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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
10
Charles Dickens Bleak House (3 Disc Set)
Format: DVD|Ändern
Preis:30,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Mai 2015
Es handelt sich um eine kongeniale Adaption des Dickensschen Romans. Man mag den einen oder anderen Nebenhandlungsstrang des Romans vermissen (etwa die der mit Sgt. George befreundeten Familie Bagnet), das tut aber dem Gesamteindruck keinen Abbruch.

Aber Vorsicht für PC-Gucker! Die DVDs werden vom PC nicht erkannt. Ich nehme an, der Hersteller hat hier augenscheinlich einen todsicheren Kopierschutz eingebaut. Dass ich mir extra deswegen einen DVD-Player zulege oder wenigstens ausleihe, halte ich für unvertretbar (kein Wunder, dass die Leute lieber mit Raubkopien vorlieb nehmen). Aus diesem Grunde musste ich die DVDs schweren Herzens zurückschicken...
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am 7. Dezember 2013
Phantastische Verfilmung. Charles Dickens ist zwar etwas "dunkler" angesiedelt, aber sehr gut. Tolle Schauspieler. BBC hat immer ein gutes Händchen. Empfehlen kann ich ebenfalls "Little Dorrit" ebenfalls von Charles Dickens. Ich habe es genossen.
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am 2. Oktober 2013
Wieder eine ausgezeichnete BBC-Verfilmung, die v.a. durch ihre großartigen Schauspielern glänzt, die es schaffen ihren Figuren Skurrilität und Tiefe zu verleihen. Eine spannende, aber auch sehr düstere Charles Dickens-Verfilmung, die ich nur wärmstens empfehlen kann.
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am 16. August 2013
am Anfang ein wenig verwirrend und ein bisschen langweilig, präsentiert sich diese etwas zähe Charles Dickens Verfilmung. Man muss schon ein Fan dieser Art Literaturverfilmung sein, die düsteren oft verschrobene Charaktere mögen, um dran zu bleiben. Mir persönlich hat die Mini Serie gut gefallen, meine Familie hat sich bereits nach Episode 4 ausgeklingt. Solide Produktion, die anfangs ein wenig schwerfällig ist.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. November 2013
Nicht ganz Downton Abbey aber nah dran. Gillian Anderson - ok. Aber Charles Dance ist (wie immer) beeindruckend. Wem er als Tywin Lennister in "Game of Thrones" gefallen hat, wird ihn auch "Bleak House" fürchten.
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am 16. Juli 2013
bin ein fan von englischer literaturverfilmungen generell und die schauspieler haben ihr können dazu beigetragen .besonders gilian anderson hat mir gefallen
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 22. Mai 2013
Natürlich waren die Erwartungen im Dickens-Jubiläumsjahr 2012 hoch, aber die Hoffnung, dass mehrere Adaptionen die Ehre einer deutschen Ausgabe erfahren würden, erfüllte sich leider nicht. Lediglich die recht junge Interpretation von Great Expectations - Große Erwartungen hat die Hürde geschafft und kam in einer sehr schönen Ausgabe auf den Markt. Nun aber hat NEW KSM überraschend nachgelegt und die wundervolle Mini-Serie des englischen Fernsehens aus dem Jahr 2005 in einer würdigen Erscheinung präsentiert. 480 Minuten lang darf man in die faszinierende Welt von Bleak House eintauchen und immer wieder verblüfft feststellen, wie genial der große englische Romancier Dickens die Verbindungen zwischen den vielen Figuren dieses komplexen Dramas geknüpft hat. Dagegen überrascht es wenig, dass der "König der Adaptionen" (Zitat: Denis Lawson) Andrew Davies ("Jane Austen's Pride & Prejudice") hinter dem genialen Drehbuch steckt. Er ist für das atemberaubende Tempo des Einstiegs in diese Geschichte verantwortlich, er bügelt die Schwachheiten mancher Figur aus, erklärt soviel wie nötig und wandelt zähflüssige Schwermütigkeit in emotionale Dramatik. Willkommen in der lebendigen, aber oft auch düsteren Welt der Hauptmetropole Englands Mitte des 19. Jahrhunderts!

