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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
35
4,6 von 5 Sternen
Steelhammer (Ltd.Digipak)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 9. September 2017
Normalerweise wird UDO DIRKSCHNEIDER beim Songwriting und der Produktion seiner Alben immer von seinem alten Weggefährten und Freund STEFAN KAUFMANN unterstütz. Nicht so bei "Steelhammer", denn KAUFMANN musste bei deinem Album aus gesundheitlichen Gründen aussetzen.
Trotzdem ist "Steelhammer" ein typisches und auch wieder erstklassiges U.D.O.-Album geworden, alle Trademarks, für die die deutsche Metal-Legende steht, gibt es auch auf diesem Album wieder zu hören.
Produziert wurde es dieses Mal von UDO DIRKSCHNEIDER und seinem langjährigen Bassisten FITTY WIENHOLD, die es sich dafür auf Ibiza gemütlich gemacht haben.

Auf "Steelhammer" gibt es wieder klassischen und schnörkellosen deutschen Metal zu hören, den kein Zweiter so überzeugend und ehrlich hinbekommt wie "The German Tank"!
ANDREY SMIRNOFF und KASPERI HEIKKINEN lösten an den Gitarren IGOR GIANOLA und eben STEFAN KAUFMANN ab, der Klasse der Musik hat das aber keinen Abbruch getan, im Gegenteil, das hört sich alles recht frisch und knackig an.

Eigentlich gibt es nichts Neues zu erzählen, U.D.O. machen genau die Musik, die sie schon immer gemacht haben, auch bei Album Nr.14 gibt es keine Neuerungen zu hören - gottseidank! Ganz ehrlich, an U.D.O gefällt mir vor allem, dass sie nicht großartig experimentieren und man genau das bekommt was man auch erwartet - U.D.O. sind erfrischend konstant!

Ganz stimmt das auch nicht, eine klitzekleine Überraschung haben U.D.O. dann doch im Petto, denn beim Song "Basta Ya" singt UDO auf spanisch. Wahrscheinlich wurden U.D.O., während der Produktion von "Steelhammer" auf Ibiza, von der Atmosphäre der Ferieninsel inspiriert.
Ansonsten ist, wie bereits erwähnt, alles beim Alten geblieben, knallharter Metal, eingängige Melodien und Refrains, prägen auch die Songs auf diesem Silberling wieder.

Das Album ist sehr abwechslungsreich und ausgewogen, sowohl Freunde von rasanten Nackenbrechern und stampfenden Midtempo-Nummern kommen auf ihre Kosten, ebenso wie Freunde von Metal-Balladen.
Als Anspieltipps würde ich den Opener und Titelsong "Steelhammer", "Metal Machine", die Nackenbrecher "Death Ride" und "Stay True", sowie die Metal Stampfer "Timekeeper", "Devil's Bite" und "A Cry of a Nation" empfehlen.
Wer dann eher auf die ruhigeren und balladesken Nummern steht, dem würde ich dann noch "When Love becomes a Lie" und "Heavy Rain" empfehlen. Aus einem Album ohne schwächen und Lückenfüller, haben mir diese Songs am besten gefallen.

Mein Fazit: Wo U.D.O drauf steht, ist eben auch U.D.O. drin, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. "The German Tank" macht die Musik, die er schon immer gemacht hat, das Beeindruckende ist, dass er das nun schon seit fast 40 Jahren in einer überragenden Qualität macht.
Natürlich empfehle ich dieses Album ohne Einschränkungen, wer sich zu den DIRKSCHNEIDER-Jüngern zählt oder eben auf knallharten deutschen Heavy Metal steht, der kann hier blind zuschlagen!

Meine Bewertung. 8,5 von 10 Punkten.
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am 16. Dezember 2016
Es funktioniert nicht mehr. Ich schaue lieben nach den neuen Accept, die hauen noch mal ne richtig gute CD raus. Bei U.D.O. scheint es nicht mehr zu funktionieren
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am 10. August 2017
U.D.O. - Steelhammer, 2013

