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am 2. Juni 2017
Das Spiel kann man als Mix aus klassischen Side-scroller Jump'n'run und Hack'n'Slay beschreiben.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines weiblichen oder männlichen Charakters, die beide jeweils ihre eigene Story haben, sich aber exakt gleich spielen und auch in der gleichen Welt spielen. Die Geschichten der beiden Charaktere sind voneinander unabhängig, weisen jedoch Verbindungen zueinander auf, man kann auch jederzeit zum jeweils anderen Charakter wechseln und dessen Story verfolgen.

Die Spielfiguren werden durchgängig durch sehr abwechslungsreiche und malerisch schön gestaltete 2D-Areale bewegt, die alle miteinander verbunden sind; eine Gebietskarte kann hierzu eingesehen werden.Trotz 2D-Gameplays und -Grafik wird durch clevere Verschiebungen der Hintergründe in mehreren Ebenen dennoch permanent ein schöner dreidimensionaler Eindruck vermittelt, der in seiner Schönheit zuweilen echt überrascht.Teilgebiete werden durchschritten, Gegner werden bekämpft und Bossgegner am Ende jedes Teilgebietes werden besiegt, um den Weg in das nächste Areal freizugeben. An dieser Stelle kann man dem Spiel Eintönigkeit vorwerfen, da man, um die Handlung voranzutreiben, wirklich nichts anderes macht, als die Gebiete zu durchstreifen, die Bosse zu besiegen und die nächsten Gebiete zu betreten.

Dies störte mich persönlich aber überhaupt nicht, da dies bedeutet, immer wieder in den Genuss der schönen Optik und des spaßigen Kampfgameplays zu gelangen (daher geb ich dafür keinen Stern Abzug).
Die Stärke und der Fokus des Spiels liegen auch definitiv im Kampfsystem. In flotten, sehr flüssig laufenden Kämpfen kann der Spieler eine Reihe verschiedener Angriffe und Angriffskombinationen ausführen, indem er den Angriffsknopf einfach mit verschiedenen Richtungen des Joysticks kombiniert. Zusätzlich kann man springen, blocken, Ausweichrollen machen und einen aufgeladenen Angriff vollführen. Abgesehen davon, dass es auch ein Tutorial gibt, ist das Kampfsystem generell recht einsteigerfreundlich, bietet aber dennoch Raum, sich zu verbessern und es zu meistern.
Man hat die Wahl zwischen normalen Schwertern und Langschwertern; Langschwerter machen mehr schaden und haben eine größere Reichweite, sind allerdings ziemlich langsam. Normale Schwerter hingegen haben eine etwas kürzere Reichweite und machen weniger schaden, sind dafür unglaublich schnell. Dem Spieler stehen von Anfang an alle Kampftechniken zur Verfügung; lediglich die Spezialtechniken variieren von Waffe zu Waffe.
Eine weitere Krux am Kampfsystem ist die, dass die Schwerter sich mit der Zeit abnutzen und im Kampf zerbrechen können. In diesem Fall wechselt man geschwind durch einen Knopfdruck zu einem anderen der insgesamt immer 3 ausgerüsteten Schwerter; das oder die zerbrochenen Schwerter regenerieren sich, während sie weggesteckt sind.

Die Schwerter sammelt man, indem man Bosse besiegt, oder sie im Inventar selber schmiedet. 108 verschiedene und einzigartige Schwerter kann der Spieler in seinen Besitz bringen. Wie der Name des Originalspiels ("The Demon Blade") vermuten lässt, haben die Schwerter auch von der Handlung her eine gewisse Relevanz, sodass das Sammeln aller 108 Schwerter zu einem wichtigen Ziel neben der Haupthandlung wird.

Ein weiteres Highlight des Spiels ist wie gesagt die Optik. In liebevoll gestalteter, wie von Hand gezeichneter Optik bewegt man sich durch verschiedene Landschaftstypen in einer Welt, die ans alte Japan der Samurai-Zeit angelehnt ist. Man besucht dörfliche Gegenden mit ihren Reisfeldern, Bambushaine, Wälder, Flussläufe, verschneite oder unverschneite Gebirge, belebte und bunt beleuchtete Stadtviertel bei Nacht, infiltriert Burgen und Paläste über ihre Dächer und Gänge und besucht sogar Himmel und Hölle selbst.

Das ganze wird von einem atmosphärischen Soundtrack begleitet, der sich oftmals an das Setting anpasst und aus traditioneller japanischer Musik mit ihren typischen Instrumenten besteht; in Kämpfen jedoch merklich flotter wird und dann auch schon mal rockige E-Gitarren dazubekommen kann.

