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Kundenrezensionen

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am 18. November 2011
Es war eine mutige Entscheidung von dem US-Cable-Sender HBO, die Fantasy-Reihe "Ein Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin auf die Fernsehbildschirme zu bringen. Das hat mehrere Gründe: der Sender hatte bis dato eher wenige Fantasyserien im Programm, die Buchreihe war zu diesem Zeitpunkt (und ist es noch immer lange nicht) nicht beendet, das Figurenarsenal ist geradezu episch breit - und die Umsetzung unter anderem deswegen als nicht gerade preiswert einzustufen. Dennoch wagte sich der Sender an den Stoff - und landete damit nicht nur einen moderaten Hit, sondern legte damit eine wirklich fabelhafte Serie hin.

Handlungsort ist der Kontinent Westeros, der durchzogen ist von feindlichen Adelshäusern und einem ständigen Kampf um den Thron. Eine ganze Reihe an Figuren wird begleitet; Eddard "Ned" Stark (gespielt von Sean Bean), der vom König (Mark Addy) gebeten wird, seine rechte Hand zu werden, woraufhin Ned zustimmt. Nicht nur Neds Familie; unter anderem die rebellische und wenig damenhafte Arya (fantastisch verkörpert von dem Nachwuchstalent Maisie Williams) oder der Bastardsohn Jon Snow (in der deutschen Fassung "Jon Schnee"), stehen im Mittelpunkt, sondern auch der familiäre Anhang rund um den König; seine machthungrige Frau Cersei und deren Brüder Jaime und Tyrion, der Königssohn Joffrey und schließlich ein paar undurchsichtige Berater.
Während in Westeros eifrig um den Thron gestritten und intrigiert wird, während niemandes Leben sicher ist, plant Daenerys Targeryen, deren Familie vor einiger Zeit vom Thron gestürzt und vertrieben wurde, ihre Rückkehr in die Heimat. Und auf den Thron.

Schon in der Pilotfolge deutet sich dem Zuschauer an, was ihn erwartet; monumentale Bilder, die man sonst nur aus dem Kino gewohnt ist, viele Handlungsstränge und noch mehr Figuren und einen Epos, der in seiner Breite selbst "Der Herr der Ringe" übertrifft. Das führt stellenweise auch dazu, dass Nichtbuchkenner besonders in den ersten Episoden überfordert sein dürften; zu viele Gesichter, zu viele Namen und angedeutete Vorgeschichten werden ins Spiel gebracht, um nur bald wieder zu verschwinden und erst einige Folgen später wieder aufzutauchen. Wenn der Zuschauer jedoch aufmerksam bei der Sache ist, dürfte dies kein allzu großes Problem sein.
Wenn man sich auf die Serie einlässt, wird man reich belohnt - mit interessanten Figuren, eindrucksvollen Landschaften und Effekten (die meistens gar nicht als solche erkennbar sind, eben weil sie so perfekt sind), erstklassigen Darstellern - hierbei sei vor allem Peter Dinklage als kleinwüchsiger Tyrion Lannister erwähnt, der für sein Schauspiel einen Emmy gewann-, einem eindrucksvollen Score, einem ebenso bewundernswerten Intro, und einigen unerwarteten Wendungen im Handlungsverlauf - und niemals bewegt man sich auch nur ansatzweise von der Buchvorlage weg. Besonders erfreulich ist dabei, dass HBO die Senderheimat der Serie ist; schließlich darf hemmungslos geblutet, geflucht und geliebt werden. Bei einer Serie, die in einer fiktiven Mittelalterwelt spielt, kann dies nur von Vorteil sein.
Bei all den Stärken ist beinahe darüber hinwegzusehen, dass die Aufteilung in Gut und Böse mitunter doch noch etwas zu deutlich ist und besonders in der ersten Hälfte die eine oder andere Länge nicht zu leugnen ist. Der größte Wermutstropfen ist jedoch zweifellos, das der Zuschauer nur 10 Folgen des Meisterstücks genießen kann.

