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Kundenrezensionen

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am 23. August 2013
Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden, sagte Marlon Brando.

Arbeitszeit ist Lebenszeit. Nochmal: Arbeitszeit ist Lebenszeit. Dennoch beginnt bei (zu) vielen Menschen das Leben erst, wenn sie eben gerade nicht in der Arbeit sind, wenn die Stempelkarte zeigt: Du hast wieder einen Tag überstanden.
Schade, denn: Mit und in der Arbeit verbringen wir einen Großteil des Lebens.
Es ist also wertvoll, darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten es gibt, gerade in der Arbeit wieder mehr Leidenschaft, mehr Freude, mehr Sinn, mehr Miteinander zu spüren und mehr Resonanz zu schaffen.

Resonanz? Ja, denn letztendlich ist Leistung immer Arbeit für andere - gleichzeitig ist es allerdings auch wichtig, für sich selbst Energie, positive Erlebnisse, das Gefühl des Sinns zu spüren; zu spüren: Man geht seinen eigenen Weg und schafft dabei Wertvolles für sich und andere.

Das neue Buch von Anja Förster und Peter Kreuz unterstützt, die eigene Stimme (wieder) zu entdecken, die Freiheit (wieder) zu spüren, Großartiges tun zu können, um so seinen eigenen Lebensweg zu gehen.
Einen Lebensweg, der Freude, Sinn, das Glücklichsein bietet - durch das Bewusstsein für Verantwortung und die Macht, das eigene Leben zu gestalten.

Aufmerksamen und engagierten Lesern, die bereits einige Bücher zu diesem Thema gelesen haben, werden Ideen in diesem Buch vertraut vorkommen; gleichzeitig werden sie diese auch neu kennenlernen, denn: Ein Blick auf ein vertrautes und bekanntes Thema aus einer anderen Perspektive schenkt neue Impulse, Ideen, Aha-Erlebnisse.
Außerdem tut es gut, an Wichtiges erinnert zu werden.
So bietet das neue Buch von Anja Förster und Peter Kreuz aus meiner Sicht sowohl Profis als auch Einsteigern wertvolle Impulse und Ideen.

Ich empfehle dieses Buch allen, die bei sich und anderen (wieder) die Augen funkeln lassen möchten, die gemeinsam mit anderen Großartiges auf die Beine stellen möchten, die sich vielleicht die Frage stellen: Wie schaffe ich es, in meiner Arbeit meinen Gestaltungsspielraum zu nutzen, um auf diese Weise (wieder) mehr Freude und Stolz zu spüren - mehr das zu tun, was wirklich zählt?

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Für jene, die etwas mehr Information zum Inhalt möchten

Das Buch gliedert sich in drei Teile:
1. Ende
2. Suche
3. Anfang

1. Ende
Dieser Teil handelt u.A. von einem Versprechen "aus alten Tagen", an das viele Menschen zwar noch glauben, welches heute aber wenig bis keinen Bestand mehr hat: "Wenn du gute Arbeit leistest, dann wird alles gut" (S. 30).
Dieser Teil erinnert an die eigene Verantwortung, sein Leben selbst in der Hand zu behalten, die Macht nicht blind an andere abzugeben, um vielleicht nach Jahren der Treue und der intensiven Arbeit alleine dazustehen; er zeigt ebenso die Probleme der typischen Schulen, außerdem stellen die Autoren das Ziel eines neuen Schulsystems vor (S. 59).

Weiters lernt der Leser "Sieben Grundsätze für den Erfolg von gestern" kennen (S. 64): Hierarchie, Anweisung und Kontrolle, abteilende Ordnung, Effizienz, Standardisierung, Prozessoptimierung und Routine.
Ebenso die wichtige Verbindung und Balance von Exploration und Exploitation, um die Überlebensfähigkeit des Unternehmens zu sichern (S. 73).

