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am 7. April 2016
Elizabeth Porter ist jung, jedoch für das England des 19. Jahrhunderts möglicherweise schon zu alt, um noch einen Freier zu finden, der mit ihr die Ehe eingehen möchte. Ihre Mutter, ganz und gar Dame „von Welt“, kümmert sich seit dem Tod des Ehemannes kaum um das Anwesen. Das macht Elizabeth. Unterstützung hatte sie von dem langjährigen Verwalter. Doch der kommt langsam in ein Alter, welches ihn nicht mehr so agil handeln lässt. Deshalb bleibt alles an Elizabeths Schultern hängen. Sie befürchtet, sich zu wenig um die jungen Männer der Gegend gekümmert zu haben, um noch einen abzubekommen.
Major Frederick Michael Dewary kämpft als Seeoffizier für die Krone. Doch dann erreicht ihn eine schreckliche Nachricht. Er wird in der Heimat des Mordes bezichtigt und höchstrichterlich gesucht. Es muss sich hierbei um ein Missverständnis handeln. Doch so einfach kann es dieses Missverständnis nicht aufklären, denn er wird gesucht. Deshalb reist er unter dem Namen Freddy Michaels in die Nähe seines Anwesens Digmore Park. Ihm zur Seite immer sein getreuer Adjutant. Ein zuverlässiger Freund verschafft ihm den Posten des Gutsverwalters auf Portland. Doch dort gerät er mit der jungen Elizabeth zunächst aneinander.
Sophia Farago hat hervorragend das Ambiente des südlichen Englands der 19. Jahrhunderts wiedergegeben. Als eine Hommage an die Romane von Jane Austen herausgebracht, greift sie die Landschaften, Gepflogenheiten und Personen dieser Zeit auf. Die Not der jungen Mädchen, und noch mehr die ihrer Eltern, finanziell abgesichert unter die Haube zu kommen, unbedingt einmal in London eingeführt zu werden, scheinen zwar etwas historisch angehaucht, haben aber auch in der heutigen Zeit kaum von Attraktivität eingebüßt. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Frederick wurde mit dem Kampf und dem Geheimnis um Digmore Park zu einem spannenden und sehr unterhaltendem Roman versponnen. Intrigen und Betrügereien scheinen in manchen englischen Kreisen auf der Tagesordnung zu stehen, so mancher Jüngling lässt sich blenden und fällt darauf herein.
Für Liebhaber von Jane Austen und den Brontë-Schwestern wird dieser Roman eine faszinierende Ergänzung sein.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2016
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am 25. März 2013
Nach vielen Jahren legt Sophia Farago endlich wieder einen ihrer wunderbaren historischen Englandromane vor, der dieses Mal von einer starken Krimihandlung durchzogen wird.
Hauptfiguren des Romans sind Major Frederick Michael Dewary, Erbe des Earls of Digmore und Miss Elizabeth Porter. Major Dewary kämpft als Offizier der Lifeguards am Kontinent gegen Napoleon, als er durch ein Schreiben gewarnt wird, dass er in England wegen eines Verbrechens gesucht wird. Begleitet von seinem treuen Burschen Charlie bricht er nach England auf und versteckt sich als Stallmeister auf Portland Manor.
Portland Manor wird bis zur Volljährigkeit des jungen Lord Portland von seiner Schwester Elizabeth Porter geführt. Diese ist von ihrem neuen Stallmeister schwer beeindruckt, vermutet aber aufgrund seines Benehmens und Auftretens mehr in ihm als einen einfachen Stallmeister. Nach und nach bringt der Major in Erfahrung welches Verbrechen ihm zur Last gelegt wird und, schlimmer kann es nicht kommen, es handelt sich um Mord.
Als Elizabeth und ihre Mutter die Wahrheit erfahren, beschließen sie Frederick ihr Vertrauen zu schenken und ihm bei der Aufklärung der Tat zu helfen. Kurzentschlossen beschließt Lady Portland Earl Digmore einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit ihrer Tochter hält sie prunkvoll Einzug auf Digmore Park. Die Damen werden äußerst freundlich von Edward, Fredericks undurchsichtigem Cousin und dessen Frau empfangen. Die Ereignisse in Fredericks Elternhaus überschlagen sich, ein Geheimnis knüpft sich an das andere.

