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Farbe: weiß|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich habe lange überlegt, unter welchen Voraussetzungen ich die Sony BDV-N9100WW rezensieren soll, denn für denjenigen, der bereits das eine oder andere Heimkinosystem aufgebaut und eingerichtet hat, ist dieses System sicher nichts mehr. Deswegen gehe ich davon einfach mal davon aus, dass der Käufer dieser Anlage einfach Filme genießen möchte und sich nicht durch komplizierte Installationen arbeiten will.

Bereits im letzten Jahr hatte Sony in kleinen Musik-Kompaktanlagen wie der CMTV50 die ersten Ferrofluid-Boxen weltweit eingeführt. Ich war daher umso gespannter, wie die neue Technologie in einem vollständigen Heimkinosystem ankommt. Denn wirklich überzeugt hatten mich die Boxen damals nicht. Nun führt Sony diese Technologie in kompakten Heimkinosystemen wie der BDV-N9100WW fort. Hier handelt es sich um eine Komplettanlage, Tuner und 3D BD-Player sind in einem Bauteil untergebracht.

Die BDV-N9100WW ist optisch auf den ersten Blick ein echter Hingucker. Alles erstrahlt in hochglänzenden weißen Kunststoff, abgesetzt mit blauen Einfassungen. Sony gibt an, sich beim Design von Bergkristallen inspiriert haben zu lassen. Ein netter Effekt und dem Design angepasst sind die Leuchtdioden am Fuß der Boxen, die im Betrieb blau aufleuchten. Beim Einlegen einer BD-Disc oder DVD fährt die Abdeckung zur Seite und gibt das Laufwerk frei.

Sony-typisch bei Kompaktanlagen ist das gesamte System innerhalb von 30 Minuten einsatzbereit. Das liegt am simplen Zusammenbau der Boxen und an der farblichen Zuordnung sämtlicher eigenentwickelter Stecker. Jede Box hat eine farbige Markierung und das dazugehörige farbige Kabel. Dessen anderes Ende wird in den entsprechenden, ebenfalls farblich markierten Steckplatz am Receiver eingesteckt. Weiterhin ist jede Box mit ihrem jeweiligen Aufstellplatz gekennzeichnet. So wird vermieden, dass der Hubschrauber hinten links erklingt, obwohl er vorne rechts durch Bild fliegt. Zum Aufbau ist eine übersichtliche Schnellstartanleitung beigelegt, die vollständige Anleitung gibt es nur als PDF-Download auf der Sony Website.

Die Surround-Boxen sind als Funkboxen angegeben, so dass das umfangreiche Verlegen von Kabeln entfallen kann. Diese Aussage stimmt so jedoch nur zur Hälfte. Denn mitgeliefert wird ein Funkempfänger, der zwar die beiden hinteren Boxen ansteuert, dennoch müssen diese mit dem Empfänger verkabelt werden. So kommt man je nach baulicher Gegebenheit doch nicht umhin, den einen oder anderen Kabelkanal zu verlegen, um hässliche Flatterleinen hinter dem Sofa zu vermeiden. Für den ungewöhnlichen Fall, dass man tatsächlich keine Möglichkeit hat, die Surround-Boxen hinter dem Sofa zu platzieren, kann man tatsächlich auch alle vier Boxen neben dem TV aufstellen. Der "All Front Setup" genannte Modus bietet dann zumindest noch virtuellen Raumklang.

Kommt man mit den Kabeln noch gut zurecht, entpuppt sich das nicht den Standard Rack-Maßen von 43,5 Zentimeter entsprechende System als echtes Problem. Mit 48 Zentimetern Breite passt es in kein klassisches Phonoregal. Es muss also direkt in Front des Bildschirms aufgestellt werden. Gleiches gilt für den Center-Speaker. Auch dieser ist mit 36 Zentimetern sehr breit. Man muss demnach für dieses System über ein ausreichend großes Phonoregal verfügen, da System, Center-Box und TV entsprechend platziert werden müssen. Problematisch kann bei dieser Art der Aufstellung dann obendrein die Höhe der beiden Sony-Komponenten werden. Denn mit jeweils 7,9 Zentimetern verdecken sie unter Umstanden den IR-Empfänger des TV. Das System verfügt im Gegensatz zu diversen Soundbars nicht über die Möglichkeit, das TV Signal zu empfangen und an den TV durchzureichen.

Die Einrichtung des Systems ist wie die Aufstellung eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Ähnlich wie sämtliche Yamaha-Komponenten verfügt die Sony über ein Mikrofon zum Einmessen. Dabei wird nach Aufstellung der Boxen das Mikro an der üblichen Sitzposition abgelegt und die Routine gestartet. Kurz darauf hat das System alle Positionen der aufgestellten Boxen erfasst und dem Raumklang steht nichts mehr im Wege. Besitzer einer Playstation 3 oder PSP werden sich im Onscreen-Menü sofort heimisch fühlen, denn Sony hat die XrossMediaBar (XMB) auch hier integriert. Diese ist so übersichtlich strukturiert, dass weitere Einstellungen völlig unkompliziert zu erledigen sind.

Das System verfügt trotz WiFi über einen Netzwerkanschluss, einen analogen Audio-Eingang, einen optischen Eingang und nur drei HDMI-Plätze, von denen der HDMI-Out ARC fähig ist (Audio Return Channel = Audiorückkanal). Dieser wird mit dem TV verbunden. So kann der TV bei normalem Fernsehempfang seinen Ton auch über die Anlage wiedergeben. Hier scheint es aber ein Problem mit der CEC-Technologie (Consumer Electronics Control) zu geben. Denn eigentlich soll die Anlage sich automatisch einschalten, sobald der TV angeschaltet wird. Dies passiert aber nicht und die BDV-N9100WW muss ebenfalls manuell angeschaltet werden. Dies wäre aber nicht das Problem. Viel schlimmer finde ich, dass das System gute 30 Sekunden benötigt, bevor es erkennt, dass der Ton nun nicht mehr über die TV-Lautsprecher, sondern über die Boxen der Anlage ausgegeben werden soll. Bis dahin herrscht absolute Stille.

