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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
4
John Passion
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:16,19 €

am 14. Januar 2017
Nach dem ich bereits das Mozart Requiem und Messiah von Dunedin Consort besaß, hatte ich kein schlechte Gewissen beim Kauf der Johannes Passion. Dabei höre ich die Musik sowohl als 2-Kanal (über Kopfhörer) und Mehrkanal.

Qualität der Aufnahme:
Die Aufnahme ist gut. Ich konnte kein Knacken oder Kratzen über Kopfhörer hören. Allerdings hat die Aufnahme eine "große Bühne". Sprich, der Chor wirkt weiter weg. Man kann gut hören, dass die Aufnahme zum Teil in einer Kirche gemacht wurde. Das würde ich allein aber noch nicht als Negativ erachten.

Qualität der Passion:
Ich vergleiche die Passion mit der von René Jacobs (die gerade für die Stereowiedergabe massiv Kritik bei Amazon bekommen hat).
Das für mich herausragendste Stück der Johannes Passion ist immer noch "Herr, unser Herrscher..".Und ich war sehr enttäuscht, als ich genau dieses Stück zum ersten mal hörte. Gerade im hohen "Herr.." höher ich die Sopranistin Joanne Lunn viel zu dominant. Bildlich gesprochen wirkt sie mit ihrer hohen und zu lauten Stimme wie ein kleiner Nadelstich zwischen den anderen Sängern. Wobei auch ihre männlichen Kollegen wenig differenzierter singen, sondern eher "wild". Zumindest wirkt es so.
Leider höher ich auch in den nachfolgenden Stücken immer wieder die dominante/laute Stimme von Frau Lunn raus. Gerade zu unangenehm wirkt es über Kopfhörer.

Aus meiner Sicht kann ich dieses Stück in keiner Weise mit Messiah und dem Requiem vergleichen. Aber ich betone, dass es sich ausschließlich um meine subjektive Auffassung handelt. Die beiden anderen Werke kann ich wirklich empfehlen!
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am 23. März 2013
Der delikate "Sound" des Dunedin Consort macht die Passion zu einem hoch sinnlichen Erlebnis. Und wieder einmal zeigt sich, die Beschränkung auf das "kleine Format" schafft Transparenz und Agilität, die große Ensembles nie erreichen können.
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am 30. März 2013
Für diese wunderbare Aufführung kann ich nur sehr dankbar sein. Der "University of Glasgow Chapel Choir" mit seiner deutlichen akzentfreien Aussprache, den schönen Sopranisten-Stimmen - es ist einfach ein Genuss. Solisten und Orchester machen diese Aufführung zu einem Juwel. Dies ist eine ideale Zusammensetzung. Karfreitag war gerettet!
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am 4. September 2013
Das "Dunedin Consort" unter John Butt wird zur Zeit mit Preisen, Auszeichnungen und hervorragenden Kritiken geradezu überschüttet - und sogar in der britischen Klassik-Zeitschrift Gramophone, eigentlich einem Hort eines konservativen Verständnisses von Musik und Aufführungspraxis, waren der "Messiah"
Der Messias (Dublin Vers.1742)
und die Johannes-Passion unter den besten (bzw. sogar die "beste") Aufnahmen des Jahres in der Sparte "Baroque Vocal".
Ich habe die Gramophone-Kritiken und viele andere gelesen - und traue fast meinen Ohren nicht (bzw. ich traue seitdem nur noch meinen eigenen Ohren, während früher die Gramophoone für meinen Geschmack sehr oft "Recht hatte" oder zumindest interessante Gesichtspunkte zu CD-Aufnahmen beitragen konnte).

Hier hat die Plattenfirma 24 begeisterte Kritiken (auch die der Gramophone) zusammengestellt...:

[...] Amazon hat den link entfernt, damit ist dieser Abschnitt etwa sinnfrei... -
wenn Sie die reviews lesen wollen: "Linn" (so heißt die Plattenfirma), "records", "dunedin" in eine Suchmaschine eingeben, die Johannespassion auswählen (z. B. "John's passion") und dann den button "reviews" anklicken - danach handelt es sich offenbar um die beste Aufnahme der Johannespassion, die je gemacht wurde...

Und angesichts dieser Kritiken bin ich ratlos...
Das Dunedin-Consort führt diese herrliche Musik in kleiner Besetzung und mit Original-Instrumenten auf - und das ist TOLL, in meinen Ohren/Augen die einzig richtige, zumindest die schönste, berührendste Art, diese Musik darzubieten - aber nicht gerade "sensationell" - Parrott und McCreesh und viele andere machen das seit Jahrzehnten.
Die Aufnahmetechnik ist dazu hervorragend - Instrumente und Stimmen sind sehr "nah", alles ohne Hall, und auch dadurch wird die Aufnahme besonders "intim" - und wiederum berührend.
So weit, so gut, und es handelt sich (auch beim Messias, aber noch mehr bei der Johannes-Passion) sicher auch nach meiner Einschätzung um eine gute Aufnahme.

Und jetzt kommt das aber:
Aaaaaaaaaaaaber gerade solche Aufnahmen, in Kleinst-Besetzung, in der die Solisten auch die Choräle/Chöre singen, haben das Können und die Stimmen der Solisten natürlich eine herausragende Bedeutung.
Und da hat sich seit dem Messias sicher etwas zum Guten getan - und dennoch: die Solisten sind in meinen Ohren höchstens Mittelmaß. Und damit fällt auch die Aufnahme!

Butts Solisten klingen - sicher mit Absicht - sehr natürlich, ungekünstelt, fast wie Laien - aber dafür auch sehr wenig kunstvoll. Und ab hier ist es wohl einfach "Geschmackssache":
Als Beispiel bevorzuge ich z.B. Andreas Scholl oder James Bowman in "Es ist vollbracht" - wunderschöne Stimmen (Geschmackssache...) und geschulte, technisch perfekte Sänger (keine Geschmackssache, das kann man hören: an der Mühelosigkeit des Singens, der reinen Gestaltung der Musik, dem Fließen der Töne, ohne dass der Hörer auch nur eine Ahnung davon bekommt, dass diese Musik irgendwelche gesangstechnische Schwierigkeiten machen könnte).
Bei Butt klingt vieles etwas derb, fast "rumpelnd" - ohne allzu verletzend klingen zu wollen: "bäuerlich" - und ist so meilenweit entfernt von dem, was Spitzensänger gestalten, dass ich zum Teil fassungslos - und ratlos - bin über die begeisterten Kritiken auch von Fachjournalisten...

Hören Sie zum Vergleich doch einmal hier hinein:
Suzuki Johannespassion
Veldhoven Johannespassion Bwv 245
Parrott Johannes-Passion/Messe in B
Herreweghe (die neuere Aufnahme) Johannes-Passion (1725)

(Und Suzukis "Messias" ist atemberaubend konkurrenzlos unfassbar schön...:
Haendel Messias Suzuki)
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