Abschließend geht es um "Leere Fragen" (S. 79); fünf Fragen, die für den Erfolg von gestern entscheidend waren, heute allerdings alleine gestellt zu wenig sind:
1. Kannst du es messen?
2. Was kostet es?
3. Wie lange dauert es?
4. Wie lautet die Best Practice?
5. Was erwarten Sie von mir?

In diesem ersten Teil geht es also um "... Managementprinzipien, die IN einer anderen Zeit FÜR eine andere Zeit entwickelt worden sind" (S. 76).

2. Suche
Die Prinzipien aus einer anderen Zeit für eine andere Zeit helfen heute allein nicht weiter - deshalb gilt es auf die Suche zu gehen. Darum geht es in diesem Teil.

Er beginnt mit einem Erlebnis von Paulo Coelho und zwei Dingen, die man für sich daraus lernen kann, um seinen eigenen Weg gehen zu können; es werden auch drei Haltungen vorgestellt, die Menschen haben (S. 116):
(1) Das System akzeptieren und sich gemütlich einrichten
(2) Das System akzeptieren und möglichst viel rausholen
(3) Alles hinwerfen und aussteigen

Diese drei Haltungen werden von den Autoren genau unter die Lupe genommen und beschrieben; dem Leser werden auch die jeweiligen Vor- und Nachteile gezeigt.

In diesem Teil wird auch die "Hört auf zu arbeiten"-Matrix vorgestellt (S. 134), die dem Leser vier verschiedene Quadranten zeigt (miese Arbeit, gute Arbeit usw.) - so erkennt der Leser die konkreten Zusammenhänge und Wirkungen seiner Arbeit für sich und andere.

Der Schluss dieses Teils fasst nochmal alles zusammen, so kann sich der Leser aus meiner Sicht mehr mitnehmen.
Ebenso geht es um die Idler-Bewegung, das intelligente Nichtstun und was man daraus lernen kann, um es für das eigene Leben zu nutzen.

Zwei Passagen, die mir besonders gut gefallen haben: "Wir haben nur dann eine Zukunft, wenn wir beginnen, sie zu bauen - und zwar innerhalb unseres Einflussbereichs" (S. 145) und "Wir glauben fest daran, dass Wirtschaft bunt, aufregend, ansteckend und energiegeladen sein kann - wenn wir selbst sie dazu machen" (ebd.).
Wichtig, wichtig, wichtig.

3. Anfang
Der letzte Teil beginnt mit einem Erlebnis der Autoren bei einem Springsteen-Konzert in Frankfurt und einer wichtigen Frage dank dieses Erlebnisses.

Es geht ebenso um das vierte Quadrant der Matrix (bedeutsame Tätigkeiten) und die Frage, wie man das "Tätigkeitsportfolio [so verändern kann], dass die bedeutsamen Tätigkeiten sukzessive mehr Raum bekommen. Also in verstärktem Maße Dinge tun, die Bedeutung für uns selbst haben und uns von innen heraus motivieren" (S. 153).

Dazu bekommt der Leser ausführliche Informationen zu bedeutsamen Tätigkeiten; auch darüber, welchen Preis man dafür zahlen muss.
Weiters erfährt der Leser mehr über vier große Motive: Lust, Wohlstand, Macht, Anerkennung.

Abschließend gibt es "Neue Fragen" (S. 187), die dabei unterstützen, den eigenen Lebensweg zu finden und zu gehen, denn es geht um "... ein Leben, das das Ziel hat, die beste Version seiner selbst zu werden. Ein Leben, das es mir ermöglicht, das Beste aus dem zu machen, was in mir steckt" (S. 185).

Welche Fragen (als Bereicherung zu den zweckdienlichen oben) sind das? Die Kapitelüberschriften:
"Ja oder Nein?" - ODER: "Was wird von mir erwartet?" (S. 190)
"Wichtig genug?" - ODER: "Wie lange dauert es?" (S. 196)
"Voranschreiten ins Unbekannte?" - ODER: "Wie lautet die Best Practice?" (S. 199)
"Was zu tun ist" - ODER: "Wie können wir es messen?" (S. 202)
"Die Kalkulation des Unmessbaren" - ODER: "Was kostet es?" (S. 205)

Dazu gehen die Autoren mit dem Leser auf eine Reise, auf der er diese neuen, diese wichtigen Fragen kennen und ihren Wert schätzen lernt.

