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am 29. Mai 2002
Der vorliegende Band ist das Ergebnis der ausgedehnten Vortragstätigkeit des Autors zu interdisziplinären Fragestellungen, die im Zusammenhang mit den Anliegen und Ergebnissen der Hirnforschung stehen. Es handelt sich daher - mit einer Ausnahme - um eine Sammlung bereits erschienener Artikel, auch der Titel 'Der Beobachter im Gehirn' stammt von einem gleichlautenden Kapitel aus Heinrich Meier/Detlev Ploog (Hrsg.), Der Mensch und sein Gehirn. Piper, 1997. Diese Tatsachen sollte jedoch dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun. Die Lektüre führt den interessierten Leser nicht nur durch die wichtigsten Themen der Hirnforschung der letzten 10 Jahre - der 'Dekade des Gehirns' - sondern bringen diesem die weit über die Grenzen des Deutschen Sprachraums bekannte Forscherpersönlichkeit Wolf Singers näher. Aus einer umfassenden Perspektive überzeugend dargestellt, zieht sich wie ein roter Faden sein Argument für den fortgesetzten Dialog zwischen Natur- und Geisteswissen-schaften und für den verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten, die Wissenschaft und Technik dem Menschen eröffnen. Folglich: 'Excellent Food for Thought' ...
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am 18. April 2006
Wolf Singer, seines Zeichens Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, erörtert anschaulich aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse der Neurowissenschaften und deren Auswirkungen auf Fragestellungen angrenzender Bereiche der Geisteswissenschaften. So kommentiert Singer beispielsweise in einem Eröffnungsvortrag anlässlich des Deutschen Historikertags erkenntnistheoretische Probleme der Geschichtswissenschaft mit dem Hinweis auf die Rolle komplexer kognitiver Prozesse bei der individuellen Konstruktion von Wirklichkeit („Über Nutzen und Vorteil der Hirnforschung für die Geschichtswissenschaft").
In einem anderen Kapitel spekuliert er genüsslich über Kunst und künstlerische Prozesse als Begleiterscheinungen der menschlichen Gehirnentwicklung („Neurobiologische Anmerkungen zum Wesen und zur Notwendigkeit der Kunst"). Eine durchaus sympathische Apologie der konvergierenden Forschung.
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am 13. Februar 2003
Dieses Buch sollten Sie gelesen haben, vor allem, wenn Sie mit der Erziehung von Menschen im weitesten Sinn befaßt sind. Singer beschreibt sehr anschaulich den Aufbau der Funktionen und die Funktionsweisen unseres Gehirns, was unter anderem bedeutsame Konsequenzen für unser Geschichtsverständnis hat. Auch die Begriffe Objektivität und Identität müssen in diesem Licht anders verstanden werden. Zudem unterstreicht es die Wichtigkeit der frühen Erfahrungen im Leben eines Menschen und gibt der frühkindlichen Erziehung großes Gewicht. Für Mütter, Erzieherinnen und Politiker ist dieses Buch ein "must".
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am 29. Mai 2002
Der vorliegende Band ist das Ergebnis der ausgedehnten Vortragstätigkeit des Autors zu interdisziplinären Fragestellungen, die im Zusammenhang mit den Anliegen und Ergebnissen der Hirnforschung stehen. Es handelt sich daher - mit einer Ausnahme - um eine Sammlung bereits erschienener Artikel, auch der Titel 'Der Beobachter im Gehirn' stammt von einem gleichlautenden Kapitel aus Heinrich Meier/Detlev Ploog (Hrsg.), Der Mensch und sein Gehirn. Piper, 1997. Diese Tatsachen sollte jedoch dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun. Die Lektüre führt den interessierten Leser nicht nur durch die wichtigsten Themen der Hirnforschung der letzten 10 Jahre - der 'Dekade des Gehirns' - sondern bringen diesem die weit über die Grenzen des Deutschen Sprachraums bekannte Forscherpersönlichkeit Wolf Singers näher. Aus einer umfassenden Perspektive überzeugend dargestellt, zieht sich wie ein roter Faden sein Argument für den fortgesetzten Dialog zwischen Natur- und Geisteswissen-schaften und für den verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten, die Wissenschaft und Technik dem Menschen eröffnen. Folglich: 'Excellent Food for Thought' ...
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am 24. Mai 2010
Das Buch besteht aus meheren Texten zum Thema Hirnforschung. Diese stehen nicht unbedingt in Zusammenhang miteinander, was den Lesefluß etwas hemmt (also am besten eine kurze Pause zwischen den Texten machen). So werden einige Dinge auch als immerwiederkehrendes Beispiel wiederholt (zum Beispiel, dass man wenn man bis zum Schulalter seine Augen nicht richtig benutzen konnte, es auch danach nicht mehr lernen kann, selbst wenn die Augen wieder funktionstüchtig sind, weil die sensible Phase, in welcher das Gehirn lernt mit den Informationen, die von den Augen aus kommen umzugehen dann vorbei ist).
Es geht aber nicht nur um das Gehirn und seine Funktionsweise, es werden auch andere Themen angesprochen, wie zum Beispiel die Vermischung der Wissenschaften oder sogar der Frauenanteil unter Professoren.Außerdem wird die These aufgestellt, dass viele Menschen durch Deprivation nicht lernen, sich anders als in einer rationalen Sprache auszurücken. Die andere Seite, dass nicht direkt Ausdrückbare, aber dennoch direkt Erfahrbare kann nur auf eine künstlerische, nonverbale Weise dargestellt werden, welche bei vielen nicht gefördert wird und deshalb verkümmert. Uns würde ein viel weiteres Spektrum zur Verfügung stehen, mehr noch, es würde einen gewaltigen Entwicklungsschritt in der Geschichte der Menschheit ausmachen, wenn wir alle lernen uns auch auf diese Weise auszudrücken. Eine interessante Theorie.
