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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
60
4,2 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Ändern
Preis:18,97 €+ 2,99 € Versandkosten


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am 3. April 2017
was soll man sagen, es ist ein gutes spiel, sogar sehr gut aber mit ehrheblichen schwächen die man anno 2013 spätestens nach demon souls oder shadow of the colosus nicht mehr machen darf...

meine vorgänger haben schon alles gesagt, das spiel mimt viele vorgänger nach und bedient sich allerlei blockbustervorlagen aber im kern versagt es.,....wie kann man so ein super kampfsystem schaffen aber banale dinge wie bsp. lock on oder dodgeroll weglassen....warum so epische story, tolle gegner aber permanentes backtracking ...und immer sich wiederholende doch relativ kleine welt...das man keine riesenwelt brauch hat schon darksouls bewiesen wenn die story und die secrets stimmen....

trotzdem hat mich dogma gefesselt und wenn man scih mit den schwächen anfreunden kann bzw die vorlagen von dogma nicht kennen sollte ( schämt euch) ein durchweg gutes game was auch spass macht und viele stunden fesselt

ansich eine kaufempfehlung mit schwächen

update: 10.04.2017

hab jetzt fast 4 wochen mit spiel verbracht und muss sagen , trotz der schwächen, es ist ein super spiel was wirklich mutiviert ...es brauch einfach einen etwas längeren anlauf...wer den hinnimmt bekommt ein wirklich tolles rpg...ein geheimtipp..super spiel
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am 2. August 2013
Dragons dogma und nun dragons dogma dark arisen - fuer mich das beste vom besten......
Liebevoll, durchdacht und spannend, spannend, spannend:
Das beste rollenspiel ever, noch besser als die alten hervorragenden fallout-games und meielnweit besser als skyrim!!!!!

Capcom at it's best: 10 von 10 punkten!!!
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am 1. Mai 2013
Als erste einmal verstehe ich nicht warum dieses Spiel oder besser gesagt diese Erweiterung so zerissen wird. Zudem kommt noch das Leute meinen und sagen wie man auch aus diesen Rezensionen entnehmen kann, skyrim sei besser!

Es sind zwar beides RPG'S aber dragons dogma ist ein Action-rpg und skyrim ein pures rpg game.
Natürlich ist skyrim unschlagbar aber sowas zu vergleichen ist auf keinen Fall gerechtfertigt.

Ich muss sagen als ich davon hörte das dragons dogma dark arisen erscheint und zwar genau 1 Jahr später, wa ich mehr als glücklich! Wer sich danach die trailer angeschaut hat weiß wovon ich rede! EINFACH NUR EPISCH INSZENIERT! Der Preis is meiner Meinung nach sehr sehr fair für das komplette Spiel + Big dlc.

Ich habe ja gelesen das bei dragons dogma dark arisen der Schwierigkeitsgrad sehr hoch geschraubt sein solle! Und ja, der ist wirklich hart! Nicht gegen die kleinen Gegner, sondern die großen!

Wer das Spiel kennt weiß auch die schöne Grafik, Atmosphäre und Licht Effekte zu schätzen.Für das erste Rpg von capcom, "HUT AB"! Es steht ja das man diesen Ort erst ab Level 50 besuchen sollte, ich sage dazu packt mal lieber noch 30-40 Level dazu!!! Ich habe demon souls und dark souls gezockt und ich muss nebenbei sagen so schnell schafft capcom das nicht das ich kurz vor einem nerven zusammen Bruch aus dem Fenster springe wie bei den beiden Games von namco bandai! Wer diese Spiele gezockt hat weiß wovon ich rede! ;)

Ich habe jetzt 15 std. Dragons dogma dark arisen gespielt und muss sagen "DANKE CAPCOM"
Es herrscht einen total andere Welt und und Atmosphäre bei diesem dlc! Ich dachte mir oft, einfach weg hier! Andere gegner, riftkristalle und neue items zu finden.Ich bin Level 60 und hab Schwierigkeiten gegen einen großen Gegner und das bedeutet schon was.wie gesagt eine völlig neue Welt mit neuen Gegenständen, Händler, Gegner und Liebe im detail. Im Gegenteil zu kassardis und Gran soren ist dieser geheime Ort Wort wörtlich die Hölle! Es herrscht schon eine kranke Atmosphäre trotz herum laufende rehe und Hasen! ;)

Ich gebe euch einen kleinen tipp: nehmt starke vasallen mit, ihr werdet mir danken!!
Wer demon & dark souls liebt wird das auch lieben! Zu mal die Atmosphäre etwas an diesen beiden Spiele erinnert!

Es macht sehr spass dieses Spiel und hat sich aufjedenfall gelohnt das kleine Geld.
Ps: schließt die hauptstory vorher ab, da dort sonderbare waffen etc zu sammeln/kaufen sind die euch in diesen dlc sehr weit bringen!

Naja ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiter helfen! Jetzt gehe ich weiter spielen, reine Zeit Verschwendung diese rezi für euch!! WA NATÜRLICH NUR EIN SPASS!!! ;)

Viel spass beim zocken und viel Glück auf dem weg in den Abgrund!
-------------------ES GEHT IMMER TIEFER---------------------

Mit freundlichen grüßen

Marcel M.
1212 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2013
Im Folgenden möchte ich auf die Neuerungen von „Dark Arisen" eingehen. Für Informationen über das Hauptspiel habe ich unten meine ursprüngliche "Dragon's Dogma" Rezension eingefügt. Jedem, der das Hauptspiel noch nicht kennt, empfehle ich diese zuerst zu lesen.
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Nach mittlerweile fast einem Jahr schickt "Capcom" uns Spieler in ein neues Abenteuer in der Welt von "Gransys". Mit "Dark Arisen" erscheint die große Erweiterung zu „Dragon’s Dogma“, welche einen viele weitere Stunden an den Bildschirm fesseln soll. Aber dazu später mehr. Zu aller erst einige grundsätzliche Informationen:

1. Wie schon bei der Erweiterung zu "Dark Souls", dem "Artorias of the Abyss"-DLC, gibt es auch hier keinerlei neue Trophäen. Finde ich persönlich sehr schade. Aber egal, mir geht es um das Spiel an sich, nicht um irgendwelche Trophäen.

2. Auch lassen sich die neuen Ausrüstungsgegenstände nicht online "handeln"/"tauschen". Bisher jedenfalls ist es noch nicht möglich fremde Vasallen mit ihnen auszustatten und diese zu versenden.

