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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
49
4,6 von 5 Sternen
Star Trek - Next Generation/Season 3 [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. Juni 2013
Nun halte ich also endlich die 3. Staffel "Star Trek TNG" in den Händen und möchte ein paar erste Eindrücke dazu teilen.

Die Verpackung von Amazon ist mittlerweile vorbildlich zu nennen. In einem Pappkarton mit Pappinlay ruht eine Plastikschachtel, in der die eigentliche Box liegt, die nochmal extra in Folie eingeschweißt ist. Obenauf wurde die Pin-Schachtel geklebt, der Pin ist sichtbar und sieht erneut sehr schön aus. Die Klebepunkte lassen sich rückstandsfrei von der Box entfernen. Die sechs Disks im Inneren des Steelbooks sind gut untergebracht, kommen aber absolut schmucklos daher. Auf einem dünnen Flyer sind die Episodenliste und das Bonusmaterial abgedruckt. (Das gab es früher auch schon mal schöner, etwa mit Kurzzusammenfassungen der Episoden.)

Die 3. Staffel enthält wirklich einige starke Folgen, darunter "Der Überläufer", "Der Gott der Mintakaner", "Die alte Enterprise" (ein würdiger zweiter Abschied von Tasha Yar), "Der schüchterne Reginald" (die Folge, die Lieutenant Barclay, einen der ungewöhnlicheren Sternenflottenoffiziere, einführt) und natürlich "In den Händen der Borg", die Abschlussfolge, die damals mit einem wirklich üblen Cliffhanger endete. Außerdem erfreulich: Gates McFadden alias Dr. Beverly Crusher kehrt zurück. Dazu gibt es neue Uniformen und einen verbesserten Vorspann (aber das ist Kosmetik.)

Das Bonusmaterial bringt sowohl die vier alten "Aus dem Logbuch-Archiv"-Teile, die man von früheren Veröffentlichungen kennt, als auch einiges Neues. Zum einen finden sich die Original Episoden-Promotions auf den Silberlingen, dazu fünf Audiokommentare, von denen vier neu sind (u.a. zu "Die alte Enterprise"). Neu sind die Features auf Disk 5 und 6. "In Erinnerung an David Rappaport" ist ein Featurette, das Aufnahmen des ursprünglichen Kivas-Fajo-Darstellers zeigen, der später durch Saul Rubinek ersetzt wurde und dem galaktischen Sammler ein deutlich anderes Gesicht gegeben hätte. Ein "Gag Reel" zeigt lustige Szenen bei den Dreharbeiten. Sehr genial sind die zwei langen Features "Star Trek: The Next Generation: Im Autorenzimmer" (70 Min. - ein interessantes Interview mit damaligen ST-Drehbuchautoren) und "Widerstand ist Zwecklos: Assimilierung der nächsten Generation" (90 Min.), eine Doku, für die erneut prominent die Autoren und die Schauspieler auf die Entstehung dieser Staffel rückblicken. "Ein Tribut an Michael Piller" bildet einen 15-minütigen nachdenklichen Abschluss. Mir gefällt diese Schwerpunktsetzung des neuen Materials, das einmal die Autoren ins Licht rückt, eine Berufsgruppe, die hinter Schauspielern und Regisseur viel zu oft zurückstehen muss, obwohl sie gerade zum Erfolg von Serien entscheidend beiträgt.

Die wichtigste Frage lautete vielleicht: Taugt die Optik diesmal was? (Nachdem Staffel 2 ja eher ein Reinfall war.) Und ich kann nur sagen: Oh ja! Sie ist stellenweise atemberaubend schön. Alle Mängel aus Season 2 sind vergessen, CBS Digital hat sich einmal mehr selbst übertroffen. Die Farben sind wunderbar brillant, auch dunkle Momente überzeugen durch ein gutes Bild und die nachproduzierten Effekte sind erstklassig. Nachdrücklich sehen kann man das (überall im Netz zu finden) an einer Enterprise-Einstellung, die sowohl in Staffel 2 als auch 3 verwendet wurde: einmal in "Illusion oder Wirklichkeit", einmal in "Auf schmalem Grat". Die Enterprise feuert dabei eine Sonde ab. Der von CBS neu erstellte Shot ist dem von HTV Illuminate um Längen überlegen. Und dieser Eindruck zieht sich durch die ganze Staffel (so weit ich das nach Sichtung dreier spontan geschauter Lieblingsfolgen sagen kann :) ).

