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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
27
4,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Ultimatum Edition (exklusiv bei Amazon)|Ändern
Preis:29,99 €+ 5,00 € Versandkosten
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Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Neben Metal Gear Solid und vielleicht auch noch Tenchu, ist Splinter Cell wohl die älteste Stealth-Game Reihe, die auf Konsolen erhältlich ist. Spielerisch kann dieses Game wieder überzeugen, und konzentriert sich im Gegensatz zum Vorgänger „Conviction“ wieder mehr auf das Stealthgame, obwohl auch hier wieder einige seltene Phasen im Gameplay vorkommen, wo der Stealth-Aspekt in den Hintergrund tritt, und offensiver, direkter Feindkontakt leider unausweichlich ist. Aber selbst in diesen Situationen, ist in den meisten Fällen die Möglichkeit mit verschiedenen offensiven, aber auch defensiven Angriffsmöglichkeiten zu agieren, gegeben.

Die Grafik ist hervoragend, so das ich keine größeren Grafikfehler feststellen konnte, die erwähnenswert wären, wie auch die realistische Soundkulisse, insbesondere aber der sehr realistische Waffensound zu überzeugen vermag. Die Musikuntermalung paßt sich immer dem Geschehen an, stört aber auch leider gelegentlich, wenn man sich hauptsächlich auf Nebengeräusche im Spiel konzentrieren möchte. Läßt sich aber, wie viele Grafik-/Sound-/Musikoptionen anpassen. Die insgesamt hervorragende Spieleinszenierung, z.B. in den Zwischensequenzen, fällt von der Thematik her, dagegen ziemlich flach. Dazu paßt dann auch die deutsche Synchronisation, die mit Sicherheit nicht schlecht ist, sich aber leider der unterkühlten, wie auch emotionslosen Atmosphäre des Games anpaßt. Hier kann man jedoch auch die englische Original Synchronisation, mit falls nötig, deutschem Untertitel auswählen. Das der Hauptprotagonist Sam Fisher, der in diesem Teil desöfteren telefonisch mit seiner ehemals vermißten Tochter Kontakt aufnimmt, dramaturgisch viel differenzierter herausarbeitet hätte werden können, und damit einiges an Sympathie, wie auch eine vielschichtere Charakterzeichnung möglich gemacht hätte, spielt leider nur eine Nebenrolle, und wird nur kurz angeschnitten.

Gerade hier hätte man noch einiges rausholen können, um Sam ein wenig nahbarer zu machen, und somit eine Identifikation zu ihm leichter zu gestalten. Auch die zeitgemäße, durchaus politischen Realsituationen aufgreifende Story, die nicht uninteressant ist, dreht sich im wesentlichen aber t nur darum, schalte böse Zielperson aus, und dann schnell weg, welches dann mit US-pathetischen Zwischen-/Spielsequenzen unterstrichen wird. Hier wurde auch leider die Möglichkeit vertan, den Gegnern einen soliden, differenzierten Platz im Game einzuräumen, wie auch insgesamt die ganzen teilnehmenden Personen sehr blaß herüber kommen. Das Echolon3 tot, und alles seinen geschichtlichen Lauf fast unverändert jetzt mit Echolon4 weiternimmt, zeugt auch nicht gerade von einem neuem, mutigem Innovationsgeist in den Entwickleretagen bei Ubisoft. Klar, jeder der keine großartigen Überrraschungen mag, wird hier befriedigt werden, besonders in Hinblick auf den Vorgänger. Trotzdem hätte man storymäßig einiges besser machen können, ohne nur auf den Hauruck-Patriotismus der USA zu setzen. Naja, ist eben ein Clancy-Game, obwohl es schon einige andere Games der Clancy Reihe gab, die ein wenig neutraler und differenzierter waren.

