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  • Circle
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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
42
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 1. Juli 2013
Wer die Musik von Amorphis liebt und mag kommt an dieser Platte nicht vorbei. Vinyl ist für Sammler, die CD zum anhören.
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am 15. Mai 2013
Als Melodic-Metalfan (mit Hang zum Progressive Rock/Metal) bin ich eher zufällig auf Amorphis gestoßen, genauer gesagt auf ihre CD 'Eclipse', die mich zu meiner Überraschung total begeistert hat. Und, um es vorwegzunehmen, auch 'Circle' ist eine runde Sache geworden. Was auch sonst?

1. (Shades of Gray): Düster-harte Gitarren und böse Growls leiten den Song ein, danach harte Growl-Strophe, nimmt sich dann im zweiten Teil etwas zurück, bevor dann ein cleaner, aber kraftvoller hochmelodiöser Refrain kommt, im Instrumentalteil neue folkige Melodie, die sich an Intensität steigert, gestoppt von einem kurzen Growl-Intermezzo, dann wieder dieser Super-Refrain (mit leichtem Growl). = Ein grandioser Einstieg. (5/5)
2. (Mission): ruhige Piano-Einleitung, schöner Kontrast zum Vorgänger, dann spitzenmäßiges Gitarrenriff, wie es (fast) nur Amorphis können, gemäßigte cleaner Strophe, gefolgt von eingängigem Refrain, der von dem Anfangsriff begleitet wird, Klasse! Kurze Strophe, Piano, Drums, Gitarre, neues cooles Gitarrenriff, das sich auch noch steigern kann, und wieder Refrain. = Toller Song. (5/5)
3. (The Wanderer): kurz ruhige Gitarre, dann lautes Gitarrenriff, angenehme Strophe (clean), wunderbar traurig-schöner Refrain, tolle Harmonie mit dem Riff, wieder Ruhe, Strophe, Refrain, im Instrumentalteil schöne Variation der Refrain-Melodie, etwas veränderter Refrain. = Gefällt mir sehr gut. (5/5)
4. (Narrow path): sanft verspieltes Vogelzwitschern mit Flöte, dann wird daraus ein hartes Gitarrenriff, wieder einmal absolut genial, Strophe (kurz), schöne Bridge (kurz), wieder sehr melodischer Refrain, Strophe, Bridge, Refrain, Variation der Grundmelodie, Gitarrenbreak (kurz), Refrain, Gitarrenriff. = Der nächste Höhepunkt. (5/5)
5. (Hopeless Days): Wieder harte, kraftvolle und doch dieses Mal düstere Gitarren, dann ruhige, atmosphärische, schöne Strophe, erinnert mich an Arena (Progressive Rock), wieder Gitarren vom Anfang, Strophe, kraftvoller melodiöser Refrain, Strophe jetzt mit mehr Power (Gitarre), Refrain, Pianoriff mit leiser Gitarre, kräftiges Gitarrenbreak, Refrain, weiteres starkes Gitarrenriff, Gitarre vom Anfang. Ende = Hochklassiger Song. (5/5)
6. (Nightbird's song): Ruhiges schönes Gitarrenriff, plötzlich Growl, hart und bedrohliches Gitarrenriff, dazu Growl, zweiter Growl-Part leicht melodisch, melodischer Refrain (clean) mit starker Growl-Zugabe, ruhige Flöte spielt Riff vom Anfang, dann wieder der Ausbruch mit Growls und diesem super-harten und doch melodischen Gitarrenriff, Growl-Strophe (1+2) wie vorhin, Refrain. = Hammer-Song. (5/5)
7. (Into the Abyss): Keyboard-Atmosphäre, sehr schönes Piano-Riff, das zum Gitarrenriff wird, cleane Strophe (begleitet vom Riff), Bridge (Into the abyss), typisch traurig-schöner, aber kraftvoller und melodischer Refrain, Strophe, Bridge, Refrain, Zusatz zum Refrain, Break (erst Keyboard, dann Gitarre) Refrain = Trifft meinen Meldodie-Nerv (4,5/5)
8. (Enchanted by the moon): düsteres Gitarrenriff, weiteres aber nun fröhlicheres Riff, Growl-Strophe (natürlich wieder sehr düster), zum zweiten Riff kommt ein cleaner Refrain (gut, aber nicht so stark wie die vorherigen, aber passt zum starken Riff), Growl-Strophe, endet in düsterem Gitarrenriff, andere Growl-Strophe, Refrain, ein Riff erzeugt düstere Atmosphäre, Steigerung, und plötzlich ist der Song vorbei. = Ein weiterer starker Song. (4,5/5)
9. (A new day): schönes und einfach geniales ruhiges Gitarrenriff, wird dann schnell zu einem harten Riff, coole cleane Strophe (Midtempo), starker Refrain zum Anfangsriff, Strophe, Refrain, kurzes Keyboardbreak, weitere wunderschön folkige Gitarrenmelodie, dann Riff (wie vom Anfang), Refrain, Ausklang mit Piano und Saxophon. = Genialer Schluss-Song (5/5)
10. (Dead man's dream): harte und schnelle Gitarre, Growls, Refrain (clean), Growls, schnelles ungewöhnliches Gitarrenbreak/-riff, Refrain. = guter, etwas anderer Bonus-Song (4/5)

