konzentriert, dass man einfach mit Kane mitlebt. Jede Minute hat ihre Symbolik und eigene Spannung und fordert vom Zuschauer äusserste Konzentration, man spürt am eigenen Leib, wie Kane die Zeit davonläuft, seine Enttäuschung wächst, er wirkt zwar nicht mutlos, aber man sieht und fühlt wie er langsam an der Situation zu verzweifeln droht, sodass er vor der Abfassung seines Testaments fast zusammenbricht. Es ist 11:55 und die Schnitte werden rasanter, vom Uhrenpendel in Kanes Büro zu den ewig statischen und bedrohlichen Bahnschienen, zu den Desperados die zum letzten Mal ihre Waffen inspizieren, zur leeren Mainstreet, Grossaufnahme der Fullers, Grossaufnahme von Mart Howe. Um 11:58 Grossaufnahmen von Helen Ramirez und Amy Kane, zurück in Will Kanes Büro und den Sessel in dem einst Frank Miller Rache schwor - in diesem Moment pfeift der ankommende Zug.

In diesem Moment fällt aber auch plötzlich auf, dass der andere Hauptdarsteller Frank Miller, während einer vollen Stunde nicht einmal aufgetreten ist. Sein Charakter wurde lediglich durch Gespräche und andere verbale Hinweise gezeichnet, es gibt weder irgendeine Einleitung noch Rückblenden, was ihn zu einer irgendwie abstrakten Bedrohung macht. Wollte Drehbuchator Foreman durch den physisch abwesenden Frank Miller die unheimliche Bedrohung des HUAC und die Kapitulation Hollywoods kommentieren oder demonstrieren? Immerhin war er Zeuge, wie weit über hundert bedeutende Schauspieler, Regisseure, Drehbuchautoren und andere boykottiert und teilweise ruiniert wurden. Denn HUAC wollte genau wie Frank Miller radikal aufräumen.

Dann Schnitt auf Will Kane, der allein und verlassen in der Mitte der Main Street steht. Nun folgt die berühmteste Einstellung des Films indem die Kamera von einem Kran langsam nach oben geführt wird, wodurch Kane kleiner und kleiner und machtloser wirkt.

Pünktlich um 12 Uhr mittags trifft Frank Miller ein, zunächst sieht man ihn nur von hinten um die Neugier zu erhöhen bevor er sich umdreht und sein pockennarbiges Gesicht zeigt. Gleichzeitig steigen Amy Kane und Helen Ramirez in den Zug. Nun marschieren die Desperados auf die menschenleere Stadt um Kane zu suchen. Kane überlistet zwei der Bande und erschiesst sie. Dann wird er von einer Kugel getroffen und geht zu Boden. Bevor ihn der dritte Gangster erledigen kann, taucht überraschend Amy auf die bereits beim ersten Schuss aus dem Zug in die Stadt geeilt ist und erschiesst den dritten Gangster von hinten. Aber sie wird von Miller als Geisel genommen, kann sich aber losreissen und gibt damit Kane freies Schussfeld, sodass dieser seinen Widersacher endlich zur Strecke bringen kann. Und nun tauchen plötzlich aus allen Richtungen die Bürger auf um erleichtert den Tatort zu begaffen und Kane zu gratulieren. Aber der Marshal blickt sie nur kalt an und wirft ihnen den Stern vor die Füsse. Anschliessend besteigt er mit Amy wieder den Buggy aus der Anfangsszene und verlässt endgültig die Stadt.

Abschliessend noch eine Anmerkung zu dem berühmten Urteil John Waynes, der den Film als un-amerikanisch abtat. Dies hatte nicht nur mit der Rettung von Kane durch eine Frau zu tun, Howard Hawks störte vor allem der Gedanke, dass Gary Coopers Marshal geradezu kopflos durch die Stadt rennt, um die Bürgerschaft um Hilfe zu bitten, dies empfand er als politisch unkorrekt und moralisch geradezu verwerflich. Um den Kontrast zu High Noon zu betonen, stellte Hawks dem einsamen Gary Cooper die camaraderie von John Wayne, Dean Martin und Walter Brennan gegenüber, die zudem auch mit einer gesunden Portion Humor ausgestattet ist. Hinzu kam, dass der Duke die Schluss-Szene mit dem Stern missverstand. Er dachte nämlich, dass Kane den Stern nicht nur in den Staub warf, sondern diesen auch noch mit dem Stiefelabsatz hineinstampfte. Hierzu muss man verstehen, dass die Amerikaner gewissen nationalen Symbolen wie der Flagge und eben auch Dienstabzeichen (ein Marshal war ein Bundesbeamter) mehr Respekt entgegenbringen als wir Europäer. 1971 nutzte Don Siegel die Symbolik, indem er Dirty Harry Callahan (Clint Eastwood) am Ende seine Dienstmarke verächtlich ins Wasser werfen lässt.

High Noon wurde 1953 für sieben Oscars nominiert. Ausgezeichnet wurden Gary Cooper als bester Darsteller, Dimitri Tiomkin und Ned Washington für den Song "Do Not Forsake Me, oh My Darlin'", Tiomkin für die Musik, Elmo Williams und Harry Gerstad für den Schnitt. Bester Film wurde The Greatest Show On Earth von Cecil B. DeMille. Im Gegensatz zu High Noon ist er inzwischen fast vergessen. Aber Western hatten selten die Chance, einen Oscar als bester Film zu gewinnen.

