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am 29. April 2017
Hallo,

kann mich den ganzen positiven Kommentaren nur anschließen. Sogar gestochen scharfe Fotos vom nächtlichen Feuerwerk an Silvester möglich.

Kann ich nur empfehlen. Klarer Daumen hoch.
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am 19. August 2017
Sehr gute kamera für Einsteiger. Die Fotos wurden allerdings nicht mit dem kit-objektiv, sondern dem Tamron 70-300mm gemacht. Gekauft für 380€ im Angebot bei Amazon, also beobachten lohnt sich. Hab die kamera nun schon 1 1/2 jahre und benutze sie sehr oft und gerne.
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am 29. Juli 2017
Einziges Manko an der Kamera ist der nicht drehbare Display, aber das wusste ich ja schon vor dem Kauf ;) Empfehlenswertes Ding ;)
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Ich stand vor einem Problem, vor dem sicher viele stehen: Welche Kamera? Zur Wahl standen: Die Nikon 3200 und 5200, die Pentax K-30, die neue Canon 700D sowie die Sony A57, A58 und A65.

Es folgt meine (natürlich subjektive) Bewertung. Um es vorweg zu sagen: Am Ende ist es, knapp vor der A58, die Sony A57 geworden.

1. Canon 700D

PRO CANON: Die Canon 700D hat mich gereizt, weil ich bei Kompaktkameras immer Canon-Geräte hatte, wegen der großen Zubehör-Auswahl und weil Canon als derzeit einziger Anbieter einen (zudem seitlich schwenkbaren) Touchscreen bietet.

NEUTRAL: Die Canon hat den Bildstabilisator in den Objektiven und einen (recht kleinen) optischen Sucher (OVF) mit 95% Bildabdeckung. Der Sensor löst mit 18 MP auf.

CONTRA: Verschiedene Tests (Dpreview, DXOmark) zur 650D berichten von recht hohem Rauschlevel (noch höher als die durch das SLT-Konzept insoweit etwas "gehandycapten" Sonys), von teils (insbesondere bei „Liveview“ (Bildkontrolle auf dem Monitor) etwas langsamem Autofokus (AF), von vergleichsweise hohem Batterieverbrauch und von etwas schlechterer Bildqualität im Verhältnis zu den Wettbewerbern.

2. Nikon 3200/5200

PRO: Die 3200 ist eine exzellente Kamera, die 5200 ist (u.a. wegen der Schwenkscreens und des externen Mikro-Anschlusses) noch besser (aber auch teurer). Nikon bietet zusammen mit Canon die beste Zubehörauswahl und neben Pentax die beste Bildqualität. Jedenfalls sagen das Profi-Tests von Dpreview und DXOmark). Ich habe mir die Testbilder bei Dpreview im Vergleich zu Sony und Pentax angeschaut und mir haben subjektiv die Bilder von Pentax und Sony besser gefallen. Pentax war atemberaubend gut. Sony war auch gut. Nikon fand ich etwas "weich". Auch CHIP fand die Bildqualität der Sonys besser.

In puncto Bildqualität muss man natürlich auch bedenken, dass diese primär nicht vom Kameragehäuse, sondern von den Objektiven abhängt. Hier bieten Canon und Nikon die größte Auswahl. Als Hobby-Fotograf reicht mir neben dem Kit-Objektiv 18-135 derzeit eine lichtstarke Festbrennweite (35 mm/F 1.8). Das sind eher "billige" Objektive und mir ist bewußt, das man da gewisse Abstriche bei der Qualität machen muss. Aber mir ist das gut genug. Wer Profi-Qualität will und Objektive oberhalb der 500 oder 1000 € kaufen möchte, was ich nie tun werde, sollte wohl eher zu einer Nikon greifen, weil die Auswahl an guten Objektiven (teils auch schon im günstigen Bereich) viel größer ist als bei Sony oder Pentax.

NEUTRAL: Die Nikon hat, wie die Canon, den Bildstabilisator in den Objektiven und einen optischen Sucher (OVF) mit recht kleinem Bild und 95%iger Bildabdeckung. Der Sensor bietet 24 MP.

CONTRA: Nicht gefallen hat mir - wie bei Canon - auch das sehr kleine und zudem nur 95 % des späteren Fotos abdeckende Bild des optischen Suchers. Außerdem ist die Bedienung der Nikon - jedenfalls für Anfänger - recht komplex. Die Menüs sind m.E. bei Weitem nicht so intuitiv wie bei den Wettbewerbern.

3. Pentax K-30

PRO: Die Pentax K-30 hat phantastische Lowlight-Fähigkeiten und m.E. insgesamt die (nach den Tests und meinem subjektiven Eindruck) beste Bildqualität. Zudem bietet die Kamera außergewöhnlich viele In-Kamera-Effekte zur Bildbearbeitung.

NEUTRAL: Der Sucher ist optisch, aber im Vergleich zu Canon oder Nikon riesig und deckt anders als diese 100% des Bildes ab. Der Bildstabilisator steckt in der Kamera. Der Sensor bietet 16 MP.

CONTRA: Allerdings sind Pentax-Kameras nicht so verbreitet wie Canon oder Nikon. Die Videofunktionen sind eher schwach ausgebildet (zudem kein Anschluss für externes Mikro). Der LCD-Bildschirm ist (wie bei der Nikon 3200) nicht abklappbar und (eher Nebensache) das Gehäuse ist m.E. eher häßlich. Insgesamt fehlt der Pentax etwas der „Sexappeal“ der Wettbewerber.