Fazit: Amorphis bleiben ihrem Stil treu und bieten keine großen Überraschungen, aber noch genug Abwechslung (besonders bei den Lied-Anfängen), um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Auf Balladen hat man dieses Mal völlig verzichtet. Es rockt also von vorne bis hinten, ohne übertrieben hart zu sein. Die Growls werden relativ sparsam eingesetzt werden und gewinnen dadurch an Wirkung. Besonders stark sind nicht nur die unnachahmlichen Gitarrenriffs, sondern auch die wunderbar melodischen Refrains. Und genau diese Dinge sind es, die mir an Amorphis am meisten gefallen. Selbstverständlich gibt es dafür die Höchstwertung von mir.
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am 8. April 2014
Mit „Circle“ haben Amorphis ein Werk abgeliefert, das seinesgleichen sucht. Härte und Melodie bzw. Klargesang mit Death Metal-Vocals zu kombinieren, das ist ja von allen möglichen anderen Bands mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber selten wurde das so gekonnt umgesetzt wie auf diesem Album. Die Melodien verströmen ein ganz eigenes Flair, auch wenn sie teilweise recht simpel sind (wie z. B. im Mittelteil des Openers „Shades of Gray“ – zum Niederknien!). Immer wieder finden sich folkloristische Einflüsse (sowohl in Melodien als auch in der Instrumentierung), aber nicht auf eine „saufende Humppa-Trolle“-Weise, sondern mit einer gewissen erhabenen Ernsthaftigkeit (z. B. bei „Narrow Path“).
Was den Gesang betrifft – viele andere Bands setzen cleanen und Death Metal-Gesang nach einem recht vorhersehbaren Schema ein: nach einem brutalen Teil muss wieder was Melodisches folgen, „weil man es halt so macht“. Bei diesem Album aber wird immer die Art Gesang eingesetzt, den die Stimmung verlangt. Da muss auch nicht in jedem Lied gegrowlt werden, wenns nicht passt, dann eben nicht.
Das bringt mich zum nächsten Punkt – Songwriting: Dass Amorphis sich tolle Melodien ausdenken können, weiß man ja, das können andere auch (wenn auch nicht auf diese ganz spezielle, fast magische Weise). Aber auf „Circle“ ist jeder einzelne Song mit soviel Hingabe durchkomponiert und –arrangiert, dass damit Maßstäbe gesetzt werden. Die Strukturen sind jetzt nicht gerade vertrackt, aber es kommt auch nie Langeweile auf, es ist immer für Abwechslung gesorgt. Trotzdem kommt einem (oder zumindest mir) die Abfolge der einzelnen Parts oft als die einzig mögliche vor, derart zwingend haben die Finnen ihre Songs aufgebaut. Dazu werden an den richtigen Stellen im genau richtigen Maße traditionelle Instrumente eingesetzt, was die einzigartige Stimmung dieses Albums noch verstärkt. Man fühlt sich förmlich in die Weiten der finnischen Wälder versetzt.

