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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
133
4,4 von 5 Sternen
Assassin's Creed 4: Black Flag - Bonus Edition - [PlayStation 3]
Plattform: PlayStation 3|Version: Bonus Edition|Ändern
Preis:34,99 €+ 3,00 € Versandkosten

am 1. Oktober 2017
Geniales Spiel! Auch die weiteren Teile nehmen an Genialität und Spielvergnügen nicht ab! Ganz im Gegenteil. Selbst die Grafik nimmt immer mehr zu.
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am 11. Dezember 2014
Ich habe bisher alle Teile der Reihe gespielt. Aber dieses Genre hat mir am Besten gefallen! Dein eigenes Schiff, segeln wohin du willst! Haie erledigen, plündern das macht ein Riesen Spaß! Selbst wenn man es durch gespielt hat, hat man immer mal wieder Lust darauf, weil es soviel zu machen gibt.
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am 19. Dezember 2016
Obwohl die Spielreihe schon etwas älter ist, habe ich mir kürzlich AC1 bis AC3 gekauft und durchgespielt.
Nach dem spannenden ersten Teil mit Altair und der 4-teiligen Fortsetzung mit Ezio und Connor, freue ich mich nun auf den nächsten Teil.
Mal sehen, ob dieser Teil hält, was er verspricht.
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am 14. Februar 2015
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachtrag: Die 60 Minuten exclusives Bonus-Gameplay, ließen sich nur bis zum 31.03.2014 einlösen. Soll letztendlich heißen, das diese hier als Bonus-Edition angepriesene Version, real nur das Standardgame beinhaltet.

Nachdem ich mit Altair Kreuzzüge begleitete, mit Ezio Rom unsicher machte, und Amerikas Sezessionskrieg als Connor überlebte, mir jedoch bei keinem dieser Teile der Funke innerhalb der ersten Stunde so richtig überspringen wollte, ergab es sich, das ich diese Teile mehrmals angespielte, aber außer „Brotherhood“ keine der Folgen vollkommen beendet habe. Seitdem fristen die noch nicht abgeschlossenen Folgen der Assassins Creed Reihe, ein freudloses Dasein in meinem Regal. Nach beenden dieses Monumentalwerks befürchte ich jedoch, das ich einige unvollendete Teile, mir nochmal zu Gemüte führen werde.

Nach den ganzen guten Kritiken über Assassins Creed Black Flag, ließ ich mich dann doch hinreißen mir auch diesen Teil zuzulegen, zumal man diesen nicht mehr zum Vollpreis erwerben muß, und desweiteren zur Vollständigkeit meiner Videogamesammlung auch dieser Teil gehört.. Mit ungläubiger Begeisterung schaute ich mir die Einführung an, welche mich dann auch kurzerhand in eine Seeschlacht einbezog, welche steuerungstechnisch leicht zu meistern war, und sich mir der Vergleich zur Kino-Filmserie „Pirates of the Carribian“ geradezu aufdrängte. Nach dem ersten Landgang in Havanna, der dann Schritt für Schritt durch Tutorials begleitet wurde, und mir die Bewegungsmöglichkeiten des Hauptprotagonisten eröffneten, hatte ich selten so schnell die Steuerung, welche leicht und intuitiv zu bedienen ist, des Helden im Griff gehabt.

Es dauerte nur eine Stunde und ich war von dem Game gefangen, konnte mich mit dem Helden identifizieren und das, obwohl sich mir bis zu dem Zeitpunkt nur ein Bruchteil der Gameplaymöglichkeiten eröffneten. Das letzte Mal, wo ich einen so rasanten spielerischen Einstieg in ein Game erleben durfte, war bei „The Last of Us“. Was die Charakteridentifikation angeht, werden sich bei diesem Teil wohl die Geister scheiden. Wer keinen, oder nur einen der Vorgänger gespielt haben sollte, wird den Handlungsrahmen welcher in der Zukunft spielt, wohl nur als geschichtlich sekundäres Beiwerk sehen. Freunde der Serie werden hier jedoch schnell merken, das der schwerpunktliche Handlungsrahmen vom Kampf der Assassinen und Templer, hier im Gegensatz zu den Vorgängern eine wesentlich unbedeutendere Rolle einnimmt. Der Animus, der die geschichtliche Grundlage der Serie bildet, da man mit ihm die genetischen Erinnerungen der Vorfahren miterleben darf, wird in diesem Teil zu einem Accessoire. der nichts mehr mit den hochtechnisierten Labors der vergangenen Teile zu tun hat.

