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am 10. September 2017
Ich bin von diesem Buch oder besser gesagt, von der darin beschriebenen Methode voll begeistert. Es hat bei mir ein Umdenken angestoßen und seither herrscht nicht mehr ganz so viel Chaos, wie sonst. Ich bin noch nicht ganz fertig, aber auf dem richtigen Weg.
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am 17. September 2017
Wiederholt sich immer wieder und die Anekdoten aus der Kindheit sowie mit den Klienten nerven schon am Anfang des Buches sehr! Wenige hilfreiche Tipps und sehr anstrengend zu lesen, da vieles in einen Satzt zusammen gefasst werden kann.. dafür muss ich nicht das ganze Kapitel lesen.
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am 11. September 2017
Dieses Buch ist so super. Meine Tochter räumt jetzt auf. Es wird langsam richtig ordentlich und schön. Das Buch ist absolut empfehlenswert
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am 14. März 2017
Ich war zunächst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist. Die Spiritualität, mit der Frau Kondo ans Aufräumen geht, geht mir eigentlich nämlich vollkommen ab. So meint sie, dass den Dingen in unserem zu Hause eine eigene Energie innewohnt, die nicht zur Geltung kommt bei Dingen, die vergessen ganz hinten im Schrank stehen. Und, dass es für diese Dinge erfüllender sei mit Respekt verabschiedet zu werden (sprich weggeworfen zu werden) statt weiter ihr Schattendasein zu fristen. Oh Mann, dachte ich zuerst. Die Frau hat sie nicht alle. Aber dann gab es auch wieder die Textstellen, die ich sofort vollkommen einsah. Dass man sich nämlich nur mit Dingen umgeben soll, die einen glücklich machen. Ein Beispiel: Ein teurer Entsafter beispielsweise, den wir uns einmal geleistet haben, den wir aber im Alltagsstress einfach seit 2 Jahren nicht mehr benutzt haben, macht uns nicht glücklich. Das mag mal anders gewesen sein, heute aber erinnert er uns bei seinem Anblick nur daran, was wir eigentlich mal wieder machen müssten. Schon ist unterschwellig ein schlechtes Gewissen da und zu sätzlich nimmt er uns wertvollen Stauraum weg. Also weg damit.

Ich war hin und hergerissen, ob das etwas für mich ist. Also machte ich den Versuch. Ich ging an ein überschaubares, aber notwendiges Projekt in unserem Haus. Das Badezimmer. Die Kosmetikartikel und im zweiten Schritt die Handtücher im ganzen Haus. Also laut Frau Kondo durchaus für den Anfang geeignet, weil wenig emotionale Bindung zu den einzelnen Artikeln besteht.

Und was soll ich sagen. Es funktioniert. Ich bin begeistert. Ich hatte jedes einzelne Teil vom Duschgel bis zum Lippenstift in der Hand und habe mich gefragt: Machst du mich glücklich, oder nicht? Und so konnte ich sehr, sehr viel Dinge einfach wegwerfen. Bodylotionen, die ein klebriges Hautgefühl hinterlassen, Shampoo, das mein Haar ein wenig spröde wirken lässt, das Duschgel, dessen Duft mir nicht gefällt, das Parfum, das ich geschenkt bekam und mir trotz des hohen Preises einfach nicht gefiel (es war mittlerweile sogar schlecht geworden). All diese Dinge hatte ich behalten nach dem Motto. Irgendwann benutze ich sie. Es ist zu schade, sie wegzuwerfen. Dies machte meine Badezimmerschränke zu chaotischen, nervigen und vollen Schränken. Nach außen war das Bad immer tip top aufgeräumt, aber wenn man die Schränke öffnete ... . Nun ist das anders. Alles ist luftig und übersichtlich eingeräumt. Ich bin viel lieber in diesem Raum, denn wenn ich die Schränke öffne ist da nicht die optische Erinnerung: hier wartet Arbeit auf Dich! , die mir nie wirklich im Bad die Möglichkeit zur Entspannung gab. Genau so habe ich auch die Handtücher ausgemistet. Der Rest des Hauses folgte bzw. folgt noch. Überall, wo ich fertig bin herrscht Ordnung und das Beste: sie bleibt.