Einige andere Rezensenten haben sich über die Produktion beklagt, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Zugegeben, ich bin kein Experte auf dem Gebiet, aber auch nicht völlig ahnungslos. Der Sound gefällt mir, also kann er wohl nicht sooo schlecht sein. Die Gitarren schieben ordnungsgemäß nach vorne, wo sie es sollen, nehmen sich aber auch zurück, wo es nötig ist. Jedes Instrument kommt zur Geltung, die Melodien gehen nie unter – ich kann keinen Grund zur Beschwerde entdecken.

Als Fazit kann ich also Folgendes sagen: „Circle“ ist nicht nur ein sehr gutes Album, es ist wahrscheinlich das beste, das ich seit Jahren gehört habe. Ich kann mich an kein anders Album erinnern, das mich dermaßen gefesselt und fasziniert hat. Es gibt keine Ausfälle zu verzeichnen, jeder einzelne Song ist eine Perle, verdient stehenden Applaus und würde alleine schon vielen anderen Bands den Arsch retten. Wenig überraschend gebe ich dem Album 5 von 5 Punkten, aber nur, weil man nicht mehr vergeben kann. Eine klare Kaufempfehlung – „Circle“ einlegen, Augen schließen, sich in den nebligen finnischen Weiten verlieren. Tu es!
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Vor ein paar Tagen habe ich noch die beiden ersten Amorphis Alben The Karelian Isthmus und Tales From The Thousand Lakes gehört. Natürlich macht es kaum einen Sinn diese beiden Alben mit den Amorphis Songs von heute zu vergleichen. Trotzdem sollte erwähnt werden, dass die musikalische Entwicklung der Finnen beachtlich ist. Vor allem wenn man weiß, dass man quasi mit einem Sängerwechsel und dem 2006er Album Eclipse einen drastischen Schnitt hingelegt hat.

Circle heißt das elfte Album der Band und reiht sich nahtlos in die hervorragenden Alben der Bandhistorie ein. Als Produzent haben Amorphis Peter Tätgren an das Mischpult gebeten und dieser hat es geschafft der Band und dem Album den letzten Schliff zu geben.

Im direkten Vergleich zu den Vorgängeralben sind die Gitarren präsenter und wirken erwachsener. Schon der Opener "Shades Of Gray" knallt volles Rohr in die Gehörgänge. Tomi Joutsen beginnt den Song mit heftigen Growls, welche im ersten Augenblick nicht wirklich zu den feinen Melodien passen wollen. Umso überraschender folgt darauf ein Refrain, welcher nicht von dieser Welt zu sein scheint. Umwerfend.

"Mission" wird von einer verträumten Keyboardmelodie eingeleitet und ist etwas ruhiger ausgefallen als der heftige Opener. Zum Gelingen des Songs tragen insbesondere die geschmackvollen Gitarrenleads bei, welche sich mit dem Keyboard bei der Melodieführung abwechseln!

"The Wanderer" ist ein gutes Beispiel wie die Band ihr Songwriting verfeinert hat. Unglaublich wie homogen und einfach dieser Song wirkt. Dies aber nur auf den ersten Blick. Hört man ein wenig genauer hin, dann merkt man, dass "The Wanderer", mit seinen Tempowechseln und dem wiederum mehr als gelungenem Refrain, ziemlich kompliziert aufgebaut ist.

