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Kundenrezensionen

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am 30. April 2015
Veep ist eine amerikanische Dramedy Serie mit Julia Louis-Dreyfus (u.a. Seinfeld) in der Hauptrolle. In der Serie geht es um die Vizepräsidentin der USA und ihre Probleme mit dem Amt und täglich neuen Problemen.

Nachdem es nicht für das Amt der US Präsidentin gereicht hat wird Selina Meyer die US Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten. Und muss als erstes erkennen wie unwichtig das neue Amt in Wirklichkeit ist. Ein inkompetentes Team und drn Drang in Fettnäpfchen zu treten erschweren ihr Ihren Alltag im Staatsbüro noch um einiges.

Ich muss zugeben bei dem Thema Politik in Kombination mit einer Sitcom und Humor eher verhalten gewesen zu sein. Auf die Serie bin ich schon vor einiger Zeit gestoßen konnte mich bisher aber nicht durchringen sie mir auch zu kaufen und anzugucken. Sicherlich auch weil deutsche Versuche hier eher weniger gut waren.

Doch Veep, Ooooh Mein Gott, wie Genial Bitte schön ist Veep. Ich meine, ich weiß, wusste das Julia Louis-Dreyfus eine lustige und tolle Schauspielerin ist die nur eine Bereicherung für jede Serie oder Film sein kann. Ich liebe auch Seinfeld und Elain (gespielt von Julia Louis-Dreyfus) war hier meine Lieblings Figur. Aber wie Genial Bitte schön ist Veep, und Sie (Julia Louis-Dreyfus) in Veep.

Die Serie ist toll. Und hat mich mehr als begeistert. Und das nicht nur durch die Veep. Auch wenn Julia Louis-Dreyfus nicht nur eine geniale sondern wohl auch die ideale Besetzung für die Rolle ist. Aber auch das Umfeld, die weiteren Darsteller, die Kulissen und die Story stimmen und sind zusammen stimmig.

Die Darsteller sind durchweg gut gewählt und besetzt. Wobei ich vorher nur Julia Louis-Dreyfus kannte. Die anderen Namen und Gesichter waren mir vor Veep vollkommen unbekannt.

Die Kulissen u.a. das Büro von der Veep und ihrem Stab sehen toll und besonders sehr realistisch aus. Man könnte hier auch eine ernstgemeinte Serie über die Veep produzieren oder Biden (den aktuellen (2015) US Vizepräsidenten) hinsetzen und arbeiten lassen. Was mir auch gefällt (und bei den ähnlichen deutschen Produktion immer geärgert hat) ist das man erschafft versucht es trotz des Formats (Sitcom) alles realistisch wirken zu lassen. Zum Beispiel man sehe sich nur mal die Auto Fahrten (samt Karawane) an.

Die Story ist weder überzogen noch aufdringlich sondern sehr dezent. Die Darsteller stehen im Vordergrund und tragen auch die Geschichten. Das ist sicherlich Mutig (gerade zu Beginn gewesen) und zu Recht erfolgreich geworden.

Die Blu-Ray Veröffentlichung kann hier gut mithalten. Man bekommt auf zwei Blu-Ray DVDs alle 8 Folgen der ersten Staffel samt Extras. Die Folgen sind jeweils auf den zwei Blu-Ray DVDs verteilt (4 und 4).
Ein Booker oder eine Übersicht über die Folgen bekommt man ausserhalb des Blu-Ray Menüs nicht. Hier aber kann man bei der Übersicht über die Folgen auch eine kurze Inhaltsangabe lesen (habe ich so auch noch nicht gesehen gehabt).
Als Extras bekommt man Making-of Veep, Nicht verwendete Szenen, Anti Adipositas Werbespot, Verpatzte Szenen: Anti Adipositas Werbespot, Gouverneur Chang: Die Rechtfertigung und Gouverneur Chang: Verpatzte Szenen und Audiokommentare zu allen 8 Episoden.