Gut, jetzt genug auf der Story rumgeritten, und so kommen wir zum Gameplay, welches bei diesem Game ja im Vordergrund steht. Die Locations an die es Sam verschlägt sind abwechslungs- und detailreich, und wie in vielen der früheren Teile, spielen sich einige Missionen wieder im Schutze der Dunkelheit ab, welches der Atmosphäre zugute kommt. Die Gegner-Ki ist gut gelungen, so das sich zwar in den meisten Fällen Laufwege analysieren lassen, diese aber bei ausgelöster Alarmstufe relativ unberechenbar in ihrem Vorgehen sind, und die wichtigste Funktion, die der Deckungssuche ist. Diese kann man eigenständig aufsuchen, jedoch auch mit für den Gegner unbemerkt wechseln, wenn man die dafür grünlich dargestellten Deckungsmöglichkeiten automatisch mit einem Tastendruck, durch eine gekonnt ausgeführte Rolle, aufsucht. Eine Funktion die auch besonders hilfreich ist besteht darin, das wenn ein Feind einen entdeckt hat, man diese Position schnellstens verlassen kann, der Feind sich aber weiter auf diese Position konzentriert, da dort noch für einige Zeit die eigene Shilouette zu sehen ist, man selbst jedoch in eine günstigere Angriffs-/Deckungsposition wechseln kann, um dem Bösewicht dann von hinten in den Rücken zu fallen, oder die Lebensleiste, in sicherer Deckung, wieder in Ruhe auffüllen zu lassen.

Das die Wachen zudem auf geöffnete Türen reagieren, wie auch auf ausgeschaltetes/zerschossenes Licht, bringt noch einen zuätzlichen Aspekt ins Game, der einen beim aufsuchen von Räumen die vorher geschlossen waren, diese auch wieder schliessen lassen. Hier stört gelegentlich eine ungenaue Kollisionsabfrage, die einem zum Beispiel statt die Tür schliessen, im ungünstigstem Falle das Licht einschalten lassen, da der Schalter dafür genau daneben liegt. Bei hoher Wachendichte ist dieses natürlich fatal, und führt meist unausweichlich zu einem offenem Gefecht. Auch Lüftungsschächte, die man desöfteren als Fluchtweg nimmt, sind nicht automatisch ein sicheres Refugium, sollte einen vorher eine Wache bei der Flucht gesehen haben, und können somit zu einer Einbahnstrasse werden. Hingegen bleibt man, wenn man an einem Rohr an der Decke hängt unsichtbar, und erregt nur die Aufmerksamkeit der Wachen, wenn diese im Alarmzustand sind bzw, durch eine Schuß die Ursprungsquelle orten können. Einzig seltene KI-Hänger, die sich in der Form auswirken, das eine Wache z.B. vor einer Kiste hängen bleibt, und von dort nicht mehr weiter weiß, trüben das Geschehen nur, wenn man zu den Pedanten gehört.

Ausgeschaltete Feinde lassen sich zudem in diesem Teil in Kisten bzw. Containern verstecken, welches neu ist, man aber schon von anderen Genre-Konkurrenten (47) kennt. Auch das anlocken der Feinde mit einem Pfiff bzw. leises zuflüstern wurde integriert, wie auch das ausschalten von Lichtquellen und zerstören von Feuerlöschern. Die Feinde erschöpfen sich auch nicht nur in dem gemeinen „Fußvolk“, sondern es gibt auch sehr schwer gepanzerte Einheiten, wo ein Stealth-Kill besonders herrausfordernd ist, da man bei diesen viel mehr Vorsicht walten lassen sollte. Unberechenbar sind jedoch die Spürhunde, die einem das ein oder andere Mal das Leben schwer machen, aufgrund Ihrer Schnellig- und "Anhänglich"-keit.

