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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
50
3,6 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
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am 22. März 2014
Story (3)
Zu Beginn der Geschichte war ich noch recht positiv überrascht über einen deutschen Film, der zwar stark ans französische Kino anlehnt aber doch eine recht hohe Kreativität und für deutsche Verhältnisse sogar so etwas wie Humor vorzuweisen hatte.
Mit fortschreitender Spieldauer machte sich aber Ernüchterung breit. Der Humor wich skurrilen unmotivierten Handlungen und der verzweifelte Versuch die Ideenlosigkeit durch ( wie in vielen deutschen "Komödien" üblich) unmotivierte sexuelle Einlagen zu retten, liessen mich etwas ratlos zurück.
Obwohl es gute Ansätze gibt und auch die schauspielerische Umsetzung recht ansprechen ist, fehlt dem Film einfach der Charme und die Leichtigkeit seiner französischen Vorbilder. So bleibt zum Schluss die Erkenntnis, nette Unterhaltung gesehen zu haben, die aber der genialen Sachbuch-Vorlage zu keiner Zeit gerecht werden konnte.

Bild (4)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 1.85:1 ( 13:7 US Wide-Screen ) vor.
Die Bildqualität ist über den ganzen Film gesehen sehr gut.
Sowohl die Schärfe wie auch die Kontraste sind auf gutem HD-Niveau. Vereinzelt fallen schlecht fokussierte Shots auf. Die Farben sind sehr ansprechend und kräftig.
Im Ganzen gesehen zwar keine Referenz aber eine sehr gute Blu-ray-Umsetzung, die der DVD vorzuziehen ist.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Auch die Tonumsetzung dieser Blu-ray ist recht gut gelungen. Eine gute Dynamik und eine sehr ansprechende Surroundumsetzung sind zu hören. Einzig die Dialogverständlichkeit ist nicht immer ganz ideal.
Alles in Allem aber eine ausgezeichnete Tonumsetzung!

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht gesehen haben.
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am 29. Juli 2013
Uff - was für eine wundervolle Umsetzung des Sachbuch-Klassikers. Johanna Wokalek spielt göttlich. Aber auch alle anderen Charaktere sind toll getroffen. Die Pointen stimmen. Selten habe ich mich so gut unterhalten gefühlt. Dieser Film ist ein Muss für jeden, der mal wieder in einem Stimmungstief ist oder die Welt nur durch die dunkle Brille anschaut. Oder für Diejenigen, die sich gerade frisch verlieben (wollen). Ach, einfach ein Film für jede Gelegenheit.
Unser Land braucht mehr solcher Komödien.
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am 10. Dezember 2015
Schlecht - schlechter - am schlechtesten- dieser Film. Null Komisch, Null Inhalt. Verschwendete Zeit! Einfach nur schade um das Geld!
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Diese intelligent gemachte Komödie beruht auf dem gleichnamigen Sachbuch des Psychotherapeuten Paul Watzlawick. Ich habe mir gestern deshalb nochmals das Buch vorgenommen und auch meine Rezension dazu abermals gelesen. Der Regisseurin Sherry Homann, die übrigens im Rahmen der Extras ein Interview gibt, ist es gelungen, die wesentlichen Gedanken Watzlawicks aus seinem Buch filmisch umzusetzen.

Die Protagonistin des Films ist Tiffany (Johanna Wokalek), eine sehr hübsche, intelligente, in ihrem Beruf erfolgreiche Frau, die aber leider keinerlei Selbstvertrauen hat. Pausenlos sieht sie alles negativ, hauptsächlich sich selbst. Sie ist davon überzeugt, dass sie in jeder Beziehung mittelmäßig ist.

Ihr Medizinstudium hat sie an den Nagel gehängt und betreibt nun einen gut laufenden Delikatessenladen mit Bistro in Kreuzberg. Tiffany ist Tochter aus gut-bürgerlichem Hause. Der Vater ist Arzt. Ihre verstorbene Mutter (Iris Berben) zeigt sich als penetrantes Über-Ich, dem sie nichts recht machen kann. Sie ist nie gut genug für ihre exaltierte Mutter, die ihre Tochter im Geiste ständig maßregelt. Die Mutter erscheint immer wieder wie ein Hausgeist in der Wohnung der Tochter und steht ihr im Weg, wenn es um deren Zufriedenheit geht. Tiffanys Aufgabe besteht darin loszulassen.

Ich möchte natürlich den Inhalt dieser tollen Geschichte hier nicht erzählen, nichts von den Ereignissen in Tiffanys Laden, nichts von ihren sich anbahnenden Liebschaften, nichts vom Liebhaber ihrer Mutter, einem Klavierlehrer (sehr gut gemimt von Richy Müller), nichts von Tiffanys Versöhnung mit ihrem Vater, dem sie eindeutig Unrecht tat und dieses auch erkennt. Der Film enthält eine große Anzahl komischer Momente, wobei die Regisseurin gezielt darauf geachtet hat, dass keine Schadenfreude aufkommt. Das macht neben den intelligenten Dialogen und der perfekten schauspielerischen Darbietung aller Künstler die Qualität des Films aus.