So leid es mir um Igor und Stefan Kaufmann auch tut (zweiter musste die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen), für U.D.O. war es letztendlich ein Segen musikalischer Natur Frischblut zu bekommen. So abwechslungsreich haben sie schon lange nicht mehr geklungen und wenn man sich vorallem die Gitarrenarbeit anhört weiß man,dass bei Stefan und Igor die Luft längst draußen war. Schon der mächtig nach vorn gehende Titeltrack macht klar, hier war ein Meister der Gitarre am Werk und sofort schießt einem das Referenzwerk schlechthin durch den Kopf - PAINKILLER von JUDAS PRIEST. Die Midtempo Hymne A CRY OF NATION glänzt abermals durch exzellentes Gitarrenriffing und über allem thront Udo's Reibeisenstimme. Er führt gekonnt durch Strofe, Refrain und Mittelteil bis hin zum Solo, bevor sich das nahende Ende aufbäumt. Es folgt Teutonen Metal in Reinkultur al la METAL MACHINE das noch eher an die jüngere Vergangenheit der Band anknüpft bevor man mit BASTA YA (in spanisch gesungen) zurück in die 80er Jahre versetzt wird wo DIO mit WE ROCK ihren Einfluss geltend gemacht haben. Echt klasse! Aber nun stellt euch folgendes vor: Ein Konzerthaus (Theater, Staatsoper oder so) mit großer Bühne auf der ein schwarzer Konzertflügel steht dem sanfte Töne entlockt werden und dann setzt Udo's kratzige, aber wohl dosierte Stimme ein. Nach und nach gesellen sich Flöten, Celli und Streicher dazu und man mag es nicht glauben, aber es passt alles zusammen. Nach mehrmaligem hören kommt mir plötzlich, aus heiterem Himmel LOUIS ARMSTRONG mit WHAT A WONDERFUL WORLD in den Sinn. Frevel? Nein, nur eine wage Richtung wo man HEAVY RAIN ansiedenl kann und ein weiterer Beweis dafür was Hr. Dirkschneider im Stande ist zu leisten wenn er ein wenig ermutigt wird. Mehr davon bitte!!! Das mitreissende DEVIL'S BITE macht mit modernen Keyboardsounds (STRATOVARIUS - MANIAC DANCE), guten Gesangsharmonien und einigen Rhythmuswechseln von sich reden und ist somit der progressive Ausreisser auf STEELHAMMER. Das schnelle und brachiale DEATH RIDE hätte auch perfekt auf ACCEPT'S OBJECTION OVERRULED (1993) gepasst und der nächste Uptempo Song namens KING OF MEAN (unfassbar, um es mal mit dem neuen Modewort zu sagen) steht bereits in den Startlöchern um gehört zu werden. Das überirdische TIMEKEEPER, dominiert von schwerfälligen Gitarren, walzt so ziemlich alles nieder was im Weg steht und NEVER CROSS MY WAY ist bester Melodic Metal wie wir es vom FACELESS WORLD Album (1990, U.D.O.) her kennen. TAKE MY MEDICINE nimmt mich auf einen Zeitsprung ins Jahr 1987 zum ANIMAL HOUSE mit und beim Stampfer SHADOWS COME ALIVE (Bonus Track) könnten genauso PRETTY MAIDS das Anfangsriff mitkomponiert haben. Der gnadenlose Headbanger STAY TRUE und der melodiöse Slowtrack WHEN LOVE BECOMES A LIE leiten perfekt über zu BOOK OF FAITH dem wohl ungewöhnlichsten aber so genialen Track auf STEELHAMMER. Bis zum Schluss hin baut der Song sich so dermaßen auf, daß man glauben möchte gleich explodiert hier was.

Fazit: U.D.O. liefern ihr bestes Album ab und obwohl man sich von anderen Künstlern in der Szene (Judas Priest, Dio, Pretty Maids und Warlock) und ausserhalb der Szene (Louis Armstrong) beflügeln ließ, haben sie ihre eigene musikalische Vergangenheit (Animal House, Faceless World und Timebomb prallen hier auf einander) nicht ausser Acht gelassen.

Punkte: 6,44 von 7,00 (-0,25 ZF)
(7/7/5,5/7/7/7/7/7/7/7/5,75/7/6/6,25/7

4,60 von 5,00
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am 27. Juli 2015
Im Mai 2013 erschien das 14. Studioalbum der deutschen Heavy Metal Band U.D.O.. Eingespielt wurde es von Udo Dirkschneider (Lead Vocals), Fitty Wienhold (Bass Guitar), Francesco Jovino (Drums) und dem neuen Gitarristen Andrey Smirnov, welcher alle Gitarrenspuren alleine eingespielt hat. Alle Songs wurden von Udo Dirkschneider und Fitty Wienhold geschrieben, die beiden haben auch direkt die Produktion übernommen.