Noch eine Sache zur Synchronisierung: natürlich ist es für Fans ungewöhnlich, Eindeutschungen wie "Königsmund" für "King's Landing" und "Jon Schnee" für Jon Snow zu hören, auch ist sicherlich die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Übersetzung anzuzweifeln, aber nichtdestotrotz: der positive Eindruck sollte dadurch nicht geschmälert werden. Und die Punktewertung erst recht nicht - wen's stört, kann sich ja einfach die Originalfassung anschauen.
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am 26. Mai 2016
Game Of Thrones
Das Spiel der Throne
Entweder gewinnt man oder man stirbt.
Game Of Thrones ist eine Buchverfilmung und ich gehe völlig unvoreingenommen in diese Serie, da ich die Bücher nicht gelesen habe. Meine einzige Begegnung mit Winterfell bisher war im Spiel "Skyrim" aus der "The Elder Scrolls" Reihe. Skyrim habe ich komplett durchgezockt und großen Spaß dran gehabt. Aber zurück zu GOT.
Zur allgemeinen Handlung brauche ich wahrscheinlich nicht mehr viel sagen. Es geht darum, dass sich im Königreich Westeros sieben Familienstämme (Häuser) um den Thron reihen und keine Intrigen scheuen, die Rivalen auszustechen, um selbst an die Macht zu kommen. Mord und Totschlag - aber auch ganz viele Brüste.
Für jeden was dabei.
Obwohl die Serie jahrelang völlig unbeachtet an mir vorbeigezogen ist, bin ich jetzt mittendrin und finde sie großartig.
Allein schon die Musik beim Intro. So monumental - Gänsehaut! Dann die vielen bekannten Schauspieler. Toll!
Die Kulissen, die Kostüme, die Bilder, die Mystik, das ganze Drumherum eben.

Die erste Staffel ist auf 5 BluRay Discs
(10 Episoden à 56 Minuten = 561 Minuten)
Disc 1: Episoden 1 und 2
Disc 2: Episoden 3, 4 und 5
Disc 3: Episode 6
Disc 4: Episoden 7, 8 und 9
Disc 5: Episode 10

Alle Discs verfügen über umfangreiche Specials:
Gesamtführer durch Westeros
Anatomie einer Episode (am Beispiel der 6. Episode)
Führer innerhalb der Episoden
Versteckte Dracheneier
Making-Of GOT
Vom Buch auf den Bildschirm
Die Nachtwache
Die Entstehung der Eröffnungssequenz
Audiokommentare
Die Entstehung der Dothraki-Sprache
Charakterprofile

Außerdem liegt der ersten Staffel eine Landkarte von Westeros bei sowie eine Übersicht, wer nun zu welcher Familie gehört. Insbesondere die Übersicht finde ich sehr gut, denn bei dieser Vielzahl an Protagonisten könnte man schonmal die Übersicht verlieren.

Was ist allerdings nicht so toll finde ist die deutsche Übersetzung
Bsp John Schnee. Also entweder John Snow oder Johann Schnee. Außerdem bezweifle ich, dass das Wort "vögeln" da so gut reinpasst. Das sind Kleinigkeiten, die mich ein bisschen stören.