3. Nun zum letzten Punkt: Jeder "Dragon’s Dogma"-Spieler müsste sie kennen: Die zwei extrem starken Fähigkeiten "Blutlust" und "Unabhängigkeit", früher die ultimativen Waffen eines Assassinen, wurden geschwächt: Die Erste verstärkte den eigenen Schaden um 70% bei Nacht, die andere erhöhte den Schaden um 70% wenn man alleine, ohne Vasallen unterwegs war. Beide wurden nun auf 20% verringert. Farmen und Grinden wird so Wohl ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Aber jetzt zu "Dark Arisen":

Hier dreht sich allem um die "Bitterblack Isles"( auf dt. "Finstergram“), eine dunkle Inselgruppe weit außerhalb von „Gransys", sowie ihre dunklen Geheimnisse. In „Kassardis“ trifft man auf dem Bootssteg auf "Olga" (dt. "Olra"), eine Frau, die sagt, dass sie nicht real, nur ein "Schatten" sei und ihr Körper sich an einem anderen Ort befindet. Sie braucht natürlich Hilfe und – wie auch nicht anders zu erwarten – erklären wir uns, als mutige Retter in der Not, dazu bereit, ihr zu helfen. Mehr möchte ich hier gar nicht von der Story verraten, nur eine kleine Warnung aussprechen: Charaktere mit einem "niedrigeren" Level, also unter Level 50 ungefähr, sollten sich tunlichst davon fern halten, ihr ihre Hilfe anzubieten. Denn sonst wird man auf den "Bitterblack Isles" unangespitzt in den Boden gerammt.

Der Schwierigkeitsgrad wurde hier knackig angezogen. Nicht nur wurden ungefähr 20 bis 25 neue, tödliche Gegner eingefügt, auch ist deren ausgeteilter Schaden oftmals recht happig: Als Beispiel sei hier einmal der "Sensenmann" genannt, ein Monster, dass per Zufall überall erscheinen kann … und dann die Heldentruppe auch gerne mal mit einem Schlag ins Jenseits verbannt. Seien es düstere Würmer, die in Schatzkisten leben und gierige Schatzjäger verschlucken, lebende Rüstungen, Riesenskelette, Warge, neue Goblinarten, gefangene Zyklopen, blutsaugende Flugmonster oder Minotauren, es ist viel Neues vertreten. Alle neuen Kreaturen wirken extrem passend und fügen sich toll in das dunkle Setting ein. Die gesamte Atmosphäre auf den Inseln wirkt düsterer, finsterer und bedrohlicher als noch im Hauptspiel.

Hierzu ein Beispiel: Schon nach kurzer Spielzeit findet man sich in einem riesigen, tiefdunklen, blutverschmierten und dreckigen Raum wieder. Die Decke ist nicht einmal zu erkennen, oben sieht man nur Leichen herabhängen und Kerkerzellen mit blutverschmierten Wänden. Am Boden watet man knietief durch Blut, überall liegen Knochenteile, Fleischreste und Leichen. Mitten in der "Arena" liegt ein riesiger Streitkolben - ungefähr fünf bis sechsmal so groß wie die eigene Spielfigur. Da denkt man sich ja schon mal nichts Gutes. Plötzlich hört man ein lautes Grunzen, man dreht sich angsterfüllt um und sieht an der Wand einen riesigen Blutzyklopen festgekettet. Ungefähr drei bis viermal so groß wie die normalen Zyklopen aus dem Hauptspiel, blutverschmiert und mit Stacheln geschützt. Wenn man ihn provoziert reißt sich das Ding von seinen Ketten los ... und liefert einen unglaublich atmosphärischen Kampf, der für mich schon am Anfang ein absolutes Highlight darstellt, ein toller Einstieg in "DA". Hier werden auch absolute High-Level Spieler kurz erschrocken sein, wie viel Schaden das Monster auch an "drachengeschmiedeten" und hochgezüchteten Charakteren anrichtet. Das Ding zu erklimmen ist kaum möglich, so riesig wie es ist, da es ständig durchdreht und einen abwirft, es zu "betäuben" oder umfallen zu lassen ebenfalls nicht. Und Leben hat das Ding auch mehr als genug. Alles in allem: Genial!

[Vorsicht, Story-technischer Spoiler]

Während man sich nun immer tiefer durch das Gemäuer von "Finstergram" kämpft, trifft man immer wieder auf geisterhafte Gestalten und Stimmen, die einem ihre Geschichte erzählen. So wird in einem Nebenstrang erzählt, wie ein ehemaliger Erweckter in dem Gemäuer wahnsinnig wurde und glaubte, er würde sein Herz zurück bekommen wenn er 1.000 Seelenopfer darbringt. So wurde das Wesen geboren, dass in "Dark Arisen" als "der Tod/der Sensenmann" durch "Finstergram" wandelt und die Seelen der Erweckten jagt. Die Hauptgeschichte dreht sich um einen kleinen Trupp aus Erweckten und Vasallen, welche im Laufe ihres Abenteuers ebenfalls vor die Wahl des Drachen gestellt werden und daran verzweifeln. Mit dem Schmerz und der Trauer wird einer von Ihnen nicht fertig und entwickelt einen unbändigen Hass auf die Welt, wodurch er sich verwandelt und unter dem Namen "Daimon" "Finstergram" erschafft. Während er selbst immer weiter zum Dämonen wird, bleibt seine Trauer und seine Wut noch bestehen. Der oben genannte "Daimon" ist auch der Endgegner Finstergrams. Und was soll ich sagen? Der Kampf gegen Ihn ist einer der besten Kämpfe den ich einer Vielzahl von RPGs erleben durfte. Im heiligen "Altar von Finstergram", vor der Kulisse einer Art Thronsaal, trifft man auf Ihn und muss um sein Leben kämpfen. Hinterlegt ist das ganze von einem fantastischen Soundtrack, der den Kampf zu einem absoluten Highlight werden lässt. In Sachen Bosskämpfe ist "Dragon's Dogma" wirklich fantastisch. Alles in allem ist die Geschichte der dunklen Insel "Finstergram" wirklich sehr gut erzählt und macht einen runden und passenden Eindruck. Auch wird viele freuen, dass nach dem ersten Beenden des "Dungeons" sich einige Gegner und Belohnungen verändern, was zu einem erneuten Durchspielen animiert. Ach und der Endboss hat dann auch noch ein Ass im Ärmel, es soll ja nicht zu einfach werden!