Abschließend geht es um "Die Freiheit, Großartiges zu tun" (S. 211); dazu erfährt der Leser Spannendes und Lehrreiches aus dem Leben von Joachim Gauk - darauf aufbauend ebenso drei Punkte, die wichtig für bedeutsame Tätigkeiten und das eigene Leben sind.

Zum Schluss eine, wie ich finde, sehr wichtige Passage aus diesem Buch: "Je länger wir jedoch diesem neuen Weg folgten, desto klarer wurde uns, dass Erfolg im Leben nicht davon abhängt, dass man ganz genau weiß, was man will, bevor man handelt, sondern umgekehrt: Nur indem man handelt, kann man sich finden" (S. 230).

Aus meiner Sicht leistet dieses Buch einen wichtigen Beitrag, um die Augen der Menschen wieder zu funkeln zu bringen, es leistet einen wichtigen Beitrag, um Wirtschaft zu einem "Spielplatz für Erwachsene" zu machen, der sich durch Sinn, Freude, Commitment, schöne Erlebnisse und befriedigender Müdigkeit auf Grund bedeutsamer und erfolgreicher Taten für sich und andere Menschen auszeichnet. Es leistet einen wichtigen Beitrag, die eigene Stimme (wieder) zu entdecken, die Welt durch die eigenen Stärken, durch den eigenen Weg zu bereichern; dabei andere zu inspirieren und einzuladen, Großartiges aus der uns geschenkten Zeit auf diesem Planeten zu machen, denn eines ist klar: Arbeitszeit ist Lebenszeit.

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am 9. März 2013
Schön, wenn es im Leben Konstanten gibt. Bei Förster/Kreuz-Büchern mündet das in der Frage: Wie viele Seiten mögen vergehen, ehe zum ersten Mal ein Schwank aus dem Leben von Steve Jobs auftaucht? In diesem Buch sind es exakt 52. Er ist nicht der einzige Stern am Firmament jener Lichtgestalten, die aufgehört haben, im klassischen Sinne zu arbeiten. Es geht los mit dem Architekten Frank Gehry, weiter mit einem Castingshow-Gewinner und endet nicht bei den Erfindern der modernen Fliegerei.

Eigentlich fehlen nur noch Paul Potts, Susan Boyle, Konny Reimann, Barack Obama und Leonardo da Vinci.

Es werden also stellenweise die ganz großen „Seht ihr, geht doch!“- und „Alles ist möglich, wenn du nur willst!“-Keulen rausgeholt.

Dabei ist die Fragestellung des Buchs völlig legitim: Warum blühen die Menschen im Urlaub, in ihrer Familie und bei ihren Hobbys auf, nicht aber zwangsläufig im Berufsleben?

Wie schon in den vergangenen Werken haben Förster/Kreuz daher vor allem ein Ziel: wieder das Funkeln in die Augen der Menschen zurückzaubern. Und zwar bei jenen Menschen, die „Fabrikarbeit“ verrichten. Und das sind weit mehr Menschen, als einem beim Gedanken an den Opel-Arbeiter in den Sinn kommen. Beim zweiten Durchlesen des Buchs ist mir bewusst geworden, wie sehr die Abläufe in so ziemlich allen Bereichen fabrikmäßig standardisiert, bis ins Detail optimiert und damit in verlässlicher Qualität reproduzierbar sind. Es ist in diesem Sinne fast wurscht, ob Versicherungen verkauft, Kranke gepflegt, Kreuzfahrten veranstaltet, Burger gebraten oder eben Zeitschriften und Websites produziert werden. Das Genormte, Messbare, Fabrikmäßige gilt laut den Autoren auch für das Schulsystem, an dem sie kein gutes Haar lassen.