Alles in allem ist GOT aber eine hervorragende Serie und ich MUSS wissen, wie es weitergeht!
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am 23. Februar 2012
Mit GAME OF THRONES wird das Fantasy-Genre erwachsen. George R. R. Martins Romanzyklus reduziert die fantastischen Elemente wie Magie oder Monster auf ein Minimum und konzentriert sich auf die Charaktere und deren politisches Ränkespiel. Damit erzeugt der Autor einen unglaublichen Realismus, wie es ihn in Fantasy-Geschichten bisher selten gegeben hat. Meine Erwartungen an die TV-Verfilmung waren entsprechend hoch. Aber den Filmemachern ist es tatsächlich gelungen, diese Eigenschaft für die Fernsehserie zu adaptieren. Nicht zu Unrecht bezeichnete Produzent und Autor David Benioff die Serie in einem Interview einmal als eine Art "Sopranos in Mittelerde". Anstelle von bunten Spezialeffekten und einer rührseligen Story, bietet GAME OF THRONES düstere Charaktere und tiefgehende Dialoge. Da können sich Fantasy-Gurken wie "Merlin - Die neuen Abenteuer" oder "Legend of the Seeker - Das Schwert der Wahrheit" nicht nur eine Scheibe von abschneiden, sondern sich lieber gleich zum Schämen in die Ecke verziehen!
Dabei orientiert sich die gesamte Handlung der Fernsehserie unglaublich nah an der Romanreihe. Bei einigen Szenen kann man sogar die entsprechenden Dialoge aus dem Buch Wort für Wort mitlesen. Diese sklavische Vorlagentreue ist vielleicht das einzige Manko, das man den Drehbuchautoren ankreiden könnte, denn wer die Romane kennt, weiß immer genau, was in der nächsten Szene passiert. Einige überraschende Moment wären der Spannung sicherlich nicht abträglich gewesen und es hätte auch der Dynamik nicht geschadet, wenn sich die Drehbuchautoren getraut hätten, sich etwas weiter von der Buchvorlage zu entfernen.
Aber das ist Jammern auf höchstem Niveau. So oder so verlangt GAME OF THRONES dem Zuschauer einiges ab. Diese Serie kann man nicht man mal so nebenbei beim Kaffeetrinken schauen, denn sonst verliert man bald den Überblick über Handlung und Personen. Man muss sich auf die Serie einlassen, denn erst dann wird man auch hineingezogen, in eine dramatische Geschichte wie sie packender kaum sein könnte. Vorbei sind die Zeiten von Einhörnern, zauberhaften Elfen, lustigen Gnomen und anderen Dungeon-&-Dragon-Klischees. In Westeros geht's hart zur Sache ... und da steht die Fernsehserie der Buchreihe in nichts nach. Das gilt übrigens auch für die Darstellung von Nacktheit und Gewalt. Die Fernsehmacher waren nicht zimperlich: Da werden munter Körperteile abgehackt, drauf los gemordet und vergewaltigt; jeder bekommt in Westeros irgendwann sein Fett weg, kein Charakter ist sicher.
Neben der außergewöhnlichen Erzählkunst und dem starken Drehbuch profitiert GAME OF THRONES aber vor allem von den durchgehend herausragenden Schauspielern. Und das ist beachtlich, weil ein großer Teil der Darsteller-Riege nicht einmal volljährig ist, so wie beispielsweise die während der Dreharbeiten erst 13-jährige Maisie Williams als Wildfang Arya. Die Riege der Erwachsenen ist zum Teil mit Newcomern, zum Teil aber auch mit hochkarätig britischen Schauspielern besetzt, allen voran Herr-der-Ringe-Darsteller Sean Bean als Eddard Stark. In der Rolle der intriganten Königin Cersei glänzt Lena Headey (Sarah Conner aus "Terminator: The Sarah Connor Chronicles"), und der kleinwüchsige Schauspieler Peter Dinklage kann als Publikumsliebling Tyrion Lennister endlich seine Talente als Charakterdarsteller unter Beweis stellen. Aber auch den anderen Schauspielern macht es sichtlich Spaß, den komplex angelegten Figuren Leben einzuhauchen. Die Menschen in GAME OF THRONES sind keine TV-Soap-Schönlinge, sondern lebendige Charaktere, die in dieser Welt atmen und leben. Das ist Ensemble-Kino im Fernsehformat.
Nie zuvor wurde Fantasy so ernst genommen und so richtet sich GAME OF THRONES bewusst auch an ein Publikum, das sich bisher noch gar nicht mit diesem Genre beschäftigt hat. GAME OF THRONES ist düster, bedrohlich und faszinierend; sicherlich keine leichte Kost, aber eine Delikatesse, wie man sie im Fernsehen nur selten serviert bekommt. Ohne Zweifel kann diese Serie als ein Meilenstein des Fernsehens betrachtet werden, deren ganze Wucht sich natürlich erst ohne Werbepausen und ungeschnitten auf Blu-Ray entfaltet.
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am 11. Juli 2016
Zur Serie kann ich nur eines sagen: Seht sie euch an, wenn ihr nur ein kleines bisschen auf Fantasy und/oder Mittelalter steht. Ich liebe diese Serie, vom ersten Buch bis zur letzten Staffel, seien es die unglaublich guten Schauspieler oder die unberechenbare und erschütternde Handlung. Bei den Blu Ray - Ausgaben der Staffeln ist immer noch jede Menge Bonusmaterial dabei, welches sehr interessant ist und viel Hintergrundinfos über die Serie und das Universum in dem sie spielt vermittelt! Die Bild- und Tonqualität ist auf Blu Ray ebenfalls überwältigend und während ich zwar keine genauen technischen Spezifikationen liefern kann, war ich hin und weg als ich die Disc eingelegt hatte.

