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Kundenrezensionen

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am 9. Dezember 2013
Lee Du-seok ist ein Serienkiller, der reihenweise Frauen auf dem Gewissen hat. Doch er wurde nie erwischt. Nach 15 Jahren taucht er aus dem Untergrund auf und veröffentlicht ein Buch über seine Taten, das zum Kassenschlager wird. Und man kann ihn dafür nicht einmal belangen, denn die Verbrechen sind verjährt. Sehr zum Unmut von Detektive Choi, der den Killer damals jagte, nachdem dieser seine Freundin umbrachte. Auch muss er beobachten, wie Lee Du-seok fast zu einem Popidol avanciert. Und auch andere wollen seinen Tod. Doch dann taucht plötzlich ein zweiter Mann auf, der behauptet der Killer zu sein.

Ich habe in den letzten Jahren eher selten asiatische Filme geschaut, was damit zusammenhing, dass wir jeden Schrott abbekamen, der dort produziert wurde. Insbesondere im Horrorgenre wurde man ja mit RINGU-Plagiaten überschwemmt. Aber auch im Action und Thrillerbereich wurde jeder Film aus Südkorea, Japan oder Hongkong als Überflieger angepriesen und viele davon waren einfach nur grottenschlecht.

Doch jetzt gibt es endlich mal wieder einen Knaller, auf den ich nur aufgrund seiner Vorschau aufmerksam wurde (da sieht man mal, das das immer noch funktioniert).

Die Geschichte ist originell und erfährt gegen Ende gleich zwei Wendungen, die beide absolut sensationell sind und die man beim besten Willen nicht vorausahnen kann. Auch die Actionszenen sind fulminant gefilmt. Alleine die Verfolgung auf der Autobahn ist ein Highlight.

Einziger leicht nerviger Punkt ist, das wieder einige Knallköpfe in dem Streifen mitspielen die pseudo- lustige Sätze aufsagen. Das ist irgendwie aber typisch für Filme aus dieser Ecke, obwohl ich das nicht wirklich verstehe. Zum Glück beschränkt sich das hier nur auf wenige Szenen.