Die Grafik, darf man getrist zu dem bestem zählen, was bisher auf der PS3, neben „The Last of Us“ erschienen ist. Selbst GTA 5 zieht hier aufgrund der detailverliebten Grafik den kürzeren. Flüssig, detail- und abwechslungsreich, nur mit leichten Tearingproblemen, wird hier größter visueller Genuß geboten, insbesondere was die Darstellung des Wassers, und die verschiedenen Licht und Schatteneffekte angeht. Umgebungsgeräusche, wie aber auch die immer passende Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Inszenierung, die sich auch in den fantastischen Zwischensequenzen keine Blöße gibt. Die verschiedenen Locations glänzen mit Authenzität. Die Umwelt ist nicht steril und leblos, sondern wird durch eine artenreich, detailliert dargestellte Fauna und Flora nie langweilig. Auch die Weitsicht, die sich am besten geniessen läßt wenn man einen der verschiedenen Aussichtspunkte erklimmt, wodurch sich gleichzeitig die Karte vervollständigt bzw. wie im Game genannt „synchronisiert“ wird, und versteckte Gadets, wie Schatztruhen, Musikstücke (Shantys), Tierreviere usw. freilegt, läßt einen das ein oder andere mal verweilen, um einfach nur die wunderschön gestaltete Umgebung mit ihrer enormen Fernsicht zu bewundern. Popups, Clippings, Einbrüche in der Framerate, wie auch andere gravierende Bugs fielen mir während der gesamten Spielzeit nur selten, vereinzelt auf. Dieses trübt jedoch nur das Spielvergnügen, wenn man zu den absoluten Pedanten gehört, zumal dieses ein Openworld Game ist, wo vereinzelte Fehler als normal anzusehen sind. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt, indem sie nicht wie von einem Blatt abgelesen, und aus dem Kontext gerissen wirkt, sondern immer stimmig der Situation und Handlung anpaßt wurde.

Die Steuerung des Hauptprotagonisten ist intuitiv, und geht dementsprechend leicht von der Hand. Alle Bewegungsabläufe gehen nahtlos ineinander über, so das man kaum einmal gezwungenermaßen, den flüssigen Bewegungsablauf unterbrechen muß. Die Lebens bzw. Synchronitätsanzeige regeneriert sich mit der Zeit wieder von selbst, sollte man einmal während des Gefechts, oder durch einem falsch getimten Sprung, einen Teil seines Lebens verlieren. Beim virtuellem Tod, der ja asynchron zu den vergangenen Erinnerungen steht, beginnt man wieder vom letzten Speicherpunkt, die aber alle ausnahmslos fair verteilt worden sind. Gefundene Schatztruhen, besiegte Gegner, wie auch erlegte Tiere, lassen das eigene Vermögen steigen. Eine kleine Kartendarstellung am linken unterem Bildrand, gibt Auskunft über den eigenen Standort, wie auch über die in der Nähe befindliche Gadgets. Die wichtigste Funktion ist jedoch die Darstellung der Gegner auf der Karte, wodurch sich ihre Laufwege entschlüsseln lassen. Da diese als rote Pfeile dargestellt werden, kann man auch ihre Blickrichtung erkennen, welches für einen Stealthangriff von hinten sehr hilfreich ist. Eine weitere Anzeige gibt Aufschluß über Entfernung, und Richtung des zu verfolgenden Hauptziels. Die Karte läßt sich auch bildschirmfüllend anzeigen, und gibt dann über eine einschaltbare Legende Informationen über Haupt- und Nebenziele, Aussichtspunkte, wie auch viele andere optionale Nebenaufgaben und Orte. Sie zeigt jedoch nur die Gebiete differenziert an, die schon synchronisiert, also von einem Aussichtspunkt entdeckt wurden. Eine Vergößerungsfunktion steht natürlich auch zur Verfügung, wie auch die Möglichkeit duch eine Markierung sein Ziel selbst festzulegen. Im frühem Verlauf bekommt man Zugriff auf die Schnellreisefunktion, die einem dann viele Wege nicht wiederholt laufen lassen, die man schon einmal aufgesucht hat.

Das Menü gibt Auskunft über vergangene Erinnerungen, Fortschritt, Waffen-Upgrades, Inventar und Datenbank. Interessant ist auch das Herstellungsmenü, welches einige Rollenspielelemente implementiert, so das man seinen Avatar in Bereichen, wie Gesundheit, Tragfähigkeit, Kleidung usw. aufleveln kann. Natürlich hat man auch Zugriff auf alle Optionen, die während des Games verändert werden können. Die Abstergo-Herausforderungen, teilen einem Titel zu, wie z.B. Entdecker oder Goldjunge usw., wenn man gewisse Herausforderungsziele erfüllt, die dann auch in verschiedener Form belohnt werden. Abstergo ist ein fiktiver Konzern, der im Game in der Zukunft angesiedelt ist, und mit Hilfe des Animus historische Geschichtsverläufe erforscht, die er dann in seine Unterhaltungsmedien (wie z.B. Games) integrieren kann.

