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am 2. Januar 2017
Nibelungenring: BluRay Fassung ohne wesentliche Verbesserung gegenüber DVD Version, insbes. hinsichtlich der Bildqualität. Szenenauswahl direkt unmöglich. Wer z.B. Siegfrieds Trauermusik sucht, muss mühsam die verschiedenen Akte und Szenen der 3. BluRay Platte durchsuchen. Keinerlei Begleitheft, obwohl der DVD Fassung 4 mehrsprachige Hefte beilagen. Enttäuschend.
No real improvement in BluRay version vs initial DVD, in particular with regard to image quality. Scene selection only via Main Menu. No printed information whereas the DVD version had 4 multilingual booklets.
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am 11. Januar 2018
Dieser "Ring" kommt ohne den mittlerweile üblichen Regietheaterunsinn aus - mehr oder weniger. Denn es wäre nicht Harry Kupfer, wenn er am Schluss der "Götterdämmerung " den Zuschauer (-hörer) im Unklaren lässt, was der Quatsch mir der Sektgesellschaft und den beiden Kindern soll. Das hat seinerzeit aber schon in fast allen Rezensionen Niederschlag gefunden. Musikalisch tritt, was die Sänger anbelangt, deutlich zutage, dass es seit Birgit Nilsson keine Brünnhilde von Format mehr gibt, und auch Siegfried Jerusalem lässt bessere Sänger schmerzlich vermissen. Aber ansonsten ist der Kauf lohnenswert, vor Allem wegen des Preis- Leistungsverhältnisses.
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am 22. April 2013
Damit ich mich gar nicht erst im Detail verliere: Dieser Ring ist großartig und verdient für mich fünf Sterne. Unter den derzeit auf DVD vorhandenen Aufführungen, bevorzuge ich eindeutig diese. Um die technische Seite zu erwähnen: Die Bildqualität (NTSC !)ist für mich wirklich gut genug (TV mißt 55"), die Tonqualität sehr gut. Deutsche Untertitel sind zu erwarten und so auch vorhanden.
Die Interpretation halte ich für sehr gelungen - weder zu naturalistisch, noch zu respektlos (Stuttgarter Staatsoper 2002/03 - Wotan in Trainingshose und Schlabberpulli - danke ergebenst!)
Das Orchester glänzt hier für meine Maßstäbe mit einer großartigen Leistung.
Die der Akteure ist auf einem ebenso hohen Niveau, sodaß sie dem Thema vollauf gerecht wird. Wenn man weiß, daß hier einige Interpreten ihr Debüt in ihrer Rolle geben (z.B. Günter von Kannen als Alberich), ist das umso bemerkenswerter. Deutlich spürbar ist: Hier steht ein Team auf der Bühne, daß es sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen Ring zu einem Erfolg werden zu lassen. Anne Evans (Brünnhild) ist für mich beinahe überirdisch gut. Sie stellt nicht Brünnhilde dar, sie ist es in diesem Ring so sehr, daß man sich kaum vorstellen kann, sie könnte je eine andere sein. In summa: Bravissimo und danke!
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am 6. Juni 2016
So wurde Wagner -vor allem auch in Bayreuth!- mal gesungen und gespielt!
Die beste Produktion nach 1. Wieland 1966, 2. Chereau 1974.
Technische Wiedergabe ordentlich. Die Möglichkeiten dürften zu der Zeit schon besser gewesen sein.
Musikalisch (Barenboim!) in der großen Klasse, die damals in Bayreuth noch Standard war!
Solisten durchwegs grundsolide, kene "Ausfälle". Tomlinson gesanglich und darstellerisch damals noch (!) in Topform.2.Akt und Schluss 3.Akt selten anrührender und überzeugender erlebt!
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am 27. November 2016
Ich schließe mich den Vorschreibern v. 23.07.2012 u. 04.01.2010 an : " für mich ist Daniel Barenboin der ultimative Wagner Interpret Punkt !!!
Ein Klangfarben Rausch d.Jahr Waldbühne Berlin "Fest unter Freunden mit DB und West-Eastern Orchestra,ja der ultimative W.-Interpret.
Dieser Ring mit Daniel Barenboim mein Weihnachtsfest. " Ring 2017 " im Badischen Staatstheater Ka. werde ich auch lieben,aber .......!
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am 26. April 2018
Im Vergleich zur DVD Version hat die BR die klar bessere Bildqualität. Zur Aufführung Kupfer - Barenboim ist schon alles (gute) gesagt. Für mich einer der besten Ringe überhaupt.
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am 21. September 2015
Ich bin sehr begeistert, vor allem, weil dieser Ring sehr preiswert war.
aber...bei der ersten Bluray protestiert mein Spieler ein wenig, muss ein par mal versuchen die bluray zu starten,
und bei der 2. und 3. sind die Prints auf der Bluray verwechselt, also mann schiebt die 2. Bluray mit Walküre print in den Spieler und mann bekommt Siegfried und andersrum. Hab zusetzlich die DVD-version gekauft, nur wegen der protestierender Bluray des Rheingolds.
Sonst wunderbar!
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. April 2008
Eine wirkliche Rezension über 15 Stunden Ring des Nibelungen in Bild und Ton zu schreiben, fühle ich mich als Amateur außerstande. Daher eine eindeutige Kaufempfehlung für den Kupfer/Barenboim-Ring. Der Preis sollte da eigentlich an letzter Stelle kommen, ist aber auch ein wichtiges Argument, da Warner den Ring ja geradezu verschleudert. Zusammen mit dem Chereau/Boulez-Ring sicher die bedeutenste Interpretation des Riesenwerkes auf DVD und wohl auch in der Theatergeschichte. Für den Einsteiger ist vielleicht der Chereau-Ring in seiner Gegenständlichkeit leichter und ein bisschen spannender.