Trotzdem ist CONFESSION OF MURDER ein spannender Mix aus Thriller und Drama, gewürzt mit faszinierenden Actioneinlagen. Absolut empfehlenswert. (videotie.de)
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TOP 1000 REZENSENTam 3. August 2013
Bong Joon-Hos 2003 enstandener "Memories of a murder'" war Auftakt für eine ganze Reihe ausserordentlich gelungener Werke dés Serienillerfilms. Es folgten verstörende Meisterwserke wie "Chaser" von Na Hong-Jin (2008) oder "I saw the Devil" von Kim Jee Woon aus dem Jahr 2010.
"Confession of Murder" knüpft genau da an, ist aber durch zwei ausufernd gezeigte Action-Verfolgungsjagden etwas ausgelassener und nicht ganz so ernst und düster wie seine Vorbilder. Man kann sich jetzt natürlich streiten, ob diese extrem übertriebene, beinahe schon slapstickartige Autoverfolgungjagd, den Gesamteindruck dieses coolen Thrillers etwas schwächeln lässt oder nicht...zumindest hebt sich auch dieser Thriller von den US-Verwandten des gleichen Genres ab und das ist sicherlich gut so.
Storymässig ist "Confession of Murder" von Jeong Byeong-gil jedenfalls phasenweise mit genialen Einfällen bestückt und verfügt mit den Gegenspielern Bulle und Killer über einen besonderen Reiz. Sie werden auch von den Koreastars Jung Jae-young und Park Si-hoo sehr gut gespielt.
Zum einen ist da der Police Detective Choi Hyenog-goo (Jung Jae-young), der seit nunmehr 15 Jahren einem besonders perversen Serienkiller auf der Spur ist und es scheint so, wie wenn der Bulle ein persönliches Interesse an der Ergreifung der Bestie hätte. In Südkorea verjähren Morde nach 15 Jahren und es geschieht das Unbegreifliche. Die Medien kündigen ein Buch an, dass genau dieser Serienkiller, der solange gesucht wird, nach dieser relativ kurzen Verjährungsfrist für Mord geschrieben hat. Dieser jugendlich wirkende Mann heißt Lee Doo-seok (Park Si-hop) und gesteht sämtliche Morde. Er wird - auch begünstigt durch sein attraktives Äusseres - innert kurzer Zeit zum absoluten Medienstar und Popidol. Der Mann gibt an alles zu bereuen und die Hinterbliebenen seiner Opfer um Verzeihung zu bitten, doch seine Mimik verrät einen teuflischen Plan im Verborgenen. Nun haben auch die Hinterbliebenen ein berechtiges Interesse an Rache, Choi Hyenog-goo muss seinen Feind sogar schützen. Was ihm allerdings sehr schwer fällt. Sein Kollege glaubt nicht mal, dass Lee Doo-Seok unbedingt der wahre Serienkiller sein muss, sondern eher ein arroganter Aufschneider und Lügner, der mit seinem falschen Geständnis Inzwischen Millionen scheffelt. Eine Fernsehsendung soll Klarheit verschafffen. Es wird aber noch viel komplizierter...
Hört sich spannend, verschachtelt und verzwickt an und das ist es auch bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Nicht umsonst konnte der Regisseur für sein selbst verfasstes Drehbuch den südkoreanischen Filmpreis PaekSang Arts Award gewinnen. Mir hat der Film auch sehr gut gefallen, auch wenn er sich m.E. in den Actionszenen zu sehr verzettelt, ich finde das sorgt zwar für Gaudi und Erinnerungswert, schmälert aber die knisternde Atmosphäre des Streifens etwas. Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, ist allerdings extrem gut gelungen und hat einen doppelten Boden. Am Ende gewinnt der beste Spieler in einem raffinierten Schachspiel.
Durch gewisse Albernheiten ganz knapp den 5. Stern verpasst.
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am 20. Oktober 2015
Zunächst muss ich sagen, dass der Film mir sehr gut gefallen hat. Da mich generell südkoreanische Filme, aufgrund ihrer Originalität und der häufig kunstvoll dargestellten Gewalt und Härte, die aber nicht, wie in so vielen Hollywood-Blockbustern, lächerlich und grotesk wirkt, ansprechen, habe ich mir diesen Film auf DVD gekauft. Ich denke zu der Handlung wurde nun schon genug erzählt, weshalb ich direkt zur Bewertung springe.

Überzeugend fand ich primär die originelle Story, mit all ihren Wendungen und Charakteren. Etwas ähnliches habe ich jedenfalls noch nicht vorher gesehen. Dabei weiß man nie wo der Film den Zuschauer hinbringen möchte, da man einerseits die Absichten der perfiden Charaktere, die sich nahezu allesamt hinter einer doppelbödigen Maske verstecken, nicht entschlüsseln kann und andererseits zu Anfang des Films viele Fragen aufgeworfen werden, welche erst gegen Ende, und dabei nicht zu spät, da sich der Film so sehr lange gezogen hätte, beantwortet werden. Die Grundstory und die Charaktere werden dabei von einer recht düsteren Atmosphäre ergänzt, die wiederum für Spannung sorgt. Ebenfalls gut, bis auf einige Ausnahmen, hat mir die Medienkritik gefallen. So werden die Medien und auch die Bevölkerung als äußerst skandalfreudig und unmoralisch dargestellt. Dies hat mich zum Nachdenken gebracht, ob so ein skandalträchtiges Buch auch hier in unserer Gesellschaft zum Bestseller aufsteigen würde und ob man tatsächlich mit so einem kranken Serienkiller sympathisieren könnte.

Die Action war zwar gut gemacht, an vielen Stellen auch angebracht, war mir persönlich aber zu unernst und zu unrealistisch. Das hätte man kürzen können, wobei diese Szenen nur vereinzelt aufgetreten sind.