Von Umfang her bin ich mit dem Spiel auch zufrieden, da es ein ausgiebiges Post game gibt. Für jeden Character gibt es 3 verschiedene Endings, also insgesamt 6. Hat man auf einem Spielstand die Geschichten beider Charaktere beendet, sind für beide Charaktere nun auch die Gebiete verfügbar, die vorher nur der jeweils anderen Figur zugänglich waren, sodass man hier nochmal mit beiden Figuren die gesamte Welt durchstreift, um den Sammeltrieb zu befriedigen. Und selbst, wenn man 100% erlangt hat, bekommt man schnell wieder lust, nochmal anzufangen.

Alles in allem ist Muramasa auf jeden Fall eins der besten Spiele, die ich überhaupt jemals gespielt habe. Ich bereue nicht, es mir gekauft zu haben - ich bereue nur, es mir nicht schon viel viel früher gekauft zu haben!

WICHTIGER HINWEIS!:
Zu dem Spiel gibt es DLCs (4 zusätzliche Stories mit neuen Charakteren), allerdings: kauft man wie ich die amerikanische Retail-version, braucht man die amerikanischen DLcs dazu. Diese kann man jedoch nur runterladen, wenn auch der PSN-Account ein amerikanischer ist. Solltest du also einen europäischen Account haben und die DLCs spielen wollen, bleibt dir nichts anderes übrig, als die europäische Version im PSN-Store (und nur da, eine physische Copy der EU-Version gibt es offenbar nicht) zu kaufen und runterzuladen.
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am 5. Mai 2014
Das Spiel erschien ursprünglich auf der Wii unter dem Titel "Muramasa - The Deamon Blade". Ich finde es auf der PS Vita aber fast besser.

Grafisch ist übrigens kein Unterschied zwischen beiden Versionen zu erkennen. Das liegt wohl an der Cel-Shading-Optik. Alles ist handgemalt und sieht wie ein japanisches Gemälde in Bewegung aus. Sehr hübsch.

Zu Beginn des Spiels dürft ihr zwischen 2 Charakteren wählen, von denen jeder seine eigene Geschichte hat. Der Spielablauf ist hingegen bei beiden gleich. Ihr bewegt euch in 2D über den Bildschirm, lauft, springt und erledigt Feinde. Zu letzterem stehen euch 3 Schwerter zur Verfügung. Jede Waffe verfügt über besondere Attacken. Jedoch könnt ihr nicht unendlich mit dem selben Schwert zuschlagen. Tut ihr dies, wird die Klinge früher oder später brechen und kann nur durch Zurückstecken in die Scheide repariert werden. Es gilt also ständig zwischen den 3 Klingen hin und her zu wechseln. Da jeder Wechsel durch eine starke Attacke begleitet wird, die viel Schaden anrichtet, ist der Wechsel auch ausgesprochen hilfreich.

Recht früh trefft ihr im Spiel auf den namensgebenden Schmied Muramasa. Dieser versorgt euch mit neuen, starken Waffen, vorausgesetzt ihr habt genug Geld und Seelen dabei. Letztere hinterlassen die erledigten Gegner. Und Muramasas Arsenal ist sehr umfangreich. Um die 100 Schwerter (genaue Zahl weiß ich grad nicht) könnt ihr schmieden lassen. Dies könnt ihr übrigens jederzeit aus dem Menü heraus tun.

Durch das Töten von Gegnern steigt euer Level und mit höherem Level könnt ihr wiederum bessere Schwerter erhalten. Im Laufe des Spiels kommt ihr immer wieder an farbige Barrieren, die den Weg versperren. Diese können nur mit bestimmten Schwertern zerschlagen werden. Das Schwerter-Schmieden ist also ein zentrales Spielelement.

Wenn ihr nicht grad Gegner plättet, redet ihr mit Dorfbewohnern und findet heraus, wo ihr als nächtes hin müsst. Meistens werdet ihr aber mit den Gegnern beschäftigt sein. Um euch zu heilen, könnt ihr entweder in einem Lokal essen gehen oder euch selbst was kochen. Auch dies geht direkt aus dem Menü heraus.