Veep ist eine tolle die nicht nur eine geniale Hauptdarstellerin hat sondern auch weitere gute Darsteller sowie tolle Kulissen und Geschichten. Die Blu-Ray Veröffentlichung kann hier mithalten und wer die Serie mag wird hier sehr zufrieden sein.
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Die Geschichte der ehrgeizigen Vizepräsidentin Selina Meyer die, mit absoluter Treffsicherheit, von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und ihrer nicht unbedingt vor Kompetenz strotzenden Truppe wird mit hohem Tempo und einer erstaunlichen Gagdichte erzählt.

Das Ensemble ist erstklassig. Vor allem Julia Louis-Dreyfus - of Seinfeld Fame - brilliert hier und beweist wieder einmal ein absolutes Talent für Komödie. Ihr Gefühl für Timing ist so makellos wie die für eine Comedy wirklich gelungene Inszenierung. Die Dialoge sind herrlich schmutzig, bissig und stets pointiert.
Und - ein absolut gutes Zeichen und für eine Comedy ein immer noch seltenes Phänomen - um so länger man die Serie verfolgt um so lustiger wird sie. Einfach weil man die eigentlich ziemlich unsympatischen weil zutiefst egoistischen Figuren und ihre Eigenheiten ins Herz schließt. Das liegt auch daran das wir es hier mit "zweitbesten" zu tun haben. Verlierern wie du und ich - und mit egoistischen Verlierern können wir uns doch alle irgendwie identifizieren, oder? Nicht umsonst fragt die frustrierte Veep (Vizepräsidentin) ihre Sekretärin permanent ob der Präsident angerufen habe - die Antwort ist stets die selbe.

Eine sagenhaft lustige Serie und weit vom Comedy Beziehung`s-Einheitsbrei entfernt, da gibt es absolut nix zu meckern.

Dringende Kaufempfehlung.
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am 19. Mai 2013
Kurzinhalt (ohne Spoiler übernommen)

Ex-Senatorin Selina Meyer (die großartige Julia Louis Dreyfus) übernimmt den Posten der Vizepräsidentin der USA. Doch der prestigeträchtige und vermeintlich mächtige Job entpuppt sich als politisch völlig bedeutungslos. Stattdessen schlägt sich „VP“ Meyer bald mit Problemen wie der Einführung kompostierbaren Bestecks herum und tappt in ungeahnte Fallen. Und der Präsident ruft auch nie an...

Mit VEEP schafft es HBO wieder einmal, auf fantastische Art zu unterhalten. Die Folgen verfliegen wie im Flug, 8 Folgen mit je ca 27min Spieldauer. Anfangs kann es noch ein bis zwei Folgen dauern, bis man die jeweiligen Protagonist/innen kennt und der Humor greift...aber hat man sich darauf eingelassen, dann kanns passieren, dass man Tränen lacht. Vorallem die göttlich absurd peinlichen Pannen der Veep und ihre kläglichen Rettungsversuche haben mir öfters Bauchkrämpfe verursacht. Und die Serie schafft es auch zusätzlich auf relativ hohem Niveau zu unterhalten, wobei der Schwerpunkt natürlich klar auf Comedy liegt, nicht wie beim "ähnlichen" (auch fantastischem HBO-Hit)"Newsroom".
Eine zweite Staffel ist auch schon abgedreht, dieses Mal 10 Folgen und wurde April 2013 in Amerika gesendet.
Wer also glaubt, Politik kann nicht lustig sein, der sollte VEEP eine Chance lassen.
Preislich ists wieder viel zu hoch, die 8 Folgen der ersten Staffel sind viel zu schnell gesehen. Trotzdem: steht man auf hochwertige und gleichzeitig höchst amüsante Fernsehunterhaltung, dann sollte man sich VEEP meiner Meinung nach nicht entgehen lassen
4/5 lachenden Punkten...
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TOP 500 REZENSENTam 26. Februar 2016
Hier haben wir eine Polit-Serie mit einer ganz klaren Ausrichtung auf Comedy. Selina Meyer ist Vizepräsidentin und hat damit "das bedeutungsloseste Amt, das jemals von Menschen ersonnen wurde" inne und ist gleichzeitig "nur einen Herzschlag (-infarkt) vom Oval Office entfernt". Sie lebt von den Brocken, die der Präsident ihr hinwirft und das sind natürlich die Dinge, die er selbst nicht anfassen will. Darüber hinaus wird sie sogar immer wieder bewusst in die Schußlinie gebracht um Kugelfang für den "Chef" zu spielen.