"Narrowpath" entzückt das Ohr mit folkigen Melodien und einer Rhythmik, welche wohl kaum jemanden kalt lassen dürfte!
Das Highlight hat die Band sich aber fast bis zum Ende des Albums aufgespart. "Enchanted By The Moon" ist so etwas wie die Kurzform des Albums. Überragende Melodien, abwechslungsreicher Gesang und das schon erwähnte intelligente Songwriting kommen hier in bester Form zusammen.

Das Schöne an Circle ist, dass die Songs allesamt dieses hohe Level halten. Circle hat keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen. Von daher höre ich jetzt mit der Lobhudelei auf und empfehle das Album anzutesten!
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am 24. Mai 2013
ich glaube, zu dem album wurde bereits viel geschrieben und ich finds genial. ich habe mir auch die "Special Edition" zugelegt, da ich schon länger fan bin. was mir absolut nicht passt, ist die marktstrategie der palttenfirmen/bands oder wer auch immer...
wenn ich schon mehr geld ausgebe für ein album, will ich auch einen mehrwert. ok, ein bonuslied und die dvd, welche man sich einmal anschaut. aber wie kommt es, dass ich im netz noch 4!! weitere songs von diesem album finde? also total album tracks 14. hier die tracklist:

Shades Of Gray (5:28)
Mission (4:33)
The Wanderer (4:44)
Narrow Path (4:23)
Hopeless Days (5:08)
Nightbird's Song (5:01)
Into The Abyss (5:37)
Enchanted By The Moon (5:33)
A New Day (6:00)
Dead Man's Dream (4:03)
New Song (4:54)
Illusion (4:17)
My Future (7:10)
His Story (4:30)

die produktion klingt gleich, sind also nicht irgendwelche alten songs. zudem sind die lieder top.
vielleicht hat ja jemand eine erklärung (keine japan edition). mir ist das schon mehrmals passiert und ich finde das nicht in ordnung.

wenn auf dieser edition alle 14 tracks drauf gewesen wären, gäbe ich 5 sterne.
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am 12. Juli 2013
... besser wäre, wenn die Bonus-Lieder auch dabei gewesen wären.
Außerdem kommt es - meiner Meinung nach - nicht an mein Lieblingsalbum "Skyforger" dran.
Daher gibt es nur 4 von 5 Sternen.
Damit will ich aber niemanden abschrecken.
Wenn man Amorphis mag, sollte man zugreifen.
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am 8. April 2014
Auf Circle werden Amorphis wieder etwas härter, das Songwriting bleibt dabei auf hohem Niveau. Tomi Joutsens stimme singt und grölt sich durch verschiedenste Spielarten des Metal und weiß in allen zu überzeugen. Unterm Strich wirkt das Album auf mich heterogener als die direkten Vorgänger, was wohl auch deren geringeren Härte und damit "Bandbreite" geschuldet ist. Von ruhigen Melodien, doomigen Passagen und Black & Death Metal Elementen ist wirklich alles dabei. Man hat experimentiert ohne den eigenen Weg zu verlassen oder sich festzulegen und jeder Song ist für sich stimmig. Die hohe Qualität des Albums und das Experimentieren lassen mich jetzt schon gespannt auf den Nachfolger warten.
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am 1. Juli 2013
Amorphis sind etwas härter geworden und meiner Meinung nach hört man den Einfluss von Peter Tägtgren bei einigen Nummern heraus. Aber als großer Fan von Pain bin ich damit sehr zufrieden.
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am 14. Mai 2013
Wie alle Amorphis-Platten mindestens seit "Far From The Sun" brauchte auch "Circle" ein paar Durchläufe, um mich so richtig mitzureißen. Aber da ich als Fan der Band seit "Tales..."-Zeiten weiß, dass mich noch kein Album enttäuscht hat, konnte ich mich auch dieses Mal beruhigt zurücklehnen und darauf warten, dass die Musik ihre Wirkung nach und nach entfaltet. Seit "Eclipse" haben Amorphis einen richtigen Lauf und liefern ein Knaller-Album nach dem anderen ab. Schön zu sehen, dass sich diese Qualität auch allmählich in kommerziellem Erfolg niederschlägt. Amorphis sind sicherlich eine der musikalischsten Metalbands unserer Zeit. Dieses Mal gehen sie etwas heavier als zuletzt auf "The Beginning Of Times" zu Werk. Schon der Einstieg mit "Shades Of Gray" ist ordentlich heftig. Sänger Tomi wechselt erneut gekonnt zwischem kraftvollem klarem Gesang und mächtigen Death-Metal-Shouts und steht bei Letzterem selbst Szenegrößen wie etwa Johann Hegg von Amon Amarth kaum nach. Die Produktion ist druckvoll und klar, und Amorphis gelingen mal wieder ein paar klasse Melodien wie z. B. im für mich stärksten Stück "Nightbird's Song". Die Limited Edition lohnt sich m. E. übrigens wegen der beigelegten, relativ langweiligen DVD kaum, wohl aber wegen des Bonustracks "Dead Man's Dream", in dem Amorphis mal eine ungewohnt schnelle Seite von sich zeigen (plus Iron-Maiden-Reminiszenzen) und der gut zu einem tollen, abwechslungsreichen Metal-Album beiträgt.
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am 28. Mai 2013
Nach dem für mich sehr enttäuschendem "THE BEGINNING OF TIMES" (die Produktion war einfach viel zu platt und es fehlten großartige Songs)waren meine Erwartungen an "Circle" nicht sehr hoch: es sollte einfach nur besser sein als der Vorgänger und ein paar Hits enthalten wie "SKYFORGER" mit dem Titeltrack und "Sky is Mine" oder die aus meiner Sicht überragenden "ELEGY" und "TUONELA". Eigentlich wurden meine Erwartungen komplett erfüllt mit sogar einigen Überraschungen auf dem Album.