Diese mitreißende Serie ist eine bunte Mischung aus Gesellschaftsportrait, Familientragödie und Kriminalgeschichte und ist garniert mit viel stimmungsvoller Atmosphäre, spannungsgeladener Musik, gelungenen Kulissen und ein wenig Humor!

Der Pilotfilm, Episode 1, dauert im Gegensatz zu den weiteren Folgen doppelt so lange, nämlich etwa 1 Stunde und stimmt den Zuschauer auf die gewaltige Geschichte ein (Dazu gibt es (und auch für Folge 11 und die letzte Episode 15) einen interessanten Audiokommentar von Drehbuchautor Andrew Davies, Produzent Nigel Stafford-Clark und den Direktoren Justin Chadwick und Susanna White). Vor dem Hintergrund eines gewaltigen Gerichtsprozesses, der schon viele unschuldige Seelen unglücklich gemacht hat, in dem er mit zermürbender Langsamkeit voranschreitet und Hoffnungen zerstört hat, befassen wir uns mit den Einzelschicksalen drei junger Menschen, die soeben in eben diesen Prozess mit eingebunden werden: Richard Carstone und Miss Ada Clare (Carey Mulligan, "An Education" und aktuell als Daisy Buchanan in "The great Gatsby"), aber auch mit der Waise, Esther Summerson (Anna Maxwell Martin, "Geliebte Jane").

Es ist Mr. John Jarndyce (Denis Lawson) von Bleak House, der den drei jungen Menschen in seinem Heim ein neues Zuhause anbietet. Die Zukunft scheint hoffnungsvoll vor den Bewohnern dieses Hauses zu liegen, aber düstere Vergangenheit streckt noch immer ihre Finger nach ihnen aus.
Objektiv gesehen scheint Geheimnis der Identität eines armen Kanzleiabschreibers, der seiner Opiumsucht erlegen ist und tot in seiner Dachkammer, die er vom Trödelhändler Crook (englischer Komiker Jonny Vegas) gemietet hatte, wenig spektakulär. Es ist jedoch der Anwalt Tulkinghorn (fies und eiskalt: Charles Dance "Daphne Du Maurier's "Rebecca""), der auf der Suche nach Mr. Nemo war, dessen Abschrift eines Gerichtsprotokolls eine seltsame Gefühlsregung in der sonst so beherrschten Lady Dedlock (Gillian Anderson "Haus Bellomont") hervorgerufen hat. Tulkinghorn wittert ein skandalöses Geheimnis aus der Vergangenheit und nimmt unerbittlich Witterung auf. Der kleine Straßenkehrer Jo (Harry Eden "Oliver Twist") scheint mehr über die Hintergründe zu wissen. Aber auch in Crooks Laden scheint unter all dem Trödel vielleicht ein Schatz verborgen zu sein.
Der Spürsinn eines Mr. Tulkinghorn geht Richard total ab. Der liebenswerte Mann, der mit Ada ein zartes Band geknüpft hat, sieht sich auf Rat seines Vormundes nach einem passenden Beruf für seine Begabungen um. Dabei gerät er auch an die Juristerei und unglücklicherweise sucht er sich seinen eigenen Fall Jarndyce gegen Jarndyce als Forschungsmaterial an. Immer tiefer wird Rick in den Fall verwickelt und seine Freunde sehen hilflos zu, wie er von dem riesigen Prozess immer mehr vereinnahmt wird, unterstützt von dem zwielichtigen Mr. Skimpole (Nathaniel Parker "Thomas Hardy's Far from the Madding Crowd - Am grünen Rand der Welt") und einem teuren Anwalt. Wird es tatsächlich bald einen Tag der Gerechtigkeit geben, auf den die etwas skurrile Mrs. Flyte (Pauline Collins) schon so lange wartet?