Neben Frederick und Elizabeth gibt es eine ganze Reihe von Nebenfiguren. Zofen, Stallburschen, Butler, Köchinnen, Haushälterinnen und Kammerdiener nehmen ihren Platz in der Geschichte ein und verleihen dem Buch das typisch englische Flair. Neben den vielen dienstbaren Geistern gibt es noch einen couragierten Pfarrer, einen undurchsichtigen Lord und den Friedensrichter der Gegend. Besonders gut gefällt mir Lady Portland, eine ganz reizende Dame, die ganz begeistert ist von diesem Abenteuer und ohne mit der Wimper zu zucken die entscheidenden Fragen stellt. Sie legt dabei eine Kaltblütigkeit zutage, die ihre Gegenspieler mit Naivität verwechseln.
Gekonnt vermittelt Sophia Farago einen Eindruck vom Leben der englischen Oberschicht. Die hohe Kunst der Konversation wird ebenso erläutert, wie auch das Ritual gegenseitiger Besuche in der näheren und weiteren Nachbarschaft.
Alles in allem ein sehr spannendes Buch, das durch seine äußerst sympathischen und lebendigen Figuren ungemein an Tiefe gewinnt. Die Auflösung des Falles ist kompliziert und es gibt mehr als eine dramatische Wendung. Nichtsdestotrotz gibt es für mehr als nur eine Person ein Happy End.
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Romantisch gestaltet ist das Cover von „Das Geheimnis von Digmore Park“ von Sophia Farago aus dem Dryas Verlag, einem Roman aus der Epoche des Regency. Die Treppe lädt den Betrachter ein, die Stufen zu ersteigen und in die Geschichte lesend einzutreten. Das Buch umfasst 380 Seiten mit 37 Kapiteln. Jedes davon beginnt mit einer schwarzweißen Grafik zweier Rosen in der oberen Ecke am Buchschnitt. Das, was auf Digmore Park passiert ist, bleibt dem Erben des Anwesens lange ein Rätsel. Der Leser verfolgt gespannt die Aufklärung eines Verbrechens, so dass man den Roman auch als historischen Krimi bezeichnen kann.
Die 22- jährige Elizabeth Porter verwaltet nach dem Tod ihres Vaters für ihren Bruder Billy bis zu dessen Volljährigkeit in drei Jahren den Besitz Portland Manor. Daher glaubt sie, dass sie für einen Mann weniger attraktiv ist, denn solange kann sie das Landgut nicht verlassen und an der Seite eines Ehemanns leben. Sie sucht dringend nach einem neuen Stallmeister, weil der bisherige vom Blitz erschlagen wurde und wendet sich mit ihrem Wunsch an den Pfarrer, der recht bald schon mit einem gutaussehenden Mann als Empfehlung zu ihr kommt. Der neue Stallmeister Freddy Michaels stellt sich aufgrund seiner Kenntnisse nicht nur als Glücksgriff in der Sorge um Stall und Pferde sondern auch bei der Verwaltung des Gutshofs heraus. Freddy, der eigentlich Frederick Michael Dewary heißt und der zukünftige Herr über Digmore Park ist, diente einige Zeit als Major bei den Lifeguards in Spanien und ist von dort gerade erst heimgekehrt. Die Stellung hat er nur angenommen, um sich vor dem Friedensrichter zu verbergen, der ihn als Mörder seiner Tante sucht. Eigentlich ist er mit Vivian verlobt. Doch Elizabeth ist eine kluge und schöne Frau, mit der er interessante Gespräche führen kann und das sieht Elizabeth genauso. Unter diesen Gegebenheiten scheint es für die beiden keine gemeinsame Zukunft zu geben und Fredericks größte Sorge ist es, aufzuklären, was auf Digmore Park geschehen ist.
Sophia Farago führt uns in die Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts in England. Sehr gut fängt sie die damaligen gesellschaftlichen Ansprüche ein. Adel und Bürgerliche konnten niemals auf einer Stufe stehen und verkehrten in eigenen Kreisen. So hätte für Elizabeth die Liebe zu einem Stallmeister aus bürgerlichem Haus zu allgemeinem Unverständnis geführt. Aber nicht nur für den Adel gab es einen Verhaltenskodex, sondern sogar für das Personal eines adligen Hauses. Während des ruhigen Beginns der Geschichte lernt man die einzelnen Charaktere kennen mit einem Fokus auf Elizabeth und Frederick, an deren Gefühlswelt der Leser durch deren beschriebene Gedanken teilhaben kann. Schließlich kommt es jedoch zu einer deutlichen Spannungssteigerung bei der Aufklärung des Verbrechens und die Spannung hält bis zum Schluss an. Die Autorin schafft neben den beiden Protagonisten interessante Nebenfiguren die sich wie beispielsweise Elizabeths Mutter weiterentwickeln. Einige Male habe ich gezögert, ob eine von Beginn an unsympathische Person tatsächlich als solche zu nehmen ist. Mir hat diese romantische Geschichte sehr gut gefallen und ich empfehle sie gerne weiter.
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"Das Geheimnis von Digmore Park" ist ein Romantic Historical, der in der Regency Zeit spielt und neben einer Krimihandlung noch eine Liebesgeschichte bietet. Das Buch ist im Februar 2013 beim Dryas Verlag erschienen.