4. Sony A57, A58 und A65

Die A58 ist - anders als das bei Amazon steht - nicht die Nachfolgerin der A57, sondern eher der A37. Sie ist daher (wie die A37) etwas kleiner als die A57, und es wurden (wie bei der A37) etliche Features im Vergleich zur A57 eingespart. Nicht gespart wurde aber bei der Bildqualität, die besser ist als die der A57. Die A65 ist noch besser ausgestattet als die A57 (und noch etwas älter). A57 und A65 sind "Auslaufmodelle".

Die Sonys bieten nach den Tests und meinem subjektiven Eindruck eine sehr gute (subjektiv nach Pentax sogar die beste) BILDQUALITÄT, wobei Bildqualität und insbesondere Rauschen wohl bei der A58 am besten und bei der (teuersten, aber ältesten) A65 am schlechten sind. Die A57 bietet 16 MP, die A58 20 MP und die A65 24 MP Auflösung. => SIEGER A58

TIPP: In einer Rezension zur A58 liest man, die FARBTREUE sei schlecht. Blau werde lila wiedergegeben. Das stimmt nicht. Zwar kann es sein, dass der Rezensent eine defekte Kamera oder ein defektes Objektiv erwischt hat, viel wahrscheinlicher ist aber, dass sein Monitor die Farben schlicht falsch darstellt. Mein alter PC-Monitor stellte Blautöne bei Fotos von Digitalkameras (von Sony ebenso wie von Canon) bisweilen auch lila dar. Wenn ich die gleichen Fotos auf dem eingebauten Display der Kamera anschaue, die SD-Karte in meinen Panasonic-Fernseher schiebe oder die Bilder ausdrucke, sind Blautöne aber genauso blau wie in der Realität. Auch auf meinem neuen Dell 2412M-Monitor ist das der Fall.

"Meine" weiteren Gründe für Sony:
- großer elektronischer Sucher mit 100% Abdeckung
- Klappdisplay
- Bildstabilisierung im Gehäuse
- überlegene Video-Eigenschaften
- viele sonstige nette Spielereien (z.B. Panorama-Fotos und bei A57/A65 3D-Panorama).

Der SUCHER ist elektronisch (EVF). Das war für mich ein Grund pro Sony. Das kann man natürlich anders sehen. Profis und Tradionalisten bevorzugen vermutlich einen optischen Sucher (OVF), den ich bei Pentax auch beeindruckend fand, bei Nikon und Canon war mir das Sucherbild zu mickrig; es ist effektiv nur halb so groß wie das der A57 und deckt auch nur 95% ab.

Für Amateure wie mich ist ein EVF ein echter Vorteil, denn es werden nicht nur allerlei nützliche Zusatzinfos eingeblendet (z.B. auch Kantenschärfe als Hilfe für das manuelle Scharfstellen), sondern es gilt "What you see is what you get": Das Bild wird weitgehend so angezeigt, wie das fertige Foto sein wird (Farbe, Helligkeit, Weißabgleich usw.). Man sieht also sofort und nicht erst bei der Nachkontrolle, wenn etwas nicht stimmt. Außerdem läuft die Kamera immer im "Liveview"-Betrieb und der Autofokus ist sehr schnell. Schließlich kann man (hilfreich bei heller Sonne) auch bei Videoaufnahmen durch den Sucher schauen. Das geht konstruktionsbedingt bei den Wettbewerbern nicht, denn bei diesen ist der Spiegel bei der Videoaufnahme weggeklappt und der Sucher dunkel. Nachdem ich einige Zeit mit dem EVF gearbeitet habe, würde ich ihn nicht wieder gegen einen OVF eintauschen wollen.

IM VERGLEICH ZWISCHEN DEN SONYS hat bzgl. des Suchers die A57 für mich das Rennen gemacht. Die Sucherbilder sind bei allen drei Kameras im Vergleich zu Canon oder Nikon groß (A57 und A65 riesig, A58 deutlich kleiner) und decken 100% des Bildes ab. Die Technik ist LCD bei der A57 und OLED bei A65 und A58. In allen Tests liest man, dass OLED besser sei. Ich habe mir die Mühe gemacht, alle drei Kameras live zu testen und - zu meiner Überraschung - festgestellt, dass ich das LCD-Bild der A57 am besten finde. OLED ist kontrastreicher und "bunter" als LCD. Das ist für mich eher ein Nachteil, denn während die Farben bei der A57 (auch wenn das Bild etwas blasser war) natürlich abgebildet wurden, waren sie bei A58 und A65 "schöner als die Wirklichkeit" (unnatürlich bunt). Außerden grieseln alle elektronischen Sucher bei schlechtem Licht. Auch das war bei der A57 (wegen des geringeren Kontrasts) deutlich weniger stark. Andererseits ist das vermutlich alles Gewöhnungssache und wenn man den direkten Vergleich nicht hat, sind auch die Sucher von A65 und A58 toll.

Alle drei Sonys haben ein KLAPPDISPLAY (bei A57 und A65 auch drehbar und zum Schutz mit dem Schirm zur Kamerarückseite drehbar, bei A 58 nur nach oben und unten neigbar), bei A57 und A65 ist die Größe 3 Zoll, bei A58 nur 2,7 Zoll mit etwa halb so hoher Auflösung wie bei den Schwestern. Das Klappdisplay ist ein echter Vorteil gegenüber Nikon 3200 und Pentax K-30. Ich möchte das nicht mehr missen (insbesondere um auch mal „aus der Hand“ Fotos oder Videos aufzunehmen). Die Klappdisplays der Nikon 5200 und der Canon 700D sind noch besser, weil sie sich zur Seite rausklappen lassen (gut für Selbstportraits und Stativaufnahmen), während das Gelenk bei Sony unsinnigerweise unten sitzt. A57 und A65 landen hier im Ergebnis vor der A58

Die BILDSTABILISIERUNG (Steady Shot) ist im Gehäuse. Das bietet den Vorteil, dass auch Aufnahmen mit Objektiven ohne Stabilisator (z.B. älteren Minolta-Objektiven) verwackelungssicher sind und ist auch vorteilhaft bei Video-Aufnahmen. Dabei ist zwischen Foto und Video zu unterscheiden: Bei Fotos erfolgt eine mechanische Stabilisierung, bei Videos ist sie elektronisch. Da bei Videos ein Teil der Sensoren für die Stabilisierung gebraucht wird, ist der Bildausschnitt kleiner (weniger Weitwinkel)). Bei Fotos wird dafür erst bei der Aufnahme und nicht schon bei der Vorschau stabilisiert. Das ist bei allen Sonys gleich.