Das Gameplay erschöpft sich nicht nur, in der von mir schon beschrieben, einfach und intuitiven Steuerung des Hauptprotagonisten. Im Gegensatz zu den Vorgängern, nehmen hier die Stealthpassagen noch mehr Raum ein. Dieses mögen viele begrüßen, andere wiederum vielleicht nicht. Die Möglichkeit, die ganze Stadt fast nur über die Dächer zu begehen, und somit auch größeren Wachenansammlungen aus dem Wege zu gehen, wie die häufigen Versteck- und Tarnmöglichkeiten, die automatisch erfolgen sobald man sich in ein Gebüsch oder auch einen Heuhaufen begibt, bietet viele Möglichkeiten zum ausführen eines Stealthangriffes, zumal wenn die Gegner doch noch zu weit entfernt für einen solchen Angriff stehen, kann man diese mit einem Pfeifen auf sich aufmerksam machen, und in die greifbare, überraschend tödliche Falle locken kann. Die Kämpfe bei erfolgter Entdeckung, sind selbst bei einer Überzahl von Standardgegnern, meist einfach zu meistern, da sich die Angriffs- und Abwehraktionen auf das wesentliche, wie Angriff, Konter und Verteidigungsdurchbrechung beschränken, und somit auch Videogameneulinge, wie auch Gelegenheitsgamer nicht vor unlösbare Herausforderungen stellt. Auch hier wurde auf stylische Kampfanimationen wert gelegt. Gamer-Cracks werden mit diesem Kampfsystem aber eher unterfordert sein, und werden dann eher die Herausforderung in der unerkannten/getarnten Fortbewegung suchen, um ein Ziel ohne Alarm auszulösen zu erreichen, um mit einem unbemerktem Stealthkill den Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Hierbei hilft auch die aus den Vorgängern bekannte Tarnfunktion, wenn man sich zum Beispiel innerhalb einer sich fortbewegenden Menschenmenge nahezu unsichtbar für die Wachen macht, welches dann auch visuell dargestellt wird. Verschiedene Ablenkungsmanöver die man einleiten kann, wie z.B. das anheuern von Huren, die dann Wachen für sich einnehmen, lassen einen oft scharf bewachte Laufrouten unerkannt passieren. Zum fortkommen stehen zudem z.B. Fahrstühle zur Verfügung, die einen schnell aus einer Gefahrenzone herausbringen können, aber auch Ablenkungs-Items wie Rauchgranaten, die einem bei einer Flucht einen Zeitvorteil einbringen, aber auch die in der Stadt verteilten Sprengstofffässer, die sinnvoll eingesetzt, mit einer Schußwaffe zum explodieren gebracht werden können, um im Idealfall, eine ganze Gruppe von Gegnern eliminieren zu lassen.

Stadtteile die rot markiert dargestellt werden, bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich diese in Feindeshand befinden. Sollte man sich in so einem Gebiet auf die Suche nach Gadgets machen, sollten vorher möglichst alle Gegner ausgeschaltet werden, so das man danach in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen kann. Man kann man in vielen in der Stadt verteilten Läden, sein schwer erbeutetes Geld, in Ausrüstungsgegenstände jeglicher Art investieren. Die Stärken diese Games liegen im Gameplay hauptsächlich darin, das einem jegliche Art von Vorgehensweise zur Verfügung gestellt wird. Renne ich als Rambo durch die Stadt, und metzle alles nieder was sich als Gegner anbietet, oder bevorzuge ich doch eher die ruhigere, hinterhältige Spielweise, bei der man unerkannt bleibt, wird dem Spieler selbst überlassen, wie auch die Reihenfolge in der er seine Aufträge abarbeitet, oder sie aus welchen Gründen auch immer, nicht in Angriff nimmt. Hauptmissionsaufträge müssen natürlich erfüllt werden, da sich nur so die Geschichte weiterentwickelt. Man sollte jedoch alle Nebenmissionen, wie auch Schätze und Geheimnisse z.B. in Form von Liedertexten (Chanty`s) erfüllen, da sie das Game aufgrund der gewonnenen Spielerfahrung, wie auch des erbeuteten Geldes , den späteren Verlauf des Spieles erheblich vereinfachen können. Zudem läßt man sich natürlich auch eine Menge an Spielspaß entgehen. Alle versteckten Gadgets müssen jedoch nicht gleich zur dringlichen erfüllbaren Aufgabe gemacht werden, sondern können auch noch später, bei einer Rückkehr zu einem solchem Ort, immer noch eingesammelt werden.

Da dieses Spiel ja auch ein Piratenabenteuer ist, verbringt man natürlich auch viel Zeit auf den Weltmeeren. Auch hier wieder eine einfache, auf Basisaktionen reduzierte Steuerung, die es einem wirklich einfach macht, das Schiff zu steuern, und gleichzeitig auch Angriffsmanöver auszuführen. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Detailverliebtheit, die sich nicht nur dadurch erschöpft, das die Darstellung des Wassers, wie auch die sehr realistisch anmutenden Wendemanöver einen Realismusgrad erreicht haben, der einen staunen läßt. Das alleine ist schon preisverdächtig, wenn einem dann aber während der Reise ein Buckelwal die Route kreuzt, und dieser mit einem Sprung aus dem Wasser, wieder in dieses hinabtaucht, schlägt das Gamerherz, zumindest bei mir, höher. Man kann sein Geld in den Ausbau seines Schiffes stecken, wie z.B. verstärkte Rümpfe zur Verteidigung, oder schwerere Eisenkugeln, um beim Gegner mehr Schaden anzurichten. Die Kaperfahrten sind ein wesentlicher Bestandteil des Games, und machen diebischen Spaß. Mit dem Fernrohr läßt sich schon auf weite Distanz erkennen, ob es sich lohnt ein Schiff zu entern, oder nicht. Hierbei sollte man auf die Ladung, aber insbesondere das Level des Schiffes berücksichtigen, welches man kapern möchte. Umso höher der Level, umso größer die Wahrscheinlichkeit bei einem Kampf den kürzeren zu ziehen. Im Verlaufe des Games kann man noch eine eigene Handelsflotte aufbauen, die es einem dann ermöglicht gekaperte Schiffe in die eigene Flotte aufzunehmen, anstatt diese zur Reparatur des eigenen Gefährts auszuschlachten. Nach einem jedem Kampf erscheinen die möglichen Optionen, wozu man das gegnrische Schiff verwenden möchte. Mit der Handelsflotte kann man dann auf relativ einfache Weise ein bischen Geld machen, welches dann wieder investiert werden will. Auch die Möglichkeit sich einen eigenen Hafen aufzubauen, ergibt sich im späterem Verlaufe des Games.