Stereo-Fans werden mit der BDV-N9100WW wahrscheinlich nicht wirklich glücklich. Denn egal ob Musik über Audio-CD, einen USB-Stick, per NFC über das Handy, über DNLA aus dem heimischen Netzwerk oder gestreamt per Bluetooth vom iPad abgespielt wird, es werden immer alle Boxen angesteuert. Es gibt keinen Direct-Modus, der echten Stereoklang nur über die beiden Frontlautsprecher anbietet. Dennoch deuten die Lautsprecher bei der Musikwiedergabe schon an, was sie können. Der Bass ist kräftig, hier beeindrucken besonders die Tieftöner der beiden Frontlautsprecher. Die Stimmwiedergabe ist realistisch.

Vollständig in ihrem Element ist die BDV-N9100WW dann bei Blu-ray-Filmen. Neben einem gestochen scharfen Bild trumpfen die Ferrofluid-Boxen hier erst richtig auf und bringen die Einrichtung zum Vibrieren. Stellvertretend für viele Filme, die zum Test durch die Anlage gelaufen sind, erwähne ich hier Star Trek, Prometheus, Jack Reacher, Iron Man und die Men in Black. Bei Dialogen erfolgt eine gute Wiedergabe über den Center-Speaker, die jedoch gelegentlich etwas kraftlos klingt. Der Raumklang ist geradezu faszinierend, gerade bei Actionszenen. Man ist mitten im Geschehen, ohne dass jedoch die Surround-Boxen zu dominant sind. Der Bass ist fast schon als übermäßig zu bezeichnen und dies ist das einzige Problem der Anlage. Im Kino mag eine Explosion oder ein anderer donnernder Effekt in voller Lautstärke gewollt sein, im heimischen Wohnzimmer kann das jedoch zu Stress mit der Nachbarschaft führen. Es gibt jedoch leider keine Möglichkeit, den Bass in der Lautstärke zu regulieren.

Integriert in das System ist ein Tuner. Im Gegensatz zu den kleineren Musikanlagen von Sony wird neben der obligatorischen Wurfantenne auch ein Kabeleingang geboten. Hier ist die Suche und Speicherung der Lieblingssender kinderleicht und innerhalb weniger Minuten erledigt. Zusätzlich gibt es einige nette Spielereien, auf die man als Anwender heute nicht mehr verzichten möchte. Dazu gehören ein Internetbrowser sowie verschiedene kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste. Selbstverständlich stellt Sony hier mit dem hauseigenen Sony Entertainment Network einen Großteil des verfügbaren Angebotes für Apps, Videos und Musik. Außerdem gibt es zur besseren Steuerung des Systems und des Browsers auch eine gut funktionierende App namens TV Side View für Apple und Android Geräte.

Macht die Sony vieles aufgrund ihrer Unkompliziertheit richtig, so stehen auf der anderen Seite aber Dinge wie das fehlende echte Stereo und das Sony-eigene Steckersystem. Offensichtlich möchte man den Betrieb der Boxen nur an Sony Geräten sicherstellen. Könnte man die Boxen noch an anderen Receivern betreiben, scheitert man beim Subwoofer und dessen fest installiertem Kabel. Dazu kommt das nicht normgerechte Maß der Anlage, das die Unterbringung in einem Phonotisch oder Rack unmöglich macht. Weiterhin leidet unter der diagonalen, nach hinten laufenden Form des Receivers die Lesbarkeit der Anzeige.

Ich persönlich finde das Design trotzdem gelungen, gerade das hochglänzende Weiß in Verbindung mit den blauen Einfassungen macht das System zu einem Blickfang. Aber dies ist mit Sicherheit Geschmackssache. Entscheidend ist, was am Ende heraus kommt und hier wird neben vielen technischen Gadgets wie einem Internetbrowser klanglich und optisch eine Menge für den Filmfan geboten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Juni 2013
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Sony BDV-N9100WB wird in einem riesen (!) Karton geliegert, der unhandlich und schwer ist - bitte beachten Sie dies, falls Sie die Lieferung in der Post-Filiale abholen müssen!
Beim Auspacken fällt einem direkt die gute Polsterung und die qualitativ hochwertig anmutende Oberfläche der Geräte auf.
Die Lautsprecher sind schmaler und höher als ich es mir vorgestellt habe, machen aber einen schicken und soliden Eindruck.
Der Center hat eine gute Größe um auch problemlos unter einem TV aufgestellt zu werden.
Der Subwoofer macht einen etwas "verlorenen" Eindruck, hier bin ich "gewaltigeres" gewohnt, aber gut, erstmal testen und dann urteilen!

Alles lässt sich gut mit den beigefügten Kabeln aufbauen und leicht verbinden, selbst für Anfänger sollte dies kein Problem darstellen.

Blu-Ray:

Angeschaltet und als erstes eine Blu-Ray getestet - Herr der Ringe Teil 1 - um auch den Bass zu testen (Szene, wo der Ring vom Finger geschlagen wird und eine Druckwelle entsteht). Ok, gut der Bass ist zwar da aber nicht überwältigend, aber das sollte man von diesem Set auch nicht erwarten. Ordentliche Subwoofer, die so etwas hinbekommen, kosten teilweise mehr als das ganze Set von Sony!

Die Tonqualität bei Sprache und Effekten ist wirklich sehr gut, klar und präzise. Es fehlt etwas das Volumen, aber für die filigrane Erscheinung der Lautsprecher ist das Ergebnis schon sehr gut.