[Story-technischer Spoiler Ende]

Natürlich ist man nicht ganz allein in den finsteren Kerkern der „Bitterblack Isles“: "Barroque" (dt. "Barroch") ist der wenig beschäftigte und gleichzeitig auch einzige Händler im neuen Gebiet. Dieser bietet allen möglichen Krams an, darunter auch ein, zwei neue Gegenstände. Damit kommen wir natürlich zum Wichtigsten: Den neuen Ausrüstungsgegenständen! Diese sind nicht nur optisch ziemlich ansehnlich, sondern haben auch gleichzeitig gute Werte. Aber um hier näher einzugehen: Ungefähr 100 neue Gegenstände wurden eingefügt, auch für „High-Level“-Gamer ist einiges dabei. Es Warten also Unmengen an neuen Waffen, Rüstungen und Schmuck auf mutige Krieger und Kriegerinnen. Dabei sind auch teilweise neue Arten hinzugekommen, wie z.B. Ringe, die gewisse Fähigkeiten verbessern. Darüber hinaus wurden auch die Möglichkeiten zur Verbesserung der Gegenstände um zwei neue Stufen erweitert. Ebenfalls wurden neue Fähigkeiten, sowohl neue Aktive Stufe 3 – Fähigkeiten für jede Klasse, als auch 14 neue Passive, eingefügt. Hier gibt es also einiges neues zu tun. Inhalt ist also ordentlich vertreten. Bei den Menüs sollen angeblich einige Änderungen gemacht worden sein, mir allerdings nur eine Sache aufgefallen: Beim Lagerverwalter gibt es nun ein zusätzliches Feld mit "Ausrüstung wechseln", wo man nur die Rüstungen angezeigt bekommt, die die momentane Klasse anlegen kann. Nette Sache!

Viele erinnern sich wohl noch an die Sprachausgabe in "Dragon’s Dogma": Vielfältige, tolle Sprecher, sogar mit Akzenten und Dialekten. An sich klasse … wenn da nicht die Lippensynchronität wäre. Diese war im Hauptspiel teilweise wirklich zum Haare raufen versetzt. Charakter sagt nichts: Mund bewegt sich. Charakter sagt etwas: Mund bewegt sich nicht. Argh! Das hat viel Atmosphäre zerstört. Da freute ich mich umso mehr als ich sah, dass man jetzt die japanische Originalsprache auswählen kann. Tolle Sprecher, gut gesprochen, mit Emotionen und Gefühlen und darüber hinaus noch: Lippensynchron! So machen die Dialoge viel mehr Spaß!

Als kleiner Bonus für alle „Dragon’s Dogma“-Veteranen, gibt es für diejenigen, die schon ein „Dragon’s Dogma“ Spielstand besitzen (ganz egal, wie weit man gespielt hat!), einen kleinen Bonus: 100.000 Riftkristalle, ein Rüstungspaket mit 6 Rüstungen einiger bekannter DD Charaktere, wie z.B. Julien oder Prinzessin Aelinore, sowie einen ewigen (unendlichen) Reisestein bekommt man als kleines Geschenk.

Was viele Spieler auch freuen wird: Die bisherigen herunterladbaren Inhalte zu "Dragon’s Dogma" sind alle inklusive: Sowohl die Rüstungs- und Waffenpakete, wie z.B. das "Waffenpaket: Monsterjäger", das "Heiliger Schutz"-Paket und das "Dämonischer Schutz"-Paket, als auch "Ein Kessel Buntes" mit seinen sehr stylischen Umhängen und Schmuck, sind mit von der Partie. Dazu noch die Pakete mit den extra "Farben" und "Stimmen" bei der Charaktererstellung und die "beigefügten" Kostüme von Sir Julien (die leicht abgeänderte "Namenlose Rüstung" - eine der mit Abstand am Besten aussehendsten Rüstungen im gesamten Spiel!) und Mercedes. Die ganzen Gegenstände und Ausrüstungsteile aus den herunterladbaren Inhalten sind Anfangs nicht im eigenen Inventar zu finden, dafür kann man sie bei der „Schwarzen Katze“ in Gran Soren, für sehr viel Geld, kaufen. Auch die Questreihen, wie z.B. "Aus anderen Himmeln" sind nun Teil des Spiels.

Oh und bevor Ichs vergesse: Das "Dragon’s Dogma" Intro-Lied (Eine Art englisches "J-Rock" … wirklich sehr speziell, hatte aber Ohrwurmcharakter und hat mir nach einigen Stunden sehr gut gefallen!) wurde geändert. Na ja, das ist etwas, wo jeder für sich entscheiden muss, ob das "Pro" oder "Contra" ist!

Damit auch schon zum Fazit: Schade, ich hatte insgeheim gehofft, dass eine der großen Schwächen von "Dragon’s Dogma", die blassen Charaktere, hier tiefer beleuchtet werden. Aber Fehlanzeige,"„Dark Arisen" ist komplett abgekoppelt vom „normalen“ Hauptspiel. Die Hauptgeschichte von „Dragon’s Dogma“ kommt also immer noch recht langsam in Fahrt, genauso bleiben viele der Charaktere trotz guter Ansätze leere Hüllen. Auch die Technik wurde nicht merklich verbessert, das "Pop-Up" besteht ebenfalls noch, manche Charaktere bewegen sich immer noch sehr merkwürdig und viele Texturen sind genau wie in der Originalversion ein großer Haufen Matsch. Die Lippensynchronität wurde mit dem Einfügen der originalen, japanischen Sprachausgabe deutlich verbessert. Diese empfehle ich jedem Spieler einmal auszuprobieren – meiner Meinung nach sind die Sprecher dort emotionaler und das Gesagte stimmt endlich mit den Lippen überein! Dialoge klingen so um einiges besser (jedenfalls für mich!). Aber genug des Ganzen negativen, jetzt mal zu den tollen Sachen: Der Schwierigkeitsgrad ist richtig schön knackig und endlich stellen die Gegner auch trotz eines hohen Levels eine Gefahr da. Gleichzeitig ist das „neue“ Setting auf den "Bitterblack Isles"-Inseln schön düster, mysteriös und "gruselig", es erinnert ein wenig an "Dark Souls" und den Vorgänger "Demon's Souls". Für mich stellt der neue "Dungeon" bzw. das Gesamte Setting von "Finstergram" ein absolutes Meisterwerk dar - blutig, gruselig, verstörend, bedrohlich, einfach klasse was für eine dichte Atmosphäre hier erzeugt wird. Auch gibt es abseits des Hauptweges sehr viele Abzweigungen und versteckte Schätze, aufmerksame Abenteuer werden also viele tolle Sachen und Ausrüstungsteile mitnehmen könnnen. Düstere neue Kreaturen warten auf den tapferen Helden/die tapfere Heldin, genauso wie neue Fähigkeiten, Gegenstände und ein recht großes neues Gebiet, das auch DD-Veteranen wohl rund 10 Stunden beschäftigen dürfte. Für knappe 30€, inklusive Hauptspiel, für jeden RPG-Freund, der das Spiel noch nicht hat eine absolute Empfehlung, mit dem Gesamtpaket "Dragon’s Dogma: Dark Arisen" kann man nicht viel falsch machen. Für diejenigen, die DD schon haben: Je nachdem wie sehr es euch gefallen hat, kann es sich lohnen DA zu holen oder nicht: Es bietet viele neue Rüstungen und Waffen, neue, schwerere Herausforderungen und ein tolles düsteres Setting. Alles wie gewohnt mit dem fantastischen Kampfsystem, recht guten Gegner- und Charaktermodellen, grandiosen Lichteffekten, einem fantastischen Soundtrack und leider auch matschigen Texturen, blassen Charakteren und recht nervigem "Pop-Up" von Gegnern und Monstern.