Zum Inhalt:
Frederick Dewary, der Erbe von Digmore Park, ist gerade im Kriegsgebiet, als ihn die Nachricht erreicht, dass er des Mordes verdächtigt wird und verhaftet werden soll. Er macht sich sofort mit seinem Diener auf den Heimweg, um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Als Tarnung lässt er sich von Elisabeth Porter als Stallmeister anstellen, denn die Anschuldigungen sind sehr ernst: Seine Tante ist spurlos verschwunden und Frederick soll sie ermordet haben...

Meine Meinung:
Das Geheimnis von Digmore Park hat mir gut gefallen.
Die Regency Epoche war durch die detaillierten Beschreibungen der Räume und Umgebung der Autorin schön dargestellt.
Frederick selbst ist sehr integer und aufrichtig bestürzt, dass er des Mordes bezichtigt wird. Er wünscht sich nichts mehr als nach Digmore Park und zu seinem kranken Vater zurückzukehren, doch das Anwesen wird von vielen Bewaffneten bewacht, die ihn sofort verhaften sollen. Außerdem findet er heraus, dass sein Cousin und dessen frisch angetraute Frau auf dem Anwesen residieren. Auch seine heimliche Verlobte, Vivian, will er unbedingt wiedersehen. Umso irritierter ist er, dass er Elisabeth, die er anfangs gar nicht leiden kann, falsch eingeschätzt hat und langsam Gefallen an ihr findet.

Am Anfang verliert sich Autorin doch etwas zu sehr in den ausführlichen Gedankengängen von Frederick und Elisabeth. Zum Glück legt sich das nach dem 1/4 des Buches und sie konzentriert sich wieder mehr auf das Geschehen.
Generell fokussiert sich die erste Hälfte des Buches mehr auf Elisabeth, ihre Sorgen bzgl. ihres jüngeren Bruders, der in schlechte Gesellschaft geraten ist und auch ihre Gedanken um ihre Haus und Grundstück.

Den zweiten Teil des Buches widmet Sophia Farago der Auflösung des Rätsels rund um den Mord und auch dem Zusammenfinden von Elisabeth und Frederick. Das Rätsel stellt sich doch als komplexer und verworrener heraus und die Autorin macht es recht spannend.
Gut gefallen hat mir Elisabeth Mutter, die sich voller Tatendrang in die Auflösung des Falles stürzt und sich bei den Recherchen nicht ausbremsen lässt.

Warum sich aber letztlich Elisabeth in Frederick verliebt, ist mir nicht ganz klar geworden. Gerade am Anfang, als er sie falsch eingeschätzt und sie für kalt hält, ist er zwar höflich, aber sehr zurückhaltend. Sein Verhalten wandelt sich ihr gegenüber zwar, trotzdem fühlt sich Elisabeth die ganze Zeit schon von ihm angezogen, bis sie plötzlich irgendwann aus heiterem Himmel feststellt, dass sie ihn liebt. Da hat mir irgendwie der entscheidende Hinweis gefehlt, warum sich die Anziehung plötzlich in Liebe wandelt.
Die Auflösung des Falls fand ich gegen Ende sehr spannend, weil plötzlich doch sehr viel auf einmal passiert und mehr Personen im Spiel sind, als anfangs vermutet.