Bei den VIDEOFUNKTIONEN sticht Sony durch AVCHD- und MP4-Formate und die schon beim Sucher beschriebenen Vorteile bei der Liveview-Fokussierung hervor. Der In-Kamera-Bildstabilisator stabilisiert auch hier ebenfalls bei „unstabilisierten“ Objektiven. Die Wettbewerber zeichnen idR noch im veralteten und wenig komprimierten AVI-Format auf. Alle Sony-Kameras bieten "Full HD". Die A57 und A65 auch in "50P" (50 Vollbilder), während die A58 nur in "50i" (50 Halbbilder) schafft, was aber in der Praxis kaum relevant sein dürfte. Ich filme mit der A57 freiwillig in 50i.

Nette weitere SPIELEREIEN sind z.B.
- die schnelle Serienbildfunktion (A57 bis zu 12 fps, A65 bis 10 fps, die A58 bis 8 fps),
- die Gesichts- und Lächelerkennung mit automatischer Objektverfolgung (bei A58 noch etwas bessert)
- die Panoramafunktion (vertikale und horizontale Panoramaaufnahmen, die automatisch zusammengebaut werden, bei A57 und A65 auch in 3D),
- der Neigungssensor/Wasserwage (bei A57 und A65, nicht bei A58),
- das GPS-Modul (nur bei A65; fehlt mir aber nicht sonderlich, da ich idR weiß, wo ich die Fotos gemacht habe),
- die Infrarot-Fernbedienbarkeit (nur bei A57 und A65; ist zwar Sonderzubehör (RMT-DSLR1), aber bei Amazon gibt es für wenige Euro eine voll kompatible Drittanbieter-FB für Auslösung und Wiedergabesteuerung bei Anschluss ans TV).

Auch wenn diese "Spielereien" nicht wirklich nötig sind, geben diese und viele weitere Funktionen den Sony-Kameras genau den "Sexappeal" und Spaßfaktor, der mir bei der in der Bildqualität überlegenen Pentax (neben dem Klappdisplay und Mikrofonanschluss) besonders gefehlt hat.

Noch ein paar Unterschiede:
- das Bajonett ist bei A57 und A65 aus Metall, bei A58 aus Plastik (hält aber sicher auch);
- die A58 hat ein neues Kit-Objektiv (nur 18-55, Vorteil lt. Sony "keine Geistereffekte und Lichtreflexionen mehr"; das Kit-Objektiv 55-200 ist bei allen gleich);
- die unterschiedliche Auflösung: Hier gewinnt letztlich die A58, die eine höhere Auflösung als die A57 (20 MP statt 16 MP) hat und trotzdem weniger Bildrauschen liefert als A57 und A65, während bei der A65 die höhere Auflösung von 24 MP mit (im Vergleich zu den beiden kleinen Schwestern) deutlich höherem Rauschen (m.E. zu teuer) bezahlt werden muss. 16 MP bedeutet, dass man locker A3-Vergößerungen machen kann. Das ist für mich mehr als genug;
- die A58 hat wie die A99 einen ISO-Blitzschuh. Die A57 und A65 haben noch den alten, Ende 2012 von Sony aufgegebenen proprietären Sony/Minolta Blitzschuh. Die Sache mit dem ISO-Blitzschuh hat derzeit noch Licht und Schatten, weil es noch nicht so viele Sony-kompatible Blitze mit dem neuen Schuh gibt, aber das kommt. Derzeit sind es schon drei: der kleine HVL-F20M (wohl eher für NEX-Kameras), der brandneue HVL-F43M (nicht AM!) und der HVL-F60M, der allerdings teuerer ist als die Kamera selbst. Geräte von Metz und Nissin für den schmaleren Geldbeutel kommen sicher bald bzw. können mit einem Adapter angeschlossen werden.

In der Summe überrascht mich nicht, dass die Sony Kameras seit langem souverän Spitzenplätze auf der CHIP-Bestenliste führen (A57 knapp vor A58 und A65 und den anderen hier verglichenen Kameras). Ich weiß - Profis belächeln die CHIP-Tester als Amateure - aber ich bin auch ein Foto-Amateur und finde vermutlich genau deshalb, dass CHIP recht hat.

Unter dem Strich hat bei mir mit Blick auf Eigenschaften, Ausstattung und Bildqualität die Sony A57 gewonnen. Da es die A57 nicht mehr gibt, bleiben derzeit die A65 und die A58. Hier gewinnt die A58. Die A65 hat zwar noch ein wenig mehr Ausstattung und eine höhere Auflösung, bietet aber eine schlechter Bildqualität zum höheren Preis. Und der Preis ist bei der A58 wirklich heiß.

