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am 1. Januar 2017
Im Film geht es hauptsächlich um die letzten Monate 1864/1865 vor seinem Tod. Im Vordergrund steht das von ihm geplante 13. Verfassungsgesetzt zur Abschaffung der Sklaverei und die Friedensverhandlungen.

Am Anfang ist der Film etwas zäh und es gibt viele teils auch unwichtige Dialoge und der ganze Anfang wirkt eher anstregend, in den letzten 1,5 Stunden verändert sich der Film aber und wird obwohl weiterhin nahezu nur aus Dialogen bestehend wesentlich spannender und geht schon fast zu schnell zu Ende. Wie bereits gesagt besteht der Film fast nur aus Dialogen, was außer am Anfang aber nicht stört, außer einer kurzen Kampfszene zu beginn, verzichtet man bei diesem Film vollständig auf Gewalt. Historisch ist der Film größtenteils Korrekt weißt aber trotzdem ein paar kleine Fehler auf, was mich nicht sonderlich störte. An den Darstellern gibt es nicht auszusetzen. Ich hätte mir aber noch gewünscht das man mehr über die ganze anderen Jahre von Abraham Lincoln erfährt, dann wäre der Anfang nicht ganz so anstregend gewesen. Ansonsten gefiel mir der Film sehr gut und ich gebe 4/5 Sternen!

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am 25. Oktober 2014
"Lincoln" (2012) ist ein Historien Drama von Steven Spielberg in dem es um das Leben und besonders die Präsidentschaft von Abraham Lincoln, dem 16. US Präsidenten, geht.

Der Film beginnt um die Jahres Wende 1864 / 1865 kurz vor dem Ende des Sezessionskrieges. Der wiedergewählte US Präsident Abraham Lincoln will die Sklaverei verbieten lassen und muss dafür nach dem Senat mit einer Zweidrittelmehrheit auch durch das Repräsentantenhaus. Doch in diesem Haus wie auch in seinem eigenen Kabinett stößt Lincoln auf heftigen Wiederstand. Und auch wenn die Gründe jeweils andere sind muss er für sein Vorhaben eine Mehrheit für sich gewinnen.

Mit "Lincoln" ist Steven Spielberg wieder einmal ein großartiger Film gelungen. Man meint bei vielen Szenen wirklich dabei gewesen zu sein. Man meint erahnen zu können wie die Politik, der Krieg und das Leben Allgemein damals gewesen sein muss.

Die Liste der Darsteller macht auch richtig Lust auf den Film. Allen voran natürlich Daniel Day Lewis der einen unglaublichen Abraham Lincoln gibt. Zu Recht wurde er für diese Darstellung mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Desweiteren sind in dem Film u.a. Sally Field, Joseph Gordon-Levitt, James Spader und Tommy Lee Jones zu sehen.

Steven Spielberg hat mit dem Film mal wieder gezeigt was seine stärken sind. Tolle und Interessante Geschichten auf der Leinwand zu erzählen die einem nicht mehr loslassen. "Lincoln" nimmt einem mit den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten kennen zu lernen und vielleicht etwas verstehen zu lernen. Steven Spielberg sei dank.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. April 2015
Vorab: wer hier Schlachten erwartet, der wird enttäuscht werden. Gezeigt werden die letzten vier Lebensmonate in Lincolns Leben. Das schließt natürlich auch dessen Ermordung und die Zeit danach (Suche und Ergreifung der Täter) aus. Daher empfehle ich im Nachgang des Films auch "Die Lincoln-Verschwörung" zu sehen. Denn dort wird sowohl die Tat als auch die Suche nach den Tätern gleich zu Anfang gezeigt. Das Attentat auf Lincoln wird in diesem Film bewusst ausgeblendet. Man zeigt, wie er an dem Abend lebend einen Gang runtergeht und erfährt dann durch eine Ankündigung in einem Theater davon.

