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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2013
Schon das Comeback hatte alte Fans begeistert und neue gewonnen. OMD hatte über all die Jahre die große Kunst, perfekt produzierten Elektropop mit grossartigen Melodien zu kombinieren, nicht verloren. Und ‚English Electric‘ geht dieses Pfad konsequent weiter. Vielleicht ist dieses Album sogar etwas konsequenter, es schafft den Spagat sehr gut, einerseits altmodisch, andererseits aber sehr modern zu klingen. Und … es ist unglaublich elegant und smart gelungen.

PLEASE REMAIN SEATED eröffnet das Album eine Roboterstimme informiert uns, dass “the future you have anticipated has been cancelled”

METROLAND war bereits veröffentlicht und erlaubte mit der für eine Single ungewöhnlichen Länge von über 7 Minuten, einen Blick in den musikalischen Stammbaum von OMD. Denn neben den ureigenen OMD-Elementen ist ganz deutlich die Liebe der beidem Musiker zur deutschen Elektronik herauszuhören. Ein Paneuropäischer Ansatz, wie ihn schon unser aller Freund aus Düsseldorf zu hegen pflegten. Sehr rhythmisch inszeniert, voller faszinierender Synthesizer Effekte, feiert der Song die pure Faszination am Sound. Spannender, aufregend!

NIGHT CAFE ist der erste große Popmoment des Albums. OMD habe diese gabe immer noch, mit denen sie unzählige Top Ten Hits in den 80er und 90ern hervorbrachte. Knapp vier Minuten, und ein Refrain für die Ewigkeit.

THE FUTURE WILL BE SILENT ist kein Song im eigentlichen Sinne, massive Bässe, Dubstep.

HELEN OF TROY folgt sowohl musikalisch (wieder simpler, faszinierender Pop) als auch inhaltlich (es wird eine starke Frau aus der Historie besungen) alt bekannten Mustern. Ein wunderschöner Song, nach METROLAND das zweite Highlight des Albums.

OUR SYSTEM ist der erste, eher experimentelle Höhepunkt. Der Song ist eine ruhige, melancholische Ballade, getragen von knisternden Backgroundgeräuschen, angeblich gesampelt aus den Voyager Aufnahmen aus der Magnetosphäre von Jupiter. Wir werden dazu aufgerufen, uns vor uns selbst zu schützen.

KISSING THE MACHINE ist nochmal eine Verneigung vor der Düsseldorfer Schule, inklusive Karl Bartos, der den Song vor fast 20 Jahren veröffentlich hatte und Claudia Brücken im Mittelteil. Hier wird keine billige Retroshow abgezogen, sondern hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Die Melodie ist traumhaft, der Downbeat unglaublich elegant.

DECIMAL ist eine kleine Song Collage, achtet mal auf die Textsprengsel die aus dem Vocoder kommen.

STAY WITH ME steht in der Tradition von Songs wie „Walking on the Milkyway“, der Song ist sehr harmonisch und entwickelt einen gewissen sentimentalen, angenehmen aber auch sehr zuckersüßen Sog.

DRESDEN ist dann die Verneigung vor den eigenen Anfangstagen und schafft es, die Atmosphäre von ENOLA GAY wiederzubeleben. Eine satte, perfekte Melodie schwebt über der musikalischen Nostalgie mit wummernden Wave Bass. Wunderschön.

ATOMIC RANCH ist wieder ein kleines experimentelles Füll wie DECIMAL und mit FINAL SONG lässt ein gutes Popalbum angemessen ausklingen. Getragen von einer wunderschönen Frauenstimme gleitet der Song und das unerwartet gute Album leise aus.

