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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
11
3,7 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
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am 5. Januar 2014
Meisterlich MEISTERHAFTES und absolut SEHENSWERT ...
für den Western-, Wayne- und Fan alter Spielfilme,
ist dieser zur damaligen Zeit im seltenen Format des Breitwandkinos gedrehter amerikanische Heimatfilm zu genießen.

Die beiliegende Blu-ray, mit ihrer 70 mm Fassung (Breitbild; 2.10:1),
ist ein wirklicher Genuss und man wähnt sich, dass nicht auch andere (S/W-)Klassiker -zwischen den 1930er und den 1950er- in diesem Format gedreht wurden.
Zwar stapft der junge John Wayne noch etwas unbeholfen, man kann sagen unbehauen in seinem Naturell, also ohne seine typischen Allüren in Gestik und Mimik, durch die div. geographischen Klimazonen der US-Landschaften; die uns dieser Treck in seiner fotografierten Œuvre mit excellenter Bravour präsentiert, doch der Film hegt seine Ausnahmequalität in den enormen Landschaftsbildern, den Aufnahmen des beschwerlichen Treck selbst und dem liebevollen Austattungsmerkmalen (Planwagen, Holzhütten usw., in Verbindung eben der div. Locations). Die Ausstattung vieler Szenenbilder ist heute kaum noch zu finden und spiegeln hier eindrucksvoll den gigantischen Ideenreichtum der hollywoodschen Großproduktionen der zurückliegenden Stummfilmzeit wieder.

Vieles scheint auch -oder deshalb- durch das vorliegende seltene Bildformat gar nicht so "alt"! Gesichter, Menschen, Tiere, Gegenstände, Natur usw. sind durch die bisher nicht gekannte 30er-Jahre Grandeur-Technik "echter" in ihrer Präsentation, als das sonst übliche 4:3 S/W-Pendant.
Der oft enthaltene "Mief" des beginnenden Tonfilmes, in Verbindung mit seiner Technik, entfällt hier durch die einladende Breite. Alles erscheint "heller" und daher für uns, für heutige Sehgewohnheiten, angenehmer. Einzig die ein oder anderen eindimensionale, platt abgefilmte Kameraeinstellung in den Dialogszenen erinnert an das 20er-, frühe 30er-Jahre-Kino.

An der -evtl.- äußerst geradlinigen Handlung sollte man sich natürlich nicht stoßen.
Wayne & Co., außer wenige Ausnahmen, wirken etwas hölzern, rattern ihren schmalen Text oftmals kantig herunter. Dafür entschädigen aber immer wieder die gewaltig abgelichteten Bilder; eingefangen von Kameramann Athur Edeson(!), der danach noch anderen Klassikern, also nicht wie diese "vergessene Perle", sein Können gewährte; darunter "Im Westen nichts Neues", "Frankenstein", "Meuterei auf der Bounty", "Die Spur des Falken", "Sergeant York" und natürlich einer der größten, "Casablanca" nämlich.

Regisseur Raoul Walsh ("Die Nackten und die Toten", "Drei Rivalen" u.v.a.) zeigt hier mit enormen Inszenierungsbombast (hunderte Planwagen, unzählige Pferde, Kühe und anderes Getier, liebevolle Requisiten usw.) echte -patriotische- Pionierstimmung. Die unmenschlichen Strapazen erscheinen durch das Gezeigte absolut nachvollziehbar, wirken authentisch ... und man möchte nicht wissen, wie viele Tiere während der Dreharbeiten krep ....
Körperliche Anstrengungen, Verlust, Tod (vielleicht ist die hier gezeigte "Spielfilmauthensität" auch der Tatsache geschuldet, dass etliche Verantwortliche am Set annähernd die Zeit aus ihrer Jugend kannten) und die dadurch verursachten seelische Vernarbung, werden anders als im sonst üblichen Hau-Ruck-Western abgehandelt. Man beginnt zu ahnen weshalb der Amerikaner, für uns Europäer, so "amerikanisch" handelt.
Auch die hier noch echten Indianer schneiden wesentlich "authentischer" ab, als in den gängigen 50er- und 60er Westernformaten. Entsprechen mehr der Darstellung eines aus der Feder entsprungenen James Fenimore Cooper.