P.S.: Ein paar Zubehörtipps:

Mittelgroße Tasche (Platz für Kamera mit Objektiv, Zusatzobjektiv, externen Blitz, Ladegerät, Ersatzakku und Zubehör) => nutze ich zum Aufbewahren des ganzen Zubehörs und für Familienfeste, bei denen ich einen externen Blitz brauche):
http://www.amazon.de/gp/product/B005J3X1QI/ref=oh_details_o02_s02_i01?ie=UTF8&psc=1

Kleine Tasche (Platz für Kamera mit Objektiv, Ersatzakku und ggf. ein paar Filter) => habe ich zusätzlich zur mittelgroßen Tasche gekauft, für unterwegs (Ausflug, Zoo etc.), falls weder externer Blitz noch Wechselobjektive gebraucht werden und die andere Tasche zu groß ist:
http://www.amazon.de/gp/product/B004YAJBZC/ref=oh_details_o01_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Sehr gutes "Immerdrauf"-Universalzoom, siehe auch meine Rezension zu diesem Objektiv (mit Vergleich zu den Objektiven SAL 18-55 und SAL 18-250). Ein Kit mit dem 18-135 gibt es für die A58 leider anders als für die A57 (noch?) nicht) => lohnt sich, obwohl es etwa genauso teuer ist, wie die Kamera selbst:
http://www.amazon.de/Sony-SAL-18135-18-135mm-3-5-5-6-Objektiv/dp/B0084YK05Y/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1372096495&sr=1-1&keywords=sal+18-135

Lichtstarke Festbrennweite (35 mm / 1.8) => für Aufnahmen bei wenig Licht oder wo der Blitz stört (wird hoch gelobt; ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob sich der Kauf für mich wirklich gelohnt hat; Objektiv ist sehr gut, aber ich nutze es fast nie, weil das 18-135 meist völlig ausreicht):
http://www.amazon.de/Sony-SAL-35F18-Objektiv-35mm-Filtergewinde/dp/B003XU4B4A/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1369221123&sr=1-1&keywords=35F18

Telezoom (55 - 300 mm) => wenn man nicht schon das 55 - 200 mm Kit-Objektiv oder das 18 - 135 mm hat; ansonsten lohnt sich der Brennweitengewinn m.E. eher nicht; ist aber grds. deutlich besser als das 55 - 200):
http://www.amazon.de/Sony-SAL-55300-Objektiv-Telezoom-DT-Objektiv/dp/B008PCVE78/ref=sr_1_5?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1369221043&sr=1-5&keywords=55300

Diese Rezension wird von mir gern aktualisiert und verbessert. Vielen Dank für Wertschätzung, Tipps und Kritik!
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am 29. Mai 2016
Ich bin seit drei Jahren im Besitz der Sony a58 und habe mit ihr annähernd 8000 Aufnahmen gemacht. Die Kamera hat sich im gesamten Zeitraum als zuverlässiger Begleiter erwiesen. Bedienelemente und Mechanik funktionieren heute wie am ersten Tag. Das Kunststoffbajonett, das dem Plastik-Look der Kamera die Krone aufsetzt, hat ungezählte Objektivwechsel überstanden.

Das SLT-Konzept der Sony konnte mich vollends überzeugen: Allein die Möglichkeit, im elektronischen Sucher (!) die eben geschossenen Fotos – auch stufenweise vergrößert – anzusehen und zu prüfen, ist für mich der entscheidende Vorzug dieser Kameragattung. Vorbei die Zeiten, da ich im Sonnenlicht stehend die größten Probleme hatte, auf dem rückseitigen Monitor einer Kamera überhaupt etwas zu erkennen.

Die a58 wurde im März 2014 von der Stiftung Warentest mit „befriedigend“ bewertet. Da die Stiftung ausschließlich das stets mitgelieferte, mittelprächtige „Kit“-Objektiv für ihre Untersuchung herangezogen hat, darf man die Aussagekraft dieses Urteils getrost in Frage stellen. Tatsächlich liefert die Kamera mit hochwertigen Objektiven, die nicht die Welt kosten müssen (Tests in der photozone und beim fabelhaften Kurt Munger), nach meinem Dafürhalten eine im APS-C-Segment kaum zu übertreffende Bildqualität. Die zuschaltbare Kontrast-Optimierung (DRO) der Sony hat daran erheblichen Anteil.

Keine Wunder vollbringt die a58 in Sachen Bildrauschen. Wer mit den 20 Megapixeln der Kamera Großformatiges im Schilde führt, sollte es bei max. ISO 800 belassen.

Mein Fazit: Vom Preis her mag die Sony a58 ins „Einsteiger“-Segment passen, Leistung und Ausstattung werden indes weit höheren Ansprüchen gerecht. Fünf Sterne!

Ein Grund, die Kamera NICHT zu kaufen: Mit einem Objektiv, das einen Back- oder Frontfokus aufweist, ist man angeschmiert. Die a58 bietet diesbezüglich keine interne Korrektur.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. August 2014
☛ Vorwort

Ich bin ein Einsteiger im Bereich der Fotografie habe mich jedoch sehr intensiv mit der Materie sowie mit den gängigen Modellen für Einsteiger beschäftigt. Letztendlich habe ich mich für die Sony Alpha 58 entschieden. Da Kitobjektive in der Regel keinen guten Ruf genießen (so auch das der A58), habe ich mir zusätzlich das Tamron 17-50 gekauft. Eines sei schon mal im Vorfeld gesagt: Ich habe den kauf der Sony Alpha 58 bis Heute (Kaufdatum: Februar 2014) nicht bereut, sondern bin ganz im Gegenteil absolut begeistert.