Fazit: Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und Liebesgeschichte. Es gibt etwas Abzug für die anfangs zu ausufernden Gedankenbeschreibungen und die Liebesgeschichte, die sehr langsam beginnt, sich aber dann überraschend schnell entwickelt.
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am 29. Juli 2013
Sophia Farago "Das Geheimnis von Digmore Park" Dryas Verlag

Gehen wir die alte englische Steintreppe hinauf, entlang der ewig sattgrünen Rasen, die mit Rosen und Liguster bepflanzten Gärten und entdecken die Geheimnisse von Digmore Park..am Ende steht eine Gestalt, lächelnd fordert sie uns auf ihr zu folgen, es ist Sophia Farago - zu spät - um umzukehren..

Elizabeth Porter, 23, Jungfer wider Willen, die als einzige die "Hosen" auf Portland Manor anhat, sieht sich verpflichtet das Gut von ihrem verstorbenen Vater aufrechtzuerhalten, bis Billy, ihr noch minderjähriger Bruder, als Earl, dasselbige zu verwalten weiß.
Es liegt ihr am Herzen das Andenken ihres Vaters zu wahren,
keine leichte Aufgabe für Elizabeth, bei einer scheinbar ignoranten Mutter, der eine seltsam ulkige Arroganz innewohnt, einem Bruder der sich gern mal als Earl aufspielt aber beim besten Willen noch keiner ist, samt einer unmotivierten Dienerschaft, kann das nicht lange gut gehen.
Es fängt an wie eine bittersüße Liebesgeschichte, ein Heiratsantrag wird abgelehnt, weil der Mann nicht der richtige Lord ist, ein mysteriöser Lord heuchelt für sie Interesse - mit einem wohlwollenden Blick auf das Familiensilber, während ein dritter Lord, eines ihm unbekannten Verbrechens beschuldigt, aus dem Krieg zurückkehrt, seine Ehre zu retten. Lord Frederick Dewary muss vorsichtig sein und sich tarnen, auch als Stallmeister macht er eine gute Figur, das findet auch Elizabeth und verliebt sich in ihn, als seine missliche Lage aufgedeckt wird, versprechen die Ladies ihm zu helfen, auf Aussicht auf ein Abenteuer ist Mylady Portland Feuer und Flamme, Elizabeth wundert sich immer mehr über ihre Mutter, die eine wunderbar patente Mitverschwörerin abgibt.
Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, reisen sie mit 2 Kutschen und großem Gepäck nach Digmore Park, myteriöse Dinge geschehen, Fredericks ungeliebter Cousin Edward weilt jetzt dort,verheiratet mit einer Unbekannten, die fröhlich Hausherrin spielt, dem alten Earl geht es zusehends schlechter..
Frederick muss sich weiterhin versteckt halten, sein Zuhause ist von Wachen umstellt, er steht unter Mordverdacht.
Die Ladies haben nur ein Ziel, den wahren Mörder zu entlarven und so nimmt das Schicksal seinen Lauf..
Versteckte Priesterlöcher und zugesperrte Turmzimmer, Zwischentüren und Geheimgänge, knarrende Dielen und obenauf ein gestohlener Kuss treiben die Spannung nach oben, man kann nicht aufhören zu lesen.
Am Ende entgeht keiner seiner gerechten Strafe, man kann ausatmen und endlich (!!!) hat man sein Happy End an dem auch noch ein "kleiner" Brilliantring steckt..
Dieses Buch hat alles, was der Leser braucht, eine sommerleichte Unterhaltung mit Tiefgang , spannendes Kopfkino, schlaflose Nächte, Figuren mit Profil, man liebt sie, verachtet sie oder sie machen einem pures Kopfzerbrechen, man vermutet und spekuliert und hat Freude bis zur letzten Seite.
Ein sehr gelungenes Buch - alle Sterne für Sophia! :-)))
Chapeau! :-)
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am 5. August 2015
Wer sich bei diesem schönen Buch an den Grafen von Monte Christo erinnert fühlt, mag anfangs Recht haben. Fulminant und atmosphärisch kommen die 380 Seiten daher. Sie entführen den Leser - oder sollte ich lieber sagen, die Leserin? – in eine teils sehr authentische Regencywelt mit Rüschen und Pferden, Rosen und Augenaufschlag.
Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, war der gekonnt gemeisterte Drahtseilakt der Autorin zwischen „alter“ und „neuer“ Sprache. Es wäre keiner Leserin zuzumuten, einen Roman in der damals üblichen Schreibweise vorzulegen. Dennoch findet man hier und da immer wieder hübsche Einsprengsel authentischer Rede- und Denkweisen. Dadurch wird aus einem Liebesroman mit Krimihandlung auch ein zartes Sittengemälde einer heutzutage höchst verklärten Zeit.
Zum Inhalt muss ich nicht viel sagen, da dies schon andere getan haben. Nur, dass Major Dewary eines Verbrachens beschuldigt wird und „undercover“ als Stallmeister in Porthouse Manor unterkommt, wo er Miss Porter begegnet und sich in sie verliebt. Doch bevor er an eine Zukunft mit ihr denken kann, muss er erst einmal seine Unschuld beweisen. Kein einfacher job.
Die Figuren sind für meinen Geschmack ein klein wenig zu stereotyp, aber das ist mein ganz persönlicher Geschmack. Das Buch als Gesamtes betrachtet ist in allen Passagen stimmig und rund.
Das Cover des Buches ist, wie eigentlich alle Cover des Dryas Verlages, umwerfend! In rosa gehalten und mit stimmungsvollen Rosenranken nebst Freitreppe versehen, weiß die werte Leserin schon beim Betrachten, ob das Buch etwas für sie sein könnte oder nicht. Aussagekräftiger können Buchcover nicht sein.
Alles in allem ist das Buch für einen lockeren Lesegenuss im Urlaub bestens geeignet, sofern man ein Fan von Pink-Lit ist.
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am 5. November 2014
Wunderschöner Roman zur Jane-Austen-Zeit!