Nach dem Vorgänger "Rev-Raptor" haben die beiden langjährigen Gitarristen Stefan Kaufmann und Igor Gianola die Band verlassen. Somit ist "Steelhammer" ein kleiner Neuanfang. Zu den Songs:
Der Opener `Steelhammer` gibt direkt die Richtung vor, es ist typischer U.D.O.-Heavy Metal angesagt. `Metal machine` ist ein mittelschneller Stampfer mit gutem Refrain. Bei `Basty ya` singt Udo spanisch, seine Fans dort werden erfreut sein. Schon jetzt fällt auf, dass die Produktion `organischer` bzw. `lebendiger` ausgefallen ist als auf den Vorgängern. `Heavy rain` ist eine Ballade mit Piano- und Streicherbegleitung. Nach diesen beiden Nummern wird bei `Devil`s bite` wieder gerockt, wobei die elektronischen Spielereien etwas irritieren. Doublebass ist bei `Death ride` angesagt. Neben der besseren Produktion gefällt der neue Gitarrist. Mit Andrey Smirnov scheint Udo einen guten Griff getan zu haben! Bei den folgenden Titeln sind einige richtig gute dabei und insgesamt wenig mittelprächtige. `Timekeeper` punktet, wie eine andere Songs auch, mit fetten Gitarren. Das Gleiche gilt für `Take my medicine`. Wieder Doublebass bei `Stay true` (arg einfacher Text). `When love becomes a lie` ist ein melodischer Titel. `Book of faith` kommt geheimnisvoll und bombastisch rüber, ist mal was anderes.

Auf "Steelhammer" ist nicht alles Gold was glänzt. Aber die Songs sind insgesamt wieder besser ausgefallen und auch die Produktion passt wieder. Der Besetzungswechsel hat der Band offenbar gut getan. Daher sind hier 4 Sterne und eine Kaufempfehlung auszusprechen.
Nach den Aufnahmen wurde Kasperi Heikkinen neuer 2. Gitarrist.
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am 12. Juni 2013
Nun ja, ein neues U.D.O. Album gibt es wieder. Da ich musiktechnisch nicht mehr alles so verfolge, wie noch vor Jahren, hab ich das erst gar nicht mitgekriegt. Geradliniger und authentischer Rock und Metal ist aber nach wie vor mein Lebenselixier, also hab ich natürlich gleich zugeschlagen, als ich "Steelhammer" entdeckte. Ich werde nie verstehen, warum so viele Leute neue U.D.O. Alben an alten Accepts messen. Klar sind Klassiker wie "Metal Heart" richtig geil, aber was U.D.O. seit einigen Jahren immer wieder rausbringen, halte ich für eindeutig stärker! Ok, das letzte Album hatte einen gewöhnungsbedürftigen Sound, aber die Mucke war/ist ein Kracher.

Natürlich auch hier auf "Steelhammer", astreiner Sound, genialer, abwechslungsreicher Metal, klingt immer authentisch, nicht zwanghaft "gekünstelt", deftig, druckvoll, mal rast es, mal stampft es, auch öfters melodisch und gefühlvoll und so soll es sein, das verleiht dem Ganzen eine gewisse Qualität und so wird es nicht langweilig. Das ist, was ganz große Bands für mich ausmacht. Gesangsmäßig hört man Udo sein Alter immer noch nicht an und die beiden neuen Gitarristen machen ihre Sache 1a, wüßte ich nicht, daß diesmal andere Typen die Gitarren spielen, würde ich mir auch nichts dergleichen denken, denn es klingt alles typisch U.D.O.-mäßig. Mit 15 Tracks (incl. Bonustrack "Shadows come alive") ist das Album reichlich bestückt mit echten Krachern!
Kein einzig schwacher Song und es wächst bei mehrmaligem Anhören, uneingeschränkte Kaufempfehlung!!!

U.D.O. rocks!
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am 2. Juni 2014
Ich sehe mich in meiner CD-Sammlung um und sehe alle Scheiben von Udo Dirkschneider dort stehen. Von Accept bis U.D.O. - einfach alle. Udo Dirkschneider ist eine absolute Metal-Ikone - ohne Zweifel. Und ich dachte schon, dass er seine bisherigen Leistungen nicht mehr toppen kann. Aber weit gefehlt ... denn eine Welle geballte Metal-Power rollt da auf uns zu!