Unterm Strich ist diese Staffel absolut empfehlenswert für alle ST-Fans und jene, die es werden wollen. Tolle Geschichten paaren sich mit einer erstaunlich frisch wirkenden Optik. Dafür ist mir sogar der doch nicht ganz geringe Preis recht.
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am 3. Mai 2013
In der dritten Staffel jagen sich die guten Folgen gegenseitig. Wie auch aus dem Bonusmaterial dieser Edition zu erfahren ist, hatte die Serie einen Wendepunkt in Staffel 3. Dieser ist auch zu bemerken. Abwechslungsreich und durchaus spannend, was nicht nur für den Cliffhanger "In den Händen der Borg" (Best of both Worlds) gilt. Nicht nur für Fans etwas, da gerne auch mal etwas mehr für das Köpfchen geboten wird, da auch moralische Aspekte behandelt werden, aber so gut, das auch solche Episoden unterhalten.

Bild: Nachdem die 2. Staffel viel Kritik einstecken musste, da die Qualität des Bildes schlechter war, als bei der 1. Staffel, bleibt einen beim Betrachten der 3. Staffel die Spuke weck! Das Bild ist gestochen scharf. Das Ergebnis stellt locker ganz neue Serien an die Wand. Die Farbtiefe ist ebenso beeindruckend wie die Tatsache, das es keine starken Schwächen gibt. Satte Farben und keinerlei Nachzieheffekte. Echtes HD, das durch die sorgsame Überarbeitung von CBS eine Referenz darstellt.

Ton: Der deutsche Ton ist überraschend unterschiedlich. Er hat leider kleine Alterserscheinungen. Fairerweise muß betont werden, das der dt. Ton aber auch nur bedingt restauriert werden kann, da es keinerlei Masterbände für ihn gibt. Der englische Ton ist hervorragend, was aber kein Wunder ist, da er natürlich auch, wie das Bild, restauriert wurde. Die Blu-Ray werden weltweit veröffentlicht, daher gibt es erneut auch andere Sprachen wie Japanisch.

Extras: Die alten kleinen Einblicke, die zuvor bei den alten DVD-Auflagen zu sehen waren, sind wieder mit dabei. Wie schon zuvor gibt es aber auch brandneues Material. Ein Gagreel (Versprecher/Pannen) in HD, Audiokommentare und drei in HD gefilmte Einblicke in die Arbeit der Autoren. Besonders die neuen Bonusfilme zeigen die Schwierigkeiten auf, die es zu meistern gilt, um eine Serie das Überleben in der TV-Landschaft zu sichern. Ein Tribut an Michael Piller, der unter anderen den Cliffhanger beisteuerte, der leider vor Jahren an Krebs gestorben ist, wird auch präsentiert. Alle Extras sind im Originalton mit optionalen Untertiteln.

Fazit: Nach der zweiten Staffel wieder ein deutlicher Schritt nach vorn. Die dritte Staffel bietet das bisher beste Bild der Blu-Ray-Neuveröffentlichungen. Aber auch die Episoden sorgen für spannende und sehr abwechslungsreiche Stunden. Nicht nur für Star-Trek-Fans zu empfehlen
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am 27. November 2013
Die Box mag etwas teuer sein auf den ersten Blick, ja, aber schlieslich wurde für die Veröffentlichung auf Blu-Ray das ganze Material restauriert (!) und die Effekte bearbeitet un in HD aufgespielt - so wie es sich für eine Serie dieser Grösse auch gehört!

Bildformat ist im korrekten Format (4:3) aufgespielt was auf heutigen 16:9 TVs schwarze Balken links und rechts ergibt. So und nicht anderst möchte ich es haben.

Der Sound: In Deutsch zwar nur Mono aber der geneigte Trekkie guckt sich die Serie sowieso im englischen Original an, welche hervorragend räumlich aufbearbeitet wurde. Zur Hilfe gibt es deutsche und englische Untertitel

Serie: ist sowieso top (mit Ausnahme ein oder zwei Episoden die mir persönlich nicht so gefallen haben).