Die Thesen: Viele Produkte sind austauschbar (damit auch Mitarbeiter), Engagement sichert keinen Arbeitsplatz, man braucht weniger Spezialisten, dafür mehr Leiharbeiter (hallo Amazon und Zalando). Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit und die Sehnsucht nach einem Heimathafen wird nicht mehr zuverlässig erfüllt.

Zitat: "Die Normalität war (früher) vom Ausnahmezustand gut unterscheidbar. Heute gibt es alle zwei Wochen eine neue Devise: Effizienzprogramm, Excellence-Programm, Kostensparprogramm, you name it."

Die Folge seien: gefühlter 24/7-Bereitschaftsdienst und eine Flucht in den Zynismus. Und schon gucken wir alle mit Begeisterung Stromberg und Dschungelcamp, um uns zu vergewissern, dass andere die Deppen sind und nicht wir. Gleichzeitig verschanzten sich viele hinter der bösen Firmenkultur – zu der aber jeder beitragen würde durch eigenes Verhalten und Angewohnheiten. Oder wie es sinngemäß im Buch heißt: Man steht nicht im Stau, man IST der Stau.

Es folgt eine Kritik am klassischen Management, das mehr verwaltet als gestaltet. Eine Kritik an Hierarchien, am Prinzip „Anweisung + Kontrolle“, an Controllern, an der Prozessoptimierung, an Marktforschung, an der Routine. Laut den Autoren werden die falschen Fragen gestellt – was kostet's, wie lang dauert's, was wird erwartet, wie lautet die best practice? Gerade bei letzterer Fragestellung sei man zwangsläufig immer zweiter Sieger – was freilich ein „Ganz okay“-Geschäftsmodell sein kann, wenn man zum Beispiel an die Myriaden von Landlust-Kopien am Kiosk denkt.

Die Autoren fragen also zurecht: "Wann waren Sie das letzte Mal in Ihrem Element?". Oder: "Was treibt mich an?".

An dieser Stelle des Buches würde man erwarten, dass die Empfehlungen in die Richtung gehen von „Nach Neuseeland auswandern und Schafe züchten“ oder „Profi-Surfer auf Hawaii werden“. Schon kommen einem jene armen Kreaturen von „Goodbye Deutschland“ in den Sinn, die bei der Ankunft in Bolivien entsetzt feststellen, dass die Behörden keine Formulare in deutscher Sprache vorrätig halten.

Aber die Autoren kriegen zum Glück noch rechtzeitig die Kurve. Die Lösungsvorschläge lauten in a nutshell:
1) Mach dein Ding, aber achte auf die Bedeutung für andere und die Resonanz der Außenwelt (idealerweise in Form von Euros).
2) Routine-Arbeit ausdünnen, interessanter machen, anreichern, automatisieren, einschränken.
3) Nicht aussteigen, sondern das System und sich selbst von innen verändern, indem man sich Freiräume für „wertvolle“ Arbeit schafft. Wie das geht? Nein sagen, Prioritäten setzen – wow, das ist einfach.

Es geht also darum, dem Ganzen einen übergeordneten Sinn zu geben. Und dieser Sinn besteht darin, dass man nicht für sich, sondern Wert- bzw. Bedeutungsvolles für andere Menschen schafft. Daraus resultiert dann wiederum persönliche Zufriedenheit.

Bis hierhin alles lesenswert und nachvollziehbar.

Wenn da nicht der letzte Satz des Buchs wäre. Er lautet: „Viel Glück auf der Reise!“. Genau an dem Punkt, wo's spannend, weil konkret und praxis-/lebensnah werden könnte, ist Schluss. An dieser Stelle haben die Autoren den Titel ihres Buchs wörtlich genommen: „Hört auf zu arbeiten“. Das ist umso bedauerlicher, da in einigen Passagen über die "Glücksratgeberindustrie" und Buzzwords wie „Work-Life-Balance“ gespöttelt wird – und gleichzeitig geht’s auf 240 Seiten um nichts anderes.

