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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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4,8 von 5 Sternen
London Twist: A Delilah Novella
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:5,99 €

am 30. Mai 2013
Nach dem Marine-Sniper Dox ("The Khmer Kill") hat mit der Mossad-Agentin Delilah nun eine zweite Nebenfigur aus Barry Eislers Universum einen eigenen Kurzauftritt bekommen. Allerdings nicht so kurz wie der von Dox. Während Eisler ihm wie zuvor seinen Helden John Rain ("Paris Is A Bitch") und Daniel Larison ("The Lost Coast") als Appetithappen für zwischendurch "nur" Short-Stories auf den Leib schrieb, bedachte er Dalilah immerhin mit einer "Novella", einem reichlich einhundert Seiten umfassenden Minithriller. Die Anhänger der attraktiven Agentin werden dies mit Wohlgefallen registrieren, mussten sie doch relativ lange auf einen neuen Auftritt Delilahs warten. Nach dem Rain-Thriller Nummer sechs ("Letzte Vergeltung") hatte Eisler zunächst als Auftakt einer gänzlich anderen Reihe den neuen Helden Ben Treven eingeführt ("Todes-Code") und ihm später den düsteren Daniel Larison gegenübergestellt ("Inside Out"). In Paris Is A Bitch" war es dann zum (vielleicht ja nur vorübergehenden?) Bruch zwischen Delilah und Rain gekommen, weshalb sie in "The Detachment", einem Crossover der Rain- und der Treven-Serie, folgerichtig gänzlich fehlte.

In "London Twist" erhält die blonde Agentin, die darauf spezialisiert ist, hochrangige Zielpersonen zu verführen und ihr Vertrauen zu erlangen, von ihren Chefs den Befehl, ihren vermeintlichen Fehler" aus "Paris Is A Bitch" wieder gutzumachen (die beiden Geschichten schließen aus Delilahs Sicht unmittelbar aneinander an). Doch die Sache hat - natürlich - einen Haken: Bei Delilahs Zielperson handelt es sich um eine Frau. Die dreißigjährige Fatima, eine aus Pakistan stammende Intellektuelle, ist die Sprecherin von Londons muslimischer Diaspora. Sie hat zwei ihrer Brüder bei einem amerikanischen Drohnenangriff verloren. Ihr dritter Bruder Imran, so die Vermutung des MI6, wurde daraufhin zum Kopf einer Terrorzelle der pakistanischen Taliban, die einen Anschlag in London plant. In Fatimas Laptop vermutet der Geheimdienst Informationen, die zu Imrans Versteck führen und so eine Vereitelung des Anschlags ermöglichen.

Zwei Versuche, mittels männlicher Undercover-Agenten, die sich der dunkelhaarigen Schönheit nähern sollten, an die Daten zu gelangen, scheiterten kläglich. Die letzte Hoffnung des MI6, der sich im Rahmen eines obskuren Tauschgeschäfts der Hilfe des Mossad bedient, ist eine Frau. Delilah soll behutsam ein freundschaftliches Verhältnis zu der Zielperson aufbauen. Getarnt als Pariser Fotografin lernt sie Fatima in London kennen und erwirbt nach und nach ihr Vertrauen. Ein gemeinsamer Wochenendtrip nach Französisch-Polynesien soll ihr schließlich die Gelegenheit verschaffen, ein paar ungestörte Momente mit dem von Fatima argwöhnisch bewachten Laptop zu verbringen. Doch im karibischen Sonnenparadies geschieht das Unvermeidliche. Bei einem zunehmenden erotischeren Fotoshooting kommen sich die beiden Frauen näher, als Delilah lieb ist...

Mit seiner Delilah-Novella kehrt Barry Eisler - nach der in meinen Augen etwas moralinsauren Dox-Story "The Khmer Kill" - eindrucksvoll zu alter Stärke zurück. Natürlich verzichtet er auch in London Twist" nicht auf politische Botschaften - diesmal geht es um die Frage, inwieweit der Westen durch Drohnen-Angriffe, Folter und Guantanamo die islamische Welt radikalisiert und so selbst für einen ständigen Nachschub an Feinden sorgt -, aber sie sind besser verpackt als in "The Khmer Kill". Und mitzuverfolgen, wie sich Delilah mehr und mehr in ihrem gewagten Doppelspiel verfängt, ist grandiose, allerbeste Unterhaltung. Leider hat auch London Twist" - wie übrigens jedes vorhergehende Short"-Werk Eislers - eine harte, bittere Nuance (die hier aus einem einzigen Wort besteht), welche einen schalen Nachgeschmack hinterlässt; schal deshalb, weil sie für die Handlung überhaupt nicht nötig ist. Dies weiter auszuführen, würde zu viel von der Story verraten. Deuten wir es mit einer nach einem James-Bond-Film klingenden Zeile :-) an: Der Tod ist genug.

Fazit: "London Twist" hat sicher nicht ganz die Qualität der John-Rain-Thriller, ist aber für Eisler-Fans ein absolutes Muss.
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am 30. April 2013
Diese Kurzgeschichte schließt nahtlos an "Paris is a Bitch" an, wo Delilah zusammen mit ihrem Geliebten, dem Tokio-Killer John Rain, in eine üble Falle läuft. Diesmal ist John Rain nicht dabei, dafür aber ein Agent des MI6 namens Kent, der verblüffende Ähnlichkeit mit James Bond hat.