Vor allem der flinke Wechsel der Perspektiven sorgt für Abwechslung. Eben hat man noch die Bleak House-Bewohner beim gemütlichen Dinner beobachtet, dann befindet man sich in den dreckigen, nebligen Straßen von London, wo der kleine Jo ins Obdachlosenheim huscht und dann sieht man das melancholische Gesicht von Lady Dedlock, die von ihrem Fenster in die Ferne zu blicken scheint. Szenenschnitte wie Peitschenhiebe faszinieren und halten am Ball. Die Szenen sind oft kurz und heftig. So wird Esther Summersons tragische Hintergrundgeschichte von 50 beschriebenen Buchseiten in eine Szene übertragen, die nur wenige Augenblicke zu dauern scheint. Das Erzähltempo wird selten gedrosselt und wenn, dann offensichtlich in dem Bemühen, dass der Zuschauer den Faden der Handlung nicht verliert. Übrigens braucht man nicht fürchten, bei jeder Episode von einem Vor- und Rückblick gequält zu werden, lediglich der Pilotfilm gibt am Ende einen kleinen Vorgeschmack auf die weiteren Folgen.

Es ist hervorzuheben, dass die deutsche Ausgabe ungekürzt zu genießen ist und auch mit der Synchronisation hat man sich viel Mühe gegeben (Aber warum kann niemand den Namen Tulkinghorn richtig aussprechen?). Um jedoch die Feinheiten des Films noch besser spüren zu können, sollte man sich unbedingt, sofern man der englischen Sprache einigermaßen mächtig, zumindest Teile des Werkes im Original genießen. Davids Dance hat die Idealstimme, um die ganze snobistische Kälte und Gerissenheit von Tulkinghorn deutlich zu machen, Mr. Crook klingt im deutschen viel zu fein und die Nuschelstimme von Mr. Jarndyce macht ihn im Original noch liebenswerter. Die Faszination von Bleak House liegt im Besonderen darin, dass alle Gesellschaftsschichten vertreten sind und sprachlich wird dies im Original eben noch etwas deutlicher. Allerdings ist es eine enorme Erleichterung für den deutschsprachigen Raum, Bleak House in der eigenen Sprache entdecken zu können, weil die Handlung allein ja schon große Herausforderungen an den Zuschauer stellt und bei dem Zusatz einer sprachlichen Barriere das Gesamtwerk als zu kompliziert empfunden werden könnte. Das betrifft vor allem all diejenigen, die Dickens lieber filmisch genießen.