Die Comedy besteht bei dieser Serie eigentlich daraus, dass alles völlig überzeichnet ist, aber dennoch auf realen Vorgängen basiert. Die Sprache wird oft zotig und vulgär und unterstreicht damit nur die Tatsache, dass ein Politiker heute zwei Gesichter hat. Das Öffentliche mit dem er grinst und medienwirksam ist und das private, das flucht und auch mal Mist redet.

Geradezu grottesk/surreal sind die immer wieder auftretenden Situationen, in denen Selina und ihr Team versuchen, peinlichen Momenten auszuweichen und es damit nur noch schlimmer machen, denn sie werden nicht nur ständig von den Medien verfolgt. Viel schlimmer sind die sozialen Netzwerke. Keine peinliche Sekunde entgeht den Menschen mit Handy, die sofort ein Foto schießen und es Sekunden später twittern, was sich sofort auf die Umfragewerte auswirkt.

Bei aller Comedy, bleibt mir mancher Lacher im Halse stecken, weil mir bewusst wird, dass die grundlegenden Mechanismen der heutigen Politik allzu akkurat dargestellt werden. Nicht Vernunft und Menschenverstand regieren, sondern Umfragewerte, Medien und der vermeintliche Wille des Volkes, der sich aus dem Geschrei weniger ableitet.
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am 19. August 2014
Satire-Serie ohne diese eingestreute Lacher, die man aus Sitcoms kennt. Sympathische Hauptdarstellerin, die manch einer vielleicht noch von Seinfeld kennt. Ich war skeptisch ob sie diese Serie tragen kann, ich kannte sie bisher eben nur von Seinfeld. Aber sie macht das sehr gut und auch die Nebenrollen sind gut besetzt.Tragender Faktor ist aber eindeutig sie. Ich freue mich auch die nächste Staffel.
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am 9. März 2014
Ich habe bislang keine Comedy-Serie gesehen, die in der Politik spielt. Ich finde, "Veep" schafft es hervorragend, Humor und Politik zu verbinden, ohne dabei allzu flach zu werden. Natürlich ist und bleibt es eine Comedy-Show, daher sollte man nicht erwarten, dass darin der "Leviathan" oder die "Politeia" diskutiert werden.

Julia Louis-Dreyfus ist die Rolle der Vizepräsidentin wirklich auf den Leib geschrieben und sie spielt die machtgeile aber durchaus menschliche Politikerin brilliant. Es ist immer wieder herrlich zu sehen, wie auf der großen Bühne schön Wetter gemacht wird und hinter den Kulissen Kraftausdrücke fallen.

Für mich ist "Veep" das humoristische Gegenstück zum großartigen Polit-Drama "Borgen". Wer letzteres gut findet und amerikanische Comedy grundsätzlich mag, sich außerdem für Politik interessiert, wird an "Veep" Freude haben.
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Julia Louis-Dreyfus wird vielen Fernsehzuschauern in ihrer Rolle als Elaine Benes aus der Serie "Seinfeld" bekannt sein. In ihr spielte sie über neun Staffeln kongenial die gute Freundin von Jerry, George und Kramer und erlebte mit den dreien so einige absurde Abenteuer. "Seinfeld" ist nun bereits seit fünfzehn Jahren Fernsehgeschichte. In dieser Zeit hat die Schauspielerin unter dem in den Medienkreisen leider bekannten "Seinfeld-Curse (Fluch)" gelitten, der ihr einen Misserfolg nach dem anderen bescherte. Erst 2006 konnte sie den Fluch von sich ablegen und mit der fünf Staffeln umfassenden Serie "The New Adventures Of Old Christine" überzeugen. Mit der neuen Serie "Veep", die von HBO produziert wird, bestreitet sie ganz neue Wege und mimt nach einer burschikosen und einer geschiedenen Frau nun die Vize-Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika.