Delilahs unwillkommener Auftrag lautet, sich in London unter ihrer Tarnung als Modefotografin an eine anglo-pakistanische Aktivistin heranzumachen, um über sie den Aufenthaltsort ihres Bruders, eines von den USA gesuchten Terroristen, herauszufinden.

Wie fast immer in den Romanen und Kurzgeschichten oder Novellen aus der Welt des Tokio-Killers, schafft es Eisler, nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern auch den Personen Tiefgang zu verleihen und jene Schwarz-Weiß-Malerei zu vermeiden, die die meisten amerikanischen Polit-Thriller so langweilig und vorhersehbar macht. Wahrer als die Wirklichkeit.
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am 19. Februar 2013
London Twist handelt von einem etwas anderen Auftrag für Deliah, der sie mehr psychisch als physisch fordert. Die Geschichte referiert auf "Paris is a Bitch" und knüpft zeitlich direkt daran an. Es ist aber kein Muss, diese Story vorher zu lesen, ich würde es aber empfehlen. Die Handlung ist interessant und spielt sich hauptsächlich in London und in Bora Bora ab. Die Orte sind wie vom Autor gewohnt detailliert beschrieben, was den ganzen den Eindruck der Realität verleiht. London Twist ist jedoch keine Action-Novella, wie man es von den Rain-Büchern kennt, sondern bezieht sich, wie man sich einen Auftrag für Deliah vorstellt, mehr auf strategische Konversationen, Tarnung und Emotionen. Die Spannung kommt dabei jedoch nicht zu kurz und die eingeflochtene Erotik gibt dem ganzen einen speziellen Kick, der meiner Meinung nach auch Frauen ansprechen kann. Während des Verlaufs werden verschiedene Konflikte aufgeworfen, unter anderem innere Konflikte Deliahs.
Insgesamt ist es ein packender Ausschnitt aus Deliahs Leben, der sich gut lesen lässt. Es braucht kein perfektes Englisch um alles zu verstehen.

London Twist deals with a slightly different Mission for Deliah which she needs much more emotional than physical strength for. The novella starts straight after "Paris is a Bitch" so it's my recommendation to read it in a row. The storyline is interesting and mainly takes place in London and Bora Bora. The locations are described in detail as you know from the author which makes it seem real. London Twist is not an action novella like the Rain books. It is like you imagine Deliah working. Basically there are strategic conversations, concealment and emotions. This is as exciting as action with John Rain would be. In addition there is some erotism which gives the story a special thrill which can in my opinion also address women. In the process of the Mission there come up several conflicts including inner conflicts.
All in all it's a gripping detail of Deliahs life.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. September 2013
Wer Thriller als Unterhaltung mag, ist mit diesem relativ kurzen Roman zum fairen Preis sehr gut bedient. Als Gegenpart zu den anderen uneingeschränkt positiven Rezension möchte ich aber doch ein wenig relativieren.

1. Die Sprache: Zunächst einmal ist für Nicht-Native Speaker zwar zu loben, dass der Roman problemlos und locker zu lesen ist. Dem gegenüber steht, dass der Autor sich klar auf Personen und Handlung konzentriert, sprachlich aber nichts Besonderes zu bieten hat. Das ist nicht schlimm, es gibt aber Autoren, die mehr drauf haben.
2. Der Plot: Dieser ist gut nachvollziehbar und mit der Beziehung der beiden Damen natürlich kalkuliert anregend, aber auch vorhersehbar. Irgendwelche unerwarteten Wendungen, Menschen, die plötzlich ein anderes Gesicht zeigen, derartiges kommt nicht vor. Als wirklich spannend kann man das Buch daher nicht bezeichnen.
3. Die Personen: Positiv ist, dass der Autor auf den simplen Gut-Böse-Gegensatz à la Ken Follet verzichtet hat. Von den Protagonisten hätte man vielleicht hier und da gerne etwas mehr erfahren, insgesamt sind das alles sympathische Typen ohne größere seelische Abgründe. Muss auch nicht immer sein, aber so wird es vielleicht etwas seicht. Die Namensauswahl ist übrigens nicht sehr gelungen, plakativer geht es kaum.
4. Der Hintergrund: Eisler nimmt einen Unterhaltungsroman, um seine Sicht über böse Drohnenangriffe und daraus angeblich resultierenden Terrorismus darzulegen. Diese Sicht ist m.E. simpel, einseitig und verkürzt, vor allem aber hat sie in solch einem Roman nichts zu suchen. Ein konstruierter Roman ist kein Beleg für irgendetwas.
5. Links: Das ist mal eine schöne Sache - zu vielen Lokalitäten, die die Personen in London aufsuchen, werden Web Sites angegeben, so dass man den Roman quasi nacherleben kann.

Insgesamt bekommt man aus meiner Sicht einen fairen Gegenwert für's Geld, 4 Sterne sind daher gerechtfertigt. Wer allerdings komplexere Werke wie von Tom Clancy oder Michael Chrichton schätzt, wird vielleicht nicht ganz glücklich.
Ich hoffe, diese Rezension ist für Sie nützlich und freue mich über eine positive Bewertung.
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