Schon die äußere Gestaltung finde ich sehr ansprechend. Das Cover zeigt eine Treppe, die offensichtlich zu einem Herrensitz führt. Bei jedem neuen Kapitel sind zwei Rosen am Seitenrand gezeichnet, die zu dem romantischen Inhalt passen. Sophia Farago führt uns ins England des frühen 19. Jahrhunderts. Teilweise erinnerte mich das Buch an die Romane von Jane Austen, und Elizabeth Porter hat in ihrer selbstbewussten, unkonventionellen Art Ähnlichkeit mit Elizabeth Bennett, der Heldin von "Stolz und Vorurteil". Aber hier handelt es sich nicht um eine reine Liebesgeschichte, sondern um einen Romantic Thriller. Ein bisschen ahnt man das Ende schon vorher, aber insgesamt hält die Spannung bis zur letzten Seite an. Das ideale Buch für den Urlaub, den Feierabend nach einem anstrengenden Tag und jeden anderen Zeitpunkt.
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am 11. Juni 2014
Frederick Dewary wird in England als Mörder gesucht.Er und sein Vater besitzen den schönen Landsitz Digmore Park. Frederick ist in Spanien beim Militär und erfährt fassungslos von seiner anschuldigung als Mörder. In geheimer Mission gelingt Frederick die einfuhr unter veränderten Namen und aussehen nach England. Sein alter Freund und Geistlicher Simon erfährt von Fredericks Situation.Auf Mord steht die Totesstrafe. Simon wird zum Freund, Vertrauter und Helfer in dieser misslichen Lage. Simon beschliesst das Frederick nach Portland Manor, ein ebenfalls schöner Landsitz nähe Winchester, dort als Stallmeister inkognito, arbeiten soll.Portland Manor wird von einer Frau Namens Elizabeth energisch geleitet und geführt. Sie gilt in den damaligen englischen Kreisen schon fast als alte Jungfer. Dewary findet sich so langsam zurecht mit seiner neuen aufgabe selbst mit der am anfangs zickigen Lizzy scheint es mit der Zeit immer besser zu laufen.
Versteckt und immer auf der hut versucht Frederick die wahrheit um seine anschuldigung herauszubekommen.
Durch eine Zufallsbegegnung mit Lord Lynworth der Dewary auf Portland Manor erkennt, erfährt auch Lizzy und ihre Mutter wer Frederick wirklich ist. Anstatt ablehnung und Verrat, erfährt Frederick von Lizzy und Mutter ein hilfreiche unterstützung um Fredericks Unschuld zu beweisen. Lord Lynworth gibt ihnen eine Woche Zeit damit er seine Unschuld beweisen kann. Danach würde Lynworth, Dewary an den Friedensrichter verraten. Lizzy hat sich in Frederick verliebt auch Frederick fühlt sich im laufe der Geschichte immer mehr zu Lizzy hingezogen.
Nach all diesen Vorkommnissen beginnt nun der spannendste, turbulentester, intrigantere Teil,das im englischen Stil geschriebenen Buches. Eiskalt und gierig erscheinen Fredericks Familienangehörige, die es Dewary schwer machen an die Warheit zu kommen.Es kommen boshafte Intrigen von Cousin Edward und Frau zu Tage.
Die Ereignisse machen Fredericks Helfer mutig und einfallsreich. Lizzy wird Fredericks beste Helferin. Trotz alledem lastet die Schuld fast das ganze Buch durch, auf seinen Schultern. Man hat das gefühl er sei doch der Mörder.
Angenehm und überschaulich geschriebene Szenen lassen einen immer nur etwas erahnen und dann kommt es doch überraschend ganz anderst. Das hat mir persöhnlich sehr gut gefallen. Die Lösung naht, auf den letzten 20 Seiten wahr ich ganz hieblig. Wer, Wie, Wo, Was.?? Gerne habe ich mir zu diesem Buch eine Teatime mit eingebaut. Eine sehr reizende, doch auch spannende Geschichte die ich Englandliebhabern auf jedenfall empfehlen kann. Die Rosendeko auf den Innenseiten des Buches fand ich sehr romantisch.
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am 8. August 2013
Dryas Verlag