Bonus-Material: wiederum interessante Dokus zur Entstehung, wobei man nebst den bekannten DVD Special auch neues Material hinzugefügt hat, wie auch Audio-Kommentare (zur "die alte Enterprise" gibt es zwei), Gag-Reel, deleted scenes.

FAZIT: teuer, aber die Qualität stimmt. Alle anderen die bezüglich Preis sich darüber beschweren und einen 1 Stern vergeben: grabt doch eure alte VHS Aufnahmen heraus.
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am 6. Juni 2013
Anders kann man es nicht sagen. Wenn Sie eine perfekte Staffel STAR TREK ihr Eigen nennen wollen, so MÜSSEN sie hier zuschlagen.

In Staffel 3 von STAR TREK: THE NEXT GENERATION auf Blu Ray stimmt nun endlich (fast) alles.

Die Folgen der dritten Staffel der Erfolgsserie gelten nicht nur unter Fans als die besten aller STAR TREK Serien. Die Show hatte 1989 endlich ihre eigene Gangart gefunden - nachdem man in den ersten zwei Staffeln noch nach einer eigenen Identität und Abgrenzung zum Kult-Original aus der 60igern gesucht hat -, die das STAR TREK Universum für 16 nachfolgende Jahre prägen sollte.
Selbst die "schlechten" Episoden dieser Staffel sind überdurchschnittlich gut. Dafür sind die Highlights wirklich ECHTE Highlights. Klassiker der TV-Unterhaltung, die Maßstäbe weit über das Franchise hinaus setzten, die heute noch von Film und TV-Serien schaffenden verehrt und als Referenzwerke genannt werden.

Die Restaurierung hat erneut CBS Digital übernommen selbst, die bereits mit bei der ersten Staffel erstaunlichste und atemberaubende Rekostruktionsarbeit geleistet haben. Als wäre das nicht genug, legen die Jungs und Mädels mit Staffel 3 noch einen auf. Kristallklares, gestochen scharfes und wundervoll warbintensives Bild, mit minimaler Körnung in allen Folgen. Die Restaurierung der Effekte ist schlicht atembraubend. Viele Details der liebevoll ausgearbeiteten von Hand zusammengesetzten Modelle werden erst in HD offensichtlich! Die Effekte wurden neu zusammengesetzt, Planeten wurden mit CGI für HD aufgewertet... das Ergebnis? Die Serie sieht frischer aus den je, die Effekte halten locker mit aktuellen Produktionen mit, übertreffen sie sogar noch, weil sie hier tatsächlich praktisch und nicht digital erstellt wurden. Die Enterprise hat nie besser ausgesehen! Effektlastige Folgen wie "Die alte Enterprise" rauben ihnen... den Atem!

Ton (Englisch): Nicht minder beeindruckend als das Bild. Perfekter Raumklang, perfekte Komposition aus Sprache, Soundeffekten und Musik... vor allem die Weltallszenen lassen es krachen. Faszinierender Tiefenklang und perfekte Bass Abstimmung machen TNG Season 3 zu einem Referenzwerk in Sachen Audio Präsentation!
Wehrmutstropfen (daher das "fast" perfekt): Deutsch liegt mal wieder nur in Stereo vor... beachtet man die Alternative (Neusynchronisation) ist aber dieses "Übel" die wohl definitiv bessere Lösung.

Specials: Alle Specials der DVD Edition haben es auf die blaue Disk geschafft. Zusätzlich wurden neue Specials für die Blu Ray produziert. Unter anderem ein aufschlussreiches, witziges und sehr informatives Gespräch mit den Autoren der Erfolgsstaffel.

Das Steelbook kommt wie Season 2 edel verpackt und kratzfrei zugeliefert. Es liegt diesmal der Romulanische Pinn bei. Nichts zu beanstanden. Das FSK Logo ist ein Aufkleber und geht problemlos ab.

Eine PERFEKTE Edition einer PERFEKTEN Staffel eines PERFEKT restaurierten TV-Sci-Fi-Serienklassikers!