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist recht hoch. Gerade die Bosse verlangen euch einiges ab. Trotzdem gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Juli 2013
Bisher habe ich ca. sechs Stunden gespielt und bin bisher ausnahmslos positiv überrascht vom Spiel. Man hat die Wahl zwischen zwei verschiedenen Kampangen, in der einen spielt man als verstoßene Prinzessin Momohime in der anderen als Ninja Kisuke, zwei Schwierigkeitsgeraden und das Spiel hat (eine exzellente) japanische Sprachausgabe und englische Untertitel und Menüs.
Die erste Stunde steht die Story noch ein bisschen im Hintergrund und man fühlt sich leicht von all den verschiedenen Systemen, dem Leveling, etc. überfordert, aber das legt sich zum Glück sehr sehr schnell. Die Grafik ist wunderhübsch und mit das beste in 2D was ich bisher gesehen habe. Dazu kommt, dass dies das erste Spiel ist bei dem ich den Eindruck hatte, dass der OLED Screen der Vita wirklich zur Geltung kommt und das sowieso schon malerische und wunderhübsche 2D Artwork noch mal deutlich aufwertet.
Das Gameplay steht dem quasi in nichts nach. Man hat zu jeder Zeit drei Schwerter ausgerüstet, diese nutzen bei Blocken o.ä. schnell ab und können sogar brechen. Man muss dann im Kampf zu einem der beiden anderen Schwertern wechseln während sich das kaputte Schwert regeneriert. Dabei unterscheiden sich die Schwerter alle in ihren Angriffswerten und vor allem in ihrem "Secret Art", einem Spezialangriff. Dieser kann z.B. ein Tornado sein der durch die Gegner fegt, zwei Blitzkugeln die um einen Kreisen oder dass man sich einmal von links nach rechts auf dem Bildschirm "beamt". Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Leveling: Man erreicht immer neue Level und dadurch neue Werte für Stärke, Vitalität und Co., aber einen "Talentbaum" in dem Sinne gibt es nur für die Schwerter die man schmieden kann.
Will man eines der insgesamt 108(!) Schwerter schmieden gibt es vier Voraussetzungen: Man muss die notwendige Vitalität und Stärke (also im Prinzip das notwendige Level) aufweisen, genug Seelen von Gegnern und versteckt in den Leveln eingesammelt haben und über genug "Spirit" verfügen, was man mit Items, gekochten Gerichten oder Speisen aus Lokalitäten auffüllen kann.
Man wird in dem Spiel stark davon getrieben neue Landschaften und Gegner zu finden und zu bekämpfen und noch das eine Level zu schaffen, damit man das nächste Schwert schmieden kann was diese interessant klingende Spezialtechnik aufweist.
Das Spiel bietet noch mehr, man kann sich Gerichte kochen, in Extra Dungeons, etc. Dazu dann noch die absolut riesigen Endgegner mit mehreren Lebensbalken die umso aggressiver werden um so mehr man ihnen an Schaden zugefügt hat und man hat ein Spiel das ich nur mal kurz anspeielen wollte und gespielt habe bis der Vitaakku zwei mal leer war...
Ich kann das Spiel nur und ausnahmslos jedem Vitabesitzer empfehlen der auf (2D) Actionspiele steht, da kann man wenig bis nichts falsch machen.

Einziger Wermutstropfen: Da das Spiel nicht in Europa vertrieben wird ist es ziemlich kompliziert sich den anscheinend guten und sehr umfangreichen DLC zu holen: Man braucht eine zweite Speicherkarte, einen amerikanischen PSN Account und am kompliziertesten: Eine amerikanische Kreditkarte oder amerikanisches PSN Guthaben. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
20 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. November 2014
Werde mich hier kurz fassen.

Grafik:
Die Zeichnungen in dem PSV Port sind glasklar und die Farben sind vielseitig und optimal gesetzt.
Muramasa ist von Vanilla Ware und wenn man sich auf etwas verlassen kann dann das die Spiele von Vanilla Ware klasse aussehen.

Musik:
Entsprechend des Settings ist die Musik asiatisch angehaucht.
Es ist zwar nicht so mein Fall aber die Musik ist sie nicht unpassend oder in schlechter Qualität.

Story:
Da ich noch nicht durch bin kann ich das nicht so gut beurteilen, daher möchte ich mich dazu nicht äußern.

Gameplay:
Die Steuerung geht einem schnell ins Blut über und reagiert sofort und präzise.
Es gibt ein paar Sachen die dem ganzen dann zusätzliche Tiefe verleihen, Level, Essen und Ausrüstung sowie das Herstellen von Nahrung und Waffen. Es ist nicht genug um zu verschleiern das es relativ simpel ist aber es funktioniert so wunderbar das es kein Problem sein sollte.

Fazit:
Ich spiele sonst eher andere Spiele und habe es dementsprechend noch nicht durch.
Jedem dem das Gameplay, einfach auf Youtube mal anschauen, zusagt sollte mit dem Spiel auch zufrieden sein.

Import?
Wieso habe ich es mir importiert? Weil ich keine digitale Version haben wollte die ich in einigen Jahren nicht mehr "neu" runterladen könnte und ich allgemein gerne physische kopien habe.
Wem ein Download reicht der kann es alternativ auch aus dem PSN kaufen, dann sollten auch mit dem deutschen Login die DLCs kaufbar sein, ich selber überlege mir mal eine 4GB Karte für meinen US Account zu kaufen und den dafür zu nehmen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 12. März 2014
Sorry to be writing in English. Beware when buying this item you'll have to use an american PSN account to buy the 2 available DLC's. And it's not funny at all to use 2 different PSN accounts on he Vita. Great game, dumb distribution.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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