Ich hab das Buch zweimal durchgelesen und mir viele Notizen gemacht; insofern haben die Autoren ihr Ziel erreicht, zum Nachdenken anzustiften. Was noch fehlt, ist der Bereich des „...und so könnte es gehen“. Aber das wär ja dann schon wieder „best practice“ und deshalb „Bäh!“.
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am 4. Juli 2013
„Hört auf zu arbeiten!"

Wie könnte der Titel eines Buches mehr motivieren, es zu lesen? Wer will schließlich nicht auch endlich aufhören zu arbeiten?

Nein. Ganz im Gegenteil.
Um ehrlich zu sein, war ich ein wenig irritiert, als ich das erste Mal vom neuen Buchtitel der beiden Autoren las, denn ich zähle mich eigentlich zu den Menschen, die Spaß am Arbeiten haben.

Aber als „Wiederholungtäter“ und reger Förster-Kreuz-Leser war ich mir bereits vor dem Lesen des Klappentextes sicher, dass der Ansatz ein anderer sein wird. Nämlich, dass wir endlich wieder ein Funkeln in den Augen haben - und zwar bei Allem was wir tun.

Anja Förster und Peter Kreuz beginnen ihr neues Buch gewohnt provokativ und bringen den Leser hart aber herzlich dazu, sich mit der eigenen Lebens- und Arbeitsweise wirklich tiefgründig auseinander zu setzen.

Macht mir das wirklich alles Spaß? Mache ich mir nur vor, alles im Griff zu haben? Lasse ich mich auch lediglich von Zahlen leiten?
Bin ich auch eines von diesen Zahnrädern? Oder noch schlimmer: Mache ich auch aus meinen Mitarbeitern Zahnrädchen?

All diese Fragen und noch viele mehr habe ich mir während der ersten Kapitel des Buches gestellt. Ziemlich deprimierend? Richtig!
Aber genau das macht das Buch für mich so wertvoll. Es tut uns allen gut, Dinge, die zum Alltag gehören, Verhaltensweisen, Motivationen und sogar die eigene Identität immer mal wieder in Frage zu stellen und andere, neue, bessere Wege auszuloten.
Genau dabei helfen die beiden Autoren mit Ihrem neuen Buch. Sie verschaffen dem Leser mit Wortwitz, Beispielen bekannter Macher und zahlreichen eigenen Erfahrungen einfache Erkenntnisse mit großer Wirkung.

Für Leser, die bereits Bücher von Förster & Kreuz kennen oder sich generell mit neuen Managementmethoden oder dem Gesetz der Resonanz befasst haben, werden einige Themen nicht ganz neu sein. Sie werden wissen, welchen großen Unterschied die kleinen Wörtchen „warum“ und „wie“ für die eigene Motivation und Lebenseinstellung machen. Dennoch kann dieses Buch Ihnen noch viele weitere Erkenntnisse für Beruf und Alltag und vor allem auch Bestätigung liefern, dass das, was Sie vielleicht meinen schon richtig zu machen, auch genau das Richtige für Sie ist.

Am Anfang habe ich geschrieben, dass ich Spaß am Arbeiten habe. Der Meinung bin ich nach dem Lesen des Buches nun glücklicherweise immer noch. Allerdings ist mir nun noch einmal deutlich geworden, wie genau ich es schaffe, das berühmte Funkeln in den Augen zu haben. Zu Verdanken habe ich genau das Büchern wie „Hört auf zu arbeiten!“, Autoren wie Anja Förster und Peter Kreuz und Menschen, denen es genauso geht.