Zugreifen! Sie werden es garantiert nicht bereuen!
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am 28. April 2013
Nachdem ich mir jetzt einen genauen Einblick in diese Box verschaffen konnte (ich hab die Box seit dem 24.04.2013), kann ich bestätigen, das die Qualität hervorragend ist und die zweite Staffel sichtbar in den Schatten stellt. Die visuellen Effekte wurden wie bei der ersten Staffel von CBS-Digital erstellt. Sie bieten eine deutlich höhere Qualität als die der zweiten Staffel. Auch sonst ist das Bild besser als bei der zweiten Staffel, da es einheitlicher wirkt. Das Filmkorn ist deutlich zurückhaltender als noch bei der zweiten Staffel, nur in den dunklen Szenen nimmt es sichtbar an Intensität zu. Beim Bonusmaterial bleiben ebenfalls keine Wünsche offen.

Lediglich der deutsche Ton liegt nach wie vor nur in Mono vor, woran sich leider auch nichts ändern wird. Dafür ist der englische 7.1 Ton Spitze. Ich kann hier jedem nur empfehlen, sich die Serie in Englisch mit deutschen Untertiteln anzusehen. Schon in Bezug auf die Tonqualität lohnt es sich. Zudem erspart man sich so den Sprecherwechsel in der 4. Staffel und den sehr schlechten deutschen 5.1 Ton in den letzten beiden Staffeln.

Die Box besteht aus 6 Discs in einer 6er Elite-Hülle mit Pappschuber. Das hässliche FSK-Logo ist auf dem Pappschuber befestigt und lässt sich leicht und rückstandslos entfernen. Auch wenn die Box nicht billig ist, so ist sie doch ihr Geld bis auf den letzten Cent wert.
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am 2. Juni 2013
Staffel 1 beeindruckte mich vor etwas mehr als einem Jahr mit seinem Qualitäts-Quantensprung zwischen DVD und BluRay, litt aber unter einigen Fehlern im an sich erstklassigen 7.1 O-Ton sowie an nicht eingefügten Effekten, welches letztlich zu einer ärgerlichen Umtausch-Aktion führte.
Staffel 2 hatte keine Ton-Probleme und bessere Menüs, aber das Bild hat einen deutlichen Rückschritt gegenüber der ersten Staffel gemacht, teils auf Grund des damals gewählten Filmmaterials, teils auf Grund der schlechteren Arbeit des Remastering-Teams HTV und wegen der mangelnden Qualitätskontrolle seitens CBS.
Beide Staffeln waren inhaltlich manchmal wegweisend ("Measure of a man"), manchmal grausam schlecht ("Justice", "Up the long ladder"). Insgesamt gab es also 2 an sich tolle Produkte mit viel neuem und interessantem Bonusmaterial, die aber unbestreitbar ihre Probleme hatten.

Genau wie damals beim Dreh der Serie hat man aber nun mit Staffel 3 wirklich zum ersten Mal durch und durch erstklassige Arbeit abgeliefert!

Inhaltlich wurde die Serie mit Staffel 3 deutlich besser. Als Beispiel möchte ich hier die Folgen "The Offspring" und "Who Watches The Watchers?" erwähnen, die wirklich auf halbwegs glaubhafte und, im ersten Fall, wirklich rührende und zugleich humorvolle Art und Weise neue Möglichkeiten erforschen, also im Kern von Science-Fiction liegen. Hier wurde das "One hour morality play" zelebriert, wobei Patrick Stewart mit seinen Erfahrungen mit Shakespeare Stücken der ideale Schauspieler war. Und Humor gibt es auch in der Folge "Hollow Pursuits", welche vom "Doppelleben" des Reginald Barclays, gespielt von Dwight Schultz und natürlich berühmt durch seinen "H.M Murdock" aus "A-Team", handelt. Die Holodeck-Varianten von Picard, Data, Troi und nicht zuletzt Riker sind einfach urkomisch! Über die Cliffhanger-Folge "Best Of Both Worlds" brauche ich wohl nichts mehr schreiben. Spannend und visuell ansprechend. Kommt gut im Double-Feature mit StarTrek 8!
Insgesamt gibt es nur wenige wirklich schlechte Folgen ("Allegiance" hat mir nicht gefallen)!