Die Interviews von Johanna Wokalek und Iris Berben sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Wokalek erläutert dort, wie sie ihre Rolle umgesetzt hat und Iris Berben liefert eine sehr gute Interpretation des Films und dessen Figuren.

Mitgenommen habe ich aus der Komödie die Botschaft, dass es gut ist, mit viel Bodenhaftung im Hier und Heute zu leben, nicht ins Gestern zu schauen und sich um eine positive Grundhaltung zu bemühen. Man lasse sich von keinem den Selbstwert untergraben, weder von Menschen, die uns früher mal etwas bedeutet haben, noch von der eigenen Mutter, die keineswegs immer eine Heilige ist.

Empfehlenswert.

Helga König
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am 4. Oktober 2014
Ein wunderbares Märchen, das von einer großartigen Johanna Wokalek getragen wird. Sie heißt Tiffany Blechschmid, hat ein Restaurant und kommt ein wenig wie Amelie daher. Der Titel ist etwas irreführend, denn Tiff will ja eigentlich glücklich sein. Doch gleich zu Beginn weist der Off Kommentar die Zuschauer in die richtige Richtung. Es gibt jede Menge Sinnsprüche in Bezug auf Glück wie ‘Wenn ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher‘ oder ‘Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist‘. Dafür ist Zulieferer und Küchengehilfe Benno (David Kross kreiert hier einen echten Typen) und Nachbar Paul (Michael Gwisdek) zuständig. Aus dem Promi-Ensemble ragt besonders Iris Berben als Tiffanys Mutter heraus. Eigentlich ist sie ja schon gestorben, liegt aber bisweilen im Bett neben ihrer Tochter, wenn diese gerade versucht Liebe zu machen. Beim zweiten Anlauf klappt es ja dann endlich mit dem Fotografen Thomas (Itay Tiran). Er hat einen Hund (Basset) und sie einen Vogel (Tukan). Richy Müller als Mutters Lover mit Suizidneigung bringt etwas Melodramatik ins Spiel.
Die eigenartige Komik kommt vom distanziert ironischen Kommentar, der wohl dem Original von Watzlawick nachempfunden ist und den märchenhaften Träumereien der Heldin. Indem das Unglücklichsein konterkariert wird, wird Tiffany am Ende notgedrungen glücklich. Dem Zuschauer ergeht es ebenso. Es wird ein leicht schwereloser Zustand erreicht, in dem es eigentlich keine fortlaufende Handlung gibt, nur einen Anleitung und eine Suche nach dem Glück, in das man dann ohne es zu wollen wie Tiffany hineinstolpert.
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am 11. Juni 2013
... das hier ist keine Komödie." Die Erzählstimme von Michael Gwisdek bringt uns so in den Film hinein. Ja, das ist wirklich keine Komödie, obwohl... zu lachen gibt es genug. Nach Paul Watzlawicks Bestseller hat Sherry Hormann einen unterhaltsamen Film auf die Rolle gebannt. Da darf man lachen, mitfühlen, sich wundern und staunen. Und wer sich in -Barfuß- noch nicht in Johanna Wokalek verliebt hat, kann das in -Anleitung zum Unglücklichsein- jetzt nachholen.

Tiffany Blechschmidt(Johanna Wokalek) ist neurotisch, verklemmt, hat keinerlei Selbstvertrauen, und mit den Männern läuft es irgendwie auch nicht. Dabei ist Tiffany jung, hübsch, und hat sogar ein eigenes Geschäft. Das ihre verstorbene Mutter(Iris Berben) ihr ständig erscheint und schlaue Ratschläge gibt, macht die Sache auch nicht besser. Als gegenüber von Tiffanys Laden Klavierlehrer Hans Luboschinski(Richy Müller) wieder in seine alte Wohnung einzieht, denkt Tiffany wehmütig an ihren Unterricht zurück. Den Hof aber macht ihr der Polizist Frank(Benjamin Sadler), der ziemlich durchgeknallt ist. Und dann ist da noch der Fotograf Thomas(Itay Tiran), der sich in Tiffany verknallt, aber keine Gegenreaktion bekommt. Während all diesen Schlamassels muss Tiffany den Laden schmeißen, den Vermieter Paul(Michael Gwisdek) ertragen und nebenbei versuchen, die große Liebe zu finden.

Sherry Hormann hat sich sehr nah an -Die fabelhafte Welt der Amelie- heran gewagt. Das merkt man in vielen Szenen des Films. Mit der musikalischen Untermalung fühlt man sich da oft eher in Paris, als in Kreuzberg. Das fällt auf und passt nicht in jeder Szene. Ansonsten ist -Anleitung zum Unglücklichsein- sehr unterhaltsam und aus kreativen Blickwinklen gefilmt. Johanna Wokalek, Iris Berben und Co. spielen mit Herzblut und auch Hund Isabella gibt vor der Kamera sein Bestes.