Die Extras unterscheiden sich nur unwesentlich von dieser englischen Originalausgabe "Bleak House [3 DVDs] [UK Import]" (nur ein paar Trailer extra). Hinter den "Bleak-House-Gesprächen" verbergen sich die Interviews mit Gillian Anderson, Charles Dance und Denis Lawson. Der deutsche Untertitel zu den Audiokommentaren ist hilfreich und meistens gibt er auch recht gut wieder, was die Kommentatoren so zu sagen haben. Die Extras wurden auf den vorhandenen drei DVDs verteilt.
27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. August 2013
Ich bin ein großer Fan der BBC-Serien.
Von Jane Austen, Cranford, Candleford, North and South angefangen bis zu den Jugendserien Robin Hood oder Merlin.
Diese Serien besitzen wir alle auf DVD und ich schaue sie mir mit meinen Töchtern an.
Jetzt sind wir bei Charles Dickens gelandet, dessen Geschichten ja nicht so romantisch sind.
Ich bin sehr begeistert von dieser Serie. Die Personen sind jede für sich sehr überzeugend und die Geschichte enthält alles von Krimi, Familiendrama und Romantik.
Also klare Kaufempfehlung. Schade, dass man solche Sachen nicht im Fernsehen sieht.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Dezember 2013
Die Handlung
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Schon seit Jahrzehnten schwelt der Erbschaftsstreit Jarndyce vs. Jarndyce, bei dem es mehrere teils undatierte verschiedenartige Testamente gibt, sodass sich jeder der in den Rechtsstreit verwickelten Familienangehörigen der Jarndyces im Recht fühlt. Auch der vermögende John Jarndyce, der Besitzer von Bleak House, war einer der Nebenkläger. Längst schon hält er sich aber wegen der Aussichtslosigkeit der Sache dem Gericht fern und widmet sich nun lieber einem zurückgezogenen Leben in Bleak House, das nur durch die Besuche seines etwas zu sorglos-naiven Freundes Mr. Skimpole unterbrochen wird. Per Gerichtsbeschluss und in seiner Eigenschaft als Philantroph nimmt John Jarndyce die junge Ada Clare und ihren Cousin Richard als Mündel bei sich auf. Begleited wird Ada von der ungefähr gleichaltrigen Esther Sumerson, die nach dem Tod einer gewissen Miss Barbery gänzlich ohne Vertraute dasteht. Ihre Eltern oder andere Familienmitglieder kennt sie nicht und so quält sie sich mit Fragen nach ihrer Herkunft. Zum Glück gibt es Mr. Guppy, einen Mitarbeiter der Anwaltskanzlei Kenge&Carboy's, welche John Jardyce vor Gericht vertritt. Er wird damit betraut, Ada, Richard und Esther nach Bleak House zu bringen, hört von Esthers mysteriösen Vergangenheit und verspricht, ihr bei der Suche nach ihren Eltern behilflich zu sein - nicht ahnend, dass er mit seinen Nachforschungen eine ganze Reihe unglücklicher Verwicklungen und Verkettungen zu Tage beförderen wird. Und auch der einem Gordischen Knoten gleichende Rechtsstreit wird seinen Tribut fordern... Parallel zum Jarndyce vs. Jarndyce-Fall hält ein Grundstücksstreit das adlige Ehepaar Lord und Lady Dedlock in Atem, welche sich schon seit Jahren mit einem renitenten Anwohner herumschlagen müssen und als Unterstützung in diesem Nachbarschaftsstreit die Hilfe des dubiosen (und vor unlauteren Mitteln nicht zurückschreckenden) Anwalts Mr. Tulkinghorn in Anspruch nehmen.

Die Serie
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"Bleak House" ist eine äußerst gelungene Verfilmung: Spannend, düster, aber auch mysteriös, kompliziert und dramatisch hat diese Serie nicht nur die langsam mahlenden Mühlen der Jurisdiktion zum Thema, sondern stellt auch quer durch alle Schichten die Lebenswirklichkeiten der britischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert dar - von der mächtigen, allzu behüteten Oberschicht, über den aufstrebenden Mittelklasseanwalt, bis hin zum armen Betteljungen, welcher der harten Realität der Londoner Slums ausgesetzt ist und ihr nicht entfliehen kann. Gespickt mit den typisch Dickens'schen skurrilen - teils liebenswerten, teils hassenswerten - Charakteren, die jeweils ihre ganz eigenen Motive haben, ist diese wunderschön verfilmte Serie nicht nur ein optischer Genuß, sondern auch sehr vielschichtig. Nur ein paar der Handlungsstränge verwickeln sich für den Zuschauer dann doch etwas arg zu kompliziert, was aber wahrscheinlich dem komprimierten Format der TV-Serie anzulasten ist. Das macht jedoch das "Entwirren" der Geheimnisse und Intrigen nur noch spannender und unterhaltsamer! Amouröse Komplikationen kommen natürlich nicht zu kurz und so sorgen fehlgeschlagene, ins Leere laufende Liebesbeweise sowohl für die Erheiterung des Zuschauers, als auch für weitere Komplikationen auf der Gefühlsachterbahn der Haupt- und Nebencharaktere.