Die Beweglichkeit bzw. die Fortkommensmöglickeiten unseres Helden sind fast grenzenlos. Die Gebiete sind zwar meist nicht sehr groß gehalten, die verschiedenen Wege, wie ich dieses Gebiet jedoch durchquere sucht seinesgleichen, ob es Rohre sind an denen ich mich hochhangel und von dort aus im fallen einen Knock-Out erziele, wie auch Simse die sich erklettern lassen, aber auch Lüftungsschächte usw., lassen eine Vielzahl von Infiltierungsmöglichkeiten zu

Für das Game stehen zu Anfang drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, wo Anfänger den leichtesten nehmen sollten, da die Steuerung doch ziemlich komplex ist, und eine gewissen Eingewöhnungszeit bedarf. Geübte Stealthgamer nehmen den normalen, und Leute denen normal nicht reicht den schwierigen Perfekionistengrad, bei denen viele hilfreiche Gadgets, wie z.B. das durch die Wände sehen, Munition innerhalb einer Mission auffüllen usw. ausfallen. Zudem lassen sich alle Missionen in drei verschiedenen Styles durchspielen. Für die Draufgänger der Actionstyle, für die Stealth-Kill Freunde der Panther, und für die Leute die absolut ungesehen ein Gebiet durchqueren wollen, der Ghostsstyle. Nach einer Mission werden für alle drei Gruppen Punkte zugeteilt, wobei man mit dem Ghostsstyle die meisten Punkte absahnen kann, die einem wiederum eine Menge an Geld einbringen, welche dann in Gadgets investiert werden können, die dem eigenem Spielestil am einträglichstem sind. Für einige Missionen sind jedoch auch bestimmte Gadgets zwingend erforderlich, so das man sein Geld zunächst in diese Hilfsmittel investieren sollte.

Was die Vielzahl an Gadgets angeht, braucht sich Splinter Cell Blacklist nicht hinter Metal Gear Solid verstecken. Angefangen bei der Aufrüstung des eigenen Ops-Anzuges den man, sollte man offensiv gamen z.B. in der Panzerung (Kevlar-, Ab-Gelgewebe usw) verstärken, oder bei defensivem Ghoststyle, mit Tarnungsmöglichkeiten (Polymer, Nanotarnfaserbeschichtung usw.) ausstatten kann. Hierbei sollte man immer dem vor jeder Mission stattfindendem Briefing aufmerksam zuhören, da es zumindest einige Offline-/Oneline-Nebenmissionen (Grimm-Missions) gibt, die nur auf Stealth, bzw. auf Angriff ausgelegt sind. Der falsche Anzug macht es einem dann fast unmöglich eine dieser Missionen zu bestehen. Mit Betonung auf „fast“. Die nicht kostenlosen farblichen Veränderungen des Restlichtverstärkers, der ja im Normalfall grün ist, erschloß sich mir nicht, da es außer der Individiualisierung des Helden, keinerlei Nutzen einbringt.

Was die Hauptmissionen angeht, kann man hier fast in allen Missionen seinem eigenem Spielestil frönen. Das Geld welches man verdient läßt sich unendlich vielfältig ausgeben, in Gadgets, die den Gegner ablenken, töten, beobachten, einschläfern usw. lassen. Hier eine kleine Auswahl, der einem nach und nach zu Verfügung stehenden Gadgets.

Hier eine kleine Aufzählung der möglichen Ausrüstungsgegenstände:

Haft- Geräuschermitter, Kamera, EMP (zum stören von Stromquellen), wie auch ein Tricopter, der als Drohne offensiv, aber auch eben zur Beobachtung eingesetzt werden kann. Rauch-, Tränen-, Schlafgasgranaten, wie aber auch Blend-, Splitter und Brandgranaten, wie auch Sprengladungen und Minen, die von einem örtlich festgesetzt werden, und dann erst bei Feindkontakt ihre Wirkung tun bzw. hochgehen. Ganz zu schweigen, von den verschiedenen Waffentypen, wovon man drei tragen kann. Hauptwaffe z.B. Betäubungspistole, Sekundärwaffen wie Schnellfeuer-, Scharfschützengewehr, wie auch eine Spezialwaffe in Form z.B. der Armbrust, die mit verschiedenen Pfeilen ausgerüstet werden kann, und somit als Ablenkungsmittel, aber auch als Offensivmaßnahme taugt.