☛ Die Sony-Technik

Bei der Alpha 58 handelt es sich nicht um eine "gewöhnliche" Spiegelreflex-Kamera (kurz DSLR) sondern um eine von Sony eigens entwickelte Technik - DSLT (... single lense translucent). Hierbei wird im Gegensatz zur DSLR der Spiegel nicht umgeklappt um das Licht auf den Sensor zu leiten. Bei Sony ist der Spiegel, wie es der Name bereits vermuten lässt, lichtdurchlässig. Ein Umklappen ist somit nicht notwendig. Alle, welche sich für die Technik genauer interessieren seien an dieser Stelle auf das Internet verwiesen. Des Weiteren Sony typisch ist, dass sich, im Gegensatz zu vielen Mitbewerben, der optische Bildstabilisator im Kameragehäuse und nicht im Objektiv befindet. Somit werden alle Objektive stabilisiert.

☛ Sucher

Außerdem besitzt die Alpha 58 keinen optischen, sondern einen elektronischen Sucher. Sucher? Das ist das "Guckloch" durch das Ihr schaut, wenn Ihr ein Foto schießen möchtet. In meinen Augen ist dies ein riesen Vorteil. Ihr seht kein Bild, welches über Optiken, Spiegel, etc. in den Sucher umgelenkt wird ... stattdessen seht ihr das tatsächliche digitale Foto, welches im Augenblick auf dem Sensor "liegt". Dabei habt Ihr einen Abdeckung von vollen 100 Prozent. Das bedeutet, dass Ihr tatsächlich alles seht, was später auch auf dem Foto zu sehen ist. Bei vielen optischen Suchern hingegen liegt die Abdeckung meist unterhalb von 100% was dazu führt, dass man im Sucher nicht das komplette Foto sieht was zu Problemen führen kann (kann durch etwas Übung jedoch vermieden werden). Ein weiterer Vorteil des elektronischen Suchers: Ihr habt alle Informationen im Sucher sichtbar. Also während Ihr euch das Motiv im Sucher zurecht legt habt ihr volle Übersicht über Verschlusszeit, Blende, Histogramm und und und. Es ist nicht notwendig ggf. nochmal auf das Display zu schauen um Einstellungen zu kontrollieren. Wenn Ihr nun etwas anpassen möchtet könnt Ihr bequem "im" Sucherbild durch die Menüs navigieren und die gewünschten Einstellungen vornehmen. Das ist einfach nur klasse sage ich Euch!

☛ Bildqualität

Die Bildqualität, welche sich mit dem Kit-Objektiv, erreichen lassen sind bei moderaten Lichtsituationen ausgesprochen gut. Wird es jedoch zunehmend dunkel offenbaren sich leichte Schwächen des Kit-Objektivs. Hier kommt das zusätzlich erworbene Tamrom ins Spiel. Dies ist jedoch nicht Gegenstand der Rezension. Kurz und knapp: Die Bildqualität der A58 + Kitobjektiv ist sehr gut. Selbst bei hoher ISO-Empfindlichkeit ist kaum Bildrauschen zu erkennen. An dieser Stelle möchte ich ebenfalls auf den Autofokus zu sprechen kommen. Dieser verfügt über 15 Felder, wobei drei davon Kreuzsensoren sind. Durch die SLT-Technologie ergibt sich eine im Vergleich zu SLR Modellen erhöhte Geschwindigkeit beim Nachführen des AF. Das ist insbesondere beim Erstellen von Filmen nützlich. In einem Extra-Modus (auswählbar über das Auswahlrad) lassen sich erstaunliche 8 Bilder pro Sekunde aufnehmen. In diesem Modus sind jedoch keine weiteren Einstellungen konfigurierbar. In den normalen Modi sind hingegen 3 Bilder pro Sekunde möglich.

☛ Display

Das zwar etwas klein geratene Display der A58 ist für die erste Bewertung der geschossenen Fotos ausreichend. Jedoch ist das Display der größte Kritikpunkt der Kamera. Dieses könnte doch gerne etwas größer ausfallen. Weniger störend, jedoch auch nicht optimal ist die Auflösung des selbigen. Man sollte jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass es sich hier um ein Einsteigermodell handelt. Lobenswert hingegen ist die Möglichkeit das Display zu schwenken (nicht seitlich). So lassen sich auch bequem Fotos von oben auf ein Motiv erstellen oder Fotos direkt vom Boden aus zu schießen.

☛ Software / Bedienung

Die Menüführung der Kamera ist meiner Meinung nach ausgesprochen Benutzerfreundlich. Ein über das Wahlrad eingestellter Modus wird auf dem Monitor mit einem kleinen Begleittext angeführt. Hier wird dem Nutzer aufgezeigt wofür der gewählte Modus vorgesehen ist, welche Einstellungen manuell und welche automatisch getätigt werden.
Des Weiteren verfügt die Kamera über ein detailliertes Handbuch, welches sich über das Navigationskreuz der Kamera anwählen lässt. Hier gibt es Tipps zu diversen Szenen und wie man diesen am besten entgegen kommt um ein optimales Foto zu erhalten. Selbstverständlich können auch einfach Fotos in einem der beiden Automatik-Modis erstellt werden - wenn es mal schnell gehen muss.

☛ Zusammenfassung und Fazit

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen noch einmal die positiven sowie negativen Aspekte, die mir im Laufe der Zeit an der Sony Alpha 58 aufgefallen sind aufzulisten.

Positiv aufgefallen ist mir...

✔ Ausgezeichnetes Preis/Leistungs-Verhältnis
✔ Gute Ergonomie dank geformten Handgriff
✔ Vorteile durch den hochauflösenden elektronischen Sucher
✔ Sehr intuitive Menüführung
✔ Sehr Einsteigerfreundlich durch Hilfetexte
✔ Nützliche Szenemodi
✔ Vergleichsweise schneller Autofokus
✔ Full-HD Videoaufnahmen in 1080i
✔ Anschluss eines externen Mikrofons möglich (unüblich in der Klasse)
✔ Kompatibel mit 256 GB Speicherkarten
✔ Sehr gute Bildqualität
✔ Schwenkbares Display
✔ Gute Verarbeitung
✔ Schneller Zugang zu den wichtigsten Funktionen dank FN-Taste
✔ Sehr schnelle Serienbildaufnahme
✔ Über die App "RCCDroid(Pro)" ist die Kamera fernsteuerbar

Negativ aufgefallen ist mir...