Die Bildqualität ist sehr gut, ich bilde mir ein, dass diese etwas besser ist als von der PS3. Die Details sind etwas definierter. Mehr Auflösung kann ich leider mit meinem TV nicht darstellen. Hier könnte ich mir vorstellen, dass ein 4K-TV die Vorzüge des Sets noch deutlicher darstellen kann!

DVD:

Als zweites habe ich eine DVD getestet, auch hier: Herr der Ringe Teil 1.
Das Bild ist sichtbar schlechter als von der Blu-Ray, aber wesentlich (!!) besser als ohne Upscaler auf der PS3.

Der Klang ist auch hier nicht satt und druckvoll, aber klar und gut strukturiert. Hier merkt man den Unterschied zwischen DVD und Blu-Ray. Jedoch kann man sagen, dass das Set das beste aus einer DVD rausholt und sogar noch verbessert - vor allen Dingen in Sachen Bildqualität!

Musik:

Natürlich muss man auch mal testen, was die Lautsprecher aus der heutigen Musik so rausholt, welche ja mehr auf iPods und Autoradios abgestimmt ist, als auf eine qualitativ hochwertige Wiedergabe in den eigenen 4 Wänden.

Das Ergebnis zeigt, dass aktuelle Musik von der Bravo Hits recht druckvoll und klar wiedergegeben wird.
Legt man jetzt allerdings eine CD ein, die für eine hochqualitative Wiedergabe erstellt worden ist, merkt man, dass das Set nach unten hin limitiert ist - dies ist wahrscheinlich auch der Grund für den fehlenden Druck im Bass - und Orchester nicht die Plastizität und Bühne erhalten wie auf einer "richtigen" Anlage.

Fazit:

Das Set ist sein Geld wert. Blu-Rays, DVD und aktuelle Musik wird brillant und zur vollen Zufriedenheit wiedergegeben. Lediglich bei hohen Ansprüchen und komplexerer Musik ist dieses Set nicht die richtige Wahl, allerdings muss man dann auch gut das 10-fache Ausgeben!

Insgesamt eine klare Kaufempfehlung für's Designer-Wohnzimmer. ;-)
Wer noch zusätzlich einen 4K-TV besitzt, wird sicher noch andere Vorteile des Sets nutzen können, daher ist die Zukunftstauglichkeit sehr hoch!

Warum dann "nur" 4 Sterne? Weil mir einfach die Plastizität bei "guter" Musik und der Bassdruck bei bestimmten Szenen fehlt - aber für die Dimensionen des Sets macht es alles "richtig".
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TOP 50 REZENSENTam 25. Juli 2014
All-In-One-Lösung mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (Rezension inkl Übersicht der Produktlinien)

Ich habe im letzten Jahr bereits das "Sony BDV-N7100WB 5.1 Blu-ray Heimkinosystem" bewertet, dessen Leistungsmerkmale "1000Watt / 4k UltraHD Upscaling / 3D / W-LAN, Bluetooth, NFC" sich nicht umsonst ähnlich lesen wie jene des "Sony BDVN9200WB", das ich jüngst bewerten musste. Es wird mit "1200 Watt, 4K UltraHD Upscaling, 3D, Wireless-LAN, Bluetooth, NFC, Spotify" ganz treffend grob umschrieben wird.
Wer sich bei Amazon die diversen Produktbilder zu den BDV-Geräten ansieht, dem fällt auf, dass diese beiden Geräte ganz offensichtlich aus einer Gerätelinie stammen und ein sehr ähnliches Design haben. Überhaupt gleichen sich die aktuellen Sony-Heimkinoanlagen sehr stark - es fällt also Otto Normalkunde inzwischen schon etwas die Unterscheidung schwer. Ich werde daher diese Rezension auch bei den im weiteren Verlauf besprochenen weiteren Modellen posten.
Dem geneigten Leser stellt sich nämlich vielleicht auch an dieser Stelle - wie mir - die Frage "Was ist da jetzt der große Unterschied?" -- denn das BDV-N7100 kostet knapp 500-550 Euro, während das BDVN9200WB immerhin mit knapp 750-800 Euro zu Buche schlägt und man andere Geräte schon für 300 Euro bekommen kann, während sich die Produktbeschreibungen sehr ähnlich lesen. Am Beispiel des Vergleichs zwischen N7100 und N9200 gesagt: Ist der Unterschied wirklich in den 200 Watt "Leistungsunterschied" zu finden? Oder ist der Unterschied nur im Design?

Vorweg ist zu sagen, dass das N9200 vom N7100 gesehen aus der "nächsten" Gerätegeneration kommt. Die "2" statt der "1" deutet es an. Optisch ist der Unterschied minimal - die "neue" Generation kommt leicht (wie umschreibe ich das jetzt?) "abgekantet" daher und verzichtet am eigentlichen Player inzwischen zugunsten einer etwas dezenteren Lösung auf das blaue Glas-Inlet im rechten Teil des Gehäuses. Weiterer Grund für die Abkehr von diesem markanten Designmerkmal: Man nutzt nun bei den Standlautsprechern mehrfarbige LEDs, um so eine Art "Ambilight" zu ermöglichen.
Das Design jedoch ist immer noch Geschmackssache: Mancher mag es, mancher eben nicht. Darüber lässt sich viel diskutieren, wenn man möchte. Bei dem weißen N7100 jedenfalls, das wir bei uns immer noch im Einsatz haben, hat mir gerade der blaue Farbtupfer bzw. das blaue Licht am Gerät gefallen - es ist ein guter Kontrapunkt zum ansonsten eher gediegenen, zurückhaltenen Design. Macht sich in unserem Wohnzimmer besser als jedes schwarze Klavierlackwunder. Daß ich dafür auf die weiter unten noch angesprochenen "Vielfarben"-LEDs verzichten muss, damit kann ich leben.

