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am 10. April 2013
"Man In The Middle" - "Plädoyer für einen Mörder"

Colonel Adams (Robert Michum) soll Leutnant Winston (Keenan Wynn) verteidigen, der wegen Ermordung eines britischen Soldaten angeklagt wurde. Der Kommandant (Barry Sulivan) informiert Adams, dass die Armee den Fall so schnell wie möglich abschließen möchte und das Gericht für ein schnelles Urteil sorgen soll. Zusammen mit der US-Armee, haben die Briten auch kein wirkliches Intresse daran, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird und Winston hängen soll. So wie der Original-Titel vermuten lässt, befindet sich Adams in der Mitte von zwei militärischen Einheiten und muss sich entscheiden ob er den Fall mit einer gerechten Verteidigung angehen soll oder .......

Obwohl der Fokus auf ein militärisches Kriegsgericht in Indien zeigt, ist es im Grunde ein Gerichtssaal-Drama das eine relative Komplexe Geschichte erzählt, in der es auch eine romantische Seite zwischen Robert Mitchum und France Nuyen gibt, die aber von geringer Bedeutung für das Thema des Films ist.

Der Film beginnt wie ein Offizier (Keenan Wynn) in einem Zelt einen Soldaten vor Zeugen tötet.
Diese Tötung erscheint ziemlich geistlos - oder motivierte ihn etwas zu dieser Tat.
Mitchum weiss, dass er eine Marionette zwischen der amerikanischen und der britischen Regierung sein wird und seine Verteidigung vor Gericht nur Formalität ist. Zunächts ist Mitchum dazu bereit, aber als er langsam anfängt zu begreifen, dass Wynn bereits Anzeichen des Wahnsinns zeigte, wird das sein Ziel: Wynn vom hängen zu retten, indem sich dieser als geisteskrank erklärt. Es gibt nur ein Problem, Wynn will seine Rechtfertigung des Mordes wegen der Erhaltung der Rasse.

Bild (2.35:1 16:9 s/w) und Tonqualität sind sehr gelungen, Deutsch, Englisch und dt. UT.
Extras: Trailer, Wendecover mit Kinomotive.