Ein simples Fazit: OMD konnten das unerwartet hohe Niveau ihres Comeback Albums halten. Eingängige großartige Popperlen (METROLAND, HELEN OF TROY, STAY WITH ME, DRESDEN) wechseln sich gekonnt mit Effekten und Experimenten ab, dass alles wie zu erwarten perfekt produziert. Und es lohnt sich diesmal sogar, etwas verstärkt auf die Texte zu achten … Betrachtungen zum Hier und Jetzt und den kulturellen und persönlichen Entwicklungen der letzten drei Jahrzehnte.
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am 5. April 2013
OMD präsentieren nun ihr 2. Album nach ihrem Comeback 2010 - während das Comeback Album "History of Modern" noch etwas inhomogen aufgebraut war und viele ältere, aber unveröffentliche Titel enthielt, ist "English Electric" weitgehend befreit von Altlasten (Ausnahme Kissing the Machine aus 1993) und wurde im Gegensatz zum Vorgänger von Andy McCluskey & Paul Humphreys "unter einem Dach komponiert" und nicht durch das Versenden von Soundschnipseln übers Internet - das ist dem neuen Album auch deutlich anzuhören. Es ist fast ein Konzeptalbum geworden, indem es um die Zukunftsvisionen der 40er und 50er Jahre geht und was draus geworden ist. Musikalisch ist OMD seinem Stil treu geblieben ohne irgendwie verstaubt zu klingen oder sich selbst zu recyclen. Es ist erstaunlich, wie frisch das Album rüberkommt - die Herren sind mittlerweile auch Mitte 50 - und das es wirklich keinen Ausfall auf dem Album gibt gibt. Die Anleihen an Kraftwerk sind deutlich hörbar und gewollt - und das ist auch gut so.
OMD zeigen auch 34 Jahre nach ihrem ersten Album das sie immer noch neue Ideen haben. Neben den typisch lockeren aber nicht oberflächlichen Song zum Mitpfeifen finden sich auch tiefergehende Songs auf dem Album.

Anspieltipps: Helen of Troy (wunderschöner Song - hoffe das wird noch eine Single) - Our System (spacinger Song mit Aufnahmen von Voyager 2 vom Jupiter)- Dresden (erinnert etwas an Enola Gay - auch vom Thema her)

Bis dato das Electropop Album des Jahres!
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am 5. April 2013
Ach ja, kitschig bis genial. Nicht das Niveau ihrer Frühwerke aber fast so dicht und in sich geschlossen wie damals Dazzle Ships (mit passenden Experimentalstücken als Reminiszenz). Metroland, die erste Single ohne physikalische MCD zwingt die sammelnden Fans in die Welt der MP3s und M4As während das Album selbst in x Varianten für teuer Geld angeboten wird. Wenn das das letzte Album von OMD sein sollte, dann wünsche ich mir wenigstens alles Bonusmaterial und alle Remixes der Singles auf CD veröffentlicht und nicht nur im "nordkoreanischen Itunes" in einer Auflage von 500 Kopien (Stichwort "Records Day")...
Apropro, das Album verdient den Erfolg und in Folge eine 2. und 3. Singleauskoppelung mit "Helen of Troy" und "Stay with me". Danke übrigens auch an Youtube und die Gema: alle offiziellen Videos gesperrt, obwohl die 3 (Decimal, Atomic Ranch und Metroland) hervorragend die Botschaft des Albums und der jeweiligen Stücke transportiert: Die Gegenwart ist anders als wir sie uns in der Vergangenheit als Zukunft vorgestellt haben - Fazit, die Zukunft wird still sein, ohne OMD!
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am 6. April 2013
Die Erwartungshaltungen waren hoch und sie haben sich erfüllt!
Andy und Paul haben sich wiedergefunden und einen elektronischen "Mischmasch" aus Neuem und Altbewährten gezaubert - ohne sich selbst dabei zu verlieren. Süße Popmelodien, anologe und digitale Synths auf hohem Niveau.
Im Gegensatz zu anderen Bands und Elektronik-Pionieren aus den 80igern bleiben sie sich "Troy".
Von "Please Remain Seated" bis "Final Song" - ganz die Alten und dennoch modern! Man muss sich nicht immer neu erfinden (z. B. Depeche Mode und ihre "Delta Machine"), um gut zu sein und zu bleiben!
OMD haben ihr Konzept und haben es mit der Mischung aus "Dazzle Ships" und ihrem gesamten Schaffenswerk auf diesem Album bewiesen... Hier muss ich nicht 10 x hören bis mir ein Song gefällt. Hier ist es Elektronik-Pop pur - nicht mehr und nicht weniger... und es macht auch noch Spaß! Was will man mehr?
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am 10. April 2013
Mit riesiger Freude registrierte ich vor wenigen Jahren das Comeback von OMD und war ziemmlich angetan von dem damaligen "History of modern". Nun liegt mit "English electric" das nächste Album der neuen Ära der Kult-Elektro-Pop-Band vor .... und haut mich so ziemlich aus den Socken. Ein Album aus einem Guss, von Anfang bis Ende ohne jeglichen Durchhänger durchzuhören, mit Soundschnipseln garnierte Sammlung von Ohrwürmern allererster Güte. Das geniale an dem Album ist (für mich) die Tatsache, dass man hier Klassiker wie "Talking loud and clear", "(Forever) live and die" oder auch "Secret" hätte mit einbauen können .... und die Songs wären glatt auch als neu durchgegangen. Das ist OMD, Musik die wir seit Jahren kennen und lieben, fantastische Melodien und Sounds, elegant, poppig, verträumt ... und niemals langweilig.