Mehr als deutlich wird klar, dass wir nicht objektiv wahrnehmen können, dass wir unterbewußt schon bewerten und selektieren und Schlußfolgerungen ziehen, ohne uns dessen wirklich bewußt zu sein. Aus diesem Grunde kann man auch nicht sagen, dass geschichtliche Ereignisse unverfälscht aufgenommen und dargestellt werden.
Für den Laien ist dieses Buch eher schwierig zu verstehen, da es keine wirkliche Einführung bietet und vieles vorausgesetzt wird. Dennoch lernt man viel über die Funktionsweise des Gehirns.
Das Buch ist sehr interessant zu lesen, auch wenn es, da mehrere unzusammenhängende Texte aus verschiedenen Vorträgen zusammengereiht wurden, die sich nur leicht tangieren etwas schwierig ist und einiges doppelt enthält. Im Vorwort wurde allerdings auch ausdrücklich erwähnt, dass die Texte nicht dazu gedacht sind, um an einem Stück gelesen zu werden und kein übergeordnetes Rahmenthema haben. An einigen Stellen hätte man sich jedoch trotzdem gewünscht, dass der Übergang zwischen den Texten etwas fließender verläuft und nicht so viele Wiederholungen darin vorkommen.

Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen.
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am 13. Oktober 2007
Verstärkt man den interdisziplinären Diskurs kommt man an der Neurobiologie nicht mehr vorbei. Singer, neben Roth der führende Vertreter der sich immer mehr ausdehnenden und an Bedeutung gewinnenden Fakultät der Neurologie, hat hier eine Sammlung von Vorträgen vorgelegt, die den durchaus aktuellen Stand der Wissenschaft zusammenfassend im interdisziplinären Zusammenhang aufzeigen. Geschichte und Kunst sind zwei erwähnenswerte Überschneidungsgebiete, wobei der naturwissenschaftliche Ansatz der modernen Hirnforschung sicherlich auch die Gesellschaft zur Reflexion zwingt. Über den Gedanken, das Hirn und seine Synapsen seien prägend und bestimmend für eine Handlung, wird die philosophische Frage der Willensfreiheit, die rechtliche Frage der Verantwortung in dieser Gesellschaft neu zu stellen und vor allem zu beantworten sein. Denkt man die Ergebnisse und Zusammenhänge der modernen bildgebenden Verfahren der Neurologie (CT, MRT) und deren Korrelationen von Stimulanz und Handlungen weiter, wird die alte Idee des Solipsismus offensichtlich wieder aufgelegt. Dort heißt es, dass die Welt um mich herum eine Welt in meiner Vorstellung ist. Denn wenn sich eine Stimulierung sich im Gehirnareal vor jeder Handlung zeigt, ist die Hirn-Aktivität vor einer Entscheidung. Denken und Gefühle, alles Moleküle - so wäre der Wahlspruch in einer Welt, die sich aktuell den Fragen und Problemen der Renaissance der Religionen und deren Auswirkungen zu stellen hat. Dieses Thema würde sich ad absurdum führen, wenn jede Frage zu den Auswirkungen zum eigenem Handeln zum Ausruf: Ich war es nicht! führen würde. Denn wenn es weder persönliche Willensfreiheit noch persönliche Schuld gibt, ist das Handeln mikroskopisch vorbestimmt und die Rechtslage hätte eine schiefe Lage neu zu richten. Nun mag man antworten, die Fragen der Strafrechtstheorie sind nicht neu, die Neurologie mache sie nur dringender, doch die herkömmliche Denke von Schuld und Sühne muss aus diesem Grunde verschoben werden zu Prävention und Therapie.

Sie sehen, ein sehr interessantes Potpourri von Gedanken lässt sich aus diesem Singer-Buch entwickeln. Dennoch möchte ich nicht versäumen, Ihnen auch das Buch von Geyer, Hirnforschung und Willensfreiheit zu empfehlen (ISBN 3518123874).
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am 10. April 2012
Auf der Suche nach mehr Input zum Thema Bewusstseinserzeugung, Hirnforschung und Willensfreiheit bin ich unter anderem auch auf dieses Werk von Wolf Singer gestoßen.
Ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Dieser ist auf jedenfall bereichernd und interessant.
Was mich gestört hat, ist die oftmals floskelartige bzw. immer iwederkehrende Wortwahl, aber in einer Kompliziertheit, wie sie kaum schwerer nur sein könnte. Ich habe das Gefühl, dass Herr Singer sich mit übertrieben wissenschaftlichem Jargon hinter teils doch dünnen Ergenissen versteckt. Ich bin der Meinung, dass man die doch interessanten Inhalte, die dieses Buch zu bieten hat, auf 1/3 der Textlänge in zusätzlich besserer Lesbarkeit unterbringen könnte. Aber das ist wohl nicht der Anspruch.
Trotdem: Lesenswert.
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am 29. Juli 2013
Sehr interessantes und lesenswertes Buch. Schade, dass Herr Singer nicht "flüssiger" schreibt. Gehört zu den Büchern, die man lesen sollte.
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am 21. Mai 2014
Das ist ein Meisterwerk mit ungeahnten Inhalten! Es ist so. Es ist so. Es ist so. Es ist so. Es ist so.
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