Für mich gehört "Dragon’s Dogma"/"Dragon’s Dogma: Dark Arisen" zu den fesselndsten und unterhaltsamsten "RPGs" auf der PS3. Dies liegt nicht unbedingt an einer fantastischen Technik oder einer tiefgründigen, epischen Geschichte mit erinnerungswürdigen Charakteren, nein. Die Stärken von Dragons Dogma liegen in dem genialen Kampfsystem, der grandiosen Charaktererstellung bzw. -entwicklung und den Unmengen an Waffen, Rüstungen, Fähigkeiten und Zaubern. Schon in das Hauptspiel habe ich knapp 170 Stunden investiert, hauptsächlich mit der Jagd nach Gegenständen und dem „Feilen“ an den eigenen Charakteren. All das hat mir Unmengen an Spaß gemacht - und nun kommen mit "DA" sicher noch einige viele Spielstunden dazu. Das Spiel schafft für mich, vor allem in DA, den tollen Spagat zwischen einem dreckigeren, düsteren "Dark Souls"-artigen Setting und einem "Devil May Cry" – Kampfsystem. Einfach fantastisch. Vor allem bei dem Preis von 30€ kann man nicht meckern. Aufgrund dieser Punkte verändere ich trotz aller Kritik meine 4 Sterne Bewertung von "Dragon‘s Dogma" auf 5 Sterne bei "Dark Arisen" ab. Ein höherer Schwierigkeitsgrad, die lippensynchrone, original japanische Sprachausgabe und Unmengen an Gegnern, Schätzen und Geheimnissen sind die Argumente, die mich gerne über weiterhin blassere Charaktere und eine langsam in Fahrt kommende Hauptstory hinwegtrösten. Auch wenn es natürlich einen leicht bitteren Beigeschmack gibt, da "Capcom" den DLC nicht einzeln anbietet - hier drängt man Besitzer vom Originalspiel dazu, dieses hiermit noch einmal zu kaufen. Schade, aber ich denke hier geht es hauptsächlich um die Qualität des neuen Inhalts. Auch ist dieser Punkt für Spieler, die das Hauptspiel noch nicht besitzen, vollkommen irrelevant.

Kleiner Nachtrag: Nachdem ich nun schon einige (viele) Stunden mit "Dark Arisen" verbracht habe, sind mir auch einige Änderungen, bezüglich des Hauptspiels aufgefallen:

1. Einige Gegner aus Finstergram, wie z.B. "Eliminatoren", "Blutzyklopen" oder "Lebende Rüstungen" findet man auch in einigen Gebieten im Hauptspiel. Das halte ich für eine schöne Integration der "neuen" Gegner und sorgt für mehr Abwechslung im Originalspiel.

2. In Menüs wird nun beim Gegenstandsankauf/-verkauf angezeigt, welche Menge des Gegenstands man verteilt auf Lager und Charaktere insgesamt besitzt. Schön komfortabel, so sieht man sofort, welchen Rüstungsgegenstand oder welche Waffe man noch nicht besitze.

3. Der wohl wichtigste Punkt: Wie wohl Spielern des Original-"Dragon's Dogma"s in Erinnerung geblieben ist, gab es genau einen "Zielkristall" im ersten Durchgang zu erwerben um in der Welt ein Schnellreisesystem aufzubauen, weshalb sehr oft Fersengeld gefordert war. Mit "Dark Arisen" wurden allerdings neue, freie "Zielkristalle" eingeführt. So ist es möglich im ersten Spieldurchgang bis zu fünf Stück zu ergattern, womit man die wichtigsten Ziele abstecken kann und ordentlich Laufarbeit spart. ( Spoiler: Diese findet man z.B. am Boden des Grabenbruch oder im Hexenwald)
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Hier noch meine ursprüngliche Dragon’s Dogma Rezension:

Mit "Dragon’s Dogma" versucht sich die sonst eher Actionorientierte japanische Spieleschmiede "Capcom" ( "Resident Evil", "Devil May Cry" ) mal an einem westlichen RPG, angesiedelt in der mystischen Welt des Mittelalters. Und was soll man sagen: Ihr RPG-Erstling kommt verdammt gut an und ist – wie offiziell bekanntgegeben – der Anfang einer neuen Spielereihe. Natürlich merkt man dem Spiel seine Wurzeln an und es besitzt noch ein paar (ärgerliche) Kinderkrankheiten, aber trotzdem ist es einmal etwas erfrischend Anderes und hebt sich von der Masse ab. Dies tut es allem durch das fantastische Kampfsystem. Aber dazu später mehr.