Und nun für alle Mamas und Papas: Es funktioniert selbst im Kinderzimmer. Allerdings hier mit einer kleinen Abwandlung. Ich lasse meine Töchter (4, 6 und 8 Jahre) nichts wegwerfen, ausser natürlich kaputte Dinge. Dies lasse ich sie selbst entscheiden. Aber: Ich frage sie in regelmäßigen Abständen: Was sind deine 4 liebsten Spielsachen. Selbst die Kleinste kann das und zeigt schnurstracks auf 4 Dinge. Die bleiben im Zimmer. Dann gehe ich mit Ihnen in den Keller. Hier lagern wir die nicht mehr beliebten Sachen ein und die Kinder dürfen sich so viele andere eingelagerte Spielsachen aussuchen, wie in den frei gewordenen Regalen im Zimmer passt. In Absprache mit den Geschwistern ist auch Ausleihen möglich. Die Kinder freuen sich jedes mal aufs Neue. Von Langeweile keine Spur. Auf diese Weise bleiben selbst die Kinderzimmer aufgeräumt, weil einfach die Masse für ein riesiges Chaos fehlt. Und im Keller sieht es auch ordentlich aus, wenn man zur Aufbewahrung halb transparente, stapelbaren Kisten verwendet, bei denen man ohne sie zu bewegen und erst öffnen zu müssen sofort sieht, was drin ist.

Die Angst, nachher sieht das Haus steril und unpersönlich, weil zu aufgeräumt aus braucht man übrigens nicht zu haben. Denn am Ende bleiben auch zur Dekoration nur die ganz persönlichen Lieblingsstücke. Ganz individuell. Also nicht wie auf Hochglanzfotos aus "Schöner Wohnen". Es sei denn natürlich, dass das genau das ist, was einen glücklich macht in seinem zu Hause.

Ein zusätzlicher Nebeneffekt: dieses Vorgehen hat mein Konsumverhalten nachhaltig verändert und ich gebe viel weniger Geld aus. Weil ich im Geschäft eigentlich das selbe mache. Ich nehme den Artikel in die Hand und frage mich, macht es mich wirklich glücklicher wenn ich dich besitze. Aufgrund des viel besseren Überblicks, weiss ich viel besser was ich brauche, und was ich noch vorrätig habe. Nachgekauft wird z.B. ein Duschgel erst wenn eines der drei im Gebrauch befindlichen leer ist. So bleibt die Zahl immer konstant. Kein neues Chaos entsteht. Bei Kleidung ist dieser Effekt noch eindrucksvoller. Nach dem Ausmisten des Kleiderschrankes nach der Methode von Frau Kondo bleiben nur die Lieblingsstücke. Nichts anderes!!! Stehe ich nun im Geschäft in der Umkleidekabine, bin ich absolut kompromisslos, der Schnitt, das Material, die Farbe muss stimmen. Denn das Teil hat harte Konkurrenz zu Hause. Spielt das Stück im Geschäft nicht in dieser Liga, wird es nicht gekauft. Fertig! So besitze ich nur noch wenige aber ausgewählte Stücke, die ich alle ausnahmslos liebe. So spare ich richtig viel Geld. Und manchmal gönne ich mir auch ein richtig teures Teil. Wenn ich nämlich schon lange auf der Suche nach einem ganz bestimmten Rock oder so bin und ihn einfach lange nicht gefunden habe. Dann weiss ich zu schätzen, dass ich ihn gefunden habe und zahle auch gern den hohen Preis, denn vorher habe ich auf der anderen Seite auch viel gespart.

Ich kann dieses Buch also nur empfehlen. Es verändert nicht nur das zu Hause zum positiven.
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am 9. Mai 2013
Liebe Leser,

zunächst einmal - jeder hier liegt richtig mit seiner Bewertung, egal ob er 1 oder 5 Sterne vergibt. Denn das Buch ist nicht nur eine Anleitung, sondern spiegelt auch eine Lebenseinstellung wider. Das Buch muss zu einem passen. Wer nur ein bissel aufräumen, umstellen und neu gestalten will, für den ist das Buch nichts. Die können mit klassischen Büchern zur Organisationsstruktur mehr anfangen. Wer aber der fernöstlichen Kultur gegenüber etwas aufgeschlossen ist, versteht, was Marie Kondo sagen will.

Ideal ist das Buch für alle "Nicht-loslassen-Könner", die unter einem echten Leidensdruck stehen und den Eindruck haben, unter den vielen Dingen in ihrem Leben zu ersticken. Das müssen keine Messies sein, sondern es gibt auch Menschen mit gut aufgeräumten Wohnungen, die darunter leiden, dass zu viele Dinge in ihrem Leben sind. Genau wie die Reizüberflutung durch die Werbung können auch Dinge unsere Energien blockieren. Ich ärgere mich immer, dass ich so viel Zeit damit verbringe, Dinge aufzuräumen, die ich nie nutze, nur weil sie 1) einfach da sind, 2) ein Geschenk waren, 3) mal viel gekostet haben, 4) einfach schön aussehen oder 5) mit Erinnerungen verbunden sind. Außerdem bin ich stinkfaul und habe keine Lust zum aufräumen. Ergo: je weniger Dinge ich habe, desto weniger muss ich aufräumen. Das Buch ist ein Glücksgriff für alle, die Besitz als Belastung sehen und für die er sich anfühlt wie ein Mühlrad um den Hals.