Lassen Sie uns kurz auf die vorhandenen Gerätelinien eingehen und danach die wichtigsten Features des N9200 genauer betrachten. Das macht in meinen Augen mehr Sinn, als an dieser Stelle noch einmal die Produktbeschreibung der jeweiligen Sony-Geräte durchzukauen und den Inhalt etwaiger anderer Rezensionen zu wiederholen.
Sony hat also im "Ferrofluid"-Geräte-Segment ("N") eine neue Gerätegeneration, die sich aufteilt in N5200, N7200 und N9200. Die Vorgänger sind demnach N7100 und N9100. Von dem N5200 gibt es, wie es scheint, keinen direkten Vorgänger, sondern hier nimmt wohl das BDV-N590 den Platz ein - nageln Sie mich aber auf diese Gleichsetzung nicht fest. Zu dem bisherigen N8100 gibt es bisher scheinbar keinen Nachfolger.
Da sich die Anlagen innerhalb der jeweiligen Produktlinie wie ein Ei dem anderen gleichen (alle Geräte - beider Produktlinien - können Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, haben Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) und man hier auf den ersten Blick (und auch tatsächlich auf den zweiten Blick) nur den Unterschied "Die Lautsprecher sind anders" erkennen kann, lohnt sich ein vergleichender Blick durchaus: Je nachdem, was Sie überhaupt in Ihrem Wohnzimmer "unterkriegen" können, lohnt es sich ggf. "nur" ein N5200 oder N7200 zu kaufen und auf die "Türme" des N8200 und N9200 zu verzichten. Innerhalb der Gerätelinie steigt mit "der Nummer" primär die Größe (und Qualität) der mitgelieferten Lautsprecher; die Anzahl bleibt bedingt durch Dolby 5.1 übrigens immer gleich: 5 Lautsprecher (4 stehende, einer liegend) + ein Tieftoneffekt-Lautsprecher (= Subwoofer). Davon für diese Betrachtung relevant sind eigentlich nur die vier Satellitenlautsprecher.
Grob lässt sich hierzu generationsübergreifend sagen:
- N590/N5200 hat quasi vier "Mini"-Satellitenlautsprecher; Leistung: 1000 Watt
- N7100/N7200 hat vier halbhohe Lautsprecher; Leistung ebenfalls 1000 Watt - Unterschied zum N5200: die Lautsprecher sind beleuchtet und die hinteren Lautsprecher sind per eigenem WiFi angebunden*
- N8100/(...) hat zwei halbhohe Lautsprecher und zwei (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1000 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)
- N9100/N9200 hat vier (hohe) Standlautsprecher; Leistung: 1200 Watt (beleuchtet, wiederum mit WiFi-Anbindung*)

Außer den hier dargestellten "N"-Geräten findet man im Moment zudem noch Geräte wie das NF7220 (ein Dolby 2.1-System mit 150 Watt auf der Basis der "N"-Linie) und das NF720 bzw. das NF620 (ebenfalls Dolby 2.1, dafür aber 400 Watt). Alle drei ebenfalls mit den sehr guten Ferrofluid-Lautsprechern.
Die etwas günstigere "E"-Gerätelinie setzt auf "normale" Lautsprecher ohne Ferrofluid und "WiFi Anbindung"*. Auch diese Linie macht Dolby 5.1 und ich höre bei Bekannten (die ein E6100 haben) keinen großen Unterschied, weshalb diese Geräte für Preisbewusste durchaus eine Alternative zur "N"-Linie darstellen könnten: Mit Geräten wie dem E6100 (4 Standlautsprecher, 1000 Watt), dem E2100 (4 kompakte Lautsprecher, 1000 Watt) und E4100 (2 kompakte, zwei Standlautsprecher, 1000 Watt) ist die Linie ganz ähnlich aufgestellt wie die "N"-Linie. Auch hier gibt es 2.1-Versionen - nämlich das EF420 (analog zum NF720; 400 Watt) und das EF1100 (analog zum NF7220; 150 Watt).
All diese Geräte haben gemein, dass sie als Präfix das "BDV" tragen - also Blu-Ray-Player beinhalten. Wer noch auf DVDs setzt, der findet sich im "DAV"-Segment wieder, das ich hier aber nicht weiter diskutieren möchte. Die Geräte aus diesem Segment (z.B. TZ715 und TZ140) können auch Dolby 5.1, wirken aber neben den BDVs nicht nur wegen des DVD-Players irgendwie antiquiert.

* "per eigenem WiFi angebunden" heißt in diesem Zusammenhang, dass hier die hinteren Lautsprecher an einem zusätzlichen Bauteil angestöpselt werden, das per WiFi mit dem eigentlichen Player verbunden ist. Vorteil: man muss die Kabel für die hinteren Lautsprecher nicht wie früher an den Wänden entlang um den kompletten Raum legen.

