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Kundenrezensionen

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In unsere Familie werden viele Videos gedreht: Die älteste Tochter macht das professionell mit mehrere Panasonic Profi-Cameras und hat uns diese Woche ihre neue und sündhaft teuere "AG-HPX 250 EJ Profi" vorgeführt. Privat benutzen wir u.a. eine einfache Sony HDR-CX 305E, zwei PL708, eine Panasonic SD909 und nun auch, seit eine Woche, diese X929.
Es sind wirklich excellente Video-Kameras. Manchmal unterstützen wir unsere Tochter bei Veranstaltungen und machen Nebenaufnahmen mit den PJ 780 oder den o.g. Panasonic für "Inserts", die dann eingefügt werden. Wenn man damit umgehen kann, sind die Bilder hinsichtlich Schärfe, Kontrast, Helligkeit und Farbe den der zehmal teuerere Profi-Kamera eigentlich ebenbürtig. Das vorab.
Die neueste Sony PJ780 ist vielleicht bei lowlight einen Tick besser als die Spitzen-Panasonic im Consumer-Bereich, aber das führt auch dazu, dass die Bilder oft zu hell sind und ausserdem, sind die manuellen Kontrollmöglichkeiten kaum vorhanden.

Bei diese Panasonic gibt es erstaunlich viele Funktionen und Möglichkeiten, die einen Hauch von Profi-Feeling vermitteln:
Zunächst gibt es vorne links, einen winzigen Hebel "Camera function", der bei jeden Druck eine andere Funktion auf dem Focusring verlegt, und zwar in der Reihenfolge: Focus, White balance, Verschlußzeit und Blende bzw. gain oder Helligkeit.
Das ist natürlich nicht vergleichbar mit eine Profi-Camera, wo diese Funktionen und andere wie Tonstärke pro Kanal etc. direkt an getrennte Bedienungselementen steuerbar sind, aber immerhin kann man sie steuern, und zwar unkompliziert und ziemlich effizient, je nach Aufnahmesituation. Beherrscht man diese Möglichkeiten, kann man in Prinzip ziemlich die Effekte erzielen, die man mit einer Profi-Kamera eben direkt bewirkt.
Ein wichtiger Punkt ist z.B. die Schärfe-Verlagerung von Fern- zum Nahbereich oder umgekehrt, was man mit anderen Camcorder nicht ohne weiteres machen kann, weil diese alles scharf stellen, ob nah oder fern.
Dabei wird man - im übrigens sehr scharfen Sucher - durch blaue Kantenanhebung bei optimaler Schärfe unterstützt.
Weiter kann man die Farbtemperatur und Helligkeit nicht nur über die white balance, sondern durch herumspielen an der Sensorempfindlichkeit verändern. Erscheint z.B. Holz zu rötlich, kann man den "gain" auf +9 oder +15 dB stufenweise anheben bis die Farben natürlich wirken. Diese Funktion ist natürlich auch extrem wichtig bei Nachtaufnahmen um die dunklen Partien zu erhellen oder bei den hellen nicht zu übersteuern.
Ich will nicht zuviel ins Detail gehen, aber gerade diese Steuerungsmöglichkeiten machen die Attraktivität der X929.
Man kann die X929 nicht beurteilen ohne die Sony PJ780 daneben zu halten. Beide sind die Spitzenmodellen im Consumer-Bereich und z.Z. die absoluten Stars, die sich einen Kopf an Kopf Rennen liefern. Es gibt noch die Legria 30 von Canon, aber ich denke, daß sie nicht so eine grosse Rolle spielt.
Wenn Sie sehen wollen was die PJ780 nachts kann, lade ich Sie dazu ein, z.B. meine Reportage "Großbrand in Hornsdorf" beim Internet-Sender SETv anzuschauen. Sie ist ohne Zusatzbeleuchtung, externes Mikrofon oder Manipulation an der Lichtempfindlichkeit entstanden.