Allein ein Tipp ist das Buch schon wert: dass man nicht zimmerweise, sondern nach Kategorien aufräumen soll. Ich räume immer zimmerweise auf, was zur Folge hat, dass man Dinge, bei denen man nicht weiß, wo man sie hintun soll, einfach nur von einem Zimmer ins andere hin und her räumt. So bleibt kein Zimmer lange aufgeräumt.

Das heißt nicht, dass wir unsere T-Shirts auf Postkartengröße falten und in die Schublade stellen müssen. Ich habe keine Schublade für T-Shirts, bei mir liegen sie sauber aufeinander im Schrank. Und man muss auch nicht mit seinen Sachen reden oder Taschen abends ausräumen, um ihnen einen schönen Feierabend zu gönnen (wenn ich das tue, fehlt mir am nächsten Tag die Hälfte, weil ich immer eilig aus dem Haus gehe und meine Tasche schnappe, ohne hineinzuschauen). Man muss ja auch Rezepte nicht 1:1 nachkochen, und man muss sie nicht verwerfen, nur weil man einige der Zutaten nicht mag. Schließlich sind wir Individualisten und können selbst entscheiden, welchen Teil des Buches wir umsetzen möchten.

Für mich ist "Magic Cleaning" das beste Buch seit "Simplify your life". Beim Lesen hat es "klick" gemacht. Zwei Beispiele:

1. In meinem Keller stehen ein paar Langlauf-Ski mit Stöcken und zwei Paar Langlaufschuhe, im Schrank hängt ein wunderschöner, leichter, atmungsaktiver Langlauf-Anzug. Die Sachen würde ich nie hergeben! Warum nicht? Weil sie fast neu sind, und ich könnte ja "irgendwann mal" wieder langlaufen, und dann müsste ich alles neu kaufen (teuer). Das sage ich mir seit 15 Jahren. In den Anzug passe ich längst nicht mehr rein, und die Ski stehen ungenutzt im Keller. Marie Kondo sagt: "Irgendwann" gibt es nicht.

2. Ich besitze ein paar alte, sehr gut erhaltene Bände mit Klaviernoten (Sonaten). Die habe ich von meiner Mutter geerbt (vor fast 30 Jahren). Damals waren sie nützlich, ich selber konnte dafür nie gut genug Klavier spielen. Also stehen sie seit 30 Jahren in meinem Regal. Sind wertvoll. Sehen schön aus. Nützen niemandem.

Wenn man nun so verrückt ist, Dingen eine "Seele" zuzusprechen (was nach westlichen Denkmustern völliger Blödsinn ist!), könnte man sagen, dass man diesen Sachen nicht gerecht wird. Die Ski stehen im Keller und würden gerne wieder raus in den Schnee, denn das ist ihre Bestimmung. Und die Klaviernoten langweilen sich im Regal und würden gerne mal wieder ihren eigenen Klang hören.

Nein, ich bin nicht auf Droge!!

Wenn man schon nicht den Dingen eine Seele zusprechen will, dann könnte man an die Menschen denken, die sich über diese Dinge freuen würden, weil sie sie nutzen! Dinge, die wir nicht nutzen, verkleben unsere Seele und blockieren unsere Energien. Marie Kondo sagt, das einzige Kriterium, Dinge zu behalten, ist die Frage: "Macht es mich glücklich?" Wenn nicht, weg damit (ok, das trifft nicht auf Steuerunterlagen zu ;-) die machen nicht glücklich, aber da kommt man nicht drumherum). Nach diesen Kriterien könnte ich rund 70 Prozent aller Dinge entsorgen. Und wenn ich konsequent bin, schaffe ich es auch, obwohl da etliche Zähneknirsch-Entscheidungen vor mir liegen. Das heißt nicht, dass ich hinterher ein Regal wie auf dem Cover haben will. In meinen Regalen werden auch weiterhin schöne Sachen stehen, aber eben nicht mehr so viele.