Mein Lieblingszitat aus „Hört auf zu arbeiten!“ stammt dennoch nicht von den beiden Autoren selbst, sondern von Albert Einstein:
„Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden. Und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.“ (S.82)

Ich wünsche allen Lesern viel Freude mit dem Buch und vor allem viele positive Erkenntnisse!
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am 3. September 2013
Förster & Kreuz wollen mit ihrem neuesten Buch wieder unser Funkeln in den Augen wecken und rufen auf, das zu tun, was wirklich in uns steckt, aber ohne dabei die Realität aus den Augen zu verlieren. Leider gibt es diesbezüglich massenweise Ratgeber, die uns zudem versprechen, dass der Erfolg schon von ganz alleine einsetzen wird. Wir müssten ihn nur ernten. Aber Förster & Kreuz heben sich deutlich von diesen Ratgebern ab, denken weiter und machen den Realitätscheck! Sie präzisieren und fordern: Tue das, was in deinen Augen das Funkeln erzeugt, aber wodurch du auch eine Resonanz mit deinem Umfeld herstellst. Kurzum, ihr Schlüssel ist: Tue etwas Bedeutsames!

Um in den Worten von Förster & Kreuz zu sprechen: „Nur indem man handelt, kann man sich finden.“ Deshalb meine Empfehlung: Lesen Sie es selber! Denn selbstverständlich bieten Förster & Kreuz in ihrem Buch weitaus mehr Facetten zum Querdenken, als diese Rezension darstellen kann.

Ein tolles Buch für alle, die weiterdenken wollen als nur bis zum Feierabend. Dabei machen Förster & Kreuz Mut, die eigene Gedankenautobahn zu verlassen und die richtigen Weichen für das Funkeln in den Augen bei sich selber und unserem Umfeld zu stellen.
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am 4. Juli 2013
Dies ist eine Meditation über richtiges, sinnvolles Tun! Wenn die Gedanken zur neuen Lehre für (unter anderem) Schulen und Universitäten werden könnten, hätten die Autoren viel erreicht. Aber ganz im Sinne ihrer Grundgedanken liegt der erste Schritt bei einem selbst. Dieser wird durchaus möglich gemacht, wenn man sich mit den fünf Kernfragen und ihrer Erweiterung (Umkehr) beschäftigt. Die Matrix dazu bietet eine weitere Hilfe. Ich kann nur jeden anstiften, dieses Buch zu lesen, zu bearbeiten und zu durchdenken - dann kann die Arbeit anfangen, denn (innere) Arbeit ist es, umzusetzen, was hier angeregt wird.
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am 28. Dezember 2014
In aller Kürze:
Nur wer liebt, was er tut, und dies nicht auf Kosten anderer, sondern zu deren Nutzen, kann die Begeisterung für seine Arbeit entwickeln, die nötig ist, um ein Funkeln in den eigenen Augen hervorzurufen.

3 Antworten, die das Buch bietet:
Warum wir häufig bei der Arbeit glauben, nicht mehr das richtige zu tun
Warum „das eigene Ding“ häufig nicht die beste Lösung ist
Was es bedeutet, bei der Arbeit „den Unterschied“ zu machen

Stärken des Buches:
Das Buch ist eine Bestandsaufnahme der Arbeitswelt, deren Wandel sich unbeirrt fortentwickelt und fordert den Leser in mehrfacher Hinsicht zum Aufbruch auf, damit dieser seine Arbeits- und Lebenszufriedenheit wiederfindet. Es bietet einige wohltuende Ansätze und Einsichten, ist stellenweise eine erkenntnisreiche Offenbarung.