So wie es an Land eine Menge an Tieren gibt die sich erlegen lassen (Wildschwein, Krokodil, Jaguar usw.) , um dann daraus nützliche Gegenstände herzustellen, kann man auch auf dem Meer seinem Jagdinstinkt freien Lauf lassen. Buckelwal, Schwertwal, Hammerhai, weißer Hai usw. bieten sich als Jagdsubjekte auf den „sieben Weltmeeren“ geradezu an, und da dieses ein Game ist, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber des realen Artensterbens haben zu müssen. Hierzu muß man nur ein Beiboot zu Wasser lassen, und schon kann der Spaß mit der Harpune beginnen. Auch dieses ist wieder sehr bedienerfreundlich gehalten, und läßt keine Fragen offen.

Gesamtfazit:

Was Ubisoft hier auf die Beine gestellt hat, ist von der Grafik, die detail- und abwechslungsreicher nicht sein könnte, ein augenschmeichlerisches Wunderwerk. Man kann einen Vergleich zu „The Last of Us“ ziehen, muß bei einer Bewertung jedoch mit einbeziehen, das es sich hier um ein Open-World Game handelt. Die Locations könnten abwechslungsreicher nicht sein, sei es auf dem festem Land, oder auf der hohen See. Was die Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Game auch hier keinerlei Blöße, und weiß damit die spielerische Inszenierung, wie aber auch die Darstellung der Zwischensequenzen, immer passend zu unterstreichen, ohne sich zu sehr dabei in den Vordergrund zu drängen.

Das Gameplay, wie die gesamte Steuerung ist einfach und intuitiv, so das auch Videogame-Neulinge, wie auch Gelegenheitsspieler hier selten Frustmomente erleben, sondern durch viele Erfolgserlebnisse zum weiterspielen animiert werden. Die einzige Überforderung für Gamer die noch kein Open World Game gespielt haben könnte darin bestehen, das man sich mit der Fülle der Aufgaben nicht arrangieren kann, und somit nicht weiß wo man anfangen, oder aufhören soll. Hier sollte man dann einfach nach seinem Gefühl handeln, da es in der Reihenfolge der zu lösenden/auszuführenden Aufträge und Nebenaufgaben keinen festgelegten Plan gibt, von dem Hauptziel, welches einen in der Geschichte jedoch weiterführt, mal abgesehen.

Für den erfahrenen Gamer läßt das Spiel durch seine vielfältigen Herangehensweisen, auch spielerischen Anspruch zu, zumal einige Nebenmissionen, schon ein wenig Gehirnschmalz erfordern. Wie bei Assassins Creed üblich, läßt sich fast alles erklettern, während man dann auf den Dächern fast die ganze Stadt begehen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern, ist hier der Stealthanteil ein wenig höher, welches mir persönlich jedoch sehr gut gefiel.

Die Kartendarstellung läßt keine Fragen offen. Alle Ziele, Aussichtspunkte usw. werden dargestellt. Vor allem jedoch auch die Gegner und ihre derzeitige Blickrichtung. Einige Orte jedoch erst, wenn man einen der noch nicht erklommenden Aussichtspunkte erreicht hat, die einem dann weitere Bereiche der Karte eröffnet, welche dann auch Ziele freilegt, die vorher nicht ersichtlich waren. Eine Vergößerungs- und Wendefunktion ist mit implementiert, wie auch eine aussagekräftige Legende. Das Menü enthält alle spielerelevanten Daten, angefangen bei der Fortschrittsanzeige, übers Inventar und die Datenbank, wie auch den Optionen usw.

Jedem, der bis jetzt noch kein Assassins Creed gespielt haben sollte, vielleicht auch beruhend auf Vorurteile gegenüber Triple A-Mainstreamtiteln, sollte hier eine Ausnahme machen, da alleine die visuelle Inszenierung, einen doch desöfteren mit offenem Mund staunen läßt. Aber auch das Gameplay weiß mit spielerischer, einfacher und intuitiver Perfektion zu überzeugen. Die verschiedenen Herangehensweisen, wie ich an ein Ziel herankomme, und in welcher Art ich dann meinen Auftrag ausführe, läßt keinen Wunsch offen. Hier wird sogar viel individuelle Kreativität gefördert, die man ja selbst heute noch den meisten Spielen abspricht. In vielen Fällen allerdings auch zu Recht.

Die Story, wie auch die Charakteridentifikation mag vielleicht nicht so ausgeprägt sein wie bei einigen der Vorgänger, dieses wird jedoch durch alle anderen Bewertungskriterien wieder ausgeglichen, da man dort in fast allen Belangen höchsten Maßstäben gerecht wird. Auch hat mich nur selten ein Spiel so schnell gefangen genommen, so das ich mich nach einer halben Stunde schon voll im Game zuhause fühlte. Dieses ist natürlich ein von mir sehr subjektiv empfundenes Urteil, glaube aber, das es vielen anderen Gamern auch so ging.