Und als Bonus gibt es hier das Siegel der Starks als Magnet dazu! Es ist sehr gut verarbeitet, bleibt bei mir jedoch in der Originalverpackung!
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TOP 500 REZENSENTam 30. November 2015
Game of Thrones ist für mich so ziemlich das BESTE aus der aktuellen Filmlandschaft wobei Staffel 1 nur einen genialen Start in diese Serie bietet. Ja, ich habe auch die ersten 3 Bücher gelesen und die Serie weicht mal mehr mal weniger von dem Original ab. Aber meistens hat es eher erzähltechnische Gründe, da man innerhalb von 1 Episode nicht oft zwischen allen Charakteren Hin und her wechseln kann und auch einige Story Stränge in den Staffeln mehr Gewicht haben als andere, doch das TV Format ist nur genial. Macht süchtig. Mord, Verschwörungen und Sex in allen Farben des Fantasy-Mittelalters. Genial und Pflicht für alle Fans der Serie und auch Leute die die Bücher nicht kennen (ich habe nach Staffel 1 im TV erstmal die ersten Bücher gelesen) ist das Serienformat genial. ACHTUNG: SUCHTGEFAHR, aber lieber zur Bluray greifen. :-)

PS: Der DVD Fassung liegt ein schönes Westeros Poster bei.
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am 12. Januar 2012
Die US-Serie "Game of Thrones" behandelt den ersten Band von George R.R. Martins großer Saga "A Song of Ice and Fire" (deutsche Version: "Das Lied von Eis und Feuer", die erste Staffel der TV-Serie bezieht sich auf "Die Herren von Winterfell" und "Das Erbe von Winterfell", die im englischen Original zusammen das erste Buch ergeben). Dabei werden in zehn Folgen die Geschehnisse der Buchvorlage ziemlich exakt wiedergegeben.

Umsetzungen von großen literarischen Vorbildern sind ja oft eine zwiespältige Sache. Um den Anforderungen des visuellen Mediums gerecht zu werden, muss die Handlung häufig gestreckt oder gerafft werden, hinzu kommt, dass Figuren oft nicht so aussehen und sich nicht so verhalten wie in der Vorlage und das es generell sehr schwierig ist, eine bestimmte Atmosphäre einzufangen. Vieles davon hat allerdings mit der individuellen Vorstellung der Leser bzw. Seher zu tun - und allen kann man es naturgemäß nie recht machen.

Bei "Game of Thrones" wurde im Prinzip alles richtig gemacht. Das beginnt bereits mit der Auswahl der Schauspieler: Einziges, einer breiteren Masse bekanntes Gesicht dürfte Sean Bean (u. a. "Boromir" in "Der Herr der Ringe") als "Lord Eddard Stark" sein. Bean wird von einer mir weitgehend unbekannten, aber dennoch sehr guten Riege an Darstellern unterstützt. Besonders hervorzuheben sind dabei Peter Dinklage ("Tyrion Lannister"), Iain Glen ("Ser Jorah Mormont"), Nikolaj Coster-Waldau ("Ser Jaime Lannister") und Kit Harrington ("Jon Snow"), die ihre Rollen tatsächlich so gut spielen, dass man sich direkt in das Buch versetzt fühlt, auch wenn die Optik oft nicht so ganz stimmt. Aber auch alle anderen Figuren wurden sehr gut besetzt, lediglich Jack Gleeson ("Joffrey Baratheon") wirkt ein wenig farblos und überfordert.