Schwächen des Buches:
Nicht alle Aspekte sind neu, einiges hat man auch bereits in früheren Büchern der beiden Autoren gelesen. Auch nicht jeder Leser wird aufgrund seiner vorhandenen Persönlichkeitsstruktur den vorgeschlagenen Weg für sich in Anspruch nehmen können.
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am 28. März 2013
Bisher habe ich mit viel Freude und zeitweise die Nacht zum Tage machend Anja Försters & Peter Kreuz' Bücher gelesen und geschätzt. Diesmal erinnerte mich das Lesen, und insbesondere das Ende des Buches, an das, was mir mein Navigationsgerät optimistisch zuflötet, wenn es mit seinem Latein am Ende ist, sprich: Wir uns am Ende der Fahrt zwar dem Ziel genähert, aber nicht wirklich genau angekommen sind. "Sie befinden sich in der nähe ihres Ziels. Die Routenführung ist nun beendet." (es fehlt noch: Viel Glück!). Und fast wie die Routenführung im Navi so endet Förster und Kreuz' neuestes Buch tatsächlich mit "Viel Glück auf der Reise!".
Nun geht es in "Hört auf zu arbeiten!" um eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt. Und zwar im beruflichen Sinne. Das ist flott geschrieben, bedient sicher auch die Sehnsucht vieler Menschen nach mehr Sinn in der eigenen Arbeit und enthält drei wirklich herausragende Abschnitte:
Erstens die Kapitel, die die "alten betriebswirtschaftlichen Fragen und Organisationsstrukturen" in Frage stellen. Zum Beispiel die Frage, die bei Veränderungsprozessen immer noch häufig gestellt wird: "Wie lautet best practise?" Chapeau! Das ist scharf beobachtet, gut analysiert und durchaus provokativ bewertet.
Zweitens eine Landkarte mit vier Feldern, wo jeder seine derzeitige Arbeit ganz einfach einordnen kann: Wie viel Bedeutung hat Ihre Arbeit für Sie, wie viel für Andere? Das Modell hilft bei der ersten Standortbestimmung.
Drittens die zentralen fünf Fragen nach der Qualität des eigenen Lebens, respektive der beruflichen Tätigkeit (Seite 204 ff): Wie viel Sinn und Wert liegt in dem, was Sie beruflich tun? Wie sehr können Sie daran wachsen?
Was ich wirklich schade finde, ist der Geschmack, den ich trotz mehrfachen Lesens nicht los werde: Der Geschmack der Bewertung durch die Autoren, ja zeitweise der Abwertung, von Lebensmodellen, die eben auf anderen Werten als Risikobereitschaft und Freiheit basieren. Dass "gute Arbeit" und der "Deal Arbeit gegen Geld" nicht wirklich Unternehmen und Individuen voranbringen. Ich bin selbst Freiberuflerin, aber es käme mir nie in den Sinn, subtil den Angestellten, die eine Familie versorgen und den Deal "Arbeits- und Lebenszeit gegen Geld" geschlossen haben, zu sagen, es fehle Ihnen das Funkeln in den Augen und sie trügen wenig bei zur Innovation in Unternehmen. Das ist für mich schlichtweg eine Anmaßung.
Sinn, Identität und Werte als obersten Ebenen der persönlichen Veränderungsarbeit hat schon Robert Dilts, ein brillianter NLP'ler, beschrieben. Zusätzlich jedoch hat er beschrieben, wie man ganz praktisch an sich selbst und der eigenen Entwicklung arbeiten kann, und zwar auf den Ebenen der Umwelt, der Glaubenssätze, des Verhaltens und der eigenen Fähigkeiten. Und genau hier hätte ich mir von den beiden Autoren ein wenig mehr gewünscht: Keinen Ratgeber, kein best practice, jedoch wenigstens einem Hinweis auf mehr Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu gehen. Vielleicht auch ihre eigene Geschichte, wie sie es gemacht haben. Ein Kapitel dazu hätte gereicht.
Dennoch ist das Buch für mich ein lesenswerter Beitrag in der Diskussion um das Ringen um eine andere Art zu arbeiten. Und ein Plädoyer dafür, auf seine inneren Treiber und Werte zu schauen. Eben eine Anstiftung, die Etwas in Bewegung bringen kann.
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am 2. Dezember 2015