Für Fans der Serie sowieso Pflichtkauf. Für alle anderen, die mit der Vielfalt eines Openworld Games keine Schwierigkeiten haben, und Assassins Creed bisher gemieden haben, sollten spätestens hier einen Einstieg in die Seirie versuchen, da es gerade bei diesem Teil, kaum eine Rolle spielt, einen der Vorgänger gespielt haben zu müssen. Auch Fans der Filmreihe „Pirates of the Carribian“, dürften hier ihr spielerisches Glück finden, da Paralellen zu dem Film unverkennbar vorhanden sind.

Spieler, die einen linearen Spielablauf bevorzugen, oder auch einseitig auf ein Spielegenre festgelegt sind, sollten sich den Kauf überlegen, oder sich das Game einfach aus der Videothek für ein Wochenende ausleihen, da man sich hier nach einer bis zwei Stunden Spielzeit schon ein Urteil, in Form von „Kommt für mich in Frage, oder nicht“, bilden kann.

Für Videogame-Sammler, wie ich es bin, ein „MUSTHAVE“, welches in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen dürfte.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2014
Was für ein geiles Game schöne Grafik nur die Steuerung ist ein bissi blöd grad wenn man tauchen muss ich habe das Spiel jetzt 58 Stunden lang gesuchtet ist auch mein erstes Assassin's Creed was ich auf der Konsole zocke ich habe dann ein bissi recherchiert was in den anderen Teilen so passiert ist und bin ein Fan dieser Reihe geworden also für Neueinsteiger auf jedenfall zum empfehlen man kommt schnell rein
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am 3. November 2013
Klasse spiel, total kurzweilig und spannend - ausserdem viel mehr open world als bisher, herz, was willst du mehr?
Habe alle AC's gespielt - dies ist mit ABSTAND der beste teil!
Auch der held ist äusserst smooth und sympathisch, dann noch karibik und piratentum - toll.....
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am 31. Oktober 2013
Ich hab jetz ca. 12h gespielt und es mit Abstand das beste Piraten Spiel, dass ich jemals gespielt habe. Selbst wenn man überhaupt nichts mit AC anfangen kann, aber Freibeuter/Piraten Fan ist, sollte man hier zuschlagen.

Story
Die Story ist von den anderen Teilen unabhängig. Interessant ist hierbei, dass man erst im Laufe der Story den Assassinen beitritt und das der Hauptcharakter Edward, sehr "weltliche" Träume und Wünsche hat. Edward hat immer einen guten Spruch auf den Lippen, ist Erfolgssicher, Rau und ist ein ziemlicher Dickkopf. Er will einfach Reich werden um seiner Familie ein gutes Leben bieten zu können. Und tja, wie kommt man im 18 Jahrhundert schnell und "einfach" am Geld? Durch Piraterie! Also gehts auf in die Karibik.

Die Nebenstory zur Zeit 2012 kann man, wenn man so möchte, größtenteils überspringen. Sie ist eher was für eingefleischte AC Fans. Es gibt jede Menge Hintergrundinformation zu entdecken, wenn man sich etwas umsieht und die Computer hackt (per Minispiel). Dokumente rund um den Animus, die Vorläufer (Minerva, Zeus usw), deren Artefakte, Desmond und die Templer/Assassinen.

Kampfsystem zu Lande
Das Kampfsystem wurde von Teil 3 übernommen, was nicht schlecht ist. Man kann nun mehrer Pistolen gleichzeitig tragen und recht schnell hintereinander abfeuer. Außerdem kann man endlich mit einer Pistole "frei" Zielen.

Grafik & Bugs
Die Grafik ist noch mal ein Tick besser als in Ac3. Sie kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Vegetation sieht sehr cool aus. Es gib diesmal auch einige sehr interessante Tiere zu erjagen. Z. b. Krokodile, Haie, Pumas, Ozelote, Leguane uvm.

Erfreulicherweise ist das Spiel ist sogar größtenteils Bug frei. Mir sind bisher nur ein paar Grafikfehler aufgefallen. Kaum Clipping Fehler und Passanten die aus dem Nichts erscheinen.

Kampfsystem Schiff
Die Schiffsteuerung wurde auch fast 1 zu 1 aus Ac3 übernommen. Aber es gibt nun noch zusätzliche Möglichkeit: Man kann genauer zielen, nach vorne Kettenkugeln schießen, Explosive Fässer nach hinten werfen und Mörser abzufeuern. Das Schiff kann man auch wieder Aufrüsten, diesmal sogar sehr ausführlich. Auch was aussehen betrifft. Es gibt verschiedene Galionsfiguren, Steuerräder, Segel usw.

Spielwelt
Im Gegensatz zu Teil 3 gibt es endlich mal wieder ein paar interessante, hohe Gebäude zu erklimmen, z. B. in Havanna. Aber auch einige interessante Forts, Klippen, Maya Temple usw. Schlicht und einfach gesagt, wesentlich besser als in Ac3.