Dass überflüssige Dinge unsere Energien blockieren, kann man sogar nach westlichen, wissenschaftlichen Maßstäben erklären. Nach der Quantenphysik besteht jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze, jedes Stück Stoff und jeder Stein auf sub-atomarer Ebene aus Energie (Strings). Materie besteht nur auf der Makroebene unserer Wahrnehmung. Allein das ist Argument genug, nur die Dinge zu behalten, die wir lieben und nutzen. Ich habe sehr viele Klamotten, ziehe aber immer dieselben Lieblingsstücke an. Das sind circa 20 Prozent (großzügig geschätzt). In meinem Schrank wird bald viel Platz sein :-)

Wer seine Sachen nicht verschenken will, weil sie mal teuer waren, kann sie bei Ebay verkaufen. Aber wollen wir mit Dingen, die wir eh nicht mehr brauchen, weitere Lebenszeit verschwenden? Wohl eher nicht. Außerdem wollen wir vom Schicksal doch auch gerne was geschenkt bekommen. Also sollten auch wir großzügig abgeben.

Ich hätte noch zwei eigene Tipps zum Thema Aufräumen:

1. Machen Sie es wie André Kostolany. Der Aktienpapst wurde reich mit einer einzigen, einfachen Methode: "Würde ich das, was ich im Portfolio habe, heute wieder kaufen?" Wenn nein, dann hat er es verkauft - egal mit welchem Verlust. So hat er langfristig genau das richtige getan. Ich frage mich also: Würde ich dieses oder jenes heute wieder kaufen? Wenn nein, weg damit. Oder fragen Sie sich: Wenn heute meine Bude abbrennen würde, was würde ich mir wiederbeschaffen? Genau das reicht zum Leben dann auch aus.

2. Wenn Sie Probleme haben, sich von Dingen zu trennen (so wie ich), machen Sie es umgekehrt. Werfen Sie alles auf einen Haufen und erlauben Sie sich dann, das, woran Ihnen etwas liegt, aus dem Stapel zu holen. Dann ist es kein "davon muss ich mich trennen", sondern ein "das darf ich behalten". Macht gleich mehr Laune!

Das war viel Theorie - nun geht es an die Praxis. Das wird nicht leicht für mich. Für niemanden. Aber ich denke, dass das Entrümpeln von Dingen gleichzeitig die Seele aufräumt. Danach kann man sich besser entscheiden, was heute nützlich, wichtig und richtig ist.

Amen ;-)

Viel Spaß mit der Lektüre und der Umsetzung!
2727 Kommentare| 2.018 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2017
Dieses Buch hat mein Leben verändert. Wir sind eine Familie mit drei kleinen Kindern. Ein großer Streitpunkt war immer das Aufräumen. Ich hatte das Gefühl den ganzen Tag nichts anderes zu tun als Aufzuräumen und noch immer war das Ergebnis unbefriedigend. Ich hatte viele Dinge um mich herum gesammelt, die mehr eine Last waren, als Freude. Dann habe ich mit der im Buch beschriebenen Methode kurzen Prozess gemacht und tatsächlich eine Umgebung geschaffen, die für uns alle mehr Ruhe und Gelassenheit erzeugt. Wir haben nur mehr Dinge im Haus, die wirklich Freude bringen, oder von Nutzen sind. Ich muss nichts mehr lange suchen, alles hat seinen Platz. Auch unsere Kinder verstehen nun, dass man nicht alles aufheben muss....
Das Buch ist einfach, gut lesbar geschrieben, auch wenn ich nicht alles genau so umgesetzt habe. Man muss die Methode für sein eigenes Leben anpassen. Ich lege meine Kleider nicht stehend zusammen und räume meine Tasche nicht jeden Abend komplett aus. Und ich habe mehr verkauft und verschenkt, als weggeworfen.....Aber es kann ja nicht jeder Vorschlag für jeden passen. Ich bin reflektiert genug, um das Beste für unsere Familie aus Konmari's Vorschlägen umzusetzen.
Mein Tip ist, es einfach zu versuchen. Es bringt viel für den Familienalltag.
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am 5. Mai 2017
In meinem Leben habe ich schon zig mal aufgeräumt, ausgemistet, die besten Kleiderschränke der Welt mir bauen lassen und blablabla. Dennoch ging es immer nur wenige Wochen gut und ich hatte schon wieder den Überblick verloren. Erst recht über Klamotten und Schuhe. Da stieß ich auf You Tube auf diese Videos über Marie Kondo, ihre Aufräum- und ihre Falttechnik. Natürlich fragte ich mich sofort, wie ich meine teuren Klamotten so falten kann, und sie am nächsten Tag nicht kraus sind? Und was für eine gigantische Arbeit muss es sein, tatsächlich alle Dinge aus einer Gruppe aus der Wohnung, Keller, Bettkästen etc zusammenzusuchen?