Das Drehbuch ist sehr gut gelungen und schafft es ausgezeichnet, Stimmung und Atmosphäre der Saga einzufangen. Alle wichtigen Ereignisse aus dem literarischen Vorbild kommen vor oder werden erwähnt - man hat als Kenner des Buches eigentlich nie das Gefühl, dass etwas Wichtiges weggelassen wurde. Hier zeigt sich auch die Stärke einer mehrteiligen Serie gegenüber einem Kinofilm: Es bleibt genug Zeit, die Charaktere zu entwickeln und die Geschichte ausführlich zu erzählen.

Ebenfalls perfekt umgesetzt wurde die Optik. Es ist eigentlich unglaublich, mit welcher Liebe zum Detail hier für eine Fernsehproduktion gearbeitet wurde. Ein ausreichendes Budget hat es wohl möglich gemacht... Das beginnt bereits beim aufwändigen und epischen Intro und setzt sich über für Serienverhältnisse überdurchschnittlich gute Effekte und Choreografien fort. Auch Landschaft, Bauten, Waffen und Wetter wirken wie aus einem Guss - hier gibt es beim besten Willen nichts auszusetzen. Überraschend war der für eine US-Serie erstaunlich hohe Anteil an Blut und Nacktszenen. Für Enthauptungen, Schwertkämpfe und Turniere wurden soviel Kunstblut und -eingeweide verwendet, wie schon lange in keiner Serie mehr. Auch vor nackten Körpern in eindeutigen Stellungen schreckten die Verantwortlichen nicht zurück - im prüden Amerika sicher ein Schock. Die Serie richtet sich jedenfalls eindeutig an Erwachsene, was aber nicht nur daran, sondern auch an der generellen Komplexität und vielen "politischen" Szenen liegt.

Größter, oft einziger Kritikpunkt der Rezensenten ist die deutsche Synchronisation. Tatsächlich ist es so, dass man sich das Ganze nach Möglichkeit im englischen Original ansehen sollte; gleiches gilt ja auch für die Buchvorlage. Sollten die dafür notwendigen Kenntnisse fehlen und man sich nicht mit Untertiteln herumschlagen wollen, ist die deutsche Tonspur natürlich die einzige Möglichkeit. Hier ist es so, dass sich die Verantwortlichen an die derzeit aktuelle Übersetzung des Buches gehalten haben. Es wurden also praktisch alle Eigennamen eingedeutscht, ähnlich wie man das aus "Herr der Ringe" kennt. Auch wenn diese Meinung viele nicht teilen werden: ich empfinde das als die bessere Variante gegenüber dem Beibehalten der englischen Namen. Allerdings wäre ein wenig mehr Augenmaß notwendig gewesen, ob man beispielsweise "Casterly Rock" wirklich mit "Casterly Stein" übersetzen muss, sei dahingestellt. Dass man "Königsweg" anstelle von "Kingsroad" sagt ist für mich hingegen eine akzeptable Lösung. Ich denke generell, dass man sich relativ schnell daran gewöhnt und das kein Grund für eine Abwertung sein muss. Die Synchronsprecher wurden übrigens gut und passend ausgewählt, hätten aber etwas emotionaler agieren können.

Die einzige Problematik, die ich sehe, liegt in der Komplexität der Vorlage. Bereits im Buch werden Ereignisse und Intrigen nur nach und nach enthüllt, alles ist zu Beginn relativ schwer zu verstehen und mysteriös. Das ist auch bei der TV-Serie so, darum werden sich Zuschauer, die die Vorlage nicht kennen, eventuell schwer tun, mitzukommen - gerade bei der ersten Staffel. Auch die Fülle der vorgestellten Charaktere macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber das ist - wie gesagt - auch beim Buch so und wurde sehr authentisch übernommen.