Nachtsichtgerät, wie auch der Sonarimpuls, der einen Feinde auf eine bestimmte Entfernung durch Wände sehen läßt, aber auch die Spurenverfolgungsfunktion usw. stehen einem zumindest auf den beiden unteren Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Auf höchstem Schwierigkeitsgrad muß man auf Erweiterungen wie das Sonar verzichten.

Bei allen Gadgets, wie auch Zusatzfunktionen die den Anzug betreffen, Waffenfähigkeit verbessern, steigt natürlich der Preis, mit den immer besser werdenden Ausrüstungsgegenständen, weshalb es nötig ist, sich frühzeitig auf einen Spielestil zu entscheiden, da es ansonsten sein kann, das man fehlinvestiert.

Als Ausgangspunkt für alle Missionen dient ein hochtechnisiertes Flugzeug (Paladin). Dieses Flugzeug läßt sich in einigen Bereichen upgraden, wobei man hier wieder auf seinen Spielestil achten sollte. Hier kann man z.B. durch die Krankenstation seine Lebensleiste verbessern, wie einem auch bei richtiger Investition, der Schwarzmarkt, mit besonders effektiven Waffen, zur Verfügung steht. Ich persönlich habe jedoch mein schwer verdientes Geld nur in persönliche Upgrades gesteckt, und habe das Game auf dem mittlerem Schwierigkeitsgrad ohne größere Schwierigkeiten gemeistert. Hier finden im übrigem auch die Missionsbesprechungen statt, wie auch alle Aufrüstungsmöglichkeiten hier vor einer Mission getroffen werden müssen. Am Sim-Terminal kann ich mich dann entscheiden, ob ich den Hauptmissionen weiter folge, oder eine der Nebenmissionen in Angriff nehme, wovon viele im Coop-Modus (kann man z.B. Räuberleiter machen), aber auch solo zu meistern sind, einige andere hingegen machen jedoch zwingend eine Internetverbindung erforderlich, da diese sich auch nicht im Coop-Modus zuhause mit einem Freund spielen lassen.

Die Menüführung/Spielesteuerung ist dem Spiel angepasst, und nicht gerade besonders einsteigerfreundlich. Die automatischen Speicherpunkte sind, wenn man vorher eingestellt hat, ausnahmslos fair verteilt und lassen Frustmomente nur selten zu. Dies gilt jedoch nur für die Hauptmissionen, da die Nebemissionen komplett ohne temporäre, wie auch feste Speicherpunkte auskommen müssen. Eine besondere Herausforderung die einen doch desöfteren ins Pad beißen läßt. Dafür ist dann der Sieg, wie auch die Belohnung umso kostbarer. Zu den offensichtlichen Geldeinnahmen, die mit abschließen einer Mission erfolgen, gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten an Bares zu kommen, wenn man eine Mission, oder auch Aufgaben die sich auf das gesamte Game beziehen, unter bestimmten Voraussetzungen erfüllt, wie z.B. eine bestimmte Anzahl an Stealth-Kills, Kopfschüsse, verstecken von Gegnern usw. Hier bekommt man meistens Informationen über das Shadow-Net, welches letztendlich das Spiele-Menü ist, wo Einkäufe und das festlegen der Mission stattfindet. Diese Hinweise stehen dann meistens unscheinbar oben, und erläutern einem die Voraussetzungen zum erreichen eines bestimmten Zieles mit dem dazugehörigem Preisgeld.

Gesamtfazit:

Ein grafisch, gameplay-, wie auch soundtechnisch hervorragendes Game. Die Zwischensquenzen können auch grafisch überzeugen, wie auch die gesamte Missionsvorbereitung in dem Flugzeug (Paladin), inform von Besprechungen mit den anderen Mitgliedern von Echolon 4 informativ, aber doch sehr pathetisch ausgefallen sind. Die dezente Musikuntermalung, die sich immer dem Spielgeschehen anpasst, kann sich hören lassen, ist aber insbesondere bei ruhigeren Spielabschnitten gelegentlich störend. Kann man jedoch im Menü natürlich seinen eigenen Vorlieben anpassen. Von der Story sollte man sich nicht zuviel erwarten. Hier hätte man sehr viel mehr dramaturgisch, differenzierter auf die einzelnen Hauptdarsteller eingehen können, insbesondere was das Verhältnis von Sam Fisher und seiner Tochter angeht, aber auch die Darstellung der Hauptgegner und Begleitkameraden.

