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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
91
4,3 von 5 Sternen
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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2015
Arlington Road ist kein typischer Thriller, wie es so manch einer erwarten mag. Ich wurde im Jahr 2000 auf den Film aufgrund einer Empfehlung aufmerksam und legte mir den Film auf VHS zu. Meine Erwartungen waren durch die Inhaltsangabe recht niedrig angesetzt, da diese nicht sonderlich spektakulär klang. Mit dem was aber dann beim Schauen folgte, dürfte wohl kaum jemand rechnen.
Bereits der Beginn macht deutlich, das absolut nichts an diesem Film typisch Hollywood ist. Auf der Straße torkelt ein schwer verletzter Junge umher, der von dem Geschichtsprofessor Michael Faraday (gespielt von Jeff Bridges) daraufhin ins Krankenhaus gebracht wird.
Wie sich später herausstellen soll, handelt es sich dabei um den Sohn des Bauingenieurs Oliver Lang (Tim Robbins), der erst kürzlich in die Arlington Road gezogen ist. So schön, so unscheinbar. Doch genau an der Stelle beginnt das Drehbuch von Ehren Kruger (Transformers – Die Rache, Ring – Remake) interessant zu werden. Regisseur Mark Pellington (Die Mothman Prophezeiungen) lässt die Spannung sich nur langsam entwickeln. Doch steter Tropfen höhlt den Stein, so dass die Atmosphäre immer bedrohlicher und drückender wird. Dass dem Zuschauer nicht langweilig wird, werden einige Hitchcock artige nervenaufreibende Sequenzen eingestreut, die beinahe schon paranoide Tendenzen annehmen. Gerade wenn Oliver die Skepsis von Michael zerstreut, bleibt doch ein Funke Restzweifel, auf dem sich die weitere Handlung erneut aufbaut.
Die beiden Aspekte Anonymität in der Nachbarschaft so wie Terrorismus werden dabei geschickt miteinander verknüpft. Leider begeht Pellington in manchen Szenen den Fehler und schafft es nicht ganz die Emotionalität dieses Themas zu 100% überzeugend zu transportieren, aber das bleibt glücklicherweise die Seltenheit. Stark wird es aber, wenn der Filmemacher mit den typischen Ängsten eines Bürgers spielt: Kann man wirklich jedem Nachbarn trauen, oder hat so manch einer nicht doch eine Leiche im Keller versteckt.
Der Film wäre dabei nichts ohne die beiden Hauptdarsteller Jeff Bridges (The Big Lebowski) und Tim Robbins (City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit), die schauspielerisch wahrlich ihr Bestes geben. Die Verkörperung ihrer Figuren ist außerordentlich authentisch ausgefallen, wobei gerade erstgenannter deutlich hervorsticht und dabei den übrigen Cast wie Joan Cusack (School of Rock) oder Hope Davis (Real Steel) beinahe schon an die Wand spielt.
Leider war der Film nicht von sonderlichem Erfolg gekrönt, wenn er auch letztendlich nicht als Flop endete. Bei einem Budget von 21,5 Millionen US-Dollar konnten immerhin 41 Millionen US-Dollar wieder eingespielt werden, was einen soliden Achtungserfolg entspricht.

Bild
Der Film liegt im Original Kinoformat 2,40:1 vor. Mittlerweile hat das Ausgangsmaterial auch schon 14 Jahre auf dem Buckel. Der Transfer wurde dennoch gut mit Raum nach oben umgesetzt. Während das Bild schön sauber gemastert wurde und kein Schmutz oder Staub vom Negativ durchblitzen lässt, muss man leider Abstriche bei der Farbgebung machen. Diese sind zwar recht natürlich ausgefallen, aber der Kontrast ist beleibe nicht optimal eingestellt. So könnte der gerne noch etwas stärker sein, denn nicht nur sind die Farben stellenweise recht bleich, sondern auch der Schwarzwert erreicht maximal ein dunkles Anthrazit und lässt an Kraft missen. Abgesehen davon erreicht die Schärfe gute bis sehr gute Werte bei solidem Detailgrad. Gerade in Nahaufnahmen sind viele Feinheiten zu erkennen. Kompressionsspuren treten nur schwach und keineswegs störend in Erscheinung. Im Vergleich zur DVD ist ein deutlicher Mehrwert zu erkennen.