Nachdem ich abends Lacoste Polohemden nach dieser komischen Art faltete und sie am nächsten Morgen tatsächlich anziehen konnte, kaufte ich dieses Buch und las es sofort durch. Ich schrieb mir sogar die wichtigsten Erkenntnisse gleich vorne in das Buch. Die Dame ist gut! Sie ist richtig gut! Ich hielt mich an ihre Anweisungen, grabbelte auch jedes Teil an, um zu fühlen, ob es mich glücklich macht. Ganz ehrlich: das funktioniert! Bei einigen Sachen wusste ich SOFORT, dass sie mich glücklich machen. Alles andere wurde entsorgt. Als ich mich dabei ertappte, wieder in alte Muster wie "Meine Güte, das ist sooooo teuer gewesen, dass kann ich nicht in den Müll schmeißen" zurückzufallen, las ich den von mir abgeschriebenen Satz vorne im Buch: "Du hast das Geld in der Vergangenheit ausgegeben. Es kommt nicht zurück!". Das funktionierte. Ich schmiss weg. Ich behielt nur, was mich glücklich macht. Ich kaufte im € 1-Euro-Shop durchsichtige Schuhkisten und faltete meine T-Shirts, Polohemden, Wäsche usw usw usw und bekam einen wunderbaren Überblick. Ich sortierte alles nach Farben. Der Überblick wurde noch besser! Ich behielt nur wunderschöne Sachen, die mich glücklich machen. Ich hielt mich streng an die Leitsätze von Frau Kondo.

So wuselte ich mich durch die Wohnung und zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich wirklich einen Überblick des ganzen Zeugs, welches ich besaß! Zum ersten Mal in meinem Leben sah wirklich alles ordentlich aus. So RICHTIG ordentlich!

Nach 3 Monaten:
Obwohl ich eine gestresste, hart arbeitende Frau bin, die wenig Zeit hat, die gerne auch mal Krimskrams liegen lässt, bleibt die Wohnung aufgeräumt! Der riesen Kleiderschrank ist halb leer und tadellos aufgeräumt. Das Wohnzimmer ist immer aufgeräumt. Ich greife morgens sogar (je nach Wetterlage) zum exakt richtigen Businessmantel, um zur Arbeit zu kommen. Ich benötige abends nur noch 2 Minuten, um mir die Klamotten für den nächsten Tag auszusuchen. Es ist einfach unglaublich! Ich sehe mit einem Blick, welche Farben meine Bettwäsche haben, meine Laken, meine Schuhe, meine Taschen (diese haben allerdings einen ganzen Schrank bekommen, machten mich alle glücklich :) ). Wenn ich ein Buch suche, habe ich es sofort. Es ist wirklich unfassbar, dass dieses Buch und diese Lady mein Lebensstandard wirklich aufgewertet haben! Denn ich habe nur noch Sachen, die mich glücklich machen und in denen ich toll aussehe. Ich finde alles sofort, habe sogar Kugelschreiber von Finelinern getrennt etc.
Allerdings - die einzige klitzekleine Einschränkung- Sie benötigen ein bisschen mehr Zeit, wenn Sie ihre frisch gewaschenen Sachen wegsortieren, denn diese müssen ja auch wieder gefaltet werden. Und Sie müssen sich schon daran halten!
PS: Falls es die Damen interessiert: ja, auch Cashmere Pullover bleiben hochkant stehen, auch andere teure Teile.
*** Anbei ein Fotobeweis von VORHER/NACHHER. Ist DAS nicht beeindruckend? :)))) Und - ganz ehrlich- das Leben ist viel schöner, wenn man nur noch die Schuhe hat, die perfekt sitzen und toll aussehen ;)
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am 10. Mai 2017
Gute Tipps und sehr gute Anleitungen - klingt anfangs verstörend - Umsetzung verändert aber das Leben. Warum nicht 5 Sterne? Manche Vorschläge dann doch zu extrem ;)
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am 22. Juni 2017
Wer sich unwohl fühlt und etwas in seinem Leben änder möchte, sollte mit seinem Haus/seiner Wohnung anfangen. Das Buch gibt Tipps und so viel Energie, alles hinzuschmeißen und sofort mit dem Ausmisten anzufangen. Ein super gutes Buch. Seit dem überlege ich zwei Mal, ob ich etwas wirklich brauche, bevor ich es kaufe. Auf jeden Fall zu empfehlen.
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am 28. Mai 2017
Tolles Buch, hat mir sehr geholfen und bin jetzt fleißig am entrümpeln. Das Buch hat mein Leben verändert und ich freue mich sehr.
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