Was die spielerischen Vorgehensweisen angeht, besinnt sich dieses Game wieder seines Ursprungs, den es mit dem letztem Teil ein wenig verlassen hat. Eine Unmenge an unterschiedlichen Vorgehensweisen, wie auch die Möglichkeit nach einen von drei Spielstilen (Ghost, Panther, Action) zu spielen, welche aber nicht zwingend in einer Mission zum Einsatz kommen müssen, die einem in seiner Spielweise am nächsten kommen sollten, machen dieses Game für reine Stealthgamer, aber auch für die heutige Shootergemeinde interessant. Die Locations sind vielfältig, wie auch wieder viel in der Dunkelheit gespielt wird, welches der Atmosphäre, aber auch dem Gameplay des Games zugute kommt.

Die Möglichkeit, je nach Spieletyp, seinen Hauptprotagonisten mit Anzug-Upgrades zu versorgen, die ihm entweder eine bessere Panzerung, oder eine höhere Tarnung bescheren, wie aber auch die Unmenge an Gadgets die zur Ablenkung, Beobachtung, Eliminierung usw. dienen, sind nicht nur sinnfreies Beiwerk, sondern helfen wirklich, und machen sehr viel Spaß in der Anwendung.

Normalerweise würde ich keinem Videogame-Neuling „Splinter Cell“ als Einstieg in das Stealthgenre empfehlen, da die voll belegte Steuerung Anfänger doch überfordern könnte. Hier mache ich jedoch eine Ausnahme, da der einfachste Schwierigkeitsgrad auch kleinere Bedienungsfehler verzeiht. Ein bischen Übungswillen, wie auch eine niedrige Frusttoleranzgrenze sollte man jedoch mitbringen. Für Stealthgamer wieder ein echtes Schleichspiel. Auch wenn sich die Entwickler von Ubisoft auf altbewährtes verlassen haben, und Innovationen Mangelware sind, ist mir dieses doch tausend Mal lieber, als die im Ansatz begonnene Shooterisierung des letzten Teils „Conviction“. Was die Shooterisierung bei einigen, vormals guten Games angerichtet hat, darf man an an genügend Beispielen von altbekannten Spieleserien sehen. Man erobert sich vielleicht kurzfristig jüngere Käuferschichten, verprellt aber ältere Anhänger einer Spieleserie, denen dieses dumpfe Drauflos-Geballer schon lange nicht mehr reicht.

In der Gesamtwertung, wegen der schwachen Story, einen Stern Abzug. Bei der Spaßwertung ganz klare 5 Sterne.

Auch wenn ich kein Oneline-Gamer bin, möchte ich trotzdem auf die vielfältigen Oneline-Missionen dieses Games hinweisen, die einem auch wieder eine Menge Geld verdienen lassen, und somit weitere, höherwertige Ausrüstungsgegenstände freischalten, wie z.B. bei dem Oneline-Game „Söldner gegen Spione“.

Für alle Stealth-game Fans ein „Musthave“. Fans der Spieleserie die vielleicht mit dem letzten Teil verschreckt wurden, können hier wieder bedenkenlos zugreifen, da dieses wieder ein Splinter Cell ist, wie man es erwartet.