Die Geschichte des Spiels beginnt leider ziemlich klischeehaft:

"Als einfacher Fischer lebt Ihr ein ruhiges und bescheidenes Leben in dem Fischerdorf "Kassardis", am Rand des Königreichs "Gransys". Doch das beschauliche Leben findet ein Ende, als ein alter Feind des Königreichs wiedererscheint und die Welt bedroht – ein riesiger Drache. Gerade als die Soldaten des Königs die Dörfer warnen wollen greift dieser genau euer kleines Küstendorf an. Eine Vielzahl der Bewohner fällt dem Biest zum Opfer, doch unser Held, ein unerfahrener, einfacher Fischer, stellt sich ihm mutig entgegen. Wie nicht anders zu erwarten war verliert er, doch im Gegensatz zu den anderen Bewohnern tötet der Drache euch nicht. Nachdem er einige Sätze auf Lateinisch gemurmelt hat, rammt er seine Klaue in euren Brustkorb, nimmt euer Herz an sich und verschwindet. Blutverschmiert lässt er euch zurück, trotz fehlenden Herzens und einer riesigen Narbe auf dem Brustkorb noch lebendig. Eure Mission scheint klar zu sein, den Drachen zu besiegen und euer Herz zurück zu gewinnen. Doch dieser hat euch zu etwas Besonderem gemacht, dem Erweckten. Und er wartet nur darauf, dass ihr euch ihm entgegenstellt!"

Besonders zu Anfang wirkt die Story ziemlich uninspiriert und platt, nach dem Schema: "Held gut, Drache böse, Held ziehen aus und machen Drachen kaputt!". Ca. 75% der Geschichte dümpelt seicht vor sich hin und bietet viele Klischees und Charaktere die man anderswo schon (besser) gesehen hat. Es kann schon einmal vorkommen, dass man nach dem „Verkloppen“ einiger Gegner komplett vergisst was jetzt eigentlich in der Hauptgeschichte passiert ist. Erst gegen Ende wirkt die Story neuer und unverbrauchter, nimmt Fahrt auf und wird sogar richtig gut. Gipfeln tut das Ganze in einem recht interessanten Ende. Trotzdem ist die anfängliche Hauptstory meiner Meinung nach sogar schwächer als die damalige von "Oblivion".

Nun gut, die Geschichte ist auch eher Nebensache in Dragons Dogma. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem extrem guten Kampfsystem und der freien Charakterentwicklung und -gestaltung. Es beginnt schon beim unglaublich umfangreichen Charaktereditor, welcher einem unglaubliche Vielfalt und Möglichkeiten gewährt. Egal welche Form(en) der Charakter haben soll, man kann sich wirklich seinen Wunschcharakter erstellen. Auch im späteren Spiel ist es möglich einen Großteil seines Aussehens nachträglich zu verändern, was ich als großen Pluspunkt erachte. Das Kampfsystem selbst erinnert an Titel wie "Devil May Cry", es ist schnell, schön und akrobatisch. Im Vergleich zu den typischen RPG-Titeln ( *hust* Skyrim *hust* *hust ) ist es meiner Meinung nach einfach um Längen unterhaltsamer, motivierender und schöner anzuschauen. Egal ob man akrobatisch als Dieb mit Dolchen blitzschnell um die Gegner herumwirbelt und sie aus der Ferne mit dem Bogen beharkt oder als Magier mächtige Feuersbrünste oder Donner heraufbeschwört: Jede Klasse spielt sich unterschiedlich. Action, grandiose Kämpfe vor schöner Kulisse und das Gefühl, wirklich mächtig zu sein, sind vorprogrammiert. Wirklich Schön ist: Man ist nicht fest an eine Klasse gebunden, während des Spiels darf man sie so oft man möchte wechseln. Darüber hinaus bleiben einige erlernte Fähigkeiten erhalten, wodurch man geschickt Klassen kombinieren kann um bessere Fähigkeiten zu erhalten. Ebenfalls wichtig ist der Klassenwechsel in Bezug auf das "Aufleveln" der Charaktere. Anhand ihrer Klasse bekommen diese beim Aufstieg feste Werte zugerechnet. Ein Magier erhält mehr Magie (Zauberkraft), ein Krieger mehr Lebenspunkte und Verteidigung und ein Assassine mehr Stärke (Angriff) und Ausdauer. So kann man auch hier unterschiedlich Klassen kombinieren um gezielt Werte zu steigern, oder einfach wild drauf los machen um sich einen Allrounder zu basteln. Somit ist jeder Charakter ein Unikat.

Auch In Sachen Sammelwut spielt Dragons Dogma weit vorne mit: Ohne Ende Ausrüstungsgegenstände, gegliedert in Schmuck und Juwelen, Mäntel und Helme, Harnische, Armschützer und vieles weitere, warten auf den glücklichen Finder und Monsterjäger. Diese sehen meistens sogar ziemlich gut aus, nur manchmal hätte ich mir die Funktion "Helm ausblenden" gewünscht, da wie in vielen RPGs manche Helme einfach … merkwürdig aussehen. An sich gibt es hier aber wirklich sehr viel zu entdecken und auszuprobieren. Das Inventar ist zu Anfang leicht kompliziert und braucht eine gewisse Einarbeitungszeit, nach dieser ist es allerdings gut nutzbar (gut nutzbar, nicht komfortabel!).

Grafisch gesehen ist das Spiel ein Zwiespalt: Während die Gegnermodelle, die Weitsicht auf der Weltkarte, ein Teil der Umgebung und einige Charaktermodelle wirklich sehr schön aussehen, wirken einige Texturen und NPCs oftmals matschig und weit entfernt von einer „gestochen“ scharfen Optik. Die Animationen der Charaktere können im Kampf überzeugen, in Zwischensequenzen oder ähnlichem wirkt das Gesamtbild allerdings ziemlich abgehakt und unnatürlich, schade. Dort erinnert es mich leider oftmals an ein Puppentheater, wo die Marionetten an Fäden hängen. In manchen Zwischensequenzen passen die Bewegungen einfach gar nicht oder die Charaktere wackeln merkwürdig herum. Negativ unterstrichen wird dies ebenfalls durch eine teils miserable Lippensynchronisation, welche die gute bis sehr gute Sprachausgabe leider etwas verhunzt. Während diese nämlich stellenweise fantastisch ist, vor allem durch unterschiedliche Akzente und Dialekte der Charaktere, vernichtet es viel der Atmosphäre, wenn der Charakter eigentlich gerade eine Pause macht aber der Mund sich munter weiter bewegt. Ein weiteres Manko bezieht sich ebenfalls auf die technische Komponente: Das "Pop-Up" von Objekten (Gegner/NPCs hauptsächlich) ist teilweise wirklich extrem. Rennt man durch die Welt erscheinen manche Gegnerhorden erst wenn man schon drin steht, genauso bei vielen Charakteren. Das wirkt einfach unnatürlich und vernichtet viel Atmosphäre. Ebenfalls ist bei großen Aufkommen auf dem Bildschirm [Spoiler] z.B. beim Kampf gegen den "Urdrachen"[/Spoiler Ende] oftmals ein spürbares Abnehmen der Bildrate zu spüren, was manchmal in einem unschönen "Zeitlupen-"Modus endet. Auch kleinere Ton-Aussetzer gehören oftmals mit zum Spiel. Schade, da vor allem durch die fantastische Weitsicht der Welt und der genialen Synchronisation großes Potential da ist.

