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Kundenrezensionen

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am 9. April 2013
Ich muss die Bücher von "Ella" immer wieder vorlesen oder mir vorlesen lassen. Dabei lachen meine Enkel und ich uns kaputt. Unsere Kinder können dabei gut unterscheiden, dass das wirkliche Schulleben in Deutschland etwas anders verläuft als in den Geschichten um Ella und ihre Klassenkameraden.
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am 27. April 2013
Die Erwartungen werden nicht enttäuscht. Wer die andern Ella Geschichten liebt, dem ist diese CD ebenfalls zu empfehlen. Humor und Schreibstil sind so wie gewohnt.
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am 2. März 2016
Auch bei diesem Band haben wir mal wieder sehr viel zu lachen gehabt. Timo Parvela ist seinem Schreibstil treu geblieben und so ist es für Eltern und Kinder gleichermaßen interessant. Darum möchte ich auch gar nicht, daß meine Tochter das Buch alleine liest. Ich möchte schließlich auch erfahren, was Ella, Pekka, Mika und all die anderen mal wieder erleben.
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Timo Parvela bringt mit den Geschichten um die Zweitklässlerin Ella und ihrer Clique ein Kunststück fertig: sowohl für Erwachsene als auch für Kinder sind die Bücher extrem lustig, Kinder werden durch die direkten absurd-komischen Situationen angesprochen, Erwachsene zusätzlich durch viele Anspielungen und Doppeldeutigkeiten. Bei diesen Büchern freu‘ ich mich besonders aufs Vorlesen.

Im neuen Band gibt es Zuwachs in der Clique. Paavo heißt der neue Junge, und er kann einfach alles besser. Egal was die anderen machen oder sagen, er kann alles toppen, und setzt immer noch einen drauf. Das ärgert besonders Schlaumeier Timo, und so kommt es zu einer Wette die der Beginn eines lustigen neuen Abenteuers ist.

Einziges Manko des Buches ist das etwas unaufmerksame Lektorat, so sind mir eine Reihe Grammatikfehler (z.B. Dativ statt Genitiv) unangenehm aufgefallen, dafür 1 Stern Abzug.

P.S.: Auch bei diesem Titel wird es sicherlich eine Taschenbuchausgabe geben, aber angesichts dessen, daß man den Titel sicherlich öfter zur Hand nimmt, lohnt sich meines Erachtens die Mehrausgabe für die gebundene Ausgabe.
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am 13. März 2013
Und noch ein ELLA-Buch. Mir hätte es ja gereicht, die bisherigen Bände vorgelesen zu haben - meiner Tochter hat es nicht gereicht. Also ein weiteres Mal jeden Abend den Rambo, Klassendödel Pekka, Timo und die anderen aus der Klasse auf ihren Weg durch die Welt begleiten. Nach einigen weniger spannenden Teilen macht dieser wieder mehr Spass, auch wenn er nicht ganz an den ersten Band heranreicht. Von meiner Tochter ganz klar 5 Sterne, von mir nicht ganz. Aber es ist ja ein Buch für sie und nicht für mich.
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am 9. März 2013
Ein großartiges Buch- eine wirklich lustige Serie die wir gern gelesen haben- wobei ich glaube, daß der Humor nicht alle Kinder erreichen kann, da er sehr "erwachsen" ist- zumindest teilweise sind die Wortspiele nicht zwingend für Kinder verständlich, tat aber dem Spaß am Vorlesen keinen Abbruch!
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am 7. Februar 2014
Eine schöne Reihe für Mädchen, die gerne lesen und denen die Schuklanfängerbücher zu dünn werden.
Meine Tochter (9 Jahre) ist begeistert. Sicher nicht unser letztes Buch aus der Ella-Reihe!
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am 19. November 2013
Haben die CDs unserer Tochter zum 12.Geburtstag geschenkt. Die CDs laufen bei uns jeden Abend. Wir können die Ella CDs nur empfehlen.
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am 13. September 2013
Diese Ella Bücher sind sehr gut und spannend für Kinder zum Lesen - deshalb für mich immer ein nettes Geschenk
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am 1. Mai 2013
Der LesePeter ist ein monatlich von der AJuM (GEW) vergebener Preis für Kinder- und Jugendliteratur.

Die Mutter des kleinen Paavo ist einfach begeistert von dem neuen Lehrer ihres Sohnes. Der geniale Mann hat mit dem Ratschlag, den Jungen zeitiger ins Bett zu bringen, aus dem ständig müden Kind einen putzmunteren Besserwisser gemacht, der nun in Ellas Klasse allen mit seiner Gewinnersucht auf den Wecker geht. Ella und ihre Klassenkameraden fanden die Schule bisher eigentlich recht schön. Und der Lehrer, der die Schule manchmal auch schön fand, bedauert den Tag, als er Paavos Mutter zum ersten Mal traf.
Der kleine Paavo ist erst seit Kurzem in der Klasse. Er tritt als mächtiger Angeber auf, will sich immer im Wettstreit messen, will immer der erste, beste, schnellste sein. Außerdem ist sein Vater ein ganz berühmter Filmmensch. Der Junge geht allen auf die Nerven, er bringt das Gruppengefüge ins Wanken, reißt kleinste Risse auf. Man möchte ihm zeigen, dass er nur ein Angeber ist, man möchte aber auch mal berühmte Filmluft schnuppern. Er nervt, aber vielleicht ist es ja irgendwann nützlich, ihn zum Freund zu haben.
Also nehmen die Klassenkameraden das Angebot an und fahren am Wochenende mit ihm in die Stadt, um Paavos Vater kennenzulernen. Natürlich geht alles schief, die Zweitklässler irren ohne Erwachsene in der Großstadt umher, geraten dabei in verzwickte und lustige Situationen und lösen sie auf typisch kindliche Art. Und was erst wie eine lustige Schnitzeljagd wirkt, ist am Ende eine nicht ganz so glückliche Trennungsgeschichte, in der wie gewohnt das Kind der Leidtragende ist.