Ebenfalls wirkt für die gute Atmosphäre, in seiner schmutzigen Kargheit, ein Hauch Italo-Western durch die Szenerie. In den zerlumpten Figuren, die wie bei Leone immer werkeln, beschäftigt sind, durchs Bild laufen, reiben sich die Strapazen des fast einjährigen Trails, quer durch die Territorien, eindrucksvoll ein.
Der Film war also, auch in seiner Logistik (für damals enorme 2 Mio. Dollar abgedreht), jenes merkt man ihm an, ein wirklich gigantisches und kühnes Unterfangen (vergleichbar dagegen, aus den 60ern, erscheint Andrew V. McLaglens "Der Weg nach Westen [Blu-ray]" nur als lascher Aufguss in knalligen Cinemascopefarben).

Damit nicht alles im Sumpf, Morast, Staub und Schnee ertickt, haben sich die Drehbuchschreiber noch den netten Runninggag der immer wiederkehrenden Schwiegermutter eines trotteligen Pioniers (gespielt in guter alter Stan-Laurel-Manier) ausgedacht, der den Film über, dezent eingesetzt, viele Szenen amüsant erscheinen lässt und so auch etwas vom hölzernen Dialogfeuerwerk ablenkt, welches zwischen Waynes gespielten Charakters (einen Scout als jugendliche Lederstrumpfausgabe) und Tyrone Power Sr. Bösewichtfigur herrscht (der hier -in seiner letzten Rolle- den Treckleiter mimt und in der Charakterzeichnung, im Erscheinungsbild, eine Art adaptierter hotzenplotzischer Gert Fröbe gibt).

Aber letztendlich lebt der Breitwandfilm von seinen bombastischen S/W-Bildern, seiner gigantischen Inszenierung; die sich dann auch im finalen Kampf eines riesigen, vom mir bis dato noch nie gesehenen, umgestürzten Baumes widerspiegelt (hier ist eben alles eine Nummer größer; angefangen von der Größe der Planwagen, allesamt mit Sechsergespannen, bis eben hin zur gewaltigen Naturkulisse).

Für den "wahren Cineastenfreund" ist daher dieses Stück "Masterpieces of Cinema" -im Blu-ray-Gewand- absolut sehenswert. Bleibt somit eine wärmste Empfehlung und eignet sich glänzend zur Ergänzung (s)einer Heimkinobibliothek.
Mit kleinen Abstrichen also, zu finden in den dramaturgischen Stilmitteln, die der jungen Tonfilmära geschuldet sind, immer noch in einer klasse hohen 4-Sterne-Amazonwertung angesiedelt.