Fazit:
"Man In The Middle" ist ein sehr glaubwürdiger und überzeugender Film der sich mit vielen Fragen über die Rasse und Verantwortung befasst. Es ist ein intressanter Film der einen Blick wert ist und für Mitchum-Fans ist er sowieso ein Pflichtkauf.
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am 14. Mai 2013
In schwarz weiß sehr spannender Film über einen Armeeangehörigen, der kaltblütig einen englischen Soldaten
unter vielen Zeugen einfach niedergeschossen hat und nun aus politischem Kalkül USA vs Großbritannien im Schnellverfahren
hingerichtet werden soll. Alle sind sich einig, schnell und sauber verurteilen. Leider haben sie die Rechnung nicht mit
dem Verteidiger /Mitchum gemacht, der alles genau recherchiert und einem Komplott auf die Spur kommt.
Ich liebe besonders Justiz/Gerichtsfilme die so detailliert geschildert werden. Spannend bis zum Schluß. Daumen ganz hoch.
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am 19. April 2015
In einer Nacht im Jahr 1944 passiert ein Mord auf einem gemeinsam von Briten und Amerikanern betriebenen Armeestützpunkt. Der amerikanische Lieutenant Winston (Keenan Wynn) läuft zum Bett des britischen Staff Sergeant Quinn (William Mitchell), erschiesst diesen mit wenigen Schüssen und läuft an den verdutzten Kameraden vorbei wieder zurück in die Baracke, aus der er kam. Wenig später landet Lieutenant Colonel Barney Adams (Robert Mitchum) am Militärflugplatz bei der nächsten Grossstadt. Er hat eine noch nicht fertig kurierte Verletzung am Bein und kann deshalb nicht an der Front eingesetzt werden. Aber General Kempton (Barry Sullivan) hat für Adams trotzdem etwas zu tun. Dieser ist nämlich fachlich befugt, vor Gericht als Anwalt tätig zu sein. In gerade mal vier Tagen findet der Prozess statt, und Adams hat schon seit vielen Jahren keinen Prozess mehr geführt. Im kommenden Prozess am Militärgericht soll Winston für schuldig befunden und mit dem Tode bestraft werden. Auf diese Weise will man die Briten wieder versöhnlich stimmen. Zunächst glaubt Adams auch, dass dieser Vorgang reine Formsache sein werde. Aber dann kommt er mit Schlüsselfiguren des Falls ins Gespräch. Winston ist nämlich nicht unbedingt zurechnungsfähig, so zumindest Barneys Eindruck, als er diesen in der Gefängniszelle besucht. Das wäre aber Bedingung für einen Schuldspruch. Also erkundigt sich Barney im Lazarett, das Winston nach verübter Tat untersucht hatte. Der dortige oberste Arzt und Colonel Burton (Alexander Knox) attestiert in seinem Bericht, Winston sei nicht psychisch krank. Die Krankenschwester Kate Davray (France Nuyen) spielt Barney einen anderslautenden Bericht zu. Diesen hat scheinbar der ebenfalls im Lazarett tätige Psychologe und Major Kaufmann (Sam Wanamaker) verfasst. Doch weil es sich nur um eine nicht unterschriebene und auch nicht genehmigte Kopie handelt, hat das Schriftstück keine offizielle Gültigkeit. Kaufmann sagt schliesslich, Burton habe seinen Bericht nicht genehmigt. Kurz darauf erfährt Adams, dass General Kempton Kaufmann in ein abgelegenes Lazarett versetzt hat. Damit ist Kaufmann für Adams nicht mehr ohne weiteres greifbar. Diese Ungereimtheiten kumulieren sich mit weiteren irren Aussagen von Winston, was Adams darin bestärkt, dass sein Klient nicht mehr Recht von Unrecht unterscheiden kann. Er kann auch mit dem britischen Major Kensington (Trevor Howard) sprechen, der persönlich mit Winston zu tun hatte und als ausgewiesener Psychologe zur Einschätzung gelangt, dass Winston tatsächlich paranoid ist. Also beschliesst Adams entgegen dem Druck seiner Vorgesetzten, im Prozess auf nicht schuldig zu plädieren. Damit geht er ein grosses Risiko ein.
Der Film „Man In The Middle“ (Twentieth Century Fox, 1963) spielt zwar im Krieg, lässt diesen aber trotzdem beiseite. Vielmehr ist er ein ziemlich raffinierter Film, der sich um Justiz unter besonderen Umständen dreht und um Grundsätze daraus, die immer gültig sind. Das umfasst nicht nur juristische Grundsätze, sondern auch solche der Verantwortung und des Gewissens. Diese Fragen werden geschickt in die Handlung eingebunden, ohne dass sie aufdringlich wirken. Dafür ist auch nicht viel Zeit, denn die Geschichte kommt ziemlich zügig voran. Es kommen darin Zusammenhänge vor, die den Eindruck erwecken, der Film sei nicht sonderlich armeefreundlich, was für den Jahrgang doch ungewöhnlich ist. Die prägende Figur des Films ist natürlich Robert Mitchum, der kurz zuvor noch beim gleichen Studio zum grossen Ensemble von „Der längste Tag“ gehört hatte. Der Film ist aber auch eine der ersten grossen Produktionen unter der Regie von Guy Hamilton und er dürfte dazu verholfen haben, dass er später so denkwürdige Filme wie vier Werke aus der 007-Reihe oder „Luftschlacht um England“ drehte. Als weitere Verbindung zu den Bond-Filmen kann man auch den Komponisten John Barry nennen, der zum vorliegenden Film ein paar stimmige Melodien beigetragen hat. Es sind also vor und hinter den Kameras Leute am Werk gewesen, die zu einem sehr sehenswerten Gesamtergebnis beigetragen haben. Deshalb sollte man sich diesen Film anschauen.
Hier die Zusammenfassung darüber, wie der Film auf der DVD der Reihe „KSM Klassiker“ präsentiert wird. Der 90 Minuten lange Film ist originalgetreu in schwarz-weiss zu sehen. Das Format ist 2,35:1 (16:9-anamorph) und sowohl Schärfe als auch Kontrast sind gut, wie man es eben von vielen Fox-Klassikern kennt. Bei den Sprachen ist das Angebot so überschaubar, wie man es eben von den KSM-Titeln kennt. Im Audiobereich Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0, keine weiteren Sprachen. Untertitel gibt es nur auf Deutsch, und zwar wahlweise durchgehend oder nur als “Inserts“. Im Bonusmaterial gibt es den englischen Trailer (ohne Untertitel), einen neu erstellten deutschen Trailer und reichlich Programmvorschau. Hinzu kommt eine nicht übertrieben umfangreiche und manuell zu bedienende Bildergalerie mit Presse- und Szenenfotos (darunter auch einige in Farbe) und einige informative und allgemein gehaltene Texttafeln zu den Darstellern Robert Mitchum, France Nuyen und Trevor Howard sowie zum Regisseur Guy Hamilton. Hintergrundberichte oder Kommentare zum Film fehlen leider völlig. Schade, dass auch hier die Ausstattung wieder nach Schema F abgehandelt wurde; der Film hätte besseres verdient. Deshalb gibt es noch drei von fünf Gerichten mit Hühnchenfleisch und natürlich vom Gericht einen kräftigen Schlag mit dem Hammer.
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Diese Frage muß sich auch der amerikanische Berufsoffizier Lt. Colonel Barney Adams (Robert Mitchum) stellen, als er von seinem Vorgesetzten, dem General Kempton (Barry Sullivan) dazu beauftragt wird, Lieutenant Winston (Keenan Wynn) zu verteidigen, der sich vor einem Militärgericht wegen des vor Augen mehrerer Zeugen begangenen Mordes an einem britischen Soldaten zu verantworten hat. Da die Vereinigten Staaten und Großbritannien gerade im Zweiten Weltkrieg als Alliierte Seite an Seite kämpfen, ist der Mord eines amerikanischen Offiziers an einem britischen Soldaten natürlich dazu angetan, das Verhältnis zwischen den Verbündeten vor Ort zu trüben, und somit steht eigentlich schon von vornherein fest, daß Winston für seine Tat aus Militärräson hängen muß. Adams‘ Aufgabe ist es, eine möglichst gute Verteidigung aufzubauen, damit der bevorstehende Schauprozeß nicht ohne weiteres als solcher erkennbar ist – und weil der Schwager des Angeklagten ein Kongreßabgeordneter ist. Bald jedoch stößt Adams auf immer eindeutigere Anzeichen dafür, daß sein Mandant geistig unzurechnungsfähig ist und somit nicht als schuldfähig für seine Tat zur Verantwortung gezogen werden kann. Jedoch setzt General Kempton alle ihm zu Gebote stehenden Mittel ein, Adams die Beweisführung zu erschweren, und bald schon wird dem Anwalt wider Willen deutlich, daß er, wenn er seinen Klienten wirklich nach bestem Wissen und Gewissen verteidigen möchte, seine Karriere aufs Spiel setzen wird …