Der Sezessionskrieg steht kurz vor seinem Ende. Die Südstaaten nehmen Friedensverhandlungen mit dem Norden auf. Lincoln (Daniel Day-Lewis) gibt sich volksnah und taucht auch ab und an bei den Truppen auf. Ein Schlachtfeld des Bürgerkrieges hat er jedoch bislang - noch - nicht gesehen. Die Last, die ihm jedoch auf den Schultern liegt, hat ihn schneller altern lassen. Eine Herzensangelegenheit ist ihm - trotz aller Widerstände - die Einführung des 13. Verfassungszusatzes. Dieser sieht vor, die Sklaverei zu verbieten. Der Senat hat diesem zwar bereits zugestimmt, allerdings benötigt er die 2/3-Mehrheit des Repräsentantenhauses. Und die hat er einfach nicht. Selbst in der eigenen Partei sieht die Mehrheit die Notwendigkeit nicht, den Zusatz zu erlassen. U. a. herrschen auch bei den Nordstaaten rassistische Tendenzen vor. Wer die Sklaverei verbietet, müsse auch zusehen, dass die ehemaligen Sklaven das Wahlrecht oder - Gott bewahre - Bürgerrechte wollen. Hinterher kommen noch die Frauen und wollen auch das Wahlrecht. Überspitzt formuliert würde die Erde für einige untergehen. Lincoln fehlen 20 Stimmen. Diese beabsichtigt er durch Korruption (!) und Drohung (!) auf seine Seite zu ziehen...

Das einzig überragende an dem Film ist Daniel Day-Lewis' Darstellung des 16. Präsidenten. Ansonsten ist der Film ziemlich weichgespült und die Heldenverehrung ist deutlich spürbar, auch wenn Spielberg innerhalb der Dokus behauptet, dies sollte vermieden werden. Da wird dann immer darüber geredet, aus Respekt und so an den Schauplätzen nicht zu reden und dergleichen... Interessant ist, dass Lincoln Republikaner ist. Die damalige republikanische Partei ist mit der heutigen republikanischen Partei überhaupt nicht mehr zu vergleichen, sondern sie hat in den letzten Jahrzehnten eine 180 Grad Kehrtwende gemacht, bei denen viele Kandidaten dem finstren Mittelalter oder wenn man da an so bestimmte Gestalten denkt - wir wissen alle, wer gemeint ist - dem Teletubbieland entsprungen sein könnten...

Der Charakter des Mannes, der für viele Amerikaner noch DER Urbegriff des Präsidenten ist, wie er sein sollte und verehrt wird und häufig als Halbgott und übermächtig gezeigt wird, wird hier gezeigt als melancholischer Mann, der aber durchaus seine humorvollen Seiten hat, weise und mit viel Wortwitz seinen Gegnern begegnet. In der Form könnte man denken an eine Art Inspektor Columbo. Irgendwie knuffig vertrottelt und trotzdem genial. Er hat wie viele andere auch, Familienprobleme. Die Frau depressiv, bei einem Attentat (? Lincoln deutet es als Unfall) auf den Präsidenten mit Kopfschmerzen geplagt, der Verlust des gemeinsamen Kindes, bei dem sie zugegen war hat sie in tiefste Trauer gestürzt, der Sohn will zum Militär... das alles setzt ihm zu. Der "Besuch" eines Schlachtfeldes zeigt ihm wie zuvor seinem Sohn, der amputierte Gliedmaße verscharrt sieht belasten ihn schwer und sind eindrucksvolle Szenen.

Der Film ist eher in erster Linie eine Beschreibung des Menschen Lincoln und nicht des Präsidenten Lincoln. Dass er unliebsame Entscheidungen treffen muss, die nicht immer mit dem Gesetz konform sind etc.

Während Thaddeus Stevens (Tommy Lee Jones) tatsächlich glühender Verfechter für die Freiheit der Sklaven war, aber auch sich um andere "Minderheiten" wie Indianer, Chinesen und Frauenrechte kümmerte, verabscheute Lincoln zwar die Sklaverei, war aber gemäßigter Gegner. Abgesehen davon war das Thema Sklaverei nicht in erster Linie kriegsauslösend. Ich finde es ferner seltsam, dass viele Amerikaner nicht hinterfragen, warum der Präsident, den sie so verehren und dem Präsidenten heutzutage (hoffentlich nicht) nacheifern sollen, nicht verhindert hat, dass vier Jahre lang in den Staaten ein blutiges und sinnloses Gemetzel ausgebrochen ist.

Die hohe Opferzahl unter den Soldaten, die - so habe ich in einer Dokumentation zu Glory erfahren - liegt höher als bei den beiden Weltkriegen und Vietnam zusammen, was u. a. daran liegt, dass auf die total schwachsinnige Linienaufstellung aus dem Unabhängigkeitskrieg zurückgegriffen wurde, während sich aber die Technik weiterentwickelte und diese Art des Kampfes überholt hatte.