Ton
Wie aus dem Hause Koch Media gewohnt finden sich auf der Blu-ray sowohl die deutsche Synchronisation als auch der englische Originalton verlustfrei in DTS HD Master Audio 5.1 wieder. Insgesamt ist die Abmischung sehr frontlastig ausgefallen. Surroundeffekte machen sich nur selten bemerkbar, wobei auch die Direktionalität nicht viel hergibt. Immerhin verteilt sich die Musik angenehm über sämtliche Kanäle. Abgesehen davon ist die Stereosepatation ausgezeichnet, dem sich die Dynamik nahtlos anschließt. Wider Erwarten sind auch einige kräftige Bässe zu verzeichnen. Ohnehin stehen die Dialoge im Vordergrund und die sind zu jedem Zeitpunkt ausgezeichnet zu verstehen.

Bonusmaterial:
• Audiokommentar mit Regisseur Mark Pellington und Darsteller Jeff Bridges
• Making of (SD; 19:33 Minuten) deutsch untertitelt
• Alternatives Ende (SD; 9:58 Minuten) deutsch untertitelt mit Einführung von Regisseur Mark Pellington
• Deutscher Trailer (SD; 1:39 Minuten)
• Originaltrailer (SD; 1:39 Minuten)
• Bildergalerie
• Wendecover
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2011
Angenehme Geborgenheit ist so ziemlich das Letzte, das man verspürt, wenn man sich ARLINGTON ROAD zu Gemüte geführt hat.
Nach wie vor halte ich ihn für einen der besten Thriller aller Zeiten! Nicht nur, dass filmische Elemente, Schauspiel und Drehbuch absolut überzeugen und so ein von Anfang bis Ende packender halb Polit-, halb Vorstadtthriller seine Zuseher in den Bann zieht - ARLINGTON ROAD ist in mehreren Ebenen gesehen ein sehr aufschlussreicher, interessanter Film geworden!

Michael Faraday (verkörpert von einem tollen Jeff Bridges), dessen Frau bei einem verdeckten FBI-Einsatz aufgrund falscher Informationen ums Leben gekommen war, ist gerade im Begriff wieder ins Leben zurückzufinden. Endlich hat er in der Beziehung zu einer Studentin wieder partnerschaftliches Glück gefunden. Auch sein kleiner Sohn, der ihm ständig Halt gegeben hat, scheint allmählich wieder die Freuden eines unbeschwerten Kinderlebens genießen zu können.
Und dann sowas: Professor Farady rettet das Leben eines Jungen, der ihm, als er von der Arbeit heimkommt (er ist Uni-Professor), blutüberströmt auf offener Straße entgegentorkelt. Aus dieser Rettungsaktion resultiert zunächst eine Freundschaft zu bisher unbekannten Nachbarn, die zuerst sehr vielversprechend scheint. Faradays Sohn hat im Jungen der Nachbarn einen Spielgefährten und Freund gefunden und auch die Nachbarn machen einen recht netten Eindruck. Doch dann kommt alles anders.
Mehr und mehr misstraut Faraday seinen Nachbarn. Zunächst aufgrund scheinbar banaler Ungereimtheiten, stellt Michael (von außen betrachtet höchst fragwürdige) Nachforschungen an. Wenn der Professor eines gelernt hat, dann ist dies nur sich selbst und der Vernunft zu vertrauen. Schnell gerät er daraufhin in eine moralische Zwickmühle. Auch seine Mitmenschen haben mittlerweile kein Verständnis mehr für sein unnachgiebiges Misstrauen.
Als sich später schließlich bestätigt, dass Mr. Faraday recht behalten sollte, ist es bereits zu spät. Der teuflische Plan einer durch und durch perfekt organisierten Terroristengruppe ist schon voll am Laufen. Und anstatt am Ende das Schlimmste verhindern zu können, wird Faraday selbst zum (unfreiwilligen) Märtyrer - wenigstens für die Medien. Aufgrund seines merkürdigen Verhaltens in letzter Zeit, dass nur für den Zuseher absolut logisch und nachvollziehbar erscheint, und seines schicksalhaften Lebenslaufes, passt er für eine Öffentlichkeit, die sich nach Sicherheit und Frieden und schnell ertappten Sündenböcken sehnt, perfekt ins Täterprofil... Und da sich Tote bekanntlich schlecht wehren können, endet der Film mit dieser niederschmetternden Bilanz.