Sie merken: Sony hat eine Menge Geräte auf dem Markt, die für Sie potentiell in Frage kommen könnten. Die konkreten Unterschiede werden jedoch nicht wirklich augenfällig. So ist für Otto Normalkunde z.B. die Abgrenzung zwischen N7100 und N7200 recht schwer erkennbar: Macht es hier Sinn, sich das "neuere" Modell zu kaufen? Sieht man sich das N9100 und das N9200 an - macht es dann auch Sinn, sich das E6100 anzusehen?
Ich möchte zunächst mit einem großen "Jein" antworten. In meinen Augen macht es Sinn, sich - vor die Entscheidung gestellt - auch mal für das N7100 statt für das N7200 zu entscheiden, wenn man ein paar Euro sparen möchte. Man erhält fast das Gleiche - das N7100 ist das N7200 abzüglich einiger Zusatzfeatures und zuzüglich eines "blauen" Farbtupfers. Bei der Entscheidung zwischen dem N9100 und dem N9200 sieht es ähnlich aus, wobei man sogar das E6100 als Alternative berücksichtigen sollte, wenn man denn damit leben kann, dass man für die hinteren Lautsprecher einiges an Strippen ziehen muss und die Ferrofluid-Lautsprecher nun einmal im direkten Vergleich besser klingen als das, was die "E"-Linie mitbringt (aber, Hand aufs Herz: wie oft vergleichen Sie zwei Anlagen "nebeneinander"?)
Innerhalb der einzelnen Produktlinien können Sie sich einfach davon leiten lassen, was Sie als "zu klein", "zu groß" oder "passend" für Ihr Wohnzimmer empfinden.
All den genannten Produkten ist übrigens gemein, dass man sie relativ einfach aufbauen und konfigurieren kann. Sony setzt hier auf Einfachheit, wenngleich man im Nachhinein auch hin und wieder doch mal nach "Feature xyz" suchen muss, weil die Menüs manchmal unübersichtlich sind, so sind Sony-Geräte doch beispielhaft für Usability.

Zu den Features:
Die oben beschriebenen Produktmerkmale der N-Linie (Dolby 5.1, 4K, 3D, Full HD, Ferrofluid-Lautsprecher, Triluminos Colour, NFC, Bluetooth, WLAN, 4K-Upscaling) sind eigentlich selbsterklärend. Falls Sie hier konkrete Fragen haben, so kommen Sie doch bitte auf mich zu - ich möchte dringend vermeiden, hier in die 1000ste Wiederholung der Inhalte anderer Rezensionen zu verfallen.
Bei der neuen Generation der N-Linie ist jetzt "Spotify" hinzugekommen, wobei ich noch am prüfen bin, ob mein N7100 nicht nach dem letzten Software-Update (die übrigens recht regelmäßig kommen) auch Spotify streamen kann. Es ist gut möglich. Die Ferrofluid-Lautsprecher sind beispielhaft für "gute Lautsprecher"-Qualität. Daran hat sich auch in der neuen Generation nichts geändert. Vor allem sind die Dinger übrigens robust - haben bei uns einen etwas chaotischen Umzug ohne Probleme überlebt (und ja, sie sind uns herunter gefallen). Doch zurück zu den "neuen" N-Geräten: Sie können jetzt so eine Art "Ambilight". An der Rückseite der Standlautsprecher sind jetzt LEDs befestigt, die je nach Einstellung im Takt oder nach entsprechenden anderen Merkmalen "situativ" ein anderes Licht abgeben. Erinnert halt stark an Ambilight (von Philips), ist aber noch Meilen davon entfernt. Hier aber Obacht: Die Komponenten sind ja alle da - es kann sich durch Softwareupdates durchaus einiges tun.
Im Zusammenspiel mit anderen Sony-Geräten (z.B. Bravia-Fernsehern) geben sich die BDVs aller Linien nicht nur als Musterschüler, sondern plötzlich als Branchenprimus. Hier spielen die Geräte ihr volles Potential in Bezug auf Triluminos, 3D und (wenn vorhanden) 4K aus. Unser Toshiba-Fernseher kommt mir hier manchmal wirklich wie eine Bremse vor.
Sehr vorbildlich übrigens - ich merke es an, bevor ich es vergesse: Bei den "teureren" BDVs von Sony liegen in der Regel Fernbedienungen bei, die nativ mit Bravia-TVs "sprechen" und diese bedienen können. Die großen Hersteller wie Toshiba und Samsung (etc.) werden auch abgedeckt - und das auch bei Sat-Receivern. Man kann also am Ende ggf. alles über eine Fernbedienung steuern.

Zu dem N9200 möchte ich noch kurz gesondert anmerken, dass ich das bisherige N7100 nur deshalb nicht dagegen ausgetauscht habe, weil das Konzept der "großen" Standlautsprecher nicht in mein Wohngefühl bzw. mein Konzept von meinem Wohnzimmer passt. Wir haben viel Weiß im Wohnzimmer und die weiße Version des N7100 passt hier perfekt ins Konzept - die zwei relativ kompakten Lautsprecher neben dem Fernseher sieht man kaum - die beiden anderen verschwinden hinter einer Heizungsblende. Damit kurz zum Thema Robustheit: ich empfehle es zwar jetzt bewusst niemandem (Motto: "jeder ist seines eigenen Wärmestaues Herr"), aber man kann den Player gut in der Schublade von z.B. einem BESTA von IKEA verschwinden lassen. Mit einer günstigen "IR-Verlängerung" vom Grabbeltisch (ca. 15-20 Euro) kann man den Player dann quasi "unsichtbar" machen. Bisher hatte ich mit Wärmestau etc. keine Probleme. Dito bei den Lautsprechern hinter der Heizungsblende: Sie stehen recht nah an der Heizung und arbeiten trotzdem problemlos. Einzig mit dem "WiFi"-Konnektor würde ich an Ihrer Stelle vorsichtig sein: Das Gerät hat so viele Luftlöcher, dass es geradezu "deck mich nicht ab!" schreit.

Fazit für das N9200:
Glatte 5 Sterne für die sehr gute Preis-Leistung (trotz des hohen Preises). Im Vergleich mit den anderen Geräten der Serie wären 4,5 Sterne vielleicht eher sinnvoll, da der Leistungsprung von den definitiv mit 5 Sternen zu bewertenden N7100/N7200 vielleicht die paar Hundert Euro Unterschied nicht ganz rechtfertigt. Wer im Vergleich zum N9200 günstiger fahren möchte, der sollte sich (wenn er/sie/es mit kleineren Lautsprechern leben kann) zunächst in der Produktlinie "nach unten" umschauen, ggf. auf den Preis eines Gerätes aus der "letzten" Generation gucken und dann - wenn diese Preise noch zu hoch sind - in der E-Linie gucken. Die ist auch noch gut und definitiv auf einem 4-Sterne-Niveau (daher werde ich diese Geräte auch entsprechend bewerten, falls ich diese Rezension auch dort platziere).