Gegenüber der PJ780 ist auch der Stabi der X929 nicht so wirksam und arbeitet nicht so präzis (schwenkt etwas nach am Ende der Kamerafahrt). Die Mikrofone kann man gut üerwachen, man sieht für jeden Kanal eine Balkenanzeige im Display / Sucher, aber sie sind oben im Gerät eingebaut und nicht richtig entkoppelt. Bei der PJ780 sind sie ausserhalb des Gehäuses und nach vorne gerichtet. Wer ernsthaft filmt, wird aber einen Rohde oder Sennheiser MKE400 mit Windschutz anschliessen. Den Ton kann man in dieser Klasse selbstverständlich über Kopfhöhrer "monitoren". Der Schuh-Adapter wird vorne rechts montiert, ist sehr stabil und hat Standard-Größe. Bei Sony braucht man einen Adapter.
Mit externes Mikrofon braucht die X929 sich vor der PJ780 nicht zu verstecken, sie ist auch kleiner und schlanker, und nebenbei viel günstiger.

Die X929 ist sehr scharf, aber nicht so messerscharf wie die SD909. Siehe auch Slashcam-Tests. Insider erzählen unter der Hand, dass die SD929 so gut war, dass der Absatz der Broadcast-Cameras darunter gelitten hat. Irgendwie müssen einige das glauben, wie ist es sonst zu erklären, das eine gute gebrauchte SD909 teuerer ist als damals eine neue oder als eine X929 2 Jahre später ?
Egal, Panasonic hat mit der X929 vielleicht etwas zurückgeruddert, aber sie macht nicht nur Super Bilder sondern auch Spaß.

Ganz abgesehen vom Preis und vom eingebauten Beamer der PJ780, sind beide Camcorder sehr unterschiedlich:
Die PJ780 wird den Amateur gefallen, der nicht gerne an den Einstellungen "herumfummeln" möchte, ihre Automatic macht fast alles richtig und der Stabi ist schon bemerkenswert.

Die X929 dagegen, bietet fast so viele Möglichkeiten wie eine Profi-Kamera auf kleinstem Raum und bedarf sowieso ein gutes externes Mikrofon.
M.E. wird sie dem fortgeschrittenen Amateur besser ansprechen und bietet sehr interessante manuellen Möglichkeiten.

Beide Kameras lassen sich blitzschnell ein- und ausschalten, indem man den Sucher herauszieht oder hineinschiebt.
Bei der X929 ist der Sucher nicht nach oben schwenkbar, bei der Sony PJ780 schon.

Manche kritisieren, dass die Akkus in der Kamera geladen werden müssen. Das ist m.E. absolut Nebensache. Wenn man sowieso ein Spitzengerät dieser Klasse anschafft, dann auch mit Ersatzakkus, die man über Nacht lädt.
Ich habe immer 3-4 Akkus parat davon jeweils 1 für jede Kamera mit dreifache Kapazität. Das reicht für ca. 5 Stunden. Dazu noch ein kleiner mit etwas über eine Stunde in der Hosentasche. Gute Markenakkus kosten zwischen 15 und 50 Euro, je nach Grösse. Wenn man ein Mercedes kauft, jammert man schließlich nicht darüber, dass keine Winterreifen nicht mitgeliefert werden.
Übrigens, die Akkus der Vorgänger-Modellen passen an der PJ780 und X929 !
Das ist erwähnenswert, wenn man bedenkt, daß Panasonic z.B. mit der Lumix LX3, LX5, LX7, GH2 und GH3 jeweils neue Akkus und Ladegerät einführte. Bei Sony ist es nicht anders und ich habe eine Fensterbank voll mit Ladegeräte.
Bei den Camcorder ist es anders und man spart dadurch eine Menge Geld, da fällt also nicht schwer, sich ein Paar Ersatz-Akkus zu besorgen. Thema durch !

Wenn Sie mich fragen welche der Kameras ich am liebsten habe, so kann ich diese Frage nicht beantworten: Es ist wie bei Kindern, sie sind alle anders und man möchte keins vermissen.
Also behalten wir unsere Kameras, selbst die über 10 Jahre alte Pana NV-GS400 mit 3CCDs oder die Sony CX-305E, die nicht Mal einen Kratzer haben und immer noch verdammt gute Bilder machen....da kann man sie nicht einfach für ein Appel und ein Ei verkaufen !

Ein möchte ich trotzdem auf dem Weg geben: Wenn das Geld für eine PJ780 nicht reicht, brauchen Sie nicht im Geringsten traurig zu sein, denn die Leistungen der X929 sind absolut "breathtaking" bzw. erstaunlich.
Sie müssen nur viel experimentieren und entdecken um die verborgenen Fähigkeiten dieses Wundergeräts zu entdecken.
Mein Fazit: Das Teil ist absolut genial, und dazu noch für das Geld !