ARLINGTON ROAD zeigt eine beklemmende Studie amerikanischen Kleinbürgertums: Oberflächlichkeit, Gleichgültigkeit und Egoismus führen zu Vereinsamung. Beim Versuch, diese Miseren zu durchbrechen aber, läuft man Gefahr, allzu schnell als Sonderling abgestempelt zu werden. Es gibt also keine leichtfertige, vorgefertigte Patentlösung für dieses durch Jahre gewachsene Problem. Das ist wohl mehr Realität, als man sich wünscht. Zudem zeichnet der Film ein scharfes Bild über ein verwundbares Amerika vor 9/11. Aufgrund der schwerwiegenden Ereignisse nach diesem schicksalträchtigen Tag hat der Film sogar noch zusätzlich an Brisanz gewonnen, würde ich sagen... Und es ist gut, dass gezeigt wird, dass Terrorismus nicht zwangsläufig (ich würde sogar sagen, eigentlich ist das so gut wie nie der Fall!) aus religösen Motiven erwachsen muss.

Übrigens: Alle schauspielerischen Leistungen sind außergewöhnlich stark. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte ansprechender nicht sein.
Für mich nach wie vor der fesselndste, aktuellste und beunruhigendste Thriller der Gegenwart. Sollte man gesehen haben...

Prädikat: MEISTERWERK.
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am 26. Januar 2015
Eins vorweg: der Film fängt langsam an wird aber zum Ende hin unglaublich spannend. Wer also keine anspruchsvollen Filme mag die zum Nachdenken anregen sollte hier lieber die Finger von lassen.

Der "Trailer", den amazon hier hereingestellt hat, ist nichtssagend. Vergessen sie diesen also schnell wieder. Auch die Beschreibung ist vollkommen unnütz.

Der Film handelt von der Urangst der US-Amerikaner: die innere Sicherheit und die paranoide Angst vor dem Verlust selbiger durch Terrorismus. Man sollte hier auch noch eins bedenken: dieser Film ist aus dem Jahre 1999. Vor 2001 war das Thema im Vergleich zu heute kaum im öffentlichen Interesse (jedenfalls außerhalb der USA).

Ein anspruchsvoller Film der noch lange nachwirkt und mit klasse schauspielerischer Leistung. Wenn ich 15 Filme auf eine einsame Insel mitnehmen sollte: dieser wäre auf jeden Fall dabei.
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am 22. März 2017
Lange nicht geschafft zu schauen, aber stets sicher gewesen, dass der Film gut ist. Und ich war nicht enttäuscht. Tolles Spiel - ich liebe Tim und Jeff -, raffiniert inszenierte Handlung. Spannung bis zum Ende. Bezug zu unserer aktuellen Lebenssituation und der politischen Lage. Wirft viele Fragen auf und gibt darauf viele Antworten. Sehr zu empfehlen!
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am 18. Januar 2006
Dies ist ein Thriller der allerspannendsten Sorte. Es geht um einen Professor einer kleinen Universitaet, der dort Kurse ueber Terrorismus gibt. Nach dem Tod seiner Frau vermutet der Professor hinter jeder Geschichte eine Verschwörung. Als er herausfindet, dass sein eigener Nachbar nach der High School seinen Namen geändert hat, stürzt er sich in eigene Ermittlungen und ist bald einer heißen Spur auf den Fersen. Dann aber kommt doch alles anders, als gedacht,...
Ein Film, der bis zur letzten Sekunde spannend ist, ein systemkritischer Polithriller, mit Autojagden, mit FBI, mit Familiendrama, dunklem Keller, Taschenlampe, Zeitungsrecherche,... also irgendwie mit allem, was einen amerikanischen Thriller spannend macht. Und dafuer, dass der Film ueberraschend bleibt bis zuletzt gebe ich ihm hier 4 Sterne!
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am 28. November 2006
„Arlington Road“ ist einer jener raren Filme, die von Beginn an nie zu viel sein wollen, und doch in allen wesentlichen Punkten brillieren. Grundsätzlich nichts weiter als ein „normaler“ Paranoiathriller stellt sich „Arlington Road“ so überraschend als ein wahres filmerisches Juwel heraus.

Wesentlich bei derartigen Filmen ist natürlich immer die Atmosphäre, welche hier genial gelungen ist. Die Bedrohungslage scheint sehr real, und wird von vielen surreal furchteinflössenden Bildern unterstützt. Zudem spielt der Regisseur oft mit Farbtönen und Wärmestufen, um jeder Szene einen eigenen Look gemäss der jeweiligen Stimmungslage zu verleihen. Auch der passende Score von Angelo Badalamenti kann überzeugen.