Für mich persönlich stellt sich spätestens mit diesem Album die absolute Sonderstellung vom Orchestral Manoeuvres in the Dark in der Popwelt dar. Diese Zeitlosigkeit der von OMD nun schon seit 3 Jahrzehnten produzierten Musik ist faszinierend, und wer die Band schon einmal live erlebt hat, erkennt auch den Spaß und die Freude, die die Musiker bei der Präsentation ihrer Musik haben.

Natürlich könnte man ketzerisch behaupten, dass sich OMD seit den 80ern nicht weiter entwickelt hätten. Ich würde aber das allerdings so ausdrücken, dass OMD bereits in den 80ern ihren absolut zeitlosen Sound gefunden haben und diesen nun hegen, pflegen und gekonnt variieren .... und in mir damit beim Hören ein extrem gutes Gefühl zaubern. Die Fähigkeit, über nun rund 30 Jahre eine solche Menge von Ohrwürmen zu produzieren ist meiner Meinung nach absolut einzigartig.

Ein Hoch auf OMD .... die Könige der perfekten Popmusik sind zurück, mit einem Album, dass sich vermutlich sehr sehr lange in meinem CD-Player drehen wird !!!

PS: diese limited Edition kommt als hübsche schwarze Blechbüchse daher und ist für einen Fan eine hübsche Sache. Braucht man nicht unbedingt, aber macht sich gut in der Vitrine. Ob einem der Mehrpreis gegenüber der regulären Version gerechtfertigt erscheint ist Geschmacksache, die Demo-CD bietet mir persönlich allerdings mit 9 Songs schon einen guten Grund, diese Limited-Edition haben zu wollen .... und die beigelegte Vinyl-Single sorgt dafür, dass sich mein guter alter Plattenspieler auch mal wieder bewegen darf ^^
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am 26. Mai 2014
Unglaublich, wie lange die Beiden nun schon Musik machen und sich und ihrem Stil treu bleiben.
Ich staune, es ist das Selbe wie immer, aber doch immer was Neues.

OMD wie es war, wie es ist und wie es sein wird.

Absolute Spitzentracks sind: Nicht Cafe, Helen of Troy, Dresden.
Aber mein persönlicher Favorit ist “Kissing the Machine“

Die DVD finde ich nicht ganz so gelungen, hier wäre etwas wie bei “Architecture & Morality“ schöner gewesen.