Die Autorin

Die Österreicherin Sophia Farago ist sowohl Autorin als auch Unternehmensberaterin. Ihre große Liebe gilt der englischen Geschichte. Zwei ihrer Regency-Romane landeten in Österreich auf der Bestsellerliste.

Portland Manor und Digmore Park

War sie bereits auf dem besten Wege, eine alte Jungfer zu werden? Die 26jährige Elisabeth Porter leitet bis zur Volljährigkeit ihres Bruders Billy Portland Manor. Dieses Gut hat sie fest in der Hand bis Freddy Michaels auftaucht.

Frederick Dewary ist ein junger Major, welcher der Erbe von Digmore Park werden wird, wird des Mordes bezichtigt. Als Elizabeth nun einen neuen Stallmeister sucht, finden ihre Schicksalswege zueinander, als sie ihn unwissend einstellt. Als eines Tages ein Lord auftaucht und sie in die Geheimnisse ihres Stallmeisters einweiht, ist sie tief empört, schwört aber, die Sache aufzuklären. Zusammen mit ihrer Mutter und Frederick reist sie nach Digmore Park. Sie wird in eine rasante Verwirrung von Intrigen und üblen Machenschaften hineingezogen, aus der es kaum ein Entrinnen gibt. Wird Frederick seine Unschuld beweisen und Elizabeth dabei helfen können?

Fazit

Besonders gut hat mir das Cover des Buches gefallen, welches einen romantischen Garten mit Treppenaufgang zeigt. Man hat sofort Lust das Buch zu lesen. Weniger ansprechend fand ich wiederum die Schrift des Buches, die leider sehr klein war. Die Rosen, welche den Anfang jedes Kapitels zierten, machten das aber wieder wett.