Das Bild ist wahnsinnig gut! Ignoriert man einfach mal die Kritiker, die immer noch nicht verstanden haben, dass eine Breitbild-Umsetzung zu teuer und zu aufwändig (und vielleicht nicht mal möglich) ist, und eine künstliche Streckung auf 16:9 mit so gut wie jedem BluRay-Fernseher-Setup möglich ist, dann bekommt man hier ein scharfes Bild mit gut funktionierender Kompression und sehr frischen und glänzenden Farben, dass zudem noch deutlich homogener vom Rauschen bzw. Filmkorn daherkommt, als es noch in Staffel 1 und insbesondere in Staffel 2 der Fall war. Dabei fällt dann immer wieder der Produktionswert, der damals in die Serie gesteckt wurde, auf. Michael Westmores Make-up Arbeit z.B. wurde nicht umsonst schon mal mit dem Oscar (Die Maske) belohnt, und die Effekt-Arbeit kann sich dank der damaligen Modell-Technik kombiniert mit heutiger Digitaltechnik wirklich sehen lassen. Der Unterschied zwischen Season 2 und 3 ist teilweise wie Tag und Nacht, und das geradezu wörtlich. Hatte der Borg-Cube in "Q-Who?" in Staffel 2 noch einen sehr flachen Look mit recht langweiligem, recht hellem, lighting pass, so bekommt er in "Best Of Both Worlds" viel mehr Tiefe und deutlich interessantere und detailliertere Beleuchtung. Das hat insbesondere mit den unterschiedlichen Philosophien der damaligen Effekt-Leute Dan Curry ("Q-Who?") und Robert Legato ("Best Of Both Worlds") zu tun, wobei ersterer auch mit HTV am Remastering gearbeitet hat. Hätte man Legato rangelassen, hätte man schon für Season 2 die Chance genutzt, den Borg-Cube im Remastering mehr an die Variante aus "Best Of Both Worlds" anzupassen. Besonderes bildtechnisches Highlight ist die Folge "Yesterday's Enterprise". Die alte Enterprise "C" sieht unglaublich gut aus, und die kontrastreichere und insgesamt dunklere Set-Beleuchtung kommt im neuen farbkorrigierten HD-Bild einfach genial rüber.
Insgesamt kommt das Bild vielleicht nicht an neue Hochglanzproduktionen aus den letzten 3 bis 4 Jahren heran, aber Serien von 200x, insbesondere Star Trek Enterprise und dessen Blu-Ray-Veröffentlichung, werden locker in die Tasche gesteckt, und das trotz des Bildformates. So muss das sein!

Zum neuen HD 7.1 Ton wurde schon viel bei Staffel 1 und 2 geschrieben, was man eigentlich so stehen lassen kann. Selbst wenn man keine Surround-Anlage besitzt, lohnt es sich, diese Tonspur zu wählen. Sie ist zwar vom Grundniveau etwas leiser, aber deutlich klarer und dynamischer. Die Serie klingt viel frischer, insbesondere im Vergleich zum muffigen deutschen Ton. Zwar waren die Synchronsprecher damals insgesamt gut, aber es lohnt sich hier wirklich für jeden, der des Englischen mächtig ist, sich die Serie im O-Ton anzuschauen.

Abgerundet wird das Set durch das alte und neue Bonusmaterial. Leider gibt es auch in Season 3 wieder viel Redundanz zwischen Dokumentation und Audio-Kommentaren. Der Fokus liegt dabei, angesichts der damaligen Lage, verständlicherweise klar auf der Screenwriter-Fraktion Ira Steve Behr, Ron Moore und nicht zuletzt dem damals neuen Chef Michael Piller. Sind die Audiokommentare recht interessant, so wird leider vieles von dem, was die Autoren in diesen Kommentaren zum Besten geben, in dem Feature "In the writer's room" wiederholt. So ist mein persönliches Highlight bei den Audiokommentaren der von David Carson zu "Yesterday's Enterprise", obwohl der bereits 2008 auf DVD erschien. Insgesamt sind die Audiokommentare und die neuen HD-Features trotzdem ein interessanter Mehrwert für Trekkies, die man nicht verpassen sollte. Und es macht auch einfach Spaß, mit anzusehen, wie sich die Screenwriter in dem bereits angesprochenen "In the writer's room"-Feature humorvoll über ihre alte Arbeit austauschen. Rührend ist das Tribute-Feature für den 2005 verstorbenen Michael Piller, welches auch vielsagend in Hinblick auf den Vergleich mit dem neuen "JJ-Abrams-Trek" ist.
Einziger klarer Kritikpunkt: Die damaligen CG-Tests, die man im Zuge des Remasterings gefunden hat, gibt es nur als Best-Buy exclusive SD-Feature! Die Absicht dieser Politik ist klar, aber es ist einfach eine Schande, solche Aufnahmen dem Großteil der Welt nicht zur Verfügung zu stellen und denen, die Zugang haben, nur eine halbgare SD-Variante aufzutischen! Man kann nur hoffen, dass dieses Feature irgendwann noch in HD auf BluRay kommt.