Wie Jahrzehnte später in „A Few Good Men“ (1992) behandelt auch Guy Hamilton mit seinem Gerichtsdrama „Man in the Middle“ (1963) die Frage, ob Staatsräson und die Notwendigkeit, einen Krieg zu gewinnen bzw. zu verhindern, wirklich das Opfer einzelner menschlicher Schicksale rechtfertigt. Beide Filme beantworten diese Frage in typisch amerikanischem Idealismus mit einem klaren Nein, wenngleich doch die US-Politik heute wie damals in der Praxis eher vom Gegenteil ausgeht und sich zur Rechtfertigung ihrer Mittel ihre vermeintlich hehren Ziele auch schon einmal selbst konstruiert. Zwar neigt „Man in the Middle“ nicht zum Predigen, aber der Film legt insgesamt doch recht ungebrochen seine Sympathie für den zunächst verhaltenen, dann aber kompromißlos seinem Gewissen verpflichteten Helden offen. Im Vordergrund steht allerdings nicht so sehr die grundsätzliche Frage, ob die Gerechtigkeit gegenüber einem Individuum den höheren Zielen eines Staates oder einer Zivilisation untergeordnet werden darf, sondern vielmehr die spannungsreiche Jagd des Protagonisten nach der Wahrheit sowie nach den Möglichkeiten, diese auch vor Gericht zu beweisen, im Vordergrund. Immer wieder werden Adams von seinen Vorgesetzten, aber auch von den Launen des Zufalls Knüppel zwischen die Beine geworfen, die seine Suche zu vereiteln drohen.