Fazit: Mit "Game of Thrones" ist den Produzenten David Benioff und D. B. Weiss tatsächlich ein Geniestreich gelungen. Es gibt wohl nur eine handvoll Filme und noch weniger Serien, die es so gut geschafft haben, ein komplexes literarisches Vorbild auf ein visuelles Medium zu übertragen. Von der Ausstattung über die Schauspieler bis hin zur Dramaturgie passt einfach alles. Kenner der Bücher werden sich über die liebevolle Umsetzung freuen und wer mit der TV-Serie in George R. R. Martins Universum einsteigt, bekommt wohl richtig Lust, die Bücher zu lesen und noch tiefer einzutauchen. Gut gemacht, viel besser geht es eigentlich nicht!
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am 5. Mai 2016
Reine Steelbookwertung!

Folgende Punkte stören:

1: Die Steelbooks selber sind wirklich schön, sind aber mit dem gestapelten Innenleben nicht ganz ideal konzipert. Hier kleiner Abzug

2: Der Magent. Von vielen bemängelt. Auch bei mir gabs Probleme. Dazu:
- Er hätte stärker sein können. Rutschen tut er ganz gerne; man hat auch Angst, dass der Lack zerkratzt werden könnte.
- Der Magent war schief eingesetzt, somit ist natürlich die Haltekraft geringer (da keine glatte Kontaktflächer zum Steel hergestellt werden kann - Magnet steht nicht hervor). Ließ sich leicht herausnehmen und neu einsetzen.

Gerade der Punkt 2 ist bei dem Preis schon wirklich ärgerlich.
Die Steels sind wirklich toll designed, dass man hier an einem Centartikel wie dem Magnet (fühlt sich nicht wirklich nach Neodym an, da geht bei gleicher größe einiges mehr) und dessen Verabeitung spart - und damit auchnoch das Produkt gefährdet,anderen scheinen schon die Spitzen des Sterns nach runterfallen abgebrochen zu sein - erschließt sich mir nicht...
(Bezieht sich auf Staffel 2. Hier bei der ersten war der Magnet etwas besser eingesetzt, aber ganz glatt ist er auch nicht drin)

Also wieder einmal eine Sammleredition, die fast alles richtig macht - mehr als manche andere - aber in den Details dann doch wieder ärgert.

Behalten werde ich sie trotzdem, die Siegel empfinde ich mehr als Beigabe und die Steels ansich sind wie erwähnt schon super.
Die schlechte Wertung gibts eben wegen des "gewollt, aber nicht gekonnt"
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am 23. Juni 2016
Mit dem Steelbook bin ich zufrieden; schönes Siegel von Winterfell und die Box selber macht auch einen soliden Eindruck. Bei der CD Nr. 4 hatten wir so ca. 2 Minuten ein schlechtes Bild (Bild hat geruckelt, war nicht flüssig, etc.) - das wäre der einzige Mangel, den ich feststellen konnte.

Zur Staffel 1 selber kann ich nur 5 Sterne geben - tolle Handlung, total spannend und super Schauspieler.

Absolut kein Fehlkauf :)
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am 21. Juli 2016
Aufgrund der vielen Gutheißungen der Serie, musste ich mir selbst ein Bild machen. Zugegeben, es dauerte ein wenig bis ich wirklich in der Serie drin war, aber dann habe ich es richtig genossen.
Zur Box: In der Box befinden sich Fünf Discs (nicht übereinander gesteckt), auf welchen die einzelnen Episoden verteilt sind. Man findet auf jeder
Disc jede Menge Extras.
Außerdem liegt in der Box ein Episodenführer bei, in welchem die Handlungen jeder einzelnen Episode kurz zusammengefasst wird, man
findet außerdem eine Karte von Westeros, sowie eine Übersicht über die Häuser des Kontinents.
Es gibt keinen Schuber dazu ( bei mir war zumindest keiner). Die Box ist sehr stabil gemacht.

Guter Beginn einer klasse Serie, den man in dieser ersten Staffel über 500 Minuten genießen kann.
Game of Thrones wurde auf hohem Niveau produziert, bietet hervorragende Kulisse, sehr gute Schauspieler, gute Dialoge und einen klasse Soundtrack.
Für Fantasy-Fans und Serienliebhaber am besten geeingnet, doch auch allgemein.
Muss man gesehen haben!!