✗ Etwas klein geratenes Display
✗ Bajonett leider nicht aus Metall
✗ Serienbildaufnahme nicht mit voller Auflösung
✗ Geringe Auflösung des Displays (nicht des Suchers!)
✗ Keine Umprogrammierung von Tastenbelegungen möglich

Somit komme ich zu folgendem Fazit:

Die Sony Alpha 58 ist eine Einsteigerkamera, welche ohne Mühe auch im Bereich der Fortgeschrittenen mitspielen kann. Sie liefert hervorragende Bildqualität zu einem unschlagbaren Preis. Dabei fallen lediglich der etwas klein geratene Monitor sowie dessen Auflösung (etwas) negativ auf. Das vergeht jedoch recht schnell und man gewöhnt sich daran. Im Vergleich zu den Einsteiger-Konkurrenten von Nikon und Canon hat die Sony eindeutig die Nase vorn! Es ist DIE digitale DSLR bzw. DSLT für Einsteiger und Fortgeschrittene. Empfehlenswert ist ein kleiner Geldpuffer für ein weiteres Objektiv und ggf. einer Tasche für den sicheren Transport.

Absolute Kaufempfehlung!
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am 28. Dezember 2014
Ich habe mir einige Wochen Zeit gelassen, um jetzt ein Urteil aus Erfahrungswerten abzugeben. Dieses gute Gerät ist für fast jeden Fotografen geeignet. Ohne Fotoerfahrung eignen sich die Einstellungen "intelligente Automatik" und "überlegene Automatik", um gute Fotos zu bekommen. Das ist möglich, weil die Kamera auch bei schlechten Lichtverhältnissen mit den ISO-Einstellungen sehr variabel ist. Bis ISO 3200 ist noch alles in Ordnung.
Auch die Einstellung T8 Tele-Zoom Serienaufnahme ist sehr brauchbar. Ich bin absolut überrascht, welch gute Bildqualität auch bei schnell bewegten Motiven entsteht.
Ich habe mir das MECABLITZ 44 AF-1 von Metz dazu gekauft und festgestellt, dass die Kamera und das Blitzgerät sehr gut miteinander kommunizieren.
Meine Empfehlung: Beides gehört zusammen, also klare Kaufempfehlung.
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am 24. Juli 2016
Die Kamera habe ich mir im November 2014 als Einstiegskamera für meine fotografischen Ambitionen gekauft. Sie hat viele Fotoprogramme und Einstellmöglichkeiten, die man zwar als ambitionierter RAW-Fotograf nicht braucht, aber doch nette Spielereien darstellen, wenn man mal Lust drauf hat. Die Zwei-Finger-Bedienung im manuellen Modus kann etwas umständlich wirken, wenn man andere Kameras kennt, die das besser gelöst haben. Sie ist sehr leicht - viele Kamerakenner, denen ich sie gezeigt habe, waren erstaunt. Sie fühlt sich gut an und ist ordentlich verarbeitet, hier habe ich nichts zu beanstanden.

Die Schwenkmöglichkeiten des Displays sind sehr eingeschränkt, aber bisher habe ich mehr Möglichkeiten nur selten vermisst. Der Bildschirm wirkt vielleicht etwas klein geraten, war für meine Zwecke bisher aber immer ausreichend. Die Auflösung des Bildschirms halte ich für ausreichend, aber trotzdem sollte man stets in der Nachbetrachtung die Bilder maximal vergrößern, um Unschärfen zu erkennen. Da ich keine Displayfolie verwende, ist der Bildschirm bei mir leicht zerkratzt, was mich aber nicht weiter stört. Der Sucher ist zum Zweck der Akkueinsparung sehr nützlich, allerdings hat mir der Näherungssensor zum Ausschalten des Displays regelmäßig zu nervös reagiert, weshalb ich die automatische Umschaltung ausgestellt habe. Die Menüführung über Kameratasten ist ausreichend einfach, wenn man sich einmal eingelesen und daran gewöhnt hat. Was mir noch dringend fehlt, ist ein künstlicher Horizont. Gerade bei dem unflexiblen Display und der Verzeichnung bei kleineren Brennweiten (Kit-Objektiv) ist es oft nicht leicht, gerade Bilder hinzubekommen.

Die Kamera war auf vielen Reisen dabei, auch Wandertouren durch alpine Landschaften und hat sich dabei als recht robust erwiesen. Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und auch leichter Regen außerhalb der Schutztasche (nicht im Lieferumfang) haben ihr nichts anhaben können. Der Akku hält heute, nach tausenden von Fotos, noch so lange wie am ersten Tag und ist flott (<2h) aufgeladen. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Bilder ist ausreichend schnell, Serienbildaufnahmen funktionieren einwandfrei.

Bisher hat sie sehr schöne Fotos gemacht, wenn das Licht mitspielte. Mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv (18-55 mm, f/3,5 - je nach Brennweite aber auch nur f/4,5) kam sie jedoch recht schnell an ihre Grenzen. Bilder verwischten schnell oder verrauschten, weil der ISO-Wert hochgedreht werden musste. Ab ISO 3200 empfinde ich das Rauschen als unangenehm. Wenn ich mich schon beim Kauf mit Fotografie besser ausgekannt hätte, hätte ich wohl gleich das Kit-Objektiv veräußert und mir dafür eines mit mehr Lichtstärke besorgt. Inzwischen habe ich zwei Festbrennweiten (35 und 50 mm, je ca. 140 €) mit f/1,8, die ich je nach Bedarf auswechsle. Die Bilder werden bei jeder Lichtstärke um Klassen besser! Hier also eine dringende Empfehlung für die Zeit direkt nach dem Erwerb.