Auf eins sollten Sie noch achten: Ich habe eine unserer X929 hier als "gebraucht wie neu" von Warehouse Deals gekauft, ein Paar Tage nachdem Frank Nielsen seine defekte zurückgeschickt hatte. Das war sie wohl ! Sie ist so defekt, defekter geht es nicht mehr, selbst der Ausschalter reagiert nicht mehr wenn die Kamera sich aufhängt. Da hilft auch keine andere Karte oder sonst was ! Ausserdem fehlte das Stromkabel. Also Vorsicht mit gebrauchte !
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am 24. März 2013
Ich besitze den Camcorder seit 10 Tagen und will nur meine ersten Eindrücke schildern.

Bezüglich der Bildqualität unterscheidet sie sich kaum von meiner bisherigen HDC-SD 707,
das Low-Light-Verhalten ist jedoch etwas besser geworden.
Verbesserungen gibt es vor allem bei dem besser auflösenden Sucher, bei der Bildstabilisierung
und der Möglichkeit, auch im iA-Modus die Belichtung/Farbabstimmung stufenweise zu verändern. Letzteres hat den
Vorteil, dazu nicht mehr in den manuellen Modus wechseln zu müssen,was für mich ein wesentlicher Punkt ist.
Die Wi-Fi-Funktion ist für mich nicht von Belang.
Weitere "Zugaben" wie z.B. die Wasserwaage/Horizontbegradigung sind ganz nett aber nicht unbedingt erforderlich.
Insgesamt bin ich mit dem Camcorder zufrieden, wer jedoch auf die kleinen Neuerungen verzichten kann, ist auch mit
der X 909 gut bedient.
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am 25. April 2013
Ich habe diese Cam nun seit einigen Wochen in Einsatz und bin sehr zufrieden. Ich nutze sie für Dokumentationen bei Natur und Umweltprojekten. Bild- und Tonqualitaet empfinde ich, unter Berücksichtigung der Preislage der Cam, für sehr gut, ich nutze allerdings immer ein Zusatzmikrofon.
Besonders wichtig für mich ich die Fernsteuerung der Cam mit Smartphone oder Handy mit der Wifi-Funktion.
Dies funktioniert hervorragend. Man kann die Bildqualität kontrollieren, zoomen, Fokussierung steuern, umschalten zwischen Video-und Bildaufnahmen und das im Freien über 100m Entfernung, ideal für Tieraufnahmen und Dokumentationen. Diese Cam bietet sehr viele Einsatzmöglichkeiten bei einer sehr guten Qualität der Bild-Videoaufnahmen und einem vernünftigen Preis, ich bin mit ihr sehr zufrieden und würde sie jederzeit wieder kaufen.
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am 8. Januar 2014
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Camcorder.
Hatte schon einige gute Camcorder aber der HC X929 übertrifft sie alle.
Die Videoqualität ist Spitzenklasse auch bei wenig Licht.
Farben und Belichtung stimmen. Die Konkurrenz übertreibt mir da zu sehr.
Nachtaufnahmen in der Stadt haben mich am meisten beeindruckt. ( endlich super )
Sound ist gut, mit externem Mikrofon besser.
Der Stabilisator ist auch sehr gut selbst bei 12 x Zoom.
Manuelle Einstellungen sind umfangreich möglich.
Mit der beiliegenden Software kann man Standbilder aus den Videos holen
die kaum mit einer schnellen Fotokamera möglich sind.
- Fotos sind nur bei guten Lichtverhältnissen zu gebrauchen.
- Der eingebaute Blitz ist zu schwach.
Habe mir das Patona Ladegerät mit dem VW VBN260 Akku dazugekauft,
hält bei mir ca., 2,5 Stunden.
Als Fernbedienung nutze ich mein LG G2 funktioniert super.
Trotz kleiner Mankos hat der HC X929 5 Sterne verdient.
Würde diesen Camcorder immer wieder kaufen.
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am 4. Dezember 2013
Wir haben uns diesen Camcorder wirklich lange ausgeschaut. Nachdem der Preis nun auf ein sehr gutes Niveau gesunken ist müssen wir sagen dass wir den Kauf in keinster Weise bereut haben!

