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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
24
4,8 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 14. November 2010
Die Trilogie "House of Cards" über Aufstieg und Fall des britischen Politikers Francis Urquhart gehört zu den besten Politikthrillern, die ich kenne. Michael Dobbs, Autor der Vorlage, war ein enger Berater der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher und viele Ereignisse in den Filmen sind Anspielungen auf reale Ereignisse, etwa beim Sturz der "eisernen Lady" im Jahre 1990 - und ironischerweise wurde der erste Teil der Trilogie just in jenen Tagen gesendet.

Im ersten Teil wird der Aufstieg des Fraktionschefs der britischen Konservativen, Francis Urquhart, brilliant verkörpert durch Ian Richardson, zum britischen Premierminister geschildert. Er ist ein eiskalter Machtpolitiker, zu dessen Lieblingslektüre Machiavellis "Fürst" gehört. Und genau nach diesen Prinzipien gehen Urquhart und seine ebenfalls machthungrige Frau Elisabeth vor.

Der Film enthält auch deutliche Anspielungen an Shakespearsche Königsdramen. Ian Richardson selber hat Richard III. gespielt und der Film erinnert sehr stark an MacBeth und Lady MacBeth aus Shakespeares gleichnamigem Drama, denn exakt nach jenen beiden Charakteren sind Francis und Elisabeth Urquhart gezeichnet. Urquhart ist - wie es die englische Wikipedia treffend formuliert hat- ein "elegant evil", ein Antiheld, ein Schurke, der über eine wichtige Eigenschaft verfügt: er hat Charisma - was alle seine Gegenspielern nicht haben. Hinzu kommt, dass sich Ian Richardson direkt an den Zuschauer wendet und mit listigem Lächeln seine Intrigen erklärt. Er macht den Zuschauer zum Mitschuldigen, zum Komplizen. Was, sagt Urquhart: der Zuschauer habe doch gesehen, dass er gar nicht anders könne, als so zu handeln, wie er handelte. Und in der Tat sind alle anderen Figuren - mit Ausnahme seiner Frau - äußerst blass und Urquharts Intelligenz und Raffinesse nicht gewachsen.

Dies wird besonders im zweiten Teil deutlich, m.E. dem besten der Trilogie: In "Um Kopf und Krone" (Originaltitel: To play the king) ist es nicht mehr der amtierende blasse Premierminister aus Teil 1 "Ein Kartenhaus", welchen es zu stürzen gilt. Sein jetziger Gegner ist mächtiger: es ist der - deutlich die Charakterzüge von Edward VIII. oder Prinz Charles tragende - Nachfolger von Elisabeth II., der Urquhart missfällt. Der König mischt sich in die Politik ein und vermisst bei Urqharts Politik die soziale Balance. Daher stellt sich der Monarch auf die Seite der Labour-Opposition und kritisiert den Premierminister öffentlich für seine Politik. Ein entscheidender Fehler...

Leider ist der dritte Teil der Trilogie: "The final Cut" nicht in Deutschland erschienen, was sehr schade ist, denn er beendet konsequent die Trilogie. Wenn ein machtgieriger und machiavellistischer Premierminister nicht zu stürzen ist, weil er seine Gegner raffiniert überlistet und die Bevölkerung durch Charisma und populistische Versprechen "ruhig" hält, dann müssen andere Mittel gefunden werden, um Urqhart loszuwerden. Und diese Mittel werden gefunden...

Dieser dritte Teil war in England anlässlich seiner Erstausstrahlung umstritten, weil er mit dem Staatsbegräbnis für Margaret Thatcher begann, die ja noch lebte. Insofern hat Michael Dobbs verboten, ihn als Autor der gleichnamigen Romanvorlage in dem Film zu erwähnen. Dennoch ist der Bezug auf Frau Thatcher wichtig, denn Urquharts Ziel ist es, als wichtigster Premierminister nach Winston Churchill in die britische Geschichte einzugehen und dafür muss er Thatchers Regierungsrekord von 11einhalb Jahren einholen. Ob ihm dies gelingt, zeigt der dritte Teil....

Dieser ist dennoch der schwächste Teil der ansonsten hervorragend gelungenen Trilogie, weil Urquhart - wie MacBeth - mehr und mehr von Gewissensbissen und Skrupeln gepeinigt, mit den Untaten seiner Vergangenheit nicht fertig wird und daher die Aktivität vermissen lässt, gegen einen zunächst unterschätzten Gegner vorzugehen. Dies ist m.E. nicht immer stimmig. So wird ein Tonband, welches im ersten Teil die Ermordung der Journalistin Mattie Storin, die Urquharts Machenschaften auf die Schliche gekommen war und von Urquhart persönlich vom Dach des Parlamentsgebäudes gestürzt wird, aufgenommen hat, nicht vernichtet, nachdem es im zweiten Teil erneut auftaucht. Dies ist unlogisch, denn es war vorhersehbar, dass dieses Band im dritten Teil wieder eine Rolle - und zwar eine entscheidende Rolle - spielen würde. Dies war dennoch notwendig, um das - offenbar erwünschte Ende, welches hier nicht verraten werden soll, herbeizuführen. Dennoch ist dieses Ende - und auch die Gründe, die zu diesem Ende führen - in sich schlüssig und logisch, weshalb ich es überhaupt nicht verstanden habe, warum dieser dritte Teil in Deutschland nicht gezeigt und wohl auch niemals synchronisiert worden ist.