Schon "Shades of Gray" zeigt, dass die Platte deutlich heavier ausfällt als alles seit "ELEGY" und besitzt zudem echte gute Hooks. Dasselbe kann man dann auch von "Mission" behaupten, das aber schon eher Amorphis-Standardmaterial der Joutsen-Ära ist. Trotzdem ein sehr guter Song. "The Wanderer" und "Narrowpath" fallen dann etwas ab, wobei Letzteres mit einem Flötensolo am Anfang überzeugt. Die vorab veröffentlichte Single "Hopeless Days" hätte aufgrund der Heavyness ein paar Growls vertragen, trotzdem ist der Song durchaus gelungen. Bei "Nightbird's Song" geht Amorphis mal einen ganz anderen Weg und Tomi Joutsen wagt sich sogar an Black Metal-Screams ran. Die Querflöte im Mittelteil stört zwar etwas, dennoch ist der Song sehr stark und eine sehr positive Überraschung. "Into the Abyss" ist dann eher Prog Metal und fällt im Vergleich zu den beiden vorherigen Songs leicht ab. Aber die größte Überraschung ist "Enchanted by the Moon": Hier wagt sich Amorphis an Death Doom Metal ran, trotzdem klingt der Song aber immer noch nach Amorphis. Auch hier fällt die neue Bandbreite in Tomi Joutsens Growls auf, er wagt sich an ganz neue Tonlagen. Der Song baut sich dramaturgisch bis zum Ende hin auf, die verzweifelten Growls, die etwas im Hintergrund im Vergleich zu den Gitarren gehalten werden, verleihen dem Song ein sehr spezielles Feeling, das ich sonst nur bei "KARELIAN ISTHMUS" habe. Der Song könnte ohne die Cleangesang-Elemente auch locker von diesem Album sein.
"A New Day" ist eher experimentell und atmosphärisch. Der Song sagt mir nicht so zu.

Insgesamt ist das Album trotz einiger Schwächen ein starker Release geworden. Ich würde 8,5/10 Punkten geben.
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