In der "freien Welt" von "Dragon’s Dogma" hat man anfangs Unmengen zu tun: Zahllose Monster, Truhen und Missionen warten auf einen beherzten Helden, der sie findet. Während man zu Anfang wirklich noch jeden Winkel erforscht, jede Truhe mitnimmt und jeden noch so weit weg stehenden Goblin umhaut, rennt man bald nur noch daran vorbei. Das liegt vor allem daran, dass man oft zum gefühlten 100. Mal wegen Backtracking durch ein Gebiet läuft. Schnellreisesystem Fehlanzeige. [Spoiler] Jedenfalls im ersten Spieldurchgang [Spoiler Ende]. Doch nicht nur das extreme Backtracking ist wenig ansprechend, auch die geringe Anzahl an Dungeons, wie Höhlen, verlassenen Festungen, Türmen o.ä. ist ziemlich begrenzt. Abseits der Hauptstory gibt es ungefähr 3-4 Locations, die man nicht zwangsweise besuchen muss. Auch ist es leider so, dass "Gransys" einen ziemlichen Einheitslook hat. So in der Art "waldgeprägtes Mitteleuropa", gepaart mit ein bisschen Strand, Klippen und Berghängen. Generell herrschen die Farben Grün und Braun vor, eine wirklich unterschiedliche Optik der Landschaft vermisst man. Ein verschneites Berggebiet, Sümpfe oder ähnliches sucht man leider vergebens, dies hätte meiner Meinung nach wirklich viel Gutes ausgemacht. Was ich aber auf jeden Fall als tolles Feature erwähnen muss ist der fantastische Tag-Nacht-Wechsel des Spiels. Nachts ist es stockfinster, Monster sind aggressiver und stärker und ohne Laterne sieht man keine 2 Meter weit. Die Atmosphäre die dadurch entsteht ist grandios, man weiß nicht was auf einen lauert und man geht behutsamer vor. So muss eine Nacht in RPGs aussehen!

Zum Thema Aufträge und Missionen ist zu sagen: Leider ist es so, dass viele Quests sehr generisch wirken, á la "Töte das!", "Finde dies!" etc.. Diese Quests, welche man von Anschlägen an "Schwarzen Brettern" erhält, kann man getrost als "Filler" betrachten, die man nur nebenbei erledigt. Die Anzahl an "richtigen" Nebenquests ist leider nicht die Größte (ca. 20), diese sind dafür oftmals wirklich schön gemacht. Nicht nur, dass man mehr Infos über Charaktere und Geschichte erhält, auch geht es nicht nur um sinnloses Sammeln und Töten. Mal muss man Zeugen einer Gerichtsverhandlung befragen um den Angeklagten zu entlasten oder zu beschuldigen, mal unbeobachtet Leute beschatten und verfolgen oder mal den Leibwächter und "Entertainer" für eine reiche verzogene Göre spielen. An sich wirklich schön, hätten meiner Meinung nach aber gerne mehr sein dürfen!

Vor allem durch die Nebenquests wird versucht den Charakteren Leben einzuhauchen. Das will allerdings nicht so ganz gelingen. Zwar besitzen viele Charaktere wirklich tolle Ansätze – allerdings bleibt es oftmals dabei, da das Spiel sich so gut wie keine Mühe gibt Charaktere tiefer zu beleuchten. Sei es der alte König, Edmun der „Drachenbann“, der nicht zu altern scheint, Madeleine, die trickreiche Betrügerin, welche dann einen Laden eröffnen möchte oder Mercedes, die Abgesandte eines fremden Königreiches, welche sich selbst für unfähig hält. Man hätte tolle, vielschichtige Charaktere daraus entwickeln können, Charaktere die einem ans Herz wachsen und an die man sich auch nach längerer Zeit noch erinnert (Ich erinnere mich z.B. heute noch an die komplette "Crew" von "Dragon Age: Origins", samt Namen und Aussehen. In "Dragon‘s Dogma" sind die Charaktere leider weit davon entfernt). Die Personen haben in Gesprächen nicht wirklich etwas zu erzählen und mehr als Bruchstücke und Ansätze von Persönlichkeit und Hintergrundinformationen gibt es nicht zu finden. Wirklich schade.

Eines der einzigartigsten Features ist wahrscheinlich das Vasallensystem. Dies ist an sich eine tolle Idee: Kreiere deinen eigenen Gefährten, individualisiere ihn und stelle ihn anderen Spielern zur Verfügung. Die Vasallen können lernen, sowohl über Monster als auch über die Umgebung und Aufträge und können eigenständig handeln und agieren. Ebenfalls können sie den Helden mit Kommentaren unterstützen und auf Sachen hinweisen. Doch leider ist deren KI oftmals nicht die hellste. Nicht nur, dass die Anzahl an möglichen Sätzen ziemlich rar gesät ist und man somit manche Sätze während einer 15-min Spielsession ungefähr 10x hört, auch ist die Befehlsgewalt des Heldencharakters über sie ziemlich spartanisch: Es gibt nur 3 rudimentäre Befehle ( "Komm", "Geht voraus" "Hilfe!"), was meiner Meinung nach für ein gutes Gruppenspiel viel zu wenig ist. Ein "Befehlsrad" mit weiteren Kommandos ( z.B. "Angriff auf Gegner im Sichtfeld", "Verstecken", "Warten", "Aufsammeln" etc.) hätte die Sache deutlich komfortabler gemacht. Auch kommt kein richtiges Gruppenfeeling auf, da, wie in der Geschichte erläutert wird, die Vasallen praktisch "personenlose" Geschöpfe sind, welche nur dienen. Schade, dadurch entsteht keine Gemeinschaft, man leiht sich einfach einen Vasallen aus und wirft ihn raus wenn man ihn nicht mehr benötigt. Keine Geschichte, kein gar nichts, es wirkt irgendwie kalt und distanziert. Da hätte man den Vasallen doch lieber ein bisschen mehr individualisierten Background verpasst…

Ebenfalls ziemlich interessant ist das Herumklettern an Monstern, an sich eine klasse Idee die viel Charme verleiht und Spaß macht. Allerdings ist das ganze recht hakelig: Neben einer Vielzahl an Clipping- und Kollisionsabfragefehlern ist es auch oftmals ziemlich verwirrend, da die Kamera alle Positionen zeigt, außer der, welche man braucht und mit welcher man den Hauptcharakter erkennt. Dementsprechend oft kraxelt man blind irgendwo an einem Monster herum. Leider lässt sich die Kamera auch oftmals nicht gut justieren, weshalb es manchmal [SPOILER!] Stichwort Ur-Drache! [Spoiler Ende] unnötigerweise ziemlich knifflig werden kann! Schade, aber grandioser Ansatz, vor allem da nur durch Klettern viele Schwachpunkte erreichbar sind. Passt klasse zum Kampfsystem, mit ein bisschen Feinschliff wäre es unglaublich genial und atmosphärisch! So ist es leider oftmals ziemlich nervenaufreibend.