Kleiner Tipp für Neueinsteiger: Bevor ihr mit Schauen anfangt, informiert euch zuerst über die verschiedenen Personen und Häuser und über die Handlungen der Episoden (Episodenführer), damit ihr der Handlung im Film chronologisch folgen könnt und nicht durcheinander kommt.
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"Game of Thrones" ist die Verfilmung der Romanserie "Das Lied von Eis und Feuer " von George R. R. Martin durch den US-Kabelsender HBO. Bis dato (2012) sind 10 Bücher erschienen. Die Staffel 1 von "Game of Thrones" entspricht den deutschen Taschenbuch-Bänden 1 und 2. Die Serie spielt in einer dem Mittelalter nachempfundenen Fantasy-Welt, wobei Fantasyelemente allerdings eine eher untergeordnete Rolle spielen. Insofern kann ich die oft bemühten Vergleiche mit "Herr der Ringe" nur bedingt nachvollziehen, Fantasy- und Magie-Fans kommen hier auch nicht wirklich auf ihre Kosten. Wer sich aber an präzise gezeichneten Charakteren, deren Zusammenspiel, Plänen und Intrigen erfreuen kann, ist beim Spiel um Macht, Einfluss und Herrschaft der verschiedenen Geschlechter und Familien genau richtig.

Werktreue

Das Bemühen um eine werkgetreue Verfilmung verdient wirklich Anerkennung. Den Versuch, die rund 1100 Seiten starke Handlung der Teile 1 und 2 in 9 Stunden Film zu pressen, kann man getrost als gelungen bezeichnen. Alle wesentlichen Handlungsstränge werden umfassend dargestellt. Nur selten gibt es Abweichungen zu den Büchern und meist sind es nur unwesentliche Kleinigkeiten. Notgedrungen fehlen dem Zuschauer zwischendurch natürlich immer wieder Hintergrundinformationen aus den Büchern, was es manchmal nicht einfach macht, der Handlung und den Zusammenhängen bis ins letzte Detail zu folgen. Wer sich demnach nur auf die DVDs beschränkt, dem sollte klar sein, dass ihm dabei leider vieles, vor allem zur Geschichte der Königreiche und den Beziehungen der einzelnen Akteure untereinander, entgeht. Ich kann daher nur ausdrücklich empfehlen, sich auch nachträglich noch die Bücher zuzulegen, wenn man die Ränkespiele und Intrigen um die Macht in seiner ganzen Vielfalt genießen möchte.

Sex und Gewalt

Die Verfilmung ist nicht ohne Grund FSK 16. Es vergeht keine Folge ohne Nackt- und nach meinem Geschmack teils wirklich grenzwertigen Gewaltszenen. Ich kann daher nachvollziehen, dass dies für manche ein K.O.-Kriterium darstellt, was wiederum schade ist, weil Gewalt und Sex in den Büchern zwar auch vorkommen, aber bei weitem nicht so vorherrschend sind wie in der Serie. Manche Szenen kommen wenn ich mich recht erinnere in den Büchern überhaupt nicht vor, sind also ein offensichtliches Zugeständnis an die Quote.

Schauspieler

Die Bewertung der schauspielerischen Leistung ist sicherlich eine subjektive Angelegenheit. Die Auswahl der Schauspieler ist hier meines Erachtens jedoch perfekt gelungen - und das bis in die kleinsten Nebenrollen. Die Figuren aus den Büchern werden wirklich von allen Akteuren nahezu 1:1 verinnerlicht und zum Leben erweckt, so dass es schwerfällt, über den überaus positiven Gesamteindruck hinaus hier jemanden hervorzuheben - man müsste gleichzeitig eine Handvoll weiterer Namen nennen.

Unterhaltungswert

Man merkt den Schauspielern die Spielfreude deutlich an. Und es fällt dem Zuschauer schwer, sich dem Bann der Handlung zu entziehen und nicht für die eine oder andere Figur besondere Sympathien zu entwickeln. Selten hat mich eine Serie so begeistert wie diese!

Fazit: absolute Kaufempfehlung!
44 Kommentare| 80 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden