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TOP 1000 REZENSENTam 10. Juli 2014
Innerhalb kürzester Zeit habe ich zwei Bücher gelesen, die ich schon länger auf meiner Wunschliste hatte. Während ersteres "die Abnormen" mich enttäuscht hatte, konnte "Flowertown" meinen Erwartungen gerecht werden.

In diesem Buch wird die Geschichte eines Chemieunfalls in den USA erzählt der weitreichende Folgen für die Betroffenen hatte. Die Kontaminierten, unter ihnen Elli, die Hauptprotagonistin, leben seitdem völlig abgeschottet in einer künstlich erschaffenen Stadt namens " Flowertown" und müssen sich zahlreichen, sogenannten Behandlungen unterziehen, die anscheinend nur zu ihrem Besten sind.
Elli ist ein ungehobelter Charakter, unangepasst, rebellisch aber auch sehr verletzlich und schwach und nimmt immer wieder Zuflucht zu Drogen, die ihr von ihrem platonischen Freund "Bing" zur Verfügung gestellt werden.
Sie verkörpert die Antiheldin, scheint unsympathisch und es dauert lange, bis man mit ihr "warm" wird und ihre Beweggründe versteht. Gerade das hat mir persönlich so gut gefallen - endlich mal keine Heldin die alles kann und versteht - sondern ein Mensch wie du und ich ( na ja, die Drogen mal ausgenommen) und die so handelt, wie es die meisten von uns in ihrer Lage wahrscheinlich auch tun würden.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf und es kommt zum finalen Showdown der mich persönlich völlig überrascht hat, obwohl ich dachte, ich wüsste worauf es hinausläuft - so kann man sich irren. Wow!

Was den wissenschaftlichen Hintergrund betrifft, der ist sicher ein bisschen an den Haaren herbeigezogen - aber das ist angesichts der wirklich guten Geschichte verschmerzbar und ich persönlich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen.
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am 6. Februar 2014
Ein gutes und spannungsgeladenes Buch mit einer Story, die thematisch gar nicht so arg weit von der Realität entfernt sein mag. Unfälle passieren, oftmals aus Gewinnsucht heraus. Insofern ist die gemalte Ausgangslage des Buches eine durchaus denkbare Szenerie. Auch die Schaffung einer Lager-Szenerie ist in Anbetracht der Ohnmacht unserer werten Regierungen bei diversen Ausgangslagen nicht von der Hand zu weisen. Auch die unterschiedlichsten Machenschaften der diversen Industrien aller Couleur sind ein Fakt, die uns tagtäglich im realen Leben begegnen. Und zu guter Letzt wird der Leser durch die spannende und blumige Schreibweise auch ins Lagerleben der Betroffenen entführt. Die beschriebenen Lebens- und Verhaltensweisen der Lagerinsassen finden wir real in allen Alters- und Bevölkerungsschichten, welche im sozialen und gesellschaftlichen Leben gestrauchelt sind. Somit baut die Story im Prinzip auf tatsächliche Begebenheiten / Möglichkeiten auf und verknüpft diese zu einer netten Story. Mit Verschwörungstheorien hat die Geschichte letzten Endes nichts gemein.

Eine "nette Story", weil die Entwicklung derselben recht vorhersehbar ist und keine wirklichen Überraschungen birgt. Das ist schade, denn sowohl Story als auch der Schreibstil bergen die Grundvoraussetzungen für einen Bestseller! Leider ist das Potential nicht ausgeschöpft worden.

Es macht spaß, dieses Buch zu lesen. Dennoch erfordert es keine Überwindung, das Buch auch einmal aus der Hand zu legen und einen Tag zu pausieren.
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am 21. April 2014
...und das hat mir gefallen. Das Thema ist durchaus ambitioniert. Ein Pestizid zur Bekämpfung eines körnerfressenden Käfers bekämpft nicht nur den Käfer, sondern auch Menschen und andere Lebewesen. Besonders perfide: Jedes Lebewesen, welches das Pestizid aufgenommen hat, scheidet es fast genauso giftig wieder aus, selbst wenn man nur einen Kaugummi ausspuckt. Durch einen Unfall wird eine große Menge des Pestizids verschüttet und es wird für die Überlebenden eine Art Ghetto errichtet, die Sperrzone.

Erzählt wird die Geschichte von Ellie (leicht durchgeknallt, aggressiv und unangepasst) und ihrem Freund Bing (Verschwörungstheoretiker und Berufskiffer) die als "Befleckte" in der Sperrzone ihr Leben leben. Die Autorin schildet das traurige Leben in der Sperrzone recht glaubwürdig ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Der Leser merkt aber bald, dass etwas nicht stimmt und dass es für die Lebenden in der Sperrzone eine viel größere Gefahr gibt, als an den Folgen des Pestizids zu sterben.

Beeindruckt hat mich die Wendungen, die die Geschichte nimmt. Als Leser hatte ich zwar einen Verdacht, war dann aber doch vom eigentlichen Plot überrascht. Er hat mir gefallen, wenn er auch wirklich "hart" und durchaus menschenverachtend ist. Traurig ist jedoch die Tatsache, dass ich mir problemlos vorstellen kann, dass große Konzerne tatsächlich so handeln, wie es in diesem Buch beschrieben ist.

Alles in allem: Ein spannendes (ja: teilweise sogar rasantes) Buch mit einer Botschaft.
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am 3. November 2013
Eine Freundin hatte mir das Buch empfohlen und ich habe es mir dann auch zugelegt. Ich fand das Buch insgesamt sehr gut.
Die Lebensweise in der Sperrzone wird sehr ausführlich und eindrücklich geschildert, bis man sich fragt, was tatsächlich nach einem solchen chemischen Problemfall passieren würde. Insofern kann man die Geschichte auch fast schon als Gesellschaftskritik auffassen.
Auch die Wut der Hauptfigur und ihre daraus resultierenden Handlungen sind sehr nachvollziehbar.
Einziger Minuspunkt war das meiner Meinung nach etwas zu theatralische Ende, was meiner Begeisterung für das Buch jedoch keinen Abbruch tut.
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am 7. November 2014
Hier ist der Beweis, dass auch ohne Zombies, Vampire und ähnlicher Quark eine beängstigende aber mögliche Zukunftsvision entwickelt werden kann. Da fängt für mich Literatur an. Danke für einige Stunden atemlose Spannung.
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am 3. November 2013
Ein Buch was ich mir zum Zeitvertreib gekauft habe. Genau dafür ist es geeignet. Die Handlung dauert ein wenig bis sie den Leser mit nimmt und man hat gerade auf den ersten 200 Seiten nicht all zu viele Probleme das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Das Ende als solches ist dann aber sehr überraschend und gut gelungen.

Fazit: ein Buch zur Überbrückung von Wartezeiten. Kein Knüller, aber auch nicht zu verachten.
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am 3. Juni 2014
Das Negative zuerst: Ich konnte mich wirklich nur mühsam mit der Haupt-Protagonistin Elli anfreunden: Eine aggressive, immer schlecht gelaunte, bekiffte Frau, die eigentlich fast alle Mitmenschen doof findet. Der Hintergrund zu dieser Sperrzone ist zwar interessant (nach einem Chemie-Unfall müssen alle infizierten Personen in einer Art Ghetto leben), aber am Anfang fand ich nur wirklich schwer in die Geschichte hinein. Bis zur Mitte des Buches passiert eigentlich nichts, es wird nur das Leben in dieser Sperrzone beschrieben.

Doch irgendwann nimmt das Buch eine Wendung, indem Elli und ihr Kumpel Bing einer vermeintlichen Verschwörung auf die Spur kommen. Oder bilden die beiden sich das alles nur ein ...? Nun werden die Personen, die bisher schlicht und einfach geschildert wurden, plötzlich undurchsichtig. Und Elli dröhnt sich plötzlich auch nicht mehr dauernd zu, so daß ich mich dann doch langsam für sie erwärmen konnte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich mußte einfach wissen, was in der Sperrzone los ist, wer und was steckt hinter all dem und wer steht auf welcher Seite?