1. Fred Zinnemann: An Autobiography. London 1992
2. Phillip Drummond: High Noon. BFI 1997
3. Foremans Agent fielen einige Übereinstimmungen mit der 1947 erschienen Kurzgeschichte The Tin Star von John Cunningham auf, worauf Foreman die Rechte kaufte und Cunninghams Name im Vorspann angegeben wurde.
4. New York Times, 8 May 1949

PS: Obwohl ich mit der DVD durchaus zufrieden bin, dachte ich trotzdem, dass manche Konturen nicht ganz so scharf sind wie sie sein sollten. Auch die von Floyd Crosby bewussten Überbelichtungen reduzieren manchmal Detailreichtum. Deshalb bestellte ich diese Blue Ray und muss feststellen, dass die Bildqualität geradezu enorm besser ist. Die Kameraführung und -technik von Floyd Crosby, der bewusst auf alle Filter verzichtete, um eine fast dokumentarische Atmosphäre zu schaffen kommen praktisch wie auf der Kinoleinwand prägnant zur Geltung. Auf die interessanten Extras wurde hier bereits hingewiesen.
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am 6. Mai 2017
Der Westernklassiker ohnehin.
Lieferung Top. Der beste Western aller Zeiten. Film Musik Top und Film selber auch. Eine legende der Film !!!
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am 7. Juni 2017
der Film ist natürlich erste Sahne aber ich habe mir diese Neuauflage bestellt weil diese mit einer Audio 5.1 Spur beschrieben wurde was leider nicht zutrifft. Schade
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am 27. Mai 2017
High Noon – Zwölf Uhr mittags gehört auch heute noch nicht nur zu den besten Western, sondern auch zu einen der besten Filme unserer Zeit. Er wurde sogar in die „National Film Registry“ aufgenommen, was nur Filme schaffen, die kulturell und/oder historisch und/oder ästhetisch gelungen bzw. bedeutend sind. Von daher haben wir uns gefreut, dass Filmjuwelen den Klassiker nun auch auf DVD und Blu-ray in den Handel gebracht hat.

Die Geschichte im Film sollte eigentlich jedem Zuschauer bekannt sein, dennoch eine kleine Zusammenfassung: Gleich zu Beginn ist unser Held Marshal Will Kane zu sehen, der gerade dabei ist seine Liebe Amy zu heiraten. Ihr zuliebe hat er seinen Job aufgegeben und will nur mit seiner Frau in Ruhe auf der Farm leben. Als er jedoch kurz nach der Trauung die Nachricht bekommt, dass der Bandit Frank Miller in der Stadt zu erwarten ist, beschließt er auf seinen Posten zurückzukehren. Diesen hatte Kane vor fünf Jahren hinter Gittern gebracht, nicht ohne dass Miller bittere Rache schwörte. Er soll um 12 Uhr mittags mit dem Zug ankommen, wo er am Bahnhof schon von drei seiner Schergen erwartet wird. Obwohl die Menschen in der Stadt Kane bitten zu fliehen, will er sich Miller stellen.

Auch heute kann der Film komplett überzeugen. In den Rollen sind unter anderem Gary Cooper als Will Kane, Grace Kelly als Amy und Ian MacDonald als Frank Miller zu sehen. Uns haben die Darsteller echt gut gefallen, man nimmt jedem seinen Charakter ab. Regisseur Fred Zinnemann traf mit diesem Film den Zahn der Zeit und schuf einen Western, der in Echtzeit gedreht wurde. Im Übrigen konnten er und sein Kameramann froh sein den Dreh überlebt zu haben, denn sie lagen bei der Einfuhr des Zuges auf den Schienen und wussten nicht, dass die Bremsen des Zuges versagt hatten. Der Zugführer warnte zwar mit schwarzem Rauch, Zinnemann und sein Kollege wussten aber nicht, was der Rauch bedeuten sollte. Zum Glück konnten sich die Beiden retten, nur die Kamera ging zu Bruch, die Aufnahmen konnten aber verwendet werden. Wer sich den Klassiker nach Hause holen will, kann diese nun mit der DVD und der Blu-ray machen. Wir haben uns über die komplette Laufzeit gut unterhalten gefühlt, Genrefans sollten sich den Film nicht entgehen lassen.

Obwohl der Film aus dem Jahre 1952 stammt, bekommen die Zuschauer hier ein überraschend gute Bildqualität geboten. Diese gefällt durch ihre Laufruhe, sehr selten scheint das Bild marginal unruhig. Dazu kommt ein guter Schwarzwert, Lichtblitze und Kratzer sind ebenfalls sehr selten zu sehen und fallen auch nicht wirklich auf. Die Schärfe überzeugt besonders in den Nahaufnahmen, in der Totalen sind manchmal kleine Unschärfen zu sehen. Wenn man das Alter des Materials bedenkt, kann man hier wirklich mehr als zufrieden sein. Obwohl auf dem Cover die deutsche und auch die englische Tonspur in Dolby Digital 5.1 angegeben sind, liegen diese glücklicherweise nur in Dolby Digital 2.0 vor. Wir sind froh, dass auf eine pseudo 5.1 Abmischung verzichtet wurde, da dies mit Sicherheit nicht funktioniert hätte. Dazu kommen deutsche Untertitel, die auf dem Cover gar nicht angegeben sind. So bekommt man hier im Ganzen gesehen einen klar verständlichen Ton geboten, der zusammen mit den Nebengeräuschen und Effekten sauber über die Front wiedergegeben wird. Das Bonusmaterial besteht aus dem Kinotrailer zum Film, einer kleinen Trailershow und einem interessanten Maing of. Dazu kann man sich noch die gute Dokumentation „Inside High Noon“ ansehen.
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