P.S.
Die 70mm-Fassung liegt hier in der knapp über zwei Stunden vorliegenden unsynchronisierten O-Fassung vor (die ca. 160 minütige Langversion, wenn es sie denn tatsächlich geben sollte, ist es nicht).
Die auf "nur" DVD beiliegende knapp 80 minütige deutsche Fassung, mit ihren deutschen Schauspielern, die am etwas spärlicheren Set, nachdem die Originaldarsteller ihren Einsatz hatten, abgedreht wurde (Synchronarbeit war damals noch unbekannt) und dann mit den Naturaufnahmen und anderen Totalen des amerikanischen Originals verknüpft wurde, ist dagegen wirklich "Opas Kintopp" und als solches auch, eben in der mageren 4:3 Kopie, zu erkennen. Der hier spielende "deutsche" Held ist somit auch typisch der Entstehungszeit entsprungen und fräst sich als großspuriger Alleskönner, im nachwilhelminischen Pikelhaubenformat, und dem typischen preußischen Geschnauze, durch die Handlung.
Ist die Storyline an sich schon einfach gestrickt, wirkt es in der deutschen Ausgabe noch platter. Der eigentliche Charme der Originalfassung wirkt im weimarerischen Pendant zudem dilettantisch inszeniert, wirkt ungemein ungelenk; alles ist irgendwie unpassend und man bemerkt schnell, dass dieser John Wayne, eben im Original, trotz seines hier ersten -großen- Auftrittes, etwas straightes, etwas leichtes, eben etwas (ur-)amerikanisches im Spiel hat, das ihn Jahre später zur unsterblichen Legende mutieren lässt.
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am 22. Februar 2013
Wer den ganz jungen John Wayne (zur Drehzeit 23 Jahre alt) in seiner ersten großen Rolle sehen möchte, und außerdem einen der schönsten Western der frühen Tonfilmzeit, sollte hier zugreifen, obwohl die DVD keine deutsche Tonspur bietet. Selbst die Untertitel sind kaum nötig - der Film ist noch so sehr nach den Darstellungsregeln der Stummfilmzeit gedreht, dass man der Handlung problemlos folgen kann, selbst wenn man nur über elementare Englischkenntnisse verfügt. Es gibt eine sehr schlichte, westerntypische Rache- und Liebeshandlung (Wayne erledigt die Bösen und bekommt das Mädchen), aber Hauptthema ist, wie der Titel sagt, der große Treck selbst - der mühsame Zug eines großen Auswanderertrecks in den fernen Westen der USA. Die Außenaufnahmen (Wüsten, Flussüberquerungen, Indianerüberfall, Schneesturm) sind spektakulär; alles wirkt verblüffend authentisch. Höhepunkt ist eine Szene, in der die Planwagen mühsam an einer steilen Felskante abgeseilt werden. Alles ist im ganz großen Stil inszeniert, mit ungeheuren (und hervorragend bewegten) Mengen von Statisten, Rindern usw.
Der Film wurde seinerzeit in einem neuartigen Breitwandverfahren gedreht, das sich aber nicht durchsetzen konnte, so dass der Film in den Kinos nicht recht zur Geltung kam und nicht den Erfolg hatte, den er durch seine Qualität verdient gehabt hätte. Dies bedeutete auch, dass Wayne der Durchbruch vorerst versagt blieb und er weitere neun Jahre B-Western drehen musste, bis er mit "Stagecoach" endlich zum Star wurde. Seine Partner in "The Big Trail" sind ausgezeichnet (Marguerite Churchill als Leading Lady, Tully Marshall als Waynes - an Arthur Hunnicutt erinnernder - Sidekick, Ian Keith und Tyrone Power sr. als Bösewichter, letzterer noch ganz im Stummfilmstil), und Wayne selbst absolut überzeugend als junger Scout. Sollte man haben, nicht nur als Wayne-Fan.
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am 9. Dezember 2013
Angekündigtes Erscheinungsdatum war der 26.4.2013, erschienen ist der Film nun am 6.12.2013, aber nicht in den USA.
Pünktlich (Danke Nikolaus, Pech für Santa Claus) kam ein schönes Digipak mit 3 DVDs (Blu-Ray, DVD, Bonus).

Bisher hatte ich nur die in England hergestellte Fox-Studio-DVD (103 Min, Format 4:3).
Allerdings wurde der Film ja neben 35mm auch in 70mm aufgenommen und sollte laut IMDB 158 Min lang sein. Selbst bei 25 statt 24 Bildern pro Sekunde wären das noch 152 Min. Die vorliegende Version ist 122 Min (bzw. 117 Min bei 25 statt 24 fps), also immer noch gekürzt.

Der Unterschied vom Format 4:3 zum jetzt vorhandenen Format 2:1 ist gewaltig. Der Film lebt von dem im wahrsten Sinne des Wortes vor den Augen des Zuschauers "ausgebreiteten" Bildmaterial. Z.B. geben sich vor dem Start nach Westen einige Frauen ausgiebig der Haarpflege hin (00:05:11). Die linke ist in der alten Version gar nicht zu sehen, und die Szene ist dort viel kürzer (und fehlt in der deutschen Version ganz).
Das Breitwand-Erlebnis und der restaurierte Film machen die 2 Stunden zu einem wunderbaren Film-Abend !
Leider sind in den deutschen Untertiteln viele Fehler (Grammatik „wegen dem“, Rechtschreibung, nicht oder falsch übersetzt). Z.B. fehlt der Untertitel, als der alte Zeke dem Wagenführer Flack mitteilt, dass Thorpe nicht zurückkehrt (er hat ihn ja erledigt, 01:17:05): „He done gone back to his own plantation“ (01:18:18), ein schöner Seitenhieb, weil Thorpe gegenüber dem Mädchen immer mit seiner Plantage geprahlt hatte.