Der Titel ist gut, der Rest des Buches ist eine Aufzählung von bereits bekannten Fakten. Schöne Scheinansätze, die jedoch auch sehr fern der Realität vieler arbeitender Menschen sind, die ihr Gehalt nicht verhandeln. Es ändert sich eventuell für eine gewisse Zeit die Einstellung zur ausgeführten Arbeit, aber für wie lange ? Die Arbeitsverhältnisse jedoch ändern sich nicht. Fazit, Titel hat mit dem Buch für mich nichts miteinander zu tun.
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am 1. April 2013
Ops, dachte ich, als ich die ersten Rezensionen hier las, irgendwie scheint dem Buch zum Ende hin etwas zu fehlen. Haben die beiden Autoren den Buchtitel zum Schluss tatsächlich wortwörtlich genommen?
Ich finde definitiv: Nein! In ihrer "Anstiftung" (nicht Anleitung), das zu tun, was wirklich zählt, geht es nach meinem Verständnis im Kern darum, Verantwortung für sich selber zu übernehmen. Verantwortung, die im Einklang mit unserem Innersten steht, und die es jedem ganz individuell erst möglich macht, sich weiterzuentwickeln und auf seine eigene Art und Weise Bedeutsames zu tun. Sich selber immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und (sich selber) neue, andere, weitergehende Fragen zu stellen - um dahin zu kommen, wer ich wirklich bin und was für mich wirklich zählt.
Klar wünschen wir uns alle Ideen und Anleitungen, wie wir das nun am besten umsetzen könnten. Meiner Meinung nach, gibt es da aber nicht DEN einen Weg, DIE eine Methode usw. Und es wäre auch zu einfach, denn dann würden wir für uns wieder etwas übernehmen, was den Gedanken anderer entspringt und vermutlich gar nicht uns selber entspricht.
Die beiden Autoren geben nach meinem Gefühl in ihrem Buch viele wertvolle und handfeste Anregungen und Hinweise, eigene Denkmuster und Handlungsweisen zu hinterfragen. Die Verantwortung allerdings, wie wir selber vorgehen, ist höchst individuell und liegt bei jedem einzelnen! Insofern hätte ich es sogar als überaus unpassend empfunden, klare Umsetzungsempfehlungen zu erhalten, da sie den Sinn dieses Buches ausgehebelt hätten.
Alles in allem für mich ein sehr wertvolles Buch, das für mich zum Ende hin sogar noch zulegt. Es hat mir sehr deutlich und auf den Punkt gebracht mal wieder vor Augen geführt, welche Freiheit und Verantwortung ich habe - Danke!
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am 15. Februar 2015
Was erfüllt Dich mit Sinn? Was möchtest Du wirklich tun? Willst Du bist zur Rente einen 08/15 Job machen?
Das Buch regt an, sich Gedanken über das eigene Dasein zu machen. Es polarisiert in die eine Richtung - steig aus und kick den ganzen Mist - aber es polarisiert auch in die andere Richtung - siehst Du, Du armseliger Aussteiger, jetzt machst Du etwas, was Du wirklich willst, aber kein Mensch braucht es.
Es geht schlussendlich darum, sich zu bewegen und mehr aus sich herauszuholen, als bisher. Hab Spaß mit dem, was Du tust. Suche Dir Deine Selbstverwirklichung, denn die lauert vielleicht auch in Deinem eigenen Job. Gut wird nur der sein, der Passion für sein Tun empfindet und wird mit Spaß das Beste herausholen.
Der Arbeitsbegriff ist in vielen Unternehmen noch fehlgeprägt. Arbeit ist nichts, wozu man Menschen antreiben muss. Das ist 19 Jahrhundet. Leider ist das 21 Jahrhundert in vielen Unternehmen nicht angekommen. Und vielleicht ist das ein Grund sich zu verändern und nach 15 Jahren dann doch einmal den Arbeitgeber zu wechseln.
Schau morgens in den Spiegel und überlege, ob Du Dir in die Augen schauen kannst. Fühlst Du Dich als Opfer? Dann wird es höchste Zeit diese Attitüde abzulegen und auf die Seite der "Täter" zu wechseln. Denn Opfer sind verdammt unsexy!
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