Alles in allem hab ich mich hier wohl wirklich mehr auf die negativen Punkte von "Dragon‘s Dogma" konzentriert. Deshalb bitte nicht falsch verstehen: Ich finde das Spiel wirklich super und habe bisher weit über 100 Spielstunden investiert! Besonders das Kampf- und Charaktersystem hat mich begeistert, die düsteren Nächte und der Schwierigkeitsgrad unterstützen die Atmosphäre und sind klasse gelungen. Allerdings verhindert besonders die technische Komponente und die "dürftigen" und viel zu spärlichen Informationen über Welt und NPCs eine höhere Wertung. Das Königreich Gransys wirkt so für mich einfach nicht wirklich glaubwürdig, zu viele Fragen bleiben unbeantwortet, zu blass bleiben die Charaktere. Für Fans von Action-RPGs ist es aber definitiv ein fantastischer Titel, welcher einem unzählige spannende Stunden beschert. Und wer weiß – eventuell wird die Geschichte und die Charaktere im kommenden DLC "The Dark Arisen" besser beleuchtet. Hoffen wir das Beste!
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am 14. April 2017
Ein der schlechtesten Spiele die ich gezockt habe,

Es lagt bei den ganzen großen Monstern.

Das Spiel ist viel zu schwer.

Man rennt die ganze Zeit von einem Ort zum anderen teleportieren kann man nur wenn man Reiseteine sammelt, die sind so selten im Spiel ebenso braucht man Zielkristall die sind noch seltener es ist nur möglich 6 Teleportpunkte zu setzen.

Ohne Lampe und das Öl dafür ist es UNMÖGLICH nachts zu rennen geschweige den einen Dungeon zu betretten.
Wenn die Lampe mit Wasser in Berührung kommt geht die aus das geschieht jede 5 Minuten, man muss ins Inventar gehen die Lampe ablegen das dauert 1 Minuten bis der die abgelegt hat danach anlegen das dauert wieder 1 Minute.

Der Char hat keine Ausdauer nach 20 Sec. laufen muss er stehenbleiben um sich aus zu ruhen.
Jede 5 Minuten muss man wieder in die Stadt rennen um die gesammelten Sachen in die Truhe zu legen weil, der Char nicht so viel Sachen tragen kann.

Kauft euch dieses Spiel nicht einfach nur Schrott!

Die meisten Trophäen sind verpassbar
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am 25. Oktober 2013
Das Spiel ist wie erwartet einfach klasse. Viel Spiel Spaß und Dank der Möglichkeit im Store immer wieder was neues.
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am 27. Juni 2013
Top Spiel! Man hat ständig das Gefühl einen Film zu spielen. Das Original Dragon's Dogma und jetzt natürlich auch die "Erweiterung" sind mitunter die besten Spiele, die ich jemals spielen durfte. Wer auf mittelalterliche Spiele mit Zauberei, schöner Natur, durchdachter Umfangreichheit und allerhand durchtriebener Kreaturen, Dämonen, Untote oder Drachen steht, kann für den Preis nichts besseres bekommen. Klare Kaufempfehlung!

Das einzig lästige ist es Barroch zu suchen, weil er wieder nicht mehr da ist, wo er eben noch war. ;)
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am 19. November 2013
Ich habe mir die Dark Arisen-Version gekauft, und schreibe daher hier unter Dark Arisen. Wie DD ohne die Arisen-Erweiterung ist kann ich nicht sagen. Einzig die Titelmusik ganz am Anfang, die war bei der Ursprungsversion definitiv besser (kenne ich aus der Demo-Version). Bei der Dark-Arisen-Version bin ich immer froh, wenn ich endlich im Spiel bin und mir nicht mehr dieses (Verzeihung) "Geseiere" anhören muss. Erinnert etwas an Florence Foster Jenkins, wer sie kennt, weiß was ich meine.

Insgesamt kann ich mich den vielen positiven Rezensionen zu diesem Spiel nur anschließen. Ich spiele seit einigen Tagen DD-DA auf der XBox 360 (Level 40) und muss mich zwingen, nicht ständig weiter zu daddeln, weil es schon sehr fesselt.

Das Gameplay ist angenehm flüssig. Das Micro-Management der gesammelten Items hält sich in Grenzen und schafft es durch das zwar relativ komplexe aber zugleich intuitive Kombinations- und Veredelungssystem auch nach dem 1000sten Zugriff aufs Inventar interessant zu bleiben und nicht zu ermüden.

Die Negativpunkte sind schnell aufgezählt, denn es gibt aus meiner Sicht nur einen. So leidet die Immersion tatsächlich etwas unter dem hier und andernorts schon vielfach beschriebenen Pop-Up-Effekt. Gegner und Objekte erscheinen teilweise erst bei einer Distanz in der Landschaft, die man schon vorher bewusst wahrnimmt und dann auch mitbekommt, wie sie dort aufploppen. Auch bei so manchem Ladenbesuch denkt man gelegentlich, man wäre zur falschen Zeit da aufgekreuzt, weil der Laden vollkommen leer ist und der Verkäufer dann plötzlich doch hinter der Theke steht, weil er erst noch geladen werden musste. Hier würde ich mir besseres Grafiktuning wünschen. Eventuell sogar eine Einstellungsmöglichkeit in den Optionen.