Fazit: Wer hier als Trekkie mit der Möglichkeit, BluRays zu schauen, nicht zugreift, ist selbst schuld. Die HD-Umsetzung stellt im Bereich der Serien-Remasters zurzeit die absolute Referenz dar, an der sich viele zukünftige Umsetzungen alter Serien messen müssen. Über den Preis kann man natürlich diskutieren, gerade im Vergleich zu dem, was man in den USA oder in Italien für das Set bezahlen muss, aber mir ist die Box jeden Cent der 55 Euro, die ich hier bei Amazon bezahlt habe, wert. Absolute Kaufempfehlung!!!
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am 6. Juni 2013
Also gestern kam die Season bei mir an. Bisher habe ich eine Folge gesehen und in ein paar andere reingeschaut. Also ich kann mich irren aber in Bild und Ton haben sie denke ich einen weiteren Warpfaktor draufgelegt. Im Vergleich zu Season 2 sowieso. Also Bild und Ton erstklassig. Habe die Folge Energiefalle gesehen, der Schlachtkreuzer im Asteroidenfeld sah so detailliert aus, als ob man ihn direkt anfassen könnte.

Ich bin total begeistert!
Klare Kaufempfehlung!!
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am 3. Februar 2010
Dieser UK-Import ist eine gute preisliche Alternative für alle, die keine Lust haben sich durch deutsche Halbstaffelveröffentlichungen abzocken zu lassen. Man bekommt hier die komplette Staffel zum Preis einer halben inklusive deutscher Tonspur und deutschem Menü.

Inhaltlich: Die dritte Staffel gefällt mir besser als die beiden Vorgänger. Es wechseln sich hier starke Episoden (z. B. "Die neue Enterprise", "Die Sünden der Väter", "Der Überläufer") mit mittelmäßigen und leider auch schwachen Geschichten (z. B. "Mutterliebe", "Picard macht Urlaub")ab. Die besseren Geschichten überwiegen jedoch.
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am 11. Juni 2013
Die Qualität ist viel besser als bei Staffel 2. Die Bildqualität ist konstant gut. Wenn man ein Rauschen zu erkennen vermag, ist es durchgehend auf dem selben extrem geringen Niveau. Nicht wie bei der Vorgänger Season. Da war mal extrem viel Rauschen, mal das Gegenteil. Ich gehöre nicht zu der Fraktion, die den Vorgänger per se verfluchen. Der Qualitätsvergleich ist allerdings Fakt.
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am 20. Juli 2015
Als The Next Generation anbrach, gab es nur Wenige, die der neuen Star Trek-Serie ein langes Leben prophezeiten. Nicht einmal Schauspieler wie Patrick Stewart oder Brent Spiner glaubten daran. Dann wurden am Ende sage und schreibe sieben Staffeln mit 176 Episoden daraus. Der entscheidende Grund für diese triumphale Entwicklung der Serie, die ihrerzeit einen regelrechten Science-Fiction-Kult lostrat, ist in der großen Wende zu sehen, die sie mit der dritten Staffel zu vollziehen begann und die eine enorme Weiterentwicklung für Star Trek insgesamt mit sich brachte.

In ihren ersten beiden Jahren, das ist unschwer zu erkennen, war es vor allem Gene Roddenberry, der TNG seinen Stempel aufprägte. Er war da sehr konsequent. Alles in allem präsentierte er einen Neuaufguss des TOS-Prinzips – abgeschlossene Episoden, ein militärischer Duktus, die üblichen Alien-of-the-week-Geschichten, häufig ohne größeren Tiefgang. TNG in dieser Frühphase konnte nur in Ausnahmefällen auf ganzer Linie überzeugen, denn es wirkte insgesamt ziellos. Man merkte der Serie an, dass sie sich selbst noch nicht gefunden hatte, sondern eher versuchte, eine andere, zwanzig Jahre alte Show zu imitieren. Staffel drei kann als Übergangsphase in die Ära gelten, in der TNG seinen eigenen Markenkern entdeckt.