Ein wirklich tolles Gerät mit vielen Einstellmöglichkeiten - gerade für schnelle Aufnahmen (wir machen viel Hundesport) und auch bei schlechteren Lichtverhältnissen ist das Gerät wirklich prima! Speicher ist absolut unproblematisch. Der Akku hingegen scheint der einzigste kleine Wehmutstropfen zu sein. Bei häufigen kürzeren Einsätzen kommt die Kamera mit knapp 50-60 Minuten aus. Dafür ist die Bildqualität wirklich 1A. Für viele Situationen bringt die Kamera zusätzliche manuelle Einstellmöglichkeiten mit. Das oftmals angesprochene Lüftergeräusch kann ich bislang nicht bestätigen. Und wenn da doch weas wäre dann kommt es vielleicht bei Stummfilmen zum Tragen. Alles in Allem ein wirklich top Gerät - EMPFEHLUNG!

P.S. Neben einem größeren Akku, einem ggf. externen Ladegerät macht eine Displayfolie durchaus Sinn, da die Kamera in vielerlei Hinsicht über den Touchmonitor bedient wird. Diese 5 Euro sollte man also als gute Investition betrachten ;-)
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am 24. Mai 2013
Nach langem Überlegen, ob ich die 909 oder 929 kaufe, habe ich mich für die Letztere entschieden. Hauptsächlich die Frage der Lichtempfindlichkeit trieb mich um. Endgültig konnte ich nicht klären, welche nun empfindlicher ist. Jetzt habe ich die Kamera schon einige Zeit und ich habe mich viel mit ihr beschäftigt. Dabei habe ich ihre Möglichkeiten kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte. Gerade die WiFi-Fähigkeit wird unterschätzt. So kann ich mein Android 4.1-Tablet-PC oder mein Android 4.0-Handy (es soll auch mit Android 2.2 laufen) zu einer Fernbedienung mit Bildschirm machen. Dazu muss nur die Image-App kostenlos aus dem Google Store heruntergeladen und installiert werden. Weiterhin muss noch ein Netzwerk eingerichtet werden, klingt kompliziert ist es aber nicht, da eine gute Anleitung vorhanden ist. Will man z.B. eine Gruppenaufnahme machen (mit eigener Beteiligung), so ist die Position, dank des Displays vom Handy oder Tablet, optimal wählbar, da ja die aktuellen Bilder der Kamera ständig zum Handy oder Tablet geschickt werden.
Die anderen WiFi-Funktionen sind komplizierter in der Anwendung. So soll es möglich sein einen Live-Stream übertragen zu können, das macht im Prinzip auch die oben genannte Funktion schon, aber das Display und der Sucher wird bei der oben beschriebenen Funktion nach kurzer Zeit abgeschaltet. Offensichtlich um den Akku zu schonen. Nein, die Live-Stream-Übertragung mit eingeschalteten Displayes geht nur über den Server und zwar auf die Seite [...] Dort muss man einen Channel einrichten, wo dann das gesendete Bild ankommt und zu besichtigen ist. Ich habe dass bisher noch nicht geschafft, obwohl meine Kamera online ist, kommt vom Server immer die Nachricht ID oder dass Password ist nicht korrekt. Aber mit dieser ID und dem Passwort melde ich mich bei ustream an. Nun gut, diese Funktion ist erstmal nicht so wichtig, aber ich kläre das und teile es dann hier mit.
Es gibt noch weitere WiFi-Funktionen. Es handelt sich dabei um eine Überwachungsfunktion und eine für DLNA-fähige Fernseher. Beide sind für mich jetzt erstmal ohne Bedeutung.
Die Bildqualität der Kamera ist hervorragend und ist mindestens semiprofessionell. Weiterhin sind Aufnahmen bei fast völliger Dunkelheit möglich. Es sind sogar helle Sterne und Positionslampen von Flugzeugen sichtbar. Ein Schwenken ist dann natürlich tödlich, da die Shutterfrequenz sehr niedrig ist. Die manuelle Steuerung ist gut durchdacht und lässt sich übersichtlich bedienen.
Der Bildstabilisator ist super. Ich habe vom Mond Aufnahmen ohne Stativ mit vierzigfacher Vergrößerung gemacht. Er bewewegte sich kaum. Der Digitalzoom profitiert von den großen Chips mit 8 MP. Es werden effektiv für Full-HD nur 2 MP benötigt. Auch für den Bildstabilisator ist es von Vorteil so viel Reserve an Pixeln zu haben, da er nicht nur optisch sondern auch digital arbeitet.
Natürlicht ist das mit den Akkus eine Sauerei. Auch ich habe schon eine Panasonic-Kamera. Deshalb gibts nur 4 Sterne. Aber ich werde sie trotzdem behalten.
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am 5. Dezember 2013
Ich filme seit 1965, erst mit Doppel-8, dann mit Super-8 und ab 1983 mit Videorecordern bzw. mit Camcordern, wie man sie heute nennt. Ich habe insgesamt um die 300 (dreihundert) Dokumentar- und Familienfilme gedreht. Davon laufen auf meinem >Kanal von Wulf Beeck< mehr als 80 (achtzig) Filme auf YouTube. Nachdem meine letzte Panasonic nach diversen Weltreisen und Drehtagen in feuchten Tropengegenden nicht mehr wirklich scharfe Filme leiferte, habe ich mich wieder für Panasonic entschieden. Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung ist der ganz ausgezeichnet wirkende Bildstabilisator. Vom Ton und Bild des Camcorders bin ich begeistert. Das sehr umfangreiche Menü muss man allerdings erst einmal erkunden, aber loslegen kann man sofort, nachdem eine Batterie angeschlossen ist. Ich arbeite allerdings seit Jahren ausschließlich mit einem Weitwinkel-Vorsatzobjektiv. Es hat etwas gedauert, den passenden Adapterring speziell für meinen bewährten Vorsatz zu finden. Aber wozu gibt es das Internet... Mein Fazit: ausgezeichnet. "Buddy" Beeck
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2013
Ich hatte bisher eine HDC-SD66, welche mir 2 Jahre gute Dienste leistete, allerdings filme ich doch eher selten und fotografiere mehr mit einer DSLR. Da die SD66 jedoch nur 50i aufnimmt und ich gerne wenn ich schon filme auch 50p Material haben wollte, bestellte ich die Panasonic 727. Diese hatte ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und machte auch einen sehr guten Eindruck. Was mir jedoch schnell aufgefallen war, die Fummelei mit dem manuellen Focus via TouchScreen ist nichts für mich. Die Scharfstellung per Tocuhklick auf das Motiv hingegen funktioniert (warum auch immer) nicht im Portraitmodus sondern nur im iA Modus. Da die Kamera mal schnell Landschaft erkannte, gab es kaum Möglichkeiten zum Spiel mit der Schärfe.