Für den Kenner bleibt aber die Einfühlung Kupfers mit dem kongenialen Bühnenbildner Hans Schavernoch in den Wagnerschen Kosmos unvergleichlich. Kupfers Deutung ist zeitloser als Chereaus in der Entstehungszeit des Werkes angesiedelter Ring, ein düsteres Menschheitsdrama auf der Straße der Geschichte mit mehr offenen Fragen als Antworten. Die fast choreographische Übereinstimmung mit der Musik, das menschliche Mitfühlen mit allen Figuren, dieses Kraftwerk der Gefühle lassen aber wohl niemanden unberührt.
Einzelne Szenen möchte man eigentlich garnicht anführen, aber trotzdem -gleich der Beginn und die 1.Szene des Rheingolds, der Beginn des 2. Aktes der Walküre, das Frösteln Brünnhildes vor der Todverkündigung, der Furor der Walkürenszene, der Feuerzauber, Brünnhilde im Netz Gunthers Mannen, Wotan und Brünnhilde in der klaffenden Wunde der Erde beim Trauermarsch sitzend - das sind einfach große Bilder zu großer Musik.
Dass ich diesen Ring dann über den Chereauschen stelle, liegt am musikalischen Teil. Damit stelle ich mich persönlich gegen die gängige Kritikermeinung, die ja kurz gesagt so ist: je neuer desto schlechter. Barenboim und das fulminant spielende Orchester bringen den gesamten Wagnerschen Orchesterkosmos zum Klingen im lyrisch Zarten, in der Kunst der Übergänge, im gewalttätigen Zugriff. Das ist mir lieber als der trockene Boulez, aus dessen vielgerühmter Analyse ich erheblich weniger z.B. an Nebenstimmen heraushöre. Dieses Dirigat befindet sich auch in absoluter Übereinstimmung mit der Regie - Leidenschaft, Pathos, Zorn, Liebe - hier ist alles absolut und groß. Die kühle Perfektion Karajans ist bei dieser Quasiliveaufnahme natürlich nicht zu erwarten. Warum der äußerliche und brutale Soltiring noch immer so gelobt wird, verstehe ich immer weniger. Ich habe Barenboim in den letzten Jahren oft mit dem gesamten Wagner in der Berliner Lindenoper erlebt und halte ihn für den derzeit größten und spannendsten Wagnerdirigenten.

Auch für die Sängerschauspieler möchte ich eine Lanze brechen: John Tomlinson ist einfach d e r Wotan, dieses totale Aufgehen in der Rolle lässt Kestingsches Belcantogerede hier erstmal zweitrangig erscheinen. Anne Evans überzeugt auch ohne Nilsson-Trompete und übertrifft die gilfende Gwyneth Jones erheblich, Jerusalem gestaltet die undankbare Siegfried-Rolle stimmlich und schauspielerisch überzeugend. Graham Clark und Günter von Kannen, Nadine Secunde und Poul Elming schaffen eindrucksvolle Rollenporträts. Philipp Kang ist leider kein Gottlob Frick oder Salminnen, aber immer noch ein überzeugender Hagen. Matthias Hölle imponiert als Fasolt und Machohunding.

Die Szene der Waltraude im 1. Akt der Götterdämmerung wird durch Waltraud Meier zu einem intensiven Höhepunkt, bei dem auch Anne Evans über sich hinauswächst.

Die Abrundung erfährt das ganze durch die technische Seite. Während ja wohl bei älteren Aufnahmen oft nur ein Computerprogramm einen Surroundsound generiert, wurde hier auf die Originalbänder mit noch mehreren Mikrophonen als für die Stereoaufnahme zurückgegriffen. Schon im Rheingoldvorspiel badet man im Orchester. Um es kurz zu machen: Der Dts-Sound ist einfach gigantisch, Orchester und Stimmen in optimaler Balance. Ein Lob den Tontechnikern der Aufnahme und den Technikern der DVD-Ausgabe. Die in enger Absprache mit Harry Kupfer erstellte Filmregie Horant H. Hohlfelds überzeugt auch durch den Wechsel von Distanz und Nähe, ohne sich noch vordergründig vor die Theaterregie zu stellen.

Ein wertvolles Dokument!
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am 10. April 2013
Eine wunderbare Möglichkeit, zu hause auf dem Sofa mit "Den Ring" kennen zu lernen. Macht gespannt auf noch mehr Wagner.
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am 12. Oktober 2015
Im gegensatz zu anderen Aufführungen keine überragende Tonqualität aber die schönen Stellen sind rasant und hochdramatisch inszeniert. Das Casting und die Kostüme sind auch toll!
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