Als störend fiel mir recht bald der bei schlechteren Lichtverhältnissen deutlich gelbstichige automatische Weißabgleich auf. Hier muss ich häufig nachjustieren, um natürliche Farben zu erzeugen. Bei hellem Tageslicht funktioniert der AWB aber sonst einwandfrei. Mit den neuen Objektiven und einiger Fotoerfahrung würde ich sagen, dass mir die minimale Verschlussgeschwindigkeit von 1/4000 ein wenig zu lang ist. Das aber ist schon Jammern auf hohem Niveau und bedeutet wohl lediglich, dass ich langsam aus dieser Kamera herauswachse. Wenn das Geld stimmt, werde ich es dann mit einer Kleinbild-Kamera versuchen, deren Vorteile ich gerade sehr zu schätzen lerne. Aber ich schweife ab ... Ein weiteres Defizit ist die fehlende Anzeige, wenn Kreativmodi eingestellt sind. So hatte ich aus Versehen einmal die "Spielzeugkamera" drin und konnte tagelang nicht herausfinden, woher die Vignettierung und die unnatürlichen Farben kamen (siehe das Büffel-Bild). Eine längere Internetrecherche brachte den Hinweis. Eventuell wäre eine Funktion hilfreich, die die Default-Einstellungen wiederherstellt.

Mir gefällt die Technologie des teildurchlässigen Spiegels gut. Die Kamera löst dadurch im Vergleich zu Klappspiegeln deutlich leiser aus und man kann beim Filmen fokussieren. Ob der immer beschrieene Lichtverlust stört, kann ich nicht einschätzen; da scheint mir das schwache Kit-Objektiv der größere Übeltäter zu sein. Mit den neuen Linsen hatte ich bisher keine Einschränkungen zu verzeichnen.

Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass ich die A58 im November 2014 für rund 350 € inklusive Tasche gekauft habe. Wodurch sich die erhebliche Preissteigerung von über 80 € seitdem rechtfertigt, entzieht sich meinem Verständnis.

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Fazit: Die Kamera hat mich zu einem echten Sony-Fan im DSLR/DSLT-Bereich werden lassen. Der Body ist super verbaut und überraschend leicht - also auch für Wanderungen und Ausflüge geeignet. Der Sensor und die Software sind hervorragend und können problemlos mit den Platzhirschen von Nikon und Canon in dieser Klasse konkurrieren. Das macht sie zu einer exzellenten Einsteigerkamera. Zum Sternabzug führen das schwächelnde Kit-Objektiv (18-55 mm) und der bei schwachem Licht sehr gelbstichige Weißabgleich. Für den Preis von 350,00 € (November 2014) ist die Kamera ein sehr gutes Angebot. Für den jetzigen Preis (ca. 430 €) wahrscheinlich immer noch okay, wobei ich die Marktpreise der Konkurrenz gerade nicht verfolge.

Anbei noch ein paar Fotos, die u.a. zeigen, dass man mit der Kamera und dem Kit-Objektiv bei entsprechenden Einstellungen und mit einer ruhigen Hand bzw. einem Stativ oder einer Ablage auch bei schlechteren Lichtverhältnissen brauchbare Bilder machen kann. Freilich ist der Ausschuss recht hoch.
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am 9. September 2016
Ich habe bei diesem lieferanten die Sony a58 bestellt,da Ich die kamera kenne und sie gut finde aber leider durch ein missgeschick so beschaedigt habe das sie nicht mehr zu reparieren ist.jetzt kommt der clou die kamera wurde trotz nachfrage von Mir und amazon ohne eine antwort nicht zugestellt.fuer die kamera gebe ich 5 punkte.fuer den verkaeufer Keinen nicht empfehlenswehrt.
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am 1. Oktober 2014
Die Kamera ist hier ausführlichst besprochen worden und ich will hier keine Komplettrezension schreiben, sondern nur ein paar subjektive Aspekte einbringen. Vorwegschicken möchte ich, dass ich von der Kamera wirklich begeistert bin - auch, weil mir klar ist, dass es ein Einsteigermodell ist, von dem man nicht allen Schnickschnack erwarten kann, die das Topmodell einer Produktlinie bietet. Deshalb führt auch keine meiner kritischen Anmerkungen zu einer Abwertung. Man bekommt hier einfach jede Menge Spaß fürs Geld.

Haptik:
Ich habe im Laden (ja ja: Im Laden gucken, bei Amazon bestellen... Mir kommen die Tränen. Der Laden ist ne riesige Kette, die mit den kleinen Händlern damals auch nicht zimperlich war) die preislich vergleichbaren Modelle von Canon und Nikon in der Hand gehabt und die A58 hat sich einfach perfekt in meine Pfoten geschmiegt. Obwohl sie deutlich schwerer war als die anderen. Einmal angefasst und zehn Bilder geschossen und meine Entscheidung war eigentlich schon gefallen. Ich hätte vorher nicht für möglich gehalten, dass das meine Entscheidung so beeinflussen würde. Tipp: ausprobieren!