Die Spielwelt ist gigantisch. Man hat hier ein bisher unbekanntes Gefühl der Freiheit, da die Spielwelt komplett frei erkundbar ist, per Schiff. Diesmal kann man nämlich jederzeit an Board gehen, überall mit dem Schiff anhalten und wieder von Bord gehen. Einfach los segeln. Das hat schon was, wirklich sehr cool. ;)

Natürlich kann man nicht jeden Felsen erklimmen, aber es gibt trotzdem ca. 30 große Inseln, auf denen es etwas zu entdecken gibt. Kleine Farmen (die man sogar überfallen kann), Maya-Tempel, alte Piraten Lager, Dschungel, Häfen, Forts, Siedlungen usw.
Außerdem ungefähr noch mal 50 ganz kleine Inseln auf denen man Kisten, Frachtgut, Datenfragmenten (Sammelobjekte) und Schätze finden kann. Außerdem gibt es noch drei große Städte. Kingston (Jamaika), Nassau und Havanna (Kuba).

Man trifft auch ständig auf anderen Schiffe verschiedener Variationen. Schonore, Fregatten, Kriegsschiffe etc.

Das alles ist nicht gescriptet und so ergeben sich allerlei interessante Situationen. Auch Seeschlachten zwischen Engländern und Spaniern. Man kann auch jederzeit Schiffe angreifen und entern. Dabei kann man Waren erbeuten die man verkaufen kann und die man für das Upgraden des eigenen Schiffes braucht.

Nebenaktivitäten
Sammelbares:
Kisten: In diesem Spiel lohnt es auch endlich mal die unzähligen Kisten zu öffnen. Den das Geld kann man wirklich gebrauchen. Da die Upgrades für das Schiff und die Ausrüstung für Edward recht teuer sind, muss man sich auch mal überlegen, was wichtiger ist.

Datenfragmente: Leuchtende Punkte die meist an schwer erreichbaren Orte sind, ähnlich wie in Ac3. Kp was man dadurch freischalten kann.

Maya-Steine: Man muss auf einen Maya-Pfahl klettern und dort oben muss man per Minispiel (einige Formen drehen). Man schlatet eine spezielle Montur frei. Die Pfähle findet man auf allen möglichen Inseln.

Schatzkarten: Diese findet meist bei Skeleten von toten Piraten/Seefahrern. Man sieht ein "X" auf einer gezeichneten Karte, wo markante Landschaftsmerkmale eingezeichnet sind. Darüber steht eine Zahl. Wenn man jetzt ins Menü geht und die Karte der Spielwelt aufruft, gibt es zu jeder Position eine Zahl. So kann man den ungefähren Ort des Schatzes bestimmen und vor Ort muss man sich dann die Schatzkarte genauer anschauen und den Schatz ausgraben.

Shaynts: Neue Lieder für die Mannschaft. Das sind Fliegende Blätter, die man, wie die Alamanach-Seiten in Ac3, über Dächer etc. jagen muss.

Manuskripte: Man kann verschieden Manuskripte finden. Was man damit genau machen kann, hab ich noch nicht herausgefunden.

Flaschenpost: Überall findet man kleine Flaschen. Darin beschreibt eine gewissen Person sein Leben. Hintergrundwissen zur Story, daher will ich hier nichts verraten. ;)

Jagen: Man kann, wie in AC3, verschiedene Tier jagen. Diesmal zusätzlich auch im Wasser. Das ganze nennt sich "Harpunieren" und ist ein interessantes kleines Minispiel, bei dem man versucht, per Harpune einen Wahl (Hai, Orca, etc). zu erlegen. Das Tier kann auch angreifen und das kleine Boot zerstören, daher ist es anfangs, ohne Upgrades noch etwas knifflig. Aus der Jagdbeute stellt man, ähnlich wie in Far Cry 3, Aufbesserungen für den Protagonisten her. Z. B. Munitions Beutel, Gesundheitsupgrades usw.

Assassinen Aufträge: Auch ähnlich wie in AC3/Ac2, nur diesmal muss man meist erst noch etwas reisen und das Ziel auf einer Insel ausfindig machen. Heimlichkeit wird sogar belohnt (sehr cool).

Überfälle: Man erfährt von einer Handelsroute und muss dort die Schiffe angreifen und entern. Fracht und Gold sind zu erhalten.

Fazit:
Ich hab oben vermutlich noch ein paar Sachen vergessen z. B. das Tauche, das ich bisher noch nicht testen konnte, aber das meist sollte drin sein.
Meine Erwartungen wurden erfüllt und es scheint so, als ob es wieder wirklich bergauf geht, mit der Reihe (auch wenn ich finde, das es nie wirklich begab ging, es war nur etwas "schwunglos"). ;)
Den das hier ist endlich mal wieder ein richtiger Hit!

Die Assassinen und Templer stehen diesmal zwar etwas im Hintergrund, aber das stört nicht großartig, da einen die Piraten Atmosphäre, die schier unendliche Zahl an Nebenaktivitäten, die Spielwelt und die interessanten Nebencharakter sofort fesseln.