Bei all den positiven Punkten, gibt es aber leider auch kleinere Schwächen. Wie ich hier schon oft in anderen Rezensionen gelesen habe, hat auch anderen die "komische" Ironie nicht gefallen. Diese wirkt häufig unpassend und stimmt stilistisch nicht mit der düsteren Serienkiller-Atmosphäre überein. So wird man leider zeitweise aus dieser Atmosphäre und Spannung raus geworfen, sodass der Film oft zwischen den Genres Drama, Action und Slapstick oszilliert. Des Weiteren hätte man sich mit der Psychologie des Mörders näher befassen müssen. Eine wirkliche Intention seinerseits ist nicht zu erkennen, weshalb dieser Charakter rudimentär bleibt. Schade, hier hätte man viele kleinere Schwächen überschatten können!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Film ein sehr origineller und spannender Thriller ist, der dadurch nicht zu lang gerät und sich zur richtigen Zeit gegen Ende bewegt. Bei manchen Punkten, wie dem Humor, bleibt man ein wenig konfus und die Action ist zwar schön anzusehen, muss an einigen Stellen aber nicht sein. Am Ende bleibt jedoch das Gefühl, einen guten Film gesehen zu haben, der vielleicht als Einstieg in das südkoreanische Kino gesehen werden kann, der das Interesse an weiteren, teils ernsteren Stoffen, wie I saw the Devil oder Oldboy weckt. Guter Film! DVD sollte reichen!
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am 17. Oktober 2016
Um diesen Punkt treibt das Film-Szenario sein Spielchen; ein Serienmörder veröffentlicht ein Buch mit massenhaft Details seines früheren Schaffens, was für großes mediales Tamtam sorgt, und ein Cop hat den Fall noch gar nicht abgehakt... Ergebnis: Hat seine Momente und Wendungen, auch mit komisch aufgedrehter Verfolgungsjagd, ist aber keine der ganz großen Sternstunden aus Korea. In erster Linie für Fans von Serienkiller-Filmen, die mehr als nur US-Filme sehen, eine Empfehlung wert.
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TOP 500 REZENSENTam 30. April 2013
Vorab: Wer einen reinrassigen Serienkiller - oder Psychothriller erwartet wird eventuell enttäuscht werden.
Confession of Murder ist ein irrer Mix aus beiden Subgenre + Action + Drama.

In sSüdkorea ist nach 15 Jahren Mord verjährt.
Das nutzt Lee um mit einem Buch an die Öffentlichkeit zu gehen.
Dort gibt er die Taten zu und beschreibt sie dermassen detailiert das es keinen Zweifel an seiner Schuld gibt.
Dadurch wird er zu einem Star.
Die Opferfamilien allerdings und der gebrochene Leutnant Choi haben nur ein Ziel: Rache.
Getrieben von Wut und Vergeltung ersinnen die Opferfamilien Mordanschläge um Lee der gerechten Strafe zuzuführen.
Choi hingegen ist im Zwiespalt zwischen Rache und seiner Verpflichtung als Polizist.
Als Lee dann auch noch auf Vergebungstour geht scheint das Maß voll.
Aber dadurch zieht Lee nicht nur die Blicke der üblichen Verdächtigen auf sich, sondern auch noch von jemand anderem.