Mit "Steelhammer" und einigen Besetzungswechseln kann der Altmeister wieder auf ganzer Linie begeistern. Der Opener "Steelhammer" hört sich an wie ein früherer, neu produzierter Hammersong (aber er ist natürlich neu), "A Cry Of A Nation" entfaltet eine ungehörige Power. Und "Metal Machine" ist mein absoluter Lieblingssong. Und dabei sind das NUR die ersten drei Songs des Albums. Meine absolute Kaufempfehlung.

Udo Dirkschneider ist derjenige, der mich als Musiker wohl am meisten geprägt hat. - W.E.R.S.I., Guitar Axeman, BORN2RULE
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am 3. August 2014
Unglaublich -- Vor ein paar Tagen dachte ich mir, nachdem ich vom Büro zu Hause war: Jetzt check ich mal die neue U.D.O an; ma sehen, ob der "alte Mann" wirklich noch so gut ist, wie mir gesagt wurde. Und siehe da: Der Udo kann es noch, und wie! Songs voller Power und Kraft, kein einziger Ausfall auf der ganzen Scheibe; dies gepaart mit einer druckvollen Produktion, die keine Wünsche offen läßt -- einzig Fittis Bass ist ab und zu meines Erachtens ein bißchen im Hintergrund; das ist aber Geschmackssache!!!

Absolute Kaufempfehlung!

PS an alle "Glaubenskrieger":

Die Scheibe ist mindestens so gut wie die "neuen Accept" -- ach ja, damit ich das auch noch loswerde: Die originalen Accept werden immer Wolf Hofmann und Udo Dirkschneider beinhalten; das Original bleibt eben das Original!
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am 30. Mai 2013
Naja - sicherlich ist Steelhammer wieder besser geworden als zuletzt Rev-Raptor, dass ja unheimlich unter dieser Plastik-Rammsteinartigen Comic-Produktion litt, aber der ultimative Oberhammer, der an alte Accept-Glanztage anschliesst und alles unwiederstehlich niederrockt, ist meines erachtens nach auch Steelhammer nicht geworden. Hauptsächlich die fette Produktion(insbesondere der Gitarren) und das diesmal offensichtliche vorhandensein eines echten Schlagzeugs machen das Album zu einem klassischen U.D.O.-Album, das man sich bedenkenlos wieder zulegen kann, wenn man auf typischen Teutonen-Metal abfährt.

Vielleicht hat sich zuletzt bei der Produktion auch ein wenig zuviel Routine mit eingeschlichen - es ist vielleicht ganz gut, dass Stefan Kaufmann nicht mehr mitmischt und (aus Gesundheitsgründen?) auch nicht mehr die Produktion übernahm und keine Songs mehr mitschrieb. Insgesamt klingt das Material von Steelhammer etwas frischer, als dieser Rammstein-artige Sound davor, den man jetzt schon seit Mastercutor über 3 lange Alben ertragen musste. Als Höhepunkte des Albums sehe ich den Smasher "Steelhammer", den schleppenden Stampfer "Cry of a Nation", den auf spanisch gesungenen heftigen flotten Rocker "Basta Ya", das stark an Sinner erinnernde gemässigte "Never cross my Way" und die Dampfhammer-Hymne "Stay True".
Die Rammsteinartige Single "Metal Machine" hätte dagegen auch gut auf die letzten Alben gepasst und klingt etwas flach und unsinspiriert, nur das Solo ist echt schön. Komischerweise ist gerade im Mittelteil des Albums etwas viel einfallsloser Leerlauf angesagt mit den mittelmässigen Allerweltsongs "Devils Bite","Death Ride","King of Mean" und "Timekeeper" nacheinander. Das sind so typisch naive U.D.O-Songs, wie es sie auf allen U.D.O.-Alben zu hören gibt - irgendwo angesiedelt zwischen total belanglos, solide und bemüht. Die kurze Piano-Ballade "Heavy Rain" ist gar vollkommen misslungen. Der mystisch angehauchte geheimnisvolle Abschlusstrack "Book of Faith" wurde mit Orchester unterlegt und soll etwas künstlerisch Wertvolles darstellen, herausgekommen ist dabei ganz netter hörbarer Kitsch, mehr nicht.