Trotzdem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis!
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TOP 500 REZENSENTam 6. Dezember 2015
Bereits das Cover des neuen OMD Albums "English Electric" lässt auf die musikalische Ausrichtung von OMD im Jahr 2013 deuten. Minimalistisch wie in ihren Anfangszeiten lassen Andy McCluskey und Paul Humphreys das Artwork erstrahlen. Sicherlich etwas farbfroher und mit Signalfarben versehen, aber dennoch hat man den Stil der Albencover der OMD Anfangszeit in die Gegenwart übertragen.
Und musikalisch hält das neue Album der beiden Briten das, was es optisch verspricht. Genialer melodiöser Electropop, musikalisch verspielt und geleitet durch die charismatische Ausnahmestimme des OMD Frontmanns Andy McCluskey. Das zwölfte Album von OMD ist deutlich spritziger als es sein Comeback-Vorgänger "History Of Modern" aus dem Jahr 2010 gewesen ist. "OMD meets Kraftwerk and goes modern" könnte man den Großteil der Titel umschreiben. Doch wer nun Harmonie pur erwartet, den enttäuschen OMD auf ihre gewohnte Weise. Natürlich lassen Songs wie die erste Single "Metroland" oder auch das famose "Night Café" eben diese Vorliebe zu Melodie und Basslines auf zeitlose Art in den Vordergrund treten. Aber es gibt dann mit dem Intro "Please Remain Seated", "The Future Will Be Silent" oder auch "Decimal" auch diverse überwiegend instrumentale Songs, die experimentell aufgearbeitet und mit Computerstimmen bereichert worden sind...Kraftwerk lässt grüßen.
"Helen Of Troy" erinnert irgendwie an eine "Maid Of Orleans" der Neuzeit und verströmt in Ansätzen ein derartiges Flair durch das Soundgeflecht mit dem man diesen Titel seitens des Duos unterlegt hat. Eine eben solche wunderbare Atmosphäre lässt auch "Stay With Me" aufkommen. Und so ist "English Electric" ein spannendes Album, das sehr abwechslungsreich aber unverwechselbar OMD ist.
Andy McCluskey und Paul Humphreys haben die Ansätze verschiedener OMD Epochen der letzten 30 Jahre in verschiedenen Varianten in die neue Produktion einfließen lassen und diese mit aktuellen Sounds und Effekten angereichert. Und so schafft "English Electric" den Sprung in die Zeitlosigkeit auf eine bemerkenswert leichte Weise, die nicht nur Fans der 80er Jahre bedenkenlos auf dieses Album aufspringen, sondern auch die Liebhaber der Sounds der Gegenwart mehr als eindrucksvoll aufhorchen lässt.
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am 5. April 2013
Die ersten Töne der neuen CD von OMD zeigen den Weg: experimentelle Klangkollagen a' la „Dazzle Ships“ erklingen und man weiß sofort, wer's spielt.
Danach folgen echte Melodieperlen, die unter die Haut gehen (allen voran „Stay with me“). Genial einfach instrumentiert, ziehen viele schöne Songs den Zuhörer in ihren Bann.
Zum Kreis der Mitspieler gehören dieses Mal auch Claudia Brücken („Propaganda“) und Karl Bartos („Kraftwerk“), was den Kompositionen zusätzlichen Charme verleiht.
OMD ist wieder einmal eine CD gelungen, die man einfach durchhören muß. „English Electric“ ist ein echtes Beispiel gelungener britischer Pop-Kultur.
Das English Electric-Limited Deluxe Boxset [Box-Set, CD+DVD], eine schöne schwarze Blechkiste, kommt dazu noch mit einem (für die CD-Generation geradezu bombastischen) Riesenbooklet daher. Beigefügt sind neben ebenfalls großen Fotos und Kunst-Kollagen auch die Original-Unterschriften von Andy McCluskey und Paul Humphreys – Herz, was willst Du mehr?
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am 6. April 2013
also ich kann mich den positiven anmerkungen hier nur anschliessen... das ding läuft seit gestern hier durchgehend, und die nachbarn beschweren sich bestimmt bald....

als ich vor ein paar monaten eine vorabveröffentlichung von ich glaube decimal war's gehört habe, da dachte ich "ach herrje, wenn das ganze album so ist, dann gutnacht." es ist natürlich nicht so, und man mag zu den "lückenfüllern" wie please remain seated oder auch atomic ranch stehen wie man will: ich find, es hat nichts mit musik zu tun.

aber irgendwie wirkt es doch, es hat was, es funktioniert in der gesamtheit, so als kleine auflockerung zwischen SEHR meldodischen stücken... und DARAUF kommts meiner meinung nach an: auf gute melodien. egal, ob die einfach sind oder nicht. die einfachen sind oft die besten. und auch auf die einfachen muss man erstmal kommen:-)

stimmlich hört sich's so an, als wären keine zwanzig oder noch mehr jahre vergangen... immer noch unverkennbar andy. auch das ist ja nicht selbstverständlich.

also ich finds super! thank you for reading and enjoy the album:-)
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am 10. April 2013
Ein super Album für den Synthiefan mit Anlehnung an den Kraftwerk Sound. Metroland erinnert irgendwie an Europa Endlos. Die Freundschaft zu Karl Bartos setzt sich auch musikalisch durch. Auch die Neuauflage von Kissing... ist einfach genial. Danke OMD, so muß ein gutes Synthiealbum klingen. Der März und April 2013 hat gute Alben von OMD und auch Karl Bartos hervorgebracht, die es im Gegensatz zu DM mit ihrer Delta Machine Soundgrütze nicht verlernt haben, mit den Synthies umzugehen.
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