Das N9100 im Kontext dieser Rezension:
Sehen Sie es bitte als die günstigere (weil ältere) Version des N9200 an. Ansonsten geben sich die Geräte kaum etwas, was Leistung, Verarbeitung oder Feeling angeht. Nach unten sind viele Wege offen - z.B. das N8100 und das N7100 oder N7200 -- falls ihnen die vier großen Standlautsprecher zu groß sind. Preis-Leistung ist wirklich gut; man kauft hier definitiv (wie von anderen Rezensenten angemerkt) gehobene Mittelklasse zu einem wirklich fairen Preis.

Falls diese Rezension für Sie "hilfreich" war, so bewerten Sie sie doch bitte auch so. Für Anregungen und Fragen steht Ihnen die Kommentarfunktion zur Verfügung. Ich werde mich bemühen, schnell zu antworten. Sollte Ihnen der etwas generalisierende Ansatz dieser Rezension mißfallen, so bedenken Sie bitte, dass angesichts der Unübersichtlichkeit der Produktlinien für viele Kunden eine weitere "dieses Detail gefällt mir und dieses nicht"-Rezension, die sich an subjektiven Merkmalen wie der Verpackung oder der angeblichen oder tatsächlichen "Klangqualität" abarbeitet, wenig hilfreich sein würde.

Nachtrag zur 5200W:
Dank "Thomas P." wurde ich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht, der die Beurteilung der 5200 natürlich nachhaltig beeinflussen könnte: Das Gerät hat auch (!) kabellose Rear-Lautsprecher. Hier scheint "nur" die Baugröße der Komponenten und das Fehlen der LED-Beleuchtung im Vergleich zu dem 7200 den Ausschlag zu geben.
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am 27. Februar 2014
Ich habe lange nach einer geeigneten Heimkinoanlage gesucht und mir verschiedene Anlagen angesehen. Ich habe einen Samsung TV (6510) und deshalb habe ich mir die Samsung HT-F9759W, HT-F6550W sowie von Bose die V25 (neu Lifestyle 525)sowie V35 (neu Lifestyle 535) angesehen.

Vom Aussehen kam Samsung jedoch nicht in Frage (billiges Plastik). Vom Sound her gar nicht so schlecht und halt voll kompatibel zu meinem TV. Jedoch braucht man 2 x Smart TV usw. ? Meines Erachtens nicht. Wichtig ist doch eigentlich nur eine Anlage mit eigenem W-LAN für Software-Updates usw.

Ein wichtiges Auswahlkriterium war für mich u.a. auch die kabellosen Surround-Lautsprecher. Dies kann Bose nicht mehr anbieten. Ich wollte die V35 fast schon kaufen, jedoch dann kam heraus, dass die Bose SL2 Wireless Surround Link gar nicht mehr lieferbar sind (Probleme wohl mit der EU-Norm -> Stromfresser). Ersatz ist von Bose z.Z. nicht geplant.

Bei detaillierter Analyse stellte ich fest, dass wirklich alle sinnvollen Feature bei Bose Zusatzprodukte/Adapter benötigt. Will man z.B. Internet-Radio, dann braucht man einen zusätzlichen Adapter. Natürlich hat Bose auch keinen eigenen Blue-ray-Player. Also Fazit, kein komplettes Gesamtsystem von Bose möglich.

Letztendlich fand ich dieses System von Sony. Sie sieht nicht nur wirklich toll aus (echter Hingucker), sondern auch der Klang ist wirklich sehr gut und das für einen unschlagbaren Preis.

Bei mir funktioniert auch das Zusammenspiel von TV-Fernbedienung und dieser Sony Fernbedienung. Schalte ich den Fernseher mit der Samsung Fernbedienung aus, so schaltet sich automatisch auch das Sony Heimkinosystem aus und umgekehrt. Verbindung bei mir über ARC-HDMI.

Über das Menü kann man auch erreichen (z.B. bei einem klassisches Musikstück auf CD), auf Stereo umzuschalten. Also man kann die hinteren beiden und den Center Lautsprecher abschalten.

Ich kann daher diese Anlage nur weiterempfehlen. Das einzige beschriebene Manko ist die etwas lange Initialisierungszeit nach dem Einschalten. D.h., man hört für ca. 5 sek. den TV-Ton, dann ca. 15 sek. nichts und dann erst kommt der Sony 5.1 Sound.

Alles andere Punkte wie z.B. bezgl. der Kalibrierung (super einfach), der Verpackung usw. sind ja schon mehrfach beschrieben worden.
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am 19. November 2013
Ich habe lange nach einer geeigneten Heimkinoanlage gesucht und mir viele Anlagen angesehen. Hier kam es uns sicher auf die Funktionen und den Sound an, aber wir wollten auch eine Anlage, die vom Design gut zu unserer Wohnzimmereinrichtung passt. Leider gibt es am Markt nicht viele vom Design ansprechende Anlagen. Die meisten sind schwarz, was bei 6 Lautsprechern und einer Zentraleinheit ziemlich auffallend ist. Wir wollten eine Anlage möglichst in der Farbe weiß und somit kamen wir sehr schnell auf dieses Angebot.
Insgesamt sind Klang, sowie Design für uns optimal gelungen, insofern können wir 5 Sterne vergeben und die Anlage empfehlen, insbesondere, wenn alle Aspekte (Klang, Funktion und Design) wichtig sind.
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Zunächst war ich schon erstaunt über das bei Amazon angegebene Gesamtgewicht von 10 kg.
Das kann nicht sein dachte ich und richtig: Gesamtgewicht 36 kg.
Gut, dass die Jungs von Hermes schon die Treppe damit rauf waren. Allein lässt es sich ob der Gesamtgröße und Unhandlichkeit schlecht tragen.