Die Story mit ihrer sehr interessanten, und leider vermehrt aktuellen Thematik ist ebenfalls gut, und dramaturgisch schlicht perfekt aufgebaut. Eine derartige Spannungskurve findet man selten. Von anfänglich winzigen Vorzeichen bis hin zum panikgeladenen Showdown lässt der Film keine Sekunde Zeit zum Durchatmen, sondern steuert zielstrebig auf das tolle Ende zu. Zwar scheint dieses rückblickend doch ziemlich konstruiert, der Effekt wird aber gerade in diesem Moment nicht verfehlt und trifft den Zuschauer wie ein Schlag ins Gesicht. Besonders im Hollywood-Einerlei ist dies hervorzuheben und zu begrüssen.

Glücklicherweise verzichtet der Film zumeist auf unpassende Actionszenen, die dem hintergründig-psychologischen Kampf der beiden Hauptcharaktere nur abträglich gewesen wären. Diese werden ausgezeichnet verkörpert von Jeff Bridges und Tim Robbins.

Vor allem Jeff Bridges kann in der Rolle des in die Enge gedrängten und panisch-verzweifelten Vaters überzeugen. Seine Darstellung ist sehr glaubwürdig, direkt und trifft den Zuschauer stark. Selten sieht man eine derart gelungene Darstellung von Panik wie hier.

Auch Tim Robbins weiss zu gefallen, und passt perfekt in die Rolle des undurchsichtigen und wahnsinnigen Terroristen mit harmlosem Äusseren. Die psychologische Gefahr die er ausstrahlt ist einzigartig. Auch Joan Cusack verdient sich hier eine Erwähnung, deren Portrait der betont freundlichen Hausfrau zu den furchteinflössendsten Aspekten des Filmes gehört.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Juli 2014
„Arlington Road“ ist ein komplexer und cleverer Film, der zwar zu Beginn etwas Mühe damit hat, Fahrt aufzunehmen, aber in der zweiten Hälfte deutlich an Spannung und Momentum gewinnt. Und ein furioses Finale bietet: während man sich 20 Minuten vor Ende noch selbstgefällig im „wusst-ich’s-doch-gleich“-Modus befindet, knallt der Schluß nochmal richtig rein, und der Nachklapp ist verstörend und macht nachdenklich. Damit liefert der Streifen ein paar gute Twists und bleibt – nach gebremstem Start, wie gesagt - bis zum Abspann packend. Ein paar heftige Logiklöcher muss man allerdings schlucken.

Ein großes Plus ist die Besetzung: Jeff Bridges und Tim Robbins sind Garanten für eine schauspielerische Glanzleistung, vor allem Bridges brilliert hier mit seiner Darstellung des zerrissenen, traumatisierten Historikers. Mit Joan Cusack ist auch die weibliche Nebenrolle exzellent gecastet. Die Inszenierung ist OK, eher nachteilig ist der etwas ziellos entwickelte Nebenstrang der Handlung, in dem Faraday (Bridges) versucht, mit dem gewaltsamen Tod seiner Frau fertig zu werden.

Insgesamt ist das Werk nun aus meiner Sicht nicht so unkonventionell und herausragend, wie mancher Kritiker und Rezensent das darstellt, aber ein solider und spannender Thriller ist es allemal.
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am 14. Mai 2013
Arlington Road ist einer dieser fiesen kleinen Thriller die man überhaupt nicht auf dem Zettel hatte und hinterher erst einmal ganz tief durchschnaufen muss. Ein Film der direkt ins finstere Herz trifft und Dank des genialen Drehbuchs von Ehren Kruger und einer herausragenden filmischen Umsetzung Mark Pellingtons zum Nachdenken anregt. Ein Film so zynisch und abgrundtief fies das es einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein Film für alle die gern Geschichten mit realen, fiktiven oder vermischten Hintergrund lieben und gern auf Happy Ends verzichten können …

Nachdem Universal ursprünglich die Rechte am Film hatte kaufte sich Anfang des Jahres Koch Media ein und machte sich ans Werk Arlington Road auf Blu Ray umzusetzen. Und wie nicht anders gewohnt vom KM ist am Ende wieder eine sehr gelungene Umsetzung entstanden.