In insgesamt acht Folgen à 30 Minuten dürfen die Zuschauer die "Veep" (so die Abkürzung für diesen Posten) auf ihrem Weg durch den politischen Alltag Washingtons begleiten und sehen, wie Selina Meyer von einem Fettnäpfchen ins nächste springt. Dabei stehen ihr diverse Mitarbeiter zur Verfügung, die die Situationen häufig verschlimmbessern als tatsächlich verbessern.

In Anlehnung an die von BBC produzierte Politsatire The Thick of It - Complete Series 1-3 [6 DVDs] ist "Veep" eine toll produzierte Serie, die mit einem Hochglanz-Cast aufwarten kann, der bis in die kleinste Nebenrolle gut besetzt ist. Hier sei beispielsweise Selinas Mitarbeiter Mike McLintock genannt, der häufig als Ausrede für seine Abwesenheit seinen Hund vorschiebt. Leider wissen alle Kollegen (außer Selina), dass dieser Hund gar nicht existiert sondern das Bild in Mikes Portemonnaie ein Ausdruck eines fremden Hundes aus dem Internet ist. Oder Jonah Ryan, ein schlacksiger, irgendwie trotteliger und mit geringem Selbstwertgefühl ausgestatteter Mitarbeiter des Weißen Hauses, der - bedingt durch seine Komplexe - nicht müde wird, zu betonen, dass er im Oval Office arbeitet.

Selbstverständlich ist die herausragendste Leistung die von Julia Louis-Dreyfus. Sie spielt die vulgäre, töffelige, aber trotzdem liebenswerte Vize-Präsidentin so herrlich witzig, dass der Zuschauer mit ihr mitfühlt und -leidet. Als kleiner Running-Gag in jeder Episode hat sich Selinas Frage an ihre Sekretärin Sue entwickelt, ob der Präsident bereits angerufen habe. Leider muss Sue diese Frage jedes Mal verneinen.

"Veep" ist eine enorm lustige Serie, die den Politikalltag in Washington und die Passivität des Vize-Präsidenten-Amtes aufs genialste karikiert und mit ihr eine Schauspielerin an der Cast-Spitze hat, die ihre Rolle förmlich lebt. Leider umfasst die erste Staffel lediglich acht Episoden. Aber wie sagte mein Deutschlehrer früher schon immer so schön: Qualität vor Quantität.

Und "Veep" bietet Serien-Qualität auf hohem Niveau. Aber seien Sie vorgewarnt: eine Vize-Präsidentin kann auch ordinär sprechen; und das – in Selinas Fall - ziemlich häufig.

Die Daten zu der Ton- und Bildqualität sowie zu möglichen Extras werde ich natürlich ergänzen, sobald die Box auf dem Markt ist.
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am 15. April 2016
Habe mir durch die positiven Kommentare etwas lustiges mit gutem Humor vorgestellt. Die Serie ist jedoch eher peinlich. Ich habe nicht mal alle Folgen angeschaut, da die Serie nicht lustig oder interessant ist.
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Senatorin Selina Meyer gilt als sicherer Geheimtipp für den Präsidentschaftsposten der USA. Das besagt zumindest der recht kurze Vorspann, wie die charismatische Frau auf Fotos in die Kamera lächelt. Das Lächeln lässt jedoch immer mehr nach und erstirbt schließlich als irgendwas passert und ihre Umfragewerte in den Keller gehen und sie landet schließlich auf den Platz des Veep, lautsprachliche Zusammenführung der Kurzform VP, Vizepräsidenten. Dieser Beruf hat fast absolut keine Macht, im Gegensatz zum US-Präsidenten und sie fühlt sich als ewige Zweite. Mit dem Präsidenten verbindet sie eine schwierige Beziehung. Sie hofft, dass der Typ bald das Zeitliche segnet, die Frau des Präsidenten hasst sie, weil sie besser aussieht und ihr Stab ist stoffelig inkompetent. Zudem reitet sie sich durch eigene Aktionen immer tiefer in den Mist. Ihr großes Ziel ist die Verwirklichung von grüne Jobs, doch der monatelang ausgearbeitete Gesetzesentwurf hierzu passt nicht jedem. In acht Episoden wird die Veep mal mehr, mal weniger lustig gezeigt.