Wirkliche Contras sind mir bisher eigentlich nicht unbedingt aufgefallen. Vermutlich ist meine Meinung hier etwas subjektiv, aber das Spiel macht mir einfach verdammt viel Spaß. Gut, es ist immer noch "Assassins Creed" und vieles wurde vom Vorgänger übernommen, aber das ist ja nichts schlechtes. ;)
Ich bin bei der Story noch nicht durch, daher kann ich hierzu leider auch noch nichts sagen. Vermutlich hätte ich dann Kritik, oder auch nicht. Ich lass mich überraschen.

Wer AC mag, kann bedenkenlos zugreifen, wer was mit Piraten, Karibik Seefahrt anfangen kann, auch. Und alle anderen, können eigentlich auch zugreifen, denn das Spiel ist wahrlich ein echtes Mulitalent. ;)
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am 26. November 2013
Bin seit AC2 Fan der Serie und muss sagen, das dies der erste Teil ist, der insgesamt annähernd an AC2 ran kommt, ja z.B. in Punkto Grafik (die Karibik ist ein Traum :-) ) noch übertrifft! Ich habe jede Menge Spaß und das Spiel macht richtig Laune, man wird gar selbst zum Pirat. Mir fällt jetzt überhaupt nichts negatives zum AC4 ein, es ist (für mich!) genau richtig, nicht zu schwer und nicht zu leicht und man freut sich tagsüber schon darauf endlich weiter spielen zu können. Für mich ist es nicht relevant wieviel AC in AC4 steckt, sondern das es ein sehr, sehr gutes Game ist, in jeder Hinsicht!
Bin froh, dass wieder ein paar mehr Rätsel (auch in der Gegenwart) im Spiel enthalten sind und dieses langweilige "Leute bei bestimmten arbeiten markieren Ding" weg ist! Finde, dass die Mannen etwas zu viel Geschreibe ins Spiel gebracht haben, bzw. etwas zu viel "Gesülze" von wegen "Templer/Abstergo-Philosophien" usw. Weiß nicht ob jeder den ganzen Kram liest (auch zu den Bauwerken usw.)...ist ja aber nicht soo schlimm, denn man kann auch ohne Spaß haben :-) !
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am 8. Dezember 2013
Seit ich zum ersten mit Altair über die Dächer von Städten gesprungen und auf riesige Gebäude geklettert bin, liebe ich die Assassin‘s Creed Reihe. Mit Ezio durch Italien gereist zu sein gehört für mich zu den schönsten meiner Gamingzeiten. Die Begeisterung nahm leicht ab, als Revelations veröffentlicht wurde und sich langsam Ermüdungserscheinungen andeuteten. Als dann Assassin’s Creed III in den Startlöchern stand, konnte das Spiel an sich zwar überzeugen, jedoch war der Hauptprotagonist so sympathisch wie ein toter Fisch.
Ehrlich gesagt dachte ich, dass die Reihen sich nicht mehr fängt, doch ich habe mich geirrt. Mit Black Flag ist Ubisoft ein Meisterwerk gelungen, welches mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Zwar habe ich auch hier ein paar Kritikpunkte, doch diese wirken für mich – in Anbetracht des Gesamtwerkes – zu banal, um dem Spiel weniger als 5 Sterne zu geben.

Negatives:
Etwas störend finde ich ehrlich gesagt, dass es recht viele Schleichmissionen gibt. Abgesehen davon, dass hier oft nichts existenziell Wichtiges gesagt wird, dauern die Passagen das ein oder andere mal zu lange.

Neutrales:
Mit Edward Kenway (unser Assassine) bekommt man einen – von Anfang an – tödlichen Charakter. Somit ist der Schwierigkeitsgrad bei Kämpfen überschaubar. Aber ich persönlich bin der Meinung, dass Assassin’s Creed gar nicht durch Schwierigkeit bestechen will, sondern durch Optik und Story… und dies schafft es auch ;).

Positives:
Wenn man auf Piraten steht, kann man schon mal nichts falsch machen ;). Die Möglichkeit nach Schiffwracks zu tauchen, Hai- & Walfang zu betreiben und Seeschlachten auszutragen, lassen einen ein völlig neues Assassin’s Creed erleben, welches einen stundenlang beschäftigen kann. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden ich seit Release auf See verbracht habe… ich denke, dass ich geschockt wäre ;).
Edward Kenway ist wieder ein Protagonist zum gerne haben. Mit Ecken und Kanten und seinem ganz eigenem Charme, hat er sich in mein Herz gekämpft. Mit Ezio einer der besten Charaktere der Reihe.
Grafisch ist Assassin’s Creed auf einem sehr sehr hohen Niveau. Der Detailreichtum ist umwerfend. Hier hat man aus der PS3 rausgekitzelt, was man aus der PS3 rauskitzeln konnte. So eine tolle Optik kann sich nur positiv auf die Spielfreude auswirken.

FAZIT:
Wer ohnehin einen Narren an Assassin’s Creed gefressen hat, wird dieses Spiel ohnehin lieben und alle andere sollte zumindest einmal einen Blick riskieren. Schon alleine wegen der Story und dem wohl besten Ende der ganzen Reihe, lohnt es sich die Segel zu setzen und ein Shanty anzustimmen.
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am 27. November 2013
Ringe Black Beard den Titel als gefürchtetste Geißel der Meere ab und schlüpfe in die Rolle von Edward der Legende. Saufe, raufe, plündere und segel an den Rand der sieben Weltmeere und entdecke über siebzig einzigartige Orte. So würde es Ubisoft beschreiben und hat damit hundertprozentig Recht.