Zubehör:
Objektive für diese Kamera brauchen keinen Stabilisator, weil ja schon einer in der Kamera ist. Dementsprechend lassen Fremdhersteller den Stabilisator für die Sony-Version ihrer Objektive (teilweise?) weg. Dadurch wird das Objektiv - naaaa?! - genau: teurer! Warum? Keine Ahnung... Naja okay, wer sich mal umschaut, sieht, dass alle Welt mit Nikon- und Canon-Kameras umherläuft. Alle anderen Marken sind im Spiegelreflex- (jaaaaa: und SLT-)Bereich im Vergleich Exoten. Eine 1,8er 50-mm-Festbrennweite gibt es dementsprechend bei Canon für (Stand heute) 92, bei Nikon für 110 und bei Sony für 151 Euro. Tipp: Könnte sich lohnen, vorher zu schauen, was man alles braucht - und den Preisvergleich dann für das Gesamtpaket anzustellen.

Technik:
Ich kenne jemanden, der wollte ein Handy kaufen. Der Verkäufer hat ihm gesagt: "Das alte Modell kann fast alles, was das teure neue Modell auch kann. Und das, was das neue Modell kann, was das alte Modell nicht kann - das können Sie nicht!" Super Beratung! Wer keinen Plan von Fotografie hat, der braucht NICHTS, was diese Kamera nicht auf der Pfanne hätte. Wer sich super auskennt, braucht dagegen diese Rezension nicht :-D Nein, also im Ernst: wer die Gewichtung vom ersten gegenüber dem zweiten Slave-Studioblitz in der Kamera vorgeben muss - der weiß auch so, dass er in ner anderen Preisklasse suchen sollte. Wem das nichts sagt, der findet hier alles, was er braucht und noch viel mehr (bei der Konkurrenz im gleichen Segment aber sicherlich auch).

Ein paar Details:
a) Das Menü wurde von manchen als unübersichtlich empfunden - ich finde es sehr durchdacht. Viele wichtige Funktionen sind relativ schnell und unkompliziert zu erreichen. Klar kann man sich immer noch zwei, drei frei belegbare Tasten mehr wünschen - mir zum Beispiel könnte das Löschen mehrerer Bilder etwas weniger umständlich sein - dafür kommt man hier mit einem Klick an den Weißabgleich, die ISO-Verstellung, die Belichtungskorrektur und mit einer anderen Taste (der Fn-Taste) in ein schnelles Menü für zahlreiche andere Einstellungen. Nebeneinanderliegende Tasten haben unterschiedliche Formen - ein Plus in der Blindbedienung.
b) Serienbilder: Die beworbenen 8 Bilder pro Sekunde gehen nur in einem bestimmten Modus, in dem die Auflösung automatisch auf 5 Megapixel reduziert wird. Gerade mal getestet: das hält sie dann in JPEG-Fine-Kompression 18 Bilder lang durch (in einem ersten Test 13 Bilder lang, Class-10-SD-Karte). In RAW (nur in den "normalen" Modi verfügbar) bricht die Geschwindigkeit nach vier Bildern ein (gleiche Class-10-Karte). Das ist jetzt kein standardisierter Test und ich hab auch nur die eine Karte, aber gut. Es soll Profikameras geben, die um die 130 RAW-Bilder in Serie schaffen. Vielleicht verkaufe ich mein Auto und kaufe mir so ein Teil. Ähm nein.
c) Elektronischer Sucher: Als ich bei einem Freund zum ersten Mal in einen elektronischen Sucher geschaut habe, fand ich das Bild flimmerig und viel zu elektronisch. Hat ungefähr drei Minuten gehalten, der Eindruck. Inzwischen fällt mir das gar nicht mehr auf - und dass mir die Kamera das Sucherbild auch bei ganz wenig Licht (abschaltbar) noch so aufhellt, dass ich mein Motiv erkennen kann, das möchte ich nicht mehr missen. Ich würde einen elektronischen Sucher heute - auch wegen der Vielzahl an eingeblendeten (ausblendbaren) Einstellungen, der Fokuslupe, der an die gewählte Belichtung angepassten Vorschau auf das spätere Bild usw. nur noch ungern gegen einen optischen eintauschen wollen.
d) ISO-Automatik: Die ISO-Automatik lässt sich nicht begrenzen. Manche finden das schlimm, andere sagen: lieber ein verrauschtes Bild als ein verwackeltes. Geschmackssache. Super finde ich die Möglichkeit, auch bei wenig Licht noch aus der Hand zu fotografieren, indem man die Kamera mehrere (eigentlich unterbelichtete) Bilder mit kurzer Belichtungszeit schießen und sie zu einem gut belichteten Gesamtbild verrechnen lässt. Heißt "ISO Auto" mit einem Kästchen um das "ISO". Kann man hier aber schlecht reintippen, das Kästchen.
e) Kurzzeit-Synchro und Abblendtaste: Mit geeigneten Blitzgeräten kann die Kleine auch Kurzzeit-Synchronisation. Nett für Portraits im Freien. Ich habe mir den Nissin i40 gekauft, damit klappt es problemlos (nur bei einem einzigen Testbild gab's Streifen - aber mal ehrlich: ab und zu mal ein Ausschussbild gibt es immer!). Und eine Abblendtaste hat die Kamera auch. Keine Ahnung, ob das heute vielleicht auch im Einsteigersegment normal ist. Meine D60 hatte jedenfalls keine und auch sonst keine Kamera, die ich je hatte. Insofern trägt sie zu meiner Zufriedenheit durchaus bei.

Tja, das waren nun wie gesagt ein paar relativ unsortierte Assoziationen. Ich bin einfach sehr zufrieden mit dieser Kamera und wollte das einfach nicht unveröffentlicht lassen. Auch wenn schon klar ist, dass es nicht unbedingt nur am super Kochlöffel liegt, wenn jemand akzeptables Essen zubereitet: mit dieser Kamera gelingen mir meine bislang besten Fotos!
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