Die in dieser Edition im Pappkarton, plus Pappschuber enthaltenen physischen Inhalte, kann man getrost als überflüssig betrachten, sollte man kein Hardcore Fan sein. Ein 12-seitiges Mini Comic (Akt One) welches dünner ist als die Spielebeschreibung. Die Armbanduhr ist billigst verarbeitet. Das Gummiarmband riecht nach Weichmachern aller Art, und die drei Digitalanzeigen sind nicht mit Glas geschützt, sondern durch drei durchsichtige, runde Plastikauflagen. Diese haben eine Dicke von 1mm, und wenn man einmal genau hinschaut, wurden diese Kleinteile noch nicht einmal vernünftig entgratet. Hier ist die schwarze Samtverpackung für die Uhr, mit dem gold geprägtem Aufdruck des Gametitels, noch das hochwertigste Utensil.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 30. August 2013
Die Ultimatum Edition exklusiv bei Amazon.de? Vielleicht ist das in DE so, aber hier in Ö habe ich sie im "Bin ja nicht Blödmann" Markt geholt. Egal, zum Produkt selbst.

Die Verpackung ist aus solidem Karton. Das Spiel selbst liegt in der normalen Spielepackung bei mit dem Hinweis, dass dieses eine "Bundleversion" und somit "nicht zum Einzelverkauf" ist. In der Spieleverpackung befindet sich eine sehr dünne Spieleanleitung, in der ganz kurz erklärt wird, wie man das Spiel in die PS3 bekommt, welche Tasten für was zuständig sind und welche Nummern die kostenpflichtigen Hotlines haben. Weiters liegt ein Code bei, zur Freischaltung der Maps und der speziellen Ausrüstung für die Hauptfigur. Zuletzt befindet sich ein einseitig bedruckter Flyer in der Verpackung, auf dem die Sam Fisher Desert Suit - Figur beworben wird.

Der hochwertig bedruckter Comic ist eine Fingerbreite schmäler und ca. 1 cm höher als eine normale PS3 Spielepackung. Wegen der Grösse sind die Texte in den Sprechblasen klein gehalten, was das Lesen etwas anstrengend macht. Ein kleiner Zettel mit einem Code liegt dem 22-seitigen Comic bei, der einem beim Kauf des Comics Splinter Cell Echoes 20% Rabatt gewähren soll.

Die Uhr liegt in einer separaten kleinen Schachtel. Eine kleine Anleitung auf englisch liegt bei. Je 2 Knöpfe auf einer Seite sind für diverse Funktionen zuständig. Die wichtigste ist wohl der linke obere Knopf, mit dem man die Beleuchtung für für die 3 runden grünen Kreise für 3 Sekunden einschaltet.
Es sind drei Anzeigen auf der Uhr. Rechts unten wird die Zeit mit Stunde, Minute und Sekunde, und Wecker-Zustand angezeigt. Links unten ist das Datum: Tag-Monat. Oben wird nochmal die Minuten und die Sekunden angezeigt. Weiters hat sie Stoppuhr- und Wecker-Funktion.
Die Uhr soll spritzwasser fest sein. Hab es noch nicht ausprobiert, was ich wohl auch nicht machen werde. :DD
Das Material ist solide, die obere Seite aus Plastik, die untere wie bei einer normalen Uhr aus Metall mit dem "Splinter Cell Blacklist UbiCollectibles" Aufdruck.

Hoffe, dass ich bei der Entscheidung helfen konnte.
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am 24. August 2013
Über das Spiel wurde bereits viel geschrieben - es macht einen heidenspaß - ich widme mich hier eher dem Inhalt der ultimate Collection.
Das Spiel kommt in einer schönen Box, die sich im Regal wunderbar macht und anschauen lässt. Auch die Uhr ist, entgegen meiner Erwartung, sehr solide verarbeitet und kommt in einer separaten Box. Da sie jedoch meiner Meinung nach ein wenig zu jugendlich erscheint, werde ich aufs tragen der Uhr wohl oder übel verzichten müssen. Bei dem Comic handelt es sich um das erste Kapitel und somit um einen Ausschnitt des ganzen Comics. Das erste Kapitel umfasst 22 Seiten und ist in guter Splinter Cell Manier erwachsen gehalten. Dazu liegt ein 20% Rabattcode bei, den man beim Kauf des ganzen Comics einlösen kann.
Ob ich den Kauf der Ultimate Collection weiterempfehlen würde? Eher nicht. Dann doch lieber ein paar Euro mehr in die 5th Freedom Edition investieren, um eine Sam Fisher Figur abzugreifen