Alles in allem hat mich -Anleitung zum Unglücklichsein- überzeugt. Ein gutes Stück deutsches Kino, bei dem man schnell in die Story hinein findet und die verquere Tiffany ruckzuck in sein Herz schließt. Allein das reicht schon aus, um sich den Film anzuschauen.
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Tiffany Blechschmid sieht beständig nur ihr halbleeres Glas, welches sie im Begriff ist sogar noch umzustoßen. Sie traut sich selber als Mensch nicht so richtig über den Weg, sucht zwar nach ihrem Glück, fühlt sich aber gar nicht wert genug, es auch in Empfang zu nehmen.
Dabei steht sie eigentlich als Chefin eines gutgehenden Bistros auf der Sonnenseite des Lebens. Doch sie schielt nur auf das, was sie nicht hat und das ist vor allem der fehlende Mann an ihrer Seite. Zu allem Unglück kristallisiert sich immer wieder an ihrer Nähe ihre verstorbene Mutter als personifiziertes schlechtes Gewissen und das vor allem in denkbar schlecht gewählten Momenten.
Jeden Morgen ist um exakt 3:30 Uhr die Nacht zu Ende und sie macht sich auf dem Weg zum Großmarkt. Vielleicht sollte sie mal 2 Minuten länger liegen bleiben, dann wäre eventuell auch nicht immer die eine Ampel auf dem Weg rot.....

Vor vielen, vielen Jahren schon habe ich das gleichlautende Buch von Paul Watzlawick gelesen, in dem so viel Weisheit steckt. Dieses Lektüre als Komödie zu verfilmen ist schon ein besonderes Projekt, da es sich ja eher um ein "psychologisches Sachbuch" handelt. Immer wieder erkannte ich Muster aus dem Buch, wie zum Beispiel die antizipierte Nicht-Hammer-Entleihung beim Nachbarn, die recht phantasievoll umgesetzt wurden.
Schön ist auch die Besetzung der drei Mitarbeiter von Tiffany im Bistro, jeder eine ganz eigene Persönlichkeit, was schon mal auch einen Vergleich mit dem Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" (mit dem leider wieder einmal geworben wurde) zulässt. Ansonsten hinkt dieser an anderen Stellen jedoch gewaltig. Gestört hat mich ein wenig, das eine oder andere ausgewalzte Klischee, z.B. in den potentiellen Lovern von Tiffany. Das Film ist ambitioniert, aber an manchen Stellen einfach zu gewollt wirkend, doch insgesamt ein durchaus unterhaltsames Werk.

Für mich eine erfreuliche schauspielerische Entdeckung am Rande:
Itay Tiran, der den finalen Anwärter für Tiffanys Herz verkörpert. Bitte mehr von diesem israelischen Mimen.

Extras: Interviews mit Johanna Wakalek, Iris Berben, Sherry Hormann (Drehbuch und Regie)... gerade sie kommt überaus sympathisch herüber (insgesamt ca. 40 Minuten), darüber hinaus sehr viele Trailer.

Fazit: Wenn man sich selbst liebt, kann man auch andere lieben.....triviale Lebensweisheit.
Schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.
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am 20. Februar 2017
Dass man auch in Deutschland einen solch leichten, aber niemals seichten Film drehen kann, ist sicherlich seit Jahrzehnten nicht passiert. Ich fühlte mich ganz stark an die "Wunderbare Welt der Amelie" erinnert. Der Inhalt ist ganz anders, aber der Charme, die Leichtigkeit sind wie bei Amelie.
Wer Amelie geliebt hat, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Ob er eine getreue Umsetzung des Buchs von Watzlawik ist, weiß ich nicht, ich habe es nicht gelesen, außer in Auszügen. Der Film steht für sich. Man sollte ihn nicht mit dem Buch vergleichen.
Schade, dass ich ihn erst heute, in einer Nachtausstrahlung der ARD kennengelernt habe. Schade, dass er offensichtlich kein Kassenschlager wie Amelie war, er hätte es verdient gehabt. Ich bin gespannt auf andere Filme des Regisseurs ! Ach, und nicht zu vergessen: Die Schauspieler sind großartig !
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am 31. Oktober 2015
Wer das Buch von Paul Watzlawick kennt und die erste Version der Verfilmung, der schlägt schlicht die Hände überm Kopf zusammen.
Was für ein Pech, mir die DVD gekauft zu haben, nicht wegen dem Geld , sondern wegen der Tatsache, daß dieses wunderbare Buch voll daneben neu verfilmt wurde.
Die Schauspieler schätze ich alle, leider ist man mit dem Thema voll daneben.
Wo bekomme ich die 35 Min. Altversion her???
Die alte Verfilmung war jahrelang Arbeitsmaterial für mich und sollte mir in DVD-Form dienlich sein.
Aber , sorry, diesen Quatsch kann man nicht inhaltlich mit dem Buch vergleichen.
Normalerweise finde ich immer positive Seiten an einer Sache... hier fehlen mir schlicht die Worte, die Andere hier schrieben. Das ist logisch, wenn man
1.) den Inhalt des Buches nicht kennt und
2.) die Urversion des Filmes nie gesehen hat.
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am 15. Januar 2014
Ganz schöne Unterhaltung die einen abschalten und träumen läßt. Ganz tolle Schauspieler und schöne Handlung.Ich weiß warum ich französische Filme liebe
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