Soweit dazu. Das war es aber auch schon an fundamentaler Kritik an diesem Game. Ansonsten macht DD-DA sehr vieles sehr richtig. Wie gesagt, das Micromanagement ist auszuhalten und bleibt durch viele Kombinationsmöglichkeiten auch irgendwie spannend. Es gibt eine schöne Auswahl an Rüstungen, Kleidungen, Waffen und Accessoires aller Art, die es einem erlauben einen doch recht individuellen Charakter aufzubauen. Nicht zuletzt auch wegen des äußerst umfangreichen und ausgereiften Charakterdesignmenüs ganz am Anfang, das auch später auf verschiedenen Wegen (Friseurladen, Zaubertränke) ingame aufgerufen werden kann und auch nachträgliche Anpassungen der Äußerlichkeiten, sowohl des Hauptcharakters, als auch des Hauptvasallen möglich macht. Diese vielfältigen Möglichkeiten der Individualisierung erzeugen aus meiner Sicht einen hohen persönlichen Identifizierungsgrad, so dass einem die Spielfiguren durchaus ans Herz wachsen und man ziemlich schnell in das Spiel eintaucht, um sie immer weiter auf ihren Abenteuern zu begleiten und sie immer weiter zu entwickeln. Diese gut gestaltete Suche und Jagd nach Items und Individualisierungsmöglichkeiten gibt dem Spiel insgesamt auch in der Etappe einen angenehmen Vortrieb.

So richtig grandios wird DD aber erst, wenn man gegen eins der vielseitigen Bossmonster in die Schlacht zieht. Ich spiele seit über 25 Jahren Games und muss sagen, packendere und abwechslungsreichere Kämpfe gab es selten zu sehen. Die Boss-Monster in DD allein machen das Spiel schon spielenswert. Erstens sind sie teilweise gigantisch. So gigantisch, dass man auf ihnen herumklettern und sie z.B. von ihrem Rücken aus bekämpfen kann und muss und zweitens sind sie einfach auch toll gestaltet und jede Art bietet einen etwas anderen Kampf. Und wenn man dann zum ersten Mal nach zähem Ringen einen der mächtigen und schlau kämpfenden Greife oder gar einen Drachen erledigt hat, dann ist das unvergesslich. Hier passt auch endlich mal die mMn viel zu oft in anderen Spielen gebrauchte Bezeichnung von "epischen Kämpfen". So muss ein Action-Fantasy-Spiel sein! Yeah!

Mich erinnert übrigens vieles in dem Spiel an mein damals ziemlich hochgemoddetes TESIV:Oblivion. Crowded Roads, Road Bandits, das überall verfügbare Lager, die Companions, viele der Zaubersprüche, das waren damals alles Oblivion-Mods, die man hier in sauber programmierter Form wiederfindet und die mir das Spiel noch sympatischer und moderner erscheinen lassen.

Mein Fazit: Wer ein optisch stimmiges, kurzweiliges Action-RPG mit breit angelegten, sehr flexiblen Charakterentwicklungsmöglichkeiten, tollem, realismusorientiertem und vielseitigem Leveldesign, sowie actionreichen "epischen" Kämpfen erleben möchte, sollte sich DD und dann auch von Anfang an in der DD-DA-Version unbedingt mal anschauen. Von mir bekommt das Spiel trotz geringer Macken einfach aus Sympathie vor dem ansonsten grandiosen Rest die volle Punktzahl.

Ich erhoffe mir vom Nachfolger eine ruhig doppelt so große Spielwelt (ist so schon gut, könnte aber auf die Dauer etwas klein sein), etwas mehr Bewohner in den Städten, eine schönere Titelmusik (Game-Intro DD-DA = kreisch!) und die Beseitigung des gelegentlich doch etwas zu auffälligen Pop-Up-Effekts. Ansonsten bitte nicht all zu viel verschlimmbessern, sondern eher auf noch mehr Content konzentrieren. Das Konzept dieses Spiels ist jetzt schon sehr stimmig und macht einfach nur immer weiter Laune. Mehr davon! ;-)
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am 17. Juni 2013
Die Erweiterung "Dark Arisen" unterscheidet sich vom Hauptspiel schon sehr, da es sich um einen einzigen riesigen "Dungeon" handelt. Das fühlt sich irgendwie nach "Dark Souls" bzw. "Demon's Souls" an, auch wenn das Gameplay ein völlig anderes ist. Die Abkürzungen, die langen und knackigen Kämpfe (ja, auch hier schaue ich bisweilen zuerst mal ums Eck, bevor ich hinlaufe...)und die Atmosphäre haben schon was von D.S.. Allerdings hat man hier auch die Pause, Heil- und Speichermöglichkeit.
Nun aber auch ein Kritikpunkt: Leider wiederholen sich Räume/Areale immer wieder und das gibt es bei D.S. natürlich nicht!
Ich persönlich mache es nun so, dass ich immer wieder mal zwischen Hauptspiel und Erweiterung wechsele, man kann ja jederzeit wieder zum Hauptspiel zurück und umgekehrt. Jedoch muss man zuvor einige Zeit im Hauptspiel verbracht haben, da man unter Level 50 wohl nur wenig Chancen auf der Insel hat.
Wenn mir also nach "entspanntem", weitläufigen Hauptspiel ist, gehe ich dahin, ist mir nach düsterer Atmosphäre, gehe ich zur Insel und kämpfe mich weiter vor. Die Abwechslung finde ich toll.
Also, für Leute, die D.S. lieben und damit leben können, dass man eine Pause machen, sich heilen und auch speichern kann, ist gerade diese Erweiterung absolut zu empfehlen. Für alle anderen auch...:-)
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am 17. Januar 2017
Positives:

- Gute Geschichte
- Gutes Kampf und Erfahrungs System das etwas tiefe mitbei führt.
- Die KI der Gefährten sowie Gegner besteht nicht aus Toast.
- Durch das DLC bekommt man bei der ohnehin schon langen Spielzeit nochmal sehr viel Content.
- In meinen ca 300 Stunden Spielzeit sind mir nur 2, kaum erwähnenswerte Bugs, die die Physik der besiegten Feinde etwas die Textur stretchen lässt.
- Einen extra eingebauten Modus für Speedrunner

Negatives:
- Kein Multiplayer Modus bzw nur ein Gefährten Tausch System

Capcom hat mit diesem etwas älterem Titel gezeigt, was man richtig machen kann.
Was leider meiner Meinung nach schwer ins Gewicht fällt ist, dass es keine Möglichkeit gibt zusammen zu spielen, da es dieses Spiel Perfekt machen würde.
Wer gerne einen ein gutes Singleplayer Action Rollenspiel sucht, hat es hiermit gefunden.
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