Also ich kann mit Fug und Recht behaupten: So einen Film habe ich noch nie gesehen....und dabei habe ich so ziemlich alles was es in diesem Sektor in Asien gibt und in deutscher Sprache oder zumindest Deutsch untertitelt ist durch.
Was mit einer furiosen Verfolgungsjagd über Dächer und durch Gassen beginnt verwandelt sich in einen Psychothriller um dann nahtlos in einem total überdrehten Actionfilm mit teils abstrusen Stunts zu münden nur um sich dann in ein Serienkiller/Drama Mix zu verwandeln.
Hier wurde aber auch alles in ca 116 Min. reingepackt was ging.
Alles ausser Logik.......siehe Stunts, Handlungsweisen, Abläufe und einiges andere mehr.
Trotzdem macht der Film Spass wie nur was.....wenn man die Gabe besitzt sich einfach nur berieseln zu lassen.
Wer anfängt bei diesem Film zu denken ist selber Schuld.
Na gut, die Dialoge sind eventuell ein Ärgernis und 3-4 Darsteller agieren mal wieder Overacted und übertrieben Lustig, aber der Rest des Casts macht einen guten Job, die Atmosphäre stimmt, die Story ist Spannend und Wendungsreich inszeniert, der Soundtrack passt und es wird einfach nicht Langweilig.
Ein ganz seltsamer aber ungewöhnlicher Film der mit den südkoreanischen Genreprimi wie z.b. I Saw the Devil (Uncut), Memories of Murder, Dark Town, Black House oder The Chaser zwar nicht mithalten kann, aber durchaus einen Blick wert ist.....vorzugsweise für Freunde des asiatischen Films.
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am 5. März 2015
Ich habe den Film im Inernet gesehen und für mich stand fest: Ich muss ihn haben.
Und das lag nicht nur daran, dass ich den "Mörder" ziemlich attraktiv fand.
Ich bin eigentlich kein Fan von Gruselstories aller Art aber ich habe es ohne bleibende Schäden überstanden.
Überaus spannend und mit einer Wendung mit der ich echt nicht gerechnet hätte.
Wer koreanische Filme mag ist auf jeden Fall richtig.
1 Punkt abzug gibts für die Synchrostimmen, die mir nicht wirklich gefallen, aber ansonsten ein Super Film, den ich mir
sicherlich nicht zum letzten Mal angeschaut habe.
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am 9. August 2013
Da Park Shi Hoo einer meiner favorisierten koreanischen Schauspieler ist, war es für mich also selbstverständlich, mir Confession of Murder anzusehen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Inspektor Choi war derjenige welche, der den Serienmörder fassen sollte, es aber nicht innerhalb der 15 Jahre nach dem letzten Fund geschafft hat. Denn nach 15 Jahren verjährt Mord und kann nicht mehr verurteilt werden. Somit ist der Mörder seiner Strafe entkommen und die Chancen des Inspektors vertan. Nachdem die Fahnungszeit abläuft, erscheint der mutmaßliche Serienkiller wieder auf der Bildfläche - und zwar mit seiner Autobiografie, mit der er sich ~angeblich bei allen entschuldigen möchte. Dass da nicht alles mit rechten Dingen zugeht, sieht Inspektor Choi ganz schnell. Und dann muss er auch noch für die Sicherheit des neuen Bestseller-Autors sorgen, denn die Angehörigen der Opfer haben sich zusammengerauft, um auf eigene Faust Rache an dem nun bekannten Mörder zu nehmen. Der Inspektor wird von Gewissensbissen geplagt, steckt doch der vermeintliche Serienkiller wahrscheinlich auch hinter dem Verschwinden von Chois Verlobten.

Obwohl ich nicht ganz wusste, auf was ich mich da einlasse, hat mich der Film letzten Endes auf ganzer Linie überzeugt. Sowohl von der Story her, als auch von der Aufmachung und letztendlich auch den Schauspielern. Bei Park Shi Hoo hatte ich ohnehin keine Bedenken, aber auch der Rest hat auf ganzer Linie überzeugt und wunderbar mit allen anderen harmoniert. Das war in diesem Falle auch sehr wichtig, da am Ende doch eine mittelgroße Bombe platzt und alles in neuem Licht erscheinen lässt. Ich für meinen Teil hatte keiner einzigen Minute irgendein Anzeichen für so einen Ausgang des Films erwartet. Ich wusste zwar, dass da irgendwas im Busch war, aber auf die letztendliche Auflösung war ich nicht mal ansatzweise gekommen. Der Film wartet definitiv mit einigen originellen Ideen auf.

Kameraführung und der Zusammenschnitt der Szenen kann man ohne Einschränkung nur loben. Da gab es keine Längen und nichts, was zu kurz kam, und gehetzt wurde auch nicht. Die Szenen haben sind reibungslos ineinandergehakt und bilden ein wunderbares abgerundetes Gesamtbild.