Also musste ein Camcorder mit manuellem Ring her. Die oft noch besser als die 929 bewertete Sony war mir zu teuer. Schon die 929 sprengte meinen finanziellen Rahmen für meine seltenen Videoaufnahmen. Das Zoom ist bei der 929 gegenüber der 727 nur halb so groß, dass ist schade, aber ich hoffe, dass das Objektiv der 929 somit qualitativ besser ablichtet. Die Fummelei mit dem manuellen Ring hätte Panasonic besser lösen, aber ich möchte gar nicht selber sehen wie viel besser Sony das gelöst hat, denn somit käme ich nur in die Versuchung doch den Sony zu nehmen.

Die Stabilisation hat mir bei Panasonic schon immer gefallen und glänzt auch beim 929 wieder hervorragend heraus. Warum die beiden Tasten oben am Gerät beim 727 iA und Stabi und beim 929 iA und WLAN sind weiß ich nicht. Auch hier gefällt mir die Stabitaste beim 727 oben besser. Es gibt Situationen, wo ich wegen Stativ den Stabi deaktivieren möchte. Bei einem Gerät mit Sucher, wo also das Display nicht extra geöffnet werden muss, gehört die Stabitaste eigentlich außerhalb der LCD Abdeckung. Aber auch dies werde ich verkraften.

Eine Videoleuchte wie die 727 hat die 929 anscheinend auch nicht. Es gibt keine Einstellung dazu und im Handbuch wird die Leuchte oberhalb des Objektivs lediglich als Blitzlicht beschrieben und auch erklärt. Ob die Lowlight Eigenschaften des 929 das wirklich rausreißen bezweifle ich nach meinen Tests.