Was mich immer wieder verwundert, aber das ist hier auch nicht das Thema des Films: während es Lincoln und Co. immer ein riesiges Thema ist (berechtigerweise, aber jetzt kommt es), die Rechte der Sklaven durchzusetzen, sodass diese frei sind, ist es vollkommen Latte, Indianern das Land wegzunehmen, sie in Ghettos bzw. netter formuliert "Reservate" zu stopfen, sie abzuschlachten und ständig zu gängeln. Noch während des Bürgerkrieges fanden trotz Ausdünnung der Forts für die Soldaten im Sezessionskrieg drei größere Indianerkriege statt, auf die NIRGENDS eingegangen wird! Die letzten Indianerkriege wurden noch bis 1890 geführt. Und kaum einen hatte es damals interessiert. Auch heute wird dieses Thema oft gerne totgeschwiegen.
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am 13. Juli 2015
um Lincoln, die das Attentat als solches ausklammert - was ich persönlich gut finde.

Insgesamt fehlte mir dre Schwung, dem man einer solchen Produktion zu trauen darf.

Dunkle Bilder, ein depressiver und von der Last eines Amtes gezeichneter Präsident auf den letzten Monaten seiner schweren Weges.

Wer Lincoln sieht, sollte sich auf einen Weg, der historisch sicherlich belegt, einstellen, dessen Ziel darin besteht, diesen - vielleicht nur
noch begrenzt seines Amtes fähigen Mann - nachzeichnet.

Sehr wichtig ist die Aussage des Films und dieser allein macht ihn bedeutend.
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am 1. Juli 2015
Diesen Film sollte man unbedingt haben wenn man auch mag:
- Ganghi von Richard Attenborough, wobei bei Gandhi mehr Action ist
- und die beiden Schauspieler Daniel Day-Lewis und Tommy Lee Jones,

Der ganze Film ist charakterisierbar durch seine sehr ruhige Handlung, aber auch durch die Emotionen hinter den Kulissen der Politik. Es wird sehr deutlich wie sehr Sklaverei, Bürgerkrieg, Gleichstellung der Rassen die Gesellschaft bis in den Congress aufwühlt, und Befürworter und Gegner innerhalb der Parteien aufeinandertreffen. Mittendrin vermittelt Lincoln auf sehr ruhige Art, die trotzdem seine persönlichen Emotionen nicht verheimlicht, einen politischen Pakt, bei dem er vor Bestechung nicht zurückschreckt.
Der Höhepunkt ist schließlich die Auszählung der Stimmen, als es deutlich wird, daß Lincoln es mit allen Tricks geschafft hat, seine scheinbar übermächtigen Gegner zu besiegen.

Der Film nimmt einen mit, aber man muß dazu auch ein wenig einen Draht haben zu historischen Ereignissen, die nur in irgendwelchen Amtsstuben stattfinden. Mich hat auch die große Anzahl an verschiedenen Personen ziemlich gefordert.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Juli 2014
Dieser Film ist meiner Meinung nach etwas anderes wie man es vielleicht vom Trailer her vermuten kann, jedoch in keinem Fall im negativen Sinne. Interessant hierbei ist die Detailtreue die aus Historischer Sicht an den Tag gelegt wurde. Mir fallen auf Anhieb nur wenige Filme ein die so viele Historische Fakten interessant darstellen und dennoch sehenswert (Film - keine Dokumentation) bleiben.

Steven Spielberg zeigt in diesem Film eindrucksvoll, dass er auch andere Genres sehr gut bedienen kann. Das ist nicht zuletzt der langen Recherchezeit für den Film zu verdanken. Meiner Meinung nach merkt man, dass hier auf viele Details geachtet wurde.

Nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern auch für den "normalen" Filmabend ein sehr gelungener Film.
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am 23. Juni 2013
... in Sachen Abraham Lincoln dauert 144 Minuten. Dabei punktet -Lincoln- mit Schauspielern wie Daniel Day-Lewis, Sally Field und Tommy Lee Jones, die für ihre Darstellungen etliche Filmpreise einheimsten. Auch in punkto Kulisse und Drehbuch ist -Lincoln- gut gelungen. Was die Geschichte angeht, so focussiert Spielberg seine Story vor allem auf den Januar 1865, als der 13. Verfassungszusatz, der de facto die Abschaffung der Sklaverei beschloss, zur Abstimmung kommen sollte. Zum einen hat Spielberg das ziemlich gut hinbekommen, andererseits wird die Figur Lincolns sehr stark pathetisch mit der Abschaffung der Sklaverei verbunden und es entsteht der Eindruck, dass es im Sezessionkrieg ausschließlich um dieses Thema gegangen wäre.