Insgesamt hat U.D.O. mit Steelhammer ein klassisches Hardrock-Album rausgehauen, das endlich wieder mit fettem Sound den Weg aus der klangtechnischen Tristess der letzten Alben herausgefunden hat, so dass man bescheinigen kann, dass U.D.O. wieder in die rechte Spur gefunden haben. Aber echte geniale Hymnen und Klassiker-Songs sucht man auf Steelhammer vergebens. Dafür ist das Songmaterial einfach viel zu durchschnittlich und mittelmässig, es ist eher ein Fleiss-Album geworden auf dem keine genialen musikalischen Momente wahrnehmbar sind. Auch bezweifle ich, dass auf Steelhammer auch nur ein Ton von den neuen Gitarristen zu hören ist, die sind ja erst hinzugestossen als das Album bereits vollständig im Kasten war. Kein schlechtes Album, aber der Überhammer ist Steelhammer sicherlich auch nicht geworden.
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am 14. Juni 2013
Udo Dirkschneider, die Metal-Legende ist zurück. Ich muss zugeben ich habe U.D.O. zum letzten mal Mitte/Ende der 90er gehört. Danach war für mich Schicht und ich habe die weiteren Scheiben nicht mehr gehört/gekauft. Aufgrund der teils überragenden Kritiken habe ich mich zum Kauf von "Steelhammer" inspirieren lassen....und was soll ich sagen....ich bin sowas von geplättet. Meine Kinnlade ist immer noch am Boden. Eine solche Killer-Scheibe hätte ich dem Maestro wahrlich nie und nimmer mehr zugetraut. Eine absolute oberamtliche Killer-Produktion und geniale neue Songs in modernem Gewand. Respekt Herr Dirkschneider, und die Stimme klingt immer noch kratzig und grell wie eh und je. Keine Spuren von Alterserscheinungen....hammer. Für mich gibts nur eins - Höchstnote. Seit Steelhammer ist U.D.O. wieder voll auf meinem Radar und ich hoffe er hat noch weitere solche Asse im Ärmel in Zukunft. Thumbs Up !!!
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 25. Mai 2013
U.D.O. sind zurück! Im Vorfeld hat es ja ganz schön gerummst.
Songwriter, Produzent und Gitarrist Stefan Kaufmann ist aus gesundheitlichen Gründen raus aus der Band und hat auch Songwriting und Produktion abgegeben. Unerwartet stieg der langjährige Gitarrist Igor Gianola auch noch aus. Neugitarrist Andrey Smirnov spielte alle Gitarren ein, später gesellte sich der Finne Kasperi Heikkinen zu der Band. Udo Dirkschneider schrieb mit Bassist Fitty Wienhold das Album und man nahm auch die Produktion in die Hand.
Das Ergebnis kann sich hören lassen! Vorbei sind die Zeiten in den U.D.O. auf Konserve für ihren Plastiksound, insbesondere bei den Drums gescholten wurden. Hier ballert alles richtig druckvoll und nicht künstlich aus den Boxen. Die Combo klingt frisch, wild und hungrig.
Der Opener und Titelsong "Steelhammer" ist eine typische U.D.O. Abgehnummer und könnte auch auf anderen Werken gut stehen. Insgesamt gibt es 14 knackig klingende Stücke, deren Abwechslungsreichtum manche etablierte und eingespielte Band vor Neid erblassen lassen müsste. Kein Füllmaterial, kein "geht so", hier regiert der Ohrwurmfaktor über eine Stunde lang. Wenn ein Lied etwas an die zwei oder drei Vorgängerwerke erinnert ist es "Metal Machine" ein göttlicher Midtempostampfer vor dem Herren. Statt auf Russisch gibt es mit "Basta Ya" jetzt mal eine spanische Nummer die in südländischen Ländern sicherlich die Konzerthallen zum Kochen bringen wird. Die zwei Minuten Pianoballade "Heavy Rain" zeigt mal wieder was Herr Dirkschneider mit seiner Reibeisenstimme alles zu Stande bringt. Hier merkt man, dass er doch solche Lieder locker singen kann. "Devil's Bite" hat mit modernen Keyboardklängen ein paar Farbtupfer an Bord und zeigt das U.D.O. ein sehr breites Spektrum fahren und dies auch beherrschen. So könnte ich jetzt jeden Track sezieren und finde immer noch keinen Ballast.
"Steelhammer" ist vielleicht die abwechslungsreichste und längste U.D.O. Scheibe in der langen Karriere der Band geworden und ähnlich wie eine Best Of Scheibe mit allen Facetten des Bandsounds bestückt. Jedoch wurde die CD mit neuen Liedern und ganz vielen Überraschungen bestückt.
Selbst ich als langjähriger Fan habe der Band solch einen Triumphzug nicht zugetraut und behaupte frech, dass "Steelhammer" vielleicht die beste CD seit locker 10 Jahren ist!
(Das Digipack hat gar noch ein Extralied, also schnell zuschlagen.)
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