Die deutsche Version „Die große Fahrt“ ist kaum erträglich (aber nur 75 Min lang) und nur von historischer Bedeutung. Sie wurde mit teils deutschen Schauspielern parallel gedreht und ist ganz im vorkriegsdeutschen Sinne gehalten (ein Wagenführer sagt „ich führe nur die deutschen Auswanderer“, original „I am only leading the Missourians“, oder „wir brauchen Raum, um uns auszubreiten“). Die Stimme des deutschen Erzählers erinnert auch an jemanden ...

6 Sterne für das 3-DVD-Set, 1 Stern Abzug für Untertitelfehler macht 5 Sterne !
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am 21. Oktober 2016
zur filmhandlung und den technischen details ist eigentlich schon alles gesagt worden. was mich persöhnlich so beeindruckt hat, war follgendes:
man hat den einduck originalaufnahmen zu sehen, (obwohl die handlung 80 - 90 jahre früher angesiedelt sein müsste) so fremd erscheinen uns
kostüme und ausstattung.
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am 4. Oktober 2015
Alles gut.super der Blumenversand ,John Wayne immer gut.Der große Treck schöner alter schwarz weiß Film.Black River guter Film.Stadt der Verlorenen mit Sophia Loren auch gut.
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am 12. Oktober 2014
In Missouri versammeln sich Hunderte von Leuten mit ihren Wagen, um gemeinsam westwärts zu ziehen. Mit der Besiedelung des Westens sind viele Hoffnungen auf ein neues Leben und die grosse Freiheit verbunden. Manche haben aber auch weniger hehre Absichten. Unter denen, die den Siedlertreck anführen, ist Breck Coleman (John Wayne), der zwar noch ziemlich jung ist, aber doch schon einige Erfahrung vorweisen kann. Ausserdem hat er bei den nicht immer pflegeleichten Teilnehmern eine gewisse Autorität und wird von ihnen akzeptiert. Manche sind ihm aber nicht so wohl gesinnt, besonders der zuweilen aufbrausende Red Flack (Tyrone Power). Als dieser einen Freund von Breck erschiesst, spitzt sich der Konflikt zu. Breck muss hartnäckig sein und seinen Gegner überlisten. Über Langeweile kann er sich ohnehin nicht beklagen, denn auch Frauengeschichten halten ihn natürlich auf Trab. Immerhin gibt es kaum Probleme mit den Indianern, denn nach einem kurzen Gespräch lassen diese den Treck passieren, und einzelne sind sogar bereit, ihn zu begleiten. Aber später gibt es dann doch noch einmal Remmidemmi. Die teils unwirtliche und kaum erschlossene Gegend stellt den Treck mehrfach vor grosse Schwierigkeiten. Und das macht es für Breck noch einmal schwerer, die grosse Gruppe einigermassen im Griff zu behalten.
Auch wenn die Geschichte und die Figuren in „The Big Trail“ (Fox Films, 1930) etwas holzschnittartig daherkommen, hat der Film doch einen besonderen Stellenwert. Denn kurz nach Einführung des Tonfilms stellt er hier auch gleich einen der ersten kommerziellen Versuche dar, im Kino ein Breitbildformat zu etablieren. Das verwendete „Fox Grandeur“-Verfahren gehörte Studiochef William Fox persönlich und man drehte in dieser Zeit gleich mehrere Filme in diesem Verfahren. Dass es sich nicht durchsetzen konnte, ist vor allem wirtschaftlichen Problemen geschuldet, denn das Verfahren hätte für die Kinos gleich noch einmal erhebliche Umstellungen bedeutet, und das in Zeiten der wirtschaftlichen Depression. So kam es, dass Vorführungen im Breitbildverfahren auf Los Angeles und New York beschränkt waren. Der Aufwand, den man beim Dreh betrieb, war aber auch sonst gross. Denn neben dem Dreh mit Grandeur und dem damaligen Standard-Format gab es auch noch Aufnahmen in anderen Sprachen. Die Dialogszenen wurden mit eigens dafür eingesetzten Schauspielern für Versionen auf Spanisch, Deutsch, Italienisch und Französisch aufgenommen. In der deutschen Version hiess der Hauptdarsteller Theo Shall. In der englischen Version war es eben John Wayne, der bis dahin als Nebendarsteller und in anderen Funktionen als Marion Michael Morrison tätig war. Man gab sich einige Mühe, John Wayne als neuen Star zu etablieren und dazu gehörte natürlich auch ein entsprechender Auftritt, der für möglichst viele Teile des Publikums ansprechend sein sollte. Bis zu den wirklich bekannten Rollen dauerte es aber für Wayne doch noch ein paar Jahre.