Schade, denn so verpasst der Zuschauer das - m.E. konsequente und logische - Ende einer spannenden Trilogie, in der vor allem die schauspielerische Leistung Ian Richardsons als Francis Urquhart und Diana Fletcher als Elisabeth Urquhart überzeugen.

Wer also alle Teile dieser Trilogie sehen möchte, der sollte zu dieser DVD greifen. Er wird es nicht bereuen.
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am 21. Mai 2015
Allerdings - es ist doch deutlich mehr britisches Understatement. Das macht die Sache aber auch spannend: Ian Richardson gibt den unterkühlten und kontrollierten (meist jedenfalls) Machtmenschen jedenfalls sehr überzeugend. Man fragt sich unwillkürlich, was wohl in der Internatserziehung des Herrn Urquhart schief gelaufen ist.

Am besten ist Staffel 1, gefolgt von der 2. Staffel der Mini-Series. Die dritte hätte sich die BBC mE eher sparen sollen.
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am 22. Februar 2014
House of Cards ist ein sehr ausgezeichneter britischer Politik Thriller, den man gesehen haben muss, BEVOR man die amerikanische Serie beginnt.(Advice from Rachel Maddow - MSNBC)
Die Altersbeschränkung für diesen Film ist mit 15 auf der DVD deklariert.
Leider kam er als 'nicht Jugendfrei' an und meine Ruheständler Nachbarn mussten ihren Ausweis vorzeigen. Was für eine lächerliche Aktion. Da es für den Kunden sehr kompliziert ist, Amazon auf solche Fehler hinzuweisen, teile ich es auf diesem Wege mit.
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am 17. März 2014
Das BBC-Original zur US-Serie, die jetzt mit Kevin Spacey läuft, fängt harmlos an um dann anschließend in einem völligen Opportunisten- und Intriegensumpf zu enden, bis zur Dramatik in shakespierschen Manier. Das US-Remake hat sich Gewaltiges vorgenommen, um daran zu reichen.
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am 15. Juni 2014
3 perfect DVDs that make up for 6 as they play both sides - a very interesting basis of the American series. Much the same plot, though. A typical political thriller with all its facettes.

I watched them after having read the 3 novels-there are some adjustments made, of course, but all in all a very well played, highly entertaining series. Francis Urquhart is even more of a villain than his American counter-creation. Definitely worthwhile watching, in particular if you are interested in comparing books/screen adaptations or even 2 series of the same format and topics. Enjoy!!!
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am 13. Mai 2013
Eine der besten Filmproduktionen über Politik, Macht, Intrigen und die Rolle der Medien. Die Hauptfigur, grandios gespielt von Ian Richardson, blickt in Close-ups immer wieder in die Kamera und spricht direkt mit dem Zuschauer, der dadurch genauso manipuliert wird wie die anderen Aktuere im Film. Man ist fasziniert von diesem brillanten Strategen und ertappt sich dabei, dass man sich erst abzuwenden beginnt, als die Grenze zum Bösen längst überschritten ist. Die Geschichte spielt im Umfeld der Tories in der Post-Thatcher-Ära, ist jedoch ohne weiteres im heutigen politischen Geschehen vorstellbar. Satirische Elemente, Seitenhiebe auf die Royals und eine gute Portion schwarzer britischer Humor machen die insgesamt über 6 Stunden dauernde Trilogie zusätzlich unterhaltsam. Für das deutsche Fernsehen wurde nur der erste Teil bearbeitet - aber die subtilen Dialoge entfalten ohnehin nur im Original ihre volle Brillanz. Die DVD-Box ist sehr empfehlenswert und in Bild- und Tonqualität trotz des etwas in die Jahre gekommenen Originalmaterials absolut in Ordnung.
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am 26. Januar 2016
Wer glaubt, dass Kevin Spacey und seine Frau Bösewichte sind, sollte sich das britische Original ansehen, und nie dabei vergessen, dass es 1990, also als wir 25 Jahre jünger waren, gedreht wurde! Chapeau!
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am 21. Dezember 2014
Habe mir die DVD zugelegt, um mein Englisch zu verbessern. Wurde in jeder Hinsicht belohnt:
- Wunderbares Englisch, gespickt mit Redewendungen und Sprichwörtern - herrlich!
- Hervorragende, geistreiche Dialoge! Die Hauptfigur spricht immer wieder den Zuschauer direkt an, und man fühlt sich in die Handlung "eingesogen".
- Ian Richardson ist diabolisch gut! Die Paraderolle seines Lebens!
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am 7. Januar 2010
Genau beobachtet, zynisch und brillant umgesetzt: Diese BBC-Produktion ist eine der besten Polit-Satiren, die ich bisher gesehen habe. Gedreht nach den Büchern des Insiders Micheal Dobbs, der die dunklen Seiten der britischen Politik nur zu gut kennt.
Hauptdarsteller Ian Richardson brilliert als charismatischer, skrupelloser, intriganter Machtpolitiker - immer very british, ganz old school: distinguiert, cool, ironisch, von herablassender Arroganz.
Für jeden Fan intelligenter Unterhaltung ein Muss.
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am 10. Januar 2014
Unheimlich spannend und hervorragend gespielt. Die amerikanische Version, in Sat1 ausgestrahlt, ist fast so gut, aber mehr in die Länge gezogen.
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