1. Maisstärke: Das geförderte Besteck aus Maisstärke ist nicht so haltbar, wie die Veep es gerne hätte.

2. Frozen Yoghurt: Flagge zeigen beim einfachen Volk ist gar nicht so einfach, wenn man mit Durchfall angesteckt wird.

3. Catherine: Schlimm wird es, wenn die Tochter einem den Spiegel vorhält.

4. Chung: oder man seinen Mitpolitikerkollegen als Chinesen bezeichnet und anderes verbreitet und dabei aufgenommen wird.

5. Spitznamen: können ganz schön unschmeichelhaft ausfallen.

6. Baseball: Schlimm wird es, wenn man im öffentlichen Moment eine ziemlich heikle Nachricht verbreitet.

7. Transparenz: oder seine Akten komplett offenlegt um etwas anderes zu vertuschen

8. Tränen: oder man derart unbeliebt ist dass man keinen öffentlich Unterstützung zusagen soll.

Veep wartet mit einigen Extras auf, einem Making Of, herausgeschnittenen Szenen. Witzig sind die Erklärungsversuche an die amerikanischen Landsleute um Schnitzer auszubügeln, die es aber eigentlich viel schlimmer machen. Die Sendung zeigt durchaus ernsthafte Darsteller, die aber komödiantisch wirken, weil sie in dem, was sie tun scheitern und sich wie die Axt im Walde benehmen. Dabei würde ich das Ganze allerdings nicht als Slapstick sehen. Es gibt im Endeffekt nur wirklich wenig witzige Momente. Schön sind dabei eher die Running Gags. Der ganze Stab wirkt nicht nur inkompetent sondern fast durchweg stoffelig. Teilweise emotionslos und unsympathisch, wie die persöniche Sekretärin Sue. Was mir vollkommen fraglich vorkommt ist die Einordnung ab 6. Erstens verstehen sechsjährige die Art von Humor nicht und für das Setting ist es schlicht zu langweilig für die Kinder. Zweitens wird durchwegs geflucht wie die Müllkutscher. Und den Elternteil möchte ich sehen, der seiner sechsjährigen Tochter das schon freiwillig erklären möchte. Leider sind nur sehr wenige Lacher dabei. Die Serie wirkt noch etwas dröge und ich hoffe, dass die zweite Staffel etwas bissiger ausfällt.
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am 3. Oktober 2014
Zugegeben: Als ich zum ersten Mal den Trailer zu "Veep" gesehen habe, war ich ein wenig skeptisch, da ich mir nicht sicher war, ob diese Serie tatsächlich meinen Nerv treffen könnte. Was habe ich mich doch geirrt, denn die Serie brachte mich so manches Mal dazu, dass ich lauthals lachen musste und mich prächtig über die Darstellung der US-Politik amüsieren konnte. Sicherlich, hier wird übertrieben, wo es nur geht, allerdings hat genau das mich so begeistern können, denn nicht nur der Humor ist hierbei oftmals grandios, sondern auch der Cast.