Designtechnisch hat man sich im Hause Sony wieder ordentlich ins Zeug gelegt.
Und das ist gar nicht mal so einfach wenn man bedenkt dass auch akustische Berechnungen mit in das fertige Produkt einfließen müssen. Sony hat diesen Spagat sehr gut gemeistert.

Nun wollte ich es mir natürlich mit dem Aufbau und den Einstellungen so leicht wie möglich machen und suchte nach der Bedienungsanleitung. Leider auch in meinem Karton vergebens. Da diese Anlage sehr neu ist, gehe ich aber davon aus, dass Sony wenigstens auf der Internetseite nachbessert.

Also was blieb mir anderes übrig als aus dem reichen Fundus meiner eigenen Erfahrungen zu schöpfen und selbst die Einstellungen vorzunehmen.
Anbei liegt ein Mikrofon zur Selbsteinmessung der Anlage. Ich stehe solchen Sachen immer sehr skeptisch gegenüber. Das liegt auch daran, dass jeder Mensch unterschiedliche Höreigenschaften besitzt was das Mikrofon logischerweise nicht weiß. Bei Anfängern sicher eine gute Sache um die ersten Einstellungen elektronisch einregeln zu lassen, der Purist setzt hingegen auf sein Gehör.

Sehr gut finde ich die kabellosen Surround Boxen. War bei mir zwar nicht nötig da die Kabel schon lagen, aber für manche Wohnungen ein echter Glücksfall. Unansehnliche Kabelschächte entfallen somit.

Klang:

Nun hatten wir ja hier schon so einiges an Anlagen stehen und können die Sonyanlage schon in die gehobene Mittelklasse einordnen.
Die Höhen kommen sehr gut rüber und der „Grummelbass“ kann sich durch den starken Subwoofer auch hören lassen. Einzig im Mittenbereich kam mir die Anlage ein wenig zu flach rüber.
Hier muss man aber Kompromisse aufgrund der Bauform machen.
Aus voluminöseren Boxen kommt logischerweise auch ein besserer Sound.
Aus diesem Grund kann die Sonyanlage auch nicht mit Konkurrenten wie Teufel oder gar Nubert mithalten. Allerdings kosten dort auch schon zwei Boxen soviel wie diese Anlage im Gesamten.
Aber für die Ersteinrichtung der Wohnung ist diese Anlage richtig gut.
Schlägt man doch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:
-CD – MP3
-DVD
-Blu Ray (3D)
- Radio
-Internet
- Streaming per Bluetooth
Eigentlich gibt es hier fast nichts, was nicht mit den aktuellen Standards verknüpfelbar wäre.
Und sogar noch zukunftsorientierte, auf 4K basierende Bildübertragung.
Das konnte ich nicht testen, da auch ich leider noch nicht über ein solches Gerät verfüge.
Aber so ist man schon für die Zukunft gerüstet.
Zum Player lässt sich noch ausführen, dass er Blu Rays insbesondere auch 3D Blu Rays sehr flott einliest. Im Moment das schnellste Gerät hier im Hause.
Die Bildqualität ist sonytypisch sehr gut. Allerdings hängt das natürlich auch immer mit dem angeschlossenen TV zusammen und somit lässt sich diese Aussage nicht pauschalisieren.
In der Summe hat man hier eine sehr gute Anlage für den gehobenen Hörgenuss.
Besser als Bose (Cubespeaker-System) – schlechter als Nubert. Eben ein Mittelding für einen durchaus beachtenswerten Gesamtpreis.
Sehr gute 4 Sterne!
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am 26. November 2014
Ich bin mit der Anlage sehr zufrieden ! Das einzige was mich stört ist das wenn ich einen Film über den Blue ray player laufen lasse bild und ton 1 sekunde verschoben sind ! Nutze ich aber meine ps4 oder xbox one habe ich dieses problem nicht mit der anlage .
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Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Bevor ich hier anfange meine Lobgesänge anzustimmen, muss ich auf eine Kleinigkeit hinweisen, die diesem ÜBERgerät den einen Stern raubt.
Das ist die fehlende Bedienungsanleitung. Es gibt eine kurze Montageanleitung und eine kleine Einführung in welche Buchse welches Kabel gehört (das hätte man sich allerdings wirklich schenken können). Aber sonst ist man schön sich selbst überlassen. Selbst eine Suche im Internet war bisher erfolglos.
Aber es gibt doch ein paar Sachen, die ich gerne noch mal nachgelesen hätte, da sie sich mir nicht von selbst erschliessen. Ich würde z.B. gerne noch was über die verschiedenen Sound Pre-Sets wissen. Oder die Konfiguration der Fernbedienung für den Fernseher genauer nachgelesen (als es im Menü geschildert ist).

Aber zum Gerät selber:
Man bekommt einen riesigen Carton in dem alle Elemente separat in Styropor eingepackt sind. Also Transportschäden sollten hier eher selten vorkommen.
Nachdem ich alles ausgepackt hatte hielt mein Sohn eine quadratische Box hoch und fragt was das ist. Im Gedanke gerade damit beschäftigt, wie ich die Kabel für die Surround Lautsprecher auf die andere Seite des Zimmers bekomme, konnte ich diese Frage erst mal nicht beantworten.
Wie sich später herausstellte, war das der Empfänger für die kabellose Übermittlung des Sounds an die Surround Lautsprecher. Das ist schon mal absolut der Hammer.
Hat man alles aufgestellt und angeschlossen (was denkbar einfach geht, da jedes Kabel einen farbigen Stecker, der in die entsprechende farbige Buchse kommt) wird die Anlage mit dem mitgelieferten Mikrofon kalibriert. Auch das funktioniert einwandfrei, komfortabel und schnell.