Seit sieben Bänden ringen die Schüler dieser Grundschulklasse mit ihrem Lehrer um die Bewältigung des Lebens. Reale Probleme werden zum Auslöser haarsträubendster Verwicklungen. Jede Figur ist bei Parvela ein echter Charakter. In ihren Grundzügen sind es Mitmenschen, wie wir sie alle kennen. Da ist der Lehrer, permanent überfordert von den Anforderungen des Alltags, der einfach alles für seine Schüler gibt, ob sie wollen oder nicht. Da gibt es den verhätschelten Muttersohn, der ständig heult und seine Minderwertigkeitskomplexe lauthals auslebt; den Klassenrowdy, der seine gewalttätigen Erfahrungen aus dem Elternhaus in der Schule umsetzt; den Klassendödel, der wirklich keine Ahnung hat und damit glücklich ist; das toughe Mädchen, das mit ihren zahlreichen Geschwistererfahrungen auch die Geschicke der anderen meistert; den Oberschlaumeier, der immer alles wissenschaftlich erklären kann; zu guter Letzt die weitgehend neutrale und sehr genau hinschauende Erzählerin. Die satirische Überspitzung der Eigenheiten führt zu den Missverständnissen, welche den Witz der Bücher ausmachen.
Eines gelingt Parvela immer wieder: Das Idealbild seiner Schulklasse ist eine echte Gemeinschaft, die sich mit den Problemen auseinandersetzt, von denen einzelne ihrer Gruppe betroffen sind.

Im Mittelpunkt jedes Buches steht in der Regel ein Problem, dem sich die Kinder mit voller Hingabe zuwenden. In ihrer kindlichen Beschränkung erfassen sie oft nur einen Teil des Ganzen, überschauen nicht den Umfang, nehmen dafür wiederum Kleinigkeiten wahr, die den Erwachsenen entgehen, weil sie nicht mehr genau hinschauen.

Oft steht der Lehrer im Zentrum, sein persönliches Glück haben die Kinder im Sinn. Ihr Unverständnis dafür, dass der Lehrer sein Privatleben gern aus dem Berufsalltag heraushalten würde und seine verständliche Unfähigkeit, seine Persönlichkeit vom Schulalltag zu lösen, machen das Ganze schmerzlich vertraut, aber auch beneidet. In einer Gegenwart, wo jeder nur sich selbst der Nächste scheint und die meisten verzweifelt um ein eigenes Stückchen Lebensglück kämpfen, ist diese Art von Zusammenhalt beneidenswert.

Anfangs sind es die Symptome im Verhalten eines Kindes oder des Lehrers, die augenscheinlich werden. Um diese Figur herum baut Timo Parvela aus Alltagssituationen einen Zustand auf, der geradezu nach einer Lösung schreit. Wie in einer Karikatur überzeichnet der Autor die Situationen, verzerrt die Wahrnehmung extrem. Dabei wimmelt es nur so von Missverständnissen, die eben jenes komische Bild entwerfen.
Die Ausgangskonstellationen finden wir alle zuhauf in unseren Schulklassen wieder. Im Lauf der Handlung erkennen dann die Kinder und mit ihm der Leser, wie gravierend das Grundproblem auf seine Figur wirkt, und wundern sich über die Tragweite, die es einnimmt. Auch das ist im Schulalltag jedem Lehrer, jeder Lehrerin klar, wie groß oft die Probleme der kleinen Menschen vor dem Lehrerpult sind.
Jeder Lehrkraft ist klar: Sehen wir noch genau hin, trauen wir uns das Angehen dieser Probleme, können wir die Menge all dieser Schwierigkeiten selbst noch überschauen, geschweige denn bewältigen? Ziehen wir uns nicht auch oft genug auf den Hinweis zurück, dass wir durch bürokratische, arbeitstechnische und wachsende pädagogische Anforderungen permanent um reine Selbsterhaltung kämpfen müssen? Sehen wir über den vielen Akten und Diagnosebögen noch das Kind vor uns? Trauen wir uns, in Familienprozesse einzugreifen, die schon vom Hörensagen unerträglich sind? Und sind wir nicht oft genug erschrocken und hilflos über die Tatsache, wie viel Leid so eine kleine Kinderseele bereits tragen muss?

Der Autor Timo Parvela wird in seiner finnischen Heimat bereits mit Lob überhäuft. Obwohl nicht alle Ella-Bände die gleiche Qualität haben, sind sie dennoch auf höchster Ebene der Situationskomik vertreten. Der Wert dieser Kinderliteratur entsteht gerade dadurch, dass wir alle erst einmal herzhaft lachen über diese urkomischen Verwicklungen, uns die deutliche Kritik an den Zuständen in den Bildungssystemen aber nicht entgehen kann.

Unterstützt wird die hohe Qualität ganz sicher auch durch die hervorragenden Übersetzungsleistungen von Anu und Nina Stohner sowie die meisterhaften Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Sabine Wilharm, die besonders witzige Ausschnitte liebevoll wiedergeben und dabei jeden Charakter genau abbilden.
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