Was mich angeht muss ich sagen, seit Revelations hat Ubisoft sehr viel Wind aus den Segeln genommen, wobei ich es sowieso überflüssig fand aus dem zweiten Teil ein Dreiteiler zu machen. Meiner Meinung überflüssig und nur geldmacherei.

Dann kam Assassins Creed 3, dass ich mir zwar auch vorbestellte aber dann schon eher, weil ich mir noch etwas davon versprochen habe. Doch ich wurde enttäuscht. Die Geschichte war gut allerding etwas daher gegriffen. Man konnte Stunden lang jagen um etliche Konvois loszuschicken um Geld zu verdienen, was ich auch gemacht habe. Doch sonst hat das Spiel nicht gefesselt, und die Hundertschaften von Sammelobjekte konnten mich als Sammler auch nicht an das Spiel bannen, wie es bei den vorherigen Spielen der Fall war. Da blieb einen nur noch das Geld verdienen bis man die Taschen voller hatte als Dagobert Buck und McMoneysack zusammen.

Nun ist Assassins Creed 4 raus, und die Serie nimmt wieder Fahrt auf. Allerdings würde ich diesen Titel bis jetzt, bei fünfzig Prozent durchspielen, nicht als Assassins Titel betrachten, sondern eher als Piraten-Simulator 2014, was dem Titel allerding nichts am Charme nimmt. Das Karibikfeeling steht dem Titel gut und es macht ein Heiden Spaß als Pirat mal richtig sie Sau raus zulassen. Es gibt so viel zu enddecken und zu plündern, ich komme gar nicht richtig zur Haubtstory, da immer irgendetwas auf den Weg dahin interessanter ist. Es gibt zwar die Schnellreisefunktion, die ich allerdings nicht benutze, da es einfach nicht zum Setting passt, und so kreuzt mir auf den Weg wieder eine Flotte, wo ich prompt durchs Fernglas gucke, was sie geladen hat, und dann ist es um mich geschehen: "Oh eine Brigg mit über hundert Eisen, die nehme ich mir noch vor, dann geht es aber zur Mission!"..."Oh, verdammt noch eine Flotte mit...Moment...Zehntausend Reales...verdammt die muss ich aber noch hochnehmen!"..."Oh, Mann ein Schiff mit viel Munition...die muss ich aufs Korn nehmen...hab ja gerade sehr viel verprasst!". Und so geht es weiter, und das schlimmste von allen sind, für mich als Sammler, auch noch die Schatzkarten und Schatzinseln. Und wer jetzt verstanden hat, ich würde mich darüber aufregen hat was falsch verstanden. Im Gegenteil, diese Sachen machen das Spiel erst spielenswert, und erwärmt einen jeden Entdecker und Freibeuter das Herz.

Doch auch hier gibt es Mankos, weshalb ich auch ein halben Stern abgezogen hätte: Wer des Freibeutertums und Schatzsuchens überdrüssig ist, kann sich mit jagen auf etlichen Inseln und der Waljagt im Meer die Zeit vertreiben. An und für sich kein schlechtes Spielfeature. Wäre da nicht der kleine Makel, der einige von euch für nichtig halten: Du bekommst bei der jagt nur Pelz und Knochen? Was ist mit Fleisch? Und ein Wahl hat genau so viele Knochen wie ein Kapuzineräffchen? Und überhaupt, wo ist das Walfett und Talg, was man für viel Geld verkaufen kann?

Dazu kommt, dass sich Kenway eine Flotte zulegen kann, und zuvor geenterte Schiffe darin aufnehmen. Was sagtet ihr? Hört sich doch fantastisch an? Wer jetzt dachte er würde irgendwann im Laufe des Spiel eine Flotte von etlichen Schiffen befehligen, liegt mehr oder weniger falsch. Es Stimmt, dass man eine Flotte, ich glaube zwanzig Schiffen befehligt, allerdings nicht so wie man sich das vorstellt. Man segelt nämlich nicht mit dieser Flotte durch die Karibik, befehligt sie und reibt damit riesige Flotten auf, die in einer gewaltigen Seeschlacht führt, sondern im Grunde ist es nichts anderes als die Assassinenrekruten aus den vorherigen Teilen, die man beliebig auf Reisen schickt um sie Aufträge erledigen zu lassen. Dabei muss man die Schiffe ständig in stand halten und immer dafür sorgen, dass man genügend Lebensmittel an Bord hat. Im Grunde ein schöner Spielinhalt, mit dem man, wenn man auf sowas steht, viel Zeit verschwenden kann. Ein nettes taktisches Minispiel im Spiel, was ich bis jetzt noch kein mal benutzt habe. Also Flotten im Spiel sind was anderes was man erwartet und auf was ich riesen Spaß gehabt hätte.

Fazit:
Ein richtig geniales Piratenabenteuer, womit man viel Spaß haben und verdammt viel Zeit vergeuden kann. Spaßfaktor: 6/5

Allerdings gibt es für mich kleinere Mankos, die sehr kleinlich sind, aber die für mich ein wenig das Spiel versüßen würden, wären sie nicht da gewesen. Gesamtpunkte: 4,5/5

Euer Ragi
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