Der Film liegt im Original Kinoformat 2.40:1 (MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p) vor und wurde sehr ordentlich gemastert. Kein Schmutz, kein Staub und keine Artefakte stören das sauber transferierte Bild. Des Weiteren bietet das Bild eine sehr ordentliche Schärfe und einen hervorragenden Detailgrad. Hin und wieder treten vereinzelt leichte Kompressionsspuren auf die aber keineswegs Stören geschweige auffallen. Dezente Abstriche muss man leider beim Schwarzwert und Kontrast machen die nicht optimal abgestimmt wurden (Ist bei der US scheibe etwas besser). Dennoch ist das Bild auf Blu Ray nochmals ein Quantensprung zur DVD obwohl das Bild dort auch schon stark war.

Koch Media spendiert, wie üblich, einen sauberen, glasklaren und verlustfreien DTS HD Master Audio 5.1 Ton in Deutsch und Englisch. Da der Film hauptsächlich dialoglastig ist sollte es nicht verwundern, dass der 5.1 Ton auch sehr Frontlastig ist. Dennoch werden hörbar alle Surroundboxen angesprochen und verbreiten viel Dynamik. In den ruhigeren Szenen kommt so der hervorragende Score von Angelo Badalamenti zum Tragen. Hin und wieder wird auch der Bass angesprochen.

Abgerundet wird die Blu Ray mit einem Audiokommentar mit Regisseur Mark Pellington und Darsteller Jeff Bridges, einem Making Of, einem Alternativem Ende sowie Trailer und einer Bildergalerie.

Koch Media hat diesen Film so umgesetzt wie er es verdient!

5/5 Sternen
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am 12. Februar 2004
Ein genialer und spannender Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Geschichte dreht sich ganz um Michael Faraday. Der Geschichtsprofessor bekommt neue Nachbarn und freudet sich mit ihnen an. Plötzlich wird er misstrauisch und entdeckt die duestere Wahrheit: Neben ihm wohnen Terroristen. Die Suche und Frage der Gerechtigkeit lässt Faraday nicht los. Nicht ungefährlich will er aufdecken, was sein Psychopathischer Nachbar, Oliver Lang, vor hat. Dabei riskiert er, sich und seinen Ruf zu verlieren und setzt seine ganze Familie aufs Spiel.
Dieser spannende Thriller ist nichts für ängstliche Seelen. Nur schon die Eröffnungssequenz mit dem Kind und dem blutigen Arm rüttelt wach und erzeugt eine Stimmung, die einem im ganzen Film nicht mehr loslässt. Eine rasante Berg und Talfahrt in Angst, ausserdem ein sehr untypisches Ende für einen Hollywoodthriller. Sehr empfehlenswert - regt zum Nachdenken an!
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am 7. Januar 2004
Arlington Road ist ein packender Psychothriller, bei dem man bis zum Ende nie genau weiß, wie die Handlung in den nächsten Minuten weitergeht. Das ganze wirkt bedrückend realistisch, und man mag danach beginnen, sich seine Nachbarn genauer anzusehen... Das Szenario erinnert ein bißchen an die Zeiten des Kalten Krieges, als die jeweiligen Machtblöcke in den Ländern ihrer politischen Gegner sogenannte "Schläfer" untergebracht hatten, die dort ein scheinbar normales, alltägliches Leben an den Tag legten, bis sie dann auf einem ihren Einsatzbefehl bekommen sollten... In Arlington Road sind es ausnahmsweise mal keine ex-sowjetischen Agenten oder (aktueller) islamistische Fundamentalisten.. nein, es geht mehr um rechtsextreme Feinde aus dem eigenen Land... Die Ironie des Schicksals ist dann wohl, dass sich diese unterschiedlichen Gruppierungen in ihren Gewaltakten doch auf einmal sehr ähnlich werden!
Der Film ist sehr gut gemacht, die Schauspieler sind wirklich brilliant und bringen die ganze Story sehr glaubhaft rüber. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen, und will ich auch nicht, um nicht zuviel vom Inhalt zu verraten.. nur eins: das Ende ist nicht unbedingt so, wie man es von Hollywood erwartet - auch wenn alles darauf hinzudeuten scheint! Bedrückend!!
Zur DVD ist leider negativ anzumerken, daß sich keinerlei Extras auf ihr befinden. Lediglich eben die Sprachenauswahl, Untertitelwahl sowie die Szenendirektanwahl. Das ist alles!
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