Ich hab wirklich nichts zu kritisieren, das Kompaktpaket ist von der ersten bis zur letzten Minute stimmig. Es gibt Action und jede Menge Spannung, es gibt überraschende Wendungen, die für Storytwists sorgen und auch der ein oder andere Lacher kommt nicht zu kurz und wirkt dabei kein bisschen fehl am Platz. Über die Stunts kann man nur staunen, sind diese doch bis ins kleinste Detail choreografiert und perfekt umgesetzt, ohne dabei gestellt zu wirken.

Für mich einer der besten koreanischen Filme 2012 und ich bin mir sicher, dass der nicht nur Fans des asiatischen Films gefallen wird, sondern einfach allen, die Psychothriller mögen.
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am 5. Juli 2014
Spannender Film, und endlich mal was gutes aus dem Osten wo ja sonst immer nur Sülze herkommt :)
Wobei am Ende das Asiatische etwas durchkommt...
Außerdem sind manche Szenen mir zuu wacklig gedreht worden, der Überblick geht schon mal verloren.
Aber sont tolle idde und gut ungesetzt :)
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am 23. März 2014
Nach Ablauf der Verjährungsfrist von 15 Jahren für Mord, tritt ein Serienkiller mit einem Buch über seine Taten an die Öffentlichkeit. Ein Schlag ins Gesicht der Opfer und beteiligten Ermittler.

Herauskommen sollte ein perfides Katz und Maus Spiel in düsterer Optik. Das Intro ist dabei noch gut gelungen. Die Verfolgungsjagd zu Fuß über Dächer und durch enge Gassen erinnert Atmosphärisch sogar noch ein bisschen an Memories Of Murder und lässt so manches erwarten.
Was nach dem Intro folgt erinnert überwiegend jedoch eher an eine Mediensatire als an das beworbene Psychoduell. Weiter in den Hintergrund gerückt wird dies noch von dem eingearbeiteten Selbstjustizversuch der Famile eines Opfers. Ansich erstmal nicht schlimm in dem Kontext, allerdings ist die Inszenierung inkl aufwendiger Verfolgungsjagd unfreiwillig komisch geraten und hinterlässt somit eher einen albernen Eindruck. Getoppt wird das leider noch von dem großen Finale.

So unterm Strich schien der Regisseur jedenfalls nicht so ganz zu wissen wo er hinwollte. Mit Beiträgen wie "The Chaser" oder "I Saw The Devil" hat dieser Film kaum zu tun. Die wenigen Drama und Thriller Elemente können sich in der unglaubwürdig aufgebauten Story nie richtig entfalten und für eine böse Mediensatire ist das ganze wiederum doch viel zu ernst gemeint. Gerade der vielerorts gelobte plot-twist wirkt dadurch eher aufgesetzt als genial.

Das ein Film nicht immer den eigenen Erwartungen entspricht ist klar, aber dieser mMn unausgewogene mischmasch konnte mich dann trotzdem nicht positiv überraschen. Eine klare Linie in eine Richtung hätte dem ganzen Film gut getan. So ist dieser zwar vieles, aber nichts davon richtig.

Den dritten Stern gibt es für die technische Seite. Bild & Ton der Blu-Ray sind wirklich in Ordnung!
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am 10. Mai 2013
"Confession of Murder" ist von Anfang bis Ende ein extrem dicht erzählter Action-Thriller der mit zwei großartigen Darstellern in den Hauptrollen sofort in den Bann zieht.
Die Story ist einfallsreich, durchdacht und mit vielen Wendungen gespickt, darüber hinaus aber auch eine gelungene Medienkritik.

120 Minuten ohne eine einzige Länge bietet "Confession of Murder" einfach alles was in so einen Film gehört, ein echter Genre Cocktail bei dem einzig und allein der Humor etwas fehl am Platz wirkt.

Somit kann er in letzter Konsequenz nicht ganz an "The Chaser" oder "I Saw the Devil" heranreichen, doch wirkt dafür umso eigenständiger.

Dieser Film ist absolut sehenswert, endlich mal wieder was neues!
Ich war absolut positiv überrascht und wundere mich das er hierzulande leider doch recht unbekannt ist!

Absolute Kaufempfehlung! :)
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