Elizabeth Porter tritt von Anfang an sehr eigenständig und emanzipiert auf, was sie sehr sympathisch macht. Auch der Major Frederick Dewary ist ein typischer Mann seiner Zeit, der zwar sympathisch aber auch ein wenig rückständlich auftritt, denn für ihn muss eine Frau in erster Linie hübsch sein, zum anschauen geeignet. Als er hört, dass Elizabeth das Gut leitet, fällt er aus allen Wolken. Er selbst ist bereits verlobt.

Teilweise treten sehr viele Namen und verschiedene Personen auf, die alle in unterschiedliche Machenschaften und Geheimnisse verwickelt sind, was mich zum Teil verwirrte. Meist waren es gleiche Nachnamen, die den Leser verwirrten. Allerdings zeigte sich schon bald wieder ein kleiner Punkt, an dem es weiter ging. Mir persönlich hat der Roman sehr zugesagt.

[...]
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am 3. Juni 2013
Frederick Dewary ein Mörder? Als er diese Zeilen liest, kann er es selbst kaum fassen. Schnell führt ihn sein Weg zurück nach England, er muss herausfinden, was wirklich passiert ist. Dort angekommen erfährt er, dass er nicht auf sein Herrenhaus zurückkehren kann, da nach ihm gefahndet wird. Die Gefahr ist einfach zu groß dem Friedensrichter und somit dem sicheren Tod in die Arme zu laufen. Mithilfe eines guten Freundes findet er als Stallmeister Unterschlupf bei der jungen Elizabeth Porter, Tochter der Lady Portland. Sie verwaltet und kümmert sich um das Haus ihrer Familie, seit ihr Vater verstorben ist. Das ist für 1812, in dem Jahr spielt die Geschichte, durchaus sehr ungewöhnlich.

Frederick Dewary erwartet dementsprechend eine alte, herrische Jungfer, und erhält auch genau diesen Eindruck als er Miss Porter, Lizzy, das erste Mal gegenübersteht. Doch seine Meinung zu ihr bröckelt von Tag zu Tag. Doch, während seine Liebe zu Elizabeth aufkeimt, muss er auch versuchen, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Was sich als äußerst schwierig erweist, da er zur Lösung irgendwie in sein Elternhaus muss. Und dann ist da ja auch noch seine junge Verlobte, Lady Vivian, die er, nachdem die Umstände überwunden sind, hoffentlich bald zu seiner Frau nehmen kann.

Elizabeth kommt der neue Stallmeister seltsam adelig vor, doch längere Zeit ahnt sich nicht, wer das sein könnte. Für sie ist Freddy Michaels allerdings ein Traum von einem Mann, und sie verliebt sich schnell in ihn. Und als sie sein Geheimnis erfährt, ist sie gewillt ihm zu helfen, obwohl er verlobt ist und sie sich in Gefahr begeben muss.

Für Lady Portland, Elizabeths Mutter, ist das Ganze ein großes Abenteuer. Und so begeben sich Lizzy und ihre Mutter auf dem Weg nach Digmore Park. Dort angekommen müssen sie feststellen, dass das Haus von der jungen Lady Bakerfield regelrecht in Besitz genommen wurde. Sie hält die Zügel und ihren Mann Edward, Fredericks Cousin, in der Hand. Lord Digmore selbst verlässt das Zimmer nicht mehr seit dem grausamen Todesfall. Frederick zu helfen stellt Lizzy und ihre Mutter für eine größere Herausforderung, als sie dachten. Und am Ende ist doch plötzlich doch alles anders, als es zuerst scheint.

Auf das Buch „Das Geheimnis von Digmore Park“ habe ich mich auf der Homepage „BLOGG DEIN BUCH „ beworben. Eine Liebesgeschichte, die im 18. Jahrhundert spielt, klingt nach einer sehr schönen Geschichte! Schon zu Beginn des Lesens fiel mir die wunderschöne Aufmachung des Buches auf. Nicht nur das Cover, Schriftzug und Geschichte wunderbar harmonieren, auch ist bei jedem neuen Kapitel zu Beginn eine Rose abgebildet. Diese kleinen Extras runden ein schönes Buch wunderbar ab. Eine wunderbare Idee vom DRYAS VERLAG.