Ps. Keine Ahnung ob es bereits irgendwo geschrieben wurde, aber das Spiel installiert sich vorher selber, was meiner Meinung nach ein kleines Manko ist
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am 17. Juni 2014
Ich war seit je her ein Fan von Splinter Cell und habe jeden Teil geliebt. Dieser geht wieder etwas back to the roots nach dem der Vorgänger etwas sehr actionlastig ausfiel. Aber wie immer gibt es viele Wege eine Mission zu lösen was mich am meisten fasziniert. Man kann stundenlang die Level mit andere Lösungswege zu lösen.
Grafisch und spielerisch habe ich nichts auszusetzen, der Wiederspielwert ist wie immer sehr hoch. Der Schwierigkeitsgrad ordentlich, die Langzeitmotivation gegeben - das Game ist sein Geld wert!
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am 1. Januar 2014
Hab mir das Spiel um 19,99€ als Blitzangebot gekauft !
Und was soll ich sagen es hat mich echt aus den Socken gehauen.
Nicht nur das es technisch State of the Art ist.
Spielt es sich super und hat eine interresannte Story die zum weiterspielen motiviert.
Auch ist der Online Modus ziemlich gut gelungen.
Zur Ultimatum Edition.
Dr Comic ist ein Witz und die Uhr ist ungefähr 5€ wert.
Obwohl sie einen durchaus wertigen Eindruck hinterlässt bin ich mir sicher das der billige Verschluss nach 2-3 mal tragen sich verabschieden wird.
Ist also für den realen Einsatz nicht geeignet.
Sicher das beste Splinter Cell aller Zeiten.
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am 13. August 2014
Man kann sich seinen eigenen Weg suchen ob man leise voran geht oder wie in einen Shooter. Auch Online gegeneinander macht es echt laune, bis auf Koop. Nicht weil Koop schlecht ist sondern eher weil deine Zufälligen Partner meistens recht dumm sind.

Am besten zockt man es Splitscreen mit einen Kumpel
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am 13. Dezember 2013
Endlich wieder einmal ein Splinter Cell, dass sich auch wieder
nach einem Splinter Cell anfühlt.
Es wird glücklicherweise das SCHLEICHEN wieder in dem Vordergrund
gestellt.
Das Spiel macht zwar nicht alles richtig, wer aber die Teile 1-3 mochte
und fand, dass sich die beiden letzten Teile nicht wie ein Splinter Cell angefühlt haben,
wird dieses Spiel defintiv mögen.
Die Uhr fand ich was die Verarbeitung betrifft etwas entäuschend. Ist halt was für Sammler!!
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am 26. Mai 2014
Die Box der Ultimatum Edition wirkt sehr schön, die Uhr ist für mich eher nutzlos, sie ist zu groß, wirkt aber recht stabil. Vom comic braucht man nicht viel zu erwarten. Normalerweise ist die Box nur für Sammler interessant, aber da sie momentan günstiger ist als das normale Spiel habe ich mich für sie entschieden.
Das Spiel an sich ist sehr gut, wurde hier ja schon viel geschrieben also lass ich das. P.s. die Bonus coop maps sind natürlich auch noch erwähnenswert
Kaufempfehlung
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am 2. März 2016
In einer Rezension wurde Deus Ex als schlechter hingestellt, als Splinter Cell (u.a. Synchronität Lippen).

Ich hatte erst DE und jetzt SC durchgespielt. Mein Fazit:

Die Story von SC ist allwertsmäßig. Böse Buben, militärisch, peng peng, verschiedene Schauplätze aber alles doch irgendwie gleich/ähnlich. Die Ausstattungsmöglichkeiten wie gehabt: Geld gegen Gadgets. Zu suchen, zu finden und aufzuheben gibt es nichts. Ab und an gibt es einen Koffer, der alle Munition wieder auffüllt. Na ja. Die Steuerung und Vielfalt ist gut, aber nichts Aussergewöhnliches.