Bei der Home-Entertainment-Abteilung von Fox hat man sich schon im Jahr 2008 für die Aufarbeitung des Werks viel Mühe gemacht, und bei Koch Media ist inzwischen die deutsche Ausgabe davon erschienen. Auf der Hauptfilm-DVD gibt es die Breitbildfassung im Format 2,00:1 (16:9-anamorph) zu sehen. Das schwarz-weisse Bild wirkt um einiges frischer, als man es bei dem Alter vermuten könnte. Hier dauert der Film 117 Minuten. Er liegt nur in englischer Sprache vor, anscheinend hat man sich nicht die Mühe gemacht, ihn zu synchronisieren. Untertitel gibt es durchgehend wahlweise auf Englisch und auf Deutsch. Das Bonusmaterial auf der Hauptfilm-DVD besteht aus einer Bildergalerie und einem leider nicht untertitelten Kommentar des bekannten Filmkritikers Richard Schickel, der mit allerlei Hintergrundwissen aufwartet und auch kein Geheimnis aus den Sachen im Film macht, die er für weniger gelungen hält. Die Bonus-DVD befasst sich anhand von vier Hintergrunddokumentationen (Gesamtdauer: ca. 50 Minuten) mit dem Film, dem Bildverfahren, dem Hauptdarsteller und dem Regisseur. Diese abwechslungs- und aufschlussreichen Beiträge sind alle auf Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln. Ebenfalls auf der Bonus-DVD befindet sich die damalige deutsche Fassung, die knapp 75 Minuten dauert, dazu einen deutschen Trailer von damals. Einige der dramaturgischen Nebenstränge der amerikanischen Version sind hier nicht mehr enthalten, aber der Film funktioniert auch so ganz gut. In technischer Hinsicht, also Wiedergabe von Bild und Ton, kann diese Version leider nicht mit dem Original mithalten, und Untertitel dazu fehlen auch. Aber immerhin ist es erfreulich, dass man die deutsche Fassung überhaupt noch auftreiben und aufbereiten konnte. Die ebenfalls enthaltene Blu-ray bietet die Möglichkeit, die beiden amerikanischen Fassungen zu vergleichen, also diejenige im Breitbild-Format und die im üblichen Format. Bei diesen Versionen ist aber nicht nur das Format unterschiedlich, sondern auch die Laufzeit. Bei der Breitbildfassung im Format 2.00:1 ist die Laufzeit 122 Minuten, bei der „normalen Fassung“ in 4:3 nur noch 108 Minuten. Beide gibt es nur mit englischer Tonspur und wahlweise deutschen und englischen Untertiteln. Auch hier gibt es den nicht untertitelten Audiokommentar zur Breitbildfassung, nur leider kann man ihn (im Gegensatz zur DVD) auf der Blu-ray nicht während des laufenden Films aktivieren, sondern muss ihn bei Bedarf separat starten. Dieses unnötige Hindernis bedeutet leider, dass man bei der Blu-ray nicht während des laufenden Films zwischen Dialog und Kommentar wechseln kann. Schade! Dazu gibt es in dieser Edition ein illustriertes eingeklebtes „Booklet“, in dem der Autor einige Aspekte aus dem Bonusmaterial aufgreift und weitere interessante Betrachtungen dazu liefert. Fazit: eine erfreulich reife und umfangreiche Edition zu einem Film, für den man so viel Aufwand nicht zwingend erwarten würde, obwohl er ihn verdient. Schade ist aber hier vor allem, dass einige Bonusinhalte nur unzureichend untertitelt sind, und dass man den Audiokommentar bei der Blu-ray nicht besser integriert hat. Das gibt noch vier von fünf Abschleppseilen und einen Besuch bei der (vielleicht) richtigen jungen Dame.
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am 11. Januar 2016
der Titel " der grosse Treck" lässt leider nicht darauf schließen, daß es sich beim Ton nur um die Originalversion in englisch handelt.
Leider als Geschnek daher ein Reinfall. Habe den Film dann selbst behalten, da er wirklich toll gemacht ist.
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am 12. Dezember 2013
Was hier an DVD/Bluray abgeliefert wurde, ist wirklich 5 Sterne wert! Wenn man sich vorstellt, dass dieser Film 1930 gedreht wurde, so kommt auf der Bluray ein gestochen scharfes 70 mm Bild herüber - tolle Arbeit! Sehen Sie sich die Bluray - Nr. 2 - an! Filminhalt ist auch sehr gut - Landschaft: einfach grandios - Ton: befriedigend - Musik: schrecklich (hat auch mehrere Jahrzehnte auf`m Buckel)
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am 4. Mai 2015
158 Minuten war noch die Urversion lang. Ich habe in dem Western-Buch aus der ehemaligen DDR (Michael Hanisch = Western - Die Entwicklung eines Filmgenres), in dem drei unterschiedliche Lauflängen angegeben werden, noch ein wundervolles Foto aus der längsten Version, dessen Szene in keiner der enthaltenen Fassungen dieser Blu-ray und DVD Kollektion enthalten ist!