"Das Geheimnis von Digmore Park" ist Sophia Farago wunderbar gelungen. Elizabeth hat einen liebevollen dennoch sehr starken Charakter. Sie ist eine selbstbewusste, auch vorsichtige und sehr respektvolle junge Frau. Sie ist ihrer Zeit weit voraus. Sie muss ihr Elternhaus führen, was für die damalige Zeit, in der Frauen alsbald zum Gebären von Kindern verheiratet wurden, sehr ungewöhnlich ist. Auch ist sie mit ihren 23 Jahren schon relativ alt für die damalige Zeit. Doch was blieb ihr übrig. Nach dem Tod des Vaters muss alles verwaltet werden, bis ihr Bruder volljährig ist. Und der Verwalter selbst, der kann diese Aufgabe leider nicht mehr ausführen. Und so steht die junge Elizabeth eben selbst ihrem Mann. Billy, der Bruder, spielt lediglich eine pubertäre Nebenrolle, die in den roten Faden des Romans gewebt, aber nicht von Notwendigkeit ist.

Lady Portland selbst ist eher die klassische Hausherrin dieser Zeit. Lebensfroh, die Kinder beide fast aus dem Haus, ist sie eher gelangweilt und plant lieber Bälle und Feiern. Sie füllt ihre Rolle, wie der Leser sie erwartet, ganz und gar aus.
Dann gibt es natürlich auch noch die Herren von Digmore, Frederick Dewary, seinen Freund und Helfer Charlie und Lord Digmore selbst, dem erst zum Ende eine tragende Rolle zukommt. Sie sind genau das was man von ihnen erwartet. Edle Herren, wohlerzogen höflich und genau so wie sie sein sollen. Auch der Cousin Edward und seine Frau Luise entsprechen den Vorstellungen des Lesers. Insgesamt ist es trotz der tollen Charaktere etwas schade, das einfach wirklich jeder genau dem entspricht, was der Leser erwartet.

Die Geschichte selbst ist meines Erachtens spannend und angenehm zu lesen. Allerdings für den Leser etwas vorhersehbar und der Täter ziemlich schnell überführt. Aber Sophia Farago ist es gut gelungen darum eine tolle Geschichte zu schreiben. Es ist spannend zu lesen wie Elizabeth und ihre Mutter taktisch im Haus Digmore vorgehen und mit dem Mitteln der damaligen Zeit Frederick helfen wollen den wahren Mörder zu finden. Am Ende dreht sich der Sachverhalt noch etwas, Details verändern sich. Auch wenn der Mörder der Selbe bleibt, so erfährt man echte Details erst zum Schluss. Dadurch bleibt die Spannung erhalten und das Buch sehr lesenswert. Die Liebe zwischen Frederick und Elizabeth spielt auch erst zum Schluss eine Rolle, und kommt für den wahren echten Romance Fan etwas zu kurz, spielt aber eben in einer Zeit in der Liebe zwischen Mann und Frau eher ein positiver Nebeneffekt war und weniger leidenschaftlich dargestellt wurde. Zum Gesamteindruck des Buches passt es sehr gut.

Sophia Farago hat ihren Schreibstil der Zeit ihrer Geschichte sehr gut angepasst, ohne überheblich oder gar gestelzt zu wirken. Die Dialoge wirken modern, ohne ihrer Zeit fremd zu sein. Die Perspektive von außen, der Sicht des Lesers nicht der Protagonistin, passt zu diesem Buch sehr gut. Der Roman wirkt sehr stimmig und macht Lust auf mehr. Die passenden Beschreibungen der Kleidung, der Häuser, Kutschen und Pferde runden das Gesamtbild positiv ab. Ein ganz großes Plus gebe ich vor allem, weil man für diesen Roman kein Fan vom historischen sein muss. Man kann, muss aber nicht. Er springt über die Genres historisch Romane, Krimis und Liebesromane und bietet so für jeden etwas im Gesamtpaket.

Fazit:

Insgesamt wirkt der Roman etwas zu perfekt. Er entspricht den Vorstellungen des Lesers, es gibt keine großen Überraschungen. Die Charaktere sind nicht so tiefgründig dargestellt, wie sie es vielleicht verdient hätten. Insgesamt ist es ein moderner, historischer Roman und die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich es in einen Rutsch durchgelesen habe. Deshalb fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung.
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