Es gibt noch zahlreiche Einzelepisoden, die in der Manier der ersten beiden Seasons daherkommen. Und Beverly Crusher ist auch wieder zurück, nachdem das Publikum wie auch der ganze Cast mit Doktor Pulaski doch zu sehr fremdelte. Aber ansonsten gibt es eine Neuerung, die von vorneherein auffällt: Jean-Luc Picard hat eine Wandlung seines Wesens vollzogen, die mit jeder Episode stärker wird. Er ist nun nicht mehr der autoritäre, harsche Befehlshaber, sondern beginnt, jene Nachdenklichkeit und Besonnenheit zur Blüte reifen zu lassen, die den Picard-Charakter zu einem absoluten Kontrastmodell zum raubeinigeren James Kirk machen wird. Picard ist der Captain, der kluge, friedliche und diplomatische Lösungen sucht. Und Bühnen für diese charakterliche Selbstfindung werden ihm nun zuhauf geboten.

Eine weitere, entscheidende Veränderung ist ein Tabubruch, der bereits in Staffel drei vor sich geht. Der Roddenberry’sche Grundsatz, dass keine Folge auf eine andere Bezug nehmen darf, wird erkennbar aufgeweicht. Das hervorstechendste Beispiel hierfür ist Die alte Enterprise, die eine am Ende der ersten Staffel verlorene Figur – Tasha Yar – in neuer Weise zurückbringt. Aber auch eine Folge wie Botschafter Sarek wäre zu einem früheren Zeitpunkt der Serie undenkbar gewesen. Zum ersten Mal taucht mit Spocks Vater ein TOS-Charakter in TNG auf (die kurze Szene mit McCoy im Pilotfilm einmal außen vor gelassen).

Die Qualität der Episoden liegt insgesamt spürbar höher als in den ersten zwei Staffeln. Als besonders herausragend gilt Der Überläufer, der die potenzielle Bedrohung durch die Romulaner vertieft und gleichzeitig anhand des Überläufers Jarok unheimlich glaubwürdig, konsequent und tragisch verläuft. Ein weiterer Hochgenuss ist die Folge Die Sünden des Vaters, in der Worf aufgrund einer politischen Intrige im Hohen Rat der Klingonen entehrt wird. Dies wird nur der Grundstein für weitere, darauf aufbauende Abenteuer in den folgenden Staffeln sein, ebenso wie die Geschehnisse rund um Tasha Yar in Die alte Enterprise. Auch die Figur des Q erhält in Noch einmal Q eine ganz neue Erdung – sein ambivalentes Verhältnis zu Picard und der Menschheit wird wunderbar wie nie zuvor ausgearbeitet – und sorgt gleichzeitig für viele humorvolle Einlagen. Ebenfalls eine weit überdurchschnittlich gute Episode ist Der Gott der Mintakaner, in dem die Bedeutung der Obersten Direktive (Nichteinmischung in fremde, noch nicht warpfähige Kulturen) in wunderbarer Weise beleuchtet wird. Nicht zuletzt betritt in Der schüchterne Reginald mit Lieutenant Reginald Barclay erstmals ein wichtiger und überaus spezieller Gastcharakter die Bühne, der uns bis zum Schluss von TNG begleiten wird. Es ist erfrischend, dass wir mit Barclay auch mal einen Antitypen der ‚perfekten‘ Menschheit des 24. Jahrhunderts geboten bekommen.

Der Abschluss der Staffel bildet der erste Teil von In den Händen der Borg. Dieser Cliffhanger ist wohl einer der dramatischsten und bestgelungensten aller fünf Star Trek-Serien. Die Entführung Picards durch die Borg und ihr vernichtender Feldzug in Richtung Erde sind ein tiefer Einschnitt für die gesamte Serie. Am Ende profitiert insbesondere die Figur des Captains davon, den nicht wenige Zuschauer in den ersten Staffeln noch als zu kühl und distanziert empfanden. Das Trauma seiner Assimilierung öffnet den Picard-Charakter in einer Weise, wie es auf anderem Weg vermutlich nicht möglich gewesen wäre.

4 Sterne für eine steil nach oben strebende Staffel mit mehreren tollen Highlights. Wie wir wissen, ist dies jedoch erst der Anfang des großen Aufstiegs von TNG.
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