Folgende Längenangaben sind vom Autor des Buches wiedergegeben worden:

4:3 (1.37:1) - 35 mm Version = 125 Minuten
16:9 (2.00:1) - Grandeur 70 mm Version = 125 Minuten bzw. 158 Minuten (Preview Version)
4:3 (1.37:1) - 35 mm deutsche Version (nicht mit John Wayne, sondern mit Theo Schall) = 75 Minuten.

Trotz des Mankos sollte man sich aus historischer Sicht diese Kollektion zulegen.
Denn Meisterregisseur Raoul Walsh zeigt uns hier in fast dokumentarischen anmutenden Bildern noch unberührte Naturaufnahmen von einigen Landesteilen Amerikas. Heute sind die meisten gezeigten Landesteile besiedelt oder es sind Städte entstanden, somit ist dieser Film ein Zeitkolorit. Für John Wayne war es die erste große Hauptrolle auf die erst 9 Jahre später die Rolle in Stagecoach - Ringo (Höllenfahrt nach Santa Fé) folgte, die ihm zum Durchbruch verhalf.

Leider gibt es aber auch ein Bildartefakt zu bemängeln in der 16:9 (2.00:1) - Grandeur 70 mm Version, ob auf der Blu-ray Disc oder auf der DVD tritt ein Artefakt in der gleichen Szene auf. Auf der DVD ab der ca. 108. Minute und auf der Blu-ray Disc ab der ca. 111. Minute.
Eine zehntel Sekunde sind viele Quadrate und Rechtecke zu sehen, was wohl bei der Umrechnung durch den Computer für den Bildtransfer zuzuschreiben ist!

Die Extras dieser Kollektion können sich ebenfalls sehen lassen, die da währen:

Bildergalerie und einer Dokumentation über das Grandeur 70 mm Verfahren, sowie kurze Dokus über Raoul Walsh und John Wayne

Fazit: Durch diese Veröffentlichung konnte ich erstmals dieses große Werk sehen, über das ich immer nur gelesen habe.
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am 7. Februar 2014
Ich habe monatelang gewartet und als die Blu- Ray kam mich mit großer Vorfreude vor den Fernseher gesetzt. Was geschickt wurde ist eine bodenlose Frechheit. Die Blu-Ray hat eine tolle Qualität , aber leider nur auf englisch nicht verständlich. Die DVD mit der deutschen Tonspur ist der Hammer. Streifen, Bilder verzerrt und Ton blechernd. Wenn ich auf deutsche Namen stehe, kaufe ich mir eine deutsche DVD . Die Namen und die Synchronsprecher zerren sehr an den Nerven. Ist keinen Cent wert. Finger weg.
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