Mit Julia Louis-Dreyfus, die die Rolle der Vizepräsidentin Selina Meyer nahezu perfekt spielt, hat man einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich mochte sie bereits in anderen Rollen und war von daher besonders gespannt, wie sie diese Rolle meistern wird und ich muss sagen, dass dies definitiv ihre beste Rolle ist. Ebenfalls sehr überzeugend sind Tony Hale, der Gary, den leicht trotteligen Außenseiter darstellt, Matt Walsh in seiner Rolle als Mike und Reid Scott als Dan Egan. Lediglich Anna Chlumsky, die ich bereits in vielen Serien und Filmen, u.a. "My Girl", sehr geschätzt habe, wirkt in dieser Serie leicht deplatziert. Zwar verkörpert sie die Rolle der Amy Brookheimer ebenfalls sehr gut, allerdings hatte ich oftmals das Gefühl, als wäre die Rolle erst kurzfristig entstanden, um noch eine weitere Frau in der Serie präsentieren zu können.

Die Handlung der ersten Staffel ist schnell erzählt: Hier wird das Leben von Vizepräsidentin Selina Meyer dokumentiert. Der Hauptteil der Handlung findet dabei in ihrem Staatsbüro statt, wo sie sich mit der Presse, fiesen Gerüchten und ihren oftmals recht schrulligen und unzuverlässigen Angestellten auseinandersetzen muss. Obwohl es ihr großer Traum war, Präsidentin der USA zu werden, hat es lediglich zur Vizepräsidentin gereicht, was ihr oftmals bitter aufstößt, denn sie wird von dem Präsidenten ignoriert und trägt auch sonst politisch keine wirklich große Rolle. So muss sie sich nächtelang mit Umweltproblemen auseinandersetzen, auf die der Präsident keine Lust hat und muss dann mitansehen, wie der Präsident auf das gesamte Projekt keine Lust mehr hat. Gleichzeitig müssen sich Selina Meyer und ihre Assistenten mit dem nervigen Jonah Ryan, gespielt von Timothy Simons, auseinandersetzen. Dieser arbeitet als Verbindungbeamter im Weißen Haus und muss zwischen Meyer und dem Präsidenten stets vermitteln. Dabei macht es sich die Veep aber oftmals auch selbst das Leben schwer, denn sie ist meistens viel zu ehrlich für ihr Amt und gibt Äußerungen zum Besten, die nicht unbedingt für sie das Beste sind. Außerdem sind ihre Assistenten zwar oftmals sehr bemüht, jedoch sind auch diese meist sehr tollpatisch und wissen auch oft nicht, was sie eigentlich tun. Da gibt es z.B. Mike McLintock, gespielt von Matt Walsh, der einen Hund erfindet, nur um für seine regelmäßigen Verspätungen eine Entschuldigung zu haben.

Obwohl sich auf der ersten Staffel gerade einmal acht Folgen befinden und diese mit einer Länge von durchschnittlich 28 Minuten nicht unbedingt die längsten sind, wird hier gute Unterhaltung und eine fortlaufende Handlung geboten. Jede Folge thematisiert ein anderes wichtiges Thema, behandelt aber auch immer wieder bereits geschehene Ereignisse, was eine sehr gute Mischung ergibt.

Als letzten Punkt möchte ich noch den Synchronsprechern ein Kompliment machen, denn die Stimmen sind perfekt auf die Darsteller abgestimmt, sodass ich davon sehr begeistert bin. Das einzige kleine Problem, was hierbei jedoch entstanden ist, ist die Tatsache, dass sich die Darsteller mal duzen und mal siezen. Hier wäre es schöner gewesen, wenn man sich von Anfang an auf eine Form geeinigt hätte.

Insgesamt hat mir die erste Staffel von "Veep" dank ihrer phantastischen Schauspieler sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf die zweite Staffel, die ich mir ab der kommenden Woche anschauen werde. Wer oftmals skurrilen Humor in Verbindung mit Politik mag, wird diese Serie mit Sicherheit mögen! Ich kann sie nur empfehlen.
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