DE Human Revolution DC dagegen wartet mit einer düsteren Zukunftvision, á la Blade Runner auf, die Augmentierungstechniken und die damit verbundenen Konsequenzen sind in naher Zukunft realistisch und lassen die gesamte Geschichte sehr realitätsnah wirken ohne, dass ein überzogener CGI-Science-Fiction vorliegt; das Spannungsniveau ist hier hervorragend. Bei SC dümpelt man so doch irgendwie durch jede Mission.

Was mir aber besonders auffiel: Die Spielzeit bei SC ist doch sehr kurz und man kommt auf Normalniveau recht zügig durch die Levels; trotz fehlender Zwischenspeichermöglichkeit. Bei DE HR habe ich mich dabei ertappt, immer mal wieder Zwischenspeicherungen zu machen, weil es doch deutlich anspruchsvoller ist und die Spielzeit dennoch gefühlt mehr als doppelt so lange war.

Insgesamt ist SC ein absolut gutes Game, unterliegt aber im direkten Vergleich deutlich. Wenn jeder Stern 10 Bewertungspunkte darstellen würde, ergeben sich für mich damit 46 Punkte für DE HR (also gerundet 5 Sterne) und 38 Punkte für SC (als gerundet 4 Sterne).
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am 16. Mai 2014
Tom Clancy`s Splinter Cell Blacklist - Ultimatum Edition

Normalerweise bin ich nicht der große Agenten Spieler, aber da das Spiel im Angebot hab ich einfach mal zugeschlagen und wurde positiv überrascht.

Zur Story(ohne viel zu verraten):

Man spielt den Agenten Sam Fischer aus der third Person Sicht, der der Anführer einer Spezialeinheit ist die versuchen muss die USA vor einer neuen Terroreinheit zu beschützen. Klingt so als hätte man das schon tausendmal gehört und gespielt, aber die Story verzweigt sich immer mehr und man kann auch aktiv in diese eingreifen und den Spielverlauf verändern. Zu seinen Destination kommt man mithilfe eines Flugzeuges, dass man auch immer mit seinem verdienten Geld verbessern und erweitern kann. Gelungen habe ich auch gefunden, dass es unzählige Nebenmissionen gibt um einen noch tieferen Einblick in die Geschichte zu bekommen und so natürlich auch extra Geld verdienen kann.

Gameplay und Grafik:

Das Gameplay ist sehr überzeugend, aber man merkt, dass das Game von Ubisoft kommt, da die Sprünge und auch das Klettern von Sam Fischer sehr an die Charaktere der Assassins Creed Reihe erinnern. Am meisten haben mich jedoch die KI - Gegner überzeugt, da diese wirklich sehr klug und realistisch reagieren und teilweise wirklich schwer zu überlisten sind. Das einzige was sich beanstanden lässt ist manchmal die Logik, da zum Beispiel Agent Fischer und sein Kollege aus einem Flugzeug (in vollem Flug) aus ein Meter Höhe auf die Landebahn springen sich einmal cool abrollen und nichts passiert.
Die Grafik ist über das ganze Spiel hinweg, so wie man es von Ubisoft gewohnt ist, sehr ansprechend und mit vielen Details gestaltet.

Ultimatum Edition:

Das einzige was mich an dem Spiel entäuscht hat war die Ultimatum Edition, da der Inhalt wirklich Schwach ist. Die agentenuhr von Sam Fiscger sieht relativ hochwertig aus, aber in der Öffentlichkeit kann man so etwas nicht tragen. Das Comicheft war ganz gut, doch es hört einfach auf, weil bei dieser Edition nur ein Ausschnitt enthalten. Das einzig ansprechende war die Schachtel in der die ganzen extras verpackt waren, denn diese ist wirklich hochwertig gestaltet.

Fazit:

Das Spiel kann ich wirklich jedem ans Herzen legen, der Abwechslung zu Cod und Co. sucht, aber die normale Edition tut es auch, außer sie ist wie bei mir wieder einmal sehr günstig zu haben.
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