Alles in allem kostet der 929 entschieden mehr als der 727 Camcorder, nämlich fast doppelt so viel. Das finde ich echt überzogen, doch wer Wert auf einen manuellen Ring legt, wird an der 929 als preiswertesten EInstieg kaum vorbeikommen. Wer die 929 in die Hand nimmt, bekommt zumindest das Gefühl eine höherwertige Kamera in der Hand zu halten.

Als Schwebestativ hatte ich mich wegen dem geringen Gewicht der 727 für das iGlide entschieden, eine kleinere Version der Glidecam HD1000. Trotz metallender Wechselplatte bekommt man auch die 929 mit ein paar zusätzlichen Karosseriescheiben gut ausgeglichen.

Persönlich finde ich, dass Panasonic bei der 929 und dem enormen Preisunterschied zur 727 hier wenigstens noch einen stärkeren Akku beilegen könnte. Immerhin ist die 929 ja eine ganz andere Klasse als die 727. Das ist aber nicht der Fall und bei max. 1,5h ist bei beiden Cams Schluß. Es sei denn man greift noch einmal kräftig in die Tasche und holt sich den großen Akku.
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am 7. Oktober 2013
ich habe die Kamera im Urlaub sehr häufig eingesetzt und bis sehr zufrieden.
Der Touchscreen ist einfach zu bedienen.
Die Menüführung ist einfach und übersichtlich.
Die Aufnahmen bei Dämmerung oder Dunkelheit sind sehr gut.

Einzige Kritikpunkte bisher:
Der Automatikmodus schwächelt, wenn starke Kontraste im Bild sind - insbesondere bei Außenaufnahmen und starkem Sonnenschein. Da muss man dann für wirklich schöne Farben manuell nachjustieren.

Der mitgelieferte Akku ist etwas schwach auf der Brust.
Der Kauf eines zusätzlichen größeren Akkus ist dringed zu empfehlen.
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am 27. Juni 2013
Ich konnte einen Panasonic HC-X929 Camcorder vergleichend mit einem Sony HDR-PJ780 und Canon LEGRIA HF G25 Camcorder testen.
Auf einem kalibrierten Monitor erscheinen die Farben des Panasonic Camcorders ausgewogen, jedoch etwas "kalt". Die Farben sind m.E. mit dem Sony Camcorder natürlicher, insbes. die Hauttöne.
Bildschärfe und Bildqualität sind auch unter schlechten Lichtverhältnissen gut. Jedoch konnte ich von der Mathildenhöhe in Darmstadt die auf der Turmspitze befindliche Fahne des ca. 10 km entfernten Bismarckturms auf der Ludwigshöhe die deutschen Farben nur auf der Aufzeichnung des Sony Camcorders klar erkennen. Die max. Brennweite bei allen getesteten Camcorders ist ca. 300 mm.
Die Bedienung des sehr kompakten Panasonic Camcorders ist sehr einfach. Die automatische Szenenauswahl, Gesichtserkennung und Focus-Tracking funktionieren gut. Jedoch muss der Aufnahmeknopf recht fest gedrückt werden um die Aufnahme zu starten bzw. zu beenden -> Verwacklungsgefahr.
Definierbare Parameter, wie z.B. Belichtung, können über den Einstellring am Objektiv vorgenommen werden, jedoch nicht so schnell wie bei dem Sony oder Canon Camcorder.
Der Bildstabilisator des Panasonic Camcorders ist effektiv, jedoch eindeutig nicht so gut wie der des Sony HDR-PJ780.
Das eingebaute 5.1 Kanal Mikrofon ist m.E. sehr anfällig für Störgeräusche (Wind- / Umgebungsgeräusche). Die Audioaufnahmen mit dem Sony Camcorder sind deutlich besser (durch akustische Zoomfunktion, Deadcat Windschutz (gehört zum Lieferumfang) und Entkopplung vom Gehäuse).
Alleinstellungsmerkmal des Panasonic Camcorders sind die kompakten Gehäuseabmessungen und das eingebaute WLAN. Die Steuerung über ein Samsung Galaxy Note Smartphone ermöglicht über größere Entfernung Livebild, Zoom und Start/Stop, jedoch keine Veränderungen den Kameraeinstellung.
Fazit:
Mit dem Panasonic Camcorder bin ich nicht vollständig zufrieden. Trotz des relativ hohen Preises werde ich den Sony Camcorder behalten.
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