Schauspielerisch möchte ich hier besonders die Leistung von Charles Dance (Mr. Tulkinghorn), Burn Gorman (Mr. Guppy), Anna Maxwell Martin (Esther Summerson) und Nathaniel Parker (Mr. Skimpole) hervorheben. Schauspieler Charles Dance, hier als berechnender Mr. Tulkinghorn, ist in Rollen als übellauniger Misantroph, Bösewicht und zwielichtige Gestalt immer wieder eine gute Wahl (wer mehr von Charles Dance sehen möchte, dem sei The Life and Adventures of Nicholas Nickleby von 2000 ans Herz gelegt). Dance setzt seine Mimik so gekonnt ein, dass man sich richtiggehend vor ihm gruselt und ihm lieber nicht bei Nacht in einer der neblig-dunklen Gassen Londons begegnen will. Vor allem Burn Gorman ist in der Rolle des tragikkomischen Mr. Guppy perfekt besetzt. Ich war von seiner schauspielerischen Leistung nicht nur beeindruckt, sondern bin restlos begeistert und freue mich, ihn als neuen Lieblingsschauspieler für mich "entdeckt" zu haben. Nachdem ich Bleak House gesehen hatte, bin ich auf der Suche nach anderen Filme mit Gorman glücklicherweise mit der Literaturverfilmung Emily Brontë's Sturmhöhe - Wuthering Heights (inkl. Dokumentation) (2 Disc Set) (2009), in der er den Hindley spielt, fündig geworden. Nathaniel Parker, den ich vorher aus Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten (1998) (New Edition) [3 DVDs] als sich eher im Hintergrund haltenden, ständig bankrotten Ehemann der scharfzüngigen Becky Sharpe kannte, gibt hier sehr gut den trampeligen, uneinfühlsamen Mr. Skimpole, der seine (gespielte) Blauäugigkeit ständig als Schutzschild vor sich herträgt, aber gleichzeitig andere fürs eigene Fehlverhalten bezahlen lässt.

Das i-Tüpfelchen dieser gelungenen Verfilmung ist neben der wunderbaren Cinematographie die schöne, von John Lunn (Downton Abbey - Staffel Eins [3 DVDs]) komponierte Filmmusik, die vor allem zu Anfang jeder Einzelepisode im visuell ansprechenden Vorspann zur Geltung kommt. "Downton Abbey"-Fans werden hierbei vor allem in der Schlussszene von "Bleak House" leichte Reminiszenzen an die Filmmusik aus der britischen Erfolgsserie erkennen.
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FAZIT

Die Serie ist so interessant und spannend, dass ich nicht anders konnte, als sie in einem Durchgang bis tief in die Nacht zu Ende zu schauen.Wer eine auf ganzer Ebene gelungene Charles-Dickens-Verfilmung mit tollem Schauspielerensemble sucht, aber auch wer einfach nur einen schönen Filmabend plant, liegt mit dieser Verfilmung von 2005 goldrichtig!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 10. April 2013
Die Verfilmung wurde sehr stimmig, es wurde an Nichts gespart, was den Genre Freund erfreut. Gute, glaubwürdige Darsteller, passende Locations, aufwendige Kostüme und ein Handlungsstrang, der sich nahe am Buch bewegt. Beinahe akribisch kleinlich und langsam zeichnet der Regiesseur die tragische Geschichte voller Verkettungen und Verwinkelungen nach. Und obwohl man alsbald ahnt, worin das Hauptgeheimnis eigentlich besteht, bleibt man gefesselt. Die vielen Nebenstränge, die verdeckten (und doch so brillant gespielten) Emotionen führen uns zurück in die Welt eines Charles Dickens. Selten märchenhaft, immer wieder tragisch, mit einem Hauch überspitzter Ironie und trotz allem einem Hoffnungsschimmer am Horizont - so überzeugt dieser Film.
Angenehme Kameraführung, gute musikalische Unterlegung und zeitgemäße Dialoge vollenden die Mini-Serie. In den Nebenrollen sind bekannte Gesichter des BBC, u.a. Nathaniel Parker (Lynley),Denis Lawson (Marchlands) und Richard Harrington (Lark Rise to Candleford) zu finden, welche die Hauptrollen angenehm unterstützen.
Ton-und Bildqualität erwartungsgemäß gut.
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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