Abraham Lincoln(Daniel Day-Lewis) geht in seine zweite Amtszeit. Der Krieg scheint fast entschieden, die Südstaaten sind am Boden. Lincoln weiß, dass er die Abschaffung der Sklaverei nur durchsetzen kann, solange der Krieg andauert. Im Fall einer Kapitulation des Südens würden einige von Lincolns Anhängern ihre Einstellung zur Abschaffung der Sklaverei vermutlich neu überdenken. So setzt der Präsident alles daran, die Abstimmung über den 13. Verfassungszusatz so schnell wie möglich durchzukämpfen. Doch das ist schwierig. Er benötigt eine Zweidrittelmehrheit. Das heißt, dass 20 Stimmen der Demokraten auf Lincolns Seite landen müssen. Das scheint unmöglich. Doch Lincoln ist ein gewiefter politischer Taktiker. Er weiß genau, was zu tun ist, um seine Pläne umzusetzen...

-Lincoln- zeigt auf beeindruckende Art und Weise, dass sich in Sachen Politik in den letzten 150 Jahren nicht all zu viel verändert hat. Zudem wird man nachdenklich, wenn man erkennt, wie gut die Vorgabe Lincolns 1865 war und, dass es trotzdem noch fast 100 Jahre dauerte, bis die Zeiten von Malcolm X oder Martin Luther-King anbrachen und die Farbigen in den Staaten wirklich die gleichen Rechte wie die weiße Bevölkerung erhielten. Politik ist dabei ein taktisches und oft schmutziges Geschäft. Diese Botschaft hat Spielberg wirklich sehr gut transportiert. Nebenbei versucht er Lincolns Familienleben als Nebenstrang der Geschichte zu zeigen. Auch das klappt gut.

Es ist das geschichtliche Thema und die Besetzungsliste, die -Lincoln- so interessant machen. Das einige Zuschauer den Film als langweilig abtun, kann ich übrigens verstehen. Wer sich nicht für die Geschichte der Vereinigten Staaten interessiert, der wird in der ersten Stunde abschalten. Zu dialoglastig und handlungsarm kommt -Lincoln- da rüber. Doch sie wissen ja: Die Geschmäcker sind verschieden und entscheiden tun letztendlich sie, was sie sehen wollen und was nicht. Für Spielbergs Lincoln Verfilmung gilt daher der Satz des Vorsitzenden im Senat: "Dies ist nicht gewöhnlich; dies ist Geschichte!"
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am 8. März 2015
Ein Film über den vielleicht wichtigsten US -Amerikanischen Präsidenten der US -Geschichte. Er zeigt die Person und die Widersprüche eines Menschen auf der sich der Politik verschrieben hatte. Politik ist nie ein sauberes Geschäft und daher ist dieser Mensch auch nicht frei von Fehlern.
Aber wer ein bisschen etwas über diesen Präsidenten und die US-amerikanische Geschichte unterhaltsam sehen will ist hier absolut richtig. Ich kann ihn nur empfehlen.
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am 29. Juli 2015
Die schauspielerischen Leistungen sind ohne Zweifel überragend. Allerdings ist der Titel etwas irreführend. Es wird nicht das Leben von Lincoln dargestellt, auch nicht die Zeit des Bürgerkriegs. Die Handlung dreht sich fast ausschließlich darum, wie die Stimmenmehrheit im Repräsentantenhaus für den 13. Zusatzartikel der Verfassung zustande kam. Obwohl das ein wichtiger Wendepunkt der Geschichte war, ist das jedoch als Handlung für einen abendfüllenden Spielfilm etwas dünn.
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am 23. Dezember 2014
Auf den ersten Blick zäh aber dann der dauer nach doch historisch interessant und immer noch nicht ausführlich genug um den Menschen dahinter zu verstehen....... hätte gut noch 2 Stunden länger dauern können wenn dann alles detailgenau beschrieben worden wäre
der Oskar geht in Ordnung :-)
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