Anders als in Sidney Lumets Gerichtsklassiker „Twelve Angry Men“ (1957), der Hamilton sicherlich in gewissem Maße beeinflußt hat, scheint in „Man in the Middle“ die Wahrheit für den Protagonisten, das Gericht und den Zuschauer durchaus ohne allen Zweifel zugänglich und beweisbar zu sein, was eine ungleich naivere, wenn auch befriedigendere Annahme ist. Zudem nimmt die eigentliche Gerichtsverhandlung vergleichsweise wenig Raum ein, bildet sie doch vielmehr die Klimax dieses Filmes. Statt dessen verfolgen wir Adams und sein Team dabei, wie sie ihre Verteidigung vorbereiten und sich mit mehr oder weniger hilfsbereiten Zeugen auseinandersetzen.

Das alles ist dicht und spannungsreich aufgebaut, auch wenn der Film letzten Endes konventionell und ohne besondere inszenatorische Kniffe bleibt, wenn man einmal von dem eindrucksvollen Anfang absieht, bei dem wir unvorbereitet Zeuge des unmotiviert wirkenden Mordes werden und einen ganzen Vorspann lang die Baracke anstarren müssen, in die der Mörder sich nach seiner Bluttat ungerührt zurückgezogen hat. Untermalt wird diese uns auferlegte Zeit der Ratlosigkeit und Lähmung von einer machtvoll zwischen aggressiven Tönen und Stille hin- und herwechselnden Filmmusik.

KSM-Klassiker bietet den Film in einer ordentlichen Bildqualität sowie in einer deutschen und einer englischen Tonspur und mit wahlweise hinzuschaltbaren deutschen Untertiteln. Nennenswerte Extras bietet dieser Film indes nicht, was bei seiner Bedeutung wohl auch nicht unbedingt erforderlich ist. Es dürfte sicherlich leichtfallen, eindrucksvollere und wichtigere Gerichtsdramen zu nennen, doch alles in allem ist „Man in the Middle“ ein toller Film, der auf gutem Niveau unterhält und mit einer eindrucksvollen Darstellerriege aufwarten kann.
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am 21. März 2014
Moin zusammen,

dies ist ein sehr gut gemachter Film, welcher sowohl von den Charakteren der jeweiligen Schauspieler excellent umgesetzt wurde, als auch von der Storie her sehr zu gefallen weis. Dieses Thema ist in abgewandelter Form später mehrfach verfilmt worden, aber nur ganz wenige reichen an dieses Original auch nur ansatzweise heran.

Von mir 5 Sterne.
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am 16. November 2014
Es sind echte Filmperlen, die hier angeboten werden. Die Story ist spannend und man kann sich direkt in die Figuren hineindenken.Ist durchaus empfehlenswert
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am 29. Oktober 2013
Wie bei vielen Filmen, so wurde auch hier wieder ein absolut unpassender Titel gefunden. Denn plädiert wurde nicht für einen Mörder, sondern für die Wahrheit. Das laste ich dem Film aber nicht an. Wesentlich enttäuschender fand ich, dass dieser Film nie das Niveau anderer Gerichtsfilme erreicht und auch hier der Verteidiger (Robert Mitchum) auf verlorenem Posten steht. Er muss etwas beweisen, was er nur durch das plötzliche Auftauchen eines Zeugen (Trevor Howard) beweisen kann und das wirkt ziemlich kontruiert, ebenso wie das steife Bein. In der morgendlichen Szene als er sich anzieht, sitzt R. M. ganz normal auf einem Stuhl.
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am 31. Dezember 2013
Dieser KSM-Klassiker hat mich sehr enttäuscht. Laue Story! Nur die Darsteller waren wieder, wie erwartet, hervorragend.
Die Bild- und Tonqualität des Filmes war O.K.
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am 3. Juli 2014
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