Bis hierhin war alles leicht auszuführen. Bis hierhin gab es auch eine Anleitung. Nun findet man sich im HOME Menü wieder, welches genauso aussieht, wie bei allen anderen Sony Geräten. Sei ein Sony Fernseher, PSP, usw.
Ich glaube bei dem BDV-N9100WB hat Sony in Puncto Konektivität nichts ausgelassen. Per W LAN ans heimische Netzwerk angeschlossen und man hat Zugriff auf unzählige Online Angebote, wie.z.B. Maxdome, Love Film, fast jeder Fernsehsender bietet Online Contents an (z.B. Tagesschau). Das sind nur einige Möglichkeiten. Die Auswahl erscheint schier endlos. Hat man ein Konto beim Sony Entertainment Center kann man auch auf Musik, Filme per Stream zu greifen.
Per USB kann man einen Stick anschließen, so dass man auch Fotos auf dem Fernseher ansehen kann. Ach ja, UKW Radio geht natürlich auch.
Ich habe bestimmt auch noch nicht alles entdeckt. Wobei auch viel nur mit einem Konto richtig funktioniert.

Ach ja, natürlich kann man auch DVDs und BDs gucken. Und tatsächlich erscheinen die DVDs auf dem Sony Player noch mal eine Spur schärfer und brillanter als auf meinem DVD Player. Über die Qualität von BDs brauchen wir hier nichts zu sagen. Auf das ist natürlich brillant. (Ich bin kein Pixelzähler, sondern freue mich über ein scharfes Bild). Mangels eines 3D-fähigen Fernsehers konnte ich noch nicht die 3D Funktion testen.
Mit dem Sound muss ich mich mit unter noch etwas anfreunden. Für Filme mit Dolby Surround ist absolut klasse. Alle Boxen arbeiten sauber aber nicht zu übertrieben. Der Subwoofer gibt dem Film ein gesundes Volumen und grummelt auch richtig los wenn es sein muss, ohne unschön zu poltern und das man Angst um seine Gläser im Schrank haben muss.
Bei Musik muss ich allerdings sagen, dass mir der Klang mitunter ein wenig zu flach ist. Es gibt zwar mehrere Möglichkeiten den Sound einzustellen, aber keine gibt der Musik ein volles Klangerlebnis. Da können die doch vergleichsweise kleinen Boxen nicht mit HIFI Boxen mithalten.

Fazit:
Ein Geräte der Spitzenklasse in einem (für meinen Geschmack) schicken Design. Die Bildqualität lässt kaum Wünsche offen. Die Klangqualität im Bereich Film auch nicht. Lediglich zum Musik hören taugt das Gerät für Soundfetischisten nur bedingt.
Ich werden jetzt mit den unglaublich vielen Möglichkeiten, die dieses Gerät bietet, weiter spielen und bin gespannt, was mich noch alles erwartet.
(Ich sollte mal eine Scheibe Schinken ins DVD Fach legen. Mal gucken, ob dann ein Toast Hawaii rauskommt?! ;-) Ich glaube ja!)
Wenn man dann vielleicht irgendwann noch mal eine Bedienungsanleitung bekommt gibt es auch 5 Sterne.
Edit 22.05.2013: Die Anleitung gibt es im (nun) im Support Bereich auf der Homepage von Sony.
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am 28. Januar 2015
Ich hatte vor dieser Anlage ein 5.1 System von Teufel mit AV Receiver, aber die ganzen Kabel und der klotzige AV Receiver störten mich sehr und so bin ich zum Kompaktsystem Sony bdv n9100 gestoßen Eigentlich wollte ich das Sony bdv n9200 holen aber wo ich es bei einem Kollegen probe gehört habe war ich nicht so begeistert. Der Bass war nicht so meins, und so war klar das n9100 muss es sein. als es da war angeschlossen alles eingestellt und wow, ich bin echt beeindruckt für mich liegt das System klar vor dem n9200. Ich habe gelesen das der Center sich nicht richtig ins klang-bild einfügen soll was ich Jets nicht bestätigen kann den alles lauft in Harmonie und es entsteht ein tolles klang-bild. auch gegenüber dem Teufel System das gute 1,500€ gekostet hat kann ich keinen unterschied feststellen, und auch bei hohen Lautstärken kann ich kein kantschen oder kratzen feststellen. Also ich muss sagen ich bin der Meinung das die Sony BDV N9100 das beste Komplettheimkinosystem auf dem Markt ist.
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am 18. Juli 2014
Habe die Anlage jetzt 1 Monat und bin wirklich zufrieden.
Um kurz die +, - aufzuzählen

Positiv:
- Tolles Design
- Toller Sound!
- Gutes Bild
- Tolle Funktionalität

Negativ:
- Wifi hat mich nicht überzeugt. Extrem Langsam
- Menüführung beim Internetbrowser umständlich und sehr langsam
- Lüfter wird teilweise recht laut (so das man es in leisen Szenen wahrnimmt)
- Abspielgerät recht groß (man sollte das nicht unterschätzen)

Fazit:
Eine tolle Anlage für wirklich gutes Mittelklasse-Heimkinoerlebnis.
Das Design ist wirklich hammer und sieht sehr edel aus.
Schnelles abspielen via Handy per Bluetooth und weitere tolle Möglichkeiten (Bsp. I-Net Radio)
Funktionalität ist allgemein sehr gut.
Leider schwächen in Programmführung des Browsers und Gerätegeschwindigkeit
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