Die Auflösung hat mich dann wirklich überrascht, obwohl ich sehr viele Thriller und Krimis lese und oft schon eine Vermutung habe, in welche Richtung eine Geschichte geht. Hier hatte ich absolut keine Ahnung. Solche Überraschungen liebe ich!

Jedem, der die ersten Seiten nur mühsam bewältigt, empfehle ich, unbedingt durchzuhalten. Es lohnt sich.
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am 26. Januar 2014
"Flowertown. Die Sperrzone" ist ein Roman aus dem Blockbuster-Baukasten: Ein wenig Umbrella Corp., ein paar Zombioide, eine Spur postapokalyptische The Colony, etwas Gras, eine Prise Sex, durchgeknallte Protagonisten und eine ordentliche Portion Verschwörungstheorie. Dieses Buch kann bei diesen Zutaten gar nicht anders als unterhalten. Ich fand es kurzweilig und habe es am Stück durchgelesen.

Allzu große Erwartungen an die Charaktergestaltung sollte man jedoch nicht haben, und da es sich um einen Baukastenroman handelt, bleiben auch die Überraschungen weitgehend aus. Interessant ist die Art und Weise, wie die Zutaten kombiniert werden – und Elli.

Elli wird tiefer als die anderen Hauptfiguren gezeichnet. Mir gefällt wie die Autorin die Stärken und Schwächen einer ADHSlerin anfängt auszuleuchten, ohne jemals dieses Schlagwort zu gebrauchen. Sogar Ellis Innenleben wirkt authentisch. Ich habe in der Selbstdarstellung der Autorin den Eindruck gewonnen, dass sie sich sehr gut mit diesem Lebensstil auskennt und Elli nicht nur aus recherchiertem Material heraus aufbaut.

Das Ende ist ganz blockbuster-like so offen gehalten, dass weitere Teile bei Erfolg nachfolgen können. Ich wünsche der Autorin gute Ideen und mir noch ein paar weitere Elli-Bücher.
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am 30. Dezember 2013
Tausende Menschen sind in einem Albtraum gefangen,
nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
Sie sind hilflos dem Konzern ausgeliefert, durch den sie da hineingeraten sind.

Ellie ist eine derjenigen, die niemals wieder werden normal leben können. Ihr Arbeitskollege und Freund glaubt an eine große Verschwörung - und Ellie ahnt nicht, dass (fast) alle in Flowertown Marionetten in einem Spiel sind und es eine schier ungeheuerliche Wahrheit hinter den sich zuspitzenden Ereignissen steckt.

Man meint fast bis zum Schluss, man lese eine Parabel auf Guantanamo.
Dazu ein geschicktes Verwirrspiel, wer denn nun gut, und wer böse ist.
Foch am Ende kommt die Auflösung, dass sich das Ganze um etwas ganz anderes, noch viel Schrecklicheres dreht, auch wenn man sich da zuvor gar nicht hätte vorstellen können.
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am 7. Juli 2013
In Flowertown geht es um eine Kleinstadt in Iowa, die nach einem Chemieunfall abgeriegelt wurde und deren Einwohner jetzt seit sieben Jahren mit verschiedensten Medikamenten gegen die Verseuchung behandelt werden. Seltsamerweise ist die Vergiftung ansteckend (logischer Bruch in der Story). Es gibt jetzt drei Fraktionen in der Kleinstadt: die Opfer, die Armee und die Chemiefirma, und alles läuft auf ein Finale hinaus, indem es dann das übliche Gut-gegen-Böse-Shoot-out gibt.
Die erste Hälfte hat ihre Längen, die zweite ist spannend. Die Hauptperson Ellie macht vieles wett, was dem Buch ansonsten an Pfiff und